Vorrundenspiel um die rheinische BezirkSmeisterschast.
3n dem Vorrundenspiel um die rheinische Fuß- ball-Vezirlsmeisterschast standen sich gestern in Bonn der Kölner Club für Rasensport und der Fußbollverein Koblenz-Reuendorff vor 6000 bis 7000 Zuschauern gegenüber, die Zeuge wurden, wie der Favorit von den Koblenzern 3:2 geschlagen wurde. Die Kölner setzten zu spät mit ihrem Endspurt ein und muhten dem technisch schlechteren Gegner den Sieg auf diese Weise überlassen.
Berliner Fuhball-Berbandsspiele.
Die Berliner Fuhball-Verbandsspiele wurden am gestrigen Sonntag nach fast fünfwöchiger Pause wieder fortgesetzt. Mit Ausnahme von drei Treffen, die ausfielen, kamen die übrigen Spiele mit Punktwertung zur Durchführung.
In der Abteilung^ fertigte Hertha Berliner Sportclub Corso 99 mit 10:0 ab. Bei der Pause lag der Berliner Meister schon mit 4: 0 in Führung. Eine äleberraschung bedeutet die Riederlage, die Viktoria mit 1:4 in Luckenwalde Dom dortigen Ballspielverein erlitt. Rorden- Rordwe t und Berliner S. V. 92 lieferten sich das dein Kräfteverhältnis entsprechende Anentschieden. In der Tabelle führt Hertha B. S. C. jetzt mit 22:4 Punkten vor dem Spandauer S. V. mit 16:8 Punkten.
In der A b 1 e i l u n g B errang Tennis Borussia in ununterbrochener Folge seinen dreizehnten Sieg. Union Potsdam wurde am Sonntag mit 6:1 (2:1) glatt geschlagen. Für die im Vorspiel erlittene Riederlage revanchierten sich die Berliner Kickers ausgiebig bei der Konkordia 01: auf eigenem Platze muhten die Konlorden eine 0: 13-Riederlage einstecken. Preußen siegte über Allemannia 2:0 (1:0).
Um den südostdeutschen Fußball-Äerbandspokal.
In Breslau standen fiep gestern vor etwa 4000 Zuschauern im Entscheidungsspiel um den Pokal des sudostdeutsaren Fußballverbandes die Auswahlmannschaften von Mittelschlesien und der Riedcrlausih gegenüber. Die Riederlausitzer siegten überraschenderweise mit 5:4 (Halbzeit 4:1).
Mannheim gewinnt den Hallentennis-Kampf.
Der Hallentennielampf zwischen München und Mannheim in Bayerns Hauptstadt endete mit einem überraschend glatten Siege der Mannheimer. Schon nach den Einzelspielen führten sie mit 3:1, um schließlich mit 6:2 im Gesamtresultat zu siegen.
Städteschwnnmwettkampf Bremen—Spandau.
Aus dem am gestrigen Sonntag in Spandau aus- getragenen Städtekampf im Schwimmen zwischen Bremen und Spandau ging Spandau mit 8:4 Punkten siegreich hervor. Die Bremer konnten nur die Brüst- und die Lagenstaffel für sich entscheiden.
Bayerische Eishockeymeisterschast.
Die bayerische Eishockcymeisterschaft wurde am Samstag und Sonntag fortgesetzt und endete mit dem 2:1-Sicge des Sp. C. Riessersee über den Gis« Sp. V. Füssen.
Deutsche juniormeifhrW im Ser-Sol».
Die vom Krurnhäbeler Bobclub und dem Berliner Schlittschuhclub gestern veranstaltete Junior- Meisterschaft im FünferBob für Männer wurde unter zahlreicher Beteiligung seitens des Publikums ausgetragcn. Die Länge der Bahn betrug 1470 Meter. Von den 13 gestarteten Bobs siegte der Bob „Knorke" (Lenker Hirt Feist), der damit die Iuniormeisterschaft im Fünfer-Bob errang.
