Einzelbild herunterladen

2194,8 Mill. Mk. verringert. 3m einzelnen haben abgenommen die Bestände an Wechseln und Schecks um 252,8 Mitt, auf 2078.1 Mitt. Mk.. die Lombardbestände um 9,7 Mitt, auf 23,5 Mill. Mk. Die Anlage in Effekten ist mit 93,3 Mill. Mk. nahezu unverändert geblieben.

An Aeichsbanknoten und Renten- bankscheinen zusammen sind 284,2 Mitt.Mk. aus dem Verkehr zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 245,3 Mill, auf 3682,6 Mill., derjenige an Renten­bankscheinen um 38,9 Mitt, auf 606,1 Mill. Mk. verringert. 3n der Berichtswoche wurden Rentenbankscheine in Höhe von 4,1 Mill. Mk. getilgt und weitere zirka 70,1 Mill. Mk. aus dem Verkehr gezogen. Dieser Posten entspricht der Forderung der Reichsbank gegen die Deutsche Rentenbank gemäß § 11 Abs. 4 des Rentenbank- Liquidierungsgesehes und ist in Sondergewahr­sam genommen worden, um gemäß einer früheren Vereinbarung den Llmlauf an Rentenbankscheinen entsprechend zu vermindern. Damit haben sich die Kassenbestände der Retchsbank an Rentrn- bankscheinen auf 44,6 Mitt. Mk. vermindert. Die fremden Gelder zeigen mit 708,0 Mitt. Mk. eine Zunahme um 52,9 Mill. Mk.

Die Bestände an Gold und deckungs- sähigen Devisen insgesamt sind mit2169,8 Mill. Mk., im einzelnen Gold mit 1863,4 Mill. Mk., die Bestände an deckungsfähigen Devisen mit 306,4 Mitt. Mk. ausgewiesen. Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 47,5 Prozent in der Vorwoche auf 50,6 Prozent, die durch Gold und deckungsfähige Devisen von 54,7 Prozent auf 58,9 Prozent.

* Eisen- und Stahlwaren-Jndustrie- b u n d. Unter zahlreicher Beteiligung fand gestern in Elberfeld die Mitgliederversammlung des Eisen- und Stahlwaren-Jndustriebundes statt. Der Vor­sitzende, Direktor Zell-Ohligs, betonte bei Betrach­tung der für die Entwickelung der Eisen- und Stahl­warenindustrie im vergangenen Jahre maßgeben­den Verhältnisse die Notwendigkeit der Herabminde­rung der öffentlichen Unkosten. Die Industrie könne die Entwicklung im vorigen Jahre in rosigerem Lichte betrachten als die im Jahre 1926. Aber cs gehe ihr noch nicht glänzend. Zum Schluß streifte der Redner die Frage der Eisenpreiserhöhung und hob die Besürchtungen hervor, die hinsichtlich der Abbröckelung der Konjunktur infolge der Preiser­höhung und des Aufkommens einer Teuerung ge­äußert werden. Durch eine Erhöhung der deutschen Preise würde die Einfuhr von Halbzeug, Stab- und Walzeisen steigen.

* A. E. G. Der auf den 25. Februar einzuberusen- den Generalversammlung der A. E. G., Berlin, wird eine Dividende von 8 o. H. (7 v. H.) vorgeschlagen. Der Reingewinn ist mit 12 351 000 Mark (10 760 855 Mark) ausgewiesen. Das Berichtsjahr verzeichnet erheblich gestiegene Umsätze und einen um etwa 70 v. H. gegen das Vorjahr erhöhten Auftrags­bestand.

