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Dnultgrupyen lg War aus aller gsten Stonnei mit 3 Wurden zunächst en Verhält, beraten. 3n fach. 'm praltische 2oi> Östlichen Ävilag rdr auch von g? Dlzepräfidrnt IH ! des LandbunKt M Rml, fdt j. AlMrgemei'ier aß der unter btt ifgestellte ©trittal« mit den Dünfchtn rtscha/t entstanden begrüflte dtuilfar 6m neuen Plan srn.
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Tumen, Sport und Spiel
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diesjährigen mitteldeutschen Meistertitel
Anfang und war schon in den ersten vier Mi- Olympifc nuten für Berlin entschieden. Aach dem Anstoß | erreichte
Wenn auch München am gestrigen Sonntag zum neunten Städtefpiel gegen Berlin in der Reichshauptstadt nicht mit seiner besten Besetzung antreten konnte, so hätte doch niemand Sedacht, dost Suddeuischland mit diesem hohen rgebniS geschlagen die Heimreise antreten mühte. Das Spiel nahm einen fast sensationellen
verein Oppeln mit 10:5 siegreich Die Berliner stellten die einttanMrci technUW bessere Monn- lcha'r tv. zur Halbheit schon mit 6.2 in Front lag
Handball-Länderspiel Württemberg-Baden 6:6.
Aut dem Spielplatz der Turngemeinde Heidel- berg wurde gestern nachmittag da- Handball- Länderspiel Württemberg-Baden der Deutschen Turnerichoit ausgetragen Der Kamps endete mit einem Erfolg für Württemberg 8:6
Fußball in Westdeutschland.
In der Westdeutschen Fußballmeisterschaft gab eS gestern entscheidende Resultate. Schalke 0 4 wurde von der S p Bgg K Sin» Sülz 2:7 geschlagen, wodurch Äölr.-cuH die erste Anwartschaft aus die BerbandSmeisterschast der Westdeutschen gewinnt. Schwarz-Weih Olfen- Kurhess en Kassel ebensollS innerhalb der Runde der Ersten, endete 2 2.
Süddeutsche Fußballmeisterschaft
In den Berbandsspielen um die süddeutsche
kv» i le re Beschwerde an den Minister 6t« Onncrn wtlcljl f»t. Die Gnlffribung te« Minister» wird in den nächsten Tagen er- txl-rtpLi * 22. Aprll. 3n der jüngsten Sitzung I?« Stabtvor st ande« standen 'digeirt.c vL«i»(i*en Dünkte zur Beratung: Da» Klopfen ÄÄbaren Pi lästerst et n e wurde dem ^eschma'chu'cnvelltzer Kar »lse m Lach tzu >inem Angebot von 5 Ml ie Äuoihnetcr frei ,ut den Wauen verladen übertragen. — 2kr- t ebene Anwohner ^rDarbenteicherStr -snben an den Stadtvorstanb daß Ersuchen ge- -lchtet die Kanalanlage dieser Strahe um ,lB)Q to Meter zu verlängern Dach dem technischen Gutachten erfordert die Anlage einen Kostenaufwand von etwa 1200 Mark. Der Stadt- »orstand beschloß, die Arbeiten zu Lasten bet Voranschlags für 1928 auSsühren zu lassen Der Münnergesangverein . 0 ä c i l i a" glch veranstaltet am 9.. 10. und 11. Ium anläh- lich der Feier seines ÜOjährigen BesleyenS einen «rosten «esanggwettstreit Aus Antrag wurde beschlossen, dem Mtflebcuben Berem die veranügungssteuer zu erlassen und ihm gleich- »eitig einen Darantiesonds von 1500 Ml. mc Bersügung zu stellen. -Mehrere Gesuch- teller beantragen die Entwässerung ihrer »rundstücke an der kleinen Weibe Vas Kulturbauamt schlägt die Anlage eines Drainagestrange« in dem Weg bis zum Weid- iraben vor. Da Mc Trockenlegung des Weges m öffentlichen Interesse liege, lönnten die Kosten bet Herstellung der Drainaae auf die Stadt ibernvmmen werben, währet« es den Gelnch- lellern überlassen bleiben müstte. nach Einholung bet Genehmigung durch die Stabt auf ihre Kosten weitere Droinagestränge durch ihre Grund- lücfe anzuschliehen. Der Vtabtvotstand trat den Vorschlägen de» Kulturbauamtes bei. — Die Stadt Sich Hot vor einigen Jahren von der Stanbesherrschaft Solms-Lich cm gibst, re« DeIändestück im Brennofen er- worben und von diesem Gelände einen Platz für den beabsichtigten Schulhausneubau ouS- aeschieden. Ein Dersuch, dieses Gelände vor- äufig öffentlich zu verpachten, führte zu keinem Ergebnis. 0» wurde beschlossen, das Gelände ntif Klee einzusäen und alsdann das Futter Si veNverteii. Ein weitere» freies Stück in der
röste von etwa 1100 Quadratmeter wurde einem Interessenten sreihändig zu dem jährlichen Pacht- Preise von 15 Mk überlassen. — An die öffentliche Sitzung schlost sich eine geheime Sitzung an.
