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(Gießener JamiüenbMer.
Belletristisches Beiblatt zum Gießener Anzeiger.
Nr. 117.
Donnerstag den 4. October.
1888.
Am Kaufe Jmmendorf.
Original-Roman von Emilie Heinrichs.
(Fortsetzung.)
Ulrike ergriff Ulrichs Hand, um ihn neben sich auf's Sopha niederzuziehen.
„Laß uns die Sache ruhig überlegen, Ulrich!" sprach sie ernst. „Wenn ich nur den leisesten Zweifel in Deine Wahrheitsliebe oder Deine Schuldlosigkeit hinsichtlich des Dir zur Last gelegten Verbrechens fitzte, so würde ich alle Hebel in Bewegung setzen, um den Sohn meines Bruders wieder über's Meer zurückzusenden und die Ehre unseres Hauses unverletzt zu erhalten. So aber glaube ich Dir und darf es deshalb nicht zugeben, daß Du um eines Schurken willen gebrandmarkt wirst, daß solch' unverdiente Schmach unfern Namen treffe. Ich wäre sicherlich die Letzte, Dir eine solche Rolle zuzumuthen und sogar selber daran theilzunehmen, wenn ich einen Ausweg wüßte, um Deine Unschuld beweisen zu können.
Ulrich starrte düster vor sich hin und schüttelte in dumpfer Verzweiflung den Kopf.
„Wie der Major mir unterwegs mittheilte", begann er nach einer Weile, „lebt der Elende noch, ist aber noch nicht wieder zum Bewußtsein gekommen und wird wahrscheinlich mit dem Beweis meiner Unschuld in's Jenseits hinübergehen. Und was kann mir überhaupt sein Leben nützen, beste Tante? Wie ich diesen Mensche» kenne, würde er niemals die Wahrheit eingestehen, auch müßte ich ja in diesem Falle nicht allein meine Person, sondern auch Dich und unsere edelmüthigen Freunde bloßstellen, da er mich nur unter dem Namen Sturm kennt."
„Nun also", versetzte Ulrike mit Nachdruck, „was bleibt uns dann übrig, als die Rolle durchzuführen? Was Tante Irmgard betrifft, so werde ich ihr allerdings einige Illusionen rauben und ihr einen kleinen Blick in Deine Vergangenheit gestatten müssen, um Deine Stellung ihr gegenüber zu erleichtern. Im Uebrigen aber, mein th-urer Ulrich, hast Du im Grunde keine Komödie oder irgend eine ungesetzliche, unwürdige Täuschung durchzuführen, da Du von Rechtswegen Rang und Titel Deines Vaters über- nehmen und in die Dir zukommende Stellung eintreten darfst. Wenn ehrenhafte Männer wie Tell- kamp und Egon Dörner zu diesem Werks der Nothwehr thätigen Beistand geliehen, darfst auch Du bei der ersten peinlichen Probe nicht gleich muthlos werden. Wer kann Dich anklagen?"
„Vielleicht jener Detectiv, der mich zuerst packte?" „Er würde keinen Glauben finden —"
„O, am Ende doch fo viel, um mich zu verdächtigen und meine Confrontation mit John Walter zu erzwingen, falls dieser dazu im Stande sein sollte. ■ — Nein, Tante Ulrike, meine Doppelstellung ist unhaltbar, könnte ich nur morgen schon mit Egon Dörner in die weite Welt wieder gehen."
„Er will Dich mitnehmen?" fragte Ulrike überrascht.
„Ich nahm sein freundliches Anerbieten mit Vergnügen an. Und jetzt erlaube mir, mich auf mein Zimmer zu^ückzuziehen, — vor Allem aber, Tantchen, behüte mich heute vor einem zweiten Verhör bei der Kranken, dem ich nicht geduldig Stand zu halten vermag. Ah, guten Morgen, mein theures Schwesterchen"!" wandte er sich erfreut der Thürs zu, durch welche in diesem Augenblick mit glückstrahlendem Antlitz Hrdwiga lugte.
„Darf ich die Conferenz stören?" fragte sie schelmisch lächelnd.
„Nur herein, Kind!" nickte Ulrike ihr freundlich zu, „begrüße das Oberhaupt unserer Familie, den jetzigen Freiherr» Ulrich von Jmmendorf mit gebührender Ehrfurcht."
Hedwiga zog die Thür hinter sich zu und verneigte sich mit würdevoller Grandezza vor Ulrich, der ihr lächelnd beide Hände entgegenstreckte. Lachend flog sie ihm jetzt an die Brust und gerührt küßte er dir schöne Schwester, deren Herz, wie er sagte, ebenso ; anbetungrwerth sei, wie ihre Elfengestalt.
„Mache das Kind nicht noch eitler", meinte Ulrike, die Geschwister mit feuchtem Blick betrachtend, „und bedenke, Ulrich, daß sie eine Waise und nur \ auf Deinen brüderlichen Beistand angewiesen ist. I Willst Du diesem jungen Wesen gegenüber noch muth- f los schwanken und zagen?"
„Nein, Tantr Mrcke, ich will der Pflicht ge- \ horchen und im Vertrauen auf meine Schuldlosigkeit l mein Schicksal der Zukunft anheimgeben."
„So ist's recht, und nun, kleine Hedwiga, mache \ rasch Toilette, um mit dem Bruder einen Spazier- | gang und nebenbei einige der nothwendigsten Besuche l zu machen."
Hedwiga strahlte vor Freuden bei diesem Vor- i schlag und begab sich sofort auf ihr Zimmer, wäh- i rend Ulrich einen Seufzer bei dem Gedanken an die : Besuche unterdrückte und dann ebenfalls sein Zimmer ‘ aufsuchte.
Nachdenkend blickte Ulrike auf die Thür, welche l sich hinter ihm geschlossen.
in Gießen.


