Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
In ihrem Monatsbericht schreibt die Deutsche Bank über die Berliner Börsen- und Geldmarktlage: Die Zuversicht, die die Börse bereits zum Ausgang des verflossenen Iahres in bezug auf die Gestaltung desGeld- Marktes im neuen Jahr an den Tag legte, hat nicht getrogen. Die Rückflüsse waren zu Beginn des neuen Iahres nach der starken Borversorgung zum Jahresultimo recht beträchtlich. Das Mah der Entspannung zeigt sich in einer starken Abnahme des Zahlungsmittelumlaufs, der am 19. Januar ungefähr eine Milliarde niedriger war als am Jahresende und in einer Verringerung des BZechselbestandes der Reichsbank in den ersten beiden Januarwochen um 800 Millionen. Die Verflüssigung hatte naturgemäß ein entsprechendes Sinken der Sähe am offenen Geldmarkt zur Folge.
Dieser veränderten Gcldlage entsprach die Aufwävtsbewegung derAktienkurse nicht. Das Kursniveau stellt sich nach den Berechnungen der Deutschen Bank mit 160,1 im Durchschnitt nur 2’/2 Punkte höher als am 19. Dezember, die Terminpapiere sogar nur 1,1 Punkte. Daß eine neue spekulative Welle Börse und Publikum auf Grund der leichteren Geldverhältnisse erfaßt hätte, läßt sich also nicht behaupten. Im Gegenteil, das Publikum beteiligte sich nur in recht geringem Umfang an den Aktienmärkten, und vielfach fanden spekulative Kreise die Pariser Börse reizvoller. Denn wenn sich auch die Börsenlage von der Situation vor Iahresfrist dadurch unterscheidet, daß spekulative Engagements nur in mäßigem Umfang bestehen, so ist das Kursniveau bei weitem nicht niedrig genug, um Börse und Publikum über die möglichen Störungen, die die bevorstehenden innen- und außenpolitischen Entscheidungen unter Umständen mit sich bringen könnten. hinwegsehen zu lassen.
Die Flüssigkeit des Geldmarktes allein vermag den nötigen Impuls nicht zu geben, weil man sich ja Rechenschaft darüber gibt, wie schnell sich solche Verhältnisse ändern können, wenn der gewiß nicht lange mehr zu unterdrückende langfristige GelN'bedarf, namentlich der öffentlichen Stellen, der auch bei Wiederaufnahme der Emissionstätigkeit im Ausland zum guten Teil auf den inländischen Kapitalmarkt angewiesen ist, sich wieder kräftiger zu regen beginnt. Das Interesse für festverzinsliche Anlagen hat sich, auch durch den Zins- tcrmin begünstigt, in der letzten Zeit zwar gehoben, ohne daß aber der Anlagesuchende etwa zu Konzessionen im Zinssatz genötigt worden wäre. Die lange Schonzeit des inländischen Kapitalmarktes brachte nach der Sperre des ausländischen Cmissionsmarktes auch eine Folge finanzieller Rotstandsmaßnahmen mit sich, kurzfristige Verschuldung, die nach Ablösung drängt. Man rechnet daher, Wohl mit Recht, damit, daß im Kapitalmarkt auf geraume Zeit die Rachfrage das Angebot immer übersteigen wird.
Elekirofriede in Aorddeutschland.