Der polnische Außenhandel im Jahre 1 9 2 7. Nach den vorliegenden Ziffern der polnischen Außenhandelsbilanz für das Jahr 1927 betrug die Ausfuhr dem Werte nach 1 457 799 000, der Wert der Einfuhr 1680 354 000 Goldfranken, so daß sich ein Passivasaldo von 222 555 Goldfranken ergibt. Der Einfuhrüberschuß ist hauptsächlich durch die Hereinnahme von Waren, Maschinen und Ma­schinenteilen entstanden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 26. Ian. Tendenz: Un­sicher. Nachdem an der gestrigen Mendbörse die Tendenz auf einige Deckungen der Spekulation etwas freundlicher war, eröffnete die heutige Börse in recht unsicherer und über­wiegend schwächerer Stimmung. Die morgige Prämienerklärung veranlaßte die Spe­kulation zu Glattstellungen. Bei dem weiteren Fehlen der zweiten Hand blieb die Umsahtätig- keit gering, und infolge der herrschenden Auf­nahmeunlust wurde das herauskommende Ma­terial nur sehr schlecht ausgenommen. Verschie­dene günstige Momente blieben bet der a l l g e- meinen Lustlosigkeit und Zurück­haltung ohne merklichen Einfluß. So wurde die weitere befriedigende Entlastung der Reichsbank nur wenig beachtet, ebenso die trotz des bevor­stehenden Ultimos verhältnismäßig leichte Geldmarktlage. Ferner schenkte man den neuen, etwas günstigeren Meldungen über den Stand der Freigabeangelegenheit nur wenig Beachtung. Andererseits verstimmte die Un­wahrscheinlichkeit einer Diskontermäßigung in England, außerdem verursachten die Geld­beschaffungspläne der Reichs­bahn eine Beunruhigung, da in der geflogen Verwaltungsratssihung noch keine Beschlüsse darüber gefaßt wurden. Bei den ersten ^aben sich gegenüber der gestrigen Abendborse überwiegend Kursabfchwächungen

Buntes Allerlei.

wie man Babys trägt.

Uns ist es das Ratürlichste, daß kleine Kinder auf den Arm" genommen werden. Es gibt aber viele Völker, bei denen die Mütter ihre Kinder auf ganz andere Weife mit sich führen. In einer Zusammenstellung, die Dr. Rand in der ZeitschriftDer Erdball" veröffentlicht, findet sich eine interessante Uebersicht über diese ver­schiedenen Formen der Beförderung von Kindern. Sehr weit verbreitet ist die Sitte, das Kind rittlings auf der Hüfte der Mutter sitzen zu lassen. Diese Art herrscht bei vielen afrikanischen Stämmen vor, und auch in Indien, bei den In­dianern und Südseeinsulanern findet man sie. Weniger häufig scheint die Tragweise auf der Schulter der Mutter zu sein, die uns aber schon auf Darstellungen aus dem alten Aegypten ent­gegentritt. Auch heute noch kann man in Aegyp­ten vielfach beobachten, wie das Kleine hoch auf der Schulter der Mutter thront. Das Reiten des Kindes auf dem Rücken der Mutter oder auf beiden Schultern ist eine Form, die seltener vor­kommt. Dagegen ist das Tragen des Kindes auf dem Rücken in ganz Ostasien Sitte. Da sich das Baby in diesen immerhin doch schwierigen Stellungen zunächst nicht selbst halten kann, so sind Vorrichtungen in Gebrauch, in denen die Mütter ihre Kleinen mit sich führen. So tragen z. D. die Regerfrauen ihre Kleinen in ihrem Gewand auf dem Rücken. Das Baby hockt in den Falten des Kleides, und die Mutter behält da­durch beide Arme frei, um schwere Lasten tragen zu können. Bei den Eskimos tragen die Frauen ihre Kleinen meistens in der Kapuze ihres Fell­kleides auf dem Rücken. Außer dem Gewand, aus dem eine Tragvorrichtung hergestellt wird, gibt es auch besondere Behältnisse wie Trag- beutel und Tragnetze. In Tragbeuteln führten die alten Aegypterinnen zuweilen ihre Kinder mit sich, entweder vor der Brust oder auf dem Rücken. Diese finden sich auch bei den peruanischen Indianern seit ältesten Zeiten und in anderen Erdteilen. Im heutigen Peru werden die Babys von den Müttern in Körbchen auf dem Kopf getragen. Tragnehe sind ebenfalls in Südamerika verbreitet, so z. D. bei den Indianerinnen der Chacko-Gegend Argentiniens. Schließlich hat die Mama das Kind auch in einer tragbaren Wiege

bei sich. Dies findet sich besonders bei Romaden» Völkern, bei denen auf den langen Wanderungen ein besonders festes und sicheres Behältnis für das Kleine gefunden werden muß. Die Frauen der Lappen tragen die Kinder in Wiegen auf dem Arm: es kommt auch vor, daß die Mutter der Vorsicht halber eine Wiege auf dem Rücken mit sich führt, um das Kind hineinzulegen, wenn sie des Tragens auf dem Arm müde wird. Am häufigsten aber schnallen sich bei den Romaden die Frauen die Kmder auf den Rücken und ziehen so mit ihnen über hohe Gebirge und reihende Ströme. Ist man dann an den neuen Lager­plätzen angclangt, und sind die Zelte aufgeschla­gen, dann werden die Wiegen mit den Kleinen an den Zelten aufgehängt.

