Einzelbild herunterladen

Wirtschaft.

3ur .^rofle einer Diskontermäßigung.

Die Tla<6mirfunflctt des stark überdifpo - «terten ZahreSultimo kommen in fort­schreitendem Maß« zur Geltung. Der Privat- diskont für lange und kurze Lichten hat in den letzten Tagen Ermäßigungen erfahren, so bah der Privatdiskont (für kurze Lichten, um 1 Prozent unter dem Reich-bankbis- kont liegt Damit ist die Frage einer 3 r m a - higung de« ReichsbankdiSkonts. die wir feiner leit bei Betrachtung fce« Reichsbank- auSweik« zum Zahresultimo 1927 trotz der zahlenmäßigen Anspannung bereits angeschnitten haben, immer mehr in den Vordergrund getreten Der erste Ianuarausweis der Reich-bank spiegelt natürlich die am Geldmarkt ei »getretene starke Erleichterung wider Einsichtige Kreise, bic ae- wohni sind, die Entwicklung am Geldmarkt ruhig und fachlich zu beurteilen, werden eine baldige Diskontherabsetzung der Reichsbank für die nächsten Tage noch für verfrüht halten. Denn bei der Untersuchung der Entwicklung kommt es darauf an. ob am Geldmarkt tatsächlich ftru/tuell.- Aenderungen der Lage vorliegen. die die Re chsbank zu einer Herabsetzung ihres Dis­kontsatzes veranlassen mühten, oder ob es sich nur um Rachwirkungen der überaus starken Vorberei­tungen zum Iahresultimo handelt, bei denen e« sich vor allen Dingen auch um die Herstellung eines flüssigen Bildes der Jahresbilanzen leitens der Banken gedreht hat. Letztere Vorgänge wären in. dieleni «Halle technischer Art und würben dar- puf hindeuten, wenn nur sie tatsächlich den Aus­schlag für die Entwicklung gegeben haben, dah die Lage am Geldmarkt noch nicht stabil für eine Diskontmohnahme ist Von der wirtschaftlichen Oeitf gesehen, ist auf jeden Hall noch nicht ein solches Abflauen der Konjunktur eingetreten, dah damit der Geldbedarf der Wirtschaft zurückgegan- gen wäre. Die Reichsbank wird also gut tun, vorerst die nächsten Wochen abzuwarten, um dann ein zuverlässigeres Bild über die Grund- :icn, aus welcher sich die gegen­wärtige Flüssigkeit des Geldmarktes aufbaut. Man hält in emaeweihten Kreisen es auch für wahrscheinlich, dah eine Inanspruchnahme des Geldmarktes durch das Reich und durch Ne Reichsbahn (Emission von Lchah- wechleln bzw. von Vorzugsaktien) elntrete.i lann. Allerdings liegt bezüglich der Ausgabe von Schahwechseln ein Dementi des ReichSsinanzmini- fterium« vor, welche« auf die starke Geldflüffig- keit der öffentlichen Kassen hinweist, jedoch hält die Börse, die ja über diese Dinge gut informiert au fein pflegt, hartnäckig an ihrer Auffassung feit, dah es doch zu einer Emission kommt, die der Ausgabe dec Reichsanleihe von 500 Mil­lionen Mark unse.lgen Gedenken« zu Beginn des Vorjahre« entsprechen würde. Die Ansicht der Börse über die Lage am Geldmarkt wird natür­lich durch diese Aussassung beeinträchtigt.

Die Hessische Landesbank Staatsbank - t n Darmstadt empfiehlt im heutigen Anzeigenteil ihre reichSmündelsiche- reu achtprozentigen Gold-Nvpothekenpfandbriefe und achtprozentigen Gold-Schuldverschreibungen zur Kapitalanlage.

* Preiserhöhung In der Eisenindu­strie in Sicht. Wegen der Verkürzung der Arbeitszeit und der dadurch hervorgerufenen Lohnerhöhung, sowie mit Rücksicht aus andere, die Herstellungskosten erhöhenden Ursachen wer­den sich die VerkausSverbände der Eisenindustrie in diesen Tagen mit der Frage der Preiserhö­hung beschäftigen. Gestern fand in Berlin be­reit« eine Vorbesprechung mit den Vertretern der Eisenverardeitung statt, und letztere haben gleich den EHenindustriellen die Ansicht ausgesprochen, dah der jüngste Schiedsspruch ein Fehlspruch sei. Die eisenverarbeitende Industrie hat zwar für bic fchwiertge Lage der Ei'enindustrie infolge deS Schiedsspruchs Verständnis, sie vermag aber mit Rücksicht auf die eigene schwierige Lage und die rückläufige Beschäftigung ihre Zustimmung zu tlner Preiserhöhung nicht zu erteilen.

