Ausgabe 
30.5.1928
 
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in den Verbarrbsfpiriev etnc ÄtafTc höher quali- fixierte Hagen 72 das Zeldspiel zwei Drittel überlegen gestalten formte. Gießen war aber durchweg schneller, besonders sein vorzüglicher RechtSauhen, den die Gegner nicht -u halten vermochten. Den Hauplanteil an dem Sieg hot die blauweiße Verteidigung und Läuferreihe, in welcher der Linke, infolge Erkrankung, etwas obfiel. Der Gießener Torwart bekam fast nichts zu holten, da die beiden Dorderleute ein Boll­werk von besonderer Güte bildeten. 3m Sturm klappte es noch der Pause auf dem linken Flügel nicht mehr fo richtig, während Mittelstürmer. Halbrechts und Rechtsaußen mit Eifer bei der Sache waren. Jedenfalls waren die Angriffe 19008 weit gefährlicher als die der Gäste. Mit etwas Glück konnte der Plahverein zwei bis drei Treffer mehr erzielt haben. Dem Gästehüter wurde mehrmals stark eingeheizt. Die beiden Treffer waren für diesen unhaltbar. Sehr gut waren bei Hagen die beiden Verteidiger, Mittel­und linker Läufer, sowie Linksaußen. Der Innen­sturm war im Feldspiel gut, versagte aber vor dem Tore, da haperte es am placierten Torschuß. Die Spielleitung durch Schiedsrichter Busch (D. f. R. Butzbach) war hervorragend.

Die beiden Siegestreffer für 1900 fielen gleich zu Beginn in schneller Reihenfolge, der erste durch Verwandeln eines Elfmeters, wegen regel­widriger Abwehr im Strafraum, Schütze der Linksaußen, und der zweite durch blitzschnelles Einschiehen einer famosen Hereingabe des Rechts­außen durch den jugendlichen Mittelstürmer, der einer seiner besten Spiele lieferte. Roch Aus­sage der Gäste hatten sie 1900 unterschätzt und besaßen in der zweiten Spielhälste nicht mehr die Kraft, den Borsprung der Gießener auf- zubolen.

Bon der Ligareserve 1900'8 waren einige Spieler in Urlaub. Die Ersatzleute genügten nicht immer den Ansprüchen, so daß beide ausgetragene Spiele verloren gingen. 3n Wommelshausen bei Gladen­bach (A-Älaffe) verloren die Reserven 2:4 (Halb­zeit 2:1) und auf eigenem Platz gegen D. f. D. Kurhesien Marburg: Ligareserve 0:3. allerdings hatte hierbei der kurz vor Spielende erzielte 3, Treffer noch nicht ganz die Torlinie über­schritten. Für den ausgebliebenen Schiedsrichter leitete ein Herr von 1900.

1900s dritte Mannschaft blieb an beiden Feier­tagen siegreich. Leihgesterns 1. Elf unterlag 1:0 und Steinbergs 1. Elf 3:2. Wenn die Siege auch mir ganz knapp errungen wurden, so legen sie doch Zeugnis davon ob, dich sich die Leistun­gen der Dlauweißen gehoben haben.

Die 1. Jugend der Spiel Vereinigung 1900 errang gegen den Diplommeister deS Gaues Betzdorf, die 1. Jugend von Struthütten, ein Llnentschieden 2:2 (Halbzeit 1:1). Das Spiel war verteilt. 1900 lieferte ein äußerst schwaches Spiel, die Gäste stachen dagegen vorteilhafter ab. hätten aber trotzdem verloren, wenn nicht ein 1900er ein Eigentor gemacht hätte.

Die 2. Jugend gewann gegen die 2.3ugend vom Wetzlarer Sportverein 2.1, während der zweite Gegner Steinbergs 1. Jugend am 2. Feiertag nicht antrat.

Die 3. Jugend verlor gegen Wetzlarer Sport­verein 3. Jugend 0:2.

