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Ans der Prvvinzialhauptfiadi.
Eiahen. ben 11. Oetmar 1928
Oer längere Tag.
geflen.
©
3» btn ein gut 3rikf länget alt du, sagte -er heutige Tag zum geftrgen unb Hatidbie sich selber TkrtfalL Diel Freude bereite ich den Leuten. Du aber Hatz sie mit frühen Augen angesehen, und kaum, bah du dich — spät genug — aus -em Bette erhoben hattest. warst du amh schon triebet müde unb zogst schlürfend unb hinkend -avon.
Schneid« nicht so auf. du eitler Prahler, entgegnete der gestrige Taa. Erstens ist das nur ein ganz (beringet meyr. was du an Zeit zu bieten hast, so bah es sich kaum lohnt, darüber au sprechen, -weitens habe auch ich den Menschen Freude gegeben
Da wäre ich aber doch begierig, Roheres darüber au hören, lachte der .heutige spöttisch. Du nennst mir natürlich die Langschläfer die sich nicht aus den Betten getrauen, unb bk Leute die nicht früh genug zum Siammtilch kommen tönnen, als Kron^ugev Das sind mir recht schwache Beweise
Ich habe auch andere, war die 2Lntoort Du scheinst nlchrs zu wissen von den traulichen Stunden der Dämmerung, von dem reichen Abend der Sammlung. deS Friedens und des Sichbe- scheidens. die nur ich geben kann und meine Derwanbfen Du und deine aufdringlichen Brüder zerstreuen, wo ich sammle, ihr uxeit eine Menge Erwartungen, die ihr nicht erfüllen könnt Ich aber gebe mehr, als ich verheihe.
Ttebe mir nicht von Sammlung, erwiderte der heutige Tag Die Menschen wollen das gar nicht. Ihre Zeit nützen wollen sie, etwas erleben. aber nicht vor sich hinbämmern. Ich und die nach mir kommen, treiben sic schon früh aus den Betten, wir rufen sie zum Morgen auV der in goldenem Leuchten über die Erde hin- flutet, wir wecken Xatfreube in ihnen und überschütten sie mit Licht unb Wärme. Wir bleiben lange bei ihnen unb treiben sie nach erfülltet Pflicht hinaus in bie herrliche Welt, wo sich ihre Lungen weiten und Gesundheit und Straft in sie Urömt. Wir wecken bie Blumen auf unb lassen bie Sieder ertönen, bah es widerhallt. Eure Welt aber ist düster unb stumm, während unsere voll Sonne und Lachen ist.
Als ob es auf das Aeufterliche ankäme! wehrte {ich der vergangene Tag Auch un Verhaltenen ann Freud« fein, vielleicht tiefere Freude all im lauten Getön Und bas Licht muh nicht von auften kommen. Es kann auch tief im Herzen leuchten unb den ganzen Menschen erfüllen In unsere Zeit fällt das Fest der innigsten Freude, und die schwachen Lichtlein am Tannenbaum lassen in den Augen Unzähliger ein Leuchten glänzen, das den Vergleich mit deinem aufdringlichen Gepränge nicht zu scheuen braucht.
Vater Krono-, der Beherrscher der Zeit, trat zwischen die beiden unb lieh seinen Stunden- schlaa ertönen. Schweigt und trennt euch in Frieden, besah! er. Ievcm von euch habe ich seine Bestimmung zugeteilt, unb jeder von euch bat mir und den Menschen auf seine Weise zu bienen. Streitet nicht, wer von euch der Wertvollere sei, sondern trachtet danach, bah ihr nach eurer Bestimmung bem Menschen nützlich seid Das ist euer Dienst, unb den will ich auszeichnen, ber mir mit köstlichster Fracht beladen heimkehrt: aber auch der ist mir schon lieb, der nut erfüllte Pflichten bringt Aber ihr zwei fcheint mir wie die Menschen zu sein, die so ost übet dem Streit die Pflichten ver-
Tfltrw für Tonnrrttag, 12 Januar.
WSN. Sonnenaufgang 8.02, Sonnenuntergang 1615, Mondaufgang 22.18, Mondimtergang 10.58.
1510: Kaiser Marimilian I. in Del: geft. (geb. 1459); 1746: Der Pädagoge Heinrich Pestalozzi in Zürich geb (geft. 1827); 183.3 Der Philosoph unb 9?ailonalöfonom (Fugen Dühring in Berlin geb. (fltft. 1921).