* Dollaranleihe deS Ruhrverban» des. Wie wir erfahren, bestätigt eS sich, das, der Ruhrverband in Elfen mit dem Bankhaus Gehr Arnbold in Berlin und einem amerikanischen Bankenkmilortium eine 3-Mi tionen Dollaranlctbe abgeschlossen hat die zum Ausbau der Anlage Hengftep tn Westfalen verwendet werden soll, mithin werbenden industriellen Zwecken dient. IDie wir dazu werter hören, steht die Zusammen- fetzung des Konfortiums. da» von der Rew Bork Trust Eompanv geführt wird noch nicht fest, ebenfo ist der Termin der Ausgabe noch

unbestimmt und wirb von der Marktlage In Reuyork abhängen. Die Anleihe ist auf der Balis eines Zinsfußes von 6* , Prozent abgelchlo"en. Hinsichtlich des Au«zahlungö?urfes können be­stimmte Angaben noch nicht gemacht werden, da dieser offenbar in gewissem Umfange durch die Verfassung des Marktes bedingt ist.

Betriebsstillegungen auf dem Westerwald. Eine Anzahl grober und lei- stungssährger Sternbruchbetriebe de« Westerwal­des hat wegen Auftragsmangels die Stillegung bereit« holhogcn oder angemeldet. Fall« die letzteren auch vollzogen werden, fallen in den Bezirken Limburg und Westerburg rund 15 000 bi« 18000 Arbeiter der Arbeitslosenversicherung zur Last

Rotizernstellung an der Frank­furter Börse Rachdenr die Zulattung-stelle die Zulassung für Frankfurter Hvpothekenbank- Pfandbriefe Serk 12 bis 21 zurückgenommen hat. wird die Rotiz hierfür von Donnerstag, den 12. Januar 1928 ab eingestellt.

frankfurter Börse

Frankfurt a.5R., 12.Ian Tendenz: uberioie- gcnd schwacher, im Verlaufe erholt. Die heutige Bork verkehrte in auherordentlich lüft loser u n d ft i 11 e r Haltung. Rachdem ichon an der gestrigen Abenddörfe im Verlaufe Abschwa- chungen feft.;ustellen waren, war die Tendenz heute zum offiziellen Beginn weiter nachgebend. 3iir heu­tigen Prärnienerklarung kam noch etwas Material heraus, das nur schwer untergebradjt werden konnte. Das Privatpublikum blieb auch heute dem Geschäft fast vollkommen fern. Im Verlause verstärkte sich die von der Spekulation geübte Zurückhaltung, obwohl der Geldmarkt auch heute zum Medio keinerlei Anspannung .zeigte. Tagesgeld war nach wie vor reichlich angeboten. Man wollte auch die evtl. Dis- kontermahigung der Bank von England abwarten, auch fei heute wahrscheinlich mit einer Diskontherab setzung der Bank von Frankreich zu rechnen. Bei den ersten Kursen gingen Veränderungen nur ver­einzelt über 1 vH. hinaus. 3.-®.-Warben schwäch ten sich um 2 v. H ab. Am Montan markt gaben '.Rheinbraun 1,5 o. H. noch. Stärker angeboten waren Zellstoff Waldhof minus 3,5 o. H Parmer Bank verloren 2 v. H. Siemens & Halske ebenfalls minus 2 v. H., die übrigen Elektrowerte tonn­ten dagegen bis 1,5 v. H. anziehen (Licht und Straft). Schiffahrtaktien 1 bis 2 v. H schwächer. Einiges Interesse zeigte sich für Kleyer, plus 1 v H, auf die Mitteilung einer Umsatzsteigerung Scheide- anstatt plus 1 v. H. Am B a n k e n m a r k t zogen Dana! 2 v. H. an. Deutsche Anleihen blieben bei stillem Geschäft gut behauptet. Ausländer wenig verändert. Im Verlaufe wurde die Stimmung etwas fester und lebhafter, die Kurse konnten 1 bis 2 v. H. anziehen. Danat blieben weiter gefragt und erneut plus 3 v H. Das Geschäft wurde hauptsäch- lich per 41üinio abgeroirfelt. Im Devisenver­kehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4.20, gegen London auf 20,472. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,15, Madrid 28,16 London gegen Kabel 4,8755.

