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gen Getreide die t?cr1$leten- schinen voll ir. Anspruch
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Velfelber «»Lglicht. so daß ba* SinsSen k'vn ErbJen und Dicken nur ^ntnbürxjung «folgen farm. T^r Grüns» tter «angel
ten betrug brt höchste Auarb.. ___
Firma 38 243 7M.. tkrt ntebrtgftc Angebot non
drei Al«selter Untrrneftmern 33 346 TOT , welchem
Aus dem Kleebachtal. 22 . 2Lig 3n ordern -Jährte ist die Getreideernte m im« fewr Gegend in ungewöhnlich kurzer Seit be- cnbtgt toorben. Obwohl erst vor drei bW vier urit dem Schnitt des Roggen« begonnen wurde. ist derselbe jetzt säst restlos etn- gttaheen Gerste. Hafer und Weizen firrd geschnitten unb auch zum großen Teil schon ae-
TOehr al4 der Anschluft. do» Sänaersest. der l edzigste Ocburtftag de« Bunbespräfitenren bewegt in bidm Laaen Ne Diener ein Ereignis, für da« man auft>rhalb der Dvnoustadt kaum da«
Brustkorb eingedrückt. Ter sofort herbe - «rille Arzt tonnte nur den bereit« etngeirrtenen Tod lest stellen Peppel hinwrläftt eine Ditwe und ein Kind Der 33jüyr.ge Otto Baumann au« 0<fart*born. der nebenan arbeitete, lar- mit verschtedenen Quetschungen davon und wurde dem hiesigen Krankmhau« zugesühn Gestern ist Ne fürüi dx Familie nach mehr» wöchigem Aufenthalt im hiesigen Schlosse wieder nach 'Ärrnlgcrote abgereist
Mrciö Altzscld.
M 2 l« seld 22 Lug. Stadtvorstand«- f i • u n a LI« erster Punkt der am Die^wtag ftfltfoebobien Sitzung wurde der Dorantchlag lurdenPosthausneubau verhandelt Tw* s« sieht die Summe von 211 000 TOT. not. worunter efcn Betrag von 16 736 TOT |ur Unvorhergesehene« enthalten ist Der Vottitzente gab bei dieser Gelegenheit die Ergebnisse her kürzlich abgehobenen Submission für die Ttobbauorbeiten Aum Poslneudau Mannt Für die TOaurrrarbei»
Opereiiendämmerung.
etirbf die Diener Operette? - Meinhardt im Theater an der Wien. - Zon Offenbach bis Kalman. — Oie Operette, eine vertrustete (Lfporttndustrie Don Ok. Hugo Berliher.
soll ein Zuschlag von 250 Pro», auf dir ftnat- lldx? Steuer nom Grundvermögen sowie ein 3u- ld>lafl bon 200 Proz. auf die Gcwrrteertrag- und Gewerbekapitalsteuer zur Erhebung kommen — Zur Ausbringung ter Kosten, die durch den Aupenverputz der Kirche, die Aeupflasterung te* Lchulyo>es und Mo Bezahlung ter der Gemeinte im Umkfltmd«rerialrea zuge>allerren Obftbäume ent ft. bcn. soll bet ter Kreistparkafse in Dotzlar dne2 nlelhe von 5000 TO f. ausgenommen teerten.,— 3m Anschluß an die Beratung de« Haushaltsplanes genehmigte ter ®cmcinberat ten Antrag des Gastwirte« Schieserttein auf Abhai» ^nfl des Ne»j übrigen Kirchweihfeste« am
O Münchholzhausen. 22. Lug. Dir Legierung zu Koblenz hat tem Schulamtstewer» ber Erich Post non hier die Verwaltung einer freien Vehrerstelle an ter evangelischen Volks» chule zu Gehweiler Kreis Simmern, zum l. September übertragen. Zum Lehrer an der lief f gcr. evangelischen Volksschule •at die Legierung den Lehvrr TO ar TO a a ft von < tehw.iler. Kreis Simmern, vom 1. September an endgültig ernannt.