M citz Fricdftcrg
-z. Friedberg, 22. April. Die Augustl- nerschule IGymnafium und Oberrealschule), eine der ältesten hesfischen Lehranstalten, war im abgelaufenen Jahr von 496 Schülern besucht, darunter 18 Mädchen. Dach dem Glau-
Bei einer schwerathletischen Veranstaltung in Prag vollbrachte der tschechische Halbschwergewicht, ler Vaclav Psenicka bei den Ausscheidungs- kämpfen für Amsterdam außerordentlich gute Stiftungen. Er drückte beidarmig 108 Kilogramm und überbot damit den bisher auf 107,6 Kilogramm stehenden Weltrekord, den der Deutsche Jak Bogt hielt. Sehr beachtenswert ist auch (eine Leistung im Olympischen Dreikampf, bet dem er 344 Kilogramm | erreichte.
ber Münchener verloren diese den BaK und € obtl konnte auf Dorlage von Ruch schon in der ersten Minute da» Führungstor für Berlin erzielen. Sofort nach Wiederanstoh fiel da» zweit» Tor durch ® rtnael und In der vierten Mmute stellte So bei das Ergebnis aus 3:0. Trotz der Derlusttvre fami'ftcn die Münchner tapfer weiter und sahen ihre Bemühungen auch in der achten Minute durch ein Tor von Neubauer belohnt. Ein Foul von Erte an Kirsei wurde durch einen Elfmeter geahndet, den Gülle zum üierten Tor für Berlin »infanbte Rach der Pause tauschte München ben verletzten Hörmü11er durch Schäfer auf dem linken cilügel au«. Das Gefühl de» sicheren Sieges liest Berlin angesichts des rorvorfprunaes deir nötigen Schwung vermissen. Sin Selbsttor de« Münchener Dertei- digcr« Kling erböbtc diesen sogar auf 5: 1 für Berlin. Zum Schluss kämpfte die Münchener Elf mit voller Hingabe, um da» Ergebnis zu verbessern: aber auhcr sechs Ecken, die ergebnislos verliefen, glückte e» den Süddeutschen nicht, den sich in Hochform befindlichen Berliner Torwächter Gehl ha ar auch nur ein einzige» Mal zu schlagen
Deutsche Zechtmeisierschast.
Die Kämpse um die Deutsche Fecht- Meisterschaft begannen am Freitagvormittag mit einer Beteiligung von 25 Fechtern (29 Meldungen) um den F1 o r e t t m e i st » r- titel. Durch den Rücktritt der Fechter der D. T tnegen Beteiligung des Franzosen Labat und des Spaniers de Pomez der Spanier hat übrigens seine Meldungen zurückgezogen -- stehen nur Mitglieder d.s Deutschen Fechterbunbes im Kamps um den Titel. Au» der Zwiscbenrundo gingen nach immer härter werdendem Kampf E a s i m I r und Gazzera mit je fünf Stegen. Moos. Berger Ronde mit je 4. Sommer und Rofenbauer mit je 3 und Körner mit je 2 Stegen in den Sndkampf Sasimir war wieder eine Klafle für sich und ging ohne Aiederlage durch fämtltche Runden Erst da» letzte Gefecht zwi- scheit Sozzera und bem Titelverteidiger entschied über die endgültige Placierung ES wurde von E a f i m i r 5:1 in bestechender Form gewonnen Dieser errang damit die Meisterschaft vor Dazzera und Berger
Srgebnif e: 1. Eaf imir (Frankfurt) 8 Siege.
4 erhaltene Treffer. 2. Gazzera (Offenbach) 6 24 3. Berger (Hannover) 6-26. 4. Moos (Frankfurt) 5/23.