Berlinc Börse.

Berlin, 12. Jan. Das unveränderte Bild der 3 u r ü cf h a 11 u n g , das feit Tagen die Börse be­herrscht, war auch im heutigen Verkehr bemerkbar. Die Geschäftslosigkeit hat einen hohen Stand erreicht. Publikumsorders fehlten noch immer, und die Spekulation nahm neben Glatt- ftellunflen auch Leerverkäufe vor. Die Stimmung war zwar nicht unfreundlich, doch ließ sich eine gewisse Beunruhigung nicht verleugnen. Die Ansichten über eine evtl. EisenpreiserhÖhung waren geteilt, doch lagen die Montanwerk trotz der geteilten Haltung eher etwas anziehend. Die weiter flüssige Lage am Geldmärkte konnte keine Belebung Hervorrufen T.igesgeld war zu I bis 6 v. H., sogar zu 3,5 v. H. nicht unter» zubringen. Monategeld 7 bis 8,5 o. H., Waren» mcdyjcl 6,88 v. H., Reportgeld 8 bis 8,5 o. H. Die erftm Kurse lagen geteilt bei Schwankungen von 1 bis 2 v. 5). nach beiden Selten, doch überwogen bei loeitern die Abschwächungen. Banken zeigten bis auf Danat nur schwächere Kurse. Polyphon lagen lebhafter und fester. D e u t s ch e Anleihen behauptet. Ausländer gehalten. Pfand­briefe sehr ruhig, doch eher schwächer. Im Ber- laufe wurde es allgemein belebter und fester. Gegen die ersten Kurse ergaben sich Gewinne von 1 bis 2 v. H. Fest lagen vor allem Deutsche Waffen plus 3,5 v. H. und Polyphon plus 5 v. H. Am Termin­markt wurde saft mir noch per Ultimo Januar ge handelt.

Frankfurter (Mvcilrbijrfc.

Frankfurt a M.. 12.Icm. Das Geschält ist unneräubert. Umsätze werden nur wenig getätigt. Futtermittel liegen abgeschwächt, ausgenommen Stleie zur sofortigen und prompten Lieferung, die

lehr fefW Tendenz vigw Da« Mehlgefchäft ruht ougenMidhd) fast ganz. E» wurden notiert: Weizen I. gut, gesund, trocken, bis zu 1 v H. Au«» wuchs. 25 Weizen II. gut, gesund trocken, dis au 3 o H. Auswuchs 23J5O bis 23,75; I8ei$en lll, geringere BeirhüHenheit, bi» zu 23 v. H. Feuchtig­keit. 22 bis 22^'; Roggen 24.75. 5<>mmerg#dk für Brouzwecke 27 bis 20; Hofer, inländischer, 22,75 bi» 24. Ma.- (gelb), für Futterzwecke, 2*».75; Mais (gelb), für andere Zweck. 21J; Weizemneht. fad- deutsches Spezial0. 37 lns 37Fö; Roggenmehl 15 bis 35,75 WetzenNeie 14 bi» 14,25; Rogqenklei» 15.25 bis 15.50 Mark

frankfurter Schlachtvieh markt.

