Tregor m s
pralai Kaas zum Vorsitzenden der ZenirumsparieL gewählt.
nommen worden sein, Li 0 t e 11 der kroa -
Neue Maßnahmen der Belgrader Regierung.
r a b, 10. Dez. (TU.) Ministerpräsident ) e tz hat auf Grund eines Beschlusses der
mir durch den italienischen Imperialismus gestört werde. Während aber Die ganze Welt Derart nur vom Frieden rede, bewaffneten sich alle Stationen bl S zum äußersten. Weim man eine Zeitung aufschlage, lese man nur von neuen Unterfeebooten, von neuen Kreuzern und anderen Rüstungen. Wenn diese Rüstungen bei den anderen Stationen weitergehen sollten, werde er sich verpflichtet fühlen, im Interesse der Sicherheit Italiens gleichfalls mit neuen Militärforderungen vor die Kammer zu treten. Schließlich erklärte Mussolini, daß Italien eS sich lange Überlege, ob eS einer Macht seine Freundschaft schenken solle. Wenn Italien aber einmal einen Freundschafts- vakt abgeschlossen habe, dann werde es sich nicht davon abbringen lassen, sondern bis au m äußer st en gehen. *2Im Schlüsse seiner Rede sprach Mussolini den Wunsch aus, daß ihm der Himmel die Gnade verleihen möge, ihn so lange am Leben zu erhalten, daß seine Äugen noch das große neue Italien schauen könnten. Stürmischer Beifall und das Slbsingen saszistftcher Lieber folgten der Rede.
Ausnahmezustand für Kroatien?
Aktivisten einen Sieg über die Regierung davontragen, die die Ausdehnung der Amnestie auf di? flämischen Aktivisten verweigerte. Am Sonntagabend veransta'teten in Antwerpen mehrere tausend Flamen einen Demonstratio n s z u 0 und sangen das flämische Kampf- kied. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit Gegendsmonstranten. Die Zeitung „Standard", das Organ des Bürgermeisters von Antwerpen, weist in einer Besprechung des Wahlergebnisses darauf hin, daß die flämische Bevölkerung der Regierung eine Lektion habe erteilen wollen. Das Beispiel von Antwerpen werde sicher in den flämischen Bezirken Rachahmung finden. Da Dr. Bonns nicht wählbar ist, werden Neuwahlen nötig feht
Ein litauischer tlebergrlff im Ä!eme!gebiet
Memel, 8. Dez. (WTD) DaS Gouvernement hat dem Bürgermeister Ku de in Heydekrug den Befehl erteilt, seine sämtlichen Slemter niederzulegen und das Gebiet sofort zu verlassen, sonst werde er dazu gezwungen werden. Gründe für diese Maßnahme sind nicht angegeben worden. Bürgermeister K.ide hatte im Jahre 1921 von der damaligen De° satzungslehörfa eine dauernde Aufenthaltsgenehmigung a l S Beamter erhalten, die ihm nach dem Statut als wohlerworbenes Stecht auch unter den jetzigen Veihätt- nif en nicht entzogen werden kann. Aleber- dies wird Darauf hingewle'en, daß die Grtei- lung einer Aufentha tLgenemigung Da che der au onomen Behörde ist. Wie betont wird, hat Kude sich von jeder politischen Betätigung ferngehalten.
Im Zusammenhang mit den Versammlungen der liberalen Wählerschaft aus allen Teilen des Landes ist an die liberalen Kandidaten und Führer Der Partei ein Programm über die Politik Der Liberalen für Frieden und Slbrüftuna gefanbt toorben. Dieses Programm, das von Lloyd George und Herbert Samuel auf gestellt worden ist, enthält folgende Forderungen:
J- Dölliae Abschaffung deS Krieges als Mittel der Austragung von Streitigkeiten zwischen den Rationen.
2. Sofortige scharfe Begrenzung und Herabsetzung Der Stü ft ungen.
3. Vornehme und unparteiische Anwenduna aller Verträge.
4. Rückhaltlose Unter ft ü^ung de» Döl- rb u n des als Wächter über Frieden und Ordnung statt Sonderverträge, Dinvungen und Bündnisse als Friedensgrundlagen.
5. Sofortige älnterzeichnuna der Fakultativ- r ^Verbreitung aller Internationaler Rechtsstrel igkciten an den Internationa- l c n Gerichtshof.
