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Frteba Helfrich, Tübingen. 3. Preis: Her­mann Schroth, Büdingen.

100 Silben. 1. uni) Ehrenpreis: Heinrich Köhler. Laubach; Frieda Kinzebach, Friedberg. 2. Preis: Frieda Großmann, Büdingen. 3. Preis: Berthold Klar. Büdingen.

8 0 S i l b e n. 1. und Ehrenpreis: Heinz Strauch. Büdingen: Marie Eckert, Büdingen: Helene Reuß, Laubach; Richard Heinbach, Schotten: Elfriede Kitzler. Butzbach: Karl Breidenbach, Büdingen: Max Katz, Schotten. 1. Preis: Äisabeth Hof­mann, Büdingen: Helene Dreimark, Büdingen: Emil Hübner, Büdingen. 2. Preis: Helmut Höckel, Friedberg: Karl Knaf, Büdingen. 3. Preis: Christ. Klor, Büdingen.

60 Silben. 1. und Ehrenpreis: Friedrich Wirth, Schotten: Georg Spamer, Schotten: Frie­del Eckert, Büdingen: Wilhelm Glock, Schotten: Karl Peil, Büdingen. 1. Preis: Wilhelm Rullmann, Büdingen. 2. Preis: Elfe Rickert, Büdingen. 3. Preis: Friedrich 2m!, Büdingen: Willi Lehning, Büdingen.

Preis-Schon- und -Richtigschreiben.

Verkehrsfchrift. 1. und Ehrenpreis: Kurt Leipold, Verein 1861, Giehen: 2. Rullmann, Verein Schotten; Helene Reuß, 2aubach: Hein­rich Köhler, Laubach. 1. Preis: Georg Wahl, Gesellschaft, Gietzen. 2. Preis: Richard Heim­bach, Scholten; Karl Breidenbach. Büdingen. 3. Preis: Heinz Strauch, Büdingen; Carl Arheck, Büdingen; Elfriede Kitzler, Butzbach; Karl Peil, Büdingen; Wax Katz, Schotten; Karl Knaf, Büdingen; Elisabeth Hofmann, Büdingen; Ot­tilie Treser, Gesellschaft, Gietzen.

Redeschrift. 1. und Ehrenpreis: 2. Rüll- mann, Schotten. 2. und Ehrenpreis: Georg Wahl, Geiellschast, Giehen; Carl Arheck, Verein Büdingen.

Wirtschaft.

Norddeutscher Lloyd, Bremen.

3n der gestrigen a. o. G. B. des Rorddeutschen 2Iohö in Bremen führte Präsident Heineken zur Kapitalerhöhung u. a. aus: Ein ameri­kanisches Konsortium habe dem 2lohd ein festes Angebot auf nom. 35 Mill. Wk. 2loydccktien mit Dividende ab 1. Januar 1928 zu 137 Prozent netto gemacht mit der Maßgabe, daß der Lloyd an dem Gewinn von über 140 Prozent mit 70 Prozent beteiligt ist. Das Angebot sei nach An­sicht der Verwaltung außerordentlich günstig. Die Aufbringung von neuem Kapital in Deutschland sei unter den heutigen Verhältnissen und bei dem allgemeinen Kapitalmangel wohl gänzlich aus­geschlossen. Daß die neuen Aktien an dem vollen Gewinn des laufenden Jahres beteiligt sein sol­len, sei eine Forderung des Konsortiums ge­wesen. Zur Freigabe teilte der Präsident mit, daß das schon vor Monaten in Aussicht ge­stellte Geld für die beschlagnahmten Piers in Höhe von 9 Mill. Wk. bis jetzt noch nicht ein- gegangen sei. Die Abschätzung und Bewertung dieser Beträge sei sehr kompliziert, und in jedem Falle sei es ausgeschlossen, darauf Finanzpläne zu basieren. Was die Geldbeschaffung selbst anbelange, sei eine solche nicht gerade akut. Das Geschäft des laufenden Jahres sei nicht so günstig verlaufen, wie das des vor­hergehenden. Obgleich es quantitativ durchaus den Erwartungen entsprochen habe, sei es quali­tativ infolge der immer steigeirden Unkosten, Strecks usw. nicht befriedigend gewesen. Immer­hin rechne man für 1928 mit der gleichen Dividende wie für 1927. Die Verhandlungen mit der H ap a g seien zur Zeit nur unterbrochen. Beide Teile hätten nach wie vor den Wunsch nach einer Verständigung und würden die Ver­handlungen demnächst wieder auf­nehmen. Die vorgeschlagene Kapitalerhöhung bedeute keine Erschwerung der Verhandlungen. Es sei im Gegentell von vornherein vorgesehen, daß beide Gesellschaften ihr Kapital auf die gleiche Höhe bringen sollten.