Frankfurt a. M., 12. Ian. Auftrieb: 67 Rin­der, 71 Kalber, 279 Schafe und 212 Schweine Cs notierten Halber: beste Mast und Saugkälber 73 bi» 76 Mark; mittlere Mast und Saugkälber 66 bl» 72. geringe Halber 55 bis 65 Schafe: Mastlämmer und jüngere Mafthammel lWeidemast) 46 bis 50; mittlere Mastlämmer, altere Matthammel und gut genährte Schafe 38 bi» 4-5; fleischiges Schaf - oieh 2* bis 37 Markt verlauf: In Schweinen unterblieb die Notiz wegen des schwachen Auftrieb». Kälber ruhig, Schafe mastig rege und ausverkauft.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 11. Ian. Bom Auslande lagen wie­derum fchwaä-ere Meldungen vor, die Offerten für Brotgetreide waren teilweise recht erheblich er­mäßigt, vor allem zeigt sich auch die zweite Hand stärker verkaufswilliq Die Provinz ist gleichfalls mit stärkere^ Angebot in Brotgetreide am Markte, die Offenen find zwar teilweise zimlich stark er­mäßigt, aber das Kaufinteresse beschränkt llch bei 1 bis 2 Mark billigeren P reif en auf beste Quali­täten. In erster Linie bleibt da« schlechte Mehl- geschäit für die 'chwache Grundftimmung nerant» wörtlich, verschiedentlich wird aber auch darauf verwiesen, dast bei Anhalten des milden Wetters bald mit freier Schiffahrt gerechnet werden könne, was die Versorgung auf dem billigeren Wasferw'ge wieder ermögliche. Am Lieferungsmarkt erfuhren die Preise gleichfalls Rückgänge von 1 bis 1.25 Mark. Das Mehlgefchätt blieb schwierig, auch wei­tere Preisermäßigungen vermochten die Kaufl.ift nicht anzureaen. Iw Verhältnis zum Brotgetreide­markt war Futtergetreide recht gut gehalten. f)afcr ist weniger reichlich angeboten und begegnet besse­rer Nachfrage. Bon Gersten sind gute Brau- und Industriequalitäten knapp offeriert und lebhaft ge­fragt, während abfallende Sorten weiter vernach­lässigt liegen. Cs notierten (IOih)kg): Weizen, mär- kischer, (74,5-kg bl-Gewicht), 232 bis 235, März 267,50 bis 267,25 bis 267,50, Mai 275 bi» 274L" bis 274,75 (Geld), Juli 277,75 (matter); Roggen, märkischer (69.kg/stl Gewicht), 234 bis 237, Marz 259,50 bis 260. Mai 264,75 bis 265.75, Juli 255 vis 255,75 (Brief); Sommergerste 220 bis 266; Hafer, märkischer, 200 bis 211, März 227 bis 227.25 (Geld), Mai 235,50; Mais, prompt Berlin, 219 bis 221 (ohne Bezugsschein); Raps 345 bis 350 (ruhig); (100 kg): Weizenmehl 30 bis 34 (ruhig); Roggen­mehl 31 bis 33,75 (ruhig); Weizenkleie 15 (ruhig); Roggenkleie 15 (ruhig)iBiktoriaerbsen 51 bis 57; kleine Speijeerbfen 32 bis 35; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 20 bis 21; Ackerbohnen 20 bis 21; Wicken 21 bis 24; Lupinen, blaue, 14 bis 14,75, Lupinen, gelbe, 15,70 bis 16,10; Serradelle, neue, 21 bis 25; Rapskuchen 19,70 bis 19,80; Leinkuchen 22,10 bis 22,40; Trockenschniyel 12.20 bis 12,40; Soyaschrot 21,10 bis 21,60; Kartoffelflocken 23,70 bis 24 Mark.

Kirche und Schule.

-L Ridda, 10. Gart Am Montagvormittag fand hier in der .Traube" die AeujahrS- konferenz der Geistlichen des evan- gelischen Dekanats Aibda statt. Die Geistlichen waren fast vollzählig erschienen. D.e Konferenz, der auch der Lupirintendent Ober- kirchenrat Wagner- Gießen, beiwohnte, wurde mit Lchristlesung und Gebet von Pfarrer Dr. Hehmann - Rodheim eröffnet Sodann be­grüßte Dekan Lcriba alle Erschienenen und gab der Hoffnung Ausdruck, daß das neue Zahr alle Amtsbrüder im Amt und auch in der brüder­lichen Zusammenarbeit ein gut Stück vorwärts bringen möge. ES folgte hi' Erl?digung und Be­sprechung wich'iger geschäftlicher Ang leg m heilen. 11. a. teilte der Vorsitzende mit, daß vom 21.3a- nuar bis Anfang Februar Mission.ir Sauf» Frankfurt eine M i f s i v n S r e i s e durch d.e Dekanatsgemeinden unternimmt. Die neuen sta­tistischen Tabellen, sowie die B.rteilung der ÄoUeften wurden besprochen, ebenso die Hilfe für die ruffischen AmtSbrüder. Pfarrer Dr. H e h- mann referierte fachkundigft über den Entwurf eines Kirch engefetzes die Erhaltung der kirchlichen Ordnung betr ffenb. Zu dem Referat gab Oberkirchenrat Wagner wert-

---- - - - -

voll« ®rgän<ung<ix. 3n der Aussprache zeigte sich im afl gemein en Zustimmung ju dem Entwurf Den HaupwoNrug des Tages hteit Attons Schult es-Hof Abspann i Oberpfalz) über. .Moderner Katholizismus und Evangelium-, Dkir größtem OntertMe folgt alle Anwesenden den sehr bedeutsamen Ausführungen. Herr Schalles zeigte fich als vorzüglicher Kenner der römi- fchen Kirche, er wies au* bi? Ges ähren hin. die

deutsche Ware!

der evangelischen Kirche insbesondere durch den politischen Katholizismus drohen und mahnte zur Wachsamkeit. Reicher Beifall lohnte den Redner für leinen vortrefflichen Vortrag

Kunst und Wissenschaft.