<einc8 Schiedsgerichts für friedliche Regelung anderer interna ionaler Streft- falle.
Z. Zurückweisung jeder Art Wettbewerb mit Amerika im Dau vonKriegS schif- f e n.
S. Entschiedene Unterstützung aller Strömungen zugunsten des internationalen Freihandel».
Lloyd George beginnt die
London, 8. Dez. (WB.) Der vor taten Partei angekündigte Feldzug fuiF H ‘ Den wurde h:ute durch Lloyd G e? orte» Manchester mit einer öffentlichen S3erf(Ä,c ln SU der sich 4000 Personen eingefunden Vf19, eröffnet. Lloyd George hielt eine Rede, t1^ et u. a. ausführte: Me die Dinge jetzt If** bewegen sich die Stationen der Adelt in raber Dichtung auf Den Krieg zu, nf weil irgendjemand ihn will, sondern well nie man DD enMut hat, die durchgehenden Pferd l bes Kriegswagens aufzuhalten. Die besiegten Stationen fühlen sich natürlich verletzt. Es wäre weise aewesen, wenn Die Sieger alles in ihrer Macht Liegende getan hätten, um die Wun- Den zu heilen. Wir müssen zu unseren Verträgen stehen, aber weder Locarno noch ein Kellogg-Pakt werden Den leisesten Rutzen haben, wenn wir uns nicht an den Wortlaut Der Dölkerbundssatzungen hallen, der uns verpflichtet, u n s e r e R ü st u n g e n auf den nieD- Men Grad herabzusetzen, der sich mit Sicherheit verträgt.
Beziehungen mit Deukfchlanv die Jahresleistungen des Dawesplanes so lange beizubehalten, bis eine klarere und gerechtere Lösung möglich fei. Das „Journal des Debats" schreibt: Es ist Zeit, Stresemann verständlich zu machen, daß er auf diese Weise Die Geschicke Deutschlands nicht vorwärts bringe. Der französische und Der englische Außenminister müßten Die Unterhaltungen in Lugano benutzen, um ihrem deutschen Kollegen zu zeigen, daß man jetzt ernft sprechen müßte, ohne einen Vorhang von Giftgasen vor sich herzuschicken. Die „Liberte" nennt Die letzte Rede ©trefemannS vor seiner Abfahrt ein sehr peinliches Vorspiel für Die kommenden Verhandlungen. Wenn Der Vertreter des Deutschen Reiches nur nach Lugano gekommen sei, um seinen englischen unD französischen Kollegen zu beweisen, daß sie unrecht hätten, Dann hätte er vielleicht lieber zu Hause bleiben sollen. Gleichwohl Dürfe man in Der Diplomatie Schein nicht mit Wirklichkeit verwechseln. Es werde bei Der ersten Zusammenkunft zweifellos Reibereien geben. Das Blatt fragt, ob Stresemann überhhaupt eine Rachgiebigkelt Der Alliierten annehmen Dürfe. 3m „M atin" schreibt Sauerwein au» Lugano zu Den Besprechungen Der Außenminister: Diesmal scheinen sich Die Meinungsverschiedenheiten nicht nur auf einen besonderen Gegenstand zu erstrecken, sondern zwischen Deutschland einerseits und Frankreich und England andererseits auf eine völ- lig voneinander abweichende Auslegung alles dessen, was seit Dem Vertrage von Locarno eingetreten ist. Sauerwcin meint, die Unterhaltungen wären selbstverständlich vergeblich, wenn DaS Ziel deS deutschen Außen- ministeres In Lugano fei. Driand und Chamberlain dazu zu bringen, sich selbst zu Dementieren.
Kritik an Chamberlain.
Das Foreign Office ohne Fühlung mit dem britischen Bolt.
