Ausgabe 
9.1.1928
 
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Mtftnal ganz ander, n Spiel in München vierer und Samidt II 2. Auch affe übrige n und ließen berech n

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gestern im Spie! Ien Westdeutsch- verlLngcnmg kein Verden. Das Spie e 4:4, a« sich fr- irlöruhe, gendttnl lat westdeutsche Gis wa- liegen und sand sich irhLltnissen 6tbtatoü t M HorbcrJ lant enhang. Dcstdeuisch- m dunh Schldsser Slsinetcr, den Fleet Horben noch vor der Meulsche Torwächte; Dauinenverlctzung g# arber bracht« nae ib erneut in Führung e kurz vor der reg', gleichslor für D-' -2 endete die reaular ilängcrung war Mr- und erzielte mi > i dritte Tor. Aord durch Wiedmar' >cr zweiten Aeriinze- > d.rch Harder 4^ einen Kopsball M m konnte.

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Hb ee»otb«etf*Ta*B t* W<t*n-nm- fceftrtcl um ben Wal kx» Deutschen Suftball» »t*arM in «fretnnll gegenüber. Durch Vie xxcoji gegangenen Jtegengufk war ver Boden ehe tla geworden unb fteflto daher an Vie etamVdritten grobe Qtaforberungen, Venen Vie SLVokbeuischen belfer gewachsen waren, all die ticn rechn sch überlegenen rnhitelbeutf<ben. Dtde , Uien vor dem Tove grob« Unentschlossenheit. *ubofot>euH<fclanb konnte durch Blas chke schon n.if TZ hurt en nach Cp.etotgtnn zum erstenmal rfolgreich lein. On brr 24. OHhurte glich Ged- ch für Mtttetbemichtonb auf. aber acht Mi- <cen später konnte Helm che n durch einen ttcsoeren Fehler eines mitteldeutschen Läufers K.aer Mannschaft Wieder bte Führung sichern. Bll hem Ergebnis von 2:1 ging es m die jeufe. 3n der AWeitcn Hälfte tonnten beide kss5annschatten noch je einmal ein Tor schieben.

x bah Lüvokbeutschland mit 3:2 als L eberra(d)unglfieger den Platz ver- y f m tonnte.

Die Fuhbatt'Veebanbsspiele in Gübdeutschlonv.

3n den Berbandsspielen um diesüd­deutsche Meisterschaft <Hunbe der 5r» lern errang gestern die Frankfurter S in* acht mit er atzgeschwächter Mannschaft einen ' chtungserfolg. ba lie g?gen bte t u i t g a r t e r hdere auf deren gefürchtet.n Platze ein

I erzielen tonnte Der Karlsruher Y »stba ltverein errang gegen den Fuß» 111 oe re in C a a rbrüden einen überte* len Sieg mit 8:2 Toren, obwohl die Saar- rtder zwetdrttlel der Lpiclzeit bal Lpielfelb herrschten. Die übrigen Mann'chaf.en aus der ?.nde der Ersten waren spielfrei.

3n der Otunbe der 3® eiten und Dritten frmte Union Böcklngen g:g:n TS. f. OL f. L 11 b nicht bestehen und verlor, wenn auch nur t-app, mit 2:3 Toren. B. f. B. Stuttgart bc- t es auch gestern wieder feine sehr gute Form :aKb ein gaw, Überlegenes 6 2ggenPHSnir- . c r ( e r u b v. beffen 3omrüc.*gang al.o an* k»ert. ot - Weist Frankfurt rang dem siustballf Portverein Frankfurt, bet r der zweiten Hül te nur mit 10 Mann kämpfte, t i verdientes 1:1 ab Borussia Neun­fachen verlor auch ihr zweites Spiel, vies* M» gegen den TS. f. 2. TI c rf n r a u mit 1 J, f . Begegnung Saar 05 Saarbrüden gegen Fust* 1 13portverein 05 Mainz muhte Wegen der lileiten BvbenverhLltnisfe aussailen

Bezifl Heffen»Lannover.

tura fiaffelWermanla Marburg ausgefallen.

VcfeUschaftsfpieie: Äurbeffen Kassel Han L >»r 96 5:1. B C Kaffel bpieloerein Raffel Diszesallen.

Schlechtes Zußballwetter.

Destbeutschland halte am gestrigen (rnntag infolge schlechten Wetters einen großen ?Unfall von Berbandswett p eien zu beklagen. 3nt Aheinbezirk tonnte Vas Üntscheibungsfviel her ßiuppe 2 auf dem vorzüglichen Spielfeibe des tzachener Waldstadions zum (HuStrag gelangen. Ile Spiel Vereinigung Kdln-Sülz 07 tonnte vor

KlX) Zuschauern einen erwarteten Sieg von 4:1 Irren Borussia München-Glabbach baoontragen. ?n Sülz 07 (teilt jetzt Köln neben dem ®. f. R. v ) dem B. f. X alle drei Gruppensieger im ItKinbejirt

Mtttelbeutfchlanb Die Mitteldeutschen s. nktespiele muhten in Dresden und 2 e i p - B infolge Spielunfähigkeit der Plätze abe­werben. Aber auch in dem übrigen 3er- isbezirksgebiet War her normale Spielbe- tr-.eb nicht vurchzuführen.

Jn Berlin fein Gpielbeirieb.

IDie s)andball 2<crbanb»|pieie her <3arüer fielen den ipleliinfähigen Plätzirn zum U trs

'n Gesellschaft»spiel schlug der Sport- leb öbarloUeuburu den S. D. Rosenthal mit