Pariser Fundberichl.

Die Gegenstände, die 1927 in den Pariser Fundbureaus abgeliefert wurden, erreichen die stattliche Zahl von 153 350. Unter dieser Masse befinden sich an die 30 000 Schirme und genau gezählt 4616 Schlüsselbunde. Die Steuer, die die Stadt für alle Gegenstände erhebt, die in den Fundbureaus eingeliefert und dem rechtmäßigen Besitzer wiedererstattet werden, brachte die Summe von 270 000 Fr. Die Belohnungen, die von den glücklichen Eigentümern für die ehr­lichen Schaffner und Kutscher zurückgelassen wur­den, beliefen sich auf 135 000 Fr., wozu noch 50 000 Fr. kommen, die direkt den Findern aus­gehändigt wurden. Außer den am häufigsten vorkommenden Schirmen und Schlüsseln sind die häufigsten gefundenen Gegenstände Stöcke, Tlhren, Armbänder, Handtaschen und im Winter Pelze und Muffen. Die Ernte, an gefundenen Sachen, die in den Bureaus zusammenströmt, ist an Sonntagen und Festtagen besonders groß. Der Bericht hebt hervor, daß an dem Tage, an dem im Rovember 1918 der Waffenstillstand gefeiert wurde, die Ziffer der eingelieferten Sachen am allergrößten war. Damals verlor eine junge Frau an einem einzigen Rachmittag ihre Hand­tasche, ihren Schirm, ihren Pelz, ihren Hut und eine Halskette, und sie war nicht wenig überrascht, als sie alle diese fünf verlorenen Gegenstände im Fundbureau der Pariser Polizei wieder erhielt.

von 1 bis 2 Prozent. Stärker angeboten waren am Elektromarkt Gesfürel mit minus 3 Prozent, Siemens minus 2,25 Prozent und AEG. minus 2,5 Prozent. I.°G.-Farben eröffneten 1,5 Prozent niedriger. Scheideanstalt knapp behaup­tet. Montanwerte verloren bis 2 Prozent. Rur Rheinbraun konnten etwas anziehen. Zell­stoff-Waldhof gaben 3,5 Prozent nach. A m Bankenmarkt waren Senat angeboten (min.

3 Prozent). Die Ren tenmärkte lagen still. Deutsche Anleihen vernachlässigt, Aus­länder unter fortgesetzten Schwankungen knapp behauptet. Am Geldmarkt war Tagesgeld etwas gesucht. Im Devisenverkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4,1945, gegen London auf 20,454. LondonKabel 4,8750. Paris gegen London 124,02. Mailand 92,10, Madrid 28,84.

Berliner Börse.

Berlin, 26. Ian. Die freundliche Grund- stimmung des heutigen Vormittags, die auch im Vorbörsenverkehr noch Bestand hatte, konnte sich zu den ersten Kursen nicht behaupten. Trotz zahlreicher günstiger Momente, besonders der starken Entlastung der Reichsbank (die Wech­sel- und Lombaröbestände haben um zirka 250 Millionen Mark abgenommen und der Roten­umlauf zeigt eine Verringerung von 1,25 Mil­liarden Mark, wodurch die Golddeckung um 3,1 bezw. 4,2 Prozent zugenommen hat), übte die Spekulation starke Zurückhaltung. Der nahende Ultimo scheint in Publimmskreisen etwas Angebot hervorgerufen zu haben, das bei der herrschenden Geschäftsstille zu 1- bis 2pro- genügen Kursrückgängen führte. Gesfürel, Kanada, Waldhof und Glanzstoff gaben 4 bis 7 Prozent nach. Heimische Anleihen we­nig verändert. Ausländer geschäftslvs. Bos­nier und Mazedonier etwas schwächer. Pfand­briefe gehalten, Anteile wieder fest. Der Geld­markt blieb unverändert. Rach den ersten Kursen wurde das Geschäft etwas lebhafter, es traten leichte Kursbefestigungen ein. Elektrowerte lagen bis 1 Prozent höher. Gesfürel 2,5 Proz.

