Ausgabe 
25.6.1928
 
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April betrug der Rückgang der Fertigworen- ausfuhr gegenüber dem März nicht weniger als rund 79 Mill. Mk. Diese Tendenz hat sich nicht fortgesetzt, denn der Anteil der Fertigwaren» ousfuhr an dem Rückgang der gesamten Aus' fuhr beträgt nur 6 Mill. Mk. Das Gesamt­volumen der Ausfuhr liegt mit 895 Millionen Mar! noch über dem des Monats­durchschnitts 1927 in Höhe von 852 Mill. Mk. Allerdings nähert sich die Ausfuhr, die im Monat März den Rekordstand von 1 022 Mill. Mark erreicht hatte, allmählich dem durchschnitt­lichen Stande des Jahres 1927. Die geringere Ausfuhr von schweselsaurcm Ammoniak und Kalisalzen ist saisonmähig infolge des geringeren Bedarfs der ausländischen Landwirtschaft zu erklären. Daß die Koks- und Steinkohlenaus­fuhr zurückgegangen ist, muhte man nach den Erklärungen des Ruhrkohlensyndikats bezüglich der Einschränkung des Kohlenexporis in das sog. bestrittene Gebiet erwarten.

Die Außenhandelsbilanz für den Monat Mai bietet mithin, insgesamt betrachtet, ein nicht ungünstiges Bild, welches durchaus mit der derzeitigen Konjunkturlage übereinstimmt. Er­freulich ist, bah die Fertigwarenausfuhr mit insgesamt 676 Mill. Mk. noch immer be­trächtlich über der des Monatsdurchschnitts 1927 mit 629 Mill. Mk. liegt. Man kann Wohl damit rechnen, dah in den kommenden Monaten für den Fall einer Abnahme der Fertigwarenausfuhr diese nur geringen Ausmaßes sein wird, wenn nicht bei stärkerer Ausnutzung der Exportmög­lichkeiten mit Rücksicht auf geringere Aufnahme­fähigkeit des Inlandmarktes eine Steigerung ein- tritt. Was den Rückgang der Rohstoffeinfuhr an- belangt, so muß auch berücksichtigt werden, daß die abgelaufenen Monate des laufenden Jahres gerade in der Einfuhr der Rohstoffe Rekord­zahlen auszuweisen haben, so dah schließlich sich eine gewisse Sättigung einstellen mußte.

Von den Schlachtviehmärkien.

Trotzdem man in der Beschickung der Märkte große Vorsicht halte walten lassen, entsprach die Nachfrage an den deutschen Schlachtvieh­märkten in der Berichtswoche doch nicht den Er­wartungen. Das Geschäft an den Frischfleisch­märkten gestaltete sich nicht einheitlich. Nur der Hammelfleischkonsum weist eine weitere Steige­rung auf. Die Zufuhren waren mit Ausnahme von Schafen, die mit 14 000 Stück (in der Vor­woche 10 500 Stück) erheblich zahlreicher ange­boten waren, ganz allgemein wesentlich geringer. Großvieh erschien in 15 000 gegen 21 500, Kälber in 19100 gegen 20 300 und Schweine in 78 200 gegen 82 200 Stück auf dem Markt.

Am Rindermarkt war der Geschäftsgang gegen die Vorwoche nur wenig verändert. Die Preise konnten sogar in einzelnen Klassen, vor allem bei Bullen, etwas anziehen. Auch Ochsen waren verschiedentlich recht knapp. Die Kälbermärkte verkehrten wesentlich ruhiger, als in den Vor­wochen. Die Forderungen muhten durchweg etwas ermäßigt werden, wenn auch vereinzelt weitere Aufschläge um 1 bis 2 Pf. festzustellen waren. Schafe gingen im ganzen gut. Besonders die dankbaren Sorten fanden bald Käufer. Schweine hatten mittelmäßigen Geschäftsgang, doch wirkte sich hier der verminderte Auftrieb in teilweise erhöhten Forderungen aus, die auch zumeist bewilligt wurden. Preisbesserungen von 2 bis 3 Pf. waren keine Seltenheit. Besonders Fleisch­schweine waren leicht zu verkaufen, während Speckschweine wieder sehr langsam aus der Hand

gingen.

