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- , „ (SntfrTudbiüunßen von der andern i dem General einzuschicken, dazu habe sie sich den
der einen und En schMdignnge Feldwebels von seiner Frau einhändigen
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Nachdem sie den Salon betreten, kam ein Diener und brachte dem General einen Brief. Derselbe mar von Frau v. Barsen und enthielt einen zwecken Brief. Franziska theilte dem General mit, daß sie nicht mebr nach Fichtenberg zurückkehren werde, weil sie sich der Gefahr nicht aussetzen wolle, Fesix noch einmal zu begegnen, sie reiss mit ihrem Verlobten, dem Grasen Tonjes, bittet nach Rußland, wo sogleich ihre Vermählung statifinden würde. Daun berichtete sie, daß kürz nach Felix' Abreise eine abgr- härmte Frau zu ihr gekommen, Herrn v. S Hen- berg zu sprechen gewünscht habe und weinend zuiam- mengebrochrn sei, als sie seins Abwesenheit erfahren. Auf ihre theilneymende Frage habe sie Folgendes von der Frau erfahren: ,
Ihr Mann war Feldwebel und arbeitete tm Generalstabrgebäude. Plötzlich fei er entflohen und habe ihr nur sagen laßen, daß er nach Amerika ginge, sobald er wifle, wo er ein Unterkommen gefunden, wolle er schreiben und seine Familie Nachkommen laßen. Warum er entflohen,, habe sie nicht gewußt, nun aber habe sie einen Brief erhalten und in diesem Brief klage er sich an, daß er von einem Hauptmann a. D. und von Herrn v. Stolzenberg für eine größere Summe und noch größere Versprechungen verführt sei, Karten und Pläne, die sich auf eine Mobilmachung im Kriegsfälle bezogen, zu copiren und diese feien an Herrn v. Stolzenberg nach Paris geschickt worden. Plötzlich habe es geheißen, es fei Alles vsrrathen, man habe ihm eine Summe Geld in die Hand gedrückt und sofort habe er das Weite gesucht und sei auch glücklich entkommen. Doch habe er unterwegs Schiffbruch erlitten, den Rest seines Geldes dabei verloren und bäte jetzt seine Frau, unverzüglich Herrn v. Stolzenberg auf- zafuchen und ihn um Geld zu bitten, denn bene ige, der ihn in's Unglück gebracht, sei verpflichtet, ihn nicht darin umkommen zu laffen.
Nach dieser Schilderung sprach Frau v. Barsen für alle Freundlichkeit, die sie empfangen, ihren Dank aus und schrieb am Schluß, sie hielte es für ihre Pflicht gegen ihr deutsches Vaterland, den Beweis von den staatsvenätherifchsn Verbrechen ihres Vetters
Geheimsrath.
„Laß mich bis morgen darüber schweigen. Gott ist gerecht im Belohnen und Bestrafen, und darin müßen die Menschen dem göttlichen Beispiele folgen I"
Nachdem nun auch Al-xandra und Wolter die Briese gelesen, wurde der Wagen bestellt und die drei glücklichen Mensch'» fuhren nach der Schlan- genburg.
mit Euch nehmen wollt auf die Schlangenburg, so werde ich Euch dankbar sein. Es ist mir, als wenn ich nicht allein auf Fichtenberg an dreiem glücklichen
Zweiundzwanzigstes Kapitel.
Am andern Morgen um 11 Uhr langten Frau Rohdenburg, Marquardt, Langenbach, Helene und Siegfried auf dem Holzendorler Bahnhofe an. Letzterer trug den schwarzen Kasten.
Die fünf Ankömmlinge vermieden den Garten und wanderten aus einem Umwegs in's, Jäger- bäusSen. Kurz darauf entfernte sich Siegfried und ließ sich klopfenden Hrrzens bei dem Grheim- rath melden. , ~ .
Wolter empfivg die Karte im Familienzimmer, wo soeben Frieda unter Thränen ihre unbesiegbare Liebe zu Siegfried bekannt hatte. Er verrieth nicht, welcher Name auf der Visitenkarte stand und sagte zu dem Diener, er möge den Herrn in sein Prtvat- zimmer führen. Kurze Zeit darauf öffnete er die Thür seines Comptoirs, reichte Siegfried freundlich die Hand und sagte:
„Womit kann ich dienen?"
„Ich komme zu Ihnen, Herr Gehermrath", be- gann der junge Mann, seine sichtliche Verlegenheit niederkämpfend, „um Ihnen ein Geständniß abzu- legen. Ich liebe Ihre Tochter mit ganzer Seele und glaube von Frieda wiedergeliebt zu werden. Darf ich die Hoffnung hegen, daß Sie unserem Bunde Ihre Einwilligung schenken?'
„Gegen Ihre Person habe ich nicht das Mindeste einzuwenden, aber bevor wir weitersprechen, muß auch ich Ihnen ein Geständniß machen. Sie Hal- ten mich, wie alle Welt, für einen reichen Mann, ich war es auch, aber durch den Römer'schen Con- eurs habe ich fast mein ganzes Vermögen verloren."
„Nun, Herr Geheimrath, ich werbe um Frieda nicht des Reichthums willen, da ich deflelben nicht bedarf. Seit gestern sind wir im Besitze des Schatzes der Gräfin Fichtenberg. Dieselbe war die Urgroßmutter meiner Großmutter, und wenn Sie erlauben,
Nachdem der General sowohl den Bries der Nichte, 'ata auch den des Feldwebels gelesen, ging er mchrere Male im Zimmer schweigend auf und ab.
„Nicht wahr", sagte der General nach einigen Minuten, jetzt den Schritt anhaltend, „es sind zu morgen Abend sämmtliche Osficiere der Holzendorser Garnison geladen?"
„Ja, aber was sinnst Du, Vater?" fragte der
Tage sein könnte." .. .
„Wir trennen uns nicht mehr", erwiderte Wolter, „wir bleiben von nun an stets zusammen."
Er reichte Alexandra den einen und dem General den andern Arm, und nun wanderten die Drei langsam, Jeder von ihnen mit unbeschrerblichen Gefühlen des Glückes und der Freude, auf dem mono- beschienenen Weg neben dem schwarzen See ins
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