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brr Schupobeamte

Kreis Wetzlar.

ifZkDahnhofstraße) umgeschaltet Gleichzeitig sixen die vorhandenen elektrischen Anschluß- i i !e zur Ablieferung und werden durch das

EEÜEB C3i:ixia zu 2 Vs Jahren Gefängnis Der» der ctpifl, der immer a tittoiü worden war. Das Landgericht Limburg « rih mi&uumb« a SBti für die Dauer des Prozesses nach Wetzlar vwLest, um bei dem immerhin bedeutenden Appa- . JU J cm t*>n Zeugen und Sachverständigen Kosten zu

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Selb fallt tom Simmel

Starkenburg.

Darmstadt, 15. Ott. 3n der graul»

gab t H'sreundetenVMm

dann kam der W 5

Kreis Alsfeld.

|t| Romberg a. d. Ohm, 14. Ott. Zu dem Be- M des «--Mitarbeiters au* Homberg a. d. Ohm, Oktober, im 2. Blatt desGieß. Anz." vom

k höhere Svannung dem Stromabnehmer kei- rlort Kosten erwachsen dürften.

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V°n£n Merit,. ^dyerde DDrfff(aus tg . fttDt^ Hhr,be'' m ©efnh,

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nii rv. . .. . I Meinen ine Entrüstung aus. Die unbeschränite Zu- ' . der Obstwirtfchasts stelle seitens der Pro-

/.ff1UWimflraßemDcrtoaltung wurde sehr bemängelt. SÄM-ei^caii früher stattgehabten O b st v e r st e i g e - Bßtl1 gderStadtHomberga. Ohm war die ff xuditmk! LOi'srtelle Luckau auch zugelas en. ihr Vertreter tzlemdrutz am vch ; aber wegen dauernden rücksichtslo'en Kaufs mrd M dabei zur Psnt die drohende Haltung der Hornberger Stei- rnbruch nach«rr. die Versteigerung zu verlassen, zum Auf- n DtlmmgämMm 3» ßöiMi und Weggehen gezwungen.

tr tyreii pw Äubilmete

nach der Stadt zu bv: n Schaftveidrn iber und ®runctoa.

lieber zu ten gleichen I USA. Wetzlar, 14. Ott. Wie bereits be» Ser urrite-t, brzrnnt am Dienstag der Berufungs-

ti*n Pächter 1500 gegen den ehemaligen Kassierer der

nfung ber^oprS* C2>.\te&<rnt Wetzlar. Drescher, der in der ersten

setzt. - Sie Carter

Schultzrahe t._

St-abe' TS IH

} mit hc» fvh- (L-. 8B6ne i b c r auf die dort wohnende Liefe! * Jv sin ffiotnrf, v sfflia 1 t und verübte darauf S e l b st m o r d durch -audeln. Sm Gesuch k ts Wcn> Fräulein Kraft wurde in m Herstellung sii-^x r v e rl e tz t em Zustande ins Kranken» e_ öu i. gebracht. Der Grund der Tat soll in Saugehuwe Bnrb borc - . [ärten Liebesangelager.h iten zu suchrn sein, so lange, bis ine

Preußen.

iptc ~u® 5ito , ! Ul ^rlandwert für die neue Spannung umgear» , "k I Isst. Die Kosten für die Auswechslung der

- J«ii° uff ft'fiGIarnpen sind mit Zustimmung des Provin- n^r (in ÄoTv ff IWLlisschusses den Stromabnehmern auferlegt. c Ipit Ijerbtiaffff !Vr Dorzugspreis in Höhe von 1 Mk. für jede 'egen unter Öeifim . ' ßr ^wechselnde Glühbirne wird von dem kleinen l|<fore. ! brne, für den der Existenzkampf heute recht

^r, konnten^!" bete ist, immer noch als starke Belastung emp° $er lötiqfett ' hnb-m. Weite Kreise stehen nach wie vor auf ^orlpriije in fffff |$n Standpunkt, ah durch die Umschaltung auf Ä« ...................

