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unterstützt werden soll, und dann natürlich vor ollem auch inwieweit daraus eine 'BerbiLigung der englischen Kohle überhaupt enlstrhl

Trotzdem dürste es doch schon jetzt ange.-r.. sein, sich einmal mit der prinzipiellen Seite dieser ganzen Frage zu befassen. Das gesunde Wirtschaftsprinzip ist seib'tverstündl'ch, daß sich die einzelnen Wirtfchastskreise von selbst er­hallen können. Rur wenn man beabsichtigt. die Wirtscho!: auszurüsten und im Konkurrenzkampf auf solche Weise dem Liege zuzuführen, dann griff man früher uSXgftena hin und wieder zu diesem Wittel, das aber niemals einen dauern­den Erfolg davongetragen hat. Zumeist aber bedeutet die Ansehung einer Suoventionspolitik ein Herannahen oder die tatsächliche Anwesen­heit eines ungesunden Zustandes in dem betref­fenden Wirtschaftsgebiete. Die Ruhrsubventionen, die Deutschland nach der Ruhrbe etzung her Ruhr- inhuftrie zukommen lieh, sind vielleicht hierfür das beste Beispiel, so umstritten sie auch im einzelnen sind. Ungesunde Zustände werden sich aber, wie schon gesagt, niemals durch derartige Wahnahmen völlig beseitigen lassen. Wirtscha'ls- aufrüstung durch Subventionen bedeutet in jedem Falle nur eine Zwangsmahnahme. Unh der eng­lische Entschluß, dem englischen Bergbau finan­zielle Hilfe zukommen zu lassen, ist eben auch nur in einer solchen Zwangssituation gefaßt worden. Die Entwicklung der Weltwirtschaft wird aber einmal ganz andere Wege finden sobald vor allem die Wirtschaft in jeder Be­ziehung das gewordeir ist, was sie naturnot­wendig sein muß, nämlich ein internationales Gut. Erst eine solche Orientierung wird es einmal ermöglichen, die gesunde Entwicklung zu garan­tieren und unheilbare Krankheitserscheinungen völlig auszumerzen.

Äon den Schlachtviehmärkten

Die große Hitze und, der durch die Ferienzeit verringerte Bedarf war dem Geschäftsgang an den deutschen Schlachtviehmärkten in der De- richtsperiode nicht günstig. Da die Zufuhren recht hoch waren, was darin seinen Grund haben dürste, daß die Landwirtschaft in Befürchtung einer schlechten Futtermittelernte einen großen Teil ihrer Bestände jetzt schon abzustoßen ge­neigt ist, gestaltete sich der Handel allgemein recht träge. ®te Auftriebszahlen beliefen sich für Großvieh aitf 19 900 (20 000). Kälber auf 19 400 (unverändert). Schafe 10 800 (10 200) und Schweine auf 73 000 (77 900).

Rinder gaben im Durchschnitt 2 bis 3 Pf. nach. Bemerkenswert war. daß die Dersandgeschäfte aus dieser Basis beträchtliche Wengen Bullen. Kühe und auch Ochsen an sich nahmen. Am Kälber­markt wurde der Preisrahmen der Vorwoche un­gefähr innegehalten. - Für Schafe war die Rachfrage nicht groß: die Preislage verschob sich etwas zugunsten der Käufer. Gute Weidemast­lämmer waren wieder gesucht. Das Schweine­geschäft lag bei abfallenden Preisen recht still. Rur magere Tiere gingen leicht aus der Hand. Preisnachlässe von 2 bis 3 Pf. überwogen.