0 Dornholzhausen. 22. Lug. Der G e- mcinberat betchätt'gte sich in seiner jüngsten Sitzung mit ter Bera tung de S Haus- »altsplanes für das Rewnunasjahr 1928 und fafite batei u. a. folgende Beschlüsse Der Schulhof soll mit Kleinpflastrr neu gepflastert teerten; Ne Arbeit fall nach einem von tem KreiSbauamt auszustellenten Kostenanschläge t^fentlid) zur Ausschreibung gelangen. Für den 2 ch u l s a a l soll ein neuer Ofen und zur Gr- gän-ung ter Oehrmittel eine neue Wandtafel bd<tefft Werden. - Die Kirche soll einen neuen Auftenverputz erhalten Der Inncnverputz ter Kirche uich die uteschasfung einer neuen Ktrchenorge' muhten wegen TOanqeL« an Mitteln virückaestellk werten. - Sur Orgä^ur.g ter Feuerlöschgeratfchaften toll eine ausziehbare Fenr rwe hr le i ter beschafft werten - Der neuangeiegte Friedhof soll vollständig ein- gezäunt werten. Heber Ne Gestaltana ter Sin- aangsvforte am neuert Fmedtef soll das Kreis- bauamt eine Zeichnung anfertigen. — 8 o r t • bildungSfchulunterrtcht soll im nächsten Dinter nur dann gehalten werten, wenn eine arnügente Schüierzabl vorhanden ist. — Sur Bestreitung der nicht durch eigene Ginnahmen geteckten lausenden Ge mein de bedürf» isfe
borgen. Abgesehen non trockenen Lagen, wo Ne Sv77nnerfrucht infolge ter fehlenden Frühjahr«, feuchtigkeit etwa« kurz blieb, sind die diesjLhngrn Ernteerträge an Stroh und Körnern ausgezeuh» ncZ. da auch Krankheiten bei Getreide« fast nscht frstzu stellen waren. Lagerungen ter Frucht erschwerten nur beim Loggen die Snttearbeiien. während bei tem übri.
s-rrtr Welt anica'. Heben v^har waren c4 be» sonders Seo Fall, Oscar L trau 4. später Emench Kalman, neben Ihnen, freilich im Ab» stand. 81> «I e r. Bruno Granichstaedten. Stolz. Georg Jarno. Laif Denavkv auch ter Dre mäterihaus-Komponist Berte, Die ten
Markt" beherrschten Derrn die Operette war noch ihrem neuen Aufschwung, ter um das 3abr 1Ä05 begann, raich von en et Kunstart zu einem Hantel«. unb Effportartitel geworden, zu <*mem großzügigem Industriebetrieb ter aac> ter TO.cten, dem Dienen Diener Bezirk, in tem f*4 da« Theater an ter Dien und das Or^ann» Str aus, »Theater befinden, feinen Stempel auf- drückte In biefer Gegend, tm ttafo Dobner. rm „Museum" und im „ Parate isgattl" Iras ho rllce. was zum .Bau" gehörte, von den Korn- vonisten. ten Librettisten, ten Regisseuren an- gefangen bis zu den kleinen ttfton ft innen, und m dem bekannten Lied »Ich kenn' auf ter Dieben ein kleines 5ho:c. ‘ sand dieses Milieu seine bich- V-r.fche Derklärung Im Sommer vereinigten sich Ne Prominenzen ter Operette hi Ischl, und in biekm beliebten Kurort am Trauneft raub, im Salzkammergut, ist noch heute ter Sitz ter OpereHenbrrle. wo d»e Abschlüsse für den korn- t.tenten Winter mit ten Bühnen Verlegern und Theaterd.rektoren ..getätigt" werten. Beim Konditor Säumer ober im Kursalon, im nahen Laufen ober am Lussensee wurden und werten die neuen Operetten an ten Meistbietenden versteigert. Mitarbeiter gesucht. Heltentenöre und Pri- inadonnen vermittelt und verschachert: da wird komponiert und — abgeschrieben, und die Ehro- nisten des Operettenmarkt» verkündeten in Ifch- ler Bäterbrieten ter Welt die Genstlle te« kommenden Winters
