übrigens in n einige Zeit )ie man sagt,

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Zacherlin".

)as was Bert- das war bei- Jnsektenwelt.

iefer das In­heiden vernich- > drüben wohl llen. Ich will halten, mache iseres Massen- g.

ierr Vorredner ich, daß ich eineWanze doppelt.) )d, wenn seine :Wasch' den

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ne Herr'n und ltes Programm, g Ihres Wohl­er Manen eines tten haben, bin nmlung aufzu- tg Ernst machen, erstäuben. Ein >l, Bilder und Penaten hinter Dritten fliegen

Die behenden oder retten sich les Massenquar- iegeben.)

(ließener Iamiüenbläiter.

Belletristisches Beiblatt zum Gießener Anzeiger.

1888.

Dienstag ben 21. August.

Nr. 98.

W

MS

Aer Kröe des Kaufes.

Roman von Hermine Frankenstein.

(Fortsetzung.)

Drei Wochen vollständiger Ruhe, zärtlicher Sorg­falt und guter Pflege hatten ihn vollständig wieder hergestellt. Wohl war er noch etwas bleich; aber das alte Feuer leuchtete aus seinen hellen, furcht­losen, blauen Augen. Das alte ernste Lächeln spielte um seine LPpen und der alte, klare Geist thronte wieder auf seiner Stirne.

Er näherte sich Olla und legte seine Hand auf die ihrige. Das junge Mädchen erschrak und be­grüßte ihn erröthend mit einem freundlichsn Lächeln.

Was starrt Ihr so gedankenvoll in die düstere Nackt hinaus, Olla?" fragte Tresstlian.

Olla ließ den Vorhang zufallen und antwortete, während ihr schöne» Gesicht sich unwillkürlich ver­dunkelte :

Ja, ich habe nachgedacht, und zwar über Euch, Guy. Es ist Zeit, daß Ihr uns verlassen solltet, Ihr seid wieder gesund und solltet nun nach Hause reisen."

Ich habe gleichfalls darüber nachgedacht, Olla", erwiderte Tresstlian sehr ernst.Ich bin vollständig wieder hergestellt. Morgen Abend ist Christabend. Als ich noch ein Knabe war, pflegten große Festlich­keiten in Tresstlian-Hof zu sein. Ich habe Lust, am Morgen de» Weihnachtstages zu Hause anzukommen. Welche Ueberraschung meine Ankunft für den Vater und Blanche sein wird. Welche Ueberraschung sie für Jarper Lowder sein avird."

Ja", sagte Olla und ihre Stimme zitterte trotz aller Anstrengung, sie fest und ruhig erscheinen zu lassen.Ihr müßt gehen, Guy. Wenn ich daran denke, daß Euer Vater von seinem angeblichen Sohne diesen Jasper Lowder betrogen wird, scheint es mir fast, daß Ihr ein Unrecht begangen habt, so lange hier zu bleiben."

Nein, nein, Olla, ich will Lowder in seiner neuen Stellung gegenübertreten. Ich möchte sehen, wie er die Rolle Guy Tresstlian's spielt. Ich will au» meinen eigenen Beobachtungen erkennen, ob er das Herz meine» Vater» gewonnen hat. Es ist wahr, daß ich schon vor einer Woche hätte fortgrhen können, aber ich hatte einen Grund, hier zu bleiben. Könnt Ihr ihn errathrn, Olla?"

Da» junge Mädchen stammelte eine Verneinung.

Wir hatten Alle ganz ungewöhnlich viel Gele­genheit, einander zu studiren", fuhr Tresstlian fort.

Diese drei Wochen, die wir in Bleak-Top zusammen eingeschneit waren, haben uns näher mit einander bekannt gemacht, als drei Jahre gesellschaftlichen Ver­kehrs.- Ueberdies, Olla, habt Ihr mich bereit» viel länger gekannt, als diese kurze Spanne Zeit. Euch verdanke ich es, daß ich wieder gesundete. Ohne Euch, Olla, wäre mein Geist für immer umnachtet geblieben, mein Vater hätte nie mein Schicksal kennen gelernt und kein menschliches Herz hätte um mich ge­trauert. Eurer hochherzigen Hingebung verdanke ich Alle»: Leben, Gesundheit und was mir theurer ist meinen Verstand 1 Ich kann Euch die Schuld nie­mals vergelten."

Ihr habt es nicht nöthig, so dankbar zu sein", sagte Olla und sehr bleich werdend.Ich bin reich­lich belohnt, Euch wieder gesund zu wissen, Guy."

Aber ich bin dankbar", erwiderte Tresstlian mit leidenschaftlichem Nachdrucke.Em Leben der Hin­gebung wäre noch nicht im Stande, meine große Dankoarkett zu zeigen. Doch ist es nicht blos Dank­barkeit, die ich für Euch fühle. Eure unvergleich­liche Hingebung, Eure sanfte, zärtliche Sorgfalt für mich, Eure Weigerung, mich selbst in Euren schwersten Prüfungen zu verlassen, Euer hoher und edler Geist, Eure große und herrliche Seele sie alle haben ein tiefere» Gefühl al» Dankbarkeit in mir hervor- gerufen. Olla" und seine leise, leidenschaftliche Stimme drang dem Mädchen in die Seeleich liebe Dich! Ich liebe Dich! Kannst Du den lieben, bett Du vor einem lebendigen Tode bewahrst hast? Willst Du das Leben glücklich machen, das Du ge­rettet hast?"

Er wartete in Zweifel und Angst auf ihre Ec- widerung. Er fürchtete, daß sie nur Freundschaft und Wohlwollen sür ihn empfinde.

Sprich, Olla", sagte er zitternd, al» sie nicht antwortete.Ich habe hier gewartet, damit ich ver- i suchen durfte, Dein Herz zu gewinnen. Ich will Dich al» meine verlobte Braut nach Tresstlian-Hof mit­nehmen. Willst Du mit mir gehen, Olla?"

Ihr habt gesagt, Guy, daß es der Wunsch Eure» Vater» fei, daß Ihr feine Mündel Blanche | heirathen sollt."

IDie» war fein Wunsch, Olla, für den Fall, daß Blanche und ich einander hätten lieben können; aber er wollte unsere Neigungen nicht zwingen. Ich habe mein Herz für Blanche nicht frei. Wenn Du mich ausschlägst, werde ich sie nimmermehr heirathen, noch würde sie mich wollen, wenn sie wüßte, daß ich i eine Andere liebe. Laß keinen Gedanken an Blanche - zwischen uns treten, Olla, Sie kann mir nie mehr

n Gießen.