Sie deutschen MchtennismeWrschastten die der Frankfurter Tennisclub in den Tagen vorn 13. bis 15. Januar zum Austrag brachte, hatten sich außerordentlich reger Beteiligung seitens der Spieler und des Publikums zu erfreuen. Die beiden Budapester, Dr. Peczi und Jakobi, zeigten sich den Frankfurtern und den übrigen Süd- westdeutschen völlig überlegen. Bei den Damen dominierte Fräulein Metzger- Berlin, die besondere Leistungen im gemischten Doppel mit ihrem Frankfurter Partner Schwarzschild gegen I o k o b i— Frau Lefeld zeigte. Von den einheimischen Damen leisteten ihr Fräulein Wenzel und Frau Le- feld, vor allem aber das jugendliche Fräulein v. Horn- Wiesbaden energischen Widerstand.
Wirtschaft.
Z.-G.-Farbenindustrie.
In der stark besuchten außerordentlichen Generalversammlung der I. -G. - Farbe nindu- strie (Frankfurt a.M.) am Samstag, die über die bekannten Kapitalbeschassungspläne zu beschließen hatte, waren 249 Aktionäre mit 912 672 500 Mk. Kapital vertreten. Davon entfielen 712 672 500 Mark auf Stammaktien, 160 000 000 Mk. auf Vorzugsaktien Serien, und 40 Mill. Mk. auf Vorzugsaktien Serie B.
Der Vorsitzende, Geheimrat Dr. D u i s b e r g , nahm bei der Begründung der Anträge auf die Verössentlichungen Bezug, die im Anschluß an die letzte Aufsichtsratssihung auf Veranlassung der Verwaltung erschienen sind. Die neuen Mittel sollen teils zur Finanzierung der stark gestiegenen Amsähe, teils zum Ausbau der neuerschlossenen Gebiete, u. a. des Ostgebiets Verwendung finden. Den Anträgen der Verwaltung entsprechend wurde der Vorstand zur Ausgabe einer Obligationsanleihe von 250 Millionen Mark ermächtigt. Die Teilschuldverschre>bungen dieser Anleihe lauten auf den Rainen der Deutschen Bank, Berlin, oder deren Ordre. Sie sind mit 6 Proz. jährlich verzinslich. Sollte die I.-G.- Farbenindustrie A.-G. auf die Stammaktien eine Dividende von mehr als 12 Proz. verteilen, so erhöht sich für das betr. Jahr die Verzinsung der Teilschuldverjchreibungen für jedes Mehrprozent Dividende um 112 Proz. der Zusatzverzinsung. Die Gesellschaft hat jederzeit das Recht, die Teilschuldverschreibungen mit einer Frist von vier Monaten zu 110 Proz. Rückzahlung zu kündigen, spätestens am 1. Juli 1945 sind die Schuldverschreibungen zu 110 Proz. rückzahlbar. Ihre Inhaber haben bis zum 31. Dezember 1941 das Recht, die Teilschuldverschreibungen gegen Stammaktien in Höhe des halben Renn- wertes der Schuldverschreibungen zu Kursen umzutauschen, die von 200 Proz. im Jahre 1928 auf 100 Proz. im Jahre 1941 fallen. Den Stammaktionären der I.°G.°Farbenindustrie wird die Anleihe im Verhältnis von 4:1 angeboten. Ferner den Stammaktionären der Dynamit A.-G. Dorrn. Alfred Robel & Co, Hamburg, Rheinisch- Westfälischen Sprengstoff A.-G., Köln, A.-G. Siegener Dynamit-Fabrik, Köln, Gustav Gen- schow & Co., A.-G., Berlin und A. Riebecksche Montanwerke A.-G, Halle, in dem entsprechend vertraglich festgelegten Verhältnis. Aebersteigt der Rennwert der eingereichten Teilschuldverschreibungen den Erwerbspreis der gegen sie zu übernehmenden Aktien, so wird der übersteigende Betrag nach Wahl der Gesellschaft ganz oder teilweise in abgesiempelten Teiljchuldverschrei- bungen unter Anrechnung zu Rennwert oder in bar erstattet. Falls die Gesellschaft ihren Aktionären bis zum 31. Dezember 1941 einen Bezug auf neue Stammaktien einräumt und den Inhabern der Teilschuldverschreibungen kein entsprechendes Bezugsrecht auf neue Aktien anbietet, wird der Wert des Bezugsrechtes beim Aktienerwerb vergütet. Alles Rähere besagen die demnächst erfolgenden Bekanntmachungen.