Bankier S i ck bedauerte den Pessimismus, den die Verwallung bei 'Beurteilung der Geschäftslage geäußert habe. Er glaube, daß die Geschäftslage doch wohl etwas zu schwarz geschlldert worden sei, um die Aktienbegebung in Amercka zu recht­fertigen. Aus der Freigabe müsse der Lloyd nach immerhin vorsichtiger Prüfung rund 100 Mill. Mk. erhalten. Der Vorsitzende er­widerte, daß er die Geschäftslage so geschlldert habe, wie sie den tatsächlichen Verhältnissen ent­spreche. Was die Freigabe betreffe, so sei noch nicht vorauszusehen, wann man die Gelder er­halten werde.

Die G. V. genehmigte einstimmig die beantragte Kapitalerhohung um 35

Mill. Mk. neue Stamm- und 1 093 800 Wk. neue Vorzugsaktien auf insgesamt 165 Mill. Wk.

Oie Deutsche Reichsbahn im Oktober.

Der Güterverkehr hatte im Monat Ok­tober etwa den gleichen Umfang wie im Monat September. Im arbeitstäglichen Durchschnitt wur­den insgesamt 162 039 Wagen im Oktober gegen 161 451 im September gestellt.

Der Personenverkehr war in der ersten MonatshLlfte teilweise noch lebhaft, nahm aber bann entsprechend der Iahreszeit stark ab. Ins­gesamt wurden im Oktober 1522 überplanmäßige Züge gefahren (Vormonat 5960, Oktober 1927 1769). Der Fahrplanwechsel am 7. Oktober voll­zog sich reibungslos. Die Verminderung der Zcchl der Wagenklassen wickelte sich betrieblich ohne Störungen ab. Besonders bei Zügen für den Rahverk^r und aus Rebenbahnen war eine Aufwanderung in die zweite Wagenklasse zu bemerken.

Die geleisteten Zugkilometer betrugen im Sep­tember 1928 55 160 000 gegen 58 178 000 im August 1928 die Wagenacbskiilometer: 2 623 988 000 gegen 2 733111 000.

Die Einnahmen aus Personen- und Ge­päckverkehr betrugen im September 135,031 Will. Mk., aus Güterverkehr 292.500 Wlll. Wk. und aus sonstigen Einnahmen 42,43 Mill. Mk.. zusammen 469,96 Will. Wk. Die Ausgaben betrugen für Betrieb und Unterhaltung 318,62 Will. Mk., davon persönliche Ausgaben 199,72 Mill, Mk.. sächliche Ausgaben 118,90 Mill. Wk., für Erneuerung der Reichseisenbahnanlagen 60,61 Wlll. Wk. Die Verzinsung der Reparations­schuldverschreibungen erforderte 45,14 Wlll. Mk., die gesetzmäßige Tilgung 9,63 Mill. Mk., die Rückstellung für die gesetzliche Ausgleichsrücklage 9,40 Will. Mk. und die Rückstellung für Vor- zugsdividende 6,3 Will. Mk., insgesamt 449,69 Will. Wk.

Die Gesamteinnahmen der Reichsbahn stiegen im September gegenüber dem Vormonat um rund 7 Will. Mk. Im Personenverkehr, der infolge des günstigen Wetters lebhafter als in den gleichen Monaten der Vorjahre war, ging zwar die Einnahme mit Ablauf der Hauptreisezeit wellerhin zurück. Demgegenüber brachte der stärkere Güterverkehr höhere Erträgnisse, die auch darauf zurückzuführen sind, daß gegen Ende des Monats noch viele Güter zur Ausnutzung der gegen Oktober billigeren Tarife auf den Weg gebracht wurden.