Die 1. Schülerrif spielte gegen die 5. Jugend von D. f. D.-Kurhessen Marburg Unentschieden 0:0, ein schönes, faires Spiel. Der andere vor- gesehene Partner, die l.Schülerels vom Wetz­larer Sportverein, trat am 1. Feiertag nicht an.

V. f. B.

Ligareserve Ligareserve Spv. Milspe 7:1. Dritte 2. Bad-Nauheim 7:2.

Alte Herren 1. Burkhardsfelden 4:0.

1. Jugend 1. Jugend Limburg 1:1.

2. Jugend 2. Jugend D. f. B. Marburg 0:8.

1. Schüler 1. Schüler D. s. B. Friedberg 1:2.

2. Schüler 1. Schüler Garbentcich 1:5.

Die Ligareserve, deren Gegner bei her Vorschau noch nicht feststand, hatte sich zum 1. Feiertag die Ligareservemannschuft des opn. Milspe in West­falen zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Man hotte sich von den Gästen, die Polalmeister ihrer Klasse sind, doch etwas mehr versprochen: wohl war dos Ginzelkönnen, speziell die Ballbehandlung sehr gut zu nennen, jedoch ließ die Zusammenarbeit recht viel zu wünschen übrig. Bis zur Pause leistete Milspe, der durch zwei Ligaspieler verstärkten B. f. B.-Elf noch energischen Widerstand, mußte sich dann aber her wett besseren Platzmannschaft, die sich in sehr guter Verfassung zeigte, mit 1:7 beugen.

AeAtriMklMMWm.

Roman von Edgar Wallace.

Copyright by Wilhelm Goldmann, Verlag, Leipzig. 19. Fortsetzung. Nachdruck verboten.

Dick war mit dem Wenden des Wagens beschäf­tigt, was bei her schlüpfrigen Nässe des Fahrdam­mes nicht ohne Schwierigkeit war, und Sybil wagte nicht, die Frage an ihn zu richten, die ihr auf der Zunge brannte.

In der Coramstraße trennten sie sich Er mußte Sybil versprechen, sogleich bei seiner Heimkehr ein heißes Bad zu nehmen und die Kleider zu wech­seln. Nichts tat er lieber Denn feine Emaillewanne schwebte ihm schon seit Selforo wie ein Dorado für Götter vor.

Er hatte das ersehnte Bad daheim kaum genom­men, ha rief er schau den Inspektor Sneed an.

Es tut mir leid, wenn ich Sie in Ihrem Nicker chen gestört habe, aber ich muß Sie bitten, sogleich zu mir zu kommen. Ich habe einen ganzen Sack voll Neuigkeiten für Sie."

Sneed grunzte unzufrieden: nad) einer Weile gab er seine Zustimmung zu erkennen, und bald dar auf läutete er an Dicks Tür. Er wankte erschöpft durch die Diele, steuerte ins Arbeitszimmer und ließ sich mit einem Aufatmen in den ersten bequemen ^cberfeffel »allen.

Ich habe den Haussuchungsbefehl gegen Sialetti.

Die Sache steigt beute abend um zehn."

Haben Sie nicht die Polizei in Sustex um elf Uhr fünfzehn bestellt?" fragte Dick in ungeheuchel­tem Erstaunen.

..Mein Gott, ja, was fall man sonst tun. um sich die Provinzler vom Halse zu halten? Viele Köche verderben den Brei. Aber nun schießen Sie los! Sie haben hie merkwürdige Eigenschaft, jeden Tag ein neue« Kapitel Ihres Nomons zu er­leben."

Er lauschte mit geschloßenen Augen und öffnete He nur einmal, al» Dick von der Strickleiter sprach, die er an feiner Baskonbruftung entdeckt hatte.

Lew Pheeney", sagte er kurz.

Dick nickte und fuhr dann fort, von feinen: Be- such in der Familiengruft zu erzählen Da richtete Sneed sich auf.

Da*, unerwartet hohe Resultat entspricht dem Spiel­verlauf.

