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Oberheffrn.
Srohef Arbeitennangel der oberhessischen Landwirtschaft.
Alsfeld, 11. Ian. Di« Bereinigung
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mAerVlDBTTWatyt. Butzbach und jungen ön mm Heslen llnb jetzt 274 2aU1eikn-®«iu>flCTu schatten mit 23 000 Mitglieder«.
Landwirtschaftslehr« und Tierzucht! nfpekwr Haack-Sieben sprach hieraus über den
Etvslatz der Genoss en schost aas bk tenbroirt- scho Niche Produktion.
Durch di« genossenlchattltchen Organisationen Wirb, wir der Redner darlegte, di« landwirt- fchoflltche Produktion gefordert und zwar sind •4 zwei Faktoren, di« die« bewirken, da« sind Saatgut, Düngemittel usw. lernt« technische Mittel. 4>o« Saatgut ersordert große Kenntnis in der Auswahl und Behandlung, die der einzelne Landwirt gor nicht haben kann, sondern die Genossenschaft muh den Bezug d«S Saatgutes vermitteln. Dieses muh einwandfrei bergerichtet sein, tote dies durch die Denossenschast geschieht. Aehnllch liegen die Verhältnisse bei dem Pslanz- gut, besonders bei den Kartofseln. Die Kontrolle beS Pflanzgutes kann in geeigneter Meise nur durch Genossenschaften erlolgen. Die beratende Tätigkeit ist «ine der wesentlichsten Aufgaben der Genossenschaft; namentlich bei Berwendung von Düng«mitteln und Futtermitteln ist es von Mert, wenn die Landwirte richtig beraten werden. Bei Besprechung der technischen Mittel zur Clfiycruno der Produktion wies der Redner auf die Tätigkeit der Molkereigenossenschaften hin. Or sprach ferner über Leistungskontrollen, landwirtschaftliche Maschinen. Zücht-rgenotserfchasten und Gaatzuchtgenossenschosten. Mithin ist die ge- nossrnschastliche Orgonisationsform geeignet, die Produktion zu sördern; nicht nur bei uns. sondern auch im Ausland hat man den Produktion«- förberi-den Faktor der Genossenschaften erkannt. Mir wollen darum für unkte Organisation-- sonn kümpsen (vebhaster Beifall.)
Generalsekretär Dr. Kohr (Ludwigshafen) hielt sodann einen Vortrag über
Spezialausgaben aus dem Gebiete der genossen, schostlichen Verwertung landwirtschaftlicher
Produkte.
ttU« guten Produktionsleistungen nühen nichts, wenn sie nicht den entsprechenden Preis erzielen. Erinnert sei nur an den Gurkenmarkt im Ried, in lstheinh ssen und der Nordpfaiz: die Preise lagen im oergongenen Jahre unter dem Rentabilitätspunkt, rind di« Gurken wurden nicht einmal geerntet, m demselben Jahr« wurden aber 8.3 000 Tannen Gur ken im Werte von 4.3 Millionen Mark eingesührt. Obst und Milch hoben auch nicht die Erzeuger« und Gtallpretse, die sie haben mühten, aber die Preisspanne. dis sie bann zum Verbraucher kommen, ist sehr groß. Die Absatz- und di« Verwertung»- genosfenschasten müssen neu oufgebaut und vermehrt werden, die nur Ouolitäteprobuftc verkaufen dürfen. Aufgaben her (Senossenschaften sind der Kampf gegen die Preisschwankungen, die Ausschnl- tung der Konkurrenz der Landwirte unter sich und des Auslands und die Schaffung einheitlicher Typen für die Erzeugnisse.