Frankfurter Getreidebörse.

F r a n k f u r t, 26. Jan. Weizen ist schwer ab­zusehen, da die Käufer die geforderten Preise nicht bewilligen wollen, dabei ist das Angebot

sehr reichlich. Roggen liegt äußerst ruhig. Der Mehlabsah stagniert vollständig, die Preise sind um 0,25 Mk. ermäßigt worden. Futtermittel, mit Ausnahme von Kleie, die noch sehr gesucht ist, liegen auch schwächer als seither. Futter- und Rachmehle lustlos. Es wurden notiert: Weizen (gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs) 25 Mk., Weizen 2 (gut, gesund, trocken, bis zu 3 Prozent Auswuchs) 23,50 bis 23,75, Weizen 3 (geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Prozent Feuchtigkeit) 22,75 bis 23,25. Roggen 24,50, Sommergerste (für Brauzwecke) 27,50 bis 30, Hafer (inl.) 23,50 bis 24, Mais (gelb, für Futterzwecke) 21,75, Mais (gelb, für äußere Zwecke) 22,50, Weizenmehl (süddeutsches, Spe­zial 0) 36,75 bis 37,25, Roggenmehl 34 bis 35.50, Weizenkleie 14,25, Roggenkleie 15 bis 15,25 Mk.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n k f u r t a. M., 26. Jan. Auftrieb: 82 Rinder, 1094 Kälber, 397 Schafe, 1010 Schweine. Es notier­ten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 72 bis 77 Mark; mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 71; geringe Kälber 56 bis 64. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast): 47 bis 51; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 46; fleischiges Schafvieh 35 bis 38. Schweine: vollfleischige von ca. 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 55 bis 58; von ca. 200 bis 240 Pfund 54 bis 57; von ca. 160 bis 200 Pfund 52 bis 55 Mark. Marktoerlauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, ausverkauft, Schweine ruhig und ge­räumt.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 25. Jan. Bei abbröckelnden Preisen l)ält die Lustlosigkeit am Brotgetreidemarkt weiter an. Am Auslandsmärkte lagen ermäßigte Forde­rungen vor, die Mühlen bekunden keinerlei Unter­nehmungslust, da die Klagen über schlechten Mehl­absatz andauern. Vom Inland« ist ausreichendes Angebot von Weizen und Roggen zur Hand, die Forderungen sind im allgemeinen aber wenig nach­giebig. Am Lieferungsmarkte waren die Preise für beide Brotgetreidearten weiter rückgängig. Die Mehlofferten waren im allgemeinen zwar ent­gegenkommender, vermochten das Geschäft jedoch nicht zu beleben. Hafer liegt weiter fest. Der Kon­sum bewilligt die erhöhten Forderungen der Pro­vinz; der Export ist weiter als Käufer im Markte.

Gerste hat im allgemeinen stilles Geschäft, nur gute Brauoualitäten finden Unterkunft. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkischer (74,5-kg/bI-Gewicht), 233 bis 236, März 264,75 bis 264, Mai 272,50 bis 272, Juli 275,50 (matt); Roggen, märkischer (69- lcg/stl-Gewicht), 235 bis 238, März 260,50 bis 260 Mai 266 (Brief), Juli 256,50 bis 256 (matter); Sommergerste, 220 bis 270 (ruhig); Hafer, märki­scher, 202 bis 213, März 227,50 (Brief), Mai 237,50 (Brief), Juli 241,50 (Brief, etwas fester); Mais, La Plata, 213 bis 215 (zolldegünstigter Futter­mais); Raps 345 bis.350 (ruhig); (100kg): Weizen­mehl 29,25 bis 33,75 (matter); Roggenmehl 30,75 bis 33,50 (matter); Weizenkleie 15,20 (etwas fester); Roggenkleie 15,20 (etwas fester); Viktoriaerbsen 50 bis 56; kleine Erbsen 32 bis 35; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 20 bis 21; Ackerbohnen 20 bis 21; Wicken 21 bis 24; Lupinen, blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15,70 bis 16,10; Serradelle, neu, 21 bis 25; Rapskuchen 19,90 bis 20,10; Lein­kuchen 22 bis 22,20; Trockenfchmkel 12,30 bis 12,50; Soyaschrot 22 bis 22,40; Kartoffelflocken 23,60 bis 23,90 Mark.