Am zweiten Tage der beutfchen Fechtmeister- schaffen kamen die Degenkonkurrenzen zum Austrag, in denen Eafimir - Frankfurt ebenfalls siegreich blieb. Er gewann nach zwölf Dor- und Zwischenrunden im Sntfcheibung-kampf mit sieben Siegen den Xitel eine- deutschen Meisters im Degenfechten vor M o st - Frankfurt, Sommer- Berlin. Halberstadt - Offenbach und Oberleutnant Ha?- Reichswehr.
Neue (^chwimmrekorde.
Die holländische Meisterin Marie Baron schwamm bei den AusscheidungSkämpsen für Oie Olympischen Spiele 200 Meter Brust in der neuen holländischen Rekordzeit von 3:16,4. Diese Zeit ist zwar besser, als der von der Dänin Else Jacobsen mit 3:16.6 anerkannte Weltrekord inzwischen hat ober die Hifdes- heiinerin Frl. Lotte Mühe beide Zetten in Magdeburg mit 3:15,8 unterboten. Die Schwedin Martha Moreliu« verbesserte in Deuyork den Weltrekord im 300-Meter-Freistilschwimmen von 4:19,4 aus 4:11,2.
Oomgörgen in der zweiten Runde t. o.
Bei dem gestrigen Boxkämpfe In Leipzig besiegte der Engländer Daniels den deutschen MittelgewichtSmelster Domgörgen in der zweiten Runde durch k. o.
Neuer Schwerathletik-Weltrekord.
benöbekenntni» verteilen sich die Schüler etxm- gclilch 392. kathol.lch ttroettt.sch 2k. sonstige Bekenntnisse 2. 262 Schüler hatten »hrcn Wohnsitz in Friedberg. 234 austerhalb An der Anstalt wirkten auher dem Oberstudiendirektor Reuter ein Oberstudienrat. 24 Studienrät». 3 überplan- mastige Siudienräte. 5 Sludienassettoren und Stu- dicnrescrendare, 1 Zeichenlehrer. 1 Oberreal- lehrer und 3 autzerordentliche Lehrer Die Reife- Prüfung bestanden 11 Gymnasiasten und 32 Ober- reallchüler (darunter 3 Schülerinnen). Rege» Leben herrschte in den bestehenden Schülervereinen an der Augustinerschule, von denen die folgenden im Jahresbericht der Anstalt genannt werden. Augustinerlchul-Bibelkreis. Augustiner- luni- und Splelrereiniaung. Horst Friedberg im Deutschen Psadsindervund. Schulgruppe des D. D QL. welch letztere gelegentlich der D. D. QL- Wcrbewoche im Mai vergangenen Jahres 1075 Mark sammelte. Die beiden Iugendgruppen de« D. H. E. sind Ostern 1927 eingegangen.
T Fauerbach v. d. Höhe, 21. April. In den nächsicn Tagen wird in unserem Dorfe al« einem der letzten in unserer Gegend mit der Anlage der Wasserleitung begonnen. Die im Iseltal oberhalb Münster liegenden Quellen sind bereits gefastt worden, durch Kauf gingen sie in den M'sitz der Gemeinde Fauerbach über. Die Arbeiten, einschließlich der Kanalisation einiger noch nicht kanalisierter Straßen, wurden einer Firma auS Wetzlar für den Betrag von 112 000 Mark übertragen. Wan hofft, bis zum Herbst die Arbeiten beenden zu können.
Mixiä Büdingen.
I Hirzenhain. 21. April. Die Eisenwerke Hirzenhain lassen soeben aus dem Gelände ihrer Ofenentailliererei einen neuen Kamin errichten, an den neuartige Musfelbsen angeschlossen toerben sollen. Die Arbeit wird von auswärtigen Spezialarbeitern aus- geführt.
D Echzell. 21. April. Auf dem gestern frier abaehaltenen Ferkelmarkt waren 286 Tiere aufgetrieben. Die Preise stellten sich für ein Ferkel. 6 Wochen alt, auf 15 Mark. 8 Wochen alt 2D bis 24 Mark. 10 Wochen alt auf durch- schnittlich 30 Mark. Bei mäßigem Handel blieb noch ein kleiner Lieberstand.
