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Führung bei Bezirks-Trommler- und Pfeifer- korps fand ein Um$ug durch die Straßen des Ortes nach dem schöngelegenen Lportpahe statt. Dort setzte sofort reges Leben ein. Sportler und Sportlerinnen mähen ihre Kräfte in Mann- schastslämpfen, Schüler und Schülerinnen trugen Pendelstafetten aus. Tauziehen. Hed- und Ball­spiele sorgten für lebhafte Abwechslung. DieBe- zirksriege zeigte Hebungen am Barren, die all­gemeinen Beifall fanden. Wir bringen nach­stehend die ersten Siege der Mannschaftskämpfe:

Aktive.

Weitsprung (je Mannschaft 4 Mann): 1. Fr. Turnerschaft Krofdorf 21,65 Meter: 2. Freie Turner Heuchelheim 20,65 Meter: 3. Freie Turner Wißmar 19,90 Meter: 4. Freie Turner Wieseck 19,75 Meter.

Hochsprung : 1. Freie Turner Wißmar 5.80 Meter: 2. Freie Turner Heuchelheim 5,55 Meter.

Diskuswerfen: 1. Freie Turner Anne­rod 104,40 Meter: 2. Freie Turner Heuchelheim 95,50 Meter: 3. Freie Turner Krofdorf 91,05 Meter: 4. Freie Turner Wihmar 90,60 Meter: 5. Freie Turner Wieseck 75,85 Meter.

Kugel st oh en: 1. Freie Turner Annerod 38,15 Meter: 2. Freie Turner Krofdorf 36,69 Meter: 3 Freie Turner Heuchelheim 36,05 Me­ter. 4. Freie Turner Kinzenbach 34,20 Meter: 5. Freie Turner Wihmar 34,20 Meter.

Jugend:

Deitsprung (je Mannschaft 4 Mann-: 1. Freie Turner Annerod 20,10 Meter: 2. Freie Turner Krofdorf 19.62 Meter: 3. Freie Turner Kinzenbach 19,50 Met.: 4. Fr. Turner Wieseck 18,45 Meter: 5. Freie Turner Wihmar 15,91 Meter.

Hochsprung. 1. Freie Turner Krofdorf 5,60 Bieter, 2. Freie Turner Annerod 5,55 Meter, 3. Freie Turner Launsbach 5,35 Meter: 4. Freie - Turner Wihmar 5,10 Meter.

Speerwerfen: 1. Freie Turner Annerod 126,30 Meter: 2. Freie Turner Wihmar 115,75 Meter: 3. Freie Turner Krofdorf 114,80 Meter; 4. Freie Turner Wieseck 92,30 Meter.

Sportlerinnen.

Freie Turner Heuchelheim Hochsprung: 4,60 Meter: Schleuderballwerfen: 101,36 Meter.

Schüler.

75-Meter-Pendelstasette: a-Biannschast Wieseck 43,3 Sekunden: b-Mannfchast Wieseck 45,3 Se­kunden: Freie Turner Kinzenbach 47,9 Sekunden: F"ie Turner Heuchelheim 48 Sekunden. Im Tauziehen war Wieseck weit überlegen.

Schülerinnen.

<5-Meter-Pendelstafette: 1. Freie Turner Wie­leck 48 Sekunden: 2. Freie Turner Grohen-Linden 54 Sekunden.

Den Abschluß der Veranstaltung bildete ein Fuhballwettfpiel zwischen

Wieseck 1 Naunheim I.

lebhaft von einer überaus zahlreichen Zuschauer« menge begrüßt, betraten beide Mannschasten das Spielfeld. Bach Anstoh Naunheims, der bis zur Verteidigung ging, die aber klärte, folgte, zunächst ein Tasten nach den Schwächen beä Gegners. Naunheim fand sich bald und stattete manch gefährlichen Besuch dem Gegentor ab. Auch Wieseck kam allmählich auf, jedoch lieh der Sturm sein sonstiges Präzises Zuspiel ver- missen. In der 15. Minute konnte Naunheim durch seinen Mittelstürmer in Führung gehen. Bis Halbzeit folgte nun auf- und abwogende 3 Feldspiel, bei dem jede Partei noch eine Ecke erzielte, die aber nichts cinbiachten. Nach Seiten- wechsel setzte Wieseck sich in der gegnerischen Svielhälfte fest. Eine Viertelstunde lang hatten ' Verteidigung und Tormann Mühe und Not.

die Angriffe abzuwehren. Manchmal lag der 1 Ausgleich in der Luft, doch die stabile Der- r tctöigung Naunheims klärte manches Mal zu hart. In der 24. Minute fonnte Naunheim leine Torzahl aus 2:0 erhöhen. Wohl erzielte Wieteck noch einige Ecken, die aber nichts ein­brachten. Der Schluhplifi des Unparteiischen machte dem Spiele mit 2:0 für Naunheim, Eck­verhältnis 5:4 für Wieseck, ein Ende.