Die seit langem andauernden Verhandlungen zwischen der Preußischen Elektrizitätö- A. - G. und der E l e k t r o roe r k e - A. - G., die sich im reichseigenen Besitz befinden, haben nunmehr zu einem Uebercinkömmen zwischen den beiden Unternehmen geführt, welches nicht nur eine Gemeinschaftsarbeit bei der Braunschweigischen Kohlen- bergwerks-A.-G., sondern auch eine Verständigung über die Versorgungsgebiete herbeiführt. Mit der Einigung zwischen Preußen und dem Reich kann der Elektrofriede in Norddeutschland als gesichert bezeichnet werden. In die Elektrizitätsversorgung Nordwestdeutschlands werden sich von nun an die drei großen Unternehmungen, das Rheinisch-westfälische Elektrizitätswerk, die preußische Elektrizitäts A.-G. und die Elektrowerke A.-G. teilen. Die unwirtschaftlichen Konkurrenzmaßnahmen die besonders zwischen dem RWE. und der preußischen Gesellschaft immer wieder aufgetaucht sind, waren zwar schon durch den bekannten Vertrag der Preag mit dem RWE. fortgesallen, aber dieser Der- trag hat durch das mit den Elektrowerken getroffene Abkommen erst die sichere Grundlage erhalten, die ihn zu einem Erfolge im Interesse der Gesamtwirtschaft stempelt. Wenn jetzt der Weg für eme planmäßige Gestaltung d e r Elektrizitätsversorgung in Deutschland durch den Friedensschluß zwischen den drei größten elektrizitäterzeugenden Unternehmungen freigeworden ist. so gilt es jetzt, alles daran zu setzen, was sowohl einer Verbesserung, als auch Verbilligung der Elektrizitätsversorgung beitragen kann. Jedenfalls kann der Ausbau der Elektrizitätsversor
gung in Noi^westdeutschland als dem Teil Deutschlands, welcher der größte Strom Verbraucher ist, in anbetracht der durch die abgeschlossenen Verträge garantierten Zusammenarbeit der Stromerzeuger planmäßig und nach rein sachlichen Jweckmäßigkeits- gesichtspunkten zum Besten der Verbraucher weiter fortgeführt werden. Die Strompreise in den einzelnen Wirtschaftsgebieten Deutschlands weisen Spannen auf, die klar beweisen, daß nur planmäßiges Zusammengehen der Elektrizitätsindustrie, deren Aussichten infolge des fortschreitenden Strombedarss durch die zunehmende Elektrifizierung recht günstig sind, zu einem Preisausgleich und zu einer Preis- verbilligung führen kann.
*
* D i e amtliche Großhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 25. Ianuar berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Rcichsamts ist gegenüber der Vorwoche von 138,8 auf 138,4. oder um 0,3 v. S). zurückgegangen. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstofse um 0.9 v. H. auf 130,9 (Vorwoche 132,1) gesunken. Gleichzeitig hat die Indexziffer für Kolonialwaren auf 129,8 (129,4) oder um 0,3 v. H. angezogen. Unter den Industriestoffen lag die Indexziffer der indu- strieUen Rohstoffe und Halbwaren mit 134,6 gegenüber der Vorwoche unverändert, während die Indexziffer derindustrieilen Fertigwaren auf 156,6 (156,3) oder um 0,2 v. H. gestiegen ist.
* Betriebserweiterung b e i Buderus. Wie wir hören, werden die Werksanlagen der den Buderusschen Eisenwerke gehörigen Karlshütte in Staffel bei Limöurg zur Zeit durch den Bau einer neuen Gießhalle erweitert.
' Reuordnung der Zweimonatsbilanzen der Banken. Die seit einiger Zeit arbeitende Kommission zur Reuordnung der Zweimonatsbilanzen der Banken usw. hat ihre Arbeit zu Ende gebracht. Die Vereinbarungen, die noch der Genehmigung des Reichswirtschaftsministers bedürfen, betreffen im wesentlichen folgende Punkte: Aus Zweimonatsbilanzen werden im wesentlichen Eimnonatsöilanzen. Die Frist für die Veröffentlichung wird abgekürzt. Das Bilanzschema hat nach verschiedenen Richtungen hin eine präzisere Formulierung und Ausgestaltung gefunden. Das neue Schema ist so aufgestellt, daß es einheitlich für die privaten Kreditbanken, öffentlichen Banken, Girozentralen und Hypothekenbanken Verwendung finden kann. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens steht noch nicht fest, es ist aber damit zu rechnen, daß die Neuregelung in einigen Wochen praktisch wird.