Die Versammlung beschloß weiter, 60 000 Stück Vorzugsaktien Serie A über je nom. 1000 Reichsmark in Stammaktien umzuwandeln. Die volle Dividendenberechtigung beginnt mit dem 1. Januar 1928. Auch im übrigen sollen diese Aktien von diesem Zeitpunkt ab den alten Stammaktien gleichgestellt werden. Der Aussichtsrat wurde ermächtigt, die durch diesen Beschluß bedingten Satzungsänderungen vorzunehmen. Weiter beschloß die Versammlung, noch Satzungsänderungen bezügl. der Vertretung der Gesellschaft unter Hinterlegung von Aktien zur Generalversammlung. Ebenso einen Zusatz zu § 13 des Gesellschaftsvertrages, wonach das Recht auf Dividende ruht, solange Qlftien sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder zu ihrer Verfügung stehen.
ileber die geschäftliche Lage wurde berichtet, daß das Llnternehmen in allen Geschäftszweigen gut beschäftigt ist und daß, wie schon im Anschluß an die letzte Aufsichtsratssitzung mitgeteilt wurde, für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einer Dividende von 12 Prozent für die Stammaktionäre gerechnet werden kann.
Aus Anfrage wurde erklärt, daß sich die Gesellschaft im Besitz von ungefähr 100 Mill. Mark Vorratsaktien befindet. Der Aufsichtsratsvor- sitzende führte ferner auf Anfrage von Aktionär- feite auL, daß die I.-G.-Farbenindustrie, die sich erst spät der Kunstseidenfabrikat'on zugewandt habe, mit dem Ausbau ihrer Anlagen zur Kunstseideherstellung beschäftigt sei und an zweiter Stelle in Deutschland hinter der Ver. Glanzstofs A.-G. stehe.
Die Gesellschaft fabriziert alle drei Arten Kunstseide, die Viscosefabrik in Wolfen stelle täglich 5000 Kilogramm her. Drei weitere von Köln- Rottweil übernommene Anlagen seien im Bau und sollen ebenfalls täglich je 5000 Kilogramm Herstellen. Die Acetatproduktion beträgt täglich 2000 Kilogramm unö soll bis zum nächsten Jahr auf gleichfalls 5000 Kilogramm gesteigert werden. Eine Anlage zur Herstellung von Acetylcellulose wird ebenfalls nach ihrer Fertigstellung eine Produktion von täglich 5000 Kilogramm erreichen.
Hessische Kohlenproduktion 1927.
Die monatliche Statistik der Kohlenproduktion des Volksstaates Hessen weist für das Jahr 1 927 folgende Zahlen nach: an Rohbraunkohlen wurden gefördert 426 890 Tonnen, verkauft wurden davon 164 711 Tonnen: der größte Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet.
Aus den verarbeiteten Rohkohlen wurden neben Schwelereiprodukten erzeugt 1325 Tonnen Braunkohlenbriketts, 1738 Tonnen Raßpreßsteine.
Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände sowie des Absatzes und Selbstverbrauches verblieben am Monatsschluß absatzfähig 103 758 Tonnen Rohkohlen, 3782 Tonnen Briketls, 13 236 Tonnen Raßpreßsteine, zusammen 120 776 Tonnen Braunkohlen und Braunkohlenprodukte im Gesamtwert von 797 682 Mk.
* D i e amtliche Großhandelsindex- z isf e r. Die auf den Stichtag des 11. Januar 'berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber der Vorwoche von 139,4 aus 139,0 oder um 0,3 Prozent zurück- gegangen. Von den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstofie um 0,8 Prozent auf 133,3 (Vorwoche 134,4 und diejenige für Kolonialwaren um 0,6 Prozent auf 129,4) (130,2) gesunken. Die Indexziffern für industrielle Rohstoffe und Halbwaren, sowie für industrielle Fertigwaren haben keine Veränderung erfahren.