Rinder

Berlin 18-58

Bremen 20-58

BreSlau 15-51

Chemnitz 22-55

Dortmund 25-62

Dresden 26-57

Düsseldorf 20-63

Elberfeld 20-65

Essen 27-60

. FrankfurtM. 24-58

. Hamburg 15-60

- Hannover 20 - 60

Husum 18-59

, Karlsruhe 17-61

Kastel 22-65

Kiel 20-53

Köln 20-61

Leipzig 25-62

Magdeburg 20-58

Mannheim 18-61

München 18-55

Stettin 15-58

Stuttgart 15-56

Zwickau 15-52

Kälber 32-73 40-73 40-65 43-66 45-85 45-70 50-80 48-78 50-110 50-75 36-85 40-80

5078 46-68 37-72 50-110 43-72 40-75 44-76 58-84 30-72 49-78 50-72

Schafe Schweine 25-56 60-70 40-62 55-72 40-60 53-63 42-54 56-67 56-70 45-65 54-68 60-70 60-71 45-58 58-70 43-52 56-70 18-60 52-65 42-62 55-67 45-60

54-71

58-69

57 - 65 45-64 62-76

34 - 58 60 - 67 35-55 54-68 44-50 54-71

48-74 20-57 56-68 43-69 30 - 58 56 - 67

Der

deutsche

Außenhandel im

Z u n i 1 9 2 8. Der deutsche Außenhandel zeigt im 3uni 1928 im reinen Warenverkehr einen Einfuhrüberschuß von 214 Millionen Mart gegen 191 Millionen Mark im Vormonat. Der Rückgang der Einfuhr, der seit 3anuar von Monat zu Monat zu rerzeichnen war. ist in diesem Monat erstmalig wieder unterbrochen. Die Einfuhr hat gegenüber dem Vormonat etwas, wenn auch nur um 22.2 Millionen Mark, zugenommen. Die Ausfuhr ohne Reparationslieferungen ist gegen­über dem Vormonat fast unverändert. Die Zu­

nahme der Einfuhr entfallt in der Hauptsache au- b.c Lebensrnittel, in geringerem Umfange auch auf d c Rohstoffe. Sie Einfuhr von .^ertra- waren hat mgegen abgeno.umem Die Ausfuhr von Fertigwaren und von Rohstoffen ut ge­stiegen. Da die Ausfuhr von Lebensmitteln aber in starkem Maße gesunken ist. so ergibt sich für die Gekamtaus uhr eine geringe Abnahme (um 0.6 Millionen Mark). .

* Die amtliche Großhandelsindex- z i f f e r. Die auf den Stichtag des 18. Juli berechnete Großhandelsinderziffer des Statistischen Re.chsamts ist gegenüber der Vorwoche von 141,5 aus 141,0 oder ul* 0,4 gesunken , _

Wilder Streik in de r Siegerlan- ber Eisenindustrie. Die am Samstag ab- gehaltene Gelegschastsoersammlung des Eisenwerks Burgerhütte bei Dillenburg hat beschloßen, in dem wilden Streik zu verharren, so daß die am Freitag in Dillenburg eingeleiteten Einigungsverhandlungen als endgültig gescheitert angesehen werden können. Somit werden am 25. d. M. auf Veranlassung des Arbeiterverbandes der Siegerländer Gruben und Hütten sämtliche Arbeiter der Metallindustrie in­nerhalb des Handelskammer Bezirks Dillenburg ausgesperrt. Von dieser Maßnahme werden zwan­zig Betriebe mit 7000 Arbeitern betroffen. Kommt es im Anschluß an diese auf den Bezirk Dillenburg beschränkte Maßnahme nicht zu einer baldigen (Einigung, so werden auch die Betriebe der übrigen Bezirke zum Feiern gezwungen werden. Es handelt sich dann um 100 Betriebe mit etwa 25 000 Ar­beitern.

Zuckerstatistik für 3 u n i 192 8. 3m 3uni 1928 wurden in den deutschen Zucker­fabriken 593 990 Dz. Rohzucker und 33 602 Dz. Verbrauchszucker verarbeitet: gewonnen wurden im 3uni 3591 Dz. Rohzucker und 628 671 Dz. Verbrauchszucker. 3n der Zeit vom 1. September 1927 bis 30. 3uni 1928 stellte sich die Rohzucker­verarbeitung auf 11 375 077 Dz. und die Ver­brauchszuckerverarbeitung auf 242 410 Dz. gegen­über 11 140 956 Dz. Rohzucker und 195 110 Dz. Verbrauchszucker in der Zeit vom 1. September 1926 bis 30. 3uni 1927. Die Rohzuckergewinnung betrug vom 1. September 1927 bis 30. 3uni 1928 11 793 858 Dz. (12 082 987 Dz.), die Verbrauchs- zuckergewinnung für denselben Zeitraum 14 830 838 Doppelzentner (14 233 351 Dz.). 3m 3uni wur­den 1 281 090 Dz. Verbrauchszucker in den freien Verkehr übergeführt, auf die 13,45 Mill. Mk. an Zuckersteuer entfallen. Steuerfrei abgelassen wurden 53 545 Dz. Rohzucker und 11 363 Dz. Der- brauchszuckcr.