Tagung

der hessischen Lichispieliheaierbesitzer.

WSR. Frankfurt a. M.. 25. Jan. In einer am Dienstag hier abgehaltenen Ver­bau d s v e r s a m m l u n g der hessischen L.ich^p.ieltheaterbesktzer ein­stimmig eine Entschließung angenommen, die sich gegen jede Vergnügungssteuer aus­spricht. Allgemein war die Entrüstung über die immer noch erhobenen hessischen Stem­pel g e b ü h r e n. Die Versammlung besprach dann die Filmleihbedingungen, die durch Abänderung der Bestell'cheinbestimmungen günstiger gestaltet werden sollen. Gefordert wurde eine tantiemefreie Film-Begleitmufik. Man er­klärte sich mit der vom Reichsverband borge- schlagenen Abgabe von 1,5 Millionen Mark an die Gema einverstanden unter der Be­dingung, daß die Theaterbesitzer nicht schlechter gestellt werden als bisher. Zum Schluß wandte sich die Versammlung scharf gegen die Schmutz- konkurrenz und nahm einstimmig eine Pro- testentschliehung gegen das Abschließen von un­gesehenen Filmen an.

Vermischtes.

Von der Transmission getötet.

Bei Ausführung von Ausbesserungsarbeiten in einer Kohlenmühle in dem Solingen benachbarten Wiesdorf geriet ein Maurer aus Buerrig mit den Kleidern in eine Transmission. Er wurde mehrere Male herumgeschleudert und so schwer verletzt, daß der Tod sofort eintrat.

Unglück an einem Bahnübergang.

In der Rähe von Hersfeld wurde der Lieferwagen eines Bäckermeisters an einem schrankenlosen Eisenbahnübergang von einer Lokomotive erfaßt und ein Stück mitge­schleift. Ein Bäckerlehrling wurde so schwer verletzt, daß er bald darauf verstarb. Der Führer des Wagens, der Besitzer, erlitt schwere innere Verletzungen.

Todesurteil.

Der Schlächter Albert Schwarze aus Caputh, der seine Geliebte um gebracht hatte, weil sie ein Kind von ihm erwartete, wurde vom Schwurgericht Potsdam wegen Mordes zum Tode und zur lebenslänglichen Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt.

Wahrheit

Über das Schlankheitsproblem.

Bekaimte ärztliche Autoritäten haben fest- gestellt, daß bestimmte Mineralsalze durch ihre Wirkung auf die Organe das Blut wasserärmer machen. Eine ärztliche Autorität schreibt:

Das Bittersalz, wie überhaupt die Mittel­salze, entziehen dem Körper Wasser. Es kommt mit den dünnen Stühlen mehr Wasser aus dem Körper heraus, als das getrunkene Salzwasser beträgt. Das Blut wird also wasserärmer." Die zuverlässigste Methode ist die Anwendung des Kruschen-Salzes, welches die besonderen Mineralsalze in chemisch reiner Form unter Be­rücksichtigung geeigneter kleiner Gaben in genauer Analyse enthält. Die Schwachdosierung wie beim Kruschen°Salz ist von großen ärztlichen Autori­täten anerkannt worden. Je mehr Wasserverlust im Stuhl, um so mehr Harnsäure, Gifte und Schlacken werden aus dem Körper herausgezogen und dadurch findet natürlich ein besserer Stoff­wechsel statt. Eine Kruschen-Kur reicht für 100 Tage, somit tägliche Gesundheitspflege für 3 Pf. 4580

Datum:

Datum:

152

<L TL

Telegr aphifche Auszahlung.

287.75

134

104

177

Banfnotat

266.5

266

195,5

9879

Dividende an.

. Lombardzinsfuß 8 Prozent.

v

6 0

0

186

290

98

181

10

0 .8 .5 .0 10

0

6

8

8

10

8

8

10

6 0

101

133,9

147 5

137,5

189,5

142

sh

10

10

168

103

135,75

166

185,25

171

124,75

267

151

151.5

195

183,5

287,5

168

187

177

220.5

124

271,5

150,5

152

197

181.9

287,75

135.75

168

102,25

135,5

146,5

139

190.5 145

103,76

43.25

177.5

195

124,25

144 5

151,0

121,5

103

99.5

103.45

240

173

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

239

171

134 113 25 150.25 120,25

102 97,25 102.25

238.5 171

112.5

97.5

8 8 IC

15 12

15

8 12

104 13.13 178.5

187

253

268

129.75

L.E G.......

