Deutschland nunmehr wieder an den Reichsver- skhrsminister gewandt und g:bft:n, die Landes- k-ehördcn zu veranlas en, b?r Frage einer Auf- rechterhaltung des Verkehrs während der Vornahme von Strahenausbesse- rungsarbeiten erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Insbesondere sollten die Sperrungen nur in einem nicht über das durch die Arbeit gebotene Mas; hinaus borgenommen werden, bzw. die Instandiehungsarbeiten in einer Weise ausgeführt werden, die ein Vorbeifahren an der Baustelle ermöglicht.
Das Llrieil
im Sranffurfer Bestechungsprozeß.
Lpd. Frankfurt a. 2N., 10. Oft. Nach tagelangen Verhandlungen wurde heute das Urteil im Bestechungsprozeh Trapp gesprochen. Der Angeklagte Trapp wurde wegen fortgesetzten Betruges und passiver Bestechung zu 2 Jahren, Roh wegen fortgesetzter passiver Bestechung zu 8 Monaten, August Heinzinger wegen aktiver Bestechung zu 7 Monaten, und Wilhelm Heinzinger wegen aktiver Bestechung zu 1 Jahr 4 CQl o « naten Gefängnis verurteilt. Den Angeklagten wurde die Fähigkeit, ein öffentliches Amt zu bekleiden, auf die Dauer von 3 Jahren, Trapp auf die Dauer von 5 Jahren aberkannt. August Heinzinger wurde eine Bewährungsfrist erteilt. Die Strafaussetzungsanträge der übrigen Angeklagten wurden mit Rücksicht auf die Höhe der Strafen abgelehnt. Gegen Tvapp und Wilhelm Heinziger blieb der Haftbefehl beftetjen, da Fluchtverdacht besteht. Der Wert der De- stechungssumme ist dem Staat für verfallen erklärt. Die Summe beträgt bei Trapp 7600 Mk., bei Roh 200 Ml.
Wirtschaft.
Hapag und Lloyd.
Zwischen der Hamburg-Amerika-Li- ri i e und dem Norddeutschen Lloyd besteht 'chon seit Jahrzehnten ein Konkurrenzverhältnis, das für beide Teile außerordentlich befruchtend gewirkt hat. Immer wieder regte die Arbeit der seiden Reedereien den gegenseitigen Fortschritt an, bis schliesslich die jetzige Höhe des Geschäftes erreicht wurde. Allerdings hat es sich nicht vermeiden lassen, daß verschiedentlich die Dop- p e 1 a r 6 e i t in ein Ge genein ander ar - teilen ausartete. Es ist infolgedessen von der deutschen Öffentlichkeit allgemein begrüßt worden, dah wenigstens auf den Linien betriebliche Abmachungen zwischen Hapag und Rordd. Lloyd retroffen worden sind, die einen" überflüssigen Schleuderwettbewerb verhindern und zur Förderung der Rationalisierungsbestrebungen beitra» ren. lieber die vielfach geforderte völlige Verständigung zwischen den Gesellschaften jaden sich beide Verwaltungen bisher restlos lusgeschwiegen. Man wollte anscheinend über die beabsichtigten Mahnahmen nichts verraten, iis das ganze Projekt endgültig vorliegt. Jetzt wfährt man nun gelegentlich einer Amerikareise »es Präsidenten des Norddeutschen Lloyd. Ge- »cimrats S t i m m r n g , dah dieser zwar einer Verständigung mit der Hapag wohlwollend ae° senüberstehe, es jedoch andererseits wirtschaftlich »icht möglich sein würde, von den neuen Riesen- chiffen „Bremen" und „Europa" jeder Gesell- chaft eines zuzuteilen.