Die Ausgaben hielten sich hn allgemeinen ailf der Höhe des August. Der Wehrertrag von rund 20 Will. Mk. wurde dem in den früheren Monaten in Anspruch genommenen Vortrag aus 1927 wieder zugeführt.

Der Perfonalstand betrug im September ins­gesamt 735 524 Köpfe, gegen 729 080 im August.

* Kapitalverdreifachung bei dem Bayernwerk und bei der mittleren Isar. Von den im bayerischen Haushallsetat für die Bayerischen Großkraftwerke und die Deutsche Spinnerei-Maschinenbau A.°G., Ingolstadt, neu ein­gesetzten Forderungen von 28,26 Millionen Mark sind, wie dieMünchener Zeitung" hört, 28 Mill. Mk. für den weiteren Ausbau der Bayerischen Großkraft­werke bestimmt. Die mittlere Isar erhöht ihr Kapital von 9 auf 27 Millionen Mark. Von den neuen Aktien übernimmt der bayrische Staat 16 Millionen Mark, die Reichsbahn 2 Millionen Mark. Das Bayernwerk enthüll 12 Millionen Mark als neues Aktienkapital und verdreifacht damit ebenfalls das bisher 6 Mil­lionen Mark betragende Kapital. Die neuen Aktien übernimmt ganz der ba Zische Staat.

* Wayß & Freytag A.°G., Frankfurt a. M. Das am 31.^uli ''28 abgelaufene erste Se­mester des Geschäftsjab. es 1928 hat > ch dem Be­richt der gestrigen Aufsichtsratsfitzung gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres eine weitere Erhöhung des Umsatzes im In- und Auslande gebracht. Die vor­liegenden Aufträge sichern der Gesellschaft auch über das zweite Semester hinaus, insbesondere im Aus­land, eine befriedigende Beschäftigung. So hat die Gesellschaft ihr Arbeitsgebiet durch Errichtung einer Niederlassung in Costarica neuerdings auf Zentral­amerika ausgedehnt, wo sich bereits ein umfang­reicher Straßenbauauftrag in Ausführung befindet.

* Rheinisch-Westfälisches Kohlen- syndikat. In der gestrigen Mllgliederversamm- lung des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats wurde die Umlage für Oktober unverändert mit 2,20 Mark beschlossen. Ferner wurde durch Mehr­heitsbeschluß ein Antrag angenommen, die am 1. Mai aufgestellten Preise aufrechtzuerhalten. So­dann wurde beschlossen, für verschiedene Torfsorten mit Wirkung ab 16. Novembe'' die Verkaufspreise im Rahmen des im Mai von den Organen der Kohlen­wirtschaft gebilligten Masse, zu erhöben. Die Markt­lage für Ruhrkohle in den letzten Monaten wurde als ziemlich gleichmäßig bezeichnet.