- hS b öur* ^4 i e5 Stunbes If, s l[.l Oktober ist folgende Vervollständigung nötig: tz l> Ob st Versteigerung am 9, Oktober an

/yl6clL 56t Provinzialstraße HombergDannerod war Ott Mit Itzt sigentliche Fortsetzung der am 33. September "5adftüd)tc;6 ütfltfz Streitigkeiten zwischen zwei Obstaufkäu- ^uch diese Emir ist t DDn Großen Buseck und Luckau abgebroche- usgesMn. 3it 16 'w versteigerung, wo noch etwa Vs der Ernte t ist nunmehr fei 2 iliktg blieb. Die Versteigerung begann bei Baum kellcnweise treten IBS ®n Hochbehälter der Arbeiterkolonie Reu- ftarf auf dass SJ ' Michstein. Es waren etwa 25 Steigerer er» imphina Gilt IWeiwn, darunter ein Obstaufkäufer der Obst- trotz der schr «rK Haftsstelle des Kreises Luckau (Aieder- ine Hadifran, i8c.fb). zur Zeit in Homberg. Aachdem Steigerer » nach ffff Aäume angeboten hatten, bot der Aufkäufer iiten gehören. 6t> ff' rer- keinem Angebotunb zwanzig Pfennig" fast titoMtlx-Jtpiftwmff' Üfczunb auf jeden Baum. Dadurch war es ärme- ein Gebot aff ff eBr Sdten und Selbstvrrbrauchern von Aepfel- unter den (Wirten) gänzlich unmöglich, ihren Bedarf

* zu erhalten, da über 3/4 des Obstes von

>er TBiEuL 6k? Aufkäufer erworben wurde. Di:ses ruck.ichts-

** ® tn)1n I ö: TAufkausen löste bei den meisten Anwe enden

CTh be*

#2? >kitiDint>ifl!ett in der Stadt Grunberg be- ^rht der Gemeinderat. dah von einem Ein- I Atn-tzrastenverkehr abgesehen werden soll. Das Prsamt Giehen soll aebcten werden, dast in Arnberg, dem Vorschläge der Polizeiverord- erfl entsprecherrd, für Kraftfahrzeuge eine Oe» Ur indigkeit von 15 Kilometer festgesetzt wird. - Den Landwirten von Grünberg wird

..uT' ;fc Standgeld und die Gebühr für Ur»

-- ff >:? angszeug nisse beim Auftriebe von 3 Hublik ff-'S ikvieh und Schweinen auf den hiesigen Vieh» °"t- gerettet'^" u »r|,cn erlassen.

!Vr 5la'nrÄnb' Kreis Budi. gen.

Irtö'ff und bif ,T Aid da, 14. Olt. Aachdem im Laufe dieses »Wen Um. eine größere Zahl von Ortsnetzen

v(B Pas ilebcrlanbtoerl Oberhessen und einen F luirubb der A. E. G. umgebaut wurden, tito jetzt mit der ülmschaltung dieser in- |m3gefet)len Ortsnetze a us erhöhte Span- f ng begonnen. 3m Laufe der beginnenden Me wird hier der erste Straßenzug (Bismarck-

f^oman von Paul Enderling.

; jB-arum kommen Mhmen Sie an, Hiaenlt habe."

Nachdruck verboten.

Sie erst heute damit?" daß ich den Raub erst heute

ter Araber noch «j*

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nm eu.vu. e-, Copyright by Carl Duncker, Verlag, Berlin.

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...... M so." Blinsky zog seine Brieftasche und ent- penr- Mta ipu^' « ihr einen Schein, den er auf den Tisch warf, (»nen voi4!8ltit, quittieren."

w Detektiv steckte den Schein sofort in seine n9n^ acw M JWivsche und quittierte. Sein Interesse wuchs. Sr ac'^ca'n;fl2 ' E«imchte sich um eine große Sache handeln.

. Mt I* ijn welchem Hause bat der Raub stattgefunden, $ in di« ? ;fir£ic aiöe'1 ich fragen darf?"

ibn mlt _.ffi"der zauderte Blinsky.Es ist wohl nötig, daß J,Mg M' .' ® tol9 wissen", sagte er nachdenklich.

.r!>crwun6cu ftiirb..Mrbings", höhnte Kiewening, über soviel An-

und fcdjaft lächelnd.

zwn - an einem Hause der Altstadt, nicht weit von der >-2 V 0b-re Flubstr-b-.-

iil & Mnmer?"

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eui. murt) baä ® Jas kommt vor, gewiß. Namentlich, wenn m seiner H- "lm oiel uerreift Aber Sie müssen zugeben, daß ' Dändr W si"stim dieser Zeit die besten Spuren verwischt haben gegen li'binen."

te ,-puren sind keine da. Der Verbrecher muß mit

r daran hMchuhen gearbeitet haben."