Cs wurden gewicht notiert

in Pfennig per

Rinder Kälber

Pfund Lebend-

Schafe Schweine

Berlin

21-65

45-78

26-63

64-72

Bremen

25-66

40-78

38-68

50-73

Breslau

20-57

48-74

48-62

56-67

Chemnitz

22-64

55-79

52-60

57-70

Dortmund

30-66

50-88

48-60

62-77

Dresden

28-60

50-82

40-67

65-70

Düffeldorf

22-65

50-82

62-78

Elberfeld

25-68

55-82

58-76

Esten

27-65

43-115

45-58

63-74

FrankfurtM.

25-64

60-81

60-75

Hamburg

15-65

38-86

23-63

56-68

Hannover

25-63

48-87

45-60

58-68

Hufum

Karlsruhe

18-62

5684

55-71

Kaffe!

40-64

66-76

58-67

5Uel

Köln

20-65

50-115

55-60

63-77

Leipzig

25-63

45-80

38-66

60-70

Magdeburg

32-62

40-120

40-60

55-69

Mannheim

18-63

54-80

45-50

54-70

München

22-60

63-85

48-73

Stettin

15-54

30-70

20-60

56-68

Stuttgart

15-61

56-79

47-67

Zwickau

15-52

60-75

46-60

60-67

* Die amtliche Großhandelsindex­ziffer. Die auf den Stichtag des 20. 3uni be­rechnete Großhandelsinderzlffer des Statistischen Reichsamts ift gegenüber b:r Vorwoche um 0,1 v. H. auf 141.0 (141,2) zuruckgegangen. Von den Hauptgruppen haben sich die Indexziffern für Agrarstofle um 0,5 v. H auf 135 3 (136,0) und für Kolonialwaren um 0.1 v. H. auf 138,0 (138,2) gesenkt. Demgegenüber hat sich die Indexziffer für industrielle Fertigwaren um 0.2 v. H. auf 159,2 (158.9) erhöht. Die Indexziffer für in­dustrielle Roh'toffe und Halbwaren hat gegen­über der Vorwoche keine Veränderung erfahren.

* Stettiner Chamotte-Fabrik A.-G. vorm. Didier Stettin. Die G.-V. ge- schloß, eine Dividende von 5 Proz. zur Auszah­lung zu bringen und das Grundkapital um 3,6 Mill, auf 18,215 Mill. Mark mit Dividenden- bcrechtigung ab 1. Ianuar 1928 zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung dient zum Erwerb der Aktien­mehrheit der auf dem gleichen Gebiet arbeitenden Scheidhauer L Giehing A.-G. in Bonn a. Rh., mit der die Gesellschaft schon bisher eng zusammengearbeitet hatte. Die Gesellschaft erhofft von dem Zusammengehen eine Stärkung der eigenen westlichen Werke. Zur Geschäftslage wurde berichtet, daß die ilmsähe im laufenden Iahre sich in der bisherigen Höhe gehalten haben; nur im Materialgeschäft macht sich das Fehlen von Auf­trägen bemerfbar. Man glaube auch für das neue Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Er­gebnis und eine Dividende in mindestens der gleichen Höhe wie im abgelaufenen Geschäftsjahr in Aussicht stellen zu können.

* Betriebsergebnisse der Deut­schen Luft-Hansa im Mai. Wie die Deut­sche 2uft-S?anfa mitteilt, wurden im Mai 1928 im planmäßigen Luftverkehr befördert: 12 955 Passagiere, 100 758 Kilogramm Gepäck, 140 000 Kilogramm Fracht, 59 070 Kilogramm Poft und Zeitungen. Die Zahl der geflogenen Kilometer betrug 1 300 000 Kilometer. Demgegenüber be­trugen die Zahlen im Mai 1927: Passagiere 411 343, Gepäck 91,644 Kilogramm, Fracht 95 406 Kilogramm, Post und Zeitungen 48 560 Kilo­gramm.