* Schuhfabrik Herz A. G., Frankfurt am Main. Die außerordentliche Generalversammlung genehmigte die bekannten Sanierungsvorschläge. Zur Beseitigung von Verlusten und zur Bildung von Rückstellungen wird das Grundkapital von 1 540 000 Mk. auf 405 000 Mk. herabgesetzt, und zwar derart, daß 4 Stammaktien über je 60 Mk. in 1 Stammaktie zu 60 Mk. zusammengelegt werden. Gleichzeitig erfolgt eine Zusammenlegung der Vor- zugskaticn von 40 000 auf 30 000 Mk. und die Aufhebung des mehrfachen Stimmrechts der Vorzuas- aktien. Gleichzeitig wurde Wiedererhöhung des Kapitals um 875 000 Mk. beschlossen. Von den neuen, ab 1. Juli 1928 dioidendeberechtigten Aktien erhält der neue Großaktionär Eugen Kaufmann (August Anathan Leder A. G., Frankfurt a. M.) 500 000 Mk., die restlichen 375 000 Mk. werden den alten Aktionären derart angeboten, daß sie auf 5 zu je 60 Mk. zusammengelegte Aktien 3 neue zu 100 Mk. zu pari beziehen können. Auf den Einwurf von Aktionärseite, daß nach der Bilanz per 30. Juni 1927 eine Zusammenlegung des Stammkapitals im Verhältnis 5:1 zu scharf sei, wurde von der Verwaltung ausgeführt, daß seit dem Verlust von 134 000 Mk. per 30. Juni 1927 im laufenden Jahr ein neuer Verlust von bereits 218 000 Mk. zu verzeichnen sei, da nach alten Abmachungen Artikel mit Verlust geliefert werden mußten. Bis die Sanierung durchgeführt sei, würden weitere Verluste eintreten, so daß die Sanierungsmaßnahmen als angemessen betrachtet werden müßten. Im Verlauf der Debatte darüber äußerte sich der neue Großaktionär Kaufmann über die eigentlichen Verluste der Gesellschaft, die am 30. Juni 1927 in Wahrheit bereits 300 000 bis 400 000 Mk. betragen hätten. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sei bis jetzt ein monatlicher Verlust von 40 000 Mk. entstanden. Auch weiterhin sei das Eintreten von Verlusten so gut wie sicher, da der Verkauf beinahe ruhe und die Fabrik bereits verkürzt arbeite.
e 21.-0. für Schrif tgießerei und Maschinenbau, Offenbach (Main).Wie der LPD. zuverlässig erfährt, ist das Geschäftsjahr 1927, soweit man bisher Tleberblick hat, derart verlaufen, daß der Vorjahresverlust von 42 752 Mk. beseitigt und darüber hinaus ein Tleberschuß erzielt ist. Doch könne man noch nicht ganz übersehen, wie der endgültige Ab
schluß ausfalle. Iedenfalls ist mit einer Dividende wieder nicht zu rechnen. Das Aktienkapital von 800 000 Mark befindet sich zu etwa 94 bis 95 Prozent in Händen der H. Berthold Messinglinienfabrik und Schriftgießerei A.-G.. Berlin, so daß an der Börse selbst höchstens 2 bis 3 Prozent schwimmen.
• Rheinisch-Westfälisches Kohlen- s y n d i k a t. Die Mitgliederversammlung des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndirats setzte, wie der WTB.-Handelsdienst meldet, einen Ausschuß ein, der die Frage der Neuregelung der Handelsorganisation im besetzten Gebiet beraten soll. Die .Umlage wurde für den Monat Ianuar unverändert mit 1,38 Mk. beschlossen. Die Versammlung gab ferner ihre Zustimmung dazu, daß bei den Eß- und Magerkohlen eine Anpassung an die Marktlage herveigeführt wird, indem einige Sorten im Preise herabgesetzt werden, bei gleich entsprechenden Preiserhöhungen bei anderen Sorten.
Arauksurtcr Börse.
Frankfurt a. M., 30. Jan. Tendenz: lustlos. — Zu Beginn der neuen Woche konnte eine Belebung des Börsengeschäftes wieder nicht eintreten. Es herrschte weiterhin starker Ordersmangcl und auch die berufsmäßige Spekulation zeigte keine Neigung zu einer stärkeren Betätigung. Die allgemeine Stimmung war recht lustlos und es machte sich wieder stärkere Unsicherheit bemerkbar, da sich die Befürchtungen hinsichtlich einer evtl. Gsldverknappung im Zusammenhang mit den bevorstehenden Jnlandemissionen verstärkten. 'Zur Zurückhaltung mahnte ferner der morgige Zahltag: man hält jedoch irgendwelche Schwierigkeiten für unwahrscheinlich. Die erhöhten Produ'k- tionsziffern der Vereinigten Stahlwerke blieben ohne Wirkung auf die allgemeine Stimmung, nur Stahlverein selbst konnten 1 v. H. anziehen. Im übrigen war die Tendenz bei den ersten Notierungen überwiegend schwächer und die Mehrzahl der Papiere gaben 1 bis 2 v. H. nach. Stärker abgeschwächt waren Zellstoffaktien, von denen Aschaffenburg 3 v. H. und Waldhof 5,5 v. H. nachgaben. Am Elektromart t verloren Gesfürel 3,75 v. H. und Bergmann 2,5 v. H. AEG. blieben dagegen behauptet. Die übrigen Werte dieses Marktes gaben je 1,5 v. H. nach. I. - G. - F a r - ben eröffneten 1 v. H. schwächer. Auch Farben- Bonds zu 139,5 v. H. eher angeboten. Stärker gedrückt waren Scheideanstalt minus 3 o. H. und Kleyer minus 2,5 v.H. Am Montanmarkt blieben Phönix gut behauptet, sonst gab es hier Kursrückgänge von 1 bis 2 o.H. Deutsche Anleihen lagen im Angebot und eher etwas schwächer. Bon ausländischen Renten Türken angeboten und abgeschwächt. Nach den ersten Kursen blieb die Stimmung lustlos und die Kurse gaben weiter bis 1 v. H. nach. Im weiteren Verlaufe erfuhr die Tendenz plötzlich eine Belebung, angeblich auf Käufe von Großbankseite. Es konnten sich Kurserholungen von 1 bis 2 o. H. durchsetzen. J.-G.-Farben wurden bevorzugt und zogen 2 v. H. an. Elektrowerte konnten auf Deck'.m- gen der Spekulation bis 3 v. H. anziehen. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld zu 5,5 v. H. gesucht. Im Devisen verkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4.1963, gegen London auf 20,458. London-Kabel 4,8735. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,075, Madrid 28,60.'