In diesem völlig unkünstlerischen Industriebetrieb muhte da« Genre notgedrungen zu ter berüchtigten Schablone erstarren, nach ter feit langem alle Operetten gezimmert sind. Um Gelegenheit zu recht prächtiger Ausstattung zu haben, muftfe die Handlung In möglichst reichem TOilieu, auf Atelsschlöllern. unter Großfürsten ober Ballanpolentaten ober aber be< einem ero- k'fchen Rabob spielen, und das so geschaffene Serrlnld vornehmen Lebens au« ter Perspektive te« Spießbürgers hat, wie man weift, mit ter Wirklichkeit ebenfooiel gemein wie etwa das Milieu des ..Mikado" ober ter „Geisha" mit dem wirklichen Sopor 6harre Schablone auch ter Aufbau ter sinnlosen Handlung im ersten Akt lernen sich unter romantischen Umständen die Liebenden kennen: im zweiten Akt finden sich ihre Herzen, aber an seinem Finale türmen sich, von hochdramatisiher Musik umwogt, ihrer Der- einigung für ewig unüberwindlich« Hindernisse entgegen, tee dann im gewaltsam auf gepfropften dritten Akt plötzlich siegreich Überwunden werden, wobei im happy end auch noch das unerläft- f ich e zwei t e Pärchen, Komiker und Soubrette, sich selig in die Arme zu Iinten haben. Da« alle« hat sich ein Bierteljahrhuntert hin- durch unverändert Hunderte von Malen rrietet- holt, und auch der nach dem Weltkrieg erfolgte Sieaeszug amerikanischer Tanzmusik, dem sich die Komponisten rasch anzu- passen wußten, bat mir die Rhythmen, nicht aber ten Geist ober, besser gesagt, ten Ungeist bie- ler Kunstgattung geändert. An diesem harmlosen Kitsch hat sich eine Generation oberflächlicher Menschen erfreut, ihre Sorgen Darüber pergcUen ober selig tm Tanz gedreht Aber wenn sich schließlich doch die alte Wiener Kultur und ihr sicherer Geschmack von dieser ilnlunft abzuwenden beginnen, so ist das mir eine Erscheinung, die beispielsweise gegenüber ter noch niedriger heften» ten Abart ter Berliner Operette eines Gil- bett. Kollo. Hirsch und Götze schon früher zu beobachlen gewesen ist. In Wahrheit ist auch die Diener Operette nicht toi Ist ist nur das. toa« sich feit Jahr und Tag als Wiener Ope- rette au«gibt Und wenn jetzt ter Trust ter Operettengcofttndustrie verdientermaßen sichtbar Spuren brt Zusammenbruch« zeigt, so ist da« nicht zu bedauern, sondern nur zu begrüben. Es
Zeit, daft neue, junge Tatente an die Leihe kommen, daft betonter* neue Librettisten an« Werk gehen. Und die erstarrten Formen ter Operette durch etwas Aeue« zu ersetzen, ist auch b.e Absicht Mar Leinhardt« im Theater an ter Dien. Wenn e« diesem schöpferischsten aller Theaterleuten gelingt, fein Ziel zu perwirllichen und eine neue, zeitgemäßere Kunstgattung an Ihre 0teile zu setzen, so wird der gegenwärtigen Operettendämmerung gewiß nrtch ehre neue Morgenröte folgen.