Den dritten Vortrag hielt Pfarrer Blum ((Bernebelm a. Rh) Über da« Thema
Vie Grundgesetz« im Kelche der Genossenschaft.
landwirtschaftlicher Arbeitgeber des Kreifes Alsfeld und Umgebung kielt kier eine auherordrnt'i- stark besuchte Ver- sammlung ab. die sich mit dem großen Arbeitermangel in der Lanowirtschaft Oberheffens beschäftigte Ss wurde betont, dah die Verhältnisse des landwirtschaftlichen Ar- beitsmarktes für die kommende Arbeit-Periode geradezu katastrophal werden mühten, wenn nicht sofort einschneidende Mahnahmen ergriffen würden. AIS Ursachen de- starken Mangels an lanv- wirtschaftlichen Arbeitskrästen wurde folgendes »nqe'ührt: 1. Knechte. Diese Gruppe land- wirtschaftlich« Arbeitskräfte wird fast restlos von der Industrie und von der staatlichen Forstwirtschaft aufgenommen, die beide hohe Löhne Hahlen. Im Falle einer Arbeitseinstellung wollen Die Betreffenden dann den Weg zur Landw.rt- schäft nicht mehr zurückfinden und haben cS bisher auch mit Sri via versucht, die Acbettslosen- unterftützung zu erlangen. Fest steht jedentell«, das; die Industrie bei der Einstellung von Arbeitskräften solche au- landwirtscha'ö^chen Berufen bevorzugt, obwohl doch bekanntermahen industrielle Arbeitskräfte und verwandte Berufe seil Jahren arbeitslos sind. 2. Mägde. Hier liegen die Berhältniss« genau so. nur dah der Manael noch größer ist. BIS auf 20 Prozent sind alle landwirtschaftlichen D en st mädchen im Lause der letzten Jahr« von den städtischen HauShaltun- gen und von der Kleininbuftrie ausgenommen worden, obwohl in den Siädten Möschen, die slch für den Haushalt eignen, genügend vorhanden sind. Diese Mädchen haben es teils durch die Besserstellung des BaterS nicht mehr nötig, einem Erwerb nachzugehen, oder sie wenden sich unteren (meist kaufmännischen) Berufen zu. in denen sie sehr bald erwerbslos werden und so auch wieder der Fürsorge zur Last fallen. 3. Sommermädchen. Infolge der starten Kürzung des Polen-KontingentS sind natürlich die Gutsbetriebe mehr wie früher auf die inländischen Saisonarbeiter angewiesen. Ganz ab- gesehen davon, dah daS. waS für die landwirtschaftlichen Dienstmädchen gesagt wurde, «ich für die inländischen Sommermädchen gilt, ist zweifellos, dah auch hier ein enormer Mange) nachzuweifen ist. so bah im lausenden Jahre schon Löhne bezahlt werden muhten, di« die der De- spannführ« erreichten. Bei all dem verlangen diese Mädchen für die Wintermonate Grwervs- losenunterstüyung. und die Gemeindebehörden be- fürworken sie aud>. obwohl ungezählte Stellen in der Landwirtschaft auf IahreSvertrag offen sind. 4. Polen. Die seinerzeitige Kürzung de- Polen- konimgentS hat die schwierige Lage auf dem landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt rnttverfchuldet und auf der anderen Seite ist die Erwerbs-' losen-Fürsorge dadurch keineswegs entlastet worden. sondern sie hat, wie oben geschildert sich weiter entwickelt. Die hier dargelc t n Ber- hältnisse haben sich im Laufe Der Zeit nach der Inflation herausaebildet. Seit dieser Zett hat dt« Landwirtschaft unseres Bezirkes versucht, diese Derhältnisse zu meistern. So wurde zunächst damit begonnen, erwerbslos« jugendliche Industriearbeiter, die sich angeblich bet Dm betreffenden Städtischen Arbeitsnachweis für Landarbeit gemeldet hatten, auf« Land zurückzusühren. Dieser Versuch ist kläglich mißlungen. Gmzel- 5 eit en hierüber würden zu weit führen. Vach diesem mißlungenen Versuch setzte seitens der Landwirtschaft eine lebhafte Werbung bei den ostdeutschen Landarbeitern ein. Diese Mahnah- auch keine nennenswerte Besserung.
da hohe Löhne und geringe Arbeitszeit Der In- Duftrie tiefe Leute lockte, und eigenartigerweife sind alle, die den Versuch machten, sofort in * Industriezentren, die selbst die mel-
flen Arbeitslosen haben, untergekommen, obwohl diese ostdeutschen Landarbeiter von Jugend auf nur in der Landwirtschaft tätig gewesen sind. Vunmehr sieht die hiesig« Landwirtschaft keine
Kreis Ariedbcrg.
