243
tauche", sagte Ihr liebt die schickte. Ihr
e Kleinigkeiten
reckige, violette d lag, das er Zr nahm den auf der drei-
Offenen Flächen egen, Blanche", chringling legte schlanken Hals. >ob, waren ihre i.
murmelte sie.
ie liebliche Trä« Manche Frauen u tragen. Ihr , Aber ich habe ! nur eine'Klei« ie tragen." i Etui heraus, iring zum Vor-
Geschmeide; der veißer tadelloser Qusllwasier im ltener Weise ge« ! Licht zu setzen. Iressilian gekauft estimmt worden, cuche und Guy's Werthsachen von dieser Betrüger lädchen dar.
isen, Blanche?" igerung in Euren lch die Geschichte h kaufte ihn, al« opel vor längerer em Juwelier de» Höne Cirkassierin, i hatte den Dia« te mir den Ring, mie er an Eurem ivürde. Der Ju« lichen Stein. Ich > Ringer und et er den anderen 16" fassen werde, n Konstantinopel lypten und Palä« en und auf jener rr so verhängniß- ein Talisman de»
Glückes bewiesen und er wirb mir lieber sein, als je, wenn Ihr ihn tragen werdet."
Er wendete den Ring in dem sanften Feuerschein hin und her, ergriff dann Blanche'« Hand und steckte ihr den Ring sanft an bett Zeigefinger der linken Hand. Er erinnerte sich vielleicht nicht daran, daß ein Mädchen an diesem Finger nur einen Berlo« bungsring trägt; aber Blanche Jrby erinnerte sich dessen.
„ES ist sonderbar, daß der Ring nicht in dem Schiffbruch zu Grunde gegangen ist", sagte Blanche.
„Durchaus nicht! Denn ich trug ihn bei mir. Ich habe mein ganzes Gepäck verloren, da es auf dem Schiffe war, aber meine größeren Schätze trug ich immer bei mir. Bon diesen kostbaren Schrift« stücken kann ich nicht dasselbe sagen", und er zog ein kleines Päckchen fleckiger, angegriffener Briese, die mit einem blauen Band zusammengebunden waren, hervor. „Das Meerwaffrr hat sie gefärbt."
Ec drehte das Päckchen herum, so daß Blanche darin ihre eigenen Briefe an Guy erkennen konnte.
„Ihr seht, wie oft ich sie gelesen habe", und er lächelte. „Die Briefe meine« Vaters hatten kein besseres Loos. Einige davon sind wirklich unleserlich!"
„Als er die Briefe wieder einsteckte, stand Blanche auf und ging zu ihrem Vormunde hin, der noch immer über seinen Büchern am Tische stand.
„Lieber Onkel", sagte das Mädchen, „steh', diesen Ring hat mir Guy gebracht. Ec hat eine merkwürdige kleine Geschichte. Guy kaufte ihn vor seinem Schiffbruche I"
Sir Arthur prüfte den Schmuck, während Blanche ihm lebhaft die Geschichte wiederholte, die ihr Lowder erzählte. Dann steckte er ihr bleich und ernst, aber mit einem ganz selbstlosen Herzen den Ring an den Finger.
„Onkelchen! Guy hat alle unsere Briefe bei sich", sagte Blanche, mit Sir Arthur die alten Bücher durchblickend. „Sie sind alle vom Meerwaffer durchtränkt, aber er hat sie bewahrt, als ob sie unschätzbar wären."
Lowder ergriff die Gelegenheit, um ihre Worte zu bestätigen und nahm die Briefe, sowie andere, welche der Baronet geschrieben hatte, wieder heraus. Er glaubte damit einen unwiderlegbaren Beweis zu geben, daß er der Sohn des Baronets sei. Sir Arthur und Blanche meinten darin einen Zug von jener Gemüthlichkeit zu erblicken, welche den Knaben Guy charakterifirt hatte.
„Es hat mir wohlgethan, zu sehen, wie der alte Purmton sich freute, als ich bei Tische mit ihm sprach", bemerkte Lowder sorglos. „Der brave alte Bursche! Er hat mich gleich erkannt. Ich bildete mir fast ein, daß ich ihn nicht erkennen werde. Die Erschütterung durch den Schiffbruch hat mein Gc- dächtniß fast gelähmt. Aber im selben Augenblicke, als ich Purmton genauer anschvute, kam mir die Erinnerung an seine alten Geschichten zurück und ich fühlte mich wieder als Knabe."
„Du bist so enthusiastisch wie immer, Guy."
„Ja, und ich fürchte, ich werde meinem knabeu« haften Enthusiasmus nie entwachsen", sagte Lowder lachend. „Und als ich die gute, mütterliche Frau Gaß an der Spitze ihrer Gehilfinnen sah, konnte ich nur an die vielen Leckerbiffen denken, mit denen sie mich in früheren Tagen auf ihr Zimmer zu locken pflegte. Meine Dankbarkeit für ihre Näschereien hat meine Gehirnerschütterung überdauert. Ich muß sie später auf ihrem Zimmer besuchen."
(Fortsetzung folgt.)
Unsere Lagerstätten.
(Nachdruck verboten.)
Die Lager- bez. Ruhestätten sind wohl jedermann unter dem Namen Betten bekannt. Es sind dies mit Polster, Decken und ähnlichen Vorrichtungen versehene Plätze, welche den Menschen zur Schlafstelle dienen.
Das Bestreben, sich für die Ruhe, und zwar ganz besonders in der Nacht, bequeme Lagerstätten zn verschaffen, läßt sich wie etwas Selbstverständliches unter den alten und neuen Kulturvölkern, ja sogar bei den wilden Völkern beobachten. Sehr bequeme und zum Theil mit prächtigen Polstern belegte Lagerstätten, an der Kopfseite mit hoher Lehne, auf Thierfüßen ruhend, finden wir bereits bei den alten Aegyptern. Sie bestiegen das meist ziemlich hochbeinige Lager mittels hölzernen Trittes oder kleiner Leitern. Auch die Assyrer hatten kunstvoll aus Holz gearbeitete Lagerstätten, welche mit Zierathen von Metall, Elfenbein, Perlmutter und bergt, ausgelegt waren. Kostbar waren ihre Polsterüberzüge, welche meist aus bunten, gefärbten und gewirkten assyrisch-babylonischen Teppichen bestanden. Ganz ähnlich waren die Ruhestätten der Meder, Perser und Kleinasiaten. Auch die Betten der Hebräer sind nach den Sprüchen Salomonis 7, V. 16 und 17, ziemlich kostbare Lagerstätten gewesen.
Man kann aber wohl annehmen, daß alle diese Vorrichtungen nur den Reichen gedient haben und daß sich, wie noch heute, die ärmeren Klassen auf einfachere Weise behelfen mußten. Dasselbe gilt auch für die Griechen und Römer betreffs des Luxus. Bei den ersteren finden wir Gestelle aus Holz oder Metall (Bronze), welches mit Gurten bespannt war. Auf letzteren ruhte meist eine Matratze, in älterer Zeit mit vegetabilischen Stoffen (Heu, Stroh, Seegras), später vorzugsweise mit Wollflocken oder Federn gefüllt. Die Ueberzüge bestanden meist aus Linnen oder Leder. Fast jede Lagerstätte besaß ein Rücken- und Kopfkissen in vorherrschend viereckiger Form. Zu den Bezügen, so auch zu den Teppichbehängen wählte man gern orientalisch gemusterte Stoffe.
Den griechischen Betten sehr ähnlich waren die der Römer, nur daß sie in Rücksicht auf die verschiedenen Zwecke in der Form, namentlich den Lehnen