z 31 i e b c r n e e n 22. Aug. Am Sonntag und Montag hielt bie Kreissynobe Wetzlar ihre diesjährige Tagung in ter hiesigen Ge- meinte ab. Die Tagung begann mit einem feier« l‘<ten EroffnungS^tottesdienst in ter Kirche in tem Pfarrer Schneider. Hochelheim. Vie Sh» nobalprebigt über Vuk 12. 40 hielt Am Al'.mb versammelten sich die Mitglieter ter Synode ge- meinswn mft ten hiesigen Gemein de einwohnertt zu einer Feier. Superintendent Wieder. Darben heim, richtete herzliche Begrüßungsworte an alle Erschienenen und dankte ter Dem inte für die freundliche Aufnahme ter Synodal Versammlung Der Männergelangverem .Gitter- franj" unter Leitung des Dirigenten Lehrer Schüler, Oberkleen, trug ein Ehorlied vor und verschönte damit btt Frier. Pfarrer Heiber Dorlar, refonerte über ba« vom Evangelischen Konsistorium ter Lheinprovinz zu Koblenz ge- stellte Thema. Wa« hie Kirch- ter Aeuftertn Mission verdankt und schultet". Schließlich berichtete Pfarrer vchmibt. Weyiar über bie Tätigkeit ter Lhetnifchen Frauenhilft An- chließenb berichtete Pfarrer Schmidt noch über ten Gvangelitchtn Bund. tefTen Hauptaufgabe ter Schutz ter evangelischen Intoresfen bn Geisteslampse bet Gegenwart sei. Die Tagung am Montag begann mit einer Morgenandacht in ter Kirche, die von Pfarrer Koch. Lützellinden, abgehalten wurde. Anschln-ßenb wurde durch Aamensaufrus ter Synodalen die Beschlußfähig- feit ter Synode sestgestellt. Alsdann erstattete Dupermtmtent Dieder Garben he im ten Jahresbericht, tem folgende« zu entnehmen ist Generalluperintentent Klingemann tritt am 1. Oktober 1928 m ten Luh^tand: Plärrer Dingel. Wißmar, ist tertil« am 1. Mai 1928 noch 27jähngem Seelforgeramt ebenfalls bi den Ruhestand getreten Al« Rachfolger für ibn ist Plärrer Eappell. Kfein-R<chtenbach. bestimmt. Pfarrer Dr. Schmidt. Reiskirchen, fyat einen Lu« an die Diakonenanstalt in Duisburg angenommen: über bie Rachfo^eschaft ist noch nichts bekannt Das Gebächtni« an bie tm abgeiausenrn Jahr Verstorbenen iPfarrer Sühl, Wetzlar: Frau Pfarrer Koch. Lchellinden. und Kaufmann • «nfleC Wetzlar, wurde durch Erheben von ten ©iften geehr. In Wetzlar ist bie Errichtung nnw dritten Pfarrstelle geplant: ferner ist in i>euar Diakon Denninahau« von Duisburg 0iS Gemeindehelfer angestellt. Die Presbyter i Johanne« Jung und Johannes Wächters- • ’• Ebersgöns wurden durch ten Prs-
vrnziai-Kirchenrai durch Verleihung von Shren-
niten Misg«re chnet. Für Kirchteuzwecke wirrten zur Verfügung gesteill für die Gemeinde Dtengaulen vom Prswnzias-Kirchenrat 3500 TOL, •yj,, Dorlar ton ter Prvoinzial-
ChnotelOOO M5. und vom Provinzial-Kirchenrat
M^Am 31. Oktober 1927 hat « Oberkleen ourch Generalsupermtentent Wieber, Garden- eine Kirchenvifitatton Raitgefunten, bk? » voll befriedigend verlief.