Mit dieser Erklärung ist die Hapag erneut in ine Angriffsstellung gebracht worden, denn auch ie muh sich nun verstärkt dem Luxuspassagier- stenst widmen, dessen Ausstrahlungen auf alle mderen Zweige günstig einwirken. Wenn auch frei der Hapag zunächst nicht die Absicht be- tehen dürfte, mit Gegen bauten zu antworten, o ist doch eine Einigung in der Frage der irohen internationalen Linien angesichts dieser lluffassung des Norddeutschen Lloyd kaum denk- rnr. An sich ist der Verkehr im Hamburger Hafen wesentlich größer als der Bremens. Die hapag glaubt deshalb, sich für eventuelle spä- ere Entschließungen die Hände freihalten zu ollen. Dom Standpunkt des unparteiischen Beobachters wäre es zu bedauern, wenn diese beiden epräfentätigen Unternehmungen der deutschen Dirtschaft nicht die Möglichkeit finden sollten, m Nordatlantikverkehr zusarnrnenzuarbei'en. Die Konkurrenz der Auslandlinien ist "war wenigstens in Hamburg und Bremen unbe» nutend, tritt aber in anderen kontinentalen und nglischen Häsen stark in Erscheinung. Eine Reise lach Neuyork ab Deutschland kostet auf einer nglischen Linie nicht mehr als auf deutschen Schiffen, da die Engländer die Eisenbahnfahrt berlin-London in ihren Fahrpreis einbegriffen
haben. Am vernünftigsten wäre sicherlich eine Verständigung auf der Basis völliger Pari- t ä t des Einslus,es beider Unternehmungen. Schon mit einem Ausbau der betrieblichen Derem- barungen wäre viel zur Hebung der Wirtschaftlichkeit getan. Die deutsche Heber,eeschiffahrt ist bekanntlich einer der Gewerbezweige, die Devisen ins Land bringen und deshalb für uns von großer Bedeutung sind.
Geheimrat Cuno erklärte Pressevertretern gegenüber, dah er eine Verständigung mit Geheimrat <5 t i m m i n g an sich für durchaus erwünscht hält, diese aber nur für erreichbar und selbst für diskutabel erklärt auf der Basis absoluter Parität beider Gesellschaften nach außen und nach innen.
* Rheintsch-West älisches Elektrizitätswerk A.°G. Essen. Wie aus dem vorliegenden Bericht d.s Rßei..is^-Westfälischen Elektrizitätswerkes für das Iah 1927/28, über dessen finanzielles Ergebnis wir bereits berichteten, hervorgcht, hat d.s Stromverteilungsnetz der Gesellschaft während der Brrichtszeit einen ansehnlichen Ausbau erfahren. Die Leistung aller Anlagen dürfte nach endgültiger Fertigstellung aller im Bau befindlichen Projefte die Jahresleistung von 2,1 Milliarden Kwh wesentlich überschreiten. Der Zusammenschluß der Absatzgebiete im Westen Deutschlands im RWE seht sich im laufenden Jahre fort. Das RWE übernahm die Stromlieferung in den Kreisen Ditburg, Ottweiler, Bemcastcl, Baumholder, Wadern. In Ausführung des Abkommens mit dem preußischen Staat wurde der preußischen Eleltrizitäts A.-G., Berlin, die Beteiligung an den braunschweigischen Kohlenbergwerken übertragen und dafür deren Mehrhcitsbetciligung an der Braunkohlenindustrie A.-G. Zuiunft in Weisweiler dem RWE übergeben. Sodann wurde mit der Stadt Duisburg ein langfristiger Stromlieferungsvertrag geschlossen. In neuerer Zeit kommt dann noch die Uebemahme der Trierer Eleltrizitätswerle hinzu. Bei den eigentlichen betrieblichen Verbesserungen ist bemerkenswert, dah in einer Hauptumspannstation in Brauweiler bei Köln die Hauptkraftwerke zusammengefaht werden. Von dort wird ein 220 000 Volt Leitungssystem über Wesel nach Ibbenbüren—Osnabrück—Paderborn gelegt, das im Augenblick nahezu vollendet ist. Andererseits wird ein 220 000 Volt-System von der genannten Station bis zu dem im Bau befindlichen Spei- cherkrastwerk Herdecke geführt. Um von dort aus den Ring in 220 000 Volt mit der Leitung Brauweiler—Wcsel—Osn brück—Paderbo n zu schließen, ist eine Vereinbarung mit