Bergmann Elektr. Lieferungen.

Licht und Kraft Felten k Guilleaume . Ges f. Elektr Untern Hamb Elektr. Werke Rhein. Elektr.

Schief. Elektr.

Echucker« . . . .

Siemens k HalSkr . .

Iran rabio ..... Labmever <t Ls. . . . .

Buderus ...» Deutsche Erdöl . » . .

3eHnoff Aschaffenburg . io Charlottenburger Wager 7

efsauer Gaß . . . 8 Daimler Motoren Demag ..... 0

Adlcnverke Äletiet. . .. . 0

Lodw. Loewe .... le

Rat Automobil « Oreostetn k Koppel Linke Hofmann Leonhard Tietz. - Bamoa. I! egmn . . Franks Maschine» Grttzner .

Hevliaenftoedt . . JungbanS . , Lechwerke . . . Matnkraftwerke

-UHqq . .

Nekarlulmer . . . PeterS Union . . Gebr Roeder

<t feaeffner

Sudd Zocker . .

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben

Oberschles Eisend- Bedarf 0

Oberschles Kokswerke 0

Phönix Bergbau f '/, I 3

Rheinische Braunkohlen 10

Rheinsrabl 0

Ricbeck Montan e

Vereinigt« Stablw. f. I 3 Otavi Minen

.7 .8 10 10 .6 10 10 . 8 10 .7 16 .8

.9

0 -------------------6 Essener Sietnkohle ... .8 Gelsenkirchener . f. % I. 4

Phlllpp potjmalii! . Heidelberger Tement Gement Karlstadt .

Wayß k Freilaa

123.25 123,75

152.25 * |50.5

120.5 -

104 I

-

103.5 | 101.75

187 185.5

221 | 219.75

124 i 123.5

270,5 j 267.5

SchnlthetS Patzenhoker. Oftwcrke . . . . . Ber. Glanzstoff Bem berg Zellstofi Waldbos. . . . Zellstoff Aschaffenbura . Charlottenburger Waffer

238,5 1

172,75

152

104.5

43

178,5 |

187,5

268 I

196 |

115 |

98,5 1

Kali ÄscherSleben . .

KaliWestcregeln

Kaliwerk Salzdetfurth

Scheto. anstatt ....

v-oldschmidt ....

Rülgerswerke .....

Meiallgesell chaf» ....

139.5

190,5 188,75

Harpener 8

Voesch Eisen Ilse Bergbau .

Klöcknerwerke ..... .5

Köln-Neuesten .... .P/,

ManneSmann .f./. I 4

ManS'clder. . . 7

Reichsbankdiskont 7 Prozent

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß»! I-Uhr»

Schluh

1 Anfang

Rurs

1 xurs

«urs

1 Kur-

25.1.

| 26.1.

25.1.

| 26. 1

1

144

143

140

140

-

180

138,5

401.25

400

350

348.5

568

561

442

440

257.5

254

258

254

179

131

129

-

179

177.5

85,5

85

86

85,5

67

65.4

87

85

86.5

85

-

-

264.5

263.5

-

97

134.75

134.75

199.5

200,5

29.5

29.5

75

73.25

134.75

.

133.25

_

30

_

89

89,75

123.5

_

120

143

141.25

102.75

114.25

111.5

_

115.5

_

178

179

141,25

141,75

Frankfurt a.M

Berlin

Schluh» Kurs

''Uhr. |

Kurs |

Schoch-! Anfang

Kurs Kur»

25 1.

| 26 1.

25. 1.

126 1.

Frankfurt a.M

Berlin

Schluß» Kurs

1 »Uhr- Kurs

Schluk ! Ansana

Kure

Kurs

Datum:

25.1.

| 26.1.

| 25.1.

j 26. 1.

F/o Dt NelchSanlethe v. 1927 Dt, Lnl Ablös Schuld mit

-

87.5

-

Aublos »Rechten

52.3

Ü2 *>

52

16,9

Desal. ohne ÄuSlos.-Rechten 7% Frany Hnp.-Bk. Go^pf

17

-

17,13

unkündbar bis >932 . . «/»/o Rheinische Svp »Bank

98

-

-

Ütqu »Gotdvs

«E G abg BorkrtegS-Ob-

83,13

-

-

-

ligattoneu. rückzahlbar 1932

85

s'/> Schwei;. Bundcsb.°Anl.