London, 9. (WTD.) Mit bemerkenswerter Einmütigkeit betont die heutige Sonntags- Presse, daß E h a m b e r I a l n In der Frage Der Rheinlandräumung nicht Die wi rkli che A n- sicht Der großen Massen des britischen Volkes wiedergibt, mit Dem die Außenpolitik Der Regierung a über Fühlung sei. — Gacvin erklärt: Zehn Jahre nach dem Krieg hat das britische Volk als ganzes Volk in einem von der Regierung Baldwin nicht erkannten Maße diese Besetzung des Bodens eines Mit- 8ieds des Völkerbundes durch die Truppen an- l^er Mitglieder des Völkerbundes verur- i ? 11. Die Fortdauer der Besetzung i g n o - ?16 t vollkommen die Existenz der Völkerbunds» satzui. y-fb Locarno'erstes. Jeder Versuch,
die ^parationen mit der Rheinlandbesetzung SU J^^iDen, wird scheitern. Wenn Briand und ^v-iberlain gut beraten find, so werden sie vertu gtreiemannß Lage nicht schwie-
rtg«r, weniger schwierig zu ge-
Times ist, in einem Leitartikel I ^--Enüber nicht weniger kritisch. DaS Blatt Ehamberlain hat die Dinge
I'S ' sinti^1 leichter gemacht durch die GjPnSerftärung, die am Vorabend ^^v?rär^ngen in Berlin un- n * 1 i 6..° <y>t und i n Paris unan-
Wl ist le&igung erzeugt hat. kl*!1 Q?« « ß u n Knstische Auslegung nicht t i. gfaV brltif^cn ToI.
'v- M eine daß s->gar Berlin zu- fiebung aus dem Rhei^^e britische Zurück- bemerkt jedoch, zwischen^ zwecklos sein würde, Anschein, als unter st er Tatsache und Dem Berechtigung für eine Des? man die legale sten, bestehe ein h i m m e'9 bis zum äußer- schied. eiter Unter»
Ein Friedensf«».^ der englischen £ib olgn<
sichtlich der Reparationsfrage unter lebhafter Zustimmung gegen eine Lockerung des Transferschutzes und gegen neue Zugeständnisse zur Herbei ül-rung tiner früheren Räumung aus. Die Freundschaft zwi'chen Dem deutschen und dem österreichi chen Volke müs e gefestigt und verinnerlicht werden, wenn auch der politische S&eg von Wien nach Berlin nur über Rom und Paris gehen könne. Inner- politisch mü fen wir, so fuhr Dr. Stegerwald fort, auS der Kulturkampfatmosphäre herauskommen.
Die Sllitlagspause des Parteitages war von den verschiedenen Gruppen benutzt worden, um Vorschläge für Die Vorstandswahl einzureichen. Siner dieser Anträge ging von Den christlichen Gewerkschaftern aus, die wiederum den Abgeordneten Dr. Stegerwald als einzigen Partelvorsitzenden in Vorschlag bringen. Ein zweiter Antrag ist von den Mitgliedern der Jugendorganisationen der Partei, namentlich von den Windyor st- Bünden, eingereicht worden und wünscht Den Abgeordneten IooS als Vorsitzenden. B.ide Anträge richten sich also gegen die Slbsicht des KonrprvmißvorschlageS Der Zentralinstanzen Der Partei, Der ein Direktorium von Drei Mann für Die Parteileitung vorgesehen ha te. Diese starke Opposition, Die in Den Anträgen offen zutage trat, machte es nottoenbig, daß Der bish rlge ParteivorstanD noch einmal eine Sitzung abhielt, in welcher er vertraulich Die Führers rage behandelte. Dem Parteitag wurde dann Der Professor am Trierer Priesterscminar, Prälat Dr. Kaas, als neuer Partelvorsitzender vorgeschlagen. Der Parteitag stimmte dem Vorschlag zu.
Italien und der Friede.
Mussolini kündigt neue Rüstungen an.
Rom 8. Dez. (WB.) Die letzte Sitzung örc Kammer hat heute stattgefunden. Sämtliche Abgeordnete mit Ausnahme der Anhänger Salandras, Glolittis und Der wenigen Slational- kathollken waren i m schwarzen Hemd erschienen, ebenso der Ministerpräsident und Die Minister. Mussolini wurde -t.ie Huldigungsadresse überreicht, Die von sämtlichen saszistifchen SrbgcorDnetcn unterschrieben ist. SEuffolini ergriff Dann das Wort zu einer Rede, in der er zunächst kurz Die Errungenschaften des Faszlsmus auf innerpollttschcm Gebiete schilderte und Dann die Bedeutung des neuen Wahlgesetzes besprach. Auch daS Gebiet Der auswärtigen Politik wurde von ihm kurz berührt. Immer mehr werde jetzt von allen Selten vom Frieden geredet. Man habe sogar einen FriedenSver- trag, nämlich den Kellogg-Pakt unterschrieben, der so erhaben sei, daß er angeblich als überirdisch angesehen werden könne. Italien werde natürlich, falls noch andere FricdenSpakte kämen, sie sämtlich unterschreiben. Gewisse Leute behaupteten. daß dieser wunderbare Friede
„Grober Unfug".
