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Die Detteelage

Die Obbuftion der Lei Le plvlwn in Dahlem ums Heben

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ü rf o tge für diese schuld

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nnkers Stammet ergab, dah Stammet durch die furchtbare Wirkung der Explosion überaus schwere Verstümmelungen und Bet­reibungen da vvnget rügen Hal, die die eigent­liche Todesursache gebildet haben. SS wurde festgestellt, dcch infolge der Erplofivn beide Deine vom Rumpfe gctremU und mehrmals ge­brochen waren. Auherdem war der rechte Arm abgerissen worden und der Stopf wies furchtbare Zertrümmerungen der Schädeldecke auf, wie übcrbmipt die ganze Leiche bis zur Un­kenntlichkeit verstümmelt worden war. Auch die inneren Organe waren zerrissen, fo das Herz: alle« Verletzungen. die jede für sich

Aus aller Wett.

Die Explosion in Verlin-Dahlem.

Auf dem Wege zum Schulkompromiß.

Oie geistliche Gchulaufstcht. Oie Gimultanschule. Die Kostenfrage.

schieden und die Frage ist auch darum schwer zu lösen, da kein Präzedenzfall vorhanden ist, der eine Entscheidung gestatten könnte.

.Petit Parisien" verzeichnet daS Gerücht, daß die kommunistischen Abgeordneten Dachin, Dv- riot, Marty und Duclos. aus deren Wicderver- baftung die Regierung bestehen will, seit Weihnachten in der Sowjet-Bot- schäft Zuflucht gefunden hätten.

schon genügten, den sofortigen Tod herbeizu­fuhren. Die gerichlS-chdmische Untersuchung soll ach Möglichkeit feststellen, durch welche

Dhemikalien di« Explosion verursacht wor­den ist, und man hofft, in Teilen deS Körpers und der inneren Organe, sowie In den Blut­proben noch Reste der Explosivstoffe zu finden.

Wie die .Boss. Zig." erfährt, geht die Polizei bei ihren Ermittelungen einer neuen Spur nach. E« ist festgestellt worden, dah daS 6 frelcb en Stammers höchst unglücklich gewesen ist und dah Sammer wiederholt Selbstmord­gedanken geäußert hat Es ist möglich, dah Stammet sich in die Luft sprengen wollte und über die Wirkungen feines Vorhabens sich nicht im tlaren gewesen ist.

Rotschrei der betagten Geisteoarbetter.

Das Schuykartell deutscher Geistes­arbeiter, dem in vier Gruppen zahlreiche Verbände der selbständigen freien Geistesarbei­ter. der beamteten Geistesarbeiter der nicht be­amteten, festbesoldeten Geistesarbeiter sowie der freien und angestellten Geistesarbeiter und be­sondere Zweckverbände zur Förderung der Geistes­arbeiter angeboren, erläht folgende Kundgebung: Der Reichstag hat am 26. Rovember 1926 folgende Entlchliehung einstimmig angenommen: di« Reichsregierung zu ersuchen, m eine Rach- brüfung der wirtschaftlichen Lage der gealterten deutschen Geistes­arbeiter einzutreten und gegebenenfalls dem Reichstag tti bet B ratung d s ^ausha t. planes 1927 eine Vortage zu machen. Am 31. Würz 1927 hat der Reichstag erneut einstimmig die Reichsreg.erung ersucht, in eine beschleunigte Prüfung einzutreten, wie der 'Rotlage ter betagten deutschen Geistesarbeiter au steuern ist und ge- gegebenenfall» in einem Rachtragshaushalt die erforderlichen Mittel anzufordern. Trotz dieser zwei Gntschliechungen des Reichstags und trotz vieler Eingaben des Schutzkartell» Deut­scher Geistesarbeiter an die Reichsregierung, in denen eine Beruf-ständische Betreu-

Eigen« Drahvnelbung des .G lechen er Anzeigers'.

Berlin, 11. San. Der kleine interfraktionelle Ausfchuh her Regierungsparteien hat heute nach- mit:aj feine Verhandlungen über das Schul­gesetz begonnen. Sie find wie wir aus gut- unter richteten Äreifen Höven, bis jetzt auf dem Wege zu einem Kompromiß in der erti- scheldenden Frage der Beaufsichtigung des Religionsunterrichtes. Zwar hat auf

«her. Franz Kirsch au» Bersin statt. Kirsch wird beschuldigt, in der Rocht zum 16. Rovember ver­sucht zu haben, die Station »taffe in Bel zig zu be­rauben. Mi- ihm angeklagt ist der mrisach i..

