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oniren? Eine

von Lenau

, fuhr Frieda nbsrgs, dafür ollen, hohe« lingsbäume."

re Freude an ts Schöneres, ;in umher zu

lebungsabend, . zum klaren der letzten t dem jungen ei. Es »ar zefondert und prechs«. An« ihr wechseln i Pause, als » Garten der ;t zu einem tzt aus dem >a war nicht sr so ohne sein Kieswege ch begonnen,

Herr Rohden« ist, so gehe» so gern ein«

achen."

»oll ist."

wenn ich Sie entlich eine«

ch?'

>eit, was ich räume, nicht tchen, wo ich

kann mir", fnhalt Ihrer Hs Melodien, ;en werden." nein, gewiß

rponirt, Herr

t im General« rnerer Inten« mmt mir die

Blick an und schwiea.

Und er ersuchte mich, seiner Cousine mitzutheilen, sie brauche dieses Mal ihm zu Ehren das Schloß nicht anzuzünden, müsse jedoch vor seiner Ankunft den Schornstein im blauen Zimmer fegen lasse«.

Ich hatte den Satz noch nicht vollendet, als die | Gesichter der Tischgenoffen länger und immer länger

Zürnen Sie mir, gnädiges Fräulein?"

Nein", erwiderte Frieda leise, di« Augen noch gesenkt.

(Fortsetzung)

Jonathan Jelf legte Messer und Gabel hin: die Frau sah mich mit einem eigenthümlich verwunderten

Doch, gnädiges Fräulein, müßte ich eine Be« dingung daran knüpfen."

Sine Bedingung?"

"Die Bedingung nämlich, das Lied Niemandem z,Menn dar Lied mir nun gefällt, dann ist die Bedingung sehr hart, aber trotzdem gebe ich Ihnen da» Versprechen. Doch weshalb soll ich es Keinem reige»? Fürchten Sie vielleicht Mama'« Kritik?"

Ja, ich fürchte diese Kritik in - dopp-lter Be­ziehung !"

Hatte Frieda den Sinn der letzten Worte sofort verstanden? Eine dunkle Gluth bedeckte plötzlich ihr Gesicht, und obgleich die Sonne bereit» untergegangen war und beide soeben den Park betraten, zwischen dessen Bäumen die Dämmerung schon Platz ge­griffen, konnte Siegfried den Farbenwechsel doch noch bemerken und nun fühlt; er, wie auch ihm das Blut ins Gesicht stieg.

Eine Strecke Weges gingen dis beiden jungen Leute schweigend nebeneinander hin.

Siegfried brach zuerst das Schweigen und sagte:

Wie schön ist es unter diesen Bäumen, ein herrlicher natürlicher Dom; die prächtigen geraden Stämme der Buchen sind die Säulen, die da? Gewölbe tragen; hier möchte ich zu einem ganz bc- stimmien Gotte beten, daß er meine stillen Wünsche erhören möge. O, blicken Sie hinauf zu diesem Gewölbe, gnädiges Fräulein; dis Spitzen der Bäume sind noch vom Abendroth vergoldet; das ist die glückverheißende Farbe der Hoffnung, dem das Morgemoth des Glückes unfehlbar folgen muß! Ist es verwegen, dar Glück so sicher und fest zu er­warten ?"

Bei diesen mit erhöhter Stimme gesprochenen Worten wurde Frieda plötzlich von einer eigenthüm- lichen Angst befallen; sie rrehte sich kurz um und er klang so ganz ander«, als wie sie bisher ge­sprochen, fast schroff und kalt, als sie nun sagte:

Wir müssen umkehren, die Pause wird vorüber sein."

Wie ein Wasserstrahl siel dieser kühle Ton auf seine emporwallenden Empfindungen, denen es keinen Damm entgegengesetzt hatte. War er zu kühn, zu vermessen gewesen?

Nun gingen die Beiden wiederum eine Strecke nebeneinander hin, aber diesmal war das Schweigen peinlich. Siegfried hätte gern etwas gesagt, um dies drückende Schweigen zu unterbrechen, aber er fand kein Wort.

Sie hatten den Ausgang des Parker erreicht und betraten den Garten. Auf der anderen Seite desselben kehrten auch die übrige» Mitglieder des Gesangvereins lachend und plaudernd bereit» von ihrer Promenade zurück. Da endlich sagte Siegfried in einem weichen, fast schmerzlichen Tone:

Kine Gespenstergeschichte.

Nach dem Englischen.

O Dank, taufend Dank!" rief Siegfried freudig aus.So darf ich Ihnen das nächste Mal meine Composttion überreichen?"

Ja" kam es ebenso leise über ihre Lippen« aber sie begleitete da« Wort doch mit einem kurzen Blick. , ,

Mit dem Zwiegespräch war e« jetzt vorbei, ewige Damen, die in einen musikalischen Streit begriffe» waren, kamen ihnen entgegen nnb forderten den Herrn Direktor zum Schiedsrichter auf.

Für den Rest de« Abends fand sich keine Ge­legenheit wieder, Frieda auch nur eine Secunde lang allein zu sprechen. Als er sich am Schluß von Alexandra und Frieda, die neben einander standen, zugleich verabschiedete, traf ihn ein voller Blick der Letzteren. Mit diesem Blick vor Augen ging er trunken nach Hause und setzte sich sofort hin und machte dar Gedicht. Am andern Tage componirte er dasselbe. Aber nie waren ihm die Tage so endlos lang geworden, als diejenigen, dis noch durchlebt werden mußten, dis er Frieda wieder« fab. Doch auch diese Zeit verging, der ersehnte Mittwoch und mit ihm die Fahrt nach der Schlangen­burg war endlich da. , ..

Frieda begrüßte ihn mit demselben Blick, mit dem sie ihn vor acht Taz n entlassen, dar war ihm vorläufig genug. Er sah bald ein, daß es schwierig sein würde, in dieser zahlreichen Gesellschaft chr auch nur ein Wort ohne Zeuge" zuflüstern zu können, wenigstens vor dem Diner nicht. Dennoch beo^ achtete er sie unausgesetzt und aufmerksam, um doch noch einen günstigen Augenblick zu erspähen.

Frieda hatte sich während der Musikproben rasch mit der Baroneß Schleiden bsfreundet, die beider jungen Mädchen fanden sich auch heute sogleich, wanderten einige Male im S'lon Arm in Arm aus und ab und setzten fich darauf in die Epheulaube. K mm hatten die Freundinnen dort Platz genommen, als Siegfried zu seiner Freude bemerkte, daß die Mutter "der Baroneß Letztere zu sich heranwinkte.

Rasch eilte er nun nach der Laube und im nächsten Moment standen sie sich gegenüber.

(Fortsetzung folgt.)