Ridda. 23. April. Für die freute statt- gefundene Aufnahme neuer Schüler in die frielige Realschule haben sich 21 Schüler gemeldet, so daß der vorjährige Stand von 100 Schülern bleibt Rach nur dreimonatiger Wirksamkeit an der Realschule wurde der Studienassessor Dr. Todt von hier an das Gymnasium in DcnSheim versetzt Zu seinem Rach- folger ist Studienaffesfor Dr Lui mann vom Gymnasium Büdingen an unsere Realschule verseht worden, dessen Familie schon seither hier wohnte.
mißte. Nack dem dritten Kilometer führten jfrelber, Petr.i, Hufen und Kapp in einer Spitzengruvpe, etwa 20 Meter vor dem übrigen Felde. Nach fünf Kilometer mochte fich die lleberlegenheit Hufens und Helders bemerkbar, die bis zum Schluß an- hielt. Die Mannfchaftsmeisterfchaft fiel an den Polizeisport verein Hamburg. Ergebnisse: Deutschs Waldlausmeisterschaft, 10 Kilometer: 1. Husen, Pollzeispartv. Hamburg 33.25:4; 2. Selber, B. s. B. Stuttgart 33.59:2; 3. Brauch, Polizei- fporto. Berlin 34.20:1.
Mannschaft» mel ft erschast: 1. Polizei- rrtv. Hamburg 13 Punkte, 2. v. s. B. Stuttgart, Sportfreunde in Siegen.
Deutsche Handballmeisteeschast.
Auf dem Platz des Sportklub« Sharlottenburg in Berlin-Witzleben kamen Sonntagnachmittaa die in der Reichshauptstadt angesehten Spiele Sur Dvrrunde um die Deutsche Handballmelster- ckast der Deutschen Spvrtbehörde zur Durch- übrung. Im -Vorspiel der Frauenmann- s ch a s t e n errang der Sportklub Eharlot- tenburg über Spvrtsreunde Breslau mit 9:0 (4^) einen überlegenen Sieg. Im Vorrundenspiel der Herren trafen der brandenburgische und der südvstdeutsche Weister zusammen. Auch hier blieb der Vertreter -Berlin«, der Deutsche HanbbsHtlub Berlin, über Pvlizeisport-
Waldlausmeisterschast der D. T.
Die Deutsckr» Turnerschast trug am gesti-igen Sonntag ihre diesjährige Waldlaufmeifterschast in Erfurt aus. Der 7.5 Kilometer lange Laus führte durchgängig durch Wald und stellte höchste Anforderungen an die Läufer. Gleich zu -Beginn zog sich da« Feld auseinander, und schon wenige bunbtrt Meter hinter dem Ablaus hatte fich der Tiielrerteidiger Schaumbura-Hünße an di- Spitze gefetzt. Bei 6000 Meter lag et bereits 100 Meter vor und gewann schließlich unangesochten. Den ersten Kreissteg errang die Kreismannsckaft des Turnkreises 3b Brandenburg mit 18 Punkten. Den ersten Platz im Dereinsmannschaitslaus errang bet Turn- und Sportverein Friesen Berlin mit 21 Punkten. .
Einzel-Siege: 1. Fritz S ch a u m b u r g - H u n r e in 24,37* 2. Mar Syring Turnverein Renden-
Anhalt 24,56, 3. Leygraf-Krefeld 25.01'/»
Deutsche Waldlausmeisterschast
der Sportler.
Diese würbe am gestrigen Sonntag in Weimar euMftragen. Es starteten 81 Teilnehmer, unter denen man den mitteldeutschen Meister Bräutigam (Leipzig) und Rätze (Luckenwalde) ver-
konnte.
Zußball-Städtespiel Berlin-München 5:1.
Fußballmeisterschast fielen gestern, namentlich in der Runde der Meister äußerst wichtige Sntfcheidungen. DaS Ergebnis bestand darin, daß die Frankfurter Eintracht, die ihr Spiel in Saarbrücken gegen den Fußball- verein Saarbrücken mit 4:2 Tdren gewann, nunmehr wieder einen Punkt vor der 61> B g. Fürth stehl, die auf eigenem Platze gegen Bayern München 0:2 verlor. Der Sleg der Frankfurter Eintracht wurde in einem harten Spiel verdient errungen, trotzdem Saarbrücken zweimal den Ausgleich Herstellen konnte. Das Spiel in Fürth zeigte beiberfeit« recht gute Leistungen, namentlich der Sturm der Münchener arbeitete hervorragend, ihm ist in erster Linie der Bayernfiea zu verdanken. Der K. F. B. Karlsruhe fchlug auf eigenem Platze dir Stuttgarter KickerS sehr hoch mit 5:2 Toren, trotzdem die Karlsruher bi» zur Pause nicht Immer überlegen waren. Roch höher wurde die Wormatia WormS vom S. B. W a l d h o Mannheim geschlagen. Mit 7:2 Toren blieb Waldhof dank feine» beträchtlich überlegenen StürmerfpieleS siegreich .