Thoma» Harbg t.

London 11. San. t WB.) Der berühmte eng­lische Dichter und Romanschriltsteller.T h o m a s H a r d y ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

Tdorna« Hardy wurde am 2. Juni 1840 tn Dooletshire geboren. 3m Alter von 16 Jahren kam er zu dem Kirchenbauarchiteklen John. Hick« in die Lehre wo er bis 1861 verblieb Inzwischen vervollständigte er durch Selbst­studium feine klassische Bildung. Vom Jahre 1862 ab arbeitete er unter Lir ABlomfteld in gotischer Architektur und erhielt 1863 einen Preis de» Royal Institute oi British Architects.

Schon feit feinem 20. Lebensjahr hatte Hard» neben feiner Tätigkeit al« Architekt sich der Dicht- kunst gewidmet. 3m Jahre 1867 wandte er sich ihr, unter Aufgabe de» bisherigen Berufe«, völlig zu. Während er sich zunächst nur in ge­bundener Sprache äußerte schrieb er seit 18öS auch in Prosa. Er entwickelte sich in der Folge zeit zu einem der fruchtbarsten und bedeutendsten Dichter feines Lande« Eine CMamtau«gabc feiner Schriften ist von 1912 ab erlchienen? Sein, poetischen Werke qllein wurden 1919 in einer Ausgabe von zwei Bänden zufarnmengesaßt

Hardtz ist Doktor der Literatur von Orford und Eambridge. sowie Ehrendoktor der Recht? wiffenschasten der St. Andrews-Universität und auch der von Aberdeen

Der ne« Spielleiter der Frankfurter Oper.

Regisseur HonS Esdra« Muhenbecher vom Hessischen LondeSlh.'ater in Darmstadt ist vorn Aufsichtsrat der Städtischen Bühnen A G -un Oberspielleiter der Frankfurter Ov'r worden.

Zeitschnsten.

D i e Kunst", Monatshefte. Jktlag Ä Bruckmann. München Vierteljährlich 6 Uli Ihrer Gewohnbeit entfprechend. bringt diese bei modernen Kunst gewidmete Zeitfchritt dann und wann auch etwas aus dem Gebiet der alten Kunst, so diese« Mal einen mit einem köstlichen Farbendruck auSgestatteten Aufsatz übet mittel österliche Buch-Miniaturen. Fast mittelalter; 0» in ihrer großen und starken Empfindu ig, ihre, unübertrefflichen Symbolhaftigkelt und Boden­ständigkeit. sind auch die au-ge^e'chn < n Plast, schen Figuren, Glaube Liebe und Hr .lung. d. bet Tiroler Bildhauer Santifaller für den Inns­brucker Friedhof geschahen hat und die hier reproduziert find Der von der .-Zeitschrift aus­gezeichnet gepflegte Teil .Wohnkunft und Wohn- niltur1 bringt einen schön illustrierten Aufsatz über das von dem Dresdner Architekten Kühne erbaute .Hau« Bergfried", wunderschön in dic Landschaft gestellt da« ausgezeichnete künst­lerische Gesinnung des Architekten mit höchster Zweckmäßigkeit und Wohnlichkeit verbindet. Tann lehr schöne Möbel der Stockholmer Rotdiska Kornpaniet. Au« dem übrigen Inhalt erwähnen wir noch die schönen Kunstaläfer der Älal'e Hillerbrand der Münchner Zzunstqewerbelchule, prächtige Wiederaaden der Kunstphotographien von Rcnaer-Patzlch und zum Schluß reizendes künstlerisches Kinderspielzeug.

StircMicht D'lathndifen.