Die Dritte brachte von Bad Nauheim einen eben­falls sehr hohen Sieg mit. Ihr Gegner war aller­dings nicht die Erste des dortigen Sportvereins, sondern dessen verstärkte Zweite. Der Erfolg ist um so höher zu bewerten, als die V. f. B.-Mannfchaft infolge plötzlicher Erkrankung zweier Spieler das Tressen gegen den reichlich Hari spielenden Gegner mit nur neun Mann burchzuführen gezwungen war.

Die Alte-Herren-Mannschaft stellte durch ihren 4:0-Sieg über die Aktiven Burthardsfelden ihre Spielstarie erneut unter Beweis. Die Gäste ver­standen es durch großen Eifer das Spiel bis zur Pause offenzuhalten, was auch durch das .Halbzeit­resultat von 0:0 zum Ausdruck kam. Nach dem Wechsel kam V. f. B. durch fein technisch besseres Spiel mehr und mehr auf unb erzielte in regel­mäßigen Abständen trotz estriger Gegenwehr Burk­hardsfeldens hie vier Tore.

Während die la-Iugend in der Aufstellung, in der sie die Diplmnspiele absolvierte, ihre Reise nach Aachen unternahm. war die Ib- Iugendels in neuer Besetzung beim D. f. R. Lim­burg zu Gast, um besten 1. Zugendmannschaft ein fälliges Rückspiel zu liefern. Das gegen die kör­perlich überlegene Platzmannschaft, die übrigens auch durch einige ältere Spieler verstärkt war, erzwungene 1:1-Resultat stellt dem Können und dem Eifer der B. f. B.-Elf das denkbar beste Zeugnis aus und darf als ein voller Grsolg bezeichnet werden.

Die zweite Jugend muhte von der gleichen der Bereinigten Marburgs eine 0:8-Riederlage hin­nehmen. Hier wirkte sich doch die gänzliche ilm- stellung der Gießener Mannschaft sehr ungünstig aus. D. f. B. war körperlich aber auch spielerisch dem Gegner weit unterlegen unb kam gegen die einen sehr guten Fußball vorführenden Mar­burger nicht auf. Trotzdem verdient der Eifer Gießens volle Anerkennung.

Die erste und die zweite Schülermannschaft ver­loren gegen die Schüler Friedbergs bzw. Garben­teichs 1:2 bzw. 1:5. Auch hier machte sich in beiden Spielen die ümftellung der Mannschaften stark bemerkbar.

Fußball in Heuchelheim

Spv. Heuchelheim 1920 v. f. R. Köln (Ligareserve) 5:2 (4:0).

ck. Die Ligareserve von V. f. R. Köln hatte eine Pfingstreise in hie hiesige Gegend gemacht unb spielte am 1. Feiertag gegen Butzbachs 1. Mann­schaft in Butzbach. Butzbach gewann 6:2. Am zwei- ten Feiertag traten die Kölner Jungen hier an. Auch in Heuchelheim tonnten sie keinen Sieg er­ringen, verloren im Gegenteil mit obigem Resultat ziemlich hoch. Man halle sich von den Gästen mehr versprochen. Sie zeigten nicht mehr als unsere ^-Klasse-Mannschaften. Besonders schwach im Safte ßen war der Sturm. Die Einheimischen spielten trotz Ersatz für den Tormann ständig überlegen, obwohl her sonst gute Mittelläufer in der zweiten Halbzeit vollständig abbaute. Dom Anstoß weg liegen sie in Front und konnten bis zur Pause das Resultat auf 4:0 stellen. Nach der Pause flaut das Spiel mehr und mehr ab. Durch Elfmeter kann Köln ein Tor aufholen und bald daraus das Resultat auf 4:2 ver- bfffem. Bei einem Durchbruch gelingt Heuchelheim noch her fünfte Treffer; bann ist Schluß. Schiehe­richter Z u 11 (Gießen) war hem Spiel ein gerechter Setter.

Die Iugenh gewann gegen die Jugend von Gro ßen-Buseck 3:0. Die 2. Schüler spielten mit nur acht Mann gegen die Schüler von Großen-Bufeck und verloren 3:0.