Berlin e. Börse.
Berlin, 30. Ian. Im heutigen Dormittagsverkehr kam mangels jeglicher Anregung fauni eine Llmsahtätigkeit zustande und auch zum Börsenbeginn änderte sich hieran recht wenig. Aus Privatkreisen kam etwas Ware heraus, die von der Spekulation, die selbst eher nach unten eingestellt ist, nur zögernd aufgenommen wurde. -Bei teilweise behaupteten, teilweise schwächeren Kursen hielten sich die BeränderungeH in engen Greiizen und die Tendenz war als abwartend zu bezeichnen. Der Geldmarkt mahnte zur Zurückhaltung. Stärker abgeschwächt waren Schubert & Salzer minus 6 Prozent, Bem- berg minus 8,5 Prozent. Schadeaktien minus 5 Mark. Fester lagen Glanzstoff plus 8 Prozent. Heimische Anleihen etwas schwächer. Ausländer geteilt. Pfandbriefe aeschäftslos und auf Angebot etwas zur Schwäche neigend. Tagesgeld und Geld über den Ultimo stellte sich auf 6,5 bis 8,5 Prozent. Nach den ersten Kursen wurde die Tendenz auch leichte Deckungen etwas fester und die Kurse konnten 0,5 bis'
Prozent anziehen. Man wollte eine Großbank, die in den letzten Tagen als schwächer gestimmt bekannt war, als Käufer beobachtet haben. Fester lagen Deutsche Waffen plus 2 Prozent und einige Elektrowerte. Später wurde die Stimmung allgemein wieder ruhig, doch lagen die Kurse immer noch etwas über dem Anfangsniveau. 3(fc, die anfangs um 4 Prozent gedrückt waren, gewannen 2 Proz. zurück. Gesfürel plus 2 Proz.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 30. Ion. Auch in der neuen Woche erfuhr das Geschäft am hiesigen Pxoduklenmartt keine Belebung. Die Tendenz war im allgemeinen behauptet. Etwas Interesse zeigte sich für Mais, der um 0,25 Mark im Preise anziehen konnte. Weizen lag dagegen 0 25 Mar: niedriger, besonders geringe Sorten waren angeboten. Cs wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 24,75 bis 25. Weizen 2. gut, gesund, trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs 23,25 bis 23,50. Weizen 3, ger ngerc Beschaffenheit, bis zu 23 Proz. Feuchtigkeit 22,75 bis 23,25, Roggen 21,50, Sommergerste für Brauzwecke 27,50 bis 30, Hafer, inländischer 23,50 bis 24, Mais (gelb) für Futter- zwecke 21,75 bis 22. Mais (gelb) für andere Zwecke 22,50 bis 22,75, Weizenmehl süddeutsches Spezial 0 36,75 bis 37,25, Roggenmehl 33,25 bis 35,25, Weizenkleie 14,15 bis 14,25, Roggen- kleie 15 bis 15,25, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 60, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 55 bis 100, Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 8 bis 3,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 4,50. ..Weizen- und Roggenstroh, gcbinbelt 3,25 bis 3,50, Treber Roggenstroh, gebündelt 3,25 bis 3,50, Treber, getrocknet 17,75 bis 18. Tendenz geschäftslos.