Israelitische «ettglon»geseUschaft. Sabbatseier den 14. Januar. Freitag abcnd 4 30 Uhr; oamitagoor- mittag 8.30 Uhr, nachmittag» 3 30 Uhr. cabbnto auMang 5.45 Uhr Wochengotte»dienst: morgen« 7 Uhr, abend» 4.30 Uhr

Israelitische Rellglonegemeinbe. cam--tog, 14. Ja nuar. Vorabend 4 45 Uhr; morgen» P Uhr; Pre­digt; abend» 5.05 und 5.45 Uhr

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.

3 aiikfurta. Tt

Vertin

11.1.

11.1.

1

Tetwm:

13 1.

*171

313.4

M.»

13.41

»I

81. U

Devisenmarkt Berlm -Frankfurt

le

16

ID.»

4.13

33.3

U

i- % 0

13.43

13.<3

13 73

13.»

k % I

16.3

K.73

133

IM.73

133

101

- 31». 73

L , u-

Ä-t* «**fr#tebc3

IT

II

140

147 5

143

141.3»

10

m.

Reichsbankdiskont 7 Prozent. Lombardzinsfuß 8 Prozent

10 io

1.63

13.4

IM.3

H.i 16,-.:.

n

12

12 10

IU.O1 81 M

10

10

13.3 14.73

1-

10

10

101.33 l*.73

N

131.»

313

M3

»7

W.I4

«u- Hotel

113 II HO

IM m

U7.3

101.4 tn

3A.3O 111.47

10

134.83 IM 1*1.1 3M

ItW.25 in;

tkl, 147

Jiaubfuna. ffl vchlutz- i-llbr-

133.73

130.3

41.4 1« »

173 M7.t3 -*91.73

M >3.3

19b 37

Ito »j 131 13* in

ir.i; 73.3*

. .s V .

31.4

16.«

«o.n

134.73

II« 3

31.63

16 i

bdiiuj- >-Uhr- ISdj.ufc »njaeg Hur» | M-ir» Hur»

0<6eUbtt4 Toe#*Oefrr Cfhrrrfr Olcniflofl.....

«tiikti........

. . .

.ya*toft .

U6adat?rnburafr BafTn r-aurr

Tctinkr UMarrn

flMrrwCTtf flUort n>d» rwtn .Var HtnemtiMl Crrnft-tn 3 Korvel ytntr ^'tnann t-.-ntcr» lir» VoBxaa-'ttcQotn . Wr :nf< V *nce

itlatM

111,73

943.3

431

l.»3 13.63

WoeOhfim.t« t-iet-C-

tl< Trutl^r «ri»Uan8 fMnn t

yrrltnrt ♦erledig.

.'"mm- Q'i» fnDdt.t<f. Turm ft ii tRanoaalMnf

r'«kuioc,.-lrll«chON Int

ÄrriOart tf

glhmlNuf»e unBttbAFf KftaQNinf .......

rt»«^r.r ........

t'Ttnrrcmpaei

Utfort« tert . f<!rr« llrt-n 3<tr < Ntr

* iHumlncn ce-ittn r*'t «'»Kumentn »eipant von 1913

Q« *;W;i?o6n «' .

!-«£<».....

fergmann . . . . 4Uhr tftt*mrrarn .

tfi<6t unb Jtrah .letten A »ni'l-,wme . Üe1 ' ttlchr Untern t'imb »lehr öerte Rdetn Gtetrr

»lehr . . , (Duden . . . . t?:emtro A patZ»

tfcbmro-T 3 <o ... . fubet 4 . . .

J <uH«b- tfrbät . . . <

jthwrf eaUbeWwnl

,'luniö'ilch, koua . (oslanbtscheÄotrn (fL^untftte Noten.....

W»eiwetf*e Roten

2 ent<® £e*trrr .310» Qrrnert MaBiltttt Ma......

e<trvfbi*ti< »otrn......

6-troetur Koten.......

CpantlfDc Woten.......

lK6e^e<loroafihbe /toten . . Unaartf* Säten

»'tut e etnfoMe i'enk-rchenee

berxr.a c-xlt tfiten . . <

ÄJln-Stue'Im

4ct»

_____________Tuluui: *». Tt Nenhtanteid« i«7 Ti flm ncioi > Duld nut

Nuelv« -S'tDtei;

TeKal. obre Null I.«echten . Ürontf ho, -Bk. Eo »vt iint,1ndb..e M» iwij

* . , SMiui»« Dop-«aut tiqo»('.tipt

r * ab« »MhtfgfrCb- ItOatioitfu. tu.twllbar

'* SchioeU funde«k In,. «% CenmtamDe «olOite W1 CefterT ttt eilberrte

CeOemi* ein <ui. Xtc UuaoMche Klolbue «D.Unaflrtl®eeio«it*t ci 1010 r e*«0 pon 1*13 «* Nngaeilche Wi eitrte

litt! ^Nonleide v 1911 lud BoadOddorn-tzn!