Arbeiter-Turn- und Gporibund.

Die Mannschaften der Freien Turnerschaft Dießen wellten zu Pfingsten auswärts. Die erste Mannschaft spielte am ersten Feiertag in Schwan­heim, das eine Krise durchgemacht hatte, mußte sich den Gästen mit einer 3:0-Riederlage beugen.

Die lb-Mannschaft die zusammen mit der Iuaendmannschaft nach Darmstadt gefahren war. mußte sich von der dortigen lb-Mannschaft eine empfindliche 6:0-Riederlage gefallen lassen. Auch die Zugendmannschaft mußte eine 4:1-Riederlage einstecken, die sie allerdings ihrem Schlußtrio zufchreiben durfte.

Am zweiten Feiertag spielte nur die Ib-Mann- schäft in Langen, gegen eine dortige kombinierte Mannschaft. Dieses Spiel konnte sie mit 4:1 für sich entscheiden. Die 1. Mannschaft und Jugend waren spielfrei, da ihr Gegner im letzten Augen­blick absagte.

Jemand anders hat einen Schlüssel zum Tor", sagte er langsam.Und einen Schlüße! zum ein- undzwanzigsten Grabe", setzte er hinzu.

Er strich sich mit her Hand übers Gesicht.

Sieben Schlösser," sann er,sieben Schlüssel. Zwei haben Sie. Wer hat die fünf anoeren? Könnte man alle Schlüssel herbeischaffen, das Rät­sel wäre gelöst ... oder noch besser, man wartet nicht, man sprengt die Tür sogleich."

Dazu müßte man die Erlaubnis Lord Selfords haben, und er wird sie schwerlich geben, wenn er unsere Gründe nicht kennt."

Sneed zog die Brauen zusammen.

Vielleicht kann man die Schlösser ausbrechen!" Dick schüttelte den Kopf.

Unmöglich. Dav hat Lew Pheeney schon vergeb­lich versucht!"

Sneed zuckte zusammen.

Lew Pheeney ja Sie haben recht. Er hatte das Geheimnis der sieben Schlosser kennen­gelernt und mußte dafür mit seinem Leben bejah len. Sieben Schlosser sieben Opfer! Silva. Lew Pheeney sind tot wer mag als Dritter an her Reihe sein?"

Er starrte vvr sich hin. Die Hände lagen schlaff zwischen seinen Knien. Plötzlich sah er aus:Bitte, laßen Sic mich doch einmal die Schlüße! sehen!"

Dick legte sie auf seine flache Hand. Das Licht funkelte auf ihrer blanken Fläche, ihren merkwür­digen Verzahnungen. Sneed nickte und gab sie Dick zurück.

Unb Sie können von hiefem nackten Ungetüm gar feine Beschreibung geben?"

Dick schüttelte den Kopf.

Meine Hänbe wißen mehr von ihm als meine Augen", faglc er.Trotz feiner riesigen Stärke ist cr schnell und glatt wie ein Aal. Nur eines glaube ich schon jetzt mit Sicherheit sagen zu können: cr folgt (Eingebungen, deren Ursprung außerhalb feiner Na­tur liegt!"

Aus den schmalen Augenritzen des Inspektors schoß ein suchender Blitz

Ab sagte er longgcbebnt. ..Der Ursprung liegt bei Staletti nicht wahr? Er bedient sich der Opfer feiner Experimente^"

Dick nickte. (Eine lange Pause folgte, hie schwer von ungesprochenen Worten unb innerer Aufleb nung war.

Wieseck I öinbetfen I 7:1 (4:0).