L Melbach. 11. 3an. Da zu der auf d«n 15. Januar angelegten V e I g « o r b n « t« « - Wahl nur «i n Dahlvorschlag. aut Den Samen des seitherigen Beigeordneten Adolf Kleber- 0«r lautend, eingereicht wurde, gilt dieser als wiedergewählt, so dah die Wahlhandlung ausfällt. - Dieter Tage fand im Gafthause .Zur Pofi die Generalversammlung des Armen- und Krank«np s i egevere i n s statt. Die Zahl der Mitglieder iß von M auf S7 gestiegen. Der Kaltenbericht wies einen Fehlbetrag von rund 300 Mark auf, um besten Deckung die ©«meinte ersucht werden soll, da eine Beitragserhöhung nicht angängig erschien Aoch Prüfung Der Rechnung und richtigem Befund wurde dem Rechner Entlastung erteilt. Gin von der Schwester gestellter Antrag auf Gehaltserhöhung kann erst verwirll cht werden, wenn die Gemeinde einen jährlichen Zutchuh bewilligt.
am. Staden. 11. Ian. Unser Ort wurde gestern gegen 8 Uhr durch Feuerlärm erschreckt. In dem zweistöckigen Haus« des Kaufmann- Seipel war in einer Seitenstube des unteren Stcxkes der Vachlab des früheren Hausbesitzers. Möbel aller Art aufgestapelt Dieser sollt« am nächsten Donners ag versteigert werden und war nun auf bis jetzt noch unaufgeklärte Meise in Brand geraten. Da der alleinstehende Kaufmann Heinrich Seipel nicht zu Haus« war. wurde da« Feuer zuerst nicht bemerkt. So konnte es weiterschwelen und die im zweiten Stock wohnende Familie des Kraftfahrers Heinrich H a a « schwer gefährden. Als di« Feuerwehr an- rückte. schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern heraus Doch konnte nach dreiviertelstündiger Tätigkeit da« weiter« Umsichgreifen des Brande« verhindert werden. Die von auswärts herbeigerufenen Wehren brauchten nicht einzu Greifen. Der zur Versteigerung vorgesehene Vach last ist vollständig vernichtet. Außerdem hat da« Lager des Kaufmanns Seipel stark gelitten ur.D • die oben wohnende Familie Möbeischaten davo- getragen.
Ärtid Biidinqcn.
# Ober-Widdersheim. 11. Jan. Am Sonntag hielt der hiefig« Männergesangverein .Eintracht' seine diesjährige ordentliche Generalversammlung in Der Gastwirtschaft von Ferd. Schneider ab. In feinet Bc-grühunasansprache wies Der Vorsitzende. Steinbruchbesitzer I. Vickel. auf di« Dem Verein angeboren Den Sängerveteranen hin. bte es sich nicht nehmen lassen, an allen Vercinsver- anstaltungen teilzunehmen, unD feiert« sie als VorbilDer Der Gewissenhastigheit unD Pflicht- treue. Die Zahl der Sänger ist im abgefaufenrw Vereinsjahr weiter gestiegen unD betrügt nun 44. Mit Den passiven unD Ehrenmitgliedern zählt der Verein 86 Mitglieder. Die Wahl des Vvr» standes wurde schnell erledigt. Da einstimmig beschlossen tourDe. Die Vereinsämter in den bewährten Hänhen Der seitherigen Inhaber zu bv lassen. Weiterhin würbe der Veschluh gesaht, am 5. Februar im Saale von Ferdinand Weidas diesjährig« Wintervergnüaen zu veranstalten, wobei - toi« im Vorjahr« — eine Abteilung der Dietzen« Datei llonskapelle mltolrfei wird.