El den - n ' ü^zoening lächelte geringschätzig.Es wären lieber 6fln$ 'c^n Spuren zu finden gewesen. Diese Herren

>vn Lorwnri sc dhAKen bisweilen bei ihrer anstrengenden Tätig- «y. Zachen, 0« i^el*

S^2"ickst geschwitzt, verlassen Sie sich ber^t^K -Hin was für Papiere handelt es sich?" ohnmächh^ ..Msky zögerte.Das ist hier gleichgültig." meiner .Bitte, Ich muß alles wissen, wenn ich erfolgreich

on«sanii, fliukifen soll."

über & Jlffin", entgegnete der andere schroff.Das müs- lich s°ikSie nidjC'

Alle Üctnening zündete seinen ausgegangenen Zi-

k> l^rci Pummel wieder an. So fand er seine Ruhe niäoe:r und bemerkte augenzwinkernd:Wollen wir bipt erst die Frage des Vorschusses erörtern?"

sparen. Man rechnet mit einer Prozeßdauer von vier Tagen.

Tillkreis.

WSA. D i l l e n b u rg. 14. Ott. 3n dem be­nachbarten Dorfe Sechshelden fielen in der vergangenen Aacht einem Großfeuer fünf Scheunen zum Opfer. Da Verdacht der Brandstiftung bcri ht w rda die Limburger CtaatSanwallschafi noch in der Aacht benach­richtigt, die sich sofort im Kraftwagen an die Brandstelle begab und bis zum h.uiigen 2lbcnd umfangreiche Ermittlungen vornahm.

Mairraau.

WSN. Frankfurt a. M., 13. Oktober. Heute um 18.17 Uhr wurde bei der Begegnung des Per­sonenzuges 781 mit dem O°Zug 28a zwischen Groß-Karben und Okarben eine offen- stehende Tür des Persone nzuges 781 a b e r i f f e n. Bis jetzt konnte nicht festgestellt wer­den, ob die Tür sich selbst öffnete, ober geöffnet würbe. Ein 12jähriger Junge erlitt durch Glas- splitter leichte Kopverletzungen.

Kreis Limburg.

Lpd. Limburg, 13. Oft Ein im Alter von 12 3ähren stehendes M v dchen kam dem Herd­feuer zu nahe. Die Kleider singen Feuer und das Kind wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo es unter großen Qualen starb.

Forderungen der süddeutschen Landwirtschaft.

WSA. Darmstadt, 13. Oft Auf der hier abgehaltenen Konferenz der süddeut­schen Landwirtschaftskammern wur­de eine Entschließung zur allgemeinen Lage der Landwirtschaft gefaßt, die u. a. besogt: ^Die anhaltend ernste Wirtschaftslage der sSxnbtoiit»

schast veranlaßt die süddeutschen Landwirtsch<»ftS. lanuncm, die Aeichs- und Landesregierungen aus den drohenden Zusammenbruch vie­ler Betriebe hrnzuweisen und baldige wirksame Abhilfe zu fordern. DaS Miß­verhältnis der Preise für landwirtschaft­liche Erzeugnisse und Bedarfsartikel, die ständig steigenden Steuern und sozialen Lasten inti> die mißlichen Arbeitsverhältnisse müssen zwangsläufig zum Auin unserer landwirtschaft­lichen Betriebe führen. Wir halten es für untere Pflicht, in ernsteter Stunde auf die Unhalt­bar feit der jetzigen wirtschaftlichen Zustande der Landwirtschast und aus die im Hintergrund stehenden Gefahren mit größtem Aachdruck bin* zuweisen und die Aeichsregicrung auf die ernsten Folgen aufmerksam zu machen, die mit einer weiteren Verschleppung von wirlscunen Abhilfe- lnaßnahmen verbunden wären." Ferner wurde eine Entschließung zur Durchführung des l a nd- w i r t s ch a s t l i ch e n A o t p r o g r a m rn s ge­faßt, in der eine beschleunigte Abwicklung des Aotprogramms, insonderh.nl zur Verbesserung der Produltions- und Absatzverhältnlsse, sowie wei­tere Mittel aus den kommenden AeichSetats zur Fortsührung dieser Maßnahmen gefordert wer­den. In einer Entschließung zu dem Entwurf eines Gesetzes über den endgültigen Reichswirtschaftsrat vertreten die süd­deutschen Landwirtschastskammern den Stand- punlt. daß sowohl in der bisherigen Zusammen­setzung, als auch in der des neuen Gesetzent­wurfs den berechtigten Interessen der Land­wirtschaft zum größten Teil nicht Rechnung ge­tragen wird. Die Landwirtschaft müsse ange­sichts der Produktionsbedeutung der deutschen Landwirtschast innerhalb der deutschen Volks­wirtschaft die Mindestforderung stellen, daß chr einDrittel derSitze im endgültigen ReichS- wirtschastsrat zugeteilt werden.