81 jährig« Heizer Otto Wiese au« Berlin, camüidx Sus- und (Eingänge de» Verhandlung» raume» find durch -chupobeamte gesichert. Urutr Harter Senxscfring wird der berüchtigte Geldschrank- knarker mit 'riwm ftomptiyn gesegelt in die Sn- Nagebank geführt ZH< flnflage lautet aut oeriuch- ten schweren Diedstah!. Dr?lnber.fäb"dtung und un­berechtigten Besitz von Waffen fcae Urteil erging

gesagt, das Zentrum werde von seinen Forde­rungen nicht abgehen, selbst toerm die Koa­lition über die Frag« des Aullchlsrechtes zer­brechen sollte. Er erklärte dabei, die kirchliche Beaufsichtigung des Religionsunterrichtes könne man in keiner Weise der ehemaligen geistlichen Schulaufsicht gleichstellen. Auch die Deutsche Volkspartei hat in den letzten Tagen zu diesem Streitpunkt Stellung genommen und deut­lich gemacht, dah sie nicht nachgeben wolle. So seh en es ht der letzten Zeit, dah eS um die Frage der kirchlichen Beaufsichtigung deS Religions» unterrich es im neuen Schulgesetz zu einem ge­fährlichen Gegensatz innerhalb der Regie­rungsparteien kommen würde, der vielleicht auch der Koalition ihre letzte Stund« bereiten könnte.

Inzwischen scheint sich aber die Situation stark gewandelt zu haben. Schon am Montag­morgen begannen im Reichstag die ersten Be­sprechungen. Der Reichsinnenminister von Ä e u- deli hat dabei einige Vermittlungsvor­schläge gemacht, die bei den 5>:en3tagbeiatun- fien alS Kompromihmöz.ichkett eine gewisse Rolle hielten. Ihre endgültige Formulierung bleibt natürlich dem Heinen interfraktionellen Ausschuß der Regierungsparteien vorbehalten, der darüber auch noch am Mittwoch verhandeln wird. Erst wenn diese Beratungen ein positives Ergebnis gehabt haben, und es hat allen Anschein, dah sie zu einem Kompromih führen, werden sich die Fraktionen damit endgültig befchä'tigen.

TLvth einer Mitteilung derDeutschen Allgem. Zeitung" kann man entnehmen, dah sich die letz­ten Verhandlungen bereits auf der Linie des Kompromisses befinden, denn daS Blatt erwartet vom Zentrum die gleich« Komprvmihbereit- schaft.wie sie bei den anderen Parteien vorhan­den ist". SS kursiert auch bereits daS Gerücht, dah die DvlkSpartei für ihr Entgegenkommen von den übrigen Regierungsparteien Zuge­ständnisse bei der BegrissSformu-

Die Kommunisten in Zrankreich.

Die Polizei auf der Luche nach fünf kommunistischen Deputierten

PariS, 10. San. (WB). Der heutige Wie- derzufammentritt des Parlament» bat die Frage aktuell gemacht, was mit den fünf ko m - munist Ischen Abgeordneten gelch.hen wird, die während der autzerordenllichen Sesfion aus besonderen Befchluh der Kammer aus dem Gefängnis entlassen worben waren, um an den Budgclberatungen t e 11 n e b m c n zu rbnnen. Sie haben sich bekanntlich trotz Aus- svrberung nach Schlust der Session nicht wie­der gestellt und werden von der Polizei aesucht. Bereits seit acht Tagen wird Tag und Rächt daS Gebäude, in dem sich die Redaktions­räume der kommunistischen .Humanit be­finden. von Detektiven bewacht Gestern sand im Innenministerium ein* lange Seiprechung statt in deren Verlauf alle Sabnabmen be­sprochen wurden, um. wenn möglich noch heute die«« fünf Abgeordneten feftzunebmcn Man bat auch di« Ankicht ber tret en. hast die Ver­haftungen auch nach Eröffnung der LeNwn erfolgen können vorbehaltlich der enbtü't gen Entscheidung des heutigen Mi (terrat<. D An­sichten über die Rechtslage sind freilich txr-

(baxrplofiün.