Polnische Journalisten schicken sich fingierte Höllenmaschinen als Reklameartikel.
Dem Berliner Vertreter des Krakauer.Ilustro» wany Kuper Cod'ienny", Heiler, wurde von einem etwa lö.ährigen unbekannten Jungen ein Paket überbracht. Da die Hersimst der Sendung nicht festzustellen war. und b i einer oberflächlichen Prüfung d.s Paketes Heller und sein Bruder verdächtige Anzeichen an dem Paket entfallen, übergaben sie Die Sendung der Polizei insbesondere ir.L Rück id>t Darauf, daß auf Der Krakauer Aedak.ion fas .Ilustro- wany Kurjer Eodzienny" sowohl wie auch Die Druckerei fas „Slowo Polsii' in Lemberg vor wenigen Tagen erst Anschläge verübt worden sind, bei Denen mit Sprengstoff gefüllte Pakete verwenDet wurden.
Die Polizei hat den Absender fas Paketes, den Berliner Korrespondent des Posener Blattes Jtur- jer Poznanski", Dr. B e r n a t t, ermittelt. Der Ueberbringer des Paketes war der Gehilfe eines polnischen Schneiders, mit dem Dr. Dernatt in freundschaftlichen Beziehungen steht. Am Sonntag- oormittag Ist Dr. Dernatt, als man ihn eben vorführen lasten wollte, in Begleitung eines dritten oolnischen Journalisten bei der Abteilung la des Polizeipräsidiums freiwillig erschienen und hat dort über die Gründe, Die ihn veranlaßt haben, seinem Kollegen «inen so wunderbaren Streich zu spielen, Mitteilung gemacht. Er gab an, faß er am Donnerstag und am Freitag mit dem Journalisten Heller in einem CafS gewesen sei. Dabei sei der Anschlag auf den Herausgeber des ,Hlllistrowany Kurjer Eodzienny" in Krakau zur Sprache gekommen. Heller, der Korrespondent dieses Blattes ist, hätte bemerkt, faß es eigentlich eine ganz lustige Sache fei, eine Bombe geschickt zu bekommen. Außerdem fei cs eine große Reklame, und man könne sich von heute auf morgen einen bekannten Namen erwerben. Als sich Heller verabschiedet hatte, will Dr. Bernatt mit seinem Kollegen Meyer besprochen haben, daß sie Heller den Gefallen tun und ihm «ine,Höllenmaschine" in Gestalt einer K o n s e r o e n b ü ch s e mit einem Wecker senden wollten. Heller habe, so sagt Dr. Dernatt, wissen müssen, faß bas Ganze ein Scherz fei. Trotzdem habe er Feuerwehr und Polizei alarmiert und den Vorfall derartig ausgenutzt, faß in Polen noch am Samstag Extraausgaben der Zeitungen erschienen, in denen die Einzelheiten des „unglaublichen" liebet» falls ukrainischer Verschwörer auf einen polnischen Journalisten in Berlin geschildert wurden.
Der Journalist Heller stellt Die Sache allerdings ganz anders dar. Er bestreitet nicht, scherzhaft gesagt zu haben, daß eine Dvmben- sendung ein« Reklame wäre, behauptet aber, keine Ahnung davon gehabt zu haben, daß feine Kollegen sich mit ihm einen solchen
Köln, 8.Dez. kWTB.j Unter DeteÄignng von etwa 500 Delegierten aug allen Teilen des Reiches trat heute der Zentrumsparieitag hier zusammen. Sieben zahlreichen Mitgliedern der Zentrumsfratttonen fas Reichstages und der Landtage wohnten auch Di« preußischen Minister Dr. Steiger und Hirtsie'er sowie Reichsverkehrsminister v. Guerard der Tazung bei.