Tumen, Sport und Spiel.

Die deutschen Olympiasieger f beim Reichspräsidenten.

Zu Ehren der deutschen Olympia­sieger fand am Samstag im Han"e des Reichspräsidenten en Tee Empscnz statt, zu dem sämtliche deutschen Preisträger der dies- jährigeir Olympiade, der Reichskairzler, der Reichswehrminister und der Reichsminister des Innern, der deutsche Gesandte im Haag, Graf Zech, die Vertreter der beteiüq'en Ressorts, der Vorstand des Deutschen ReichZausschusses für Leibesübungen und der Deutsche Olympi che Aus­schuß geladen waren. Aachdem der Herr Reichs­präsident die Vorstellung der Sieger und Siege­rinnen entgegengenommen hatte, dantte dec Vor­sitzende des DRA., Staatssekretär a. D. Dr. 2c» Wald, dem Herrn Reichspräsidenten für die Einladung. Der Herr Reichspräsident er­widerte hierauf, daß es ihm ein? besonde e Freude bereite, die Olympiasieger und -siegerinnen zu sehen und ihnen persönlich seine Glückwünsche aussprechen zu können. Die großen Erfolge, die die deutsche Olympiamannschaft in Amsterdam errungen hat, fanden im deutschen Volke freu­digen Widerhall, und er sprach namens des Reichs Dank und Anerkennung den Olympia­kämpfern und dem Deutschen Olympischen 2IuS- schuh, sowie dem Vorstand des Deutschen Reichs- ausschusfes für die Arleit der Vorbercilung und Durchführung der deutschen Beteiligung an der diesjährigen Ol-mpiade aus. Den ersten Siegern und Siegerinnen überreichte dann der Reichspräsi­dent mit herzlichem Handschlag die Ehren- Plakette der Reichsregierung. Diese erhielten: Frhr. v. Langen, Ober.t. Kahl, Hensel, Helbig, Straßberger, Leucht, Frl. Ma , er, Moesch- ter, Müller, Frl. Schrader, Erich Rademacher, Frau Radke, Engelhard und Hirschfeld. Im An­schluß hieran vereinigten sich die Teilnehmer an dem Empfang zu zwanglosen Gruppen und verblieben noch längere Zeit in angeregter Unter­haltung, wobei der Reichspräsident Gelegenheit nahm, die deutschen Sporlslerile persönlich näher kennenzulernen.

Lahnfeier in der Walhalla.

In der Walhalla bei Regerrsburg wurde gestern die Düste Friedrich Ludwig

Jahns feierlich enthüllt. Auf den breiten Steinstufen zur Walhalla hatten bei Beginn des Festaktes Abordnungen der Sumer und Studen­ten mit ihren Fahnen Ausstellung genommen. Mit Fanfarenttängen wurde die Feier eingeleitet. Unter dem weihevollen Gesang der Sängerriegen des Bayerischen Turneroundeö zogen die Ehren­gäste, an ihrer Spitze Ministerpräsident Dr. Held, in den Marmorprachtbau ein, wo sie vor der Düste Jahns Kränze niederlegten. Unter den Ehrengästen befanden sich der Vertreter der Reichsregierung, Gesandter v. Han iel, für die preußische Regierung Minister a. D. Denk, für den Reichstag Vizepräsident v. K a r d o r f f, die Vertreter der Länder und die führenden Persön­lichkeiten des deutschen Tum- und Sportwesens, darunter auch Führer der Turnerschaft Oester­reichs unb der Tschechoslowakei. Aach Ansprachen des Kultusministers Dr. Goldenberger, des Iusttzrats Dr. Fritz Thoma, München, und des Professors Dr. Oskar Berger, Berlin, deS ersten Vorsitzenden der Deutschen Turnerschast, wurde die überwältigende Feier mit dem gemein­samen Gesang des Deutschlandliedes und des Iahnmarsches geschlossen.