* Genossenschaften und Konkurse im Jahre 1 9 2 7. Von den rund 5800 Konkursen des Jahres 1927 entfielen auf die Genossenschaften 104, das bedeutet, daß auf 100 Genossenschaften nur 0,19 Konkurse kamen, gegen 0.34 im Jahre 1926. Der Gesamtbestand der Genossenschaften belief sich am 1. Januar d. I. auf 52 200, davon 22 500 Kreditgeyosfenschasten. Die Kreditgenossenschaften wiesen mit 15 Konkursen einen noch geringeren prozentualen Anteil, nämlich nur 0,06 Konkurse auf 100 Kreditgenossenschaften auf.
* Anleihe der Stadt Wetzlar. Die Stadt Wetzlar hat durck die „Beratung und Vertretung von Kommunen G. m. b. H." in Berlin eine 8-v. Anleihe in Höhe von 1,6 Millionen Mark aufgenommen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 16. Ian. Tendenz: schwächer. — Auch zu Beginn der neuen Woche blieb das Geschäft an der Börse auheroi;dent- l i ch still und zurückhaltend, da die zweite Hand dem Markte immer noch last vollkommen fern blieb. Die Spekulation verhielt sich weiter abwartend und schritt verschiedentlich zu Abgaben, so daß bei den ersten Kursen die Tendenz allgemein schwächer war. Man zeigte sich in Börsenkreisen verstimmt darüber, daß die Generalversammlung der I. G. Farbenindustrie feine Anregung gebracht hat. Starke Unsicherheit wurde weiter hervorgerufen durch den Streikbeschluß der sächsischen Metallarbeiter. Der Geldmarkt blieb verhältnismäßig leicht. Tagesgeld war zwar im Zusammenhang mit dun heutigen Zahltag etwas gesucht, dagegen wurde die weitere Entwickelung der Marktlage skeptischer beurteilt. An den Effektenmärkten ergaben sich gegenüber der Samslagsbörse überwiegend Rückgänge von 0 5 bis 3 Prozent. Stark angeboten waren 2 G. Farben, die 4,25 Prozent nachgaben. Am Elektro markt verloren Licht & Kraft 4 Prozent, die übrigen Werte gingen um ca. 3 Prozent zurück. AEG. blieben knapp behauptet. Am Montanmarkt waren Gelsenkirchen und Harpener mit je minus 3.5 Prozent stärker abgeschwächt. Banken durchschnittlich 2 bis 3 Prozent nteeriger. Gleich nach Festsetzung der ersten Kurse wurde die S.immung. ausgehend vom Elertromarlt. etwas freundlicher. AEG.. Licht & Kraft und Siemens tonnten je 2 Prozent anziehen. Auch I. G. Farben plus 2 Prozent. Heimische Anleihen still. Reußesih knapp behauptet. Ablösung und Option etwas gefragt. Ausländer fast umsatzlos. Im weiteren Verlaufe stagnierte das Geschäft fast vollkommen und die Kurse bröckelten leicht ab. Gegen die ersten Kurse ergaben sich aber noch Gewinne bis zu
2 Prozent. Im Devisenve rkehr notierte die Reichsmark gegm Kabel 4.1965, gegen London 20,480. Par'.v gegen London 124,02, Mailand 92,20, Madrid 28,425. London-Kabel 4,8785.