* Amerikanische landwirtschaftliche Studienkommission in Deutschland. Nachdem eine Reihe deutscher Studienkommissionen in den letzten Jahren die landwirtschaftlichen Ver­hältnisse der Vereinigten Staaten studiert hat, ist jetzt auch eine amerikanische Studienkommission zur Unterrichtung über die Lage der Landwirtschaft in Deutschland cingetroffen. Die Studienkommission, unter Führung von Professor Marren von der Cornell Universität in Jthaca, befindet sich zur Zeit in Berlin. Die Herren werden von Berlin aus eine Besichtigungsreise durch die bedeutendsten landwirt­schaftlichen Gebiete antreten.

* Kohlenförderung im Ruhrgebiet. Rach vorläufigen Berechnungen vom 8. bis 14. Juli im Ruhrgebiet in sechs Arbeitstagen 2 189 656 Tonnen Kohle gefördert gegen 2 161 979 Tonnen in der vorhergehenden Woche bei ebenfalls sechs Arbeitstagen. Die Kokserzeugung stellte sich in den sieben Tagen der Berichtswoche (in den Kokereien wird auch Sonntags gearbeitet) auf 562 679 Ton­nen gegen 535 675 Tonnen in der vorhergehenden Woche, die Preßkohlenherstellung auf 59 794 Ton­nen gegen 63 371 Tonnen in sechs Arbeitstagen. Die arbeitstägliche Kohlenförderung betrug in der Zeit vom 8. bis 14. Juli 364 943 Tonnen gegen 360 330 Tonnen in der vorhergehenden Woche. Die tägliche Kokserzeugung stellte sich auf 80 383 To. (76 525 To.), die arbeitstägliche Preßkohlenherftel- lung auf 9966 (10 562 Tonnen). Wegen Ab­satzmangels wurden in der Berichtswoche 50 222 (arbeitstäglich 8370) Feierschichten eingelegt gegen 36 758 (6126) in der Vorwoche.

Die Sanierung der Eisenwerke Ka iserslautern A. - G. Die Gesellschaft schließt 1927/28 mit einem Verluste von 87 676 Mark. Für Abschreibungen seien 100 000 Mk. notwendig, so daß ein Gesamtverlust von 187 676 Mark ausgewiesen wird. Zur Deckung dieses Verlustes und dem des Vorjahres von 181 476 Mark wird Kapitalzusammenlegung von 4 zu 1 und Wiedererhöhung in einem noch nicht fest­stehenden Ausmaße vorgeschlagen. Sämtlichen Angestellten der Abteilung Eiscnhoch- und Brückenbau wurde vorsorglich ab 31. Dezember d. 3. gekündigt, weil ihr die Reichsbahn seit sieben Monaten keine Aufträge mehr erteilt habe. 3cht seien einige Aufträge in Aussicht gestellt worden, und die weitere Entwicklung werde er­weisen, ob die genannte Abteilung endgültig

stillgelegt werden soll. Die anderen Abteilungen seien mit Aufträgen reichlich versehen, nament­lich nach Radiatoren herrsche zur Zeit rege Rach- frage. ,

Frankfurter Börse.