95,75

4°/e Oefteretchlsche Goldrte

25,5

4.20°/, Oesterr ich. Silberne Oesterreich, ein icitl. Rte

4.5

-

_

<% Ungarische Goldrte

25,4

25,3

4e/o Ungarische Staatsr. 0 1910

24,5

<*/»°/n deögl von 1913

24

% Ungarische Kronenrte . .

1,65

1,65

<0/. Türk. Zollanlcihe v 1911

<°/o Türk Bagdadbohn«Anl.

Serie I

4°/o deSgl. Eerti !l

4% Rumänen convert Nie.

13,15

13,1

13 13

13,13

14

13,2

5,5

1 1

14,5

13,4

14

13,25

4'/,°,, Rumänen Goldanl.

von 1913

16,65

16,9

Ullg Dcuklche Eisenbahn 4'/,

_

Hamburg-Amerila Pale, . 6 t>amb--Südam Dampych s

147,5

146,5

147,7

214,25

146.75

Hansa Dampfschiff 6

-

210,5

209 .ri

Norddeutscher nlogb 6

151,25

151,75

Lllg- Deutsche Creditanst. 10

146 5

145?6

Bann r Bankverein 10

149,5

150

Berliner Handelsacsellsch. 12 Commerz» und Pnvat°Bk. U

176

176

266 176.65

264

176

Tarmst. u. Ralionaldank 12

238

235,13

237,5

Deutsche Bank 10

166

165,5

DiSkonto-Gesellschafi Ant 10

159

159

159^5

158 7 '.

Dresdner Bank lo

159.75

159,5

I60

159,5 214

Mitteldeutsche Crrdttdank 9

215

Pketallbank.........8

130

130.25

130.5

WeWban."........i>j

195.5

195,5

195.75

französische Raren......

16,53

16,59

Holländische Noten.....

168,69

169,37

Italienische Noten......

22,22

22,30

Norwegische Noten......

111,23

111,67

Deutsch-Oesterr.. 5100 Kronen

59,02

59,26

Rumänische Noten......

2,60

2,62

Schwedische Noten......

112,°2

Schweizer Noten.......

80,69

81,01

Spanische Noten.......

71,12

71,40

Tschechoslowakische Noten . .

12,385

12,450

Ungarische Noten . . .

73 05

73,35

25. Jan.

26. Jan.

Amtliche Notierung

Geld i Brief

Amtliche Notierung

Geld Brief

Amst.-Roli

169701

169,35

169,06

169,40

Buen^Atreö

1,792

1,796

1,792

1,796

Brfs^Aotw

58,36

58,48

58,38

58,50

Christian in

111,46

111,68

111,50

111,72

Kopenhagen

112,25

112,47

112,25

112,47

Stockholm .

HelfingforS.

112,49

112,71

112,47

112,69

10,552

10,572

10,557

10,577

5kalten. .

22,19

22,23

22,195

22,235

London. . .

20,424

20,464

20,23

20,47

Neoyork . .

4,1900

4,1980

4,1910

4,1990

Paris....

Schweiz ..

16,465

16,505

16,47

16.5)

80,72

80,88

80.705

0,865

Spanien .

71,13

71.27

70.85

70,99

Japan . . . Rio de Jan-

1,968 0,505

1,972 0,50:

1.968 0,5060

1,972 0.5080

Dien tn D-»

Otft. abgest

)9,075

59,195

59,08

59,20

& ::

12,421

12,441

12,422

12,442

7,379

7,393

7,376

7,293

Budapest. . Bulnarieu

73,24

73.38

73,28

73,42

3,030

3,036

3,027

3,033

8'fsabon

20,38

20,42

20,23

20,27

Danzig. .

Konftallttn.

81,69

81,85

81,68

81,84

2,161

2,165

2,143

2,147

Ätben. Kanada

5,544

5,556

5,564

5,567

4,183

4,191

4.184

4,192

Uru uav .

4,276

4.284

4,276

4,284

L«tr» . .

20.948

20 988

20,957

20,992

_____Berlin. 25. Jan.

I »eld

Bne,

Amerikanische Noten.....

4,173

4,193

Belgische Noten......

58,23

5K 47

Dänische Noten......

112,03

112'47

30.475

Englische Noten . ......

20.395