gertQft werben. Auch den Anoehvrtg« von tn §^Mk>enhetmen untergebrachten verheirateten Rentenempfängern wird jetzt für die Dauer der Onvaltdenheiinpsiege ein Hausgeld in Höhe der haDen Rente bewilligt.
Ledigen Rentenempfängern wird ein Zehntel ihrer Rente, mindestens aber Mk. 3.— zur Befriedigung kleinerer Bedürfnisse belassen.
Die Zuschüsse zum Zahnersatz sind verdoppelt. Es wird jetzt zu jedem ersetzten Za^l ein Zuschuß von Mk. 2.— und für jede beschaffte Platte aus Kautschuk ein Zuschuß von Mk. 3.— gezahlt.
Alle Anträge werden mit größtmöglichster Beschleunigung bearbeitet, um die einer Heilbehandlung bedürftigen Kranken sobald als irgend möglich in diese übernehmet zu können.
Buntes Allerlei.
(Ein Amokläufer.
Dei einem von der Feuerwehr in Köchstedt bei Magdeburg veranstalteten Vergnügen geriet der 22jährige Schäfer Dodendorf mit einem Feuerwehrmann in einen heftigen Streit. Der Vater des jungen Mannes wollte den Streit schlichten: da sein Sohn sich ihm gegenüber aber ungebührlich betrug, gab er ihm ein paar Ohrfeigen. Wutentbrannt stürzte der junge Dodendorf nach Haufe und bemächtigte sich eines Armeerevolvers, den er mit sechs Schuß lud. Dann stürzte er auf die Straße und. fing an zu feuern. Dabei verletzte er ein junges Mädchen schwer an der Wade. Er lief zu seiner Braut, feuerte drei Schuh auf sie ab, die sie in Brust und Arm trafen und schwer verletzten. Auch die zukünftigen Schwieger-
elttrn wurden beide von ihm durch Schüsse schwer verletzt. Rach weiterem Herumtoben wurde der Wüterich von der Polizei festgenommen.
Auszeichnung zweier deutscher Künstler in der Tschechoslowakei.
Die Jury für die Verleihung des Staatevreisee von je 6000 Kronen an zwei deutsche Künstler der Tschechoslowakei hat ihre Entscheidung getroffen. Es wurde beschlosfen, den Staatspreis diesmal einem Dichter und einem Musiker zu verleihen. Wie verlautet, siel die Wahl aus Franz Werfel und Fidelio Finke. Die Entscbeidung der Jury bedarf noch der Bestätigung durch den Schulminister. Wer- el ist Mitglied der literarischen Sektion der preußi- chen Akademie, erhielt vor längerer Zeit den Grill- ;arzerpreis und kürzlich gemeinsam mit Fritz von lnruh und Hermann Durte den Schillerpreis. Er ist Prager von Geburt und steht im 39. Lebensjahre. Finke ist Kompositionslehrer an der Prager deutschen Musikakademie und ist der erste deutsche Trager eines Staatspreises für Musik.
Fünfzehn Personen bei einer handgranatene^plosion oerlehi.
3n Reapel fand ein einähriger Knabe, der in den Keller geschickt worden war, um Hobz heraufzuholen, in einer Ecke eine Handgranate, die er auch als solche erkannte. Der Jungte wollte darauf, nachdem er eine ganze Anzahl Kinder um sich versammelt hatte, die Handgranate zur Explosion bringen, aber der Versuch, dies durch Werfen an die Wand zu bewerkstelligen, scheiterte. Hierauf steckten die Kinder einen Papierhaufen an und legten die Handgranate darauf. Als nun die Granate explodierte, wurden 13 Kinder, davon mehrere schwer verletzt. Außerdem erlitten zwei Passanten leichte Verletzungen. ____
Volksschule« und Lehrkräfte im Jahre 1626/27.
Rach der Reichsschulstatistik betrug die Zahl der Schüler in Millionen 1921/22 8,89, 1926/27 6,63, so daß ein Rückgang um 25,5 Prozent zu verzeichnen ist. Die Zahl der Schulen hat sich von 52 320 um 0,8 Proz. vermindert, die Schulklassen von 207 000 auf 180 000 um 8 Proz. Von letzteren sind die Lehrer von 49 013 auf 43149 also um 12 Proz. zur ückg eg ang en, da der Rückgang der Lehrkräfte geringer ist als bei den Schülern, so kommen jetzt auf jede Lehrkraft durchschnittlich 37 Schüler gegenüber 45 im Schuljahr 1921/22.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Jeder seine eigene Dampfwalze.