den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen G. m. b. H. zustandegekornrnen, wonach von der Station des RWE bei dem Kraftwerk Hattingen der VEW über das Speicherwerk Herdecke nach Bielefeld zum Schnittvunlt mit der dort vorbeiführenden Leitung Osnabrück—Paderborn gemeinsam eine 220 000 Volt - Doppellei tun g errichtet werden soll. Hierdurch wird ermöglicht, daß sich alle Kraftwerke in jeder Weise unb zu jeder Zeit voll unterstützen und ausgleichen können, und dah insbesondere das Speicherkraftwerk Herdecke überall zur Spitzendeckung und auch als Reserve eingesetzt werden kann. Die Verhandlungen mit dem Badenwerk bezüglich der De- teiligimg an dem zu errichtenden Speicherwerk Schluchsee im badischen Schwarzwald stehen kurz vor dem Abschluß. Die Kraftleistung wird sich demnächst um die hinzu komm en den Kraftwerke der Stadt Trier vermehren. Es ist ferner beabsichtigt, den Ausbau des Goldenberg-Werkes um rund 100 000 Kw auf insgesamt 390 000 Kw zu bringen. Der Stromaustausch mit dem Badenwerk über die Station Rheinau bei Mannheim hat den Erwartungen entsprochen. Cs wurde weiterhin mit der Württembergischen Sammelschiene A.-G. ein Vertrag auf Stromlieferung geschlossen. Ferner wurde mit der Neckar A.-G. in Stuttgart ein langfristiges Abkommen getroffen, wonach die elektrische Energie aus einer Reihe zu erbauender Staustu'en zu angemessenen Bedingungen abgenommen werden kann. Es handelt sich um insgesamt etwa 100 Millionen Kwh jährlich für den Zeitraum von 99 Jahren. Zur Sicherstellung dieses großen Dauprogaamms hat das RWE vor einiger Zeit eine öprozentige 20 Millionen Dollar betragende Anleihe in den Vereinigten Staaten ausgenommen. Der Zinssatz von 6 Prozent ist als sehr günstig anzusprechen.
* Badische Gas- und Elektrizitätsversorgung A.-G. Die Verwaltung der der Thüringer Gasgefell'chaft in Leipzig nahestehenden Badischen Gas- und Elektrizitätsversorgung A.-G. in Lörrach beantragt die Erhöhung des Aktienkapitals um 1,4 auf 3 Mill. Mark IG.-V. 30. Oktober.)
• 21 q ui la A.-G. für Handels- und Industrieunternehmungen. Die G.-V. der Aquila A.-G. für Handels- und Industrieunternehmungen, Frankfurt a. M., erledigte die Regularien für das Geschäftsjahr 1927 28 und beschloß, aus dem Reingewinn von 448 365 Mk. 6 Prozent Dividende zu verteilen. Zum Vortrag kommen 7d 863 Mk. lieber die Geschäftslage in dem am 1. April d. I. begonnenen neuen Jahre äußerte sich die Verwaltung, daß im allgemeinen die Lage günstiger sei, als im ersten Semester 1927. Die Aussichten in den Fabrikations- und Handelsabteilungen können nur als günstig bezeichnet werden. Insbesondere sei der Warenumsatz bei Adler jun. andauernd im Steigen begriffen.
Frankfurter Börse.
Fra nkfurt a. M., 11. Oft. Tendenz: erholt. An der heutigen Börse war die Stimmung merklich beruhigter und freundlicher. Entgegen vielfachen Befürchtungen hat sich das private Publikum und auch das Ausland durch die starken Kursrückgänge verschiedener Papiere zur 2lbstoßung eventuell noch vorhandener Effekte nbestände nicht boranlabt gesehen. Die Spekulation, die gestern 216goben vorgenommen hatte, schritt daher auf fast allen Marktgebieten zu Deckungskäufen. Dabei verwies man audj auf die feste Haltung der gestrigen Neuyorker Börse. Gegen gestern waren an der heutigen Börse Erhöhungen bon 1/2 bis 2 Prozent zu ber» zeichnen. Stärkere Erhöhungen erfuhren Eleilrowerte unter Führung von Licht & Kraft .die auf weitere Auslandorders erneut um l1/2 Proz. anziehen konnten, während AEG. 2, Gesfürel 4'/s. Schuckert lx/2 und Siemens 3’/i Proz. zurückgewannen. Eine beacht iche Kurssteigerung konnten ferner Reichsbanlanteile erzielen, die 7*/4 Proz. höher eröffneten. Chemie- werte lagen dagegen etwas