Trübe laac des Mtlschen Bauwesen».
Von ber Stadtverwaltung geht unS folger, be Zuschrift zu.
«3u den verschiedenen Notizen un ..Diehenet Anzeiger" über den Ludwig-Platz, über die schlechten ©traben und Bürgersteige nt der Stabt ist folgendes zu bemerken:
Die Stadtverwaltung denkt bei der derzeitigen Finanzlage nicht daran, den Ludwigsplatz „um- lugeflalten“. Es sollen nur einige Heine belanglose Verbesserungen angebracht werden. Die Stadtverwaltung ist mit den verschiedenen Einsendern durchaus der gleichen Meinung, daß grobe Teile deS Straßennetzes und ber Bürgersteige Verbesserung-- und erneuern ngSbedürstig sind Der schlechte Zustand in Der Gesamtheit ist wohl nie- manb belfer bekannt, al- der Stadtverwaltung selbst. Sie hatte deshalb für die genannten Zwecke, und zwar für Straßennnterhaltung. Walzar beit en u. bgl. 185 00) Ml für Erbauung xnb Drude estigung von Straßen 1002 000 Ml.» also zusammen 1 185 000 Ml. in den Voranschlag 1027 eingestellt Diese Mittel formten aber nur iu einem geringen Teil (etwa 193 000 Mk.) verbaut werden, weil Die Stadt durch die im Jahre 1027 einseyende Versteifung des Kapitalmarktes die nötigen Anleihen unmöglich bescha ff en konnte Bevor der Kapitalmarkt nicht wieder fo flüllig ist. dah die
buibi zu euxr.a «üimermabee «trägliche» 3t*l- fob eine An leihe har Dwk Zweck« auhw^wn kann ist an ernt Verbesserung des Zustande! unserer Strasten und Bürgersteige nicht zu denken. Dasselbe gilt von der vtratzend«lcach:ung. Zur Zeil ist leider noch kein .Silberstreifen am Horizont zu entbeden, datz sich die Derhälrnisfo im Jahr 1928 ändern werden
Bornotizen.
— lageetalenber für Mittwoch Stabt- tbeater; 730 Uhr, „Der Baud der Sabinrnnnen” f(!nb< nach 10 Uhr). — v. f. B.: 8 Uhr, Vereins, heim, Fugendoersammlunp — Lichtspielhaus, Bahn. Hof strotze: Wachenendzauber". — Astoria Lichtspiele: „Der XmfeUjager"
— Das Rätsel von Konnersreutb. Dach Berichten von medizinischen Sachverständi- 8en, darunter Universitäts-Prosellor Dr. Georg i w a l d. Erlangen, trägt das 1898 gebotene Bauernmädchen Therese Heu mann tn Konnersreuth (Oberpfalz) feit der Fastenzeit 1026 Die Wundmale Lhristi, an jedem Srcitag erlebt sie in visionären Zuständen das Leiden Christi mit, wobei sie blutige Tränen verglestt. endlich soll bei ihr seit Ende 1026 Die DahrungSaufnahme aufgehört haben. Diese Berich e erscheinen unter medizini chem, psychologischem u. reiigionswissen- schaftlichem Standpunkt als höchst bedeutsam. Sin ctngcbenDe! Tieferat über den Fall wird Pro- leffor Dr. Messer am Donnerstagabend. 8 Uhr, im Großen Hörsaal erstatten Der Vortrag ftndet zum Desten der Vollshochschule statt. (Daher« siehe Anzeige.)
** Strahensperrung. Wegen Vornahme von Gleisbauarbeiten wird Der Weg an der dEargaretenbülte zwischen Raisfeisenlager und Wirt'chast Sänger vom 10. Januar bis auf weiteres gesperrt.
••SonberSiebertalbabnüberfabnen. Gestern abend kurz nach 7 Uhr wurde der von Lich flammende Johann Stcuernagel In der Rod- Heimer Strafte hierfeldst von der Biebertalbahn überfahren. Der bedauernswert» Mann wollte einem uuto ausweichen und lief dabei, offensichtlich infolge plötzlicher Kopflosigkeit, in den Zug der Biebertal- bahn hinein. Mit einem Schädelbruch, inneren Der- leftungen und allerlei Hautabschürfungen wurde der verunglückte von Mitgliedern der Freiwilligen Sa- nitätefolonne vom Roten Kreuz Im städtischen Sani- fätsauto nach der Chirurgischen Klinik verbracht. Das Befinden de» Manne« ist ernst.