Fußball-LMkü'mpse in Gießen.

Das gestrige Lokaltreffen der L i g a m a n n- schaften der Spielvereinigung 1900 Gießen und des D. f. D. Gießen endete mit dem Ergebnis von 1:0 (Halbzeit 0:0) für V. f. B. Das Spiel der Ligareserven schloß mit 3:2 für D. f. B. AäHeren Bericht werden wir morgen bringen.

Äm den D.F.B.-Pokal.

Die gestrige Vorrunde um den Pokal des Deut« scheu Fußball-Bundes brachte folgende Ergebnisse: In Stettin wurden die Vertreter des Balten- Verbandes von Westdeutschland mit 6:1 (2:1) leicht geschlagen. Die Basten konnten nur teil­weise gefallen und waren nie imstande, Westdeutsch­land zum Letzten zu zwingen. Der Pokalverteidiger Südostdeutschland mußte sich in Frank- furt a. M. ebenfalls überlegen von den Süd­deutschen mit 5:1 (2:0) als geschlagen bekennen. Das Resultat dieses Spieles entspricht vollauf dem Spielverlauf: die Leistungen der Südostdeutschen befriedigten wenig, während auch Süddeutschland

Nummer sieben. Zweiter Stock. Hinterhaus. Es ist dort eine Lichtpausanstalt, wo auch künstlerische Steindrucke gemacht werden. Nach einer neuen Er­findung. Es handelt sich übrigens mehr um Expe­rimente."

Breite Lichtfenster also?"

Blinsky bestätigte überrascht.

Mit Vorhängen?"

Natürlich."

Gs handelt sich nämlich darum, Herr Brod, ob die Wohnung von einer andern Stelle einzusehen ist. Sie wißen ja, daß die unterschiedlichen Höhen­lagen unserer Straßen das bisweilen ermöglichen."

Eine gute Bemerkung." Es klang wie: du bist gar nicht so dumm, wie du aussiehst.Geben Sie einen Stadtplan her. Da Sie die Stadt sicher besser kennen als ich, müssen Sie überlegen, von wo das Haus eingeseyen werden kann."

Kiewening holte die Karte, breüete sie aus und fuhr mit einem unsaubern Zeigefinger vis zur obe­ren Flußstraße, wo er stehenblieo.Nummer sieben kann eigentlich nur von der Kaiserstraße eingesehen werden, etwa von dem Warenhaus aus ober einem Bureau. Wohnungen sind ja dort keine. Allerdings auch hier vom Arbeitsamt der Schmelzstraße. Es ist das höchste Gebäude der Gegend und dem Warenhaus zum Teil vorgelagert/

Schon. Dann hätten wir ja eine Spur."

Tausend, mein Herr. Seiner. Wer verkehrt nicht alles in einem Warenhaus und einem Arbeits­amt?"

Es kann sich nicht um einen zufälligen Einblick handeln. Der Täter muß die Gelegenhest genau ge­prüft haben."

Vielleicht. Haben Sie die Kriminalpolizei be­nachrichtigt?"

Nein", antwortete Blinsky schnell.Ich wünsche auch nicht, daß das geschieht." In dem Gesichl, seine Worte erklären zu müssen, setzte er hinzu: ,Lch halte nicht zuviel von ihr."

Bravo!" schrie Kiewening.Sie sind mein Mann. Sie sind vor die richtige Schmiede gekom­men. Wir haben Fälle entdeckt, Fälle, wissen Sie! Da war hier eine alte Dame ...

Blinsky schnitt die Geschichte mit einer energischen Handbewegung ab.Interessiert mich nicht. Bleiben wir bei der Sache. Es handelt sich für mich nur darum, wer an jenem Mittwoch die Papiere ge­raubt hat. Alles andre ist meine eigne Sache."

Es sind also wichtige Papiere? Diskrete, sozu­sagen?"

Ja."

Kiewening gab das weitere Ausfragen auf und griff zum Telephon.Einen Augenblick, bitte." Er rief eine ÜZummer an und wartete, mit den Fin­gern ungeduldig auf dem Aktenbündel trommelnd.

Endlich horte Blinsky ihn in den Apparat spre­chen:Sind Sie es selbst, Fräulein Rebmann? Gut. Sie müssen gleich zu mir kommen. Quevedo wird es nicht erlauben? Sagen Sie ihm, er kann mir gut fein. Wie? Ja, sofort."