vernachläs.igi. Farben waren nur behauptet. Scheideanstalt geringfügig gebe Tert. Auch am Montanmarkt war das Geschäft still. Buderus, Phönix und Rhcinstahl zogen 1 Proz. an. Harpen er waren gut gehalten. Gelsenkirchen etwas gedrückt. Schiffahrtswerte waren um Bruchteile eines Prozentes erholt. Im Bankenverlehr zogen Berliner Handelsgefell- schast und Commerzbank um 134 Proz., Danat- bani um 1 Proz. an. Dresdner Bank jedoch 1 Prozent niedriger. Don den Kali- werten waren Aschersleben 21/< Prozent erhöht. Nach ben ersten Kursen neigte die Haltung wieder eher etwas zur Schwäche, da man verstimmt war über das Nachgeben des Farbenkurses um etwa 1 Prozent. Deutsche Anleihen ruhig. Don ausländischen Renten Rumänen etwas erholt. Ferner bestand für ungarische Renten einiges Interesse. Im Wei eren Mrlaufe, nachdem die Deckungskäufe erledigt waren, wurde das Geschäft im allgemeinen sehr ft'Jll, die Kurse bröckelten meist etwas ab. So gaben gegen Anfang Farben, Licht & Kraft und Siemens mit 1,5 Prozent nach. Tagesgeld war zum erhöhten Sah von 7 Prozent weiter gefragt. Am Devisenmarkt pannte man Mark gegen Dollar 4,2008, gegen Pfund 20,390, London gegen Kabel 4,8530, Paris 124,28, Mailand 92,67, Madrid 29,96, Holland 12,09.
Berliner Börse.
Berlin, 11. Oft. Nach den Abschwächungen der gestrigen Börse war heute auf fast allen Marktgebieten eine Erholung eingetreten. Der sehr feste Schluß der letzten Neuyorker Börsen und verhältnismäßig leichter Geldstand hatten die Spekulation veranlaßt, zu Deckungen zu schreiten. Man wollte wissen, dah aus dem Auslande, besonders auf längere Sicht bis Anfang Januar, günstige Offerten vorliegen sollen. Der Orderseingang bei den Dgnken war zwar wieder klein, doch hatte die stärkere Derkauss- neigung, die in den letzten Tagen zu erkennen war, nachgelassen. Größere Veränderungen gegen den gestrigen Schluß hatten aber nur einige Werte auszuweisen. Elektrowerte standen im Vordergrund des Interesses. Für einige Papiere dieses Mackles (Licht und Kraft, Gesfürel, 216®. und Siemens) wollte man Auslandorders beobachten. Don Bankaktien traten Berliner Handelsgesellschaft und Neichsbank um 3 bis 4 Prozent erhöht. Salzdetfurth erholte sich um 6 Prozent, Stöhr um 4,9 Prozent, Deutsche Linoleum um 4 Prozent und Kunstseiden wer le um 3 bis 4 Prozent. Don letzteren beurteilte man die neuen Produktionsmöglichkeilen von Wolle mit Kunstseide günstig. Nur Polyphon lagen 7 Prozent tiefer, ausfallend schwächer. Anleihen ruhig. Ausländer behauptet. Anatolier etwas fester. Pfand- briefmarlt ohne Geschäft. Geld bei veränderten Sätzen leicht. Im Verlaufe blieb die Stimmung freundlich. Die Kurserhöhung machte weitere Fortschritte. Reichsbankanteile zogen auf angebliche Auslandkäufe um weitere 3 Prozent an.
Glanzstoss lagen vorübergehend 7 Prozent über Anfang. Später flaute das Geschäft wieder ab. Nachdem die Deckungen aufhörlen, bewirkte das Ausbleiben neuer Orders ein teilweises Nachgeben der Kurse sogar unter Anfangsniveau.
o ;l,.;rLcr Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 11. Oft. Der heutige
Produktenmarft verkehrte in schwacher Haltung. Die schwachen Auslandnotierungen riefen große Verstimmung hervor. Umsätze kamen kaum zustande. Nur am guttermittelmarft bestand einiges Interesse für Mais zu Futterzwecken und für Roggen- und Weizenkleie. Es wurden notiert: Weizen 23,75; Roggen 22,75 bis 23; Sommer* gerfte für Drauzwecke 25,50; int. Hafer 23,25 bis 23,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 21,^5; Wals (gelb) für andere Zwecke 24; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 34,50; Roggenmehl 31 bis 31,75; Weizenkleie 14.50; Roggenveie 14,75 bis 15 Mark, Tendenz: abgeschwächt.
