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„Zu welchem Zweck fragst Du darnach?" erwiderte meine Schwester.
-rch habe in Monaco Schiffbruch gelitten! Schon batte ich über hunderttausend Mark gewonnen, da schlug das Glück um, und bis auf den letzten Pfennig habe ich Alles wieder verloren. Jetzt soll die alte Tradition, daß durch die Bibel ein Schatz gehoben werden könne, sich bewahrheiten, ich werde, sie verkaufen und mit dem Erlös noch einmal mein Glück versuchen.
„Meine Schwester hatte sich erhoben und war vor die Glarthür eines Schrankes getreten, in welchem die Bibel sich befand. Die Röths der Entrüstung war in ihre sonst so bleichen Wangen getreten und mit blitzenden Augen rief sie:
„Wie? Du wagst es, nachdem Du mein Vermögen und das meiner Schwester vergeudet und uns an den Bettelstab gebracht, noch mehr von mir zu fordern? Weißt Du, daß ich Dich beim Gericht wegen Betrugs, wegen Diebstahls denunciren könnte? Und ich würde es unfehlbar thun, wenn ich nicht Deinen Namen trüge, denn Du hättest es verdient, daß man Dich wie einen Verbrecher behandelte. Nein, und abermals nein, die Bibel erhältst Du nicht!"
„Nicht?" schrie mein Schwager wild auf, „Du willst mich hindern, das Mittel zu ergreifen, wodurch ich das Verlorene zurückgewinnen kann? Du wirst es nicht!" Sein Gesicht hatte sich grauenhaft entstellt, er stürzt« auf seine Gattin zu, erfaßte sie am Arm und schleuderte sie mit solcher Gewalt von dem Platze fort, wo sie sich zum Schutzs ihres Eigenthums ausgestellt hatte, daß sie auf den Teppich des Zimmers niederfiel. Ich eilte ihr sogleich zu Hilfe, richtete sie vom Boden auf und führte sie in die Ecke des Sophas, wo sie vorher gesessen.
Mein Schwager hatte unterdessen den nicht ver» schlossenen Schrank aufgerissen, die Bibel ergriffen, ein Taschenmesser hervorgeholt und war jetzt dabei den Einband mit raschen Schnitten von dem Werke zu trennen.
„Ich weiß es recht gut", sagte er mit einem unangenehmen Lächeln, „Dir ist es nur um den Plunder, um die vergilbten Blätter zu thun, magst Du sie in Gottes Namen behalten, sie find mir überdies zu unbequem mit fortzuschleppen, ich begnüge mich mit der äußeren Hülle." Darauf wandte er sich der Thür zu und als ich das Wort, „Ungeheuer" ihm nachrief, lachte er höhnisch auf.
(Fortsetzung folgt.)
Gin alles Lied.
Novelletto von Elise Polko.
(Fortsetzung.)
Und ein neues Bild tauchte auf: Frankreich rief und lockte ihn herüber und erinnerte sich plötzlich des Letzten der Smarts, der als Graf Albany in
Italien ruheloser denn je umherzog — der Herzog von Choissul und der Marschall von Brogli wünschten den damaligen unliebsamen Hof ein wenig zu ängstigen durch das Auftauchen eines so gefährlichen Verschollenen. Das Geschlecht der Stuart» sollte noch einmal auferstehen, als neue immer nagende Sorge für Old-England. Das längst verstummte Lied vom Prinzen Charlie wurde plötzlich wieder lebendig in Schottland — wer yatte es zuerst ange» stimmt? Niemand konnte es sagen, aber überall hörte man es singen, in den Hochlanden, an den Seen, in den Straßen von Eoinburgh, angesichts des Schlosses von Holyrood tönte es wieder wie vor langen Jahren:
„Pi’ince Charlie is my darling, Te young Chevalier!“
Seine persönliche Erscheinung in ihrer Verkommenheit in dem schwankenden Schritt und mit dem müden Blick, hatte freilich seine neuausgetauchten Freunde schwer enttäuscht, aber das Geschlecht der Stuarts durfte nicht ausstreben — und wenn Karl Edward nicht mehr im Stande war, ehe Landung zu versuchen, wie einst an der Küste von Schottlands so würde es sein Sohn sein.
Eine große deutsch« Kaiserin erwählte für den Prätendenten, für den sie sich interrssirte, eine ebenbürtige Gefährtin: Maria Theresia's weiße Hände führten ihm eine junge deutsche Prinzessin zu big wunderschöne blonde Louise von Stolberg. Den Brautfchatz für den Letzten der Stuarts zahlte aber Frankreich — eine jährliche Rente von 240,000 Livres. — Stolz, als trüge sie schon die britische Krone auf ihrer reinen Stirn, trat ihm seine Ge- mahlin entgegen — und diese Krone blieb denn | auch, so lange sie athmete, der Traum ihres Herzens. Kein Liebssgedanke erfüllte dies reizende Köpfchen, kein« Zärtlichkeitsempfindung lebte in der Brust der Gräfin Albany für den Mann, dem man sie verbunden, — Königin zu werden, zu herrschen, war das Ziel ihres Strebens. Das erste Lächeln dieser stolz geschwungenen Lippen galt nicht ihm, sondern jener goldnen Münze, die Karl Edward hatte prägen lassen zum Andenken an seine Vermählung. Sir zeigte das Bildniß Louisens mit der Umschrift Louise, Königin von England Irland und Schottland.
Und dennoch sollte nie eine Krone dies goldene Haar schmücken.
Er aber, der Letzte der Stuarts, empfand eine glühende Leidenschaft für das schöne kalte Weib an seiner Seite, eine hoffnungslose brennende Liebe.
Rom wurde nun die prunkvolle Residenz dieses ungleichen Paares, dort sammelten sich die Getreuen um den Letzten der Stuarts, dort nannte man ihn „Majestät" und huldigte ihm und seiner Gemahlin wie einem Könige und einer Königin. Der Papst jedoch verweigerte trotz aller hohen Fürsprache die I Anerkennung des Königstitrls und des Hofhaltes


