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leite fte.

wer, dessen genden Sitz rühmte sich cheinlich kein ube Bauern­baß der Ort Een, da er >ll. Und es : nach Hause eingerichtet;

>r Gepäck ist uttbe werben serem Diner gen an Eure a angelangt, i aus. Dann ie jedoch bei g-

nen gedeckten ein reizender

zum Haupt- stand offen

oßes Gemach und glänzend mährten die hinaus; von mte man den

einer Rechten Boudoir, bas en, von wel- Ingen, abge- ihrer jungen ieren.

a", murmelte man uns in

ung zu hegen, i, mit denen Herr Gower iett zu haben, ;anz angeneh- Der Himmel egend gleicht rbeti wir hier h denke, daß iter Haushäl- rben. lieber« immer theilen ller Kammer« Kammerdiener, in. Es wird >rin, mit der rstelle." liinute darauf

führte der Kammerdiener Krigger eine ältliche Frau mit vertrocknetem Gesichte und stechenden, schwarzen Augen, welche auf die Vorstellung bereits gewartet zu haben schien, ein. Auf den ersten Blick faßte Olla eine Abneigung gegen sie. Sie wußte sofort, was sich auch später bestätigte, daß bte Haushälterin von Gower gedungen worden war, um nebst ihren häuslichen Pflichten auch als Spion und Zwischen« trägerin zu dienen.

Fräulein Rymple", sagte Herr Gower.Di-S ist unsere Haushälterin, die bei Euch Ihre Befehle einholen wirb. Ihr Name ist"

Nennt mich Malitta", sagte die Haushälterin, als ihr Gebieter zögernd in seinem Gedächtnisse suchte, Fräulein Rymple'S Biquemlichkeit wird meine erste Sorge sein."

Dann führt mich auf mein Zimmer" sagte Olla ruhig.

Die Haushälterin schaute Herrn Gowrr an und ging schweigend in die Vorhalle hinaus, gefolgt von Olla und deren Amme.

Malitta führte die junge Dame über eine Treppe zu einer Reihe von Gemächern, die nach dem Meere hinaurgingen.

Dies sind Eure Zimmer, Fräulein Rymple", sagte sie kurz.Euer Gepäck ist in Eurem Ankleide« zimmer das Essen wird in einer Stunde aufge­tragen fein."

Sie zog sich zurück und Frau Popley versperrte die Thüre hinter ihr. Eine Stunde später wurde Olla durch Jim zur Tafel gerufen.

(Fortsetzung folgt.)

Wuchstäölich.

Von C. Jochner.

Das war eine schöne Ueberraschung I Statt eines Vermögens von rund hunderttausend Thalern nich's, ober so viel wie nichts.

Eine russische Dampfbab-Abtheilung konnte nicht energischer wirken, als diese Entdeckung.

Das kam davon her, baß der junge Mann, der jetzt eben überlegen will, ob er sich durch einen Revolverschuß ober eine Tasse Thee mit Cyankali umbringen, ob er sich auf die Eisenbahnschienen legen ober vom Thurmkranz ber Domkirche herabstürzen soll (bes Schwimmens war er nämlich kunbig, so daß das Wasser bei seinem Projecte außer Anschlag bleiben mußte), daß er sagen wir sich um seine jetzt selige Tante so gar nicht bekümmert hatte, sich immer damit tröstend: ihr Vermögen kann sie ja doch nicht mitnehmen und ich bin ihr einziger Verwandter.

Jetzt war die ehr« und tugendbelobte Jungfer Barbara Mürrllch gestorben; die Nachricht ihres Todes hatte den Neffen erreicht, als er just im Be«

griff stand, eine fidele Rheimetfe per pedes aposto- lorum anzutreten, und er besah Pietät genug, um nicht nur von der Ausführung dieser Vergnügungstour abzustehen, sondern sogar die zusammengesparte Reise­kasse zu einer schleunigen Fahrt nach X., wo Tante Barbara geboren, gelebt, als ehrbare deutsche Jung­frau, die sie bis an ihr seliges Ende geblieben, na­türlich nie geliebt, und endlich gestorben war, zu verwenden. Der Beichtvater der Verstorbenen hatte dieses Benehmen des Neffen auch höchst rührend ge­funden und salbungsvoll gemeint, daß, wenn die selige Tante sich einer solchen Anhänglichkeit des ent« ferftten einzigen Verwandten versehen gehabt hätte, so würde sie das gewiß noch auf dem Sterbebette hoch erfreut haben. Der junge Mann, ber endlich als der an Aussichten ebenso reiche, wie an Clientel arme Doctor medicinae et chirurgiae Ludwig Weller vorgestellt fei, hatte derartige Complimente mit schlecht versteckten Tadeln ruhig über sich ergehen lassen, eingedenk des weisen Spruche«: Hüte Dich vor dem Vordertheil eines Ochsen und dem Hintertheil eines Maulesels.

Seit er vor mehreren Jahren, als er gerade von der Promotion kam, feiner Tante den Rath gegeben, gegen Blutandrang nach dem Kopf doch lieber ein Fußbad mit Salz ober Asche zu nehmen, statt die lauretanische Litanei zu beten, wie ihr der Beicht­vater anempfvhlen, war er ja doch dauernd in Un­gnade gefallen und hatte es vorgezogen, minder frommen Kranken feinen ärztlichen Rath zukommen zu lassen; nur war's merkwürdig, daß dieselben fast durchgängig nicht in der Lage waren, die goldenen Worte des jungen Arztes mit goldener Anerkennung zu erwidern.

Nun war die Tante Barbara endlich zu ihren vorausgegangenen Möpsen und Kanarienvögeln ver­sammelt und unser Doclor Ludwig Weller hatte schon die schönsten Pläne gemacht, was er jetzt be« ginnen werbe, ober richtiger gesagt, bie längst ge­hegten Pläne sollten nun zur Ausführung gelangen. Aber wir wollen nichts bavon verrathen, weil der Doctor selber in diesem Punkte ungeheuer bk er et und steif und fest behauptet, er gehe nur darum so viel in's Haus des Kreisrichters Mallinger mit sei« ner hübschen Tochter, weil es der Gesundheitszustand des ältlichen Herrn erfordere.

Gleich nach der Beerdigung der Tante Barbara, bei welcher der Klerus einen ganz merkwürdigen Pomp entfaltete, so daß der Doctor im Stillen vor­aus berechnete, daß für das auf diese Weiss hinaus­geworfene Geld seine sämmtlichen Armenpatienten zu Hause ein Jahr lang famose Krankenverpflegung ge­nießen könnten, fand die Testaments-Eröffnung statt.

Testaments-Eröffnung I . . . Mir fehlen alle Ver­gleiche, um eine Schilderung dessen versuchen zu können, was Weller bei Anhörung des Testamentes empfand. Daß Tante Barbara sehr ausgiebige Legate aus­setzte, daß sie namentlich die Geistlichkeit reichlich be­dachte, der sie stets gewogen war, hatte Weller sich im Voraus gedacht, daß sie aber ihre Nichtswürdig,