!><" r seev?',, P,0 S C'"che ? raunt» dien tu

tn-taW .0

II I. 12 1. I 11. 1.

tuet» 17» IM 71 tl.l*

3». 1.1

Berlin

«nlünq tiue» Rnr

IKanl etoet 7

Ct*dSiel ftirnO. vedart o

Cter1»le' Äot«trerfe v

3 o-iNfun a. 1*1

Berlin

1-Ubr-

»b Xnleng

Mir« «er-

Muri

Mim

Datum:

11. 1.

II. 1.

1 11- L 121

svtlwv Oi-umann .

6ethelberaer »emenr . .

Sement Wartftatr

i.aot 1 ftretra-

IM 144 1*1 111

141

.ti 14a

169

lks.5

l«9

IV, -3

IM?

172 3

811

813.3

314

I

127

12» 73

279,23

2VI 5

17»

130

-

lll

*

174 25

d»

IO

IM

2!U

2S2 5

*

1*73

17f

170

102.3

io;, ti

103.23

l> 23

187 .-3

113 75

136

111

14a

i«;

IM. 3

IX. 73

*

13! |1

*

*

m

*-

1»

Ito. 73

w-

132 3

13* r

13,

lll 23

1*4. V.

in.73

113.33

-#.7'>

am-

w

|

101.3

iou.:i

1*1.11

3M

.14 5

.43 73

IE

1*1.23

IM). 73

107

1*3

IU.23

*

II

«J 9

17»

17*.5

1*.

IM

|v

H*

fiVT,

877,3

p71.Su

IX-

3*

IM

117 9

117.73

M.3

»7 73

U. Jan

13. Jan.

»mtltch. evrt

'-."i'ntng Frie-

ÄmrttD- Wotiermeg

^lv

er U»

ls f«l

1" >1

TWTT"

Aeen-ltrrl

1.7*9 M.M

1.79)

1.712

I.7W

ttrl-lana

»N.4f,

34.413

texn^-

lll.lo II2.3*

111.71

117.41

111.33 111,41

111.71

etoHjlai

118.<2

I 1 .DI

Il3,"l

IU.i>.

tekins'ffrt

10.M

10.M

l«,M2

lu.Mz

Jwtira .

21.11,

C.G3

a.r"i

22.243

®.44t

tv

tn. «3«

80.1*

Reewrf . .

4.1130

1.»»

4. IB4

4.20

1*4» w.B«

ie.41 w.w

14.413 «0 Hi

>4.335

1.i.<13

eea-Ire . twe . . . N'.O de 3«: tivfr.tnl.

71.» 1.172 1.301

72.31 1,17-

71 LW*

71.C« 1.17»

4.UI

u.3fc.

».**»

C<*. et^el

^0.17

*.»

A.Te

VS.lt

trat wjru»

U.43

12.4.

U.tk,

12.433

7.1-

fll

;.$<v

: N'i

7^7-1 .

72.13

7J.4J

71.33

73,47 .

men

!.Ä»^

4.07 .*6.13

3.eu 86.1*

J.on ».3*

>.«ü

«1.4» 3.180

M.»3 i. IM

M.77

1.183

»LU .'.liG

Kttn

>.>l

!.«»

3.411

S *2*

-Urtebe

1.147

1.1'

4.1*9

Nr,« .

4.274

4.toi

4,£y

4. SM

wtre

»17

ZI 01

W.177

II.OI*

. . I

*

171.23

173.05

. . 0

3

*3.4

n

. 0

71.3

71 23

. . 0

87.5

SM

F7.3

. . !

-

2*0.3

301 3

. . «

d

102

*

187.75

1'7 75

. . 0

-

*

.. f

**

IM

201

. . 0

to.3

«

. . o

77.5

-

70.3 125.75

__

e e

123.3

E»

.. c

32

*

.. *

00.23

90

M.5

..

B

e -

124.73

. . K

lll

*

141.23 107.5

iu

!»

. . »

113.3

111.5

. . IC

1«

E

E

*

IW 3

. . r

143

117.23

1 43 3

Banfootm