Diskonte r Mäßigung in Italien. Durch Erlaß des italienischen Finanzministeriums werden der Diskontsatz und der Zinsfuß für Dar­lehen bei der Bank von Italien mit Wirkung vom 25. d. M. von 6 auf 5Ve Proz. herabgesetzt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 25. Juni. Tendenz: schwach. In der neuen Woche eröffnete die Börse in lustloser Haltung. Da die Frage der Regierungsbildung immer noch nicht gelöst ist und die schwache Haltung der Neuyorker Samstagsbörse eine größere Llnsicherheit her­vorrief schritt die Spekulation zu Abgaben, die noch durch den bevorstehenden Ultimo ver­größert wurden. Die herauskommende Prämien­ware wurde nur schlecht aufgenommen. Besondere Schwierigkeiten werden zur Lieberwindung des Ultimos jedoch nicht erwartet, da der Geldmarkt weiter flüssig bleibt. Das Geschäft war sehr klein, und Umsätze kamen nur in einzelnen Werten zustande. Gegenüber den Samstags­schlußkursen waren Licht und Kraft mit minus 5 Prozent und Gesfürel mit minus 4 Prozent besonders start vernachlässigt. Schuckert und Sie­mens verloren je minus 1,5 Proz. AEG knapp behauptet. Am Chemiemarckt waren Farben mit minus 2,25 Proz. angeboten. Die Umsätze blieben sehr klein. Etwas Interesse bestand am Dauunter- nehrnungsmarkt noch für Wayß & Freytag mit plus 1 Prozent. Schifsahrtswerte waren bis 2,25 Prozent schwächer. Am Montanmarkt waren Mannesmann mit minus 3 Prozent und Rhein­stahl mit minus 2,5 Prozent stärker angeboten. Meist kamen hier Umsätze kaum zustande. Am Markt der Autoaktien waren Adlerwerke mit minus 1,75 Prozent angeboten, Daimler dagegen knapp behauptet. Am Rentenmarit war das Ge­schäft ebenfalls klein. Ablösung ohne Option waren mit 18,4 Prozent angeboten. Ausländer gut behauptet. Im Verlaufe blieb das Geschäft sehr klein, die Kurse behaupteten sich jedoch im allgemein?r. recht gut. Der Satz für Tagesgeld wurde aus 5,75 Prozent erhöht, da sich größerer Bedarf bemerkbar machte. Am Devisenmarkt nannte man: Reichsmart gegen Dollar 4,1840, gegen Pfund 21,116, London Kabel 4,8785, Paris 124,10, Madrid 29,42, Mailand 92.75, Holland 12,1025.

Berliner Börse.

Berlin, 25. Iuni. (Eigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Für die heutige Börse la­gen befonöere Anregungen nicht vor. Neuyork vom Samstag war schwach, aber auch die herr­schende vollkommene Geschäfts st a- g n a t Ion genügte schon, um das Kursniveau eher nach unten zu beeinflussen. Man vermeidet an­