Frankfurter Börse.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

F r a nk fu r t a. W., 15. Rov. Tendenz: unein­heitlich. Die weiterhin volllommen unklare rnnerpolitische Lage verursachte im heutigen Börsenverkehr wieder eine merkliche Un­sicherheit. Dazu kamen die bisher ergebnislos verlaufenen Besprechungen der beiden Parteien im Eisenkonflikt und die nun erfolgte Aus­sperrung in der Märkischen Eisenindustrie. Die Spekulation bekundete infolgedessen nur wenig Neigung zu lebhafterer Betätigung, zumal von außen her Orders nur in geringem Umfange erngetrossen sein dürften. Die llmsatztätigkeit war daher wieder recht gering, bei uneinheitlicher Kursgestaltung. Einiges Interesse bestand für Banken, die bis 1 Prozent anzogen; nur Commerzbank etwas niedriger. In Daimler, die erneut 1,25 Prozent gewannen, hielt die Kauftätigleit auf die bis jetzt unbestätigten Ge­rüchte einer ausländischen Interessennahme an. Auch Kleyer waren gefragt und 3 Prozent fester. R. S. 11. dagegen mit 21 Prozent Wecker schwach. Ebenfalls konnten Schiffahrtswerte die gestrigen Kursgewinne nicht ganz behaupten. Am Chemiemarkt gaben Farben bei kleinen Umsätzen leicht nach, Scheideanstalt stark angeboten und 3 Proz. schwächer. Elek­trowerte waren überwiegend schwächer. S ch u ck e r t und Siemens verloren je 1 Proz., Chade-Aktien minus 0,75 Wk. Für Licht und Kraft bestand wenig Interesse bei plus 2 Proz. Montanwerte lagen fast geschäfts­los bei wenig veränderten Kursen. Lebhafter ge­fragt waren Deutsche Linoleum, die 5 Proz. an­ziehen tonnten. Deutsche Anleihen blieben auf dem erhöhten Abendkursniveau knapp be­hauptet. Ausländische Renten still. Im Verlaufe wurde die Haltung überwiegend etwas fester, doch formte sich das Geschäft ün allge­meinen nicht beleben. Lebhafter gefragt waren Reichsbank, die 2 Proz. anzogen, und weiter­hin Deutsche Linoleum, die erneut 3 Proz. gewannen. Dec Geldmarkt war weiter etwas angespannt. Tägliches Geld 6,5 Proz. Am De­visenmarkt nannte man: Mark gegen Dollar 4,1990, gegen Pfund 20,355, London gegen Kabel 4,8480, gegen Paris 121,10, gegen Mailand 92.58, gegen Madrid 30,06, gegen Holland 12,0790.

Berliner Börse.

Berlin. 15. Rov. Zu Beginn des offiziellen Börsenverkehrs war die Stimmung nach einem unsicheren Vormittagsverkehr etwas freund­licher geworden. Trotz einer gewissen Ver­schärfung in der innenpolitischen Lage war man doch der Ansicht, daß in der Panzerkreuzer- Frage ein Kompromiß zustande kommen wird. Wenn die gestrig n Verhandlungen in Düsiel- dorf noch keine (S'.ntgung ergeben haben, hegte man doch im Zusammenhang mit der Reise des Reichsarbeitsministers ins Ruhrgebiet die Hoff­nung, daß man in Bälde zu einer Verständigung kommen wird. Unangenehm auf genommen wurde die Aussperrung von 35000 Arbei­tern in der Märkischen Eisenindustrie, da man befürchtet, daß die Versorgung der Industrie dar­unter starker leiden würde. Die Besprechungen in der Reparationsfrage nehmen in Paris ihren Fortgang, so daß eine gewisse Befriedigung hier­über bestand. Wenn das Geschäft auch noch keinen größeren Umfang hacke, beobachtete man doch ein langsames Steigen des Interesses des Pu­blikums sowie des Auslandes, das sich natur­gemäß auf einige Spezialwerte beschränkte. Die Ansichten über eine eventuelle Diskont- veränderung in London waren geteilt, infolge der letzten großen Geldabzüge hegt man gewisse Befürchtungen einer Erhöhung. Die ersten Kurse waren gegen die gestrigen Mittagsschluß- lurfe nicht überall behauptet, zunr Teil waren Schwanlungen von 1 bis 2 Prozent festzustellen. Don Kali wert en, bei denen die heutigen Aufsichtsratssitzungen anregten, konnten besonders Salzdetfurth anziehen. Auch Deutsche Linoleum lagen auf die heutigen Pressemel­dungen über eine Fusion mit den Linoleum- Unternehmungen 7 Prozent fester. Polyphon waren gefragt und fester. Deutsche An- leihen auf die erwähnt Reneparaliensbesprechun- gen gesucht und fester. Ausländer unein­heitlich. Der Geldmarkt zeigte am heutigen Wirtschaftsmedio (Steuerzahlungen usw.) eine {tariere Anspannung. Tägliches Geld 7, bzw. 6,5 bis 8,5 Prozent. Monatsgeld 7,75 bis 8,75 Pro­zent. Der Pfandbrief markt hacke geteilte Tendenz. Rach den ersten Kursen wurde es un- einheitlrch und trotz fester Grundstimmung eher niedriger. Später erholte sich das Kursniveau wieder. Polyphon plus 4 Prozent, Elektro- toertc plus 0.5 bis 1 Prozent, Deutsche Waffen plus 4 Prozent, K a l i w e r t e nnnus 1 Prozent.