Rach einer Reihe von Begrüßungsansprachen nahm als erster Referent
Abg. Dr. Stegerwald
daS Wort zu einem Slottrage, in Dem er u. a. folgendes ausführte:
Rach dem gewaltigen Staats» und Wirtschafts- zusammenbruch mußten jene Kräfte, die daS alte Regime von Der Staats iüyrung fern gehalten hat e. nämlich Zentrum. SoztalDemokraten und Demokaten, unter unsäglichen Mühen und Schwierigkeiten überwiegend Wiederaufbauarbeit leisten. Eine andere Möglichkeit als die Republik war nicht vorhanden. Das Zentrum ist sich in den Kämpfen um die Führung der deutschen Politik darüber klar g toorfan, daß eine Mehthritsregienmg von rechts oder von links bis auf weiteres ohne aktive Beteiligung des Zentrums nicht möglich ist. Zur Wehrfrage erklärte der Redner, wer der Keinen deutschen Reichswehr größer Auf. galen zuweise als Die Verteidigung Deutschen Landes, falls man es uns gewaltsam wegzuneh- men versucht, oder die beton.hielt Wahrung Der deutschen Steutralltät, fei ein Illusionist. Die Synihese zwischen Friedenswillen und völkischer Selbstbehauptung her ustellm, fei die Aufgabe des Zentrums. Dr. Stegerwald sprach sich hin-
orbnung soll in Aussich durch die zunächst die' rEn'SAÄS.s
girner Distriktverfammlung, Die Ernennung des -*<ten Makfimowitzfch zum Oberges pan ' gram nicht anzuerkennen, eine Abände» aeark ^setzes über die Gebietsverwaltung aus- (LfpfarW die er der Skuptschina vorlegen wird. Der heren bestimmt, daß Distriktoersammlunaen,
vom ein ^m Staatsinlerefse zuwidertaufen, a u f a e l iniftcr QUf Vorschlag des Dbcrgcfpans ftena innpr Peri)en können und Neuwahlen späte» muffen »f« eines Jahres anacordnet werden Sc Rechte der Durchführung der Neuwahlen fallen rifche und o trlktoersammlung auf eine pronifo- Dfargcfpans z nnenmm ster auf Vorsch!aa dcs überaehen ernennende Gebietsverwaltung »in hie Regie, m ä r i a e D treffen, um unbot-
löleJ9unhnniLl®V®Q Zungen aufzu- einLlehen Kommissariate
he ®6i?oÄe\QUtbQl? ®.eLe6 3um
Die flämischen Aktivisten.
Der gefangene Flamenfü^r Borms zum Abgeordneten geißle.
Brüssel, 9. Dez. (Priv.-Tel.) in Antwerpen vorg.nommenen Ers Den verstorbenen liberalen Abgeor lingen wurde der 51 a men f übte mit 105 885 Stimmen gegen 63 658
^1^6ische Telegraphier c116 aink MinDet sich Borms, der nach De^Waf- senstillstand verurteilt wurde, noch i m G e nn, »iS und ist nicht wahlfähig. Dvr Wahl 6 in RegrerungSkretsen große Bester- zung hervorgerufen, weil Damit di« flämif
i der heute wahl für
Scherz erlauben könnten, ©eine Fra«, die farw leidend ist, fei zu $oJe ecjchrvcken, unv er selbst sei auch vollkommen fassungslos gewesen cllS man ihm telephonisch mitteilfc, Daß eine Höllenmaschine Ins Haus gebracht toorfan sei.
Rach ihrer Vernehmung wurden sämtliche Beteiligten entlassen. Sie werden sich aber wohl wegen groben Unfugs zu verantworten haben. Dr. SSernatt, der erst kürzlüh durch einen Artikel, in dem er fan Reichspräsidenten beleidigte, unangenehm aufgefallen ist, wir» wahrscheinlich, wi« der .Montag" schreibt, aus Deutschland ausgewiesen werden.
Aus aller Wett.
Einsturz Der neuen Siegbrücke bei TroisDorf.
Die im Neubau befindliche Siegbrücke, die zur neuen Autostraße Köln-Frankfurt gehört, stürzte aus bisher unbetonter Ursache zusammen. Es bandelt sich um eine Betonbrücke aus zwei größeren Bogen. Der eine Bogen überbrückte die Sieg, der zweit« Dogen ein Dorsiutgelände. Da Tag und Nacht an der Brücke gearbeitet wurde, sind mehrere Arbeiter verunglückt. Nach den bisher vor» liegenden Meldungen ist ein Arbeiter um» Leben gekommen, der noch vermißt wird. Weitere fünf Arbeiter wurden schwer verletzt. Die erste Hilfe leistete die Fabrikfeuerwchr der Man- stadt-Werke in Troisdorf, die die Nacht über an der Unfallstelle mit Pechfackeln Bergungsarbeiten vor- nahm.
