rückzuführen war. Daneben war die Nachfrage der Konfirmation wegen besonders in den besseren Stücken gehoben. Auch Wurf, und Konservenfabriken traten in ziemlich bedeutendem Umfange hervor, und nicht zuletzt griffen die Dersandgeschäfte belangreich in den Markt ein.
Die Auftriebszahlen beliefen sich für Rinder auf 15.100 (16 400), für Kälber auf 20 000 (18 800), für Schafe auf 7600 (5900) und für Schweine auf 100 700 (106 200) Stück.
Die Rindermärkte erfreuten sich eines etwas angenehmeren Handels. Bei ziemlich regelmäßigem Geschäftsgang wurden zumeist etwas gefestigte Preise erzielt. Der Ueberstand will nicht viel besagen. Das Geschäft auf den Kälber m ä r k t e n war relativ gut. Die besten Qualitäten vermochten sich etwas im Preise zu bessern. Die Räumung ging durchweg in schnellem Tempo und ohne Pausen vor sich. In Schafen waren zumeist die Rotierungen der Vorwoche maßgebend, doch neigte auch hier die Tendenz zu leichten Aufschlägen. In Schweinen hat sich das Geschäft namhaft gebessert. Die Märkte konnten meist alles abstoßen. In allen Klassen wurden um 3 bis 4 Pfennig höhere Rotierungen erzielt. Man zahlte in Pfennig per Pfund Lebendgewicht:
Rinder
Kälber
Schafe
Sckweine
Berlin
20-61
40-85
33-65
47-55
Bremen
25-61
40-85
—
45-57
Breslau
13-56
56-83
43-62
47-57
Chemnitz
25-59
64-84
54-62
50-60
Dortmund
25-63
40-88
—
47-64
Dresden
26-59
60-88
54-68
48-60
Düffeldorf
20-63
45-82
—
45-61
Elberfeld
20-63
50-82
—
50-60
Effcn
25-62
45-110
—
48-60
F ranlf urt.M.
26 - 62
55-80
40-60
46-62
Hamburg
15-61
30-89
35-38
45-53
Hannover
25-60
40-90
30-63
45-55
Husum
—
—
—
—
Karlsruhe
18-61
59-84
—
43-60
Kassel
20-62
50-70
—
47-58
Kiel
20-54
28-75
31-65
40-53
Köln
20-62
43-110
45-63
45-60
Leipzig
23-60
45-83
33-65
46-56
Magdeburg
22-60
40-125
30-55
46-55
Mannheim
16-62
50-78
42-48
46-60
München
20-59
(0 — 90
—
43-60
Stettin
15-55
35-78
20-54
40-56
Stuttgart
14-62
62-86
—
42-66
Zwickau
20-54
55-86
54-63
52-60
* Die amtliche Großhandelsindex- Ziffer. Die auf den Stichtag des 14. März berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber der Vorwoche um 0,4 o. $)., von 137,9 auf 138,4 gcstiegen.
*DeutscheVereinsbank, Kommandit- G e f e l l s ch a s t a. 21., Frankfurt a. M. In der Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, der auf den 24. 2lpril einzuberufenden Generalversammlung oor- zuschlagen, aus dem sich für das Geschäftsjahr 1927 ergebenden Reingewinn von 670262 (587 372) Mark auf das volldividendenberechtigte Aktienkapital von 9 Millionen Mark eine Dividende von wieder 5 o. H. zu verteilen, 100 000 Mark dem Reservefonds zuzu- weifen und 100 022 Mark (101122) auf neue Rechnung vorzutragen.
* Wiederaufnahme der Dividende- zahlung bei den Adlerwerken. In der Allifichtscatssihung der Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer A.-G., Frankfurt a. M., wurde der Aosch.uß für das am 31. Oktober 1927 abgelaufene G^fchä.tsjahr vorgelegt. Das Ergebnis gestattet nach der im Vorjahre beschlossenen äleberwcisung von 1 158 466 Mark an die gesetzliche Reserve nach Abschreibungen von 1 620 000 Mart und bei angemessenem Gewinn- Vortrag die Ausschüttung von satzungsgcmäß 7 Prozent Dividende auf die Vorzugsaktien und von 5 (i. V. 0) Prozent auf die Stammaktien. Der Vorstand berichtet, daß im laufenden Ge- scha.ts,ahr der Umsatz in allen drei Abteilungen sich weiter günstig entwickelt habe.