Auf den Rheiumeial.werken-DüNekdoes ereig­nete sich ein« 'otgenfchwere Gaseßplosion. In einemogenannten Wärmeschrank, in dem Ehtöp e gewärmt werden, hatte sich aus einer . Über noch nicht geklärten älrlache GaS an- gesammelt. daS essplodicrte. als der mit der Bedienung deS Schrankes betraute Arbeiter fufc mit einer Deinen Zündflamme dem Schrank nähert« Die Erplosio« wor derartig hettig. dah die schweren Xüren des SchranZeS durch den Raum geschleudert wurden Sie trafen den Arbeit« fo unglücklich, dah «t auf der Stelle tot toct

Reue CarolaeneuglüA.

3®*i Ulmer SkUäufer, ber Reich»bahnbilf»werk. allster Iasepb Reiter und der Äoufmann Harold > o ck». wurden am Sonntag beim Abstieg von der Treppach.'öpitze von einer M a ro i n e er- f 0 6 I und m i tg e r i, f e n. Reiter konnte sich her- ausarbeiien. wahrend Zocke 2U Meter unterhalb mit dem Äopf nach unten in eineinhalb 3Ätter lieft begraben wurde Liederbelebung»oersuche waren ettolglo». Reiter fuhr zu Tal und benachrichtigte die Äettungsftelle Oberdorf. Am Montagfruh brachen sieben Bergführer auf und bargen die Leiche Focke». Sechs römische Bergsteiger, die den Gipfel de» Gran Sosfo. der höchsten Bergspitz« in den Abruzzen, befteiaen wollten, wurden oon einer Lawine verschüttet, wobei einer der Berg- steiger getötet und die anderen verletzt wurden. Di« norditalienischen Blätter berichten, dah zwe» Uni» oerjität&ftubenten. die den Mont« v i s v besteige» wollten, um in «ine Unterfunft»l)ühe zu kommen, von einer Lawine verschüttet wurden und den lob sanden.

Schwere» Flugzeugunqltzck bei Reayork

Ein Bastagiereindecker, welcher am Sonntag oon Mineola (Conglelanb) mit drei Passagieren nach Buffalo abgeflogen war und fett oonning nachmittag oermiht wurde, ist In der Rähe oon Conajoharie im Staate Reuyork auf einem Felde zertrümmert aufgefunden worden, v I « Passagiere sind tot. Ihre Leichen sind ver­stümmelt. Die Umstände beuten darauf hin. dah da» (jlugjeug im Rebel die Orientierung verlor und mit voll arbeitenden Motoren auf den Erdboden stieh. Die Unfallstätte liegt etwa 100 Meter oon einem ^armhaufe entfernt. Der Rebel war sedoch so dicht, dah die Trümmer erst heute gefunden werden konnten.

Ein Gespräch BerlinReayork für 300 Blart.

Die zwischen der deu'schen. der niederländifchE» und der englischen Postverwaltung gep'l^en« Verhandlungen über die Aufnahme deS fett lan­ger Zeit geplanten, üb« London geleiteten Telephondienstes Berlin Reuyork stehen unmittelbar vor dem Ab'chluh. Die biS- h«igen, versuchsweise geführten Gespräche ha­ben ein sehr befriedigendes Ergeb­nis gezeitigt. Mit der Fresgabe deS D.enfbeS ist schon für die nächsten Wochen »u rechnen. Die Gebühren liegen in allen Ginznheiteii fest. Dreiminutengespräch B«ltn Reuyork kofbtt 16 Pfund 1 Shilling, also etwa 321 Mark.

rLcttervoraussage.

Die an der Südsette des RordmeertiesS vor­dringenden wärm«en Luftmassen haben das milde Wetter fortbestehen lallen. RiederschlägU, die in ihr« Begleitung folgten, waren nur ge» ringer Art Das Ties »«lagert sich ostwärts nach Skandinavien hin und bie an fein« Rück­seite vordringenden maritimen Polarluftmassetz werden auch unser Gebiet überqueren und all­gemein Temperaturrückgang bringen. Sic dürften in der kommenden Rächt schon viellach btc Ge­frierpunktnähe erreichen, stellenweise log ar dar­um« gehen. Auherdem gestalt« di« Rückseiten Wirkung den Ditterunascharakt« zunächst uro- bestünd.g, wob« «nzelne Schau«. t«ls als Regen oder Schnee zu erwarten sind.

W«tervoraussaae für Donnerstag Wechselnd wolkig mit Aushetterung. Temp«aturen sinkend, nur vereinzelte Schau«.

