nein Gastsreund; 3t Dich so rasch m acht und Du Prendergast von n; meine Frau

le Stube. Nicht rrihouse so trau« dern in ein hüb- enstübchen- Ich at mein Bestes, e mein Abenteuer

Es stand mir reine Hemdknöpse, , vis Handschuhe, tzie, der in die iu Jets oberfläch- ging.

will ich beschrei» rovinz sehen sich > diese war keine luiann mit seiner iren Frauen, der : es giebt nichts

ier Tafel. Eine, geführt und oie mir zur Linken, von Kindern hljeßlich trat eine nommrn und der Wenn oie Unter* atte, so hörte sie Aeflüzel vor und uan wohl sprechen durch den Sinn:

3 ich begann: heute ein tüchtig r des Weges ge«

err und zerlegte ruft seines Vogels.

von dem ich Dir sihnacht Heimsucht,

u Irls.

Ihnen, Verehrte." chauptete die Fra» uns.nicht auf die s, wer es war.

:Her, Herr Zehn

)

Hiehener Jamiüenblätter.

Belletristisches Beiblatt;um Gießener Anzeiger.

Nr. 28. Dienstag dm 6. März. 1888.

Ate Verkorene Miöek.

Original-Roman in 3 Bänden »en Dr. Carl Hartm ann-Pltn.

(Fortsetzung).

Gegen sechs Uhr Nachmittags waren bereits Alle außer dem General, Felix und Franziska in einem Salon des italienischen Anbaues versammelt. Nur Wenigs hatten sich gesetzt, die Meisten standen in Gruppen von Zweien, Dreien ober auch mehreren beisammen, in lebhafter Unterhaltung begriffen. Alexandra ging von einer Gruppe zur andern und hatte für jeden Gast ein paar freundliche Worte. Dübel warf sie von Zeit zu Zeit einen Blick auf ihren Gemahl, der mit einigen Herren anscheinend unbefangen sprach. Sie hatte, was sonst wohl Nie­mand gewahr werden konnte, auf seiner Stirn eins kleine Wolke und eine Vertiefung der Falten zwischen den Brauen bemerkt. Sie hatte ihn schon gefragt, ob er sich unwohl fühle oder im Geschäft etwas Unangenehmes gehabt, worauf seins Stirn sich sofort entwölkt und er ihr mit freundlichem Gesicht er* widert hatte, daß er wie immer auf ihren Festen sich außerordentlich wohl fühle trnd sehr heiter ge* stimmt fei. Aber dis Wolke war zurückgekehrt, nachdem sie ihn verlaffen, und da sie an ihrem Maune noch niemals die geringste Verstimmung ge» sehen, war es ihr um so auffälliger, daß sie es, wenn auch nur leise ««gedeutet, gerade inmitten einer großen Gesellschaft gewahren mußte. Eben dieser Umstand, daß Wolter in dieser lauten, plaudernden Umgebung die Wolke nicht gänzlich ver­scheuchen zu können schien, sagte ihr, daß ihm etwas Besonderes passtrt sein müffe, von dem seine Ge* danken so nachhaltig auch noch in diesem Augenblick in Anspruch genommen wurden, und eine unbestimmte Sorge keimte in ihrer Seele auf.

In dieser Sorge dachte sie gar nicht daran, sich auch einmal nach Frieda umzusehen, sonst würde sie bemerkt haben, daß ihre Tochter ein wenig zu ent­fernt, zu abgesondert von der übrigen Gesellschaft in einer Epheulaube neben einem jungen Manne stand. Es war Siegfried Rohdenberg.

Nicht weit von dieser Laube entfernt unterhielten stch in einer Fensternische der Professor Marquardt und Siegfried's Großmutter.

Er freut mich doch sehr, liebe Fcau Rohden« berg", sagte der Erstere,daß Sie sich nach langer Berathung endlich entschlossen haben, der Einladung Folge zu leisten, es wird Ihnen jetzt die Gelegenheit

; geboten- unsere herrliche und liebenswürdige Frau [ Wirthin etwas näher kennen zu lernen und sicherlich i wird Ihr Scharfblick noch heute Abend Ihr Urtheil ! von früher rectificirrn."

Ich habe dis Frau Geheimrath", erwiderte Frau Rohdenberg,schon längst wegen meines vor- I schnellen Urteils von damals in meinem Herzen um Verzeihung gebeten, ich habe später auch noch andere Urtheile über sie vernommen, die dem Ihrigen, Herr Professor, ziemlich gleich kamen. Also von dieser Seite fürchte ich keine Gefahr mehr, wohl aber von einer andern."

Nun, von welcher denn?"

Wenden Sie einmal den Kopf, was sehen Sie dort in der ephruumrankten Ecke?"

Dort sehe ich Siegfried neben der Tochter der Hauses."

Betrachten Sie seine Augen! Wenn sie in dieser Weise Mühen, so ist Alles in ihm Feuer und Flamme."

Dann sprechen die beiden jungen Leute wahr­scheinlich über Musik. Kommt Ihr Enkel auf dies Thema, namentlich auf Bach, Händel oder Beet­hoven, dann leuchten feine Augen immer vor Be­geisterung."

Oder ihn begeistert etwas Anderes."

Auch möglich, Frau Rshdenbsrg."

Ach, ich weiß es nur zu gewiß! Er hat sich in den letzten Wochen sehr verändert. Zwar giebt er sich Mühe, mir gegenüber den alten, fröhlichen Ton anzuschlagen, aber ich sehe den Zwang und der sagt mir Allrs. Und mehr noch sagt mir sein Gesicht, wenn er sich unbeobachtet glaubt, und fein Gesicht ist noch immer der Spiegel feiner Seele ge­wesen."

Sie meinen also, daß der Junge regelrecht ver­liebt ist?"

Wenn er noch verliebt wäre! Aber es ist mehr, weit mehr, er liebt, und das ist fein Unglück."

Warum denn sein Unglück?"

Weil er an dieser Li. ' s zu Grunde gehen kaun- Glauben Sie, daß der . he Herr Geheimrath und seine schöne Gemahlin i',. . izigrr Kind einem jungen Manne zur Frau gebe werden, der nichts hat und nichts ist?"

Warum soll ein jiw? Mann nicht einmal ein junger Mädchen lieben ntgegnete der Professor.

;,Sie sprechen von der Liebe, Herr Professor, wir der Blinde von der Farbe. Sie haben ihre

) in Gießen.