Frankfurt. 23 3u!i. (Eigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Tenvenz g e s ch ä f 1 s- (o s. Zum Wochenbeginn nahm die schon einige Zeit herrschende starke Geschäftsstille eher noch zu. Bei fast vollkommenem Ordennangcl verharrte die Spekulation in größerer Lustlosigkeit und Zurückhaltung, so daß nur vereinzelt Umsätze zustande kamen. Dabei überwog die Abgabeneigung und die Tendenz war meist et­was schwächer. Die unregelmäßige überwie­gend schwächere Rotiz vom Samstag konnte feine neue Anregung bieten. Vorherrschend wirkte wei­ter die uneinheitliche Entwicklung der Arbeitsmarktlag e und die Derschärsung der Umsahlrise im Ruhrbergbau. Arn Geld­markt waren die Aussichten nicht allzu günstig, ha man mit größeren Ansprüchen her Landwirt­schaft rechnet Befürchtungen Hinsichtlich einer baldigen Erhöhung des Diskontsatzes bei der Reichsbank dürften bei dem günstigen Status der Reichsbank unbegründet sein. Bei den ersten Votierungen waren meist Rückgänge von 1 bis 2 Prozent zu verzeichnen. Stärker waren diese am Elektromarkt. Chade verloren 3 Mk. AEG und Bergmann 2 Proz.. ®ef- fürel 1,75 Prvz. Siemens konnten sich knapp behaupten. Am Montan markt lagen Rhei­nische Braunkoblen mit minus 4,5 Proz im Angebot. Die übrigen Werte waren wenig verändert. Weiterhin war Karstadt mit minus 4,75 Proz. stärker im Rückgang. J.-G.-Farben eröffneten mit 4,75 Proz. niedriger. Von den A u t v a k t i e n setzten die Kurssteigerung der Kley er-Werte weiter um 1,5 Proz. fort, während Daimler etwas nachgaben. Deut­sche Anleihen lagen still. Ausländische Renten geschäftslos. 3m Verlaufe blieben die Kurse meist etwa behauptet bei weiterhin fast vollkommener Geschäftslosigkeit. Die deutsche Außenhandelsbilanz für 3uni wurde auch nur wenig beachtet. Verschiedentlich wurde die herr­schende Zurückhaltung mit dem nahenden Ultimo begründet. Der Geldmarkt lag kaum ver­ändert. Tägliches Geld 7 Proz. Am Devisen­markt war das Pfund international etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Pfunde 20,365, Dollar 4,1888, London gegen Kabel 4.8607,50, Paris 124,18, Mailand 92,80, Madrid 29,43 und Holland 12,0815.

Berliner Börse.

Berlin, 23. 3uli. Die Geschäftslosig­keit, die schon in der vergangenen Woche das Charakteristischste an der Börse war. übertrug sich auf den heutigen Montagsverkehr. Mangels jeg­licher Anregung gaben die Kurse gegen das Frei­tagsschluß-Viveau einheitlich um 1 bis 3 Proz. nach. Die inzwischen veröffentlichte Außen- Handelsbilanz für den Monat 3imi machte feinen Eindruck. Auch sonst hatte sich an den letzten Börsentagen nichts WcsentliHes ereignet. Die Un­sicherheit an den internationalen Geldmärkten und der näherrückende Ultimo mahnten zur Zurück­haltung. Heute wurde die Lage aber etwas opti­mistischer beurteilt, da man zwar mit einer Er­höhung des Reportgeldsahes um l/i P roz. rechnet, im übrigen aber glaubt, daß aus diesem erhöhten Satz leine Schwierigkeiten entstehen werden. Berhältnismäßig schwach lag der Montanmarkt, an dem die Berichte über die Lage im Ruhrgebiet über die vermehrten Feierschichten und die Subventivnspläne her eng­lischen Regierung verstimmten Auch P o l y - p y o n waren besonders stark gedrückt. Durch Leb­haftigkeit fielen zu Beginn Oberkoks. Ber­liner Handelsgesellschaft, Hirsch­berger Kupfer, Gesfürel und 3ung- hans auf. Der Geldmarkt war wieder etwas leichter. Tägliches Geld 6 Ms 8 Proz. und darunter. Monatsgeld 7% bis 8 t Proz. Waren­wechsel etwa 7 Proz. Anleihen schwächer. Aus­länder, bis auf Rumänen, eher leichter. Pfcmd- brtefmarft geschäftslos. Auch im Verlaufe bröckel­ten die Kurie auf Grund Der herrschenden Ge­schäftslosigkeit zumeist weiter ab. Die Tendenz war aber nicht ganz einheitlich und die schon zu Anfang genannten Papiere, wie O b e r k o k s. Rütgers, Hirschberger Kupfer. Ber­liner Handelsgesellschaft fanden weiter Beachtung.

,frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 23. 3uli. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte in schwacher Haltung, da die Händler infolge des ungünstigen Aus- landmari-tes große Zurückhaltung übten. Roggen alter Ernte lag mit minus 0,75 Mari im An­gebot. auch Hafer und Weizen waren bei ent­gegenkommenden Forderungen angeboten. Da­

gegen waren Futtermittel wieder fest. Besonder- Mais für Futterzwecke. Es wurden notiert: Weizen 25.50; Roggen 26; inl Hafer 27 bis 2750; Mais «gelb) für Futterzwecke 25; Weizen­mehl. süddeutsches Spezial 0, 35 bis 35.50; Rog- genmih.' 36 bis 36,50; Weizenkleie 14: Roggen­kleie 15,75; Erbfen. je nach Qualität für Speise­zwecke, 32 bis 60; Linsen, je nach Qualität für Speckezwecke. 50 bis 95; Heu. süddeutsches gut. gesund, trocken. 7.50 bis 8; Weizen- und Roggen- strvh, drahtgepreßt. 4.32 b.s 4.50; Weizen- und Roggenstrvh. gebündelt, 3.60 bii 3,75; Treber, ge.rocknet, 18,25 bis 18,50.; Tendenz: matt, Futter­mittel fest.

frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 23.Juli. Auftrieb: Rinder 1140 Stück; darunter M9 Ochsen. 70 Bullen. 4H7 Kühe, 274 Färsen; Kälber 401; 3d]afe 40, Schweine 4347. Rinder. Ochsen iwllfteischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 58 bis 61, ältere 54 bis 57; sonstige vollfleijchigc, jüngere 48 bis 53, ältere 40 bis 47. Bullen: längere, vollflcüchige höchsten Schlacht«, Ltts 4'« bis 52, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 45 bis 4h Kühe: jüngere, oollsleifchige, höchsten Schlacht- werts 46 bis 50; sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 11 bis 45; fleischige 35 bis 40; gering genährte 28 bis 34. Färsen (Kalbinnen, Jung- rinder): vollfleischig« ausaemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 61: oollfleischige 54 bis 55; fleischige 46 bis 53. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 72 bis 77; mittlere Mast- und Saug­kälber 67 bis 71; geringe Kälber 56 bis 66. Schweine. Fettschweinc über 300 Pfund Lebend­gewicht 69 bis 72; oollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 70 bis 73; von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 72 bis 74; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 72 bis 75; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160- Pfund Lebendgewicht 66 bis 70; Sauen 57 bis 62. Marktverlauf. Rinder lebhaft, ausverkauft; Kälber und Schweine behauptet; Schafe nicht notiert.

Berliner Prosuktenbörfc.

