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Vorten starr vor genheit an ihrem
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»gen, obwohl ich |U bestehen hatte, ube, ganz friedlich
bewachen zu lasten."
Hedwiga nickte erlegt.
„Ja, so ist e», Tantel" sprach sie mit einem tiefen wiycuijuijc, „ich werde also morgen zur gewohnten Besuchsstunde dorthin gehen. Wie aber wird Ulrich unter solcher unheimlichen Bewachung das Haus und die Stadt verlassen können, da man am Bahnhof auch jedenfalls auf ihn aufmerksam
vigiltren wird?"
„Darüber will ich in dieser Nacht grübeln, Kind, der liebe Gott wird mir hoffentlich einen Ausweg zeigen, den armen Jungen, der doch im Grunds kein Verbrecher ist, zu retten."
„Ich grüble mit, Tante Ulrike!" gelobte Hedwigs mit feierlicher Stimme, „und finden wir nicht gleich den rettenden Gedanken, nun wohl, dann bleibt er hier, wo er für'« Erste am besten aufgehoben ist. Wir wüsten feine Anwesenheit nur vor Tante Jrm-
entsetzt auf.
„Ich habe keine Ursache, an Ulrichs Worten zu zweifeln", fuhr Ulrike rasch fort, „er versicherte, keine Waffe, nur einen Stock besesten zu haben, während sein Freund ihn mit Revolver und Mester bedrohte und sich beim Ringen selber verletzt oder getödtet haben muß. Als das Unglück geschehen, — im kleinen Gehölz tst's gewesen, — war ein Häscher, welcher ihn bereit» al» verdächtig verfolgt halt-, schon zur Stelle. Er entfloh und kam, von der Dunkelheit begünstigt, hier in'» Hau», wo er glück- licherweise Dich zuerst getroffen —"
„Der Aermste, ich entsetzte mich nicht wenig, wurde aber sofort von Theilnahme ergriffen, al» ich in sein edles Gesicht sah und die Todesangst in seinen Augen la». Ach, Tante, ein verwandter Zug trieb mich unwiderstehlich an, ihn zu retten, — ich konnte nicht anders."
uns sein", fiel Hedwiga mit aufleuchtendem Blick ein, „nicht wahr, Tante Ulrcke, an chn hast Du gedacht?"
„Ich will'» nicht leugnen-, versetzte diese, leicht erröthend, „der Major ist der einzige Mann, dem wir in dieser gefährlichen Lags ganz verträum dürfen. Ihn wüsten wir also in'» Geheimniß ziehen und diese Aufgabe sollst Du lösen, Hedwiga!"
„Von Herzen gern, Tante! soll es heute Abend noch geschehen? Johann kann mich begleiten —"
„Beileibe nicht, Kind! — wir können nicht vorsichtig genug zu Werke gehen. Ich bin überzeugt, daß unser Haus genau bewacht wird."
„O Tante, das kann Dein Ernst nicht sein, es wäre zu entsetzlich."
„Rein, nur logisch, Hedwiga!" sprach Ulrike, bemüh! , einen ruhigen Ton anzuschlagen. „Dein scharfer Verstand wird Dir sagen, daß die Polizei ihr Opfer unmöglich bei uns hätte suchen können, wenn sie e« nicht bis hierher verfolgt. Der Com- miffar schien seiner Sache zu gewiß zu sein, weshalb er nicht verfehlen wird, dieses Haus (ine Zeitlang
gard verbergen."
„Sie darf keine Ahnung davon haben", rief Ulrike erschreckt, „es könnte ihren augenblicklichen Tod herbeiführen. Auch die übrige Dienerschaft darf I nichts davon erfahren, nicht den leifestm Verdacht fasten, also vorsichtig Kind!"
„Ja, Tante! willst Du hier bei mir den Thee einnehmen?"
„Rein, das würde auffallen, komm in einer halben Stunde in's Wohnzimmer, Tante Irmgard nimmt bett Thee in ihrem Zimmer, sie war vorhin auffällig schwach, hat sie vielleicht wieder die Vergangenheit berührt?"
„Wie gewöhnlich, Du weißt, daß sie dort am liebsten weilt. Wenn meine arme Mutier nur endlich Ruhe vor ihrer strengen Kritik fände, — es ist grausam für mich."
„Habe Geduld, Hedwiga, und verzeihe ihr", bat Ulrike sanft, „sie hat so viel gelitten, daß wir ihr dergleichen nicht anrechnen dürfen. — Nun aber die
und schmerzlos, nachdem ich ihr in die sterbende Hand gelobt, Mutterstelle bei ihrem Kinde zu vertreten, und nachdem sie Allen vergeben, die ihr im Leben wehe gethan."
„Sah mein Vater sie nicht mehr?" forschte Hedwiga mit bebender Stimme.
„Nein, er befand sich auf Reisen; laß uns dieses traurige Thema jetzt abbrechen, mein theures Kind! — Du sollst dereinst Alles erfahren, was ich Dir jetzt um der Tobten willen noch verschweigen muß. Es genüge Dir, zu wiffen, baß Ulrichs Vergehen einem edlen Gefühle entsprang und baß nur bte wilbe Leidenschaftlichkeit und da» heiße Blut der Jugend ihn vergeffen ließ, was er seinem Vater schuldig war. Auch jetzt hat dieses heiße Blut noch nicht genug abgekühlt, um vom kalten Verstände gezügelt zu werden, trotz seiner jahrelangen leidens- vollen Verbannung hat es ihn auf's Reue in'« Verderben gestürzt. Ein Freund hatte ihn fern in Australien verrathen und beraubt. Um sich an diesem zu rächen, kehrte er heim, verfolgte seine Spur durch halb Europa, verlor dabei seine letzten Ersparnisse und traf ihn endlich hier in der Vaterstadt, um durch ihn zum Verbrecher, zum verfolgten ^"^Tantt^um's Himmelswillen!" schrie Hedwiga \