Dieser Rotschrei ertönt sicher beim Anblick der neu hergestellten Straße, die die Zufuhrstrahe zur Kindertlinik, Ohren- und Chirurgischen Klinik bildet. Fuhtiefe Geleise und dicker Schlamm kennzeichnen diese »Straße". Möge dem, der diese Arbeiten ausführen ließ, ein Transport in schwerkrankem oder verletztem Zustand über diesen „Weg" erspart bleiben. Sofern er ihn überlebt, er wird sicher bei dieser Marterfahrt eine baldige und gründliche Straßenausbesserung in diesem ganzen Viertel geloben. S.
Berliner Börse.
Berlin, 16. Febr. (WTB. Funkspruch.) Nachdem es gestern nachmittag und abend in Frankfurt noch recht lebhaft und fest gewesen war, ist es heute
früh noch sehr still. Die Tendenz ist aber weiter stündlich. Das Publikum scheint sich weiter etwas am Geschäft zu beteiligen. Die bisher genannten Kurse sind aber wenig verändert. Man hört J.-G - Farben mit 265,5 bis 266, Rheinstahl 171,5, chapag 155 und Lloyd 159. Am Devisenmarkt nennt Paris gegen London 124,02, Mailand 92,04, Madrid 28,66, London gegen Kabel 4,8746, Reichsmark gegen Kabel 4,1925.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schristleitung.)
6. G. in £). Nachdem die einmalige Umrechnung der Renten in Goldmark erfolgt ist, kann heute eine weitere Neuregelung der Rente unter Zugrundlegung eines höheren Ortslohnes in Ihrem Falle nicht mehr erfolgen.
D. B. in G. Richtig ist folgendes: Für einen le- ditzen Arbeiter find 24 Mk. steuerfrei, für einen verheirateten Arbeiter ebenfalls 24 Mk., für die Frau 2,40 Mk., für das erste Kind 2,40 Mk. usw.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgesellschasl. Sabbatfeier den 18. Februar. Freitag abend 5.20 Uhr; Samstag vormittag 8.30 Uhr: Predigt; nachmittags 3.30 Uhr; Sabbatausgang 6.35 Uhr. Wochengottesdienjt morgens 6.45 Uhr, abends 5 Uhr.
Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 18. Februar. Vorabend 5.30 Uhr; morgens 9 Uhr; Predigt; abends 5.55 und 6.35 Uhr.
Als Entfettungsmitte! m/s unschädlichen Toluba-Kerne gern genommen und wet- ter empfohlen. 30 Gramm tn Apotheken erhältlich.
1Z Jassen
verschiedener Bohnensorfen •wurden geprüft.
Die eine Hälfte war mit einer Zutat von „W*e b e r 's <2 a rls bade r" bereitet.
Der Fachmann war nicht in der läge, sie herauszufinden. So einfach und unauffällig gleicht sich „We b e f’s
6arlsbader jeder Qeschmachs- Nuance der Ifaffeebohne an.
Allerdings: Der Prüfende hatte die Augen verbunden, sonst hätte die schöne goldbraune Färbung und die IClarheiir des Getränkes ihm die Zutat von „We b e r’s (Paris Lader
Freitag, den 11. Februar 1928 nachmittags 2 Lthr
versteigere ich im „Löwen", Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung:
L drei Schreibtische, einen Ofen, einen Eisfchrank, einen Handwagen, einen Küchenschrauk, eine Auffchnittrnaschine, zwanzig Flaschen ID ein, eine Schreibmaschine, einen Kleiderschrank, zwei Waschtische mit Spiegelaufsah, einen Kücyenschrank, einen Kastenwagen, zwei Sofas, zwei Schränke, eine Schreibladenkasse, zwei Büfetts, eine Chaiselongue, eine Kommode, eine Ladeneinrichtung, bestehend aus zwei Laden- theken mit Marmorplatten, eine Registrierkasse und vier Fleifckwaagen, ein Klavier, einen Bücherscyrank, eine große partie Spielwaren aller Art, eine große Partie Lederwaren, zehn Paar Schneeschuhe. 1773V
Ü. Ferner an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im obigen Lokal): mehrere Säcke Spihsaat, mehrere Säcke Rübsen, vierzehn Zentner Dickwurzfamen, verschiedene Sorten Gemüse- und Salatsamen.