Wieseck yatte Windecken zu G»st. Schon ein­mal. vor etlichen Jahren, war Windeckcn Gast in Wieleck. Der faire Ruf der Mannschaft brachte dem Spiel eine stattliche Zufchauc»ahl. Rach Anstoß ein kurzes Geplänkel auf beiden Seiten, in dem sich allmählich die bessere Arbeit des Wiesecker Sturmes durchsetzte. 3n der 16. Mi­nute konnte Wieseck in prachtvollem Angrllf durch feinen Halbrechten in Führung gehen. Zwei Minuten später war es derselbe Spieler, her dem Ball den Weg ins Retz zeigte. Windecken, nicht entmutigt, leitet auch seinerseits schöne An­griffe ein, die jedoch an der Hintermannschaft des Gegners scheitern oder im Aus landen. Bis Halbzeit konnte Wieseck durch denselben Spieler noch zweimal einfenöen. Leider mußte ein Spieler der Gäste, der sich beim Stolpern eine Verletzung am Knie zuzog, ausschciden. Rach Halbzeit of­fenes Feldspiel. Windecken zeigte auch mit 10 Mann gute Leistungen. Bei Wieseck tritt eine Zurückhaltung ein. die den Gästen, durch einen Fehler der Verteidigung das verdiente Ehren­tor bringt. Wieseck erzielte bis Schluß noch drei Tore, die von dem sehr guten Tormann der Gäste nicht gehalten werden konnten.

Vorher spielte Wieseck II gegen Lollar II. Die Mannschaft der Gäste zeigt gute Ansätze im Spiel, nur dürfte ihr zu raten fein, nicht zuviel mit dem Munde zu spielen, dann wäre auch das Resultat 6:1 für Wieseck, bei Halbzeit 0:0, nicht so hoch ausgefallen.

Marburg l weilte am 1. Feiertag in Mainz- Kastel und mußte dort eine 6: O-Riederlage hin­nehmen.

Am zweiten Feiertag spielte sie gegen Kost­heim und konnte ein Unentschieden 1: 1 erzielen.

Fronhausen weilte in Frankfurt-Sachsenhausen au Gast und mußte nach schönem Spiel gegen die dortige lb-Mannschaft eine 3:2-Riederlage hin- nehmen, nachdem sie bis Halbzeit mit 2:1 in Führung lag.

Windecken f, das am zweiten Feiertag gegen Grvßen-Linden I spielte, mußte sich auch bori eine 4:1-Rieder läge gefallen lassen, allerdings spielte die Mannschaft hier nur mit zehn Mann.

Leichtathletik der Sp.-Vg. 1900.

Erfolgreiches Abschneiden der 1900er in Altendiez unb Klingelbach.

ö. An ben beiben Pfingstfeiertaaen konnte bi« Spieloereinigung 1900 erneut ben Beweis erbrin gen, baß ihre Leichtathletikabteilung auch in bie» fern Jahre von beachtenswerter Stärke ist. Obwohl bie Wettkämpfe mit geschwächter Brannschast be stritten werben mußten es fehlten z.B.Gugyt, Seipp, Langloy, Geist, O. Müller vermochten sich bie 1900er dennoch gegen die von namhaften west- unb fübbeutschen (Eintracht-Frank­furt a. M. z. B.) entfanbten Vertreter du rchzu setzen.

Am ersten Tag in Altenbtez mürben alle (Ermat­tungen übertroffen. Die Spieloereinigungsleute tarnen hier zu 8 ersten, 2 zweiten unb 3 britten Plätzen. Der bedeutendste Sieg fei vorangestellt: bie 1900er gewinnen in her Besetzung Peters, Qelbert, Peterfson, H o p f e n rn ü l l e r, die Echwcdem'taffel in 2:13,7 Minuten, 25 Meter vor Turnsporiv. Höchst a. M., 1900/02 Koblenz unb Kölner Ballspielklub. Die Entscheidung zugunsten her Gießener wurde durch Gelberis glänzenden 300-Meter-Lauf herbeigesühri. Im Hochsprung offen wurde P« terffon, «in neuer Mann der 1900er, mit her ausgezeichneten Leistung von 1,73 Meter überlegener Sieger. Auch Frey zeigte im Diskus­werfen eine wefenlliche Formverbeßerung unb würbe in dieser Disziplin mit 35,65 Meter vor Abelshausen (Bonner Fußballv.) und Dr. E r k« l rn a n n (Höchst a. M.) Erster. Peters, 1900, stieß über 800 Meter auf weitaus stärkere Konkurrenz als in Weilburg. Der Lauf wurde von Sa hm, K. B. C., in 2:05 Mi'n. gewonnen. Der 1900er belegte einen guten dritten Platz hinter L e u n i g (Eintracht-Frankfurt). Die Juaend hatte einen großen Tag. Heini Müller, 1900s Werferhoffnung, gewann bas Kugelstoßen her A=3ugcnb mit her überragenden Leistung von 13,38 Meter. Zweiter mürbe sein Klubkamerab Noll mit 10,40 Meter. Der talentierte Schüz be­stritt in her 8-Jgd. ben 100-Meter unb 800-Meter- ßauf unb kam beide Male als sicherer Sieger ein. In ersterer Konkurrenz vor einem Vertreter des Höchster Turnsportvereins 12,2 Sek., auf der Mittelstrecke in 2:23,7 Mn. vor seinem Vereins- kameraden M o o tz. Bei her OJugenb mar her 1900er Graf her meitaus beste Mann. Den 75« Meter-Lauf gemann er in 10 Sekunden 3 Meter

