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schöne Mädchen 1g in seinem (Sc« > auch Et zum e geistesabwesend as Mädchen mit ,s den Augen des um Thräne her
verletze und Euch r Ihr scheint un- und offenbar seid eidung nach ein
an mit ernster, >ba nichts Leere» , nur eine tiefe der Olla rührte
Ansprache.
erbare Stillschwei- vrrlaffen, als er
m Umhang erfaßte e, geh' nicht fort!' cau Meint, die die gesehen hatte, zu rgeS, angenehmer Blick.
! kommen, Signo- >, was mein Haus sn. Verzeiht, daß nicht antwortete, spricht sehr wenig," stammelte Olla in
Frau Mcini. „Er t — im Gehirn, gte einen schlanken, , um den Worten
t wahnsinnig!" rief
wer und setzte sich >em er aufgestan-
Signorina", sagte er so wie Ihr ihn und so höflich und
Mndcr! Aber er rtnnert sich an gar amen." agte Olla.
Signorina. Vor ! Sturm. Es war inats, ich weiß er gr ging das Dampf-
it diesen Sturm", kleines, sardinischer
Lchiff an den Felsen unten Schiffbruch. Der Kspi- tän und die Mannschaft gingen zu Grunde. Die zwei Passagiere wurden auf die Felsen geschleudert. Dieser Herr war einer der Briden. Die grausamen Wogen trieben seinen Kopf gegen eine scharf aus dem Wasser hervordringende Felfenspitze und diese spaltete ihm fast den Schädel. Seht Signorina."
Sie schob sanft Guy'r Hut bei Seite und ebenso seine üppigen Massen blonden Haares, und zeigte Olla und Frau Popley eine mit Pflaster bedeckte Wunde von schrecklicher Ausdehnung.
„Wie entsetzlich!" sagte Olla schaudernd und erbleichend.
„Nicht wahr, Signorina?" und die gute Theresa schob sanft Guy's Hut zurecht. „Sein Freund rief um Hilfe» und Tomasso, mein Gatte, Mylady, und mein Verwandter Jacopo Palestro gingen hinab, um ihnen zu helfen. Sie kamen zurück, den armen Eng, länder tragend und gefolgt von dem andern. O, welch' ein Anblick war der arme Junge mit seiner klaffenden, blutenden Wunde, seinen durchnäßten Klei, der» und seinem bleichen Gesichte? Er kannte uns nicht. Wir schickten nach dem guten Doktor SpeZzo, der ihn untersuchte und sagte, daß er sich nie wieder an etwas erinnern, noch seinen Namen oder sonst etwas wissen wird."
Thränen de» Mitgefühls traten in Olla's Augen.
„Habt Ihr an feine Verwandten geschrieben?" fragte sie.
„Ec hat keine Verwandten, Signorina!"
„Wie, er hat gar keinen Verwandten? Und der andere Engländer? Wer war er?"
„E n großer englischer Mylord, Signorina. Dieser Herr war sein Reisebegleiter — nicht sein Diener, Mylady, sondern sein Freund und Gesellschafter. Der Name des Mylords war Tresstlian. Er zahlte reichlich für die Verpflegung des jungen Menschen und hinterließ das Geld für die Behandlung des guten Spezza. Aber der arme Kranke ißt nicht einmal genug, um einen Vogel zu sättigen. Ich fürchte, er wird kerben!" (Fortsetzung folgt.)
Wuchstäötich.
Von C. Jochner.
(Schluß.)
„Nur ruhig Blut, junger Freund!" mahnte der Alte. „Ich will Ihnen einen Rath geben."
„Ich höre!"
„Ich garantire nicht für den Erfolg, aber ich stehe dafür ein, daß Sie zum Mindesten keinen Nachtheil davon haben sollen."
„Also ... was rathen Sie?"
„Lassen Sie sich von den ehrwürdigen Brüdern schriftlich bestätigen, daß sie Ihnen von dem Ihrer Tarne fünftausend Thaler aurbezahlen wollen."
„Aber die Herren thun ja mehr als das, sie legen mir die fünftausend Thaler gleich baar auf den Tisch", versicherte Weller-
„Das können wir nicht brauchen", wehrte veL Kceisrichter ab. „Wir brauchen die Erklärung und nicht das Geld. Aber, merken Sie sich, junger Freund, es kommt Alles auf den Wortlaut an, in dem die Erklärung abgefaßt ist. Sie muß genau so lauten, wie ich Ihnen schon vorhin gesagt habe."
„Schreiben Sie sie mir auf!"
„Der Kreisrichter that so und der Doctor entfernte sich . . . allerdings ohne Hoffnung auf Erfolg dieses Rathes.
Nach einer Woche befand sich die verlangte Erklärung, vom Prior des Ordens unterschrieben, in den Händen Weller's und gleichzeitig kam dis Aufforderung, sich an einem bestimmten Termin bei der Verlassenfchoftsbehörde einzvfinden, um das Erbe in empfang, zu nehmen.
„Sol" sprach der Kreisrichter. „Jetzt wählen Sie mich als Rechtsbeistand, und es müßte komisch zugehen, wenn wir nicht um neunzigtausend Thaler reicher Heimkommen, als Sie jetzt glauben."
Doctor Weller erbat sich zwar Aufklärungen, aber der Alte versetzte:
,-Vorher muß man nie reden . . . thun Sie mir die einzige Liebe, seien Sie bei der Verhandlung ganz mäuschenstill."
Aus Rücksicht auf zwei glänzende blaue Augen, die hintrr des Alten Rücken zur Nachgiebigkeit mahnten, versprach Weller vollständigen Gehorsam.
Die beiden Männer erschienen auf den Termin, desgleichen der ehrwürdige Prior, der mit Salbung den jungen Mann ob seiner Pietät gegen die letzten Wünsche seiner verstorbenen Tante beglückwünschte.
„Nicht als ob wir den Ausgang einer Pcocesses zu fürchten gehabt hätten", sprach er, „ober wir wollen Liebs und Freundschaft halten und alle; Streiten ist uns ein Greuel."
Dabei betrachtete ec sich aber dennoch den von Wkller mitgebrachten „Rechtsbeistand" mit argwöhnischen Blicken. Er fand dessen Anwesenheit mindestens überflüssig.
Die Verhandlung kegann. Nachdem der dieselbe leitende Beamte der Vorschrift entsprechend Zweck und Ziel der Tagfahrt auseinandergesetzt, erbat sich der Kreisrichter im Namen seines Clienten das Wort:
„Wir haben", sprach er, „Kenntniß von dem Inhalt des Testamentes. Soweit er die beiden h ec anwesenden Ecb-Jn'eressenten betrifft, lautet es dahin, daß „die ehrwürdigen Brüder vom Orden der hell. Liguori zu Universalerben eingesetzt seien, und daß diese dem Herrn Doctor Weller „so viel als L:gat aue- bezahlen sollen, als sie selbst wollm." Wir nehmen nun zuvörderst Veranlaffung, unser Einverständniß mit diesem Testament und unfern Verzicht auf die Anfechtung desselben zu den Acten zu erklären."
Der Prior athmete leichter auf.
„Und", fuhr der Kreisrichter fort, ,präsentiren zweitens eine vom Kloster ansgest llte, außergericht« s liche Urkunde, worin dasselbe sich anheischig macht,