Vermischtes.

Aus der Mngeftellteiibcroegung.

Am 14. Iuni war der Führer der Bank- beamienfchaft, M. Fürstenberg, 25 Iahre Vorsitzender des Deutschen Bantbeamten-Dereins Er war seinerzeit der erste, der eine planmäßige und über das ganze Reich verbreitete Erweckung und Organisierung seiner Berufsgenossen durch- fuhrte. Als er 1903 an die Spitze des D. B. V. berufen wurde, zählte dieser, im Iahre 1894 ge- arundet, kaum 4000 Mitglieder. Heute sind in :f),n tast 50 Prozent aller kaufmännisch tätigen Bankangestellten Deutschlands zusammengeschlossen.

Seinen Haupterfolg vor dem Kriege konnte er in dec nach jahrelangen und mühsamen Vor­arbeiten erfolgten G.ündung einer Neutralen Pensionskasse erblicken, die im Iahre 1909 gemeinschaftlich mit dem Zentra lverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes ins Lcben gerufen wurde, gegenwärtig ein Vermögen von weit über 60 Millionen Mark besitzt und sich als eine außerordentlich segensreiche Einrichtung erweist.

Ein Rekordausbrecher.

Dor einigen Wochen wurde der Tischler Heu- her, der aus dem Zuchthaus in Kirchen i. Rhld. nusgebrochen war, in Wallhausen a. d. Helme ge­stellt, wo er sich mit seiner Frau in einem Gast haus eingemietet hatte. Durch einen Tprungaus de in Fenster entzog er sich der Verhaftung und entkam. In Wallhausen erneut festyenommen, brach der Ausbrecher trotz der verschärften Sicherungs- maßregeln aus dem Langerhäufener Polizeigefäng- nid wieder aus, nachdem er die starken Gitterstäbe des Zellenfensters auseinandergebogen hatte und am Blitzableiter non dem sehr hoch gelegenen Stockwerk hinabgeklettert war. Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf den Puffern eines Güter­zuges nach Nordhausen ereilte Heußer erneut sein Schicksal. Schon damals kündigte er mit großer Gemütsruhe an, daß er doch wieder ausrücken werde. Schließlich ist ihm dieses Vorhaben a u f dem Transport von Nordhausen nach K i r d, e n gelungen. Er hatte sich der Fesselung ent- (cDiat und war aus dem fahrenden Zug gesprungen. Es fehlt jede Spur von ihm.

Aus Leichtsinn die Mutter erschossen.

In Hünghausen bei Plettenberg erschoß der vier­zehnjährige Ernst Groll durch unvorsichtiges Hantieren mit einer Pistole seine Mutter. Die Verstorbene war Witwe und Mutter von drei unmündigen Kindern.

Wirffchafi.

Oie Anleiheverschuldung der deutschen Städte.

Die mit der Iuni-Nummer der Zeitschrift®er Städtetag" zum ersten Male erscheinendenSta­tistischen Vierteliahresberichte" bringen u. a. Die Ergebnisse einer vom Deutschen Städtetag ver­anstalteten Erhebung über die A n l e i h e v e r - schuldung der deutschen Städte. Nach dieser Zusammenstellung betrug die langfristige Anleiheschuld ohne Ablösungs» und Aus- wertungsverpslichtungen für die Gesamtheit der deutschen Städte mit über 25 000 Einwohnern lohne Hansestädte) einschließlich ihrer Betriebe usw. am 31. März d. I. 2 012,2 Millionen Ml., wovon auf die Städte mit mehr als 200 000 Ein­wohnern 52,4 Prozent entfallen. Die gesamte langfristige Anleiheschuld gliedert sich in 1 397,5 Millionen Reichsmark Inlandsanleihen und 614,7 Millionen Reichsmark Ausländsanleihen, d. h. 30,5 Prozent der Gesamtsumme. Der An- teilsah der Auslondsanlechen ist bei den größ­ten Städten am höchsten (Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern 46,4 Prozent). Er liegt in den Städten geringerer Gröhe weit unter dem Durchschnitt, da in diesen auslandsanleihefähige Verwendungszwecke an Bedeutung zurücktreten. Ein umfassender ileberblid wird über die Ver- wen0ung der langfristigen Anleihe­schuld geboten^ Bei den Inlandsanleihen er­geben sich als Houptverwendungszwede Woh­nungsbau und Siedlungswesen (28,2 Prozent). 93,9 Prozent Oer langfristigen Aus­ländsanleihen find den Derforgungsbe- trieben und Verkehrsunternehmun­gen zugeführt worden, auf die Elektrizi­tätswerke allein entfallen 51.4 Prozent.