Alsdann wurde « die Beratung bet Vortage be« Provinz ial-Kirchen- r.a E« ü oer bie Gesangbucherneuerung cm getreten. Kantor Schneiber, Wetzlar, ftiefi ba* ebrfeitonbe Aefovat über ba« teutftte«xzng»
ter an be r Dien, bie berühmte Deburts- flätte so vieler klassischer Werke ter heiteren musikalischen Muke, wirb in wenigen Wochen auf- hören. Operettenbühne zu sein. Mar Reinhardt hat da« Hau« gepachtet, und wo zuletzt Ernerich Kalman« ...^erAogin von «b> ‘flfftT jeden Abend m modernen Lhvlbinen über die Bühne tanzte, wird in ter kommende,, Spiel- jeft ernste dramatische Kunst ihren Einzug halten Ater es ist nicht da« Theater an ter Wien allein, ba« sich von ter wienerischsten aller Kunstgattungen abwentef. Roch zu Beginn bieses Jahres gab ce m ter österreichischen Hauptstadt o ch t Operettenbühnen. Aber eine nach ter andern bat ten Kamps auf gegeben und das Genre gewechselt Da« Laimunb-Theater. das Bürger- Lheaier. da« Ear>Theattt. das OtaM-Ifteater - fit alle rauhten das Lennen aufgeben, zur Levue oder zum Schauspiel über- geften. und e« werten fortan, hochgerechne!. drei Theater übrtgblelten in denen die Operette au4> femerftm noch ein? Heimstatt findet An- ges'chk« diese« Mall eilst erven« der Opcrelten- ickihnen baten d e Diener Scchverftärdiaen ter ^ener Operette schon wehmütige Rekroeoge zu widmen begonnen Das große Erve Franz von Supp««, Millöcker« und eine« Johann Straub' ist vertan, da« Hau«, ht tem „Die lüft i g e Witwe" ihren Siegeszug um die Welt begann, toentet sich ab von den alten Göttern. Wo die grozto« auSgefchwungenen Walzer eines Johann Strauß', Franz V4har« und te« verblichenen Lev Fall dos goldene Wiener 5>erz in Begeisterung versetzt haben, werten fünf» tifl die rhythmisch gefchleuterten Beine mehr exerzierender als tanzender Girls und die gölte fchkuernten PhantafickostÜme schöner Figuran- tmnen mehr das Auge als die S>cele ergötzen.
Wan kann ten Wienern ihren Schmerz nachfühlen: intern das Theater an ter Wien sich von ter Operette obwendet. tefchlwß, es eint TrÄfttion. die zwei Menschenalter hindurch lebendig war und Umge Zeit für bie Kunstgattung der Operette in ter ganzen Weit vorbildlich gewesen ist. obwohl sie in Wirklichkeit gar nicht in Dien entstanden ist. Denn ihr Schöpfer und pröftttr. bisher nie wieder erreichter Meister war lener Deutsch-Franzose, bet als armer fünfzehn, jähriger Junge au« seiner Heimatstadt Köln nach Paris ging, um dort sein musikalisches Genie zu entdecken und in über quellen der Fri^t» barteif zu entfalten. Es war Jacques Offenbach. Dien Hal gegen Ente ter fftnf- Mfoer Jahve de« vorigen 3aftrbunten« tm Larl» Ibeatcr. dessen Direktor damals Heft rot) war, Won mehrere Offenbackfche Operclfcn kennengelernt. oft* die erste Wiener Aufführung von ..Orpheus in der Unterwelt", die am 27. Mär§ 1860 im Earl-Thealcr fiat tja nb, zu einem künstlerischen Ereignis allerersten Range« wurde. 2 a i rn n n d « poesieburchtränkte Zauder» spiele. Rest rotz« Possen traten mm m ten Hintergrund, und die Operette wurde für die Wiener, die an tem Witz, ter Satire und ter Frivolität des neuen Genres nicht minder Gefallen sanden all» die Pariser, rasch die beliebtere theatralische Unterhaltung. Aus den Spuren Offenbachs bewegte sich auch Franz v. S u p v e. ter in seine Arbeiten jene neue Rote brachte, be tn ter Verbindung italienischer Melodik mit wienerischer Sentimentalität aber auch mit wiene- r schein Humor bestand.
Mif Earl Millöcker und Johann Cf rauft bildete Supp« da« glänzende Dreigestrrn au« der ll als Ischen Zeit ter Wiener Operette, die gegen Ente ter achtziger Jahre nach ten Delt- ertolgm des ..Boccaccio", te« Bettel- studen ten-. ter „Flebermaus" und te« ..Zigeunerbaron«" ihren Höhepunkt erreicht hakte und mm langsam tem Versall ent* acgcngfng. Zeller, ter Komponist des.Oberst eigcr«** und ..Bogelhänblers". Heuberger und H. Leinhardt heteuteten Stufen te« Abstieg« in einer Zett, tn ter zwei englische Wetter folge. Sullivans ..Mikado" und „Die Geisha" von Sibneft Jones jahrelang die Diener Operette In ten Schatten stellten.