' ing « nhetm. 11. Ian. Gestern sriep- ten Jakob Lohstnk II und Ehefrau Anna geb. Metz daS Fest der goldenen Hochzeit. Beide Jubilar« «rfrtuen sich «iner v«rhältnts- mäßig gut«n körp«rltchen und geistig«» Frisch«.
jRrcid Sdiotten.
3an "asere vürgermellterri, die bisher räumlich in recht unzureichender Meise untergebracht war. hat jetzt die vor kurzem frei- gewordene L e h r e r w o h n u n g bezogen und iß nun in wesentlich besserer Weise als biSder mit Räumen ausgestattet. Der Dienftbetrieb der Ver- tpaltung wird sich in den neuen Räumen auch
Hochschulnachnchien.
Dem Prvrssor Dr Hoffmann von H * id * lbera ist D r Lehrstuhl für Physiologle an der Universität Leiden anaebolen worden.
dl« Peeutzisch« Akademie der Will-nschasten hat Deschichi« an d.-r UmtxrfSt
Madrid Dr. Hugo Obermater, den Poa- • Aegvpkolooie an Der Umvertität
y;n» Ostrnselb Lenge.
«n -a der MissenschafMl
in t*r ^"Hichte an Dr Dortl-
XIs ^o1rt31 Oswald Redlich
der Ungarischen Akudemk in Budapest G«he mrat Pros.ssor Dr Alberc Berzroiczy von Bcr- iÄt 8U TH- a/uixte
i vp^ch-distvr.scheT'. Klasse und den i i ? j»crii:at« ft rnwart e in Leip-
' X ausching « r lum korrespan-
l&Ter ph^.l-lifch-mothemaih.. - Der Prvf.'ksor ber Shemie
2 c 1! Berlin Dr Fritz Pa-
Drrusuna an di? StaatsunlveM- ^t von M'sconsisti (11. C. X) abarlednt. - to vr r 13 HD n r ll i lf ch «« lt L " , ^"s l a U hat den an ihn rrg-.ngenen___
■ i Lehrstud- Der w.rischastlich.-n Staats- . rfälT1 °"^r Göttinger 'Jn.DerfttH 9 . r ;/ an- .- imm und bereits 'n re wrnmnimg zum Ordinarius an der Oeome- Auguste erhalten. “
Sin deutsches Mfelaboratorium
Don profrssor Dr. Paul fKirchberger.
Nachdruck verboten.
Biele Leier werden sich zunächst unter einem .Äolteldboratoriuin- nicht viel vorstellen und auch nicht versieben können, warum Sie Grbss- nung eines solchen ein besondere- wisfenschast- >'ch«s Greignis bedeutet Dazu möchte ich bemerken. dah das kürzlich «öffnete Kälte- iaboratoriumberPhtzsikalisch-Tech- n ‘ 1 4> t nR eichSansta11 in Berlin in der ganzen Weit nur zwei Schwcfteranstalten hat. von Denen aber nur eine, nämlich Die in Leiden In Holland, im Betrieb ist. Schon hieraus wird man folgern können, dah Der Bau einer solchen Anstalt «ine schwierige und kostspielig? Sache ist da ibn sich nicht einmal grobe Universitäten leisten können. Unter neue« deutsches Käite- laboratorlum ist durch Bereiistelluna von Reichs- Mitteln und mit Hilf« der llotgemeinfcbaft deut- scher Wifsen'chatt ermöglicht worden
Au'gab« eines Äältelnboratorium« ist es den an ibn arbeitenden Phys Ikern die Gr'orschuna de« perdaitens Der Stoffe in Der Vähe Deü svaenannien absoluten Vullpunkte» zu ermög- Uchsn, und auch an Deren Pdnsikern, Die durch Wit Forschungen auf solche Fragen geführt werben. ein« Gaststätte für tbre Arbeiten zu ge- währen. Bisher war Leiden in Holland Der •hulge Ort. an Dem Physik« als Gäste solche Arbeiten ausführen konnten. Denn die kleinen
.JT -T*r’d5lln1 stehenden Räume der Phvsikali'ch-Technifchen ReichSanstalt schlafen dies leider aus L>aS geräumige und fortr?1H‘J) eingeriwtete neue Ladoratoriu n ir.rb die I<ö6nc Sitte witfenschastliärer Gasttreund'chatt in vollem Umfange pflegen können