DitterungsauSfichten für Freitag Tempera­turen stellenweile unt« dem Gefrterpunkt viel­fach ausheiternd und meist trocken.

fiuftlemperaturen am 10 Zanuar: mittag» Örab Ceisiu», abend» 7,7 Grad Lelsiu»: am 11. Ja­nuar morgen» 6^ Grad Eelsiu». Tiapmum 7,8 Drad Celsius. Minimum 1L Grad Celstu». Erd­temperaturen in 10 Zentimeter liefe am 10.3d- nuar. abend» 0^S Grad Eelsiu». am 11 Januar: morgen» 0,6 Grad Celfiu» Rie^rlchlä«: 1,4 Millimeter Sonnenscheindauer: 4'4 Stunden.

Heber 10 Milliarden Kriegsschäden.

taö »riegsschädtnschluhgrsrtz gewährt

10 Prozent Ersatz.

Berlin, 11. Jan. <Prtv>T«l.) Rach d« Begründung des R r l e g S l ch ä denschluh- ge setz es. die soeben dem Reichstage zuge­gangen ist, sind rund 391000 Schädenfälle zu entschädigen, darunter 61 0OOWertvapierschadeTis- fälle. Bon den restlichen 330 030 Fällen kommen 95 900 auf das Ausland, 17 500 auf die ehe­maligen Schutzgebiete. 136 000 auf die abge­tretenen Ost- und Rordgebiete. 34 800 auf Ober­schlesien und 45 000 auf die abgetretenen West­gebiet«. Der Friedenswert fämtlicher Schäden für die LtauldationSabgel- tunfl wird aufIfi Milliarden, der der Ge­walt s ch ä d e n auf rund 2,8 Milliarden, ins­gesamt also auf 10,4 Milliarden geschäht Auf dies« Schäden sind bis zum 1 Dezember 1927 insgesamt 1,014 Milliarden Mark bewilligt wor­den. und zwar entfallen davon auf Liquidations­schaden rund 429, auf Dewaltschäden rund 585 Millionen Weitere 59 Millionen wird das ReichsenttchädigungSamt noch auslchütten. so dah sich die Del amten tschS di gung auf rund 10 Prozent Frieden-betraget d« Schäden belaufen wird. Di« Gelamtbelasiung des Reiches wird sich auf rund 1L Milliarven belaufen, wenn dl« Zinsbeträge noch eingerechnet werden.

Betrügereien

bei ^eparationssochlieferungen.

Paris, 11. Ian. lWTB Funllpruch) Die Paris« Staatsanwaltschaft hat auf Antrag des Finanzministeriums den äln'.«suchungsricht« be­auftragt. eine Reihe von Angelegenheiten zu untersuchen, bei denen eS sich um betrüge­rische Manöver bei der Aussüh rung von S a chl ief e ru n a en auf Revara- t i o n s k o n t v handeln soll. Durch falsche An­gaben des wahren Wertes der auf RevaralionS- konto bezogenen Waren hätten sich die beiden konirahierenden Parteien. Deutsche wie Fran­zosen. beirüchtliche Vorteile zu sichern gewuht. Bei diesen betrüg«ischen Manipulationen ki auch d« nicht gestattete Transfer von Bargeld von Deutschland nachFrank- r e leb die Folge gewesen. Die französische Re­gierung habe, soweit sie Kenntnis von diesen betrügerischen Manövem erhalten habe, durch die in Frage kommenden Verwaltungsstellen eine Untersuchung veranstaltet, und beschlossen, eine a < r i 4»: 11 <h t Untersuchung in allen den Fällen einzuleiten, in denen ftraibare Hand­lungen festgestellt worden seien.

Ln gut unterrichteten Kreisen «klärt man, daß «» sich um Betrügereien handelt, die «In Mehr- fach«» oon -edn Millionen betragen. Die Regierung sei «ntichlolsen. volle» Licht in die An­gelegenheit zu Dringen, da anderenfalls die Loyalität der französischen Kontra­henten bei Abmachungen über die Lieferung auf Reparattonskonto diskreditiert werden konnte. Rach dem'Petit Journal- bat die Polizei bereite Feststellungen nicht nur in Pari», sondern auch in Strastburg, Schtettstadt und Besan^on unternom­men. Etwa zwälf Personen seien in die Angelegen- Jirit oerroickett und wahrscheinlich seien die franzö- ischen Käuser mit den deutschen Lieferanten einig gewesen hinsichtlich der Fälschung oon Papieren, die f» ermöglicht hätten, den Betrug burdyufüfr- ren, ber In ber Hauptsache darin bestehe, sich 3oll- frei freit für die Einfuhr der auf Reparation»- konto gelieferten Waren zu beschossen.