Frankfurter Schlachtdrehmarkt.
Frankfurt, 30. Ian. Auftrieb: 1202 Rinder (darunter 283 Ochsen, 67 Dullen, 550 Kühe, 302 Färsen), 590 Kälber, 206 Schafe, 6198 Schweine. — Rinder lOchsen): Vollfleischige, auägemäfte;e, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 58 bis 62 Mk., (ältere) 55 bis 57; sonstige voll- fleischige (jüngere) 51 bis 54, (ältere) 47 bis 50; fleischige 42 bis 46. (Bullen): (Jüngere, voll- fleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 55; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 47 bis 51. (Kühe): Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 47 bis 50; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 41 bis 46; fleischige 34 bis 40; gering genährte 23 bis 33. (Färsen — Kalbinnen, Jungrinder—): Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bis 63; vollfleischige 55 bis 59; fleischige 45 bis 54. - Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 72 bis 75; mittlere Mast- unb Saugkälber 65 bis 71; geringe Kälber 54 bis 64 — Schaf e: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 48 bis 54; mittlere Mast- lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 42 bis 46. — Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 56 bis 58: voll- fleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 56 bis 58; von etwa 160 bis 240 Pfund Lebendgewicht 55 bis 57; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 50 bis 54; Sauen 45 bis 52 Mk.
Buntes Allerlei.
Das Galafrühstück des Klubs der 13.
Freitag, der 13. Januar, dieser „unglücklichste" । Tag des Jahres 1928, der zugleich der 13. Tag des Monats und des Jahres war, bildete einen besonderen Festtag für den Londoner Klub der 13, der sich die Bekämpfung des Aberglaubens in jeder Gestalt zur Aufgabe gemacht hat. Die Mitglieder vereinigten sich an diesem Freitag um 13 Ähr zu ihrer jährlichen Festsitzung, die durch ein Galafrühstück begangen wurde, an bem außer den 13 Mitgliedern auch Ehrengäste teil- nahmen. Diese wurden zuerst unter eine Leiter gestellt, was in England für besonders unglückbringend gilt. Alle möglichen älnglückszeichen, wie umgedrehte Hufeisen, zerbrochene Spiegel, gekreuzte Messer und Pfauenfedern waren zum Schmuck der Festtafel verwendet. Zwei geschmückte Esel wurden während des Essens feierlich herumgeführt, denn nach dem sardinischen Volksglauben gilt es als ein sehr böses Zeichen, wenn man zwei Esel sieht. Die Speisenfolge bestand aus seltenen Genüssen, die z. T. im Flugzeug nach England gebracht worden waren.
Das Neumeyer Piano bereitet hohen musikalischen Genuß. Infolge seiner stabilen Bauart überdauert es Generationen. / Vertreter:
August Förster * Gieben
Bahnhofstraße 65 B Fernruf 1367
260
258.5
257,5
187
:, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
Hi
92,9
191.5
111
94,4
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I Farben-Industrie 10
Dynamit Nabel ......o
Scheideanstalt....... .8
Goldschmidt....... . ,5
NulyrrSwcrke . . ......o
Metall griellichak».....10
93
179
109,75
93
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — Reichsbankdisfont 7 Proz,
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlich, stur»
1-Uhr- stur»
Schluh«; Änsana
Kur»
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Datum:
28.1.
30.1.
| 28.1-
| 30. 1.
F/„ Dt Reichsanleihe v. 1927 Ts, Anl Ablos. Schuld mit
—
-
87,5
-
Auslos -Neckten.....
DrsLl. ohne AuSlos.-Rechten
52,2
_
52
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16,525
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16,65
16.4
7°/« Rranff. Huv -Bk. Go.dvs unkündbar bis 1932 . . .
93
<Vi0/o Rheinische 60p »Bank 2t5n»©oibbi......
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A E G Qbg VorkriegS-Ob
_
üoationen. rückzahlbar 1932
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4’/., Schwei;. Bundesb.-Anl.
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_
4.2t?/, Oesterreich. Silberne
4°/o Oesterreich, cinheiil. Rio
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25,35
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Ungarische StaotSr.v 1910
_
•Vr/n dcsgl. von 1913 . , , Ungarische Kronenrte . .
_
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voll 1913 .
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Berliner Handclsgesellsch. 12
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Ladmeher 4 So.........