Ein Betrag von 26,7 Millionen Reichsmark gebt auf Die in Der Kriegszeit von einer Reihe von Städten für Kriegswohl fahrts- d to_c cf e in der Schweiz aufgenommenen Anleihen zurück. Für die Verpflichtungen aus dem A n« leiheablosungs- und Aufwert ungs- geseh (ohne Hypotheken und Grundschulden) hat sich ein Betrag von 691,7 Millionen Reichsmark, oder 30,72 pro Kopf der Bevölkerung ergeben. Durch die Erhebung sind schließlich kurz­fristige Schulden in Höhe von 664,7 Millionen Reichsmark ermittelt worden. Außerdem hatten die Städte als Ersah für noch nicht fällige or­dentliche Einnahmen 146,6 Millionen Reichs- mart als Kassenkredite und vorübergehende Be­triebskredite hereingenommen.

Von den Schlachtviehmärkten.

Infolge der schwülen Witterung war das Ge­schäft an den deutschen Schlachtviehmärkten in der Derichtswoche nur einigermaßen zufrieden­stellend. zumal auch die Auftriebszahlen weiter steigende Tendenz uufwiestn. Zwar Dedten sich

Wurst- und Konservenfabriken etwas mehr ein, doch legten anderseits die Dersandgeschäste große Zurückhaltung an den Tag. Auch von Den Arisch- fleischmärkten kam fein anregendes Moment. Der Handel verlief allgemein in ziemlich trägem Tempo, nur an Den Schasmärkten Haderte das Geschäft zuweilen etwas auf. Ausgetrieben waren Großvieh 21 500 Stück (17 100), Kälber 20 300 (19 700-, Schafe 10500 (11800) und Schweine 82 200 (84 700).

Arn Rindermarkt kamen die Bestände zumeist zu etwa vorwöchigen Preisen zur Räumung. Vollsleischige Ochsen, sowie Kühe und Färsen gaben unbedeutend nach. Kälber verkehrten bei schlechtem Geschäftsgang aus vorwiegend leicht ermäßigter Preisbasis. Schafe hatten durchweg guten Absatz. Gute Lämmer. Iährlinge und Iungschafe gingen glatt aus der Hand, so daß Der Auftrieb sich verschiedentlich als zu gering erwies. Am Schweinemarkt wurden die letzten Preise nur teilweise bewilligt. Besonders in schwerer Ware und in Sauen war das Ge­schäft recht schleppend. Gute leichte und sonstige fleischige Qualitäten waren jedoch ziemlich früh­zeitig vergriffen und konnten auch vereinzelt Kleinigkeiten gewinnen. Man notierte in Pfen­nig per Pfund Lebendgewicht:

Rinder

Kälber

Schale

Schwernr

Berlin

20-62

45-78

30-65

61 -70

Bremen

25-66

55-68

54-67

45-69

Breslau

20-56

50-75

43-62

54-65

Ehemnitz

25-60

55-82

50-60

58-72

DortmunD

28-67

50-90

54-73

Dresden

28-60

55-85

45-67

57 69

Düsteldors

22-65

50-83

62-75

Elberfeld

20-64

.50-82

55-63

Essen

27-65

42-110

45-60

62-75

Frankfurt W.

25- 62

60-82

60-68

Hamburg

15-70

40-87

20-66

55-67

Hannover

20-63

45-88

58-60

60-72

Husum

Karlsruhe

18-62

58-64

55-70

Kastel

32-64

57-76

60-68

Kiel

Köln

28-64

55-115

55-60

55-75

L.ipzig

23-63

45-83

44-67

56-71

Magdeburg

26-60

40-126

40-59

54-65

Mannheim

18-62

54-80

44-50

56-70

München

20-57

60-86

46-71

Stettin

15-54

30-75

20-58

60-71

Stuttgart

15-61

50-81

45-66

Zwickau

15-56

60-75

50-60

64-71

* Die amtliche Großhandelsindex- Ziffer. Die auf den Stichtag des 13. Iuni berech­nete Großhandelsinderziffer des Statistischen Reichs­amts ist gegenüber der Vorwoche um 0,3 v. H. auf 141,2 (141,6) zurückgegangen. Von den Haupt­gruppen hat die Indexziffer für Agrorstofse um 0,8 o. H. auf 136,0 (137,1) nachgegeben. Die Index­ziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren hat sich um 0,3 v. H. auf 134,9 (135,3) gesenkt. Die In­dexziffer für industrielle Fertigwaren hat um 0,1 v.H. auf 158,9 (158,5) angezogen.