Die deutschen Reparationszahlungen.

Berlin. 10. Jan. (WB.) Aus d« Ueber- slcht des Ven«alagenten für die Reparations­zahlungen. bie heute verössentlicht wurde, geht Dcrtror. dast sich der G e s a m t t r a n s s e r im MonatDezember 1927 auf 130.7 Mill. Mk. und in der Zeit vom September bis elnschliesillch Dezember 1927 auf 521.7 Mill. Mk. belief. In dieser Summe sind bi« Varüberweisun- gen mit 28.8 (87,4) und die Sachlieserun- gen mit 55.9 1261,0) Millionen enthalten. Von den Mächten erhielten Frankreich 70 5 (274 8). England 25J (1C3.6), Italien 7.6 (31) und Belgien 7,8 (32) Millionen. Der Kasten- bestand betrug am 31. Dezember 1927 rund 140.6 Mill. Mk.

(schärferer Ton

bei der französischen Besatzung.

Mainz, 10. Jan. (XU). General Gulllau- m a t bat aus Veranlassung deS KriegSmini- steriums in Paris an die franz. Truppenteile im besetzten Gebiet eine Verfügung sichtet. In ber gefordert wird, dast das Verhältnis zwi­schen Besatzung und Zivilbevölkerung ft r a ff e r gehalten werden mülle. Alle Vertraulichkeiten und Rachllchttakeiten bitten zu unterbleiben und das Prestige der Ve atzung mfifle Im äußeren Verhalten der Osfi,ziere deutlich gewahrt wer­den Vor allem wird beanstandet, dah der Geist der Truppen durch den freundschaft­lichen Verkehr mit der Zivilbevöl- kerung aelitten habe, es fei zu fordern, dast eine größer« Distanz einzunehmen sei.

lierung der Simtzltatzschule «wartet. Ganz ungeklärt ist ernstwellen noch die fefct wich­tig« Kostenfrage des neuen Schulgesetzes ES sind zwar bereits verschiedene Berechnungen gemacht worden, nach denen sich zum Teil ein äucherft hoher Kost «na u wand für daS Schul­gesetz ergibt abtt in parlamentarischen und Re­gierungskreisen ist dieses Problem noch keiner abschliesienden llnterfuchung unterworfen worden. Dazu hört man aus Kreisen des Reichsrates, dah der Reichsrat gegen das Schulgesetz Einspruch erheben wird, wenn üb« die Kotz en frage n.cht vorher Klarheit ge schaden ist.

Die Verwaltungsreform.

Bie ^orberritnMfl brr tänbrrtonfcTrn)

Eigen« Drafrtm«lbung de» ..Glestener Anzeiger,"

Berlin, 11. Ian. Wie wir erfahren, wird bie «fte Kabinettssitzung nach den Weih- nachtssenen am Mittwoch, nachmittags um 4.30 ilbr. statlsinden. vorausgesetzt, dah keine Dispositionsänderungen eintreten. Letzteres ist nicht ganz unwahrlcheinlich. weil eine ganze Reihe von Reichsministern noch aus Weih- nachtSurlaub sind. So erwartet man bie Rückkehr bes ReichSsinaTtzministers erst am kom­menden Samstaa. Aber da- Rumpfkabinett muh fich mit den wichtigen Fragen bet kommenden Ministerpräfibentenkonferenz befas­sen. die alS Hauptpunkt auf bet Arbeitsllste bet KabinettSsiyung steht. Die Informationen, bie man auS gut unterrichteten Kreisen über diese Probleme erhält, lauten noch immer pessimistisch. Die vorbereitenden Arbeiten vetli«en sich augen­blicklich etwas in Sinzelbesptechungen. bie noch keine klare Linie erkennen lassen. DerKtelS der Personen, welche mit ber Vorbereitung zum Regierungsptogtamm besaht sind, hat sich stark erweitert. Eine gewisse Rolle spielt augenblicklich bet noch junge und in Fachkreisen wohlbekannte Staatssekretär im ReichSfinanzministerium. Dr. P o p i tz . der zusammen mit dem ReichSwirt- schaftSminister Dr. E u 111 u « , dem ReichSspar- kommissar S a e m i s ch und einigen anderen eben- sallS am 11. «ine Besprechung über bie Verwal- tungSresorm haben wird. 2lb«r es ist immer noch nicht entschieden, wie weit die Absichten ber ReichStegietung auf ber kommenden Konferenz 8efren werden. Damit ist auch noch nickt- über en AuS g a ng d« Ministerptäsidentenkonf«enz dotauszufagen.

nicht untcrlaffen. well diele schwer Geschädigten ihre Rot verschleiern und nicht in Mas enkunb- flebungen schreiend auf bie Straße tragen. Das Lchuhkartlll erwartet und fordert, dah endlich Gerechtigkeit geübt und den still und schuld­los Leidenden Ihr schweres Los durch ReichSte- gierung und Reichstag erleichtert wird, ehe daS Elend noch weitere Opfer fordert.