Bedächtig zog her Inspektor die Schlußbilanz.

Die Zylinder laacn natürlich schon vorher dort. Man hat Sie wohl seit längerer Zeit erwartet. Wahrscheinlich hat man Havelock zuerst nicht er­kannt unb gemeint, Sie hätten bie (Eingangspforte mit einem Dietrich geöffnet. Was sollte sonst bas Einschließen für einen Sinn haben? Das Deffnen mit einem Dietrich erforhert Zeit, insbefonbere hier, wo bas Schloß nur von außen zu erreichen mar. Sic mären tot gemesen, lange ehe Ihnen her Be- freiungsoersuch geglückt märe. Dann trat Havelock zu Ihnen, unb jetzt erst mirb man ihn erkannt haben. Seine Anmefenheit, mit her nicmanh ge­rechnet hatte, brachte bie Angreifer in Bermirrung unb rettete Ihnen bas Leben. Es ist bas natürlich nur eine Idee von mir, aber ich glaube, sie trifft bie Wahrheit."

Er erhob sich schwerfällig unb reifte bie steifen ©lieber.

Unb jetzt auf zu Staletti. Gebe Gott, daß wir bie Spinne in ihrem Netz fangen!"

16.

Die Tür würbe ausgcstoßen.

Staletti warf einen Blick auf die Kriminalbeam­ten, bie ben Treppenaufgang besetzt hielten. Unisor mierte Polizisten umzingelten bas Haus. Ein bün nes Lächeln zuckte um feinen blaffen Munh. Sein Gesicht Iah gelber unb schmieriger aus als je. Die Wangen waren eingefallen, ber Bari zerzaust. Er truq einen Kostan. den er vorne zusammenzog. Seine Füße steckten in zerfaserten Filzschuhen.

Sneed erklärte ihm in kurzen Worten den Zweck des späten Besuchs und zeigte ihm den Haus sucknmgsbefehl und seine Mark«.

Staletti winkt« gnäbig ab

Oh. ich erinnere mich Ihrer sehr gut, Herr In- spektor, bnrf ich hinzu fetzen: leider?* Sem Blick flog weiter unb haftete auf Dick.Ah unb das ist ja auch ber Herr, dem ich neulich mit meinem Ben zin aushalf. Treten Sie näher, meine Herren, sehen Sie Ihren Fuß über bie Schwelle meines stillen Tuskulums."

Er verbeugte sich mit einer übertriebenen Geste des Willkommens unb führte feine Besucher In bie Hall«, hie er durch Einichaften sämtlicher Lichthebel in strahlende Helle versetzte.

Was bars ich Ihnen zeigen, meine Herren, viel, leicht ben Salon, vielleicht bas Eßzimmer?"

vor Lippert (B. f. B. Gießen). Dieselbe Plazie­rung ergab sich im Ballweitwerfen, wo er mit 69,85 Meter Erster würbe. I o h (1900), konnte sich in beiben Konkurrenzen an dritter Stelle behaupten. Bemerkenswert ist noch, daß es im IW-Meter- Zwischenlauf offen ben beiden 1900em (Seibert und Seibert gelang, R. Fisch« r (V. f. B. Gie­ßen), auf den dritten Platz zu verweisen.