Er hing ab.Es ist natürlich nicht Neugierde, wenn ich nach den Papieren fragte. Es wäre nur wichtig, ob es sich um Geld handelt. Man konnte dann auf Personen achten, die sich durch große Geldausgaben verdächtig machen."

Ich glaube, das tut heutzutage nicht einmal der blutigste Anfänger. Wen riefen Sie eben an?"

Eine Hilfskraft meines Instituts."

Eine Dame?"

Ja. Ein Fräulein Martha Rebmann."

Kann sie schweigen?"

Ich habe gefunden, daß Frauen zuverlässiger sind als Männer: sie trinken wenigstens nicht."

Blinsky entzündete eine neue Zigarette, erhob sich und ging im Zimmer auf und ab. Plötzlich blieb er an der Portiere stehen, lüftete sie, hob die Ausguckklappe und sagte mit eisiger Verachtung: Dadurch glaubten Sie mich prüfen zu können?"

Kiewening stammelte bestürzt:Es ist so meine Methode. Es sollte keine Beleidigung fein, Herr Brod."

Blinsky ließ die Klappe zurückfallen. ,Lst es auch nicht. Es ist nur eine Narrheit, eine Idiotie, ein veralteter, lächerlicher Kniff. Natürlich habe ich Ihr Gesicht drinnen bemerkt. Ich hatte nicht übel Lust, Ihnen die Zunge auszufttecken."

Erregen Sie sich doch nicht über solche Kleinig­keit ..."

Guckt man auch durch diese Tür da?" fragte Blinsky leise.Belauscht uns dort irgendein blöder Teufel?"

Im nächsten Augenblick war er auf Zehenspitzen an der Tür angelangt und riß sie auf. Die Haus­hälterin fuhr aus gebückter Stellung auf.

Siepening war mit einem Satz an der Tur. Geh 3um Kuckuck, hu dummes Luder! Belauscht

ohne besonderes Temperament spielte Wider Er­warten aeroanh das dritte Vorrundenspiel Nord- d e u t s ch l a n d gegen Mitteldeutschland nach Verlängerung mit 2:1 (1:1). Die Norddeutschen erwiesen sich als wesentlich schneller, zeigten ein viel genaueres Zuspiel und verdanken ihren Sieg allein ihrer Ausgeglichenheit.

Oie Kußballverbandsspiele in Eüddeuischland.

Im Hinblick auf das Vorrundenspiel um den DFB -Pokal fielen im gesamten Bezirk Main- Hessen die-Verbandsspiele der Bezirksliga aus.

Im Bezirk Bayern gab es in der Gruppe Nordbayern eine große Ueberraschung, da der F. D. 04 Würzburg, allerdings auf eigenem Platze, der Sp. Vgg.' Sürth mit 1:1 Toren einen Punkt abnehmen konnte. Auch der 6:2-Sieg des D. f. R. Fürth über den 1. F. C. Bayreuth kommt vollkom­men unerwartet. Nur der 1. F. E. Nürnberg ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und schlug Bayern Hof 6:1.

In der Gruppe Südbayern scheint sich Wacker München 'von dem jüngst erlittenen Schreck schnell wieder erholt zu haben. Er schlug Schwaben Ulm mit 8:2 Toren. München 1860 erwies sich gegen den D. S. D. München nicht stark genug und verlor 1:4, Teutonia München rang den Bayern München immerhin ein 3:5 ab.

Fußball in Hessen-Hannover.

Grupp« Av«d.

Spielvevein KasselHessern 09 Kassel 4:1.

Spiel und Sport AortheimS.C. 03 Kassel 0:2.

SC. Göttingen 05Tura Kassel 0:1.

Grupp« Süd.

Kurheiien MarburgBorussia Fulda 1:6.

Kurhessen KasselHerrnaunia Kassel 4:3.

Handballresultaie.

Gruppe A:

Sp. V. 98 Darmstadt gegen Polizei Dp. V. Dutzbach 22:1.

F. Sp. D. Ffrn. gegen Spiel-Vg. Arheili- gen 5:2.

Polizei Darmstadt gegen HSV. Fsrn. 20:1.

D. f. B. Friedberg gegen D. f. L. Rot-Weiß Darmstadt 3:5.

Gruppe B:

Polizei Wiesbaden gegen Hakoah Wies­baden 4:4.

