tt in ihn gelegt Sohne gewandt nnsche ich, daß tt Vater erfahren Ihnen nochmals nnes Lebens ge- nige Theilnahme n Tagen in verleugnet hat! thue nun Deine steht seit 11 Jah- t ist aber bereits irchenparade des s jüngster Lieute- iegiment vorbei» > vorgestellt wor- este Offizier des )er, die Parade .er, der mit dem eschen empfangen. Worte an seinen n, hast an diesem ;en im Regiment selben gedenkend, )egen bis in ein ute tragen mögest t sei, nach einer erals v. Werder, i in der Geschichte x zu können, wie n gewesen ist!" Wilhelm erst im U wurde er in kaiserlichen Groß- 'etzten vorgestellt. Vilhelm u. A. zu lelchem Du schon nent, in welches agender Weise zu ;ntee beigetragen, ner Brust trage, c unauslöschlichen den Anerkennung Armee Sieg auf ) ist in diese Zeit ater ein ehrendes lenleitung. Nun ; sie Dir gelehrt ' Noch an dem» prinz seinen Sohn r. Er selbst, so v habe die Schule nne seinem Sohne n sei, dasselbe zu e Unisorm zu tra- f einer gesammten Zilhelm erhielt als es zweiten Zuges zelmäßigen Dienst.

chiehener Iamilienbläiter.

Belletristisches Beiblatt jum Gießener Anzeiger.

1888.

Dienstag den 1. Mai,

Nr. 51.

Lowder rührte sich nicht.

und und

Annahme.

Zwanzig Franken wöchentlich", murmelte sie. Es ist ein kleines Vermögen! Zwanzig Franken, um den armen, hübschen jungen Engländer zu ver­pflegen! Es ist eine prächtige Aussicht für mich! Ich will es tyun!"

Sie erklärte Lowder ihre Bereitwilligkeit zur An­nahme feines Antrages.

Ja, wir wollen den armen Engländer verpfle­gen", sagte Tomaso, sich schon als wohlhabender Mann fühlend.Er soll jede Aufmerksamkeit und Sorgfalt haben, die wir zu geben im Stande sind. Thereie hat sich immer nach Kindern oder sonst einem Wesen gesehnt, für welches sie sorgen kann! Sie ist viel allein, wenn ich auf dem Meere draußen bin, da wird der junge Engländer eine Gesellschaft für sie sein! Sie kann dem armen Jungen Mutter und Schwester sein!"

Der Handel ist also geschloffen", sagte Lowder mit einem Blicke der Erleichterung.Aber eine Frage müßt Ihr mir noch beantworten! Wie weit seid Ihr von Palermo?"

Sechs Meilen, Signore!"

Kommen Reisende oft in diese Gegend?'

Niemals, Signore!"

Ich wünsche nicht, daß das Leiden meines armen Freundes irgend einem unserer Landsleute preisgegeben werde. Die Engländer besitzen nicht

Stundenlang saß Lowder da, ebenso still regungslos, als Guy. Das Licht brannte aus in dem Zimmer herrschte Finsterntß, aber Lowder'» Augen schloffen sich nicht einmal im Schlafe. Un­verwandt starrte er in die Dunkelheit hinaus, von seltsamen Gedanken und Plänen erfüllt und während

all' der Zeit lag der Kopf seines Freundes in seinen , Armen fast an seinem Herzen. Der Wind erstarb ; vollends und endlich stahl sich die bleiche Morgen- i dämmerung in's Zimmer. Es wurde Tag. Töne z der Geschäftigkeit erschallten au» der Küche, aber i doch brav.

eine Aufforderung von meinem Vater, nach England ; zurückzukehren. Ich war auf dem Wege dahin, als j uns das schreckliche Unglück traf. Mein Vater wartet ängstlich auf meine Rückkehr und die Liebe - für meinen Freund droht mich hier ststzuhalten." §Das ist ein trauriger Fall", sagte Frau Vicini

Plötzlich wurde er räusch am Fenster erweckt. Er schaute our und erblickte ein an die Scheiben gepreßte» Gesicht

das Gesicht Palestro's.

Das Gesicht verschwand, sobald Lowder es er­kannte. Ein Schatten von Furcht glitt über Low­der's Züge ein Gefühl der Unruhe erfaßte sein Herz.

Dieser Mann scheint argwöhnisch zu sein!" murmelte er.Er kann gefährlich werden ich muh ihn sehen 1'

Er stand auf und trat an's Fenster Palestro war verschwunden. Nun begab sich Lowder in das erste Zimmer hinaus, woselbst Frau Vieini das Frühstück eben bereitete. Lowder begrüßte sie herz­lich und seine Absicht, den Schreiber aufzusuchen, verändernd, setzte er sich in die Nähe de» Heerde» neben seine Wirthin auf einen Stuhl.

Wie geht es dem armen jungen Engländer, Signore?" fragte der Fischer mit ehrerbietiger Theilnahme.

Ec ist noch nicht erwacht", entgegnete Lowder. Er scheint unverändert zu fein, der Arme I Dieser Doktor Spezzo scheint ein geschickter Mann zu sein!"

Sehr geschickt! Er steht in der ganzen Um­gegend in bestem Rufe wegen seiner großen Gc- schicklichkeit."

Ich wollte, er könnte seine Geschicklichkeit an meinem armen Freund erproben", seufzte Lowder schlau.Und ich sehe wirklich gar keinen Weg, wie ich den armen Menschen nach England bringen oder für ihn sorgen könnte. Ich bin der einzige Sohn und Erbe eine» reichen Baronets, den ich feit fünf Jahren nicht gesehen habe. Vorgestern erhielt ich

Der Gröe des Kaufes.

Roman von Hermine Frankenstein.

(Fortsetzung.)

; teilnahmsvoll.

Ja, umsomehr, da er gar keine Verwandten hat! Er ist eine Waise und steht ganz allein! An- l bete Herren würden ihn in seinem j tzigen Zustande 1 in ein Spital schicken, doch meine Lrrbe zu ihm läßt da» nicht zu. Aber ich selbst kann mich mit ihm nicht belästigen! Habt Ihr Kinder?"

Keines am Leben", sagte der Fischer seufzend.

Eure Wirthschaft ist klein! Ihr scheint arm, Warum wolltet Ihr Lowder nicht in Pflege nehmen? Wenn Ihr einwilligt, will ich Euch von einem leichten Ge- - für Eure Mühe wöchentlich zwanzig Franken zahlen! von einem lebten <®e i ^^ine glichen Bedürfnisse und seine Kleidung bestreiten! Wenn Ihr ihn nicht in die Pflege nehmen wollt, könnt' Ihr mir vielleicht eine andere Familie empfehlen?"

Der letzte Satz entschied Frau Vicini zur

in Gießen.