Berlin, 21.3uli. Der Besuch an der Pro­duktenbörse war, wie schon in den letzten vierzehn Tagen, wieder außerordentlich spärlich. Von einem regulären Geschäft kann wieder kaum gesprochen werden. Rach den letzten Rückgängen zeigten die amerikanischen Märkte gestern eine Reaktion und im Einklang bannt waren die Offerten für Aus- landgetrride wesentlich erhöht. Boni 3nlanh wur­den für Brotgetreide gleichfalls höhere Forde­rungen genannt. 3n Getreide neuer Ernte sind die Verkäufer mit Angeboten sehr zurückhaltend fieworden. Das Mehlgeschäft ist nach wie t-or ustlos. Hafer stetig. Am Lieserungsmarkt in 3uli-Weizen trotz der festen Auslandtennine wenig oder nur unwesentlich erhöht. Die Herbst­sichten waren dagegen um 1.50 Mark gestiegen, Dezemberweizen 2,50 Mark höher. Roggen war in der 3ulisicht zur Deckung Weiler gefront. Ebenso waren die Herbstsichten im Preise erhöht. Es notierten für je 1000 kg: Weizen, märk. 243 bis 245 . 3uli 254,50 bis 255,50, Sept. 257 bis 257,50, Ott. 257 bis 258, Dez. 260 (fest); Roggen, märk.. 253 bis 255. 3uli 271 bis 270,50, Dept. 246 bis 246,25. Oft 247. Dez. 248,50 (fest); neue Wintergerste 206 bis 216 (stetig); Hafer, märk.. 239 bis 250. Sept. 219 (behauptet); Mais, zollbegünstigter Futtermais, 250 bis 253 (still); Raps 320 bis 325; für je 100 kg; Weizenmehl 30 bis 33,50 (behauptet); Roggenmehl 34,40 bi« 36,50 (fest); Weizenkleie 15 (ruhig); Weizenkleie- melasse 15,90 bis 16,10; Roggen klece 17 (ruhig); kleine Erbsen 35 bis 40; Futtererbsen 25 bis 27; Pelu.chten 27 bis 29; Ackerbohnen 24 bis 26; Wicken 27 bis 30, Lupinen, blau, 14 bis 15,50; Lupinen, gelb. 16 bis 17. Rapsfuchen 19 bi« 1 20; Leinkuchen 23,50 bis 24.

Letzte Nachrichten.

Sifaßenschlacht

im Aeuyoi-ker Jlegertrierfd.

Veuhork, 23. 3uli. (WTV. Funkspruch.) 3n Haarlem, dem Aegerviertel der Stadt Reu- yorl, kam es gestern zu einer Strahenschlocht zwischen der Vegerbevölferung und 150 Poli­zisten. Erst nach mehrstündigem Kampf konnte die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr die heulende Menschenmenge in die Gewalt bekommen. Die Deranlassung zur Schlacht gab die Verhaf­tung eines Regers durch die Pvli- z e t die darauf von der wütenden Menge mit Stühlen, Büchern. Backsteinen und Bügeleisen bombardiert wurde Später belagerte eine etwa 3000 Menschen zählende Regermenge bis spät m die Rächt die Polizeiwache und konnte erst mit Hilfe von Feuerspritzen ver­trieben werden.

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82.14 112.02

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80,93 09.19 12,425

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297.5 1493,76

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Philipp Holzmann . . . £etbcrbergct tiemenl . . Gement Karlstadt . - . Waich » Freitag . . . Gdinltieil Patzenhofer . Cfioerfe.......

Ker. Blanzstosi . Bemberg.......

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Tai miet 9?o toten . . . Demag--- «Metwerte «lever . - «

Ludw. £oece . . . . < Rat. Automobil - - - < Crenttetn 4 Ä-rpei < Leonhard Die» - - Bamaa-Meauto . . Stanks. Mm-dme» . . > Rechner..... <

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Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter hen Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe her zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent ^ombarhztnSfuß 8 Prozeu'

Berlin. 20

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^raniö|ild)t .'loten . .

Holländische Noten.....

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Ztalienische Noten......

Norwegische Noten......

Deatsch-Oesterr. i 100 .(fronen

22,06

111,58

58,93

Rumänische Noten......

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schwedische Noten......

111,88

Schweizer Noten.......

SO.61

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

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Ungarische Noten .

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Berlin

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Datum

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20.7.

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Datum: | 20. 7. | 23 7.

20. 7.

23.7.

6% Dt. etrid)4<m!ette o. 1997 .

Dt. enl..'Ubk-l..3d)ulb mit Siu* los.-Rechlen ......

Te4gl. ohne Luttol-Rechle .

7% Frantz. Hyp.-Bl. »oldpf. un kündbar bi» 1932.......

4K% Rheinische Hyp.-Banl Ligu.- »oldvl...........

O.tt.a. abg. dorkriegb-Obltgatton. rüchahldar 1932 . .

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