•• ® c t JB erichtSrescrendar aus L." Zu dem Wetzlarer Gerichtsbericht in unserer Dr. 6 vom vorigen SamStag. in dem über eine Gericht-Verhandlung gegen .einen Gerichtsrese- rendar au- L." berichtet wurde, bittet uns Der Gerichtsreserendar E. Rothschild, zur Zeit in Giessen, aus Londorf stammend, um Die Mitteilung. daß er mit jener Angelegenheit nichts zu tun hat.
*• Dirn ft Jubiläum bei der Reichsbahn Man teilt un« mit: Anläßlich seiner 42jäh- rigen Dienstzeit Mt der Reichspräsident dem Reichsbahnbediensteten Johanne» Hofmann in Gießen, Bruchstriche 22, die besten Dünsche, den Dank und die Anerkennung des Deutschen Reichs für die geleisteten treuen Dienste ousaefprochen.
Lvd. Reine Aufhebung der Ober» Postdirektion Darmstadt. Die vor kurzem von einer Korrespondenz verbreitet« Meldung, wonach die Stelle deS am 1. Apoll in Den Ruhestand tretenden Darmstädter Oberpoft- Direktion-Präsidenten Len Hard nicht mehr besetzt und die Oberpostdirektion Darmstadt an Die angrenzenden Oberpostdirektionen aufgeteilt werden soll, trifft, wie der LandeSpresfedienst erfährt, nicht zu. Wie befaimt, wurde kürzlich bei einer Delusion Der Reich-post durch den ReichSspar» kommissar der Plan erwoaen, einige Oberpost- Dircftionen eingehen zu lassen. 3m Zusammenhang hiermit wurde auch Darmstadt genannt, doch nahm man mit Rücksicht auf Die besonderen Verhältnisse in Hellen hiervon Abstand. Lediglich eine Neugliederung könne in Frage kommen.
•• Verjüngung im Lichte Der Datur- heil l e h r e Lieber dieses Thema sprach am Montagabend Dr. Friedrich Katz - Stu11 - g a r t in einer vom Raturhellverein einberulenen öffentlichen Versatnmlung. Der Redner führte u. a. auS: In der heutigen Zeit findet das Problem der Verjüngung allenthalben stärkste Beachtung. Der Daturheilverein will zu diesem Problem Stellung nehmen unter dem Gesichtspunkt Der Daturheillehre. Betrachtet man Di« Menschheitsgeschichte, so fandet man, dah Die Sta'ae Der Deriüngung des Menschen, D. i. Di« Verlängerung der Lebensdauer, fo alt ist. als Die Menschheit selbst. Schon Die alten Aegyvter hatten sich ein System zur Erhaltung Der Inge nb ausgearbeitet. Häufiges Schwitzen und ausreichende Körperbewegung waren feine Hauptforderungen. Auch bei Den anderen Völkern des Altertums wurde Der Frage Der Erhaltung der GefunDheit und Der Lebenskraft schon frühe grobe Aufmerksamkeit geschenkt. Von Plutarch stammt die noch heute gültfoe Gefondheitsregel ..Kopf kalt. Füge warm." Blutübert ajungen aber auch Aderlässen sah man neoen e.ner mit Beharrlichkeit Durchge'ührten einfachen und strengen Lebensführung als geeignete Mittel zur Iungerhaltung de» Körpers an. Im Mittelaller spielten Ge- heimmtttei eine große Rolle. Schwärmerei und Aberglaube trieben Dabei oft seltsame Blüten. Auch Die Astrologie wurde herangezogen In der neueren Zeit erfuhr unser anatomisches Wissen Durch beDeutenbe Kapazitäten eine starke Bereicherung. Man lernte am gestorbenen fran- len Menschen Die Veränderungen Der kraulen
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ÄöQxnngan< tarnen. Aus Dörfer •etamrnit nt> wickelte sich D-.e Heilmethod« brr modernen Schul- Ak fr.e tn Der Hauptfache m ♦mexdüngen - erkrankt« Organ beacht. Als Gegen- strömung zeigte sich bald Die biologisch« Be- trachtungs- und Heilmethode, d. 1. Du 5ahu» helllehre. Di« Die inneren Zufannnenhänge aller Vorgvinge tm menschlichen Äbcper mehr berück- llchngen ttnlL In Der neueren Zeit lernte man auch Das Wesen Der wichtigsten Drüsen des menschlichen Körpers kennen. Man erkannte. daft Die Funktionen dieser Drü- 'cn verkett«: sind Du Drüsen tcheiden ins Blut bestimmte Stoff« ab. Die man Hormon« nennt Besonder- Intereffant find Die Erfahrungen. Die man bezüglich Der Heber- und mangelhaften Funktion Der einzelnen Drüsen gemacht bat Di« Funktionrn der Deschlechtsdrülen find von einlchnei Dender Bedeutung für Den gesamten menschlichen Körper: sie prägen die Geschlechlsetgentümlichkeiten. Di« Funktionen einer Drüse wirken auf die der andern «in: fi« haben also enge Beziehungen untereinander. Di« Lehre von der inneren Sekretion besagt, haft Der Mensch so lang« jung ist. als das gesamte Drüs«nfhst«m sunkkioniert Auf der Bedeutung Der Geschlechtsdrüsen stiftend, hat Prof. Steinach GeschlechtSdrüfen verpflanzt und damit feine bekannten Erfolge errungen. Die Arbeiten Steinach- wurden an vielen Stellen nachgeprüft: bei allen Behandelten lieft sich eine merkliche Verjüngung feftstellen. Es erhebt sich nun die Frage, ob Die operative Uebertraguna der Keimdrüse da- einzige und beste Mittel zur Verhütung deS Alterns ist Durch eine naturgemäftc Lebensführung durch ein ganzes Menschenalter hindurch muft sich ohne operative Eingriff« dasselbe Ziel erreichen lassen. Zu dieser naturge- mäften Lebensweise gehört vor allem eine richtige Ernährung. Die Dem Körper Siwe ist. Fen unD Kohlehydrate In genügender Menge und richtig zubereitet zuiührt. Mässigkeit im Elfen und in allen Genüssen ist notwendig. Lust. Licht und Lonne müssen auf Den Körper einwtrken Auch tm Geschlechtsleben ist Mässigkeit anzuempfehlen. die Geschlechtsorgane müssen eine naturgemässe Pflege durch Bäder. Wafchungen und Bestrahlungen erhalten. Es ist dafür zu sorgen, Dah da- harmonisch« Arbeiten aller inneren Blut« Drüsen nicht gestört wird.
GefliigelauSstellung in Grünberg.
Grünberg. 10. Jan.
Die große GeslügelauSstellung. veranstaltet von den vereinigten Geflügelzucht- Vereinen Grünberg, RieDer-Ohmen, Homberg. Alsfeld und Schlitz, hat am Sam-tag und Sonn- tag einen würdigen Verlauf genommen. Das zur Schau gestellt« Material war im Vergleich zu vorhergehenden Ausstellungen als hervorragend zu bezeichnen.
Die Prämiierung hatte folgendes Ergebnis:
In Abteilung I (Wassergeflügel): Einen Ehrenpreis: Otto Södler. Rieder-Gemünden: Beter Schepp, ©aalen. In Abteilung II (Hühner): Einen Ehrenpreis: Adam Waus. Ruppertenrod (schwarze Rheinländer): Hoch. Schmitt IV., Saasen (Perlhühner, stahlblau): Otto Södler, Rieder-Gemünden (weihe Wyan- dottes): Otto Södler, RieDer-Demünoen (Ham- buraer Silbersprengel): Richard Schmidt, Koloenmuhle. Harbach (Bunte Cuffey); Karl Reitz. Stockhausen (Houdan, Durrfel): Heiirrich Wennerbold. Zell (Rhodeländer); Heinrich Wennerhold, Zell (Rhodeländer); Karl Röhl, Grünberg (Plhmouih-Rocks. gestrei't); Otto Södler, Rieder-Gemünden (Wyandottes, weift); Johannes Döring. Schlitz (Whandottes. weift); Hch. Reinhardt II.. Schlitz (Orpington. gelb): Hrch. Reinhardt II.. Schlitz (Orping- ton, gell»): Georg Heinrich Keil, Streben Dorf (rebhuhnfarbig« Italiener), desgl.; Karl Schäfer. Schlitz (Italiener, gelb), desgl.. Pfarrer Krämer. Oberbreidenbach (schwarze 3:aliener); Heinrich Erdmann. Kirtorf (weifte Italiener); Gebe. Krömmelbein. Lauterbach (Leghorn); ®cbr. Krömmelbein. Lauterbach (Reichs- Hühner. weift); Karl Hofmann. Wallenrod (schwarze Rhctnländer): Adam MauS. Ruppertenrod (schwarze Rheinländer): Lehrer Baumann. Lehnheim (Silberbrakel); Otto Söd- lec. Rieder-Demünden (Schwarze Hamburger); Otto Södler. Rieder-Gemünden (Hamburger Silbersprenkel); Karl Schäfer. Hutzdors (Mi- norka. schwarz); Dr Kurz. Alsfold (Reu- modische Zwerg-Kämpser. liLberbalfig); Otto Södler. R tede-Gemünden Mi Ile-Fleurs).
In Abteilung III (Tauben): Äonr. Krug. Homberg (Starenhalfe, schwarz); Hrch. Schön- yalS. Grünbcrg (Stlderfchuppen); Hrch. Döring, DemShausen (Stroher); Karl He n n i n g. Lauterbach (Brie tauben); Hch. Mohr. Rieder- Gemünden (Reife-Driestauben); Wilhelm Ko- rel, Alsseld (Schbnheits-Brlestauben. rot); Kari Et^auch. Homberg; Wilhelm Biedenkopf. Grünberg (Äoburger Lerchen); Wilh. Bieden- k op s . Münster; Otto Södler. Aieder-Gemün- Den; desgl. (Altdeutsche Kröpser, weist); Heinrich Ost he im, Schlitz (Hesf. Kröpser. blau, ohne Binden); Lehrer Strack, Ruppertenrod. Ehrenpreis (Hell. Kröpser. schwarz); desgl
Sehr gut I.
Richard Schmidt, Kolbenmühle. Harbach: Joannes Döring. Schlitz. deSgl Johannes Hrch. Reinhardt (Orpington. gelb usw.) ®cora Heinrich Keil. Strebendorf. Hch. Euler Oberbreidenbach; Lehrer Stoll. Altenburg
MöMmMwgsniijeigni
erforDem tzentc ein« lorgfUtlg« Ifpflebunq und S«tzan»stattv»tz. Gute Satzletstungen find nnx «rreichdar, wenn bl« Anzeigen WWW genug otilgegelieo werden. Der Annahmeschlutz für alle Anzeigen 'm (Bleftener «nzelqer entfällt auf den Vach, mittag vor ber Aufnahme. Empfehlung», anzeigen müssen, |« nach Umfang und Satz, fchwlerigtzelten. zwei bl» drei läge vorher bestellt sein. Rur mit Sorgfalt und bem not. wendigen Iettauswanb gefetzt« Empfehlungen
fidjern öen
(Italiener, gelb); Kari Schäfer Schlitz: Pfarrer Krämer. Oberbreidenbach 'Italiener, schwarze); Kari Sprangel. Lauter 'Leghorn, weift); Gebe Krömmelbein. Lauterbach 'Rcichichühner weift); Karl Hofmann. Wallenrod. DeOgL, Konrad Krug II.. RatnroD (Schwarte Rheinländer) desgl.; Otto Weller, HchUtz (Blaue Rheinländer). Heinr. Maus II., Ruppertenrod (Silberbrakel); Otto Södler. Rieder-Gemünden (Schwarze Hamburger, desgl. (Hamburger Silber^prenkel) Hrch. Kraft IN., Wallenrod (Lachzhühner): AXarl Strauch. Homberg (Deutsche Zwerg«, fllbctbalf.gi. 21 Dani Ä e b e l ) , Alsfold (Zwergwvandottes. schwarz); Karl T h e i ft . S^ckhausen < Zwerglangschan,. Gg. Heinrich Keil, Strebendorf (Deutsche Zwerg« porzellan'arbig): Otto Södler. Rieder-GemÜn- den (Mille-Fleurs); desgl. (schwarz).
