347

)

1

ie

>

Arthur, che und gestohlen nbrecher

sn, wo >er Ba« meiner

Er muß nachdem

s sorg- schaute i kehrte :e Low» ümmer-

Purm- üh das

ordeu", tan ist ringe-

»er ver- estiegm atmen I"

unte er es von zeugen, Morgen

befahl

schoß

stam-

Jch Ver-

-l.

erzeugt, oöhnlich

Lowder, »end in bubtest, ffchloffs- berührt äs Stu- er, um

tr Kaffe nassiven zurück.

t. n

Vielleicht werbe ich e$ nothwendig finden, einen Polizeiagenten aus London kommen zu lasten. Ich beabstchtige nicht, meinen Verlust hinzunehmen, ohne den Versuch zu machen, den verwegenen Dieb aue- findig zu machen, der stch in nächtlicher Stille in mein Zimmer schleicht und meine Sachen stiehlt; aber ich befehle Euch zu schweigen."

Ich will verschwiegen sein wie das Grab, Sir Arthur. Aber Ihr Ihr habt keinen bestimmten Argwohn?"

Bis jetzt nicht", sagte Sir Arthur etwas bitter. Es muß Alles erst noch klar werden. Ihr könnt jetzt gehen, Purmton."

Der Haushofmeister entfernte sich dann mit ge­senktem Haupte und kummervoller Miene.

Wie aufgeregt der alte Bursche schien, als Du ihm Deinen Verlust anzeigtest, lieber Vater", be­merkte Lowder hinterlistig, wünschend, um jeden Preis den Verdacht von sich selbst abzulenken.Er wurde zuerst bleich wie der Tod und erröthete daun plötzlich auf höchst sonderbare Art."

Stille, Guy! Ich würbe mein Leben für Purmton's Ehrlichkeit einfttzen. Er ist 25 Jahre in meinem Hause. Ich habe ihn auf hundert Arien versucht und weiß, daß er die Ehrenhaftigkeit selbst ist."

Lowder blickte verwirrt drein.

Ts ist vielleicht Frau Goß", bemerkte er.

Kannst Du den Argwohn auf die mütterliche, alte Haushälterin lenken, die Dich liebt, als ob Du ihr eigener Sohn wärst?" fragte der Baronet über­rascht-Ich habe geglaubt, Guy, daß Du die Ehr­barkeit und Treue dieser schlichten, braven Frau zu schätzen weißt. Sie mich berauben! Ich würde es eher von jedem Anderen ermatten."

Ich erwähnte ihren Namen nur, weil er mir zuerst einfisl", stammelte der Betrüger.Ich weiß natürlich, daß sie einer solchen Verbrechens unfähig ist. Aber es sind die anderen Dünstlmte da."

Sie wußten nicht, daß ich Geld im Hause habe und ebensowenig wußte es Frau Goß."

Paxter wußte es", sagte Lowder.Ich habe eine sehr hohe Meinung von Poxler,aber er hat eine große Familie und lebt gut, die Versuchung kann ihn übermannt haben. Er kennt dar Haus, er weiß, wo Du den Schlüffe! zur Kaffe aufhebst. Er brachte das Geld von Glvcester und war der Ein­zige, welcher sah, daß Du es in der Kaffe aufbe- wahrtest. Er ist vielleicht am A -end wiedergekom­men, hat sich im Hause verborgen und zu einer späteren Zeit den Raub ausgeführt."

Unmöglich! Er, der aus diesem Fenster fortging, ist auch durch daffelbe wiedergekommen."

Paxter war vielleicht schlau genug, bi» zum Fenster zurückzukommen."

Sir Arthur war in einer heftigen Aufregung. Er weigerte sich, Paxter, seinen treuen, alten Ver­walter einer so schändlichen That zu verdächtigen.

Ich muß über die Sache Nachdenken", sagte er. 34 glaube, ich werde einen Polizeiagenten kommen

Ich, Sir Arthur, wie gewöhnlich", antwortete der Haushofmeister, von dem ruhigen Gesicht seines Herrn in das erregte Lowder's schauend.Ich habe das Hausthor gestern Abend v-rschloffm, und heute Morgen geöffnet!"

Habt Ihr irgendwo Thürsn oder Fenster offen gefunden?" fragte der Baronet.

Nein, Herr. Wie sollte ich auch? Ich habe ja gestern Abend, ehe ich zu Bette ging, Alles sorg­fältig verschlossen, Sir Arthur."

War das Stubenmädchen heute Morgen schon in diesem Zimmer?"

Nein, Sir Arthur."

Ich bin beraubt worden, Purmton", erklärte Sir Arthur noch immer ruhig.Ich hatte gestern Abend, ehe ich zu Bette ging, zweitausend Pfund in Gold in dieser Kaffe und der Schlüffel dazu war in meiner Tasche. Diesen Morgen finde ich den Schlüffel hier auf dem Boden, das Fenster dort offen und mein Geld gestohlen.

Er schaute den jungen Mann mit durchdringen­den Blicken an, als wollte er in seiner Seele lesen. Purmton wurde roth und aufgeregt und war voll Unruhe. Seine Unschuld war Sir Arthur deutlich sichtbar.

Wer konnte nur so feig und schlecht sein?" rief der alte Haushofmeister.Es muß irgend rin Ein­brecher gewesen sein."

Es war nicht die Thal eines Einbrechers", sagte Sir Arthur entschieden.Ihr habt heute Morgen sämmtliche Thüren und Fenster verfchloffen und in Ordnung gefunden. Jemand ist bei diesem Fenster hinaurgegangen und hat es von Innen geöffnet; aber diese Person ist auch durch das Fenster zurück, gekehrt und ließ es offen, um Einbrecher vermuthen - zu laffen. Man braucht kein geschickter Polizist zu sein, um zu diesem Schluß zu gelangen. Der Räu­ber war Jemand aus meinem Haushalte."

O nein, Sir Arthur", flehte Purmton mit Thränen der Bestürzung in den Augen.Es ist Niemand in dem Haufe, der einer solchen That fähig wäre."

,3$ glaube wohl, daß die Thatsachen für sich i selbst sprechen", warf Lowder scharf ein.

Purmton rang die Hände.

"O-Sir Arthur", schrie er,laffet die ganze Dienerschaft in der Halle zusammenrufen und fragt jeden Einzelnen aus. Sie sind alle jahrelang in Eurem Hause. In der ganzen Grafschaft giebt es "inen besseren Herrn und die Diener lieben Euch zu sehr, um Euch nur den Werth einer Stecknadel zu rauben."

Sir Arthur schien von der Bitte des Haushof. meister» gerührt zu fein; aber er schüttelte den Kopf, als er strenge sagte:

Mein lieber, alter Purmton, ich habe meinen Dienern unbedingtes Vertrauen geschenkt. Ich wüßte wahrlich nicht, welchen ich anklagen sollte. Ich werde die Sache genau untersuchen und wünsche, daß Ihr in­zwischen unverbrüchliches Schweigen darüber beobachtet, j