Frauksurier Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 15. Rov. Der Frankfurter Produktenmaickt verkehrte in ruhiger Hallung. Die Händler geigten eine große Zurückhaltung, da Anregungen von Auslandsecke nicht Vorlagen und Umsätze aus diesem Grunde nur spärlich zustande kamen. Es wurden notiert: Weizen 23,10 bis 25; Roggen 22; Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 24,25; inl. Hafer 22,75 bis 23,50; Mais (gelb) für Fuckerzwecke 22,25 bis 22,52; Weizen­mehl, süddeutsches Spezial 0, 33,50 bis 24,25; Roggenmehl 29,25 bis 30; Weizeirkleie 13,50 bis 13,60; Roggenkleie 13.75 bis 14. Tendenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 15. Rov. Auftrieb: 82 Rinder. 1358 Kälber. 803 Schafe. 482 Schweine. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 64 bis 69, mittlere Mast- und Saugkälber 56 bis 63. ge­ringe Kälber 50 bis 55; Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel. Weidemast. 40 bis 45. mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe, 35 bis 39, fleischiges Schaf - Vieh 26 bis 34; Schweine: vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 300 Pfund Lebendgewicht 74 bis 77, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 72 bis 76. In allen Diehgattunaen schleppendes Geschäst, ausverkauft. Bei Kälbern ausgesuchte Ware über Rockz.

Kunst und Wissenschaft.

Oie deutschen Nobelpreisträger.

Professor Dr. Adolf Windaus in Göttin^ gen. dem die schwedische Akademie den Nobel» preis 1928 für Chemie zugesprochen hat, hat diese Auszeichnung auf Grund seiner aufsehen­erregenden Entdeckung der Uebereinstimmung zwi­schen dem antirachitischen O-Ditamin mit dem Ego» ftcrin erhalten. Der Gelehrte, der seit 1915 in Göt­tingen wirkt, steht im 53. Lebensiahre. Die Teck- Nische Hochschule Hannover hat ihn vor einiger Zeit zum Dr.-Jng. e. h. ernannt

Universitätsprofessor, Geheimrat Dr. Heinrich Wieland in München, dem der Nobelpreis 1927 für Chemie zugesprochen wurde, steht als Direktor des Chemischen Laboratoriums des bayerischen Staates an einer besonders wichtigen Stelle der chemischen Wissenschaft und hat einen weck über die Grenzen Deutschlands hinaus reichen­den Ruf als Fachgelehrter. Er ist 1877 in Pforz­heim geboren. Seine Habilitierung erfolgte 1904. Im Jahre 1909 wurde er außerordentlicher Pro­fessor. Vier Jahre später kam er als Vorstand ber organischen Slbteilung des Staatslaboratoriums nach München, worauf 1917 seine Ernennung zum ordentlichen Professor für organische Chemie an der Technischen Hochschule in München erfolgte. 1921 wurde er Ordinarius für Chemie in Freiburg i. Br., 1925 kam er wieder nach München, diesmal als Ordinarius.

Von seinen Werken sind vor allem zu nennen wissenschaftliche Arbeiten in der organischen Chemie und Biochemie. Nebenbei hat er die Schriftleckung vonLiebigs Annalen der Chemie" Inne. Wieland ist Mitglied der Akademien von München, Göttin­gen und Heidelberg. Er wird sich zur Entgegen- nähme des Nobelpreises persönlich nach Stockholm begeben.

Vücheriisch.

