291

irHtten! Wenn mich erkennst! , Liebling?" irrisch.Diez

Du Dich auch ernder Stimme i erinnerst Dich äugigen, süßen i sagen in so b er ist ganz merst Du Dich var sanft und kleinen Kindes darin, all' den : auf sich selbst en sie anbetet, is Gesicht der en um seinen erstoßene junge en Punkt seiner igstvoll Bittende I bemühe, sein

Liebling", sagte Dich von hier sir müssen Dich ch für tobt und n liegend; Herr « ich den Bries weiflung ich iieine Stelle als von seiner Kost- mar, die Reise m Deinem Tode England. Herr vo das Unglück über Dich und ihm für seine o kam ich denn ? Tressilian-Hof

Satze zurück. I

u.Wie edel ilte ihm meine Den Brief, den chrieben den

und ihrer Ver­dis Spur der trat ihm aus

habt Ihr ihm

ne Frau.Er ilien. Welchen

Grund hatte er, mich zu täuschen? Vater und Sohn find Beide gleich - falsch und grausam. Ich wollte schon nach Sicilien reisen und sie mußten, daß Du hier bist."

Was - was hat Sir Arthur gesagt, als Ihr ihm den Brief zeigtet?"

Er sagte, sein Sohn wollte mir wahrscheinlich den ärgeren Kummer ersparen, Dich als Blödsinni­gen zu finden. Aber Du bist nicht irrsinnig, mein Liebling.

Nein, aber ich muß es werden, wenn ich noch länger Eure seltsamen Reden anhören soll, Madame", sagte Lowder im heiseren, schrillen Tone.Laßt es Euch nochmals sagen, daß ich nicht Jasper Low- der bin daß ich Euch nicht kenne."

Armer Jasper!" sagte die junge Frau tröstend, seine Hand streichelnd und mit zärtlichen und angst, voll bittenden Blicken zu ihm aufschauend.

Lowder begriff mit dumpfer Verzweiflung im Herzen, daß es unmöglich war, sie in Bezug auf seine Identität zu täuschen. Eine Liebe, wie diese, lieb sich nicht betrügen. Sie hatte Guy Tresstlian nie gesehen und wußte nicht, wie ähnlich dieser in der äußeren Erscheinung seinem verrätherischen Freunde war. Sie kannte ihren Gatten und es war unmöglich, gegen diese Ueberzeugung anzu- kämpsen. Was war zu thun? Er beschloß, lieber zu sterben, als sein Vermögen, seine Stellung an Blanche aufzugeben. Selbst in dieser Stunde, wo das Hinderniß zwischen ihm und Sir Arthur's Mün­del wie eine Felsenmauer erstand, wagte er an die unschuldige Blanche zu denken. Ec schaute in Hefter Lowder's Gesicht hinab. Er war ein einfaches, ehr­liches, liebevolles Gesicht nicht schön, aber zart undTtngenehm. Ihre niedrige Stirne war von brau­nen Haaren umrahmt, aus ihren blauen Augen, die jetzt angstvoll zu ihm emporgewandt, sprach eine treue und reine Seele; ihr Mund zuckte von einem trau- rigen, aber muihigen Lächeln und ans all' ihren Zügen leuchtete zärtliche, thriluahmsvolle, weibliche Liebe, die sie für ihren verrätherischen Gatten fühlte.

Trotz seines AergerS war Lowder's Herz gerührt. Er hatte nicht geahnt, daß sie ihn so namenlos liebe. Und dennoch in diesem Augenblicke durchzuckte ihn der Gedanke, wie er sie sich vom Halse schaffen könne, ohne seinen schändlichen Betrug und seine falsche Stellung einzugestehm und ohne den mög­licher Weise schon erregten Argwohn Sir Arthur's noch weiter zu erwecken.

Er schaute aus dem Schatten, in welchem er stand, heraus und erblickte den Kutscher, der noch immer mit verwirrter Miene in den Park hinein- schaute und auf Frau Lowder's Rückkehr wartete.

Noch tiefer in den Schatten zurücktretend, schlug sich Lowder mit theatralischer Geberde mit den Hän­den vor den Kopf und fuhr sich dann abwehrend über die Augen, als wolle er einen Nebel von sich hinwegscheuchen.

Dann rief er in theatralischem Tone, als ob er plötzlich zur Besinnung gekommen wäre, bestürzt au«:

Hefter!"

Die arme Frau stieß einen Freudenschrei au».

Er kennt mich, er kennt mich!" rief sie ganz außer sich.Er ist nicht wahnsinnig!"

Nein, ich bin nicht wahnsinnig", sagte Lowder, es war ein Ausdruck in feinen Augen, vor welchem die arme Hefter erschrak.Ich bin jetzt bei klarer Vernunst, Hefter, obgleich ich seit dem furchtbaren Schiffbruche Jrrsinnranfällen unterworfen bin. Wie kamst Du hierher?"

Hefter wiederholte die Geschichte, die sie ihm schon einmal erzählt hatte.

Ja, ja", bestätigte er, al« sie geendet hatte, Herr Tresstlian schrieb Dir, daß ich tobt fei, um Dir den schlimmeren Kummer, mich wahnsinnig zu wissen, zu ersparen. Aber ich begann mich zu erholen, nachdem er Sicilien verlassen hatte. Und zeitweilig gesund, zeitweilig wahnsinnig, bin ich nach England gereist, um meinen Freund und Wohlthäter aufzusuchen. Ich habe ihn noch nicht gesehen, ich bin erste heute in bet Nähe von Tressilian-Hof an. gekommen!"

Mein armer Liebling! Aber warum bistSDu nicht gleich zu mir gekommen zu Deiner Fran?" fragte Hefter.

Weil ich mir einbildete, daß Herr Tresstlian mir ärztliche Hilfe verschaffen würde", sagte der Heuchler.Ich hatte Verstand genug, mich von Dir fern halten zu wollen, bis ich Dir wieder ganz ge» sund gegenübertreten könnte."

Diese Erklärung, sowie daß er sie plötzlich er. kanut hatte, wie plump auch Beides angelegt war, täuschten die ehrliche, vertrauensvolle, junge Frau vollständig. Jasper Lowder war in ihren Augen groß, edel und vollkommen gewesen.

Hefter war weder argwöhnisch noch scharfblickend genug, um zu sehen, daß er eine Comödie spiele. Ja ihrer großen Freude fiel cs ihr gar nicht ein, wie so gänzlich unwahrscheinlich es war, daß er in einem solchen Augenblick wieder Gewalt über seinen Verstand bekommen könne und sie auf diese Art erkennen würde.

Aber Du kennst mich jetzt, Jasper?" sagte sie, näher an ihn herantretend.

Sester!"

O, dem Himmel sei Dank!" rief das arme, junge Weib schluchzend.Ich habe so viel gelitten, Jasprr; ich glaubte, ich hätte Dich v-rloreu, mein Liebling! Hast Du Sir Arthur und Herrn Steffi« lian schon gesehen?"

Noch nicht. Hast Du Herrn Guy Herrn Tresstlian gesehen?"

Nein", antwortete die arglose Hefter,fein Vater sagte, er fei im Park und würde bald zu- rückkommen."

Und wo wohnst Du, Hester?"

In Glocester, im Kronenwirthshaus. Und das Kind ist auch dort, Jasper."