Auf nicht weniger starke Konkurrenz als in Altendiez traf man am zweiten Feiertag bei ben Einrichkampfspielen in Klingelbach. So war x. B. her Marienburger Sportklub mit dem deutschen öeiifprungrcf orbmann Dobermann erschienen, auch ber Sporiv. Wiesbaben hatte seine Besten zur Stelle. Dadurch, baß Gelbert infolge Fuhver» letzung unb Seifert infolge Zerrung nicht mehr akttonsfähig waren, mußten sich bie ©pieloerrini- gungsleutc auf bie Bestreitung ber Einzelwett- kämpfe beschränken. Peters erfocht über 800 Meter einen schönen Sieg über ben guten rheini­schen Mittelstreckler Franke (Bonner Fußballv.). Peterfson, 1900, erwies sich als guter Mehr­kämpfer. Durch feine Dreikampfleistungen (100 Meter gleich 11,6 Sek., Weitfprung.6L0 Meter unb Kugelstoßen 11,20 Meter) dürfte er wohl an die zweite Stelle gekommen sein. Für den 500»Tlcter- Lauf für Junioren war Gelbert aussichtsreicher Bewerber. Infolge ber kurz nach hem Start erlitte­nen Fußocrlclzung kam er jedoch nicht über ben dritten Platz (bei 13 Bewerbern) hinaus. Gleich­falls Dritter wurde sein Bereinskamerab Hopfen- müller im Speerwerfen für Junioren. In her Jugenbklasie B erwies sich Schüauch als guter Weitspringer. Mit 5,68 Meter blieb er nur zwei Zentimeter hinter dem in seinem Bezirk unschlag­baren Höchster K o ch e m zurück. Sehr gut moch­ten ihre Sache bie beiben Augenblicken der OKlasse, Gräf unb I o h. Ersterer gewann die 50 Meter in 6,4 Sek. mit einigen Metern Dorsprung vor einem Wiesbadener Jugendlichen. Joh brachte den Hochsprung mit 1,35 Meter an sich unb wurde über 50 Meter guter Dritter.

V. f. B. Leichtathletik.

Zu den am 1. Psingstfeiertag veranstalteten leichtathletischen Wettkämpfen hatte D. f. D. den Werfer Mohl und die Schüler Lippert, Hopp und Schmidt entsendet. Obwohl Vik­toria Diez nur ein Landverein ist. hatte dve Veranstaltung eine sehr gute Besetzung aufzu- weisen. So starteten u. a. Teilnehmer aus Bonn. Koblenz, Köln. Frankfurt ci.M.. Höchst tifto. Die von V. f. D. bestrittenen Konkurrenzen endeten wie folgt. Kugel offen: 1. Mohl (D. s. B. Gießen) 11,84 Meter; 2. Schmalz (F. V. Bonn) 11,66 Meter; 3. Günzer (Eintracht Frankfurt) 11,65 Meter. Der Sieg Mohls. der eine sehr gute Leistung darstellt, bestätigt seine auf steigende Form, die er dank seiner Veran­lagung durch intensives Training noch bedeutend verbessern kann. Bei dem 75 Meter-Lauf Tüt Schüler belegte Lippert, der erstmals startete, mit 1 Meter hinter dem Sieger Gräf (1900 Gießen) den 2. Platz. Auch im Ballwcit- wurf für Schüler gelang es dem sich erst feit 14 Tagen leichtathletisch betätigenden Lippert mit einem 64,30 Meter-Wurf sich hinter Gräf (69 Meter) als Zweiter zu plarieren. Die beiden Schüler Hopp und Schmidt, die ebenfalls zum ersten Mal starteten, konnten sich gegen di« erfahreneren Gegner trotz recht güten Lausen« nicht durchsetzen.