Mit Franz Lshar« ..Lustiger Witwe" begann fhc neue Biüte des Genre«, ba«. ohr.e doch on die Meisterwerke ter bergan genm Epoche tevanzureichen. auf« neue fernen Siegeszug durch die nun auch theatralisch sozusagen aibuftriali-
& sich W vv ter zweite Klerßbttitt zu Gnbe ist. am «npEiriblst-sten bemedbar. wenn auch hier und te schon ter Au tterrnai« gc’^Murtm wirb U7id bie Dickwurz aeblättert werten. Den Tuftmin und Kohlral'en. Die Infolge bet langen rrocken he. r toum tcfknb.d find ist ba« Regen- toccer her letzten Tage sehr zustatten gekommen, währenb srühe Kartosselsorten schon abgestorben find, und ter Regen nur noch bei ten späten Sorten tes D-tLstum noch etwas anregen tann. Omen beteuertisven Anblick bieten tee Miesen tn trockenen Lagen Diele zeigen nur ^^-n«elt hatte Grasstengel, während Witten mit grrrugenb'r Bodenfeuchtiakeck einen fälligen Gras- inuift« zeigen, jedoch wird da« Gr.'.s fetzt schon zmn Teil grün gefüttert. Bei ten Kohlpflan - &e r. treten tn größerem Umfange Krank- eiten auf auch übt die Raupe tes Kohl- weiftltng« ihr verterbllche« Werk aus, fo beft btt Aussichten sür eine flute Orale gering sstib
Tillfrci».
bl. D11lendurg. 23. August. Der Kreis- tag be» villtreise» irai am Mittwoch uor- mittag zu einer dringlichen Sitzung zujamiiien. Zur Beratung stauten zwc» Punkte. - gierst rourbe über ten non den Kommunisten im Laudwge ein- gebrachten Antrag aus llnlhebung ter Vnnbrat» beraten. Dazu lag ein Antrag tei Aibelttgeinein« jchflsl por. in tem gesaat tourte, daß sich der L'anb- rat im WiNfch.ii't»kai,.pse völlig nrutrof und korrekt verhalten habe und ihm Dank für inne Bemühungen zur Beendigung de» Äamp|e» aurge- sprachen wird. — Rach einer lebh.tsten Debatte wurde mit Stilmnenmehrheit tem Vanbrat ba» tBer trauen au»gesprochcn. - Z» Punkt 2 befaßte sich ter Äreishig mit ten ÜJHUrln tur die 2lu»gesperrten. Hier wurde nach einer leb- baslen Aiiesprache beschlossen, den Nrrioan.schuß zu ersuchen, in eine Nachprüfung der Unlerstuyung»- löflc ehuutreten. ffbrmo fallen die ncrautlogien 30 00b Mark für die Pudtel- und Walzwerkardeiter nachaeprüst werten. 3m allgemeincii unirbf beschlossen. weiter zu zahlen und fpäter einen Nachtrag»etat ovrzulegeu.
bl. Burg bei Herborn, 22. Aua. Bci Ernte- arbfitrn aus dem Felde st ü r zt, der Landwirt Uoui» Freimüller von einem hochbeladenen .storn- wagen und trug schwere Derletzungen nm Kopse und Halse davon
ÄSR. Mandeln, 22. Aug Montag morgen 6 Uftr geriet infolge Defekt» der Suiudjerfammer ein strohgedecktes Wohnhaus in Brand Da» Feuer griss trotz sofortigen Eingreiseus der Feuerwehren de» Orte», non Steindrucken und Slraßedersbach auf dieScheuue und non dieser auf ein ebenfalls au» Wohnhaus unb Scheune bestehendes Anwesen über. Sämtliche (Bebaute wurden ein Raub der Flammen. Außer dem Lieh konnte nur wenig gerettet werden, vor allem sind große Mengen Heu und Körnerfrucht verbrannt.