Um d i e Dividenden im Salzdet- surth-Konzern. Wie der Lpd. aus Kreisen die dec Verwaltung nahestehen, erfährt, ist nach den jüngsten Verwaltungserwägungen die Dividende bei Salzdetfurth mit 15 (12) Prozent ziem» "ch bestimmt in Aussicht zu nehmen. Dagegen ist bei Westeregeln und Aschersleben eine Entscheidung zwischen 10 oder 12 Prozmt noch offen. Hier Dürften nicht so sehr G^chäftslage und Status, die günstig seien, eine Rolle spielen, als vielmehr preispolitische Momente.
Julius Berger Tiefbau A.-G., Ber- l i n. In der Aufsichtsratssitzung der Julius Berger Tiefbau 2l.-G. wurde beschlossen, der am 11. April stattfindenden Generalversammlung nach reichlichen Abschreibungen und Rückstellungen die Verteilung einer Dividende von 20 v. H. (im Vorjahre 15 v. H.) vorzuschlagen.
Buntes Allerlei.
Englische Prinzen als Geschäftsleute.
Wie die nordamerikanische Zeitungs-Allianz zu berichten weih, wird der Reffe der Königin Mary von England, der Marquis von Cambridge, in Kürze eine Stellung in der Coutts Vank annehmen. Dieser Schritt leitet den Wandel in den traditionellen Anschauungen des englischen Hofes ein und man spricht davon, daß auch die Prinzen Henry und Georg, die jüngeren Söhne des Königs, bald einen ähnlichen Versuch unternehmen werden. Mit einer Apanage von 10 000 Pfund, die durch die fast 2000 Pfund betragende Einkommensteuer und die zahlreichen unausweichlichen Spenden für Wohlfahrtseinrichtungen auf die Hälfte zusammenschmelzen, kann Prinz Henry keineswegs als einer der reichen Offiziere des 10. Husarenregiments, bei d:m er d'ent, angesehen werden. Prinz Georg ist als Seeoffizier nur um weniges besser daran. Als Geschäftsleute könnten sie ihr Einkommen leicht verdoppeln oder verdreifachen. Keiner ist von hervorragender Geschicklichkeit, doch beide haben guten Durchschnittsversiand, einige Menschen- und Geschästskenntnis, beide verstehen sich in mehreren Sprachen gut auszudrücken: sie sind alles eher denn schwerfällig. In der Finanz oder Industrie hätten sie sehr gute Aussichten. Ihr Vruch mit der veralteten Tradition würde die Unterstützung des Prinzen von Wales genießen, der selbst schon manche Schranke der Konvention durchbrochen hat. In diesem Zusammenhang muß bemerkt werden, daß der König bei Annahme des Ramens Windsor für seine Familie dekretierte, daß seine Urenkel, mit Ausnahme der unmittelbaren Thronerben, den Prinzen- und Prinzefsinnentitel verlieren und als einfache Bürger gelten sollen. Offenbar um England davor zu bewahren, verarmte Prinzen, die wegen der Tradition keinem Erwerb nachgehen dürfen, beherbergen zu müssen. Durch die Verheiratung der Prinzessin Mary und des Herzogs von Vork mit Angehörigen des Bürgerstandes ist das Königshaus bereits mit der Geschäftswelt verschwägert. Die Zeiten sind vorbei, da die englischen Prinzen in Armee und Marine ein besonders schnelles Avancement machen konnten, doch in Handel und Finanz haben sie gute Aussichten. Sie könnten wohl jederzeit mit der Unterstützung des Prinzen von Wales, der ein reicher Mann ist, rechnen. Doch der Gedanke, von ihrem ältesten Bruder abhängen zu müssen, ist ihnen höchst unsympathisch. Sie sind vielmehr Männer vom Typ jener, die ihr Schicksal in die eigene
Hand nehmen, und da mögen sie als erste Söhne eines regierenden K,nigs von England, die einen Geschäftoberus ergreifen, eines Taz es reicher fein als der Prinz von Wales.