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42,4
172 181 75
PeterS Union ....... fr (Sebr. Roeder.......ie
Boigt t Haestner.....c
112
146.75
178
—
112
179.5
—
Kaltrveftereqelll ... .10
182,5
18!
183
Südd. Zucker.......0
139,75
—
HO
—
Kaliwerk Salzdeikurtb, . 12
248
246,5
246,5
Berlin. 28. <Van.
I fficlb
Bries
i^ran;o'lscke "jlotcn......
16.325
16.585
Holländische stloten......
168,78
169,46
Italienische Noten .....
22,22
22,30
'Norwegische Noten.....
111,2.8
111,72
Teutsch-Oesterr.,äioo Kronen
59,00
59,24
hinten......
2,60
2,62
Schwedische Noten......
112,14
112,60
Schweizer Noten.......
80,69
81.01
71,08
12,382
71,36
Tschechoslowakische Noten . .
12,442
Ungarische V.oten . . .
73.05
73,35
Sevif^nmarkt Berlin
—Fromkfuri a. M.
Telegraphische
Auszahlang
28. Ian.
30. Jan.
Äuitliche Notierung
Amtliche Notierung
(Seid
Br-ei
Geld
; Brni.
2lmst..Nolt
169,11
169,45
169,12
(6b^
Buen.-SireS
1,792
1,796
1,791
1,795
Brss..?lntw
58,38
58,50
58,405
58,525
Ehristiania.
111,49
111,71
111,52
111.74
Kopenbagcn
112,24
112,46
112,29
112.51
Stockholm .
112,39
112.61
112,47
112.69
.pelnngfors. Italien. . .
10,551
22,20
10,571
22,24
10,556
22,21
10,576
22,25
London. . . Olenyork . .
20,429
20,469
20,433
20,473
1,1920
4,2000
4,1925
4,2005
Paris....
16,475
16,515
16,47
16,51
Schweiz . .
80,67
'0.83
80,71
80,87
Svanien . .
71,23
71,37
71,49
71 63
Japan . . . de Jan
1.968
1.972
1,966
1,970
0.5045
0,5065
0.505
0,507
Wien in®.- Oest. adgest
69,075
59,195
59,68
59,20
Prag .... Belgrad . .
12,422
12.142
12,424
12,444
7,376
7,393
7,376
7,390
Budapest. .
73,25
73,39
73.30
73,44
Bulgarien
3.027
3,033
3,030
3,031
Ickstabon .
20,08
20,12
20,23
20,27
Danna.. . Konstantin
81.68
81,84
81,70
81,86
2,143
2,147
2,130
2,134
Silben. . .
5,564
5,576
5,544
5,556
Canada
4,185
4,193
4,186 4.276
1,194
Nrn inav .
4,276
4,281
4.284
kstrv
20.953
20,993
20.958
•20 998
Berlin, 28. Jan. | Geld
Brief
Amerikanische Noten.....
Belgische Noten......
Dänische Noten ......
Englische Noten.......
4,17
58,2
111,9
20.4
4,191
58,51
112,4-
20.48
fit. 26 &
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Außenpol
(Berlin, $ steht die zweite
Ausschuß Aenderungen l Aeichsaußei brüdt zunächst alle Parteien sandfschastl tinien zu / Die Reichstes Dvchc dem Do! Demerkungen zi rüsiungsfra ständig abgerust Schleösverirägen Wahrheit, dah ‘ erreichen kann, t (Verträge in spalten. Es der Eindruck e: eines einzelnen Sicherheit a werden soll, als des Friedens, Iorbereitu anlomme, als i Verständigung, bestimmter ner Staate Denkschrift spri unverständlich einen Aüchchri: haben verschied darunter mit
Wir stehen i slowakei, Polen lungen mit Abschluß Däh ischen Ministert lin haben zvisc stattgefunden, l stirnmung unser, grlmis ist der ' gerichts unk verschiedener t die Terhältniss dort verbliebe befriedigende unser Derh ist die Leidensc Verhandlungen Ajederlassungsf daran anschlieh ist von uns in c der wirtsch auch aus dem (s Mgelegt Word, «’nem einmütige Zchmub es des, Aufsatz des Poir -Deutschen Tage Hemmungen gc( MNt vom Walles Mi Entfchlietzungen Handelsvertrag H°"nks); % schenk, da Slt slnd nicht IK Selbstherrs Haben a 11 ejn ^teien sich ausgesprochen Ä Wei ®SQU- wem Ätschen Land K den Best fe, Vestehun 8fr Mer fe 'taniölifc KL°7
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