In Abteilung III (Tauben):
Kari Erb jun.. Stangenrod (Starendälfe); Iriedr. I ö ck e l I.. Grünberg (CtatrnMUe. Blässen); Konrad Krug I.. Rainrod (Elstcr-Kropfer). schwarz); Otto Södler Rieder-Demunden (Elster-Kröpfer, rot); Heinrich Döring. Bern- hausen (Strasser); Johannes Krug. Alsfeld (Brieftauben qelbgcbdnrmett); Karl Erb jun., Stangenrod (Bri ei tauben, rotgehäinmert); Karl Schäfer. Hutzdors (Schönheitsbrieftauben blau mit Binden).
Sehr gut II.
3n Abteilung 1 (Wallergeilügel): Hrch. K re uder IV.. Vadenrod iLhaki-llampbell). Gutsverwaltung W a r t h 0 f Griinb<-ra (In- bische Laufenten).
In A b t e i l u n a II (Hühner). Otto Södler. Rieder-Gemünden (Ivkohama); Rich. Schmidt Kolbenmühle. Harbach (Bunte Suffeff); Karl' Rühl. Drünberg (Plpmouth-Rocks). deSgl. Johannes Döring. Schlitz (Wdandottes. werft); H. Reinhardt. Schlitz Wyandottes. weist), Hrch. Ost heim, Schlitz (Wyandottes. gelb); Htch. Reinhardt II., Schlitz (Orpington. gelb); besgl usw.; ^Pfarrer Krämer. Oberbreiben» ba<t) (schwarte Italiener); desgl.. Karl Hofmann. Wallenrod (schwarze Rheinländer). H. Pfifferling, Schlitz (schwarze Minorka); Heinr. Kraft III, Wallenrod <Lachshühner): Dr. Kurz. Alsfeld (Reumodische <jwergkämpser silber hallig).
In Abteilung Tauben: Karl Sieg. Münster (schwarze Storenhäls«); Friedrich Iöckel I., Grünberg. (Starenhalfe, Bläffen): Konrad Krug I., Rainrod (Slfter-Vr er schwarz); Hrch. Döring, DemShausen Strasser); Karl Henning, Lauterbach (Brie t u.,en. dunkel); Karl Strauch, Drünberg (Staren- mönche); Otto Weller. Schlitz (Kodurger Lerchen, silber)- Heinr. Oft beim, Schily (Hess. Kröp'er, blau, ohne Btnben)- Lehrer Ernst Str ach, Ruppertenrod (Hess. Kröpser, schwarztiger).
Sehr gut III,
In Abteilung Hühner: Karl Schäfer. Schlitz (Italiener, gell») deSgl.
In Abteilung Tauben: Heinrich Dörr, Münster (Stralsunder Hoch lieget); Heinrich Döring. DemShausen (Strasser); Karl Strauch, Homberg (Starcnmönche): Wilh Biedenkopf. Münster (Coburger Lerchen, silber); Lehrer Ernst Str ach, Ruppertenrod (Hess. Kröpfer L'jtoan» tiger).
2lm Samstagabend sanden sich Geslügelzüchter und -Halter im Hotel »Zum wilden Mann" ein. Im Mittelpunkt des Abend» stand ein Licht- kildervorttag Des Landw.-All Dr. Wetzel, Assistent am llniversitäts^rierzuchtmstitut in Gieften über „Zeit- und Streitfragen in der De- lluqel.ucht- Der Redner erörterte Die wichtigsten Fragen aus dem Gebiete der Geflügelzucht. Insbesondere ging er auf Zuchiwahl. Fütterung Haltung unb Pflege ein. Die tntercf!antvn Ausführungen wurden mit grostem De.fall au genommen. Eine anregende Au-sprache schlost sich an. EhrenpräfideM Iöckel und Der 1. Vorsitzende Äüftl dankte dem Redner für feine lehrreichen, fesselnden Ausführungen. Der übrige Teil des Abends war Dem gemütlichen Zusammensein mit den auswärtigen Gästen gewiömet. Ehrertpräsi- bent Iöckel ergriff im Laufe des Abend nochmals das Wort und dankte in herzlichen und be* veaten Worten allen Mitwirkenben Die zum Gelingen Der schönen Ausstellung beigetragen haben. InsbefonDere Danhe er bem vorzüglichen Hausvrchefter. das aus vier Oberprimanern Löhnen von Geflügelzüchtern, ^ufam nengefeht tst. Lehrer (Baumann trug Durch seine witzigen Vorträge mit Klavierbegleitung 'ehr zur Unterhaltung bei.
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