Germania Wiesbaden gegen Kastell 06 aus­gefallen.

F. Sp. D. Mainz 05 gegen Sp. D. Wies­baden 3:1.

Wormatia Worms gegen Wiesbaden S. C. 6:2.

Alemania Worms gegen Polizei Worms 2:4.

Kußball-Länderkampf Schweiz Zialien 2:3.

Dor 20 000 Zuschauern standen sich am gestri­gen Sonntag in Zürich di« LLndermannschafton der Schweiz und Italien gegenüber. Deide Mann­schaften zeigten ein hervorragendes Spiel, und durch die überlegenere Technik gelang eis den Ita­lienern, einen 8:2-6ieg zu erringen.

Rademacher in Japan.

Nach iagelanger Eisenbahnfahrt ging der deutsche und Weltrekordmann im Brustschwimmen Erich Rad« macher (Magdeburg) am Samstag in Tokio zum erstenmal an den Start. Sein Haupt­gegner war natürlich der Olympiasieger T s u r u t a, der scher 100 Meter in 1:17,4 knapp vor Rade­macher, der 1:18,4 benötigte, als Sieger einkam. Im 400-Meter-Bruftschwimmen schlug jedoch Rade­macher den Japaner überlegen in 6:20; Tsuruta benötihte hier 6:24,5.

Tjurrtta wieder vor Rademacher.

Auch in der neuerlichen Begegnung mit dem japae nischen Olympiasieger T s u r u t a mußte Erich Rademacher sich in Tokio gestern geschlagen be­kennen. Diesmal trafen sich die besten Brustschwim­mer der Welt über 200 Meter. Tsuruta übernahm infolge seiner größeren Anfangsgeschwindigkeit so­fort die Führung, während Rademacher in einem Abstand von etwa fünf Meter folgte. Bei 150 Meter setzte der Deutsche zu einem fabelhaften Endspurt ein, aber, wie in Amsterdam getan-' es ihm nicht, den in 2:52,6 siegenden Japaner ganz einzuholen.

du etwa meine Geschäftsgeheimnisse?" Er drohte mit gebauter Faust.

,Lch verbitte mir das Du", sagte sie frech.Wir haben nicht zusammen Schweine gehütet. Und viel- leicht ist mein Gewissen reiner als Ihres." Den Besen als Schutzwaffe vor sich haltend, verließ sie das Nebenzimmer.

Sie wird noch heute rausgefchmiffen", stöhnte Kiewening.Aber vorher kriegt sie den Buckel voll- geschlagen."

Davon würde ich abraten. Aber in Zukunft besprechen wir uns anderswo, nicht in diesem Idyll."

Es läutete in bestimmten Abständen dreimal.

Kiewening verließ das Zimmer und kam gleich danach mit Martha Rebmann zurück. Sie begrüßte den Fremden flüchtig und fragte Kiewening, was denn vorliege.

Kiewening stellte vor:Herr Brod wenigstens für uns. Fräulein Rebmann, meine tüchtigste Kraft."

Blinsky musterte sie ungeniert.Sie fuhren im Auto zum Wald hinauf, nicht wahr? Wann war es doch gleich?"

Sie sah ihn verblüfft an.

War das auch eine Geschäftstour? Ich meine: steht der betreffende Herr unter Beobachtung des Ofulus?"

Ein scheuer Blick Matthas flog zu Kiewening hinüber.Nein", sagte sie fest..

Schade. Das hätte mich intereffiert", meinte er mit verkniffenem Lächeln.Na, es ist ja auch so ^anz wertvoll. Aber nun zur Sache. Erklären Sie."

Kiewening nahm wieder Platz und setzte Martha die Sachlage auseinander. Er schloß:Sie haben doch Verbindung mit dem Arbeitsamt?"

Verbindung? Höchstens durch meinen Wirt, der dort vorübergehend in der Schreibstube arbeitet."

Richtta. Dekepper ist dort. Ausgezeichnet. Sie werden ihn sofort in seiner Arbeitsstätte besuchen. Ein Vorwand wird sich schon finden. In welchem Stockwerk ist die Schreibstube?^

,Lm vierten. Es ift das oberste. Don dott dürfte man den besten Ausblick auf die Nachbarschaft haben."

Kiewening meckerte.Und den Einblick. Dergesien Sie den Einblick nicht!"

(Fortsetzung folgt)