Maingan.
Frankfurt a.M. 22. Aug. lWB.) Aus ter Frankfurter Stabivn-Len n bahn ereignet« s'ch om Mittwochabend um 6.30 llftr beim Training ein schwerer Unfall. Der belgische Dauerfahrer Le jvur loHibiertc mit einem zweiten Fahrer, kam zu Fall unb mußte mit einem schweren Schäbelbruch in- ZkranTenftaus übergefüftrt werten wo er bereits um 8 llftr feinen schweren Verletzungen erlag. Der andere Fahrer, ter Frankfurter SLäfer. kam nut leichten Ber letzungen davon.
Tagung ber Kreissyno-e Wetzlar in Triederkleen.
ter Zuschlag erteilt ttmrte Bei den Oi(mbeton- urbeitr i betrug ba* höchste Angebot 41 263 TOk. ba* niedrigste Lnged-ü Firma Paill Zürn iKassel, 31 239 TOk.. waichem ter Zuschlag erteilt wurde Bei ten Zimmererartetten betrug da« höchste Angebot 8642 RN ba* niete ghe 7248 Mk Der Zuschlag tourte teer nicht tem Wenigst- nehmende-., sondern brrn .tunmermnfter H Bük - fing IV. , Al «seid» zu seinem Angebot non 7366 TOarf erteilt, weil ihr werigftnebmentx Firma feiner ft^ndwerksrnäftigen Betrieb hat Die Kfompneraeteiton tr urten einem Aisselter Handwerksmeister zu Icuiem Angebot von 1115 TOT übertragen ba* höchlte 2lngebr< betrug 1900 TOk Mis ten Maurerarteiten für den Oleubau fh begonnen Worten Dieter soll in diesem Herbst noch fertiggestellt werten Die Kühlanlage im Hotel.Deuffche« Haus", welche teiner- zett von ter Firma Mannesmann geliefert wurde, funfttoniert nicht richtig und muft durch eine neue ersetzt werten 64 liegen hierzu Angebote vor von der amerikanischen Friuda.re'Gttellfchast und von ter Firma Drown, Bavert u. Eo in Mann- Hern Der Zuschlag für die Anlage tourte nach eingehender Prüsuiig ter beiten Systeme durch bi» Daukommission ber Firma Srvton. Boveri u So. zu ihrem Angebot für 3400 TOT. erteilt - .rar ten städtischen Neubau an ber Hochstrafte, welcher <i(* Wohnhaus für brn Kontrvllbeamtcn Funk ter Landesverflcherungs- anstatt Hessen erttchtet wird, tourte bk Aus- nafcme solgcnter Darlehen beschlossen 10 000 TOI. ^ni ter Landes Versicherungsanstalt Hessen in Darmstadt, gegen 6 Prozent Zinsen, und 2 Pro- MTtt Tilgung. S»00 TOI. bei ter Hellifchen Landes- banf in Darmstadt gegen 8,5 Prozent Zinsen und 2 Prozent Tilgung al« erftfieiligc Hvpothek, 3000 TOarf bei ter Hessischen Landesbank in Dann- ftabt al« verbilligte« Darlehen gegen 2 Prozent
unb 1 Prozent Tilgung. Der norgelegte Darlehensvettrag irtrb genehm lat - Für die merstalion wird d.e Alisch ass ung von * iwiTOl n i ri»b»€ onderfeuerk ös chern zum Prelle von M TOk. pro Stück beschlossen, da die gewöhnlichen Feuettofcher hier oenventet werten können Aus«,! Gesuch berDrefchgesellsch ast Alsfeld wird bitter der Platz am Kies an ter Her«selber Drücke gegen eine jährliche An« crfenrnmg«Qcbubr von 5 TO1 bi« auf ton Irre« Aur Benutzung überlassen. — Gemäss § 10 ter Polizei