Frankfurter SchlachLviehrnarkt.
Frankfurt a. M. 11. Olt. Auftrieb: 72 Rinder, 1027 Kälber, 603 Schafe, 626 Schweine. Cs notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 70—74; mittlere Mast- und Saugkälber 64—69; geringe Kälber 57—63. — Schafe: Mastlärnmer und jüngere Masthärnrnel (Weide- mast) 28—43. — Schweine: voNfteischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfd. 74—77; von etwa 200 bis 240 Pfd. 74—78; von etwa 160 bis 200 Psd. 72—76; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfd. 68—72 Marl: — Schweine gedrückt, Heberstand. Kälber und Schafe sehr ruhig, ausverkauft.
Buntes Allerlei.
Vier neue preußische Lehreralademi«« im Jahre 1929.
Nachdem bisher in Frankfurt, Kiel, Bonn und Elbing Lehrerakademien eingerichtet worden sind, plant das Kultusministerium für das Etatsjahr 1929 die Errichtung von vier neuen Akademien, für die im neuen preußischen Etat die entsprechenden Mittel angefordert werden. Diese Anforderung ist notwendig geworden, weil man damit rechnet, daß bis zum Jahre 1932 die jetzt noch vorhandenen 17 000 Junglehrer untergebra cht sind. Insgesamt sollen in Preußen etwa 30 2lkademien errichtet werden.
Eigenartiger Flugzeugunfall.
Zu einem eigenartigen Unfall kam es in Graudenz. Ein polnischer Milftärflieger streifte über der Stadt, wobei er auch Rückenflüge aussührte. Hierbei brach der Benzintank heraus und stürzte auf den Hof einer Pappenfabrik, wo er beim Aufprall explodierte. Infolge der Explosion stürzte eine Wand des Fabrikgebäudes ein. äleberdies entstand ein Brand, der bedeutenden Schaden anrichtete. Zwei Arbeiter, die sich gerade im Hof befanden, erlitten schwere Verletzungen.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag 13. Oktober. Vorabend 5.30 Uhr; morgens 9 Uhr; abends 5.45 und 6.25 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 13. Oktober. Freitag abend 5.10 Uhr; Samstag vormittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbalausgang 6.25. Wochengottesdienst morgens 6.45; abends 5 Uhr.
Letzte Nachrichten.
Start der Südpolexpedition Byrds.
Los Angeles, 11.Oft. (DTR. Funfspruch.) Kommandant Byrd hat soeben seine Südpolexpedition ongelreten. vyrd begibt sich zunächst an Bord des Walfischfängers „Larsen" nachReuseeland.
Ein neues Eisenbahnunglück.
A s ch a s s e n b u r g, 11. Off. (WTB. Funkspruch.) Der Frühgüterzug Würzburg-Aschaffenburg ist heute srüh furz vor der Station Laufach, in der Nähe des Lisenwerfes auseinanderge- rissen worden. Infolge der Wirfung der aufoma- tlschen Zugbremsen blieben die Lofomotioe und die vorderen Wagen sofort stehen, während der letzte Teil des Zuges, etwa 20 Güterwagen, mH voller Wucht auf die stehenden Wagen auf- rannte. Drei Güterwagen und ein Oeltankwagen wurden vom Gleis gerissen. Einer der Wagen schlug um, ein anderer liegt quer über dem Schie- n e n st r a n g. von einem Wagen wurde das Fahr- gestell vollständig abgerissen, während von einem anderen das Dach zerstört wurde. Menschensind nicht zu Schaden gefommen. Der verkehr wird einstweilen durch Umleitung aufrechterhalten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höbe bei zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
Frankfurt a. M
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
1
Frankfurt a. M
Berlin
Berlin. 10 Oktober
Geld
Brief
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167,96
22.00
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—Frankfurt
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Noten ......
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Datum
10. 10.
11. 10.
10.10. | 11. 10.
Datum:
10 10.
11 10. | 10. 10. | 11.10.
Datum:
10. 10.
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10. 10. | 11. 10.
Norwegische Noten......
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