Reu« Mitglieder d« Dichterakademl«.

In einer Vollsitzung b« Sektion ber Dicht­kunst an ber Akabemie b« Künste sand d t« »weite Zuwahl neuer Mitglied« statt. Da man vorläufig nach den Satzungen sich auf 30 Mitglieder zu beschränken beabsichtigt, so stan­den noch 5 Plätze zur Verfügung. SS dürften nach dem BT. alS gewählt vctrachiet werden: Theodor Däu bler. Alfred D S b l i n. Leon- Hord Frank. Alfred Mombert und Fritz v. 11 n r u b. Die offizielle Ernennung der Aka­demie hängt noch von ber Bestätigung durch ben preuhischen Kultusminister und von der Annahme ber Gewählten ab.

Um da» Mainische Släötetfrealer.

In nächster Zeit wirb auf Einladung ber Stabt Würzburg eine Konferenz der in Frage kom­menden Städte Würzburg. Kitzingen. Bad Kifsingen. Bad Mergentheim. Schweinfurt und Bamberg voraussichtlich in Würzburg als dem Mittelpunkt stattfinden, bie sich mit der von Würzburg angeregten Frage der Schasfung eine- Mainischen Städtetheaters befassen wird. Die Stadt Aschaffenburg hat e- a b g e l e fr n l. an biefer Konferenz teil- Auncfrmen. da die Lage der Stabt zu «pontert sei. um eine Lösung ber Theatersrage in der Gründung eines Mainilchen Städtetheaters zu ermöglichen.

Zur Koblenz« Theatersrage.

Zu b« Meldung über eine eventuelle Schließung des StabttheaterS teilt Oberbürger­meister Dr. Russell mit. bah den Stadt­verordneten keine Vorlage über bie Schliessung des Theaters zugegangen ist. sondern dah ledig­lich in den Ausschüssen wegen d« schwierigen Finanzlage der Stabt über daS Fortbestehen ober bie Verkleinerung bes Theaters v«hanbelt wurde, ohne bah ein Belchluh gefaßt worden ist. Unter einhelliger Zustimmung des Theat«- und Finanzausschusses habe « dem Intendanten fein volles Vertrauen und feinen aufrichtigen Dank für bie künstlerischen und w rtschattlichen Leistungen auSgefprvchen. Es fei anerlannt wor- ben. dah ber Be'uch des Theaters und damit bie Einnahmen des Theaters feit dem Amtsantr tt des Intendanten Maisch sich gehoben fraben.

Posträuder Carm in Saalfeld sestgenommeu.

Einer der beiden Posträuder, die die Postämter in vfrlig» und Klosterlausitz au»gcroubt und einen Kriminalbeamten erschossen batten, wurde feftgenommen. S» handelt sich um den Raubmörder Lärm. Er befand sich im D. 3 u g München Berlin und war vermutlich von München abgefahren, um in Berlin Unterschlupf ,u fuchen Er wurde in Rürnberg erkannt und von der benachrichtigten Polizei in waalfeld au» dem Zug« heraus verhaftet.

Drei Jahr« Znchtfrau» für Ausbrecher Kirsch.

Unter ungeheurem Andrang de» Publikum» sand in Pot»dam bte Verhandlung gegen den berüchtig­ten Geldschrankknacker, Ein- und Au»dre-

er der W ä h r u n g s z « r r ü t- t u n g durch Reichsmtttel vorgeschlagen und be­gründet wirb sind bisher keinerlei .Rastnahmen durch blc Reich rreg.et ui.g getroffen worden Die dem Schutzkartell ai'.aelchlos!«nen zablreichen Der- bände der getsttgen Berufe, die mehr als 200 000 Mitglieder haben, sprechen ihr tieistes B.dauern und ,hre Entrüstung darüber aus. dast für bie notleidenden hoch betagten geistig Schaffenden und deren Angehörige ferne verstandnt»volle Kill« oe.etftct wird Das barl mar doch deshalb