scheinend. vor dem Liquidationstag noch neue Engagements einzugehen, zumal die Report- geldbeschafsung auf einige Schwierigkeiten zu stoßen scheint. Die Engagements sind zwar ge­gen den Medio sicherlich nicht größer geworden. Von verschiedenen Seiten hat man sich damals aber mit Tagesgeld zu behelfen gesucht, was jetzt über den Quartalsultimo nicht möglich ist. Bei der geringen ilmfat$tätiglcit bestimmen schon 6 Mille den Kurs. Es überwogen 1- bis 2pro- zentige Kursrückgänge. Kaliaktien lagen bis 5 Prozent niedriger, Bemberg minus 8 Proz., Glanzstoff minus 12 Prozent. Tietz minus 4 Pro­zent. Chade-Aktien minus 4.50 Mk. Deutsche Waffen lagen bemerkenswert widerstandsfähig. Deutsche Anleihen zur Schwäche neigend. Aus­länder geschäftslos. Bosnier bis 0,5 Proz. niedri­ger. Der Pfandbriefmarkt verkehrte vernach­lässigt. Geld ist, wenn auch nicht reichlich, vor­handen, die Sätze sind unverändert geblieben. Auch im Verlauf bleibt es vollkommen geschäfts­los. Die Kurse sind, besonders bei den Haupt- werten, gut gehalten. Banken gaben um zirka 1 Prozent nach. Kaliwerte waren um weitere 1 bis 2 Prozent gedrückt. Die Suche nach Re­portgeld hält an. Cs wird hier angeblich bis zu 9 Prozent geboten, ohne daß die Geldgeber be­reit sind, allen Ansprüchen zu genügen.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 25. Iuni. Der Frank­furter Produktenmarkt eröffnete in der neuen Woche in stiller Haltung, die festeren Ausland- notierungen gaben jedoch eine kräftige Stütze, so daß sich die Preise gut behaupten konnten. Das Geschäft war sehr klein, da die Händler keine Llnternehmungslust zeigten. Es wurden notiert: Weizen 1 26,75 Mk.; Roggen 28,50; Hafer, inländischer 27,75- 28,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 242524,50; Weizenmehl, süd­deutsches Spezial 0 36,7537,25; Roggenmehl 38,7539.25; Weizenkleie 14; Roggenkleie 16,50; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 60; Linsen je nach Qualität für Speise­zwecke 5095; Heu, süddeutsches, gut. gesund, trocken 99,50; Weizen- und Roggenstroh, draht- gepreßt 5; Weizen- und Roggenstrvh, gebün­delt 4,50; Treber, getrocknet 1718 Mk. Ten­denz: stetig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Iuni. Auftrieb: 1464 Rinder (darunter 330 Ochsen, 88 Bullen, 647 Kühe, 372 Färsen), 578 Kälber, 43 Schafe, 5604 Schweine. Es wurden notiert: Rinder Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- werts: jüngere 60 bis 64, ältere 54 bis 59, sonstige vollfleischige: jüngere 50 bis 53. Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 52 bis 56; sow stige vollfleischige oder ausgemästete 49 bis 51. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 49 bis 53; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 43 bis 48; fleischige 38 bis 42; gering genährte 28 bis 37. Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, aus gemästete, höchsten Schlachtwerts 61 bis 64; voll- fleischige 57 bis 60; fleischige 51 bis 56. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 75 bis 78; mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 74; geringe Kälber 60 bis 69. S ch w e i n c : Fettschweine über 300 Psd. Lebendgewicht 64 bis 68; vollfleischige von etwa 240 bis 300 Psd. Lebendgewicht 66 bis 70; von etwa 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 68 bis 71; von etwa 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 68 bis 71; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 63 bis 68; Sauen 54 bis 58 Mark. Der Markt, verlaus war: Rinder ruhig, nahezu ansoerfauft. Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Schweine schlep- pend, Uebcrftanb. Schafe wegen des geringen Auf­triebs nicht notiert.

Bücheriisch.