FrankfurLer Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 16. Ian. Die allgemeine Marktlage ist unverändert sehr ruhig. Mahlweizen findet kaum Abnehmer, dagegen ist Futterweizen gesucht. Die amtliche Rotierung muhte um 0,50 Mk. erhöht werden. Roggen liegt matt. Gerste für Brauzwecke zeigt eine wesentlich freundlichere Stimmung bei erhöhten Preisen. Für beste Ausstich-Qualitäten werden bis zu 32 Mk. bezahlt. Hafer ist besser gesucht. Mais stark befestigt. Das Geschäft in Mehl ist ganz lustlos. Weizenkleie zur sofortigen Lieferung ist weiter außerordentlich gesucht. Kartoffeln gaben bei kleinen Umsätzen im Preise nach. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs, 25, Weizen 2, gut, gesund, trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs, 23,50 bis 23,75; Weizen 3, geringere Beschaffenheit, biH zu 23 Proz. Feuchtigkeit, 22,50 bis 23; Roggen 24,50 bis 24,75; Sommergerste für Brauzwecke 27,50 bis 29; Hafer, inländ., 23 bis 24; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,25 bis 21,50; Mais (gelb) für andere Zwecke 22 bis 22,25; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0, 37 bis 37,50; Roggenmehl 34,50 bis 35,50; Weizenkleie 14,25; Roggenkleie 15,25 bis 15,50; Erbsen, je nach Qualität, für Speifezwecke 32 bis 60; Linsen, je nach Qualität, für Speifezwecke 40 bis 80; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8 bis 8,50; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht, 4,50; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt, 3,25 bis 3,50; Treber, getrocknet, 18 bis 18,25 Mark.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt, 16. Ian. Auftrieb: 1498 Rinder (darunter 315 Ochsen, 84 Bullen, 724 Kühe, 375 Färsen), 578 Kälber, 136 Schafe-, 6290 Schweine. Rinder (Ochsen): Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 57 bis 60 Mk., (ältere) 53 bis 56; sonstige Dollflei* schige (jüngere) 50 bis 52, (ältere) 46 bis 49; fleischige 41 bis 44. (Bullen): Jüngere, volk- sleifchige, höchsten Schlachtwerts 51 bis 54; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 47 bis 50. (Kühe): Jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 44 bis 47; sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 38 bis 42; fleischige 32 bis 37; gering genährte 22 bis 31. (Färfen — Kalbinnen, Iung- rinder): Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 57 bis 60; vollfleischige 53 bis 56; fleischige 45 bis 52. — Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 72 bis 75; mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 71; geringe Kälber 50 bis 64. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Mast- hämmel (Weidemast) 46 bis 50; mittlere Wast- lämmer, ältere Masthäinmel und gut genährte Schafe 39 bis 45; fleischiges Schafvieh 30 bis 38. — Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 56 bis 57; vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 55 bis 57; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 54 bis 57; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 49 bis 53; Sauen 40 bis 47 Mk. — Marktverkauf: Rinder langsamer Handel und Lieberstand. Kälber und Schafe rege und ausverkauft. Schweine mäßig rege und ausverkauft.
Kunst und Wissenschaft.
Aus dem Darmstädter Kunstleben.
Der Odenwaldmaler Johannes L i p p m a n n feierte am 14. Januar seinen 70. Geburtstag. Er ist in Offenbach geboren, hat die dortige Kunstschule besucht, dann das Atelier von Klimsch in Frankfurt und lieh sich später in seiner Vaterstadt nieder, um vor etwa zwanzig Jahren nach Lichtenberg im Odenwald uberzusiedcln. Lippmann gehört zu den geschätztesten und volkstümlichsten Malern des Odenwaldgebietes und ist mit seinen Schöpfungen seit langem erfolgreich auf vielen hessischen Ausstellungen hcr- Dorgetreten.
Geheimrat Friedrich Coofs f-
In Halle u e r ft a r b , wie von dort gemeldet wird, der Kirchen- und Dogmengeschichtler Geheimer Konsistorialrat Professor D. Dr. jur. et phil. Friedrich ß o o f s im 70. Lebensjahre. Er war ein Schüler von H a r n a d, der auf die Theologie der verflossenen Jahrzehnte nachhaltig eingcwirkt hat. Von feinen zahlreichen Arbeiten seien hier nur genannt fein ..Leitfaden zum Studium der Dogmengeschichte" (4.21. 1906), „Anti-Haeckel" (5. 21.1906), „Grundlinien der Kirchengeschichte" (2. A. 1910), „Wer war Jesus Christus?" (2.21.1922) und „Paulus von Somofato (1924). Loofs war auch Mitherausgeber der „Theologischen Studien und Kritiken".
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
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182
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Darmft. u. Vlanenalbant 12
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248
248
247,5
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Dresdner Bant .10
170,5
162.5
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169
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I6S,25
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14. 1. | 16.1 | 14. 1. | 16. 1
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