In der R u n d e d e r Z w e i t e n u n b D r 11 - ten halte die Gruppe Rorbwest nur ein Spiel aus dem Programm. S. E. R o t w e i ß Frankfurt erkämpfte sich mit ersot-geschwächter Mannschaft ein ehrenvolles 0:0 gegen den Tabeilenzweiten. den S. B. 0 5 Mainz. Der Kampf war sehr flott und teilweife recht spannend, das Etärkeverhältnis dem Ergebnis entsprewend. — 3n der Gruppe Südost fiel von den drei vorgesehenen Spielen die Begegnung S. E. FrE >- butfl gegen Phönir Karlsruhe aus. Der B f. B. S t u 11 0 a r t konnte auf eigenem Platze seine 2:0 -Niederlage aus dem Borspiel gegen Union Döckingen durch ein verdiente- 2:0 wieder gutmachen Der B. f.R. Fürth mußte die Ueberlegenheit deS 1. F. E. Nürnberg ebenfalls mit einem 0:2 anerkennen.
Wacker Hatte mitteldeutscher Fußballmeister.
Mit einer großen Ueberrafchung endete gestrigen Sonntag daS Entscheidungsspiel um die mitteldeutsche Fußballmeisterschaft auf der Dresdner Radrennbahn, auf der sich der Pokalsieger Dresdner Epvrtclub und her Saalegnumeister Wacker Halle gegenüberstanden. Die Hallenser gingen schon in der ersten Gpielhälfte durch einen Treffer in Führung, di» sie bis zum Spielende zähe verteidigten. Trotz großer Ueberlegenheit gelang es Dresden nicht, den Qlusgleich zu erzwingen, so daß QDacker Halle mit 1:0 den diesjährigen mitteldeutschen Meistertitel erringen
Die goldenen Berge.
Nomon von Clara Diebig.
Eopyright bh Deuttche -VerlagS-Anstalt Stuttgart.
45 Fortsetzung. Nachdruck verboten
Daß Bremm seinen Sinundzwanziacr gerettet hatte, das erschien ihm bei seinem Unglück jetzt doch wie ein Glück. Oaiu ruhig lag da» Faß oben auf seinen Stützen, er fah es an mit liebenden 'äugen: sein Wein, fein köstlicher Wein — und den wollt» keiner mehr haben?! Aber oielleicht jetzt doch noch!
Und siehe, wie gerufen erschien auf einmal der Felden Der Kommissionär war viel grauer geworden, eitdem sie ihn nicht gesehen hatten Die Bremm sagte e» ehrlich heraus alcich beim Guten- tag: -Jesses, wat seid Ihr gealtert!- «r gab ihr das Kompliment zurück; er war besonder» er- schrocke«, wie Simon Bremm aussah. „Ja, liebe Frau," sagte er und versuchte Forschheit zu heucheln, „wir haben all nix zu lachen. Die Mosel ist unserem Herrgott sein Stiefkind. UeberoQ Unglück fetzt, bei arm und reich. Habt Ihr et gehört, der alte vousemont, der hat auch Malör gehabt,^ dem sein Sohn, der Doktor, der is |a ertrunfen."
„Erlrunken —?!*
„3hr habt nir gehört? No ja, Ihr hier in eurem Drecksnest, da frört Ihr nix. Ende Dezember schon, grab als da» Wasser so arg roar.*
Ettte Tür fiel in» Schloß. Jemand war rasch aus her Stube gegangen; cs war bie Maria gewesen.