Abriß der geistigen Entwicklung des Kindes. Bon Pros. K. Bühler. In Sammlung Wissenschaft und Bildung. 3. ver­besserte Ausl. Geb. 1.80 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Der Verfasser hat es vorbildlich verstanden, auf knappem Raum in leichtverständlicher Art reiche Einblicke in das geistige und körperliche Werden des Kindes zu gewähren. Er verfolgt die ersten geistigen Re­gungen, die Entwicklung der Sprache und der Wahrnehmungen, des Zeichnens und Denkens und der Erinnerung und Phantasie des Kindes, schärst den Blick des Beobachtenden und lehrt ihn. vieles zu verstehen, was sonst als Einzel­erscheinung unerklärt bleiben würde. 248

Elisabeth Rüssel: Der normale Ehemann. Verlag illlftein, Berlin. Broschiert 3 Mark. Biele Frauen werden in Mr. Wemyß. dem zwischen Zärtlichkeit und Brutalität. Kin­dereien und herrschsüchtigem Egoismus schwan­kenden Ehemann mit verständnisinnigem Schmun­

zeln oder Seufzen ihren eigenen .Haustyrannen" wiedererkennen. Der Figur einer alten Dame, einer sanften und überlegenen Frau und echten Menschenfreundin, hat die Verfasserin offenbar viel von ihrer eigenen Weisheit und Güte mil­gegeben. (255)

Hockey. Don Dr. A. Hirn. (Spvrtbibliv- thek.) In Leinenband 3,40 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Der frühere Vor­sitzende des Süddeutschen Hockeyverbandes und jetziger Leiter des Instituts für Leibesübungen der Universität Berlin gibt hier eine auf reiche praktische Erfahrung gestützte Einleitung zur Er­lernung und richtigen Ausübung des Hockey- spiels, die diesem eleganten und gefälligen Sportzweig sicher neue Freunde erwerben wird.

118

Schneeschuhlauf mit einem Anhang über Rodeln. Von Sportlehrer G. Stiller. (Bücherei für Leibesübungen.) Leinenband 2,80- Mark. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Der als Kursusleiter und Sportlehrer be­kannte Verfasser zeigt zunächst, was der Schi­fahrer alles braucht. Daß der Schi, dessen richtige Auswahl oft Schwierigkeit macht, allein nicht ausreicht, hat mancher erst in- tjsj Praxis ge­lernt. aber was hier über die Ausrüstung und vor allem die Behandlung der Ausrüstungs- gegenstände gesagt ist. wird auch manchem lang­jährigen Fahrer noch z>u Denken geben. Dann geht's ans lieben, baä ganz besondere Aufmerk­samkeit erfordert, wie die Besprechung der Fehler zeigt. Gerade in dieser Art der Besprechung, die Falsches und Richtiges gegenübcrftellt und so jeden Schritt und jede Uebung bis ins kleinste erläutert, liegt der große Vorzug dieses Bänd­chens. 120

Kopernikus: Weltuntergang. Roman einer Menschheit. 240 Seiten, 8°. Verlag von Koehler & Ainelang, Leipzig. 241

Bodenübungen. Von Turn- und Sport­lehrer S). E rn st. Zweite verbesserte Auflage. 62 Seiten mit 41 Abbildungen. Kart. 1.60 Mark. Das knapp und klar geschriebene Bändchen mit sei­ner Fülle außerordentlich instruktiver Abbildungen verdient die weiteste Verbreitung im Intereste der Belebung und Bereicherung des modernen Turn­unterrichts. Jeder Turnlehrer wird bei der großen Zahl der sehr genau beschriebenen Hebungen, die nach Klassenstufen angeordnet und den Fähigkeiten der verschiedenen Altersstufen angemesten sind, manches Reue und viel Anregung finden. (Verlag Quelle & Meyer, Leipzig). 240

G. Leow- Frän kel:Vom tieferen Sinn des Krieges". (Otto Franke, Verlags» gesellschast m. b. H., Berlin-Birkenwerder Preis 1.75 Mk.) Der Autor will, daß unser Volk sich wieder auf sich besinnt. Das heißt, er ruft auf Grund weltgeschichtlicher Daten, wie es die Schlachterfolge unserer Heermafsen sind, aur Grund von Vorkommnissen, Erlebnissen und Ge­schicken des grohdeutschen Bürgertums, während der Kampfeszeit die Erinnerung an die Kraft, den leuchtenden Heldenmut, die Opserfähigkeit der darbenden Massen wach. Seine moral-kultu­relle. geschichtliche Volksbetrachtung gipfelt in der Erkenntnis, dah eine Weltnation, die selbst in Not und Qual solche Gedanken denkt, solche Taten vollbringt, solche Gefühle wachsen oder ausreifen läßt, wie sie der Krieg erzeugte, nicht zum Zusammenbruch, zum Tode verurteilt ist.