Verordnung, tetrefs«^ dte Entwässerung ber Grundstücke in ber Stabt Alsfelb vom 15.Mai 1916. wird verschiedenen ilntcmefrnetn. bie jederzeit widerrufliche Ge- nehmijplng erteilt ^ur Ausführung von Kanal, anschiussen an die städtische Entwässerungsanlage Die Zulakfunq wird von ter Herstellung eine« Probeanschlußv» ab^ingtg gemocht weicher vmi ter Stadtverwaltung abgencirnncr wirb -- Dem Schwimmverein Alsselb wird auf sein Gttuch bas Schwimmbad am Sonntag. 26. August für «in Schwimmfest gegen nn« Vergütung von b0 TOT. zur Derfügung gestellt
M Alsfeld. 22. Qlug. Dem jugendlichen, au« 2ü*felb ft am menten Karl Koch weicher bei tem #incr»Ctrcdrnfatirm um die Radfahr- TOetftetldMfl von Deuvchlanb Deutscher'TOes- ste r wurde, bereitete dse Stabt Al«fttb bn feiner gestrigen 'Inhinlt eine gro*fte Ehrung Sr wurte am Bahnhof, ton fjch ctr.c tauteubTOpfige TOengt etngefunten hatte, von fämllichen Al«- feiter Sportvereinen mit ihren Fahnen cinp- '^ngen und von tem Vorsitzenten te« Alsfelder Rafts^trverein« 1890 unb vor. Bürgermeiilcr Dr Bö l fing als Vettveter ber Stabt begrüßt. AI«dann fand ein Umzug durch bie Stadt mit TOufiT statt, woran llch nn Kommers im groben Saale te« .Deutschen Hause» an schloß, der bi« aus ten letzten Platz besetzt war. Herr Karl Bellinger al« Vertreter de« Ala, ng au es de« Deutschen Ladsohrerbundes tnerte den jugend» li<bcn Deutschen Meister in einer schwungvollen Anspr.7che unb überreichte ihm namens der Ais- sttter Labsahrervereine eine goldene Plakette Buiaer-m-istcr Dr. D ö 1 f, n fl teglüiftoün'cttt den Mttster tm Tamm ter Stabt Al «selb in einer längeren Ansprache und überreichte ihm al« Ge» fchrnk ter Stadt Alssttd ein fünstlettsch au«ge- stattefes Bild. ,wmcr sprachen noch der Vertreter te« Gaues flranffur: te« Deutschen Lad- faftrertrante? und brr Vorsitzende te« Al «selber Turnvereins, bie gle.trfall« ihre Glückwünsche barbrachten unb den Wunsch, daß es tem noch in’ jugendlichen Alter von 18 Jahren ftebenteit Deiittchen TOdflcr vergönnt sein möge, noch toe.- terc erfolge auf dem Gebiete tes Ladfpvttes zu erringen. Bei TOufit unb gernetnfamen Liedern blkb nron noch einige Stunden gemütlich zusammen.
Starkenburg.
„ H ö ch st i. D., 22. Aug. Auf dem yiksiarn ercigntte sich ein schwerer Unfall. L»er l'ihrtgr ^corg ii i f c n ft au er stürzte kopfüber •nU * ibtr ^ldiffsschaukrl Mit schweren „ fJL S,®?Ln9 • n würbe »r daoongttraqcn und ist in ter Machen «acht seinen TifrkRungen erlegen.
Preußen.
Arcie Wetzlar.
iwhV^Mrf 2n den letzten Tagen
^ekm 6S? jungen in ter Backstein-
W Dauumernchmers Wagner
Trn£L,®irRCnfr rt®fl -500 bis h00 xum i ausgdegte Ledmstcine vernichtet.
H Pe dann noch in die
« L J?rt?CLerv 'yttifeie Untertunftsbube ein- gebr 0(^011 und haben dort in aller Rude einen letl te» ausbewahrten Flaschenbieres entleert