V. f. B. fcaubbatl

v. f. B. Gießen V. f. B. Höchst 16.

Die Handballmannschaft verlor gegen ben Höchster Namensvetter überraschend hoch mit 1:7. Sie kam gegen ben technisch und taktisch bessere« Gegner nicht auf und lieh sich durch bi« unerwav- feien Erfolge der Gäste etwa- aus dem Konxept bringen. Während die Deckung durch ihr schlechtes Stellungsspiel die glänxend vorgciragenen und gut durchdachten Angriffe deS Höchster Sturmes nicht aufzuhalten vermochte, konnte der Gi/ßener Angriff, ber mit Ersatz für den in den letzten Spielen so erfolgreichen Halbrechten spielen mußte, sich gegen die ausgezeichnete Verteidi­gung des Gegners nicht durchsetzen. 3n An­betracht der Spielftärke des Gegner-, der gegen den zur Süddeutschen Handballiga gehörenden Pollzeisportverein Butzbach nut knapp mit 2:3 verlor, braucht diese Riederlage für bie VfB- Mannschaft durchaus kein ®runb zur Entmuti­gung zu sein. Jedenfalls hatte sie Gelegenheit, von dem in jeder Beziehung besseren Gegner vieles zu lernen.

Das Caboratorium", sagte Sneed, ber ben Spott seines Gegners witterte, mit gerunzelten Brauen.

Aha ber Tempel ber Wissenschaft reizt Ihre Neugierbe. Bitte, folgen Sie mir! Mein bescheibe- nes Heim steht ganz zu Ihrer Verfügung."

Er Öffnete eine Tür zu bem Laboratorium, m hem er Eoby empfangen hatte. Sneed warf einen mißtrauischen Blick auf ben Schreibtisch. Er war mit losen Blättern, mit Büchern unb Zeitungen be- beckt. Nichts Verdächtiges bot sich bem Beschauer.

Sie müssen noch ein Laboratorium haben", sagte Sneed unwirsch.Es liegt, soviel ich weiß, im ersten Stock. Führen Sie uns hinaus."

Staletti zuckte die Achseln.

Wie Sie wünschen. Auch hort werben Sie mir die Zeugen meines emsigen Forschens sehen. Ich hätte Ihnen ben überflüssigen Wetz gern erspart.

Er wanbte sich zur Halle zurück unb beutete stumm auf bie Treppe. Drei Türen wies ber obere Treppengang auf. Die erste führte in einen luftigen Raum, besten ärmliche Ausstattung in seltsamem Gegensatz zu der Einrichtung ber Halle stanb. Ein schmieriger Waschständer, eine alte Feldbettstelle, ein verschlissener Armsessel bienten schlecht unb recht dem Komfort bes Bewohners.

Die Klausur eines Gelehrten", sagte Staletti mit weiter Handbewegung in stillem Hohn, ßinfer Hand führte eine Tür ins zweite Zimmer. Es fah wie der Speicher eines Lombarbhaufes aus, fo voll­gestopft mar es mit Möbeln, bie keine Harmonie und lein Geschmack zu einem einheitlichen Ausbruck verband Die Unordnung, die Vernachlässigung, in der sich dieser Baum befand, spotteten jeder Be­schreibung. In ber Ecke stanb ein Stahl schrank, ber in mittelgroße Schubfächer eingeteilt war. Staletti, der Sneed fortgesetzt aus ben Augenwinkeln be­lauerte, sah leinen Blick.

Sie wollen misten, was sich in bem Schrank befindet.-' Ueberzeugen Sie sich" sagte er unb 3pp eines her Schubfächer auf. Es enthielt eine cammlung exotischer Käfer.Mein noturhistori- sches Museum. Der Feuergefahr wegen ist es aus Stahl."

Sneeb warf einen flüchtigen Blick über ben iri- fterenden Glanz fchillember Flügelhecken. Er schaute in biefen unb jenen Winkel, doch cr fand nichts, wo er mit seinem Verhör hätte einhaken können.

(Fortsetzung folgt)

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