Franz Schubert und da - deutsche Lied. Von Professor Dr. H. Freiherr von der Pfordten. 3. Auflage. Sammlung Wissenschaft und Bildung. Gebunden 1,80 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig (417). Dieses liebenswürdige kleine Buch, das anläßlich der Schubertfeiern in neuer Ausstattung erschienen ist, wird bei jedem Freund Schubertscher Musik mit begeisterter Zustimmung auf genommen werden. Die Art, wie hier das künstlerische Verhältnis des Komponisten zu seinen Dichtern erörtert wird, die eingehende Untersuchung der verschie­denen stilistischen Fragen, schließlich die genaue Analyse der Lieder hinsichtlich ihres Stlls, ihrer Kompositionstechnck usw., das alles verrät ebenso den gründlichen und geschmackvollen Kunstkenner wie den gewissenhaften Forscher.

Aus der ReiheHackebeils 1-Wark- Düdjer liegen vor: Band 4:Tumult der Herzen", von Lola Stein. Band 5:Wih L i l l e b i l aus 11.0. 21., von Ludwig v. W oh ll Band 6:Blut zu Blut", von Fr. W. von Oe stören. Band 7:De r Sende r und die Sängerin", von Felix Reu­mann. Verlag Guido Hackebeil, A.-G., Ber­lin 8 14. (591) Es handelt sich hier um flüssig geschriebene, angenehm spannend geschriebene llnterhaltungsromane, die sich übrigens auch durch fvliide Ausstattung und Wohlfeilheit emp­fehlen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Devisenmarkt verlinFrankfurt

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Geld

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Schwedische Noten ...... Schweizer Noten ....... Spanische Noten.....

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

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135

135,a

«

Heidelberger Ccment . .

. 10

-

Cement Laclstadl . . .

e

. . 8

177

Waytz 4 Freitag ....

. 10

136,5

134.75

Schultbei» Patzcnhoser .

15

22

322

Ostwerke.......

. 12

280

280,5

Ber. Glanzstoss . . . .

. 18

593

589

Bemberg.......

. 14

496

-

Zellstoss Waldhos . . .

. 12 2<G,a

277

275

476,25

Zellstoss Aschassenbura .

. 12 205

202,5

202.75

Charlottenburger LSasser

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. . 7

127

123.5

Dessauer @>a3.....

. . 8

194

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Daimler Motoren . . .

. . 0

92

93.25

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93

Demag ......

. . 0

-

49.5

49.2.5

Adlerwerke Kiever . . .

. 5

109

112

109

110,5

14. November

15 Novemb r

Amtliche Non.runa

Amtliche Notierung

Geld

Briet

'Seid

1 Brie'

SlntfL» Rott-

168,31

1,769

(6?, 65

1.773

168,27

1,768

[65761 1,773

Brff.-Äntw-

58,27

58,39

58.265

58.38a

111,77

111,99

111.74

111.96

Äopenbaflen

111,83

112,05

111,77

111,99

Stockholm .

112,10

112,32

112,09

112,31

Heksingiors.

10.55

10.57

10,55

10,57

Aralien. . .

21,965

22,005

21,97

22,01

London. . .

20,333

4,1950

20,373

20,332

20,372

Neuyork . .

4,2030

4,1940

4,2020

Pari«....

16,375

16,415

16..,7

16,4t

Schweiz . .

80,72

60,88

80,725

80,88.«

Spanien . .

»7,57

67,71

07.57

67.61

yavan . . . Nto de Aan.

1.947

1,951

1,950

1,951

u.500

0.502

0.501

0.503

Wien in Oeft abgefl.

58,32

59,04

58,62

59,64

12,43

12,45

12,427

12,447

7,368

7,382

7,369

7,383

vudaveki. . «nkparien .

73,11 ^031

73,25

3,037

73,105 »,029

73,24,5

<«,035

Lissabon

18,88

18,92

18.88

18,92

Damig. . .

Konstantin.

81,29

2,106

81,45

2,110

81.29

2,107

ol,45 -.111

Athen- . .

5,425

6,435

5,425

5,435

Lanado

4,190

4,198

4,190

4,198

Urnnae .

4,286

4,294

4,285

4,291

Un . . .

20.858

20.898

0,855

20.895

Berlin, J4. November

>!»eid

Brrei

Amerikanische Nore».....

Belgische Noten ...... Dänische Noten ........ Englische Noten........

-liÜT

111,48

20.302

4,197

58,40

111,92

41.382