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Dis Entdeckung seiner Verlustes sieht ihm erst noch bevor', dachte Jasper Lomber.Ich bin neu­gierig, wie er sie hinnehmen wird ich wollte, es wäre schon, vorüber."

Ex re'chte dem Barontt seine weiße, beringte Hand, welche dieser leicht nahm. Die Beiden wech- feiten Grüße und bann trat Purmton ein und ser- oltte das Frühstück. Sir Arthur schaute etwas ängstlich spähend nach der Thür? und sagte:

Blanche verspätet sich heute etwas. Purmton, geht zu Miß Jrby hinauf und sagt ihr, daß das Frühstück sie ermattet."

Der stattliche Haushofmeister beeilte sich, seinen l Auftrag zu vollziehen. Er kehrte bald darauf mit etwas trüber Miene zurück und berichtete:

Miß Jrby ist diesm Morgen etwas unwohl, j Cressy, ihre Dienerin, sagte, Miß Blanche habe hrf. tige Kopfschmerzen und läßt bitten, sie zu entschuldigen." 3

Der ängstliche Ausdruck in Sir Arthur's Zügen | verstärkte sich. Er nahm jedoch seinen Platz am " Tische ein und auch Lowder setzte sich. Sir Arthur legte seinem vermeintlichen Sohne vor und bediente sich dann selbst, aber nicht viel.

Nehmt eine Taffe heißen Kaffee, Purmton, und tragt sie Miß Blanche hinaus", sagte er, und richtet aus, daß ich hoffe, sie beim Frühstück hier wieder wohl zu sehen."

Purmton erfüllte diese Aufträge ganz genau.

Sir Arthur und Lowder saßen ziemlich lange beim Frühstück, aber Beide sprachen wenig. Als dis Mahlzeit endlich vorüber war, schaute der Baronet auf seine Uhr und bemerkte dabei:

Es ist schon halb Nerm, Guy. Ich soll mit Mr. Roy um 10 Uhr zusammentreffen; und ehe ich ihn sehe, muß ich noch eine Unterredung mit meinem Advokaten haben, welcher den Stand der Roy Farm ganz genau untersucht hat. Ick wünsche, haß Du mich zu dem Advokaten begleitest. Wir wollen jetzt in die Bibliothek gehen, dort unser Geld heraus, nehmen und uns zu unserem Geschäfte vorbereiten."

Er ging zum Büchersaale voraus und Lowder folgte ihm mit hochklopfendeM Herzen.

Als er die zur Bibliothek führende Thüre öffnete, entriß ein Windstoß sie Sir Arthur's Händen und er sah auf den ersten Blick beim Eintreten, daß das Fenster offen stehe und Jo diese heftige Zugluft her­vor bringe.

Wie leichtsinnig I" rief Lowder am.Purmton hat die ganze Nacht das Fenster offen gelassen und Du hattest zweitausend Pfund im Hausei Du soll­test ihn sogleich entlassen, Vater!"

Sir Arthur beachtete diesen Ausruf nicht. Er schaute erst nach dem Fenster, dann auf die Kaffe.

Schließe die Thüre, Guy", jagte er rußig.

Lowder that es.

Als ich gestern Abmd sehr spät in diese» Zim­mer kam", sagte der Baronet,war das Fenster sorgfältig geschlosst??. Ich selbst schaute bei allen Fenstern und Thürm nach. Purmton ist nicht zu tadeln. Ich muß sehen, ob mnn Geld vorhanden ist."

Er griff in die Tasche nach dem Schlüffe!.

Er ist fort!" rief er aus. Ich bin überzeugt, daß ich den Schlüffe! gestern Abend wie gewöhnlich in die Tasche steckte."

Dort liegt er auf dem Boden", sagte Lowder, darauf zeigend.Du mußt ihn gestern Abend in dem Augenblicke haben fallen lassen, als Du glaubtest, ihn in Deine Tasche zu stecken. Nach der vrrschlofle- nm Thüre zu utthrilen, scheint die Kaffe nicht berührt worden zu sein. Vielleicht war heute früh das Stu­benmädchen schon hier und öffnete das Fenster, um das Zimmer zu lüften."

Der Baronet erwiderte nichts. Er trat zur Kaffe hin, schloß sie auf und öffnete eine ihrer massiven Thürm.

Bei dem ersten Blicke fuhr rr erschrocken zurück.

Das Geld ist fort!" rief er aus.

Unmöglich!" schrie Lowder.

Ueberzeuge Dich selbst", sagte Sir Arthur. Das Geld ist gestohlen worden!"

Lowder that, als ob er dis Kaffe durchsuche und sagte endlich fast zögernd:

Es ist klar, daß Jemand das Geld gestohlen hat. Vielleicht wurde Poxter von einem Einbrecher von Gloeester hierher verfolgt."

Wie sollte ein Einbrecher so genau wiffen, wo das Geld zu finden sei?" unterbrach ihn der Ba« | tonet.Ich- weiß, daß der Schlüffe! in meiner l Tasche war, als ich gestern zu Berte ging. Er muß § aus meiner Weste genommen worden sein, nachdem - ich eingesch!afen war."

Er trat an's Fenster, und untersuchte es sorg- g sättig. Er ließ sich an demselben hinab und schaute : den Rasen unter demselben genau an. Dann kehrte er in die Bibliothek wieder zurück und schaute Low­der mit bleichem Gesichte und angstvollen, bekümmer­ten Augen an.

Das Fenster ist von Innen geöffnet worden", sagte er.Keine Scheide ist gebrochen. Man ist also nicht auf gewaltsame Art in's Haus einge- dxungen! Offenbar ist irgend Jemand in der ver- | gangenen Nacht ans diesem Fenster hinaus gestiegen ä aber eben so gewiß ist er wieder znrückgrkommen I"

Lowder erschrak und eine glühende Röche schoß i ihm in's Gesicht.

Was veranlaßt Dich, das zu glauben", stam- I wette er.

iDis doppelte Spur ist deutlich sichtbar. Ich sehe, daß rr kam und ging. Wenn er keinen Ver­bündeten im Hause hatte, brr ihn einltkß, konnte er t nicht durch dieses Fenster eindringen, da es von ; Innen geschloffen war! Ich will mich.überzeugen, f ob dir anderen Thüren und Fenster heute Morgen - in Ordnung gefunden worden sind."

Er läutete und als der Diener erschien, befahl § er, Purmton heraufzurufen.

Der Haushofmeister erschien.

Kommt herein und schließt die Thüre, Purm- \ ton", sagte Sir Arthur.Wer hat heute früh das Haus geöffnet?"