Worauf beruht nun die Schwierigkeit ein« Joldjen Ginrichtung. und weshatt' ko-nmt Den h.*r mög.ichen Untersuchungen ein« so lu-fcmber« aröb« Bedeutung zu? Wal Den ersten Punkt bi« Schwier,gkett Der Einrichtung anlangt, so w Min.iAH au beachten dah man Dem ab'eiuten Vullpunkt. bei Dem jede IVärmeb "eg- 4 a . ■ Mrt. unD Der 273 Grad unter Dem G rtc rui-.f- De« watter« liegt, nun stu'cnw«, h- r '7 kann. Zunächst nurD Lust Pftflu" Ql » Der flüfftgen Lust, oder bester fluf'igen -
AuS welchem Grund« ist nun Di« Herstellung W_ hoher Kältegrade besonders wichtig? Wir müssen bedenken, dah die Wärmebewegung — denn Wärme ist Bewegung der lleinsten Teilchen — eigentlich allgegenwärtig ist, und dah wir allo iicher merkwürdige und unvorhergesehene Gigestschasten Des Stosse« erwarten können, wenn e« uns gelingt, Diese Wärmebewegung zum Still- stand zu bringen. Di« merkwürdigste Grscheinung. dt« bisher bei Diesen Temperaturen beobachtet wurde, ist das säst vollständige Verschwinden des elektrischen Widerstandes, eine Sntdeckung. die man dem vor 1«, Jahren verstorbenen, hochverdienten holländischen Physiker Kam- merltngh-Onnes v«dankt. Der der Wissen- schast diefes ganze Gebiet erschlo sen und Dafür feinerzeit Den Vobelpreis «halten hat Fast alle Metalle leiten in Der Kälte bet'« als bet ge, wöhnllcher ober gar «höht« Temperatur Bei MetallfaDenglÜhlampen - im Gegensatz zu ben
in Dieser Hinsicht geraDe umgekehrt verhak- len Den. heute svrilich ungcbräuA’ttfn Kohle- JaDenlamben — spielt bie'er llmfanb eine sehr Wichtige Rolle. Aber mit Dieser gewöhnlichen Zunahme btt Leitfähigkeit bei 6?r Abkühlung haben Dies« Grich«inungen tn der Väh« D?s ab- folut«n VullpunkieS nicht das Mind«st« au tun denn Im allgemeinen verringert sich Der elektrische Widerstand reiner Metalle von Zimmer- temperatur bis. saaen wir. etwa 10 Grad über bem absoluten Vullpunkt auf etwa den bunbert- Ren Teil. Bei verunreinigten Metallen ober Legierungen ist Diefe Abnahme des M.d.rstanbes noch gering«. Run aber kommt gani in b« "äh« des absoluten Vullpunktes «in Sprung von ganz anderer Art Der MiderßanD ver- 'chwindet nämlich bis auf feinen billigten Teil unb ob Dieser bittionte Teil wirklich nach vor- banden ist. kann man auch nicht sicher sagen Vielleicht ist auch er verschwunden' Aber Mefe Srichc ! ung ist nur frei einigen Stoffen beobachte: worden, nämlich bei Blei bei T2 Grad, bei OucJiib«T bei 4J Grad, bei Zinn bei 3,7 Grad ,« 2ni**u* 5,1 3 4 Drad unb bei Thallium b«. tr ?r?b ^ber dem obWlutrn Vullpunkt. G«adc die besten Leiter Dvr Slektri.,ität Kups«, Silber wvlo unb Alum.nium. zeigen also diel« I "nrn’e .Ueberlettfähigkett nicht während b^a.'ge^ bei Lc- -ung.-
Metallen etntriit Ob ein« noch gri
n,ng an den absoluten Vullpunkt auch ander« eioHe .überleitsähia werden luht. steht noch trtlT'r /^slhost ist es auch, warum diese Uebeileilfabiflffu nur für schwach« elektrische Ctrbme wirksam wird, während sie durch starke Ström« und auch durch stark« Magnetseld«« vollständig zerstört wird,
S« ist zu erwarten. Dah die Lösung Dieter fragen un* manche Aufklärung über Das M«te» Elektrisch« Stromes, sowie D«S elektrisch« MidcrstanDes und vielleicht auch über die Vat« und den Bau des Stosses geben wird. Mir dürien uns freuen, dah durch Das schöne, nunmehr seiner Bestimmung übergebene Laboratorium auch die deutsche Milsenschast berufen fein wird, an ber Lösung dieser Fragen mitzu ar beiten.