230

O st preußische Köpfe. Unter dlesemL Titel wurden Artikel zu einem Buch zusammenH gefaßt, die In dem Unterhaltungsblatt der Königsberger Allgemeinen Zeitung" In zwang­loser Folge veröffentlicht wurden und in ihrer Gesamtheit eine Darstellung ostpreuhischer Kultur und Geistesgeschichte genannt werden dürfen Von Herzog Albrecht über Copernikus, Kant, Theodor von Schoen, um nur einige Namen herous;u- greifen, bis zu Schichau, Goltz-Pascha und Lor»i4 Corinth sehen wir eine Porträtgalerie grober Ostpreußen vor uns. die so recht versinnbildlich!, was das gemeinsame Vaterland Deutschland dem Osten an wertvollen und in die Ewigkeit wirken­den Kräften zu danken hat. Gerade in diesem Sinne wird das Buch dazu beitragen, die kultu­relle Sendung Ostpreußens Heller und klarer vor der breitesten Oessentlichkeit herauSzustellen, (Ver­lag der Königsberger QlUgem. Ztg. Königs­berg i. Pr.) 281

Tag für Denkmalpflege undHei- m a t s ch u h, Mittelrheinische Studienfahrt für Denkmalpflege, Mainz 1927. Tagung-berickt nebst Beitragen zur Kunstgeschichte des Mainzer Domes und des Rheingaues. (Verlag Guido Hackebeil 21.®.. Berlin.) Eine unentbehrliche, mit feinem reichen Bildermaterial unerschöpfliche Fundgrube für die interessante Baugeschichte des altehrwürdigen Mainzer Doms. (Leinen 8.50 Mk )

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Berlin

Datum:

Banfnolru.

der zulMt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.

Srauhfurt a. M.

10

10 , 6

10

10

11 , 5

9 , 5 , 6 11

7

9

3

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die

Jahr V-i . . 7.9 ... 8 . . Ish . . . 10 > . 10 . . 15

Me tierflbau.....

Rli'dncnvfrfc . . ttöln-Neueslen. . . . . Mannesmann.....

. .

Cbrrldjlcf. Eisend. Bedarf £t>tdd)ld. Rot?tvrttc. .

üibcintfdc Braunkodlen.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

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:3. 6. | ti 6. I 23. 6. , 25.6.

. 5 . 6 5VS 10

Berlin

Schuchs Anjana Aur» | Kur»

LE.G.......

Bergmann .... Veite. Lieferungen. Licht und Krag . . gelten 4 Guilleaume Ges. f. Elckir. Untern. Hamb, ttlcttr. Werte Rhein. Veite. . . . Schics. Eleklr. . . . Echuckcrt.....

Siemen» 4 Hallte Inm8r abio .... Labmever <S 5o.. .

Buderus ..... Deutsche EedSI . . (tficnet Steinkohle Geilenkirchener . . Harpener.....

Harsch Eisen. . . .

. . . 10 . . . . H ...IS , ... ft , . . 10

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Scheideanstalt. .

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Nbeinftadl ... |. V. Rtebeck Montan . . .

Bereinigte Gtablm. . Liaol Annen .... licll Aschersleben . . Äafi Westeregeln. . .

Kaliwerk Saydetfurkh

3- G. Yarben-InvultUO Don^mit Nabel . . .

Frankfurt a. M.

Schluß' fturs

I'Uhr- Kur,

Frwibfuri a. M

Berlin

Schlaf,, flurs

1-Uhr- Aur»

Schtuh Aur»

Anfang Aur»

Datum:

23.6.