(Ein neues deutsches O^anflugprojetL
Mit dem Rahen des Frühjahrs tauchen von neuem die Ozeanflugprojekte auf, in deren Zeichen die Fliegerei des Jahres 1927 stand. Auch in Deutschland haben an mehreren Stellen die Vorbereitungen für neue Ozeanflüge bereits begonnen, und zwar sowohl für den Versuch, den Ozean im Ron stop-Flug mit einer einmotorigen Landmaschine zu üc er queren, als auch für das Vorhauen, das iln: ernennen im mehrmotorigen Flugboot mit <>tDi|u>enIanbungea auf einer der Inselgruppen des mittleren Atlantik zu wagen. An erster Stelle muß nach Lage der Umstände das Projekt des Hauptmanns a. D. Köhl genannt werden, des Rachtslugleiters der Lufthansa im Zentraistughafen Tempelhof. Köhl, ein erfahrener Kriegsflieger und ehemaliger Führer eines Bombengeschwaders, gehörte bekanntlich schon im vorigen Iahre zu der Besatzung der beiden Iunkers-Maschinen, die am 14. August in Dessau zum Ozeanflug starteten, und zwar steuerte er gemeinsam mit dem Piloten Lose die „D1167“ („Bremen"). Schon damals hatten die Iunkerswerke Hauptmann Köhl das Der- sprechen gegeben, ihm für ein eventuelles neues Unternehmen eine Maschine gleichen Typs, die einmotorige Iunle.s „W 33", zur Verfügung zu stellen. Köhls Vorbereitungen für ein solches Unternehmen sind-nun so weit gediehen, daß am letzten Samstag die versprochene Iunkers-Ma- schine, die die Zulaffungsnummer „D 1231“ trägt, von Dessau nach Berlin übergeführt wurde, wo sie auf dem Tempelhofer Feld zu seiner Verfügung sieht. Das Flugzeug gleicht in allen Einzelheiten der „Bremen" und „Europa", auch schon rein äußerlich wegen der Tatsache, daß es wiederum keinen Aluminium-Anstrich aus Gewichtsersparnisgrünlen trägt. Köhl wird die Maschine in den nächsten Wochen vom Zentralflughafen aus ein fliegen und dabei vor allen Dingen eine Reihe neuartiger Ravi- gationsinstrumente ausprobieren. Wer ihn auf seinem Ozeanflug, der etwa im Mai stattfinden soll, als zweiter Pilot begleiten wird, steht noch nicht fest. Als Flugroute ist, natürlich un er Berücksichtigung der jeweiligen Wetterlage, wieder die über Irlan d—R eufundland führende kürzeste Strecke in Aussicht genommen.
Frank/urLer Börse.
Frankfurt a. M., 19. März. Tendenz: zurückhaltend. — Zu Beginn der neuen Woche herrschte an der Börse starke Zurückhaltung. Man rechnet zum Quartlsultimo mit einer scharfen Anspannung am Geldmärkte. Dann erwartet man die erste amtlich« Notierung der J.-G- Bczugsrechte, in denen sich wiederum größere Umsätze entwickeln konnten. Sonst war das Geschäft äußerst still. Das fast vollkommene Fehlen der Kundenorders machte sich stärker fühlbar. Andererseits wirkte der Reichsbankausweis, der «in« weitere Entlastung des Instituts zeigt, kaum anregend. Die Grundstimmung blieb freundlich, die Kursent- wickelung war jedoch nicht einheillich, wobei die Veränderungen nach beiden Seiten bis zu 3 o. H. gingen. Einige Spezialwerte waren weiter verlangt. So konnten Kleyer auf die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung 3 d. S). anziehen. Dagegen verloren Daimler 1,25 o. Sy und NSU 0,75 o. Sy Kali- werte blieben gefragt. Kali - Westeregeln plus 1,25 o.Sy, Kali-Aschersleben plus 3 o.H. Am Farbenmarkte blieben Bezugsrechte mit 10 v. ch. gesucht. ^J.-G.-Farben lagen jedoch 1 v. H. schwächer. Scheideanstalt eröffneten knapp behauptet, Goldschmidt plus 1,13 o. Sy Am Elektro markt überwog das Angebot. Gesfürel und Licht L-Kraft gaben je 2 v. H. nach. Schuckert und Siemens je minus 1,75 o. H. Montanwerte still und wenig verändert. Schiffahrtswerte knapp behauptet. Von Banken verloren Danat 2,5 d. Sy, Disconto 1.25 d. S)., Commerz minus 1,5 d. S). Metall-Gesellschaft zogen 2,25 d. S). an. Deutsche und ausländische Renten still und wenig verändert. Im weiteren Verlaufe kam das Geschäft fast völlig zur Stagnation. Die Kurse blieben behauptet. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 7 d. S). Im Devisenverkehr notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,1807, gegen London 20,404, London gegen Kabel 4.8795. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,35, Madrid 29,02.