Süddeutsche Eisenbahngesell- schäft A. - G. . D a r m ft a D t. Für das Ge­schäftsjahr 1927 wird ein Betriebsüberschuß von 5,17 Mill. Mk. ausgewiesen. Nach 3,35 Mill. Mark Erneuerungsrücklage und 2,57 Mill. Mk. Abgaben verbleibt als Aeberschuh 1,26 Mill. Mk., wozu noch 0,38 Mill. Mk. Erträgnisse aus Be­teiligungen und 0,48 Mill. Mk. Eingänge aus Zinsen kommen. Aus dem Reingewinn von 2,14 Mill. Mk. werden wieder 10 Prozent Di­vidende vorgrschlagen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 18. Juni. Tendenz: freund­lich. Wie schon im Vormittagsverkehr festzustellen war, eröffnete die heutige Börse in freundlicher Haltung. Da vom Auslände und von feiten des Publikums kaum Orders Vorlagen, beschränkte sich das Geschäft im wesentlichen auf verschiedene bevor­zugte Werte, in denen sich zeitweise recht lebhaftes Geschäft entwickelte. Der immer noch langsame Fort­gang der Regierungsbildung mahnte dagegen weiter zur Zurückhaltung, so daß das Geschäft.be­schränkt blieb. Am Kälimarkt bestand für Kali Aschersleben mit plus 9 v. H. und Westeregeln mit plus 5 v. H. verstärktes Interesse, Da hier Das gün- ftige Bezugsrecht und der gesteigerte Kaliabsatz, ebenso Der zeitweise in Erscheinung tretende Order mangel günstig wirkten. Auch für Schiffahrtswerte war das Interesse unter Schwankungen verstärkt. Nordlloyd konnten 3,75 v. H und Hapag 1,5 v. H. anziehen. Am Montanmarkt blieb Das Geschäft klein, und Die SUirsgeftaltung war hier nicht einheitlich. Klöckner konnten 1 v. H. anziehen, roatjrenD Har- pener mit minus 1 v. H. angeboten waren. Ober bedarf, Rheinstahl blieben gut behauptet. Dessauer Gas waren mit 0,50 v. H. weiter etwas gefragt. Adlerwerke eher angeboten und 2 v. H. schwächer. Am Farbenntarkt blieben I. G.-Farben mit minus

0,25 vH. schwächer. Scherdeanstalt büßten bei großem Angebot 1,5 v H. ein. Aschaffenburger Zellstoff ver- loren 2,75 o. H Am Elektromarkt hielten sich die Kursverluste und Gewinne die Waage. AEG. waren bei größerem Angebot 1,5 o. H. schwächer, Licht & Kraft verloren sogar 2 v. H. Etwas Nachfrage bestand für Danatbank mit plus 2,5 v.H. Am Ren- tenmartt war das Geschäft bei behaupteten Kursen still. Im weiteren Verlaufe schränkte sich das Geschäft ein. Die anfangs bevorzugten Werte, wie Mali Aschersleben, waren eher ongeboten, und zwar auf Gewinnsicherungen, und büßten dis zu 2 v. H. ein. Von Schiffahrtswerten waren Hapag 2 v.H. schwä­cher. Nordlloyd konnten dagegen 0,5 v. H. gewinnen. Am Devisenmärkte nannte man Mark gegen Dollar 4,1880, gegen Pfund 20,424, London gegen Kabel 4,8810, Paris 124,20, Madrid 29,56, Mailand 92,65.

Berliner Börse.