25. 6.

| 23. 6.

] 25. 6.

Philipp Holzmann......7

150

148.25

151

148,25

Heidelberger üement .... 10

142

141,5

Zement Sarlsladl ...... 8

175

146

147

LchuUhei» Pahcnhaser . . . 15

-

-

352.5

351

C ft werke.........12

312,5

309,25

Ser. »lanjftoff......In

-

-

61,0

675

Bemb-rg.........14

627

618

Zeliswss Waldhof.....12

305

303

1C6.5

304

Hcnftoff Aschaffenburg ... 12

107,75

205,75

207

Lharlottenburger Dali« ... 7

130

128

Tesiauer ift.r»...... . ft

214.6

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Daimler Motoren ...... o

113

111,5

IM,5

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Demag ..........0

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Adlerwerke ft lener ...... 6

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Ludw. Loewe..... 10

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Ul

118.75

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Franks. Maschinen ...... 6

23,5 77.5

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138.3

136

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27,75

67,80

87.5

Lechwcrke. .......ft

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148

148

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151.75

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168,16

168,84

^talieiitsche Noten ......

21,96

22,04

Norwegische Noten......

111,65

HZ,09

Deutsch-riesteer, ä 100 Jtronrn

58,79

59.03

Rumänische Roten......

2,545

2,565

'schwedisch: ojoifn......

111,88

112,27

Schweizer Roten.......

50,50

80,83

Spanische Roten..... .

69,16

69.44

Tschechoslowakische Noten . .

12.36

12.42

Ungarische Noten . . ...

72,70

73.00

Schlich. Aur»

»'Uhr- Aur»

Sd)iub Aur»

Anfang Aur»

Datum

23.6.

25.6.

23.6.

| 25. 6.

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Tl. llnl.-Ablüs.-Lchuld mit Aus-

87,25

51.35

87,5

los.-Rechlen.........

51,3

51,5

51,5

18.1

TeSgl. ohne Auölos.-Rcchlc . . . 7% Franks. Hyv -Bk. Goldps. uu

18,675

18.4

18.8

kündbar bi« 1932.......

91

Ci% Rdctntlche Hyp.-Bant Ltgu-

«itvldps............

76,25

W.G.«. adg. Borkrtegls-Obligalton..

rackzoliwar 1933 .......

-

-

4*lo Schweiz. Bundeöd.-Anl.. . .

*

4% Lcsterrcichische Äoldcle.. . .

4.202Ö Lestcrr. LUberrie.....

4' ^ OcNcrreich. einhcill. Stic. . .

-

4% Ungarische Wolbrte......

26

26

4% Ungarische <laaier. D. 1910 .

4' ". dedgl. von 1913.....

»

d°., Unganiche Shonennr.....

165

175

4% 2 Ui-f. ZoUonlechc v. 1911 . .

4% TürHidje Bagdadbahu.Anl., Serie i...........

11,75

12.25

11,60

11,75

11,4

13,20

11,75

4% deSgl. Serie 11.......

, Rumänen conven. Rte. . . -

11.7

12,13

--

Ci% Siumüncn Doldanl. von 1918

21,7

eilig. Deutsche Sisendabn . . 4y,

... ~

-

165

Hamdurg-Ämenta Pakei ... 8

Hamb.-slldam. Dampfsch. . . 8

167,75

165

167

Hansa Dainpsschisf.....10

210

Norddeutscher Lloyd.....8

158,13

156.13

158

156.5

CUlfl. Tcutldw tirebltanfL . . 10

142.9

139,75

141.75

139.4

Barnier Bankverein .... 10

145.75

140,75

117.5

116.5

BeUincr Handel'gelelllch. . . 12

Commerz- und Prioat-Bank . 11

273

190.25

139

273.5

191.75

272

189,5

377

Darmst. u. Nationalbank . . 12

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