Berliner Börse.
Berlin, 19. März. Heute war die Marktlage noch ruhiger, als in der letzten Zeit.
Man hörte von Banken'eite Klagen über den Ordersmangel, auch dürfte der kathclische Feiertag mit Schuld daran haben. Die Spekulation hielt sich infolge des bevorstehenden Quartalsultimos ebenfalls zurück. Die Grundstimmung war nicht unfreundlich, die Kursentwicke- lung aber nicht einheitlich. Der heutige Reichsbankausweis wird in seiner Entlastung als normal angesehen. Die Wechsel» und Lombardbestände haben ca. 320 Mill. Mk. abgenommen, der Rotenumlauf hat sich um ca. 180 Mill. Mk. verringert. Die ersten Kurse waren 1 bis 3 Prozent schwächer, doch machten einige Spezialwerte eine Ausnahme mit Kurs- besserungen gleichen Umfangs. Stärker gedrückt waren Beinberg und Glanzstoff, die 11 bis ^Prozent verloren, Polyphon minus 5,5 Prozent. Heimische Anleihen gut behauptet. Ausländer ruhig, zum Teil eher befestigt. I. G. Farbenbonds stellten sich auf 137,5 Prozent, Bezüge 10 Prozent. Im weiteren Verlaufe war das Angebot ziemlich beträchtlich, so daß die Kurse 0,5 bis 1 Prozent nachgaben. Rur Rheinbraun plus 2 Prozent. Polyphon noch minus 2,5 Prozent. Am Geldmarkt ist Tagesgeld eher etwas leichter mit 6,5 bis 8 Prozent und darunter. Monatsgeld 7,5 bis 8,5 Prozent. Im weiteren Verlaufe neigte die Tendenz zur Schwäche und die Kurse liegen weitere 0,5 bis 1 Prozent niedriger. Das Geschäft war nicht umfangreich.
^ranksurior Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 19. März. Die gesamte Stimmung der Börse war fest. Weizen ist besser angeboten und liegt etwas schwächer als letzte Woche. Roggen ist gesucht und im Preise höher. Braugerste wird immer weniger angeboten, so daß nur wenig Geschäfte zustande a nen. Hafer zieht wieder im Preise an. Weizenmehl liegt unverändert. Roggenmehl ist leicht befestigt. Weizenkleie ist bei geringem Angebot sehr gesucht und fest. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 26,50 bis 26,75; Roggen 27; Sommergerste für Drauzwecke 29 bis 31,50; inl. Hafer 26,75 bis
27,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 24 bis 24.25; Mais (gelb) für andere Zwecke 25 bis 25,25; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0. 37,75 bis 38,25; Roggenmehl 36,75 bis 33; Weizenkleie 14,60 bis 14,75; Roggenkleie 15,50 bis 16; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke, 34 bis 60; Linsen, je nach Qualität für Speifezwecke, 55 bis 110; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 4,50; Weizen- und Roggenstroh, gebündeck, 3,25; Treber, getrocknet, 17,75 bis 18,25.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. QU., 19. März. Auftrieb: 1317 Rinder (darunter 320 Ochsen, 74 Dullen, 569 Kühe, 354 Färsen), 535 Kälber, 143 Schafe, 6061 Schweine. — Rinder (Ochfen): Vollflei- schlge, ausgemästete, höchsten Schlachtwe.ts (jüngere) 59 bis 61 Mk., (ältere) 55 bis 58; sonstige vollileischige (jüngere) 50 bis 54, (ältere) 44 bis 49. (Bullen): Iüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwer.s 54 bis 56; sonstige v^ckileischige oder auSgemäftete 50 bis 53. (Kühe): Iüngere, vollsleiscy^e, ^ocysien Schlachtwerts 45 bis 50; sonstige vollileischige oder ausgemcst.ete 40 bis 44;> fleischige 33 bis 39; gering genährte 25 bis 32. (Färsen -- Kalbinnen, IungriNder —): Boll- fleischige, ausgemästete. höchsten Schlachtwerts 58 bis 63; vollileischige 53 bis 57; fleischige 48 bis 52. — Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 75 bis 80; mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 74; geringe Kälber 56 b^s 64. — Schafe: Mast- lämmer und jüngere' Mafthämmel (Weidemasi). 52 bis 60. — Schweine: Fettschweine über- 300 Pfund Lebendgewicht 54 bis 56; vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 54 bis 56; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 53 bis 55; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Psnmd Lebendgewicht 49 bis 53; Sauen 45 bis 50 Mk. — Marktverkauf: Rinder und Schweine ruhig und nahezu geräumt; Kälber und Schafe mäßig rege, ausverkauft.
Kirche und Schule.
Dorfkirchentagung in Nidda.
* Nidda, 18. März. Die Dorfkirchen - Vereinigung für das südliche Ober- Hessen veranstaltet am Montag, 26. März, hier eine Tagung, die sehr interessant zu werden verspricht. Professor der Theologie D. Hans Schmidt (Gießen), der nach Ostern unsere Landesuniversität verläßt, um nach Halle überzusiedeln, wird einen für die Pfarrer und Lehrer sehr interessanten und wichtigen Vortrag mit Lichtbildern über „Bauernerzählungen und Bauernleben aus dem heutigen Palä- ftina" halten. Der Vortragende hat die Erzählungen während eines Studienaufenthaltes selbst gesammelt und die Lichtbilder persönlich ausgenommen.
Büchertisch.
— Allgemeine Erziehungslehre. Von Professor Dr. Ernst Otto. In Leinenband 12 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. — Gestützt auf eine umfangreiche Kenntnis der verschiedensten pädagogischen Bestrebungen und Zielsetzungen umreißt der Verfasser in diesem grundlegenden Werke die Aufgaben der Erziehung im weitesten Sinne. Unterbaut wird das Ganze durch Feststellung eines allgemeinen und des speziell deutschen Crziehungsideals. Mittels einer kritischen Würdigung der Hauptwerke eines Ratorp, Vierkandt, Tönnies stellt der Verfasser weitgehend seine eigene grundsätzliche Einstellung zu den Kernfragen der Erziehung klar und untersucht im Anschluß daran den Sinn und die rationalen Regelungen der irrationalen Grundverhältnisse: Machtverhältnis und Liebesverhältnis. Auf dieser Grundlage werden Familie und Staat in ihrer Bedeutung für die Erziehung des deutschen Menschen behandelt. Der zweite Teil des Werkes gibt die Grundlage für die praktische Durchführung der Erziehungsmaßnahmen. Die Erziehung des Körpers, die Erziehung des Trieblebens und die Erziehung des geistigen Menschen sind die drei großen Aufgabenkomplexe, in denen das Ganze der Erziehung inbegriffen ist. 122
Richard Hagen: Der brennenbeSon- t i n e n t. Roman. 384 Seiten. 8°. Weltbücher-Ber- lag, Berlin-Friedenau. Ganzleinen 4,50 Mark; kartoniert 3 Mark. — Ein technischer Zukunftsroman von realer Ginbringlid .eit und dramatisch gesteigerter Handlung, psychologisch glaubwürdig und stilistisch gepflegt: eine spannende Lektüre. 107
— Radclyffe Hall: Adams Geschlecht. Roman. 348 Seiten 8°. Aus dem Englischen übertragen von Elisabeth Wacker (Romane der Welt). Th. Knaur Rächst, Verlag, Berlin W 50. Ganzleinen 2,85 Mk. 105
Telegraphische Auszahlung.
Lombardzinsfuß 8 Prozent.
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Deutsche Bank
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 Droz
__Datum p/. Dt R-ichSanlclde v 1927 Dt Ank Ablöi Schuld mit
Au^lol -Rechten
Desai. ohne Ausl s -Rechten 7®/o ftrai tf Hvp.'Bl. (Lo dvt unkündbar bis i932
VhPlo Rheinische 6öp -Bank Liqu -Go.dpi
V E (L aba BorkrtegS-Od- Ilganontn. ruckLodldor 1932 4'/, Schwer Bundesb.-Anl. ♦% Orfteretchische Goldrte 4,20°/, Oekterr ich Silberne <'7o Leiterreich ein eitl Rte 4°/o Ungarische Goldrte 4°/o Ungarische Staoisr b 1910 •*/»’/ ■ deSgl von 1913
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150
103.75
44,65
172
182
102
265
158.5
150
104,4
44.65
174
182.0
Lechiverke ...... 8
Motnirafnoerkt ...... 8
Miag ....... ic
Rekariulinei ...... 8
Beter« Union • ...... 8
Gebt Roeder ...... 1( i'oioi * Haeffner .... 6
Sodd Zocker...... 0
112
140 5
61.5
98
131.5
175,5
131.5
60.75
132
62.5
98
177.5
131.5
1 1 1 1 1 1 1 1
234 5
162
156
159
232.5
16 i
156.25
159.75
-'34.5
164
158
160
205,5
127.25
433.75
163.u i-)7,5 159,5
208
188^5
255
260
260
257.5 ■61
259
260.5
Banfnolen.
195.5
107,9
99.6
172
197 5
109
99.75
174,75
127.25
lZo.5
Berlin. 17 Marz
1
>eld
Bne>
207
127
189,25
127
108.9
100,5
99,75
Ämerikaniiche 'Jioten.....
belgische Noten ... ... Dänische Noten ...... Englische Noten . ......
4,167
58 11
111,68
1 20.358
4,187
58.35
112.12
20.438
Berlin 17 Mär<
<«eld
Brief
Franzoiische -Jioicn.....
16,47
16,53
Holländische Noten ....
167,73
168.41
Iirlicnische Noten......
22 15
22,23
Norwegische Noten.....
111.30
111,74
Teuksch-Lesterr., ä 100 Kronen
58.77
59.01
Rumänische Noten......
2.585
2,605
Schwedische Noten......
111.95
112.39
Schweizer Noten.......
80.36
80.68
Spanische Noten.......
70,33
70.61
Tschechoslowakische Noten . .
12.342
12.402
Ungarische 'Noten - .
72 85
73.15
Devrleamartt Berlin
—Frankfurt a. M.
17. März
<9 März
Amtliche Noti rung
Älmtliche Noneruna
Geld
»ner
"leld
1 Brie'
timrt.» Ron
168,08
168,42
1.792
168,07
168.41
Buen.-Lirec-
1.788
58,2i5
1.787
1.791
58,335
Brss.-Äntw
58.335
58,215
EhriKiania
111,14
111.66
111,46
111.68
Äopcnbaflen
111,93
112.15
111.94
U2,i6
Stockholm
112,08
112,30
112.08
112,30
Helsingiors-
10,52
10,54
10,515
101.1.35
Italien
22,065
22,105
22.055
22.095
London. . .
20,382
20,422
20,381
20,121
Network . .
1.1770
4,1830
1,1.70
4,1850
Poris....
16,43
16. .7
16,43
16,47
Schweiz . .
80,42
80,58
60,41
80,57
Sva.iea
70 42
70,o6
70,21
70 35
Java»
L962
1.966
1,962
1,966
Hto de Jan Wien in D-'
J. 503 a
0.50.5
0.5025
0.5045
Cefi. abgeft
•*8.79
58.91
•*6.80
08,92
Prag
12,376
12.396
12.377
12,. 97
Belirad
7.349
7,3b3
7.349
7,363
finba&eft
<3.03
73,17
73.02
73,16
Bnl arten
3.012
3,018
3,017
3.023
Lissabon
16,98
17.02
17.18
U.46
Danna
81,48
81.64
81.51
81,67
Konst nrtn
2,125
2,129
2,115
2,119
»tbcn
5,594
5,606
6,534
5.546
Canal»
1,177
4,185
4,177
4.185
Lira aav
4.326
4,334
4,316
4,824
e*» ...
«1.909
20,949 |
20.905
20 945