Eta Lisenbahnunfall vor Gericht.
In ®urp bei Magdeburg stand vor dem Erwei» terten Schöffengericht als Angeklagter Der Schrankenwärter Walter Breidau. Breidau hatte am 1. Juki dieses Jahres am Par- djauer Bahnübergang nach Passieren des Personenzuges Magdeburg-Berlin die Schranke hoch, gezogen, obwohl der kurz darauf eintreffenfa Eilzug Berlin—Magdeburg—Köln, der an diesem Tag zum ersten Male verkehrte, die Strecke noch nicht passiert hatte. Dadurch wurde ein Fuhrwerk aus Parchau vom Elkzuge erfaßt, wo» bei drei Insassen, das Ehepaar Weber und der Dater der Frau Weber, den Tod fanden. Nach dreitägiger Verhandlung wurde Breidau wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung eines Eisenbahntransportes z u 5 Monaten © e f ä n g» n i s verurteilt. Nach dem Gutachten der Nervenärzte tarn § 51 des Strafgesetzbuches für den Angeklagten nicht in Frage.
Ein Opfer Ihrer Gutgläubigkeit.
Dor kurzem hatte eine Zigeunerin einer 29- jährigen Hausangestellten in Berlin ihre gesamten Ersparnisse von 1500 Mk. ab* aeschwindelt. Das hatte sich Das MäDchen so zu Herzen genommen, Daß sie sich in ihrer Küche mit Ga- vergiftete. Eie wurde tot aufgef unfan.
Minister Getzlee
Präsident Des krlegsgräber-volksbunDe».
Auf Dem auherorfantlichen Skrtretertag Des DolksbunDeS Deutsche Kriegsgräbersürsorge wurde Reichswehrminister a. D. D r. Gehler einstimmig an Stelle fad auSgeschiedenen Pfarrers SiemS zum PräslDenten gewählt. Wie Der „Lokal-Anzeiger- Dazu von Dr. Gehler erfährt, hat er Die Wahl angenommen. Er fleht seine Aufgabe Darin, Den FcieDen Innerhalb DeS Verbandes zu wahren und Im übrigen seine Tatkraft für Die Ziele DeS Verbundes einzusetzen.
Die Wetterlage.
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Sonntag, ck.S.6erv.1928.8'mg5.
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f)vofxrmoi0 neite, 0n«ro atot<»t » -ei*'«. eo<ot'«i «"«etN e Senate a Qraupei. ■ nttxi K Orv,tttr (§)w<nd|tilic «O> S« «eicnttr o$t £ mass-gt' luasuo-tn stur*oci»<» "orgwt j» Alt eitne Oitecn «eil atm -'-or 0k oc e«» $iat>o*tn »ttntngta tui> rn gtO<n«,t rtmptratui «n Pit H**» Orv wt picunc*
«yf n«rtSflivtiu eeetf«e»«tre UHPit»
-Settervo raussage.
Das Jslondtief hat beträchtlich an Ausdehnung gewonnen und im Westen bereits starken Baro» metersall verursacht. Während fast in ganz Deutschland Die Temperaturen heute morgen noch unter Null Grad lagen, bat Die isländifche Störung über Den britischen Inseln weitere Erwärmung von 4 bis 6 Grad gebracht. Die Warmluft an der Dor- berfeite wird auch in unserem Gebiet einen Witte» rungs- und Iemperaturum[d)lag herbeifuhren, dabei treten Niederschlage, die beim Aujgleiten der wannen Luftmassen an Der vorgelagerten fallen entstehen, zunächst vielfach in Schnee auf.
Voraussage s ü r Dienstag: Slbnahme fas RachNroi.es und XLeixcgang zu meist müuem und bedeck.em SSktter mit Rie^erschlägen, an* sänfllich in Schn:«, später zu Regen übergehend.
Aussichten für Mittwoch: Un.ec wechselnder Sfatoölfimg noch zeitwei e Riedecschläge.
Lufttemperaturen am 9. Dezember: mittag» 0,1 Grad Celsius, abends —0,9 Grad Celsius: am 10. Dezember: morgens — 2,7 Grad Celsius. Maximum 0.2 Grad Celsius, Minimum —3 Grad Celsius. — ErD emperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 9. Dezember: abends 1,6 Grad Celsius; am 10. Dez.; morgen» 1,3 Grad Celsius.