Berlin, 18. Juni. Da auch für heute Neuyork mit feinem unregelmäßigen Verlause keine Anregung bieten konnte, war im heutigen Vormittagsverkcbc eine abwartende Tendenz. Auch vorbörsstc.) schwankten Die Kurstaxen noch hin und her. Selbst von^den Großbanken trafen kaum Orders ein, ur.o die Spekulation wußte nicht, une-^icjid) vcrhaäca sollte. Es ist immer dasselbe Bild: an solchen Tagen genügt Interesse für einige Spezialwerte, um Dann zum offiziellen Beginn eine freundliche Grundst u. mung heroorzurufen. Man verwies ferner auf de.» leichten Verlauf des Geldmarktes und glaubt. Daj Der Ultimo diesmal leichter überwunden roerDeit könnte, da der offizielle Zahltag noch in diese.» Monat fällt. Die Kursentwicklung war nicht eii.- beitlich, jedoch gingen nur bei wenigen Kursen Die Abweichungen gegen den Samstagschluß über 2 v.H. hinaus. Größeres Geschäft hatten Oberkoks, Rin- gerswerke. Polyphon, Danatbank, Schiffahrtswerte. Kaliaktien. Auch Voigt & Haeffner lagen 8 v. H. höher. Bemerkenswert schwach notierten Sarotti mit minus 5 o. H. Ilse minus 5,5 v. H. und Etöhr mii us 6,25 v. H. Deutsche Anleihen unverändert. Ausländer fast geschäftslos. Bosnier und Türken etwas schwä­cher. Psondbriefmarkt geschäftslos. Der Geldmartt war unverändert. Tägliches Geld 5 bis 7 v. H. Im Verlaufe wurde es allgemein etwas lebhafter. Spezialwerte, wie Karstadt, Tietz, Rheinische Braun- kohlen, Feldmühle traten stärker hervor. Kaliwerke und Banken waren um 1 bis 4 o. H. erhöht. Berliner Handelsgesellschaft und Reichsdank konnten bis 8 v. H. anziehen. Auffallend schwach lagen Dessauer Gas mit minus 2,5 v. H. Auch der Farbenmarkt war stark vernachlässigt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 18. Iuni. Der Frankfur­ter Produktenmarkt verkehrte aus Anlaß dec schwachen AuslanDnotierungen in großer Zurück­haltung. Weizen. Hafer und Roggenmehl waren bei billigeren Preisen angeboten. Besonders schwach war Weizenmehl mit minus 0,50 Mart, ilmfätje sind nur in geringem Umfange zu vel- zeichnen. Es wurden notiert Weizen 26.50 Mark: Roggen 28,50; inl. Hafer 27,50 bis 28,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 34,75: Mais igelb) für andere Zwecke 25; Weizenmehl, süddeutsches Hpe. zial 0, 37 bis 37,50; Roggenmehl 39,25 bis 39,75; Weizenkleie 14.10 bis 14,25; Roggenkleie 16,50 bis 16,75; Erbsen, je nach Qualität für Speist- zwecke, 32 bis 60: Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke. 50 bis 95; Hcm. süddeutsches, gur, gesund, trocken, 8,50 bis 9; Weizen- und 'Koggen- ft roh. drahtgepreht. 5 bis 5,50; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 4,25 bis 4.50; Trebe . getrocknet, 17,75 bis 18 Mark. Tendenz: schwach.

frankfurter Schlachtvichmavlt.

Frankfurt a . M., 18. Juni. Auftrieb: 12>0 Rinder, darunter 246 Ochsen, 68 Bullen, 626 Kühe, 330 Färsen, 630 Kälber, 54 Schafe, 4741 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: oollflcischiq ausgemästete höchsten Schlachtwerts, jüngere 60 bis 64 Mark, ältere 55 bis 59; sonstige vollfleischige jüngere 51 bis 54, ältere 45 bis 50. Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 55 bis 57; son­stige vollfleischige oder ausgemästete 50 bis 51. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht iw irr 48 bis 52; sonstige vollfleischige oder ausgerüstete 42 bis 47; fleischige 37 bis 41; gering gnahrte 25 bis 36. Färsen (Kalbinnen, Iungrinder). voll- fleischige, uusgemäftete, höchsten Schlachtwerts bl bis 63; vollfleischige 57 bis 60; fleischige 52 bis 56. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 78 bis 81; mittlere Mast und Saugkälber 73 bis 77; geringe Kälber 60 bis 71. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 69 bis 72; vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 69 bis 73; von etwa 200 bis 240 Pfund A'«*benD- gewicht 72 bis 75; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 72 bis 74; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 64 bis 66 Mark. Marktverkauf: Am Rindermarkt reger Handel. Schweine mäßig rege, UeberftanD. Kälber und Schase ausoerfauff.

Kurszettel -er Berliner und frankfurter Börse.

r>,c hinter der Papieren onge'übrien Zistern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen DiviDenDe an. ReichsbankDiskont 7 Prozent, LombarDzinsfuß 8 Prozent.

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