SämSlch« ttortrÄge wurden mtt lebhaften Briet nem Schtuhwon tzes orfitzenden ging gegen 5JO Uhr Dte Scrionunümg auseinander
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Diese Grundsätze Haden in erster Linie Die Qualität des Subjekte, Im Muae. Die lanDwirdfchaftlichen Grzeugniss« sind nämlich Erzeugnisfe der Intelligenz, Der sittlichen Qualität. Zeder Genossenschafter ist aus bi« Entsaftung d« höchsten Leistung feiner Eigenschaften au bringen; auch das ist eine 6tnn- Darblfleruna. 5n den Genostenschastcn wollen wir den ktzeist der Menschen beeinflussen, ihnen helfen. Di« Genossenschaften find nicht um ihrer selbst willen Do, sondern um Der Menschen willen. Nicht da« Kapital steht Im Mittelpunkte Der Genossenschaft, scmDern der Mensch. Mil unserem Geld« können wir keineswegs machen, roae wir wollen, sondern mir ftnd mir Treuhänder Gottes unb unserer Vrüder. Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstnerantwor- fung lind (Urimbflffche der Genossenschasi; im Reiche der Genossenschaft Darf es feine sozialen und Klassenunterfchiebe geben. Eine Genossenschaft darf ksten, dah sie ein Teil des Ghin^n ist In valtrlanbe. Wir mllsten Die Menschen dazu dringen, dah le nicht alles unter dem eigenen engen Gesichtspunkt betrachten. In Der Genossen- schast Darf e» auch feinen Unterschied der Ron- fdftoiwn geben. Vie Ar bett mich hinausgestellt wer- den auf die Pslichtersülluna. Genossenschastler fein bclht, sich hinge den für ander«; mit dem g«nossea- fch.istllchen Geld« muh für die ’Brülxr gearbritet werden
snr auch im
werden.
» Hungen. 11. Jan. Der hi« ig« Zweigverein des V. H. 6. veranstaltete Im Saal« .zur Xraube* sein diesjährige« Wintervergnü- gen mit Auszeichnung-fest. Vach der Sc- grühungsantprache durch Lehr« Schmidt folgte die B«leihung des goldenen Wandevzrichens. Sin reichhaltiges Prvaramm mit vielen Einlagen, Darunter d« verühmtr .Bürgermeister von Meiches* wickelt« sich üi schönst« Weise ab.
®aucrftoH tolrD wegen fein« ®e- fJbrlKbtelt auSgeschi«D«n läht sich flüs'iger huffifSL0 .. «S®1""!"- u"d mit Dessen Hilfe ilusslges Helium, wodurch man Dem auf 4 GraD nahekvrnmt. Sine wettere Abkühlung wird Durch SieDen Des Heliums unter berminDettem Druck erreicht Die ^emperaturerniedrigung wird überhaupt durch Sntfpannung stark zufammengeprehter Gafe «- W. ^•«4uLa0° Atmosphären wird die uni1 k? Ol! ^^lmosvhären Der Wakferstoss unb bis aus 40 Atmosphären Da« Helium zu- ( ^usDebnung und damit
Abkühlung «folgt. Grvstc Maschinen müssen auf- gcUelU werden um einen solchen Druck zu er- 1 ouch hierbei noch zu bedenken. Dah Dasscrstoss ein nicht ungefährliche» Helium JiS •'aÄ kostbares Gas iß und dah ?cl!ufte vermieten werden müssen Hierzu kommt die sorgfältige Vermeidung der Därme- oder Kälteverluste, Die auch 2UrJn£?. T-6fl l4n vollkommene Dichtung und durch Isolation zu erreichen ist. Ganz sauber zierlich und harmlos sehen di« Apparate aus \n deren Innern so ungeheure Druckunterfchiede tolc di« «rwaont«n. und kaum mintwr erh«bliche r.mp«roturunt.rfchi.^ beheben Gs ist klar, dah bl« Anlage «in« höchst lorgfällige Ucberwachuna •norp«rt. ■
Drei Raummeter des kostbaren Heliums stehen neuerdings Dem Laboratorium zur Beriüauna D^'s He^ttum^ist teils von der Lindege'e.ilchatt aus der gewöhnlichen Luft, und zwar zusammen mit einem ähnlichen GaS dem Vevn. gewonnen^ von dem es erst im Kälteiaboratorium getrennt v>'r». Zu« andern Teil wird es von btt Auer- fldclUtoa t ge leiert die e« bei der Verarbeitung btt Monazttsandes au« Thorium unb Me'v- iDortum. Da« für Liuchisarben gebraucht wirb erbatt. celvstverßänblich muh da» au» der Hettum'lüss,gkci, verdamplende Ga» wieder aui- Qf/ wn und in Den Hc.iumgaSbehälter zurück- ar .c t«’ rethen W.nDee ko lbar Ist natürlich r*r f-u Slickstott Bei meinem Betuche in 14-1 lt>r ®eilfT Oberreqirrungera: e l 6ji e r ein kleines Prvbierg!asch.-n mit bie’et 5.üu.gMt unb «chattete Ite auf Den Tttch .^'ro£,,n tanzten Darjber hin w'e Lei- den'rvstsch« J auS Wa"ee
glühenden A.'?p'an<
Weq« mehr Dee lanvto^rrichattKchen Arbetts-
n-.arft aus sich heraus zu be'fcm. unD schwer lastet Dah« Di« Sorge auf ihr. toi« DU kommend« Arbettspenobe bewältigt werden foll. Dah« fordert die Versammlung einstimmig: I. Verbot der Ginstellung landwirtschaftlich« Arbeitskrälte in Industrie und Forsten«- scha't. (Da letztere schon lleberfluh hat.) 2 Gesetzlich« Mahnahmen zur Zurückführung Der rein landwirtschaftlichen Arbeitskräfte aus der Industrie In dce Landw'rrschast. 3. Schärfste äleb«- wachung bei der Gewährung der Arbeitslosen- unr«stützung und Verpflichtuna b« läridlichen Arbeitslosen zur Leistung der ihnen angebotenen Arbeiten. 4 Freigabe Des Polenkontinaents tn Der Höhe Der FrieDensftärke und Genehmigung d« Verwendung für Die bäuerlichen Betriebe Sollten diese Mahnahmen Überhaupt noch die Katastrophe abvenden. dann müssen Ne sofort in die Tat umgesetzt w«den. Ss liegen beretts Beweise auS unterem Bezirk vor. dah bedauer- licherwei « wegen Mangel an Arbeirskrä ten landwirtschaftliche Betriebe zur Verpachtung bzw. zum Verkauf ausgeschrieben werden muhten. Die Wettere Folg» des Arbeitsmangels hat sich schon dahin auSgewlrtt. dah viele Groh- und Klein- betriebe von der intensiven zur «rten'iven Wirtschaft übergehen. Die V«fammluna fordert tah« im Interesse der deutschen Wirtscha't alle mafj- gebenden Stellen auf, den Forderungen zu entsprechen.
Landkreis «ietzen
* Steinberg. 11. Jan. Der Gesangverein 'Jugendfreund'' hielt am Samstag seine Generalversammlung ab. Du «inen fchö- n«n Berlauf nahm. Wie alliahrlich, so ehrte man auch jetzt wieder ein« Anzahl Mitglieder und 3ubb lare, die in diesem Jahre auf eine 25jährige treue Mitgltedfchaft zuruckblicken, durch Glückwünsche und Ueb«rre:chung etn«s Ehren-Dioloms. Der Verein, der dieses Jahr auf bi« 4 0. Wi « derk« hr des Gründungstag«» zurückblickt, feiert dieses Jubiläum in Form eines nationalen Gesa n g w e t t st r« i t e §. Di« Vorbereitungen sind bereits getroffen, unb man ist bis jetzt allgemein der Meinuna, daß mit reger Beteiligung am Wett- fingen gerechnet werden kann. Gleichzeitig erfolgte di« Wahl einteer Festausschuss«, fowi« ein«» F«st- Rechners. D« Delegiertentag firrbet am 12. Februar in Steinberg Im Saal« „zur Krone* statt.
t LIch, 11.Ian. Der Zweigoerein Sich de« Vogelsberger Höhenklub« hatte seine Mitglied« und S^ste für den verflossenen Samstagabend gu feinem 2 u S z e i ch n u n g S- eft in den Stein fchen Saalbau «Ingeloden. In ein« Ansprache wies der 1, Vorsitzende 3u- tizinspeklor Ritter, auf b\t idealen Ziel« hin. >i« sich d« V. H. S. gesteckt hat. Sin Trio für Ätebler (Sri. Hilde Vöhm), Harmonium (Frl. -Hilde Papp«) und Violine (August Ham- m e l), das Kompositionen von A. Reinhard. S. Kost und 0. Bach zum Vortrag brachte, wurde von den Zuhörern dankbar ausgenommen. S« konnten 16 V. H. T.-Schwestern und -Brüder ausgezeichnet werden, und zwar zwei zum siebenten- mal, unb ein« zum sechstenmal. 3m letzten Jahr wurden 12 Wanderungen unternommen, an b«nen sick insgesamt 302 Wanderer beteiligten. Die Hvchstwanderzahl betrug bei einer Wanderung 50, die geringste Zahl 9 Mitglieder. Das Vorstandsmitglied Prokurist Fr. Wagner, das 25 3ahre lang ununt«brochen dem Vorstand« angehört, wurde durch eine kurze humorvolle Ansprache de« l. Vorsitzenden geehrt und mit dem goldenen V. H. S.-Abzeichen ausgezeichnet. Sin .Waldmännchen" brachte al- lerlei sröhltch« Uebe«af<hungcn und viel H<|. t«kelt. Aus das uni« Leitung de« V. H. 6,. DruderS Meckel eingeübte und gut gefptcltv Theat«stückch«n .Die Studiensahrf von Quentel erzielte große Erfolge. Sine Verlosung und flott« Tanz hielten die Teilnehmer biS zum frühen Morgen zusammen
* M li n st e r, 11. Ian. Der von Kapellmeister 5B i n g c f c l b in «htettcrfelb q • ur ?k 0 - lI n e n - u nd Dl u s 1 k 0 e re I n M ü n ste r - Wet - t e r f e I b veranstaltete am Sonntag einen Theaterabend Mehrere von Lehrer D t t (Münster) eingeübte Theaterstücke wurden gut aufgefuhrt unb fanben lebhaften 'Zteifcll. 2in|rf;., r.-rb n..rtr rrni d» dem der neue Musikoerein In aUfeitig befriedigender Welfe aufjpielte.
* Hungen, 11. Jan. Der Kaoallkrleoer-
^Hungen und Umgegend beabsichliat, zur Pflege des Reitsports einen Relteroerein


