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icht! So ersah« daß jener Böse, ätze über „Stoffe«« leben hat, derselbe orte sagt. Was, diese Männer!!"
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ieilige Stadt der teapel verglichen. :rom bildet dort sieht man vom Stadt malerisch hantastische Tem- : neue Abwechse- ein Bauwerk die klanmenka heißt :e Heiligthum be» big die Scheiter- Glück zu Theil ares zu sterben, hier vom Feuer gt von da direkt :r Indier pflegt, wo möglich sich mngen zu lassen, o schafft man in n in dem heiligen ; werden. Jeden ie Scheiterhaufen, auf, jeden Tag ach, und die vom neu dem Fremd-
Jhre Arbeit ist c zu unterhalten auch pflegen sie ießen. Lärmvoll : zu, die Flammen : Funken sprühen, ieim Besucher um en breite Treppen Lilgerschaaren sich ; sich baden und len. Diese Pilger )stirten Braminen hlen, wofür ihnen : mit diesem ver« fn der Nähe der ihe von Palästen, zeitweilig wohnen, mitzufeiern. Der ; dem König von
Aießener Zsamilieublätter.
Belletristisches Beiblattzum Gießener Anzeiger.
rq Donnerstag bett 17. Mai. 1888.
Der Gröe des Kaufes.
Roman von Hermine Frankenstein.
(Fortsetzung.)
„Ich hatte keine Schwester", sagte Gower. „Mein i eivz-aer Bruder starb unverheirathet. Ihr solltet ■ Eure romantischen Ideen lieber in anderen Richtun« gen beschäftigen.
„Weil er nicht Euer Sohn sein kann", entgeg« l nete Olla in bestimmtem Tone. „So weit ich - unterrichtet bin, wäret Ihr nur einmal verheirathet ! mit Lady Feodora Welby und das vor 13 Jahren. Da diese kinderlos starb, so ist meine Behauptung von vorhin wohl begründet. Oder — waren Sie früher schon verheirathet?"
Wenn ein Blick das kühne, junge Mädchen hätte tödten können, der Blick, der aus Herrn Gower's Augen flammte, hätte sie vernichten müssen. Er war so wild und rachsüchtig, daß selbst die muthige Olla davor zurückbebte.
„Wollt Ihr mich beschimpfen?" flüsterte er zwi« schen den zusammengepreßten Zähnen hervor. „Ihr wißt sehr wohl, daß ich ein Hagestolz war, und viele Jahre allein in West-End wohnte, bi» ich meine Familiengüter erbte, daß die einzige Frau, die jemals meine Aufmerksamkeit empfing, Lady Feodora Welby war, die nachmals meine Gattin wurde. Ihr könnt überzeugt sein, daß, wenn ich früher verheirathet gewesen wäre, Lady Feodora da» Geheimniß ergründet hätte, denn fie war die eifersüchtigste und argwöh« nischste Frau!"
Olla wich erschreckt vor dem Sturme zurück, den ihre unbedachten Worte hervorgerufen hatten. Herr Gower ging finster auf dem steinigen Boden auf und ab und schaute mit düsteren Blicken nach der Rich« tung, in welcher er das Kommen Doktor Spezzo's erwarte e.
Lord Trefstlian schaute Olla unverwandt mit traurigen Blicken an, zuletzt ergriff er sogar ihre Hand. Gower bemerkte dies nicht, denn er blickte, in tiefe» Sinnen verloren, nach der R'chtung, von woher dar Gefährt des Dok-ors bereit» sichtbar wurde.
„Nimmermehr ist er fein Sohn", murmelte Olla, „denn Engel und Teufel pflegen nicht in Verwandt« fchaft zu stehen."
Nach Verlauf einer Viertelstunde trat Doktor Spezzo in die Hüttr und nachdem die gegenseitigen Vorstellungen erfolgt waren, fragte ihn Gower über den Zustand der jungen Manner.
Augenblicklich wurde da» Gesicht der Doktor»
sehr ernst. „Den Ausspruch, den ich früher gethan, werden Sie wohl schon früher erfahren haben, und obwohl ich den Patienten feit acht Tagen nicht ge« sehen habe, habe ich doch keinen Grund, meine Mei« nung zu ändern. Dieser junge bildschöne Mann hat eine. Verletzung erhalten, welche die Funkiion de» Gehirns wohl für immer stört.
„Also habt Ihr gar keine Hoffnung, Doktor", fragte Olla wehmüthig. „Ich glaube doch, daß ihm eine Spur de» Verstandes geblieben ist, denn ich habe ihm vorgesungen und al» die Töne an sein Ohr schlugen, da fing der Unglückliche an zu weinen."
„Ihr habt Mitleid mit diesem edel aussehenden Landsmann von Euch, Signora, Ihr beklagt sein trauriges Geschick. Aber da er Euch nur ein Frem« der ist, wird cs Euch nicht tiefer berühren, wenn ich Euch wirde hole, was ich schon zu Frau Vicini gesagt habe — daß es für die Heilung dieses Un« glücklichen keine Hoffnung giebt."
Olla hatte ein Gefühl, als ob man ihr einen Schlag versetzt hätte. Alle ihre Lustschlösser zerstoben.
„Er ist also, kurz gesagt, hoffnungslos blödsinnig?" fragte Herr Gower in heiserem Tone.
„Ihr habt e» gesagt, Signor."
Herr Gower zwang ein Lächeln auf seine bebenden Sippen.
„Dann ist nicht» mehr zu sagen. Man muß den armen Jüngling hier fein Leben beschließen lassen. Erlaubt mir, Euch für Eure Mühe zu bezahlen, Doktor. Ich habe nur ein menschenfreundliche» In« teresse an diesem Falle genommen, denn der junge Mann geht mich gar nicht» an. Krigger, begleitet den Herrn Doktor zum Wagen, führt ihn nach Haufe und holt uns dann ab."
Der Doktor empfahl sich und ging fort.
Herr Gower fchaute ihm nach und murmelte:
„So ist die Sache allo beendet. Wenn ich ge« mußt hätte — aber es ist jetzt für immer zu spät! Ich würde mich nie mit der Sorge für einen Blöd« finnigen beladen. Ein seltsames Verhängniß, das Jasper und mich hier zusammengeführt hat. E» ist ein grausame» Geschick, welches sein Leben im Beginne zerstörte."
Er blieb düster und schweigsam abseits von den Andern, bi» der Wagen zurückgekehrt war.
Als die Gesellschaft von der Fischerhütte sich ent« feint hatte und den Hügel hinadstieg, blieb Gower auf halbem Wege plötzlich stehen und sagte zu seinem Mündel:
„Hört mich an, Olla. Der junge Mann dort oben ist so gut wie tobt. Es lebt nur der Leib an
i in Gießen.