Maria war entsetzt. Die auf der Flucht vor etwas Grauenhaftem rannte sie davon. Nein, das hatte er nicht verdient, nein, das gewiß nicht! Seine Schuld war nicht größer als die ihre, und f i e lebte, war gesund, — und er, er batte sterben müßen! Es padte sie an wie mit eisigen Händen. Sie rannte m den Stall, da war sie allcin. niemand sah sie, niemand fragte sie, nur bie Kuh drehte den Kopf nach ihr. Neben bem Tier sank sie aufs Stroh und hob flefrenb bie Hände: «Herr erbarme dich unser! Ehriste, erbarme dich unser! Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns, jetzt und in der Stunde unseres Tobes!" Sie war völlig zerknirscht: Oh, da» hotte ihr Haß, ihr Zorn
nicht gewollt, baß solch ein Schirfsol über ihn Der- hangt würbe! Hatte sie ihn denn überhaupt gehaßt. ihm vielleicht geflucht? Eine solche Strafe auf ihn frcrabgeroün|d)t? Nein, nein. Geflucht niemals, ihn gehaßt vielleicht unb In Zorn an ifrn gebacht, aber auch bas, auch bas schon längst nicht mehr. Dfr Gott sei gebankt, baß sie seit jenem Abend in Jakob Brcinms Berg gelernt hatte, ihr | Schicksal auf sich zu nehmen, e» zu tragen, aebub | big, oyne Widerwillen unb Zorn. Der arme Mensch ertrunken! Der arme Mensch, so jung sterben zu müßen!
Aerr, schenk ihm bie ewige Ruh, unb bas ewige Licht leuchte ihm!" Die Tränen liefen ihr ström- weise übers Gesicht, als sie feine» Enbes gedachte. Unter Schauern, bie über ihr Herz hingingen wie sanft nkberbeugenbe Winde über reif werbende Karnflur, betete sie inbrünstig für bie Ruhe feiner Seele.
Niemanb störte Maria. Drinnen in ber Stube war die Bremm nur noch allein. Bremm war mit Feiben in ben Keller gegangen. Der Kommissionär zeigte sich jetzt nicht abgeneigt, etwa» zu kaufen Es war an Der Mosel so viel kaputt gegangen, baß er doch daran denken mußte, von dem, was noch etwa da war. auch sich etwas zu sichern. Unb billig würben sie sein, mußten sie ja jetzt alle fein.
Bremm fah finster brein, als ber Kommissionär ihm für das einzig übriggebliebene 5über von ben dreien einen sehr geringen Preis boL Da» war wenig, lächerlich wenig, es deckte ja nicht einmal die Kosten. Aber freilich, der Wein war ja auch noch nicht fertig, er mußte noch geklärt, gesüßt, geichönt werben.
Der Feiben versicherte: „Ich verdienen nix bran.“ Unb was für ein Risiko war für ihn babei! Wenn er nun sitzen blieb auf bem Wein?
Und das sah Bremm ein: ber. Feiben hatte recht, cs war heutzutage nichts mit dem Weinhanbel. 6r piß die Zähne zusammen: so mochte ber Feiben benn dies Fuder nehmen. Aber gleich bar bezahlen; er hatte keine Mark mehr im Haus. Unb er war mit der Steuer im Rückstand, bas Finanzamt ließ nicht Gnade für Recht ergehen, Mahnzettel waren schon .zwei gekommen — o weh, die Strafgebühcen. Wenn er einen mit einer Dienstmütze nur schon von ferne zu erblicken glaubte, lief e» ihm kalt über den Rücken, er zitterte vor einer Pfändung.
Der Feiben hielt ihm bie Hanb hin: „Abgemacht. Nu laßt uns aber nach oben gehen." Es schauderte ben Mann: Teufel auch, bas war eine Nässe frier in bem Keller! Da fiel sein Blick noch auf bas Faß. das. sehr hoch gelegt, mit besonderer Sorgfalt gestützt war: „No. was habt Ihr denn da noch?
Eine Flamme der Hoffnung schoß in Bremm empor: sein Einundzwanzig»!:, sein Cinundzwon- ziger' Vielleicht wollte ber Feiben ben auch noch? Den jetzt boch! Unb wenn er ben wollte, würbe er ben ja auch gut bezahlen, benn ber war etwa» anbere», was ganz anderes, zehnmal Desieres als diese letzte Kreszenz. Er hielt an sich, um nicht seine Hoffnung zu zeigen. Aber feine Miene wurde hell, ohne baß er wußte, mit glänzenben Augen sah er auf zum Faß: „Kein ganzes Fuber mehr, vielleicht breioiertel — wollt Ihr bat etwa?" Er triumphierte: „Ader bat kost wat!"
J)m, ja — wollen sehn," meinte ber Feiben „Einunbzwcmziger — hm. Der hält Euch kein halbes Jahr mehr. Aber laßt mich probieren!"
Bremm verzog spöttisch ben Munb: kein halbes Jahr mehr? Ei, was ber Feiben boch wußte! Aber er, er mußte es besser, wie gut noch ber Wein war. klar wie Gold, unb wie ausgezeichnet der schmeckte. Freilich, es war ihm frort, ben hergeben zu müssen, seine ganze Freude war biefer Wein — och. unb sein Trost. Wenn er ben nicht gehabt hätte, wer weiß, oielleicht hinge er bann schon längst ba am Haken! Er warf einen Blick nach ber Wand hin, wo bie Seile noch an bem Haken hingen. Aber bann gab er sich einen Ruck: wenn er den Einunbzwanziger jetzt gut verkaufen konnte, mußte er ihn verkaufen unb Gott noch banken dafür — bie Not war zu groß.
Bereitwillig lief er, um einen Tritt zu holen unb Werkzeug, ba« Faß war ja noch zu. Er öffnete e», das ging merkwürdig leicht — ei, bas kam wohl daher, weil er es gern tat, er mußte es gern tun — ober sollte er vielleicht Damals ben Spunb nicht sehr fest eingetrieben haben? Selbstverstänblich, erst recht War er etwas eilig dabei gewesen? Das Wasier kam damals allzu geschwind.
Mit einer Hanb, bie vor Erregung plötzlich zitterte, steckte er nun ben bünnen Schlauch in» Spundloch, er sog, sog auf — Herrgott, wie schmeckte benn das?! Er ließ in» Probiergläschen laufen, schüttete aus. ließ bas wieber oollaufen —
jetzt stieß er ein „Gott steh mir bei!" heraus unb wäre saft umgcfaUen: ber Wein war trüb, völlig trüb Hatte sein Golb ganz verloren. Er kannte seinen Wein, seinen golbenen Wein, seinen Einunb- zwanziger gar nicht mehr wieder Und schmecken tat ber — pfui!
Simon Bremm bebte wie bürres Laub, bas ber Sturmroinb schüttelt Das war zu viel, zu viel bes Unglücks, bas über ihn kam. Der Spunb war nicht herausgefahren, aber bicht. ganz bicht hatte er auch nicht gehalten, in feinen Einunbzwanziger war boch Wasser gelaufen!
Die Fuße verfagten Simon Bremm. bie Kni» brachen unter ihm ein, um nicht umzusinken, fetzte er sich platt auf ben Boben unb hielt sich mit beiden Händen bie Bugen zu
Feiben war auch bestürzt, er ftanb sehr betroffen. Das tat ihm aber leib, tat ihm ehrlich leib für den Mann. Wie konnte bas nur geschehen fein? Wahrscheinlich hatte bie Gewalt bes Wasfers bas Faß gehoben, unb ba es sehr hoch lag, unter bie Decke gestoßen; ber Spunb hatte sich habet ein wenig gelockert — ein Wunber. baß ba» Faß nicht völlig geplatzt war. Anfcheinenb unversehrt lag es noch da, aber ben Wein konnte ber arme Kerl nun auch auf den Mist schütten — futsch.
Der Komifsionar versuchte Bremm zuzureden: ,Hhr teilt bas Schicksal mit so vielen anbem, Bremm, regt Euch boch nit so auf, et kommen auch wieber bessere Zeiten. Steht boch auf, Bremm, Ihr könnt einem ja orbentlich bang machen! Ha, sagt boch ein Wort. Mann!"
Aber Simon Bremm sagte kein Wort, stumm blieb er am Boben sitzen. Er schien gar nicht zu bemerken, baß ber Feiben jetzt ging. —
Der Kommissionär schlich bie Treppe heraus, es war ihm unheimlich im Keller, er war froh, als er jetzt in der Stube war. Da wartete noch bie Frau. Das war auch eine Aufgabe, ber von Bremms Mißgeschick mit seinem Einunbzwanziger zu erzählen. Zögernb, stockenb teilte er es ihr mit. Er war sehr erstaunt, baß sie es eigentlich ruhig nahm. Tröstete sie vielleicht ber Anblick bes Geldes, bie dreihundertunbfünfzig Mark, bie er ihr fedt auf ben Tisch legte für bas von ihm gekaufte yuber des Reuen? Unb baß er noch zehn Mark für die Kinder zulegte als fein Präsent?
(Fortsetzung folgt) x',