Hebbel,
Gerichtsvollzieher in Gießen, Dammstr. 241 Telephon 239.
Nutzholzversteigerung
Am 21. Februar 1928, ab 9% Uhr vormittags, werden aus dem Gemeindewalde Ahbach in der Gastwirtschaft Tosch zu Ah- bach folgende Nutzhölzer öffentlich meist- bietend versteigert: 1781V
171 Eichenstämme 2. bis 6. Klasse, 95,85 km
2 rm Eichennutzscheit, 1,20 m lang (Kü- ferholz)
13 rm Eichennutzknüppel, 4 m lang
22 rm Eichennutzknüppel, 2m lang
4 Buchenstämme 3. und 4. Klasse, 2,98 km 182 Fichtenstämme Kl. la bis 3b, 66,30 km
68 Fichtenstangen 1. bis 3. Klasse
85 Kiefernstämme Kl. la bis 2b, 18,96 km 19 rm Kiefernnutzknüppel, 2,50 m lang.
Krofdorf, den 15. Februar 1928.
* Der Bürgermeister.
Neue Kurse
beginnen am 16. April!
Vogtsche Handelsschulen
(Heben Herborn
Verlangen Sie ausführliche Druckschrift G 44 von der Schulleitung (Heben, Goethestrafec 32
1601a
Bekanntmachung.
Die Auszahlung der 3. Rate der Winterbeihilfe der Stadt Gießen für 1927/28 erfolgt in der Stadtkasse Gießen, Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 4:
a) für Kapitalrentner am Freitag, dem
17. Februar 1928:
Buchstaben A bis R von 9 bis 12 Uhr;
Buchstaben S bis Z von 15 bis 16 Uhr;
b) für Sozialrentner am Montag, dem 20. Februar 1928:
Buchstaben A bis N von 9 bis 12 Uhr;
Buchstaben O bis Z von 15 bis 16 Uhr.
Gießen, den 15. Februar 1928.
Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt), vr. Frey.
Holzsubmisfion.
Dienstag, den 21. Februar 1928, nachmittags 2 Uhr, werden aus den Waldungen der Gemeinde Oppenrod nachstehende Holzsortimente im Submissionswege vergeben: ' 1780V
Kiefernstämme (Güteklasse N): 2a-, 2b-, 3a-, 3b-Klasse 5 Stuck, 2,08 km
kämme (Güteklasse N):
88 Stück, 13,65 km
192
86
24
3
2
Stück, 55,66 km
Stück, 46,19 km
Stück, 19,14 km
Stück, 2,46 km
Stück, 1,81 km
2a-Kla 2b-Kla 3a-Kla 3b-Kla Fichten
e e e e e e
Hessische Bürgermeisterei.
Kloos.
Fichten la-ÄIa Ib-Klas
iftämme (Güteklasse A): 3a-Kla se 1 Stück, 0,56 km Bedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben. Es ist getrennt nach Klasien einzureichen.
Oppenrod, den 15. Februar 1928.
Sohlleder Gummiabsätze Schuhputz Einlegesohlen empfiehlt
Köhler
Neustedt 79 am Oewalds» garten. 10675D
Teppiche — Läufer ohne Anz. In lOMonnfsr. lief Tepplchiaus Aßay 4t Glück, FranklurU/. Schreiben Sie sofort! 71M
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Das überlegene Lächeln der Hausfrau bei ihren Backvorbereitungen: Ich habe die butterfeine Rama, und ich weiß, daß mein Backwerk köstlich duften und trefflich geraten wird.
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Die Fremdengasse v.Neuyork Sensationsfilm aus dem Neuyorker Einwanderungsviertel in 7 spannenden Akten. In den Hauptrollen: Honte Blue, Patay Ruth Miller, Hary C'arr.
Sowie:
Landstreicher
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Heute letzter Tas: HöhereTöchtermh GreteMosheim i. d. H.
Ab morgen bis elnschl. Sonntag:
Sturmflut
Schicksal des Menschen, wie gleichst do dem Meere Sensations- und Gesellschaftsschauspiel in 7 Akten. In den Hauptrollen: Dorothea Wieck, Helen v. HUnchhofen, Oskar Harlon, Harry Hardt, Dr. Manning, Karl Platen. — Ferner:
Die wilde Emma
Lustspiel In 2 Akten.
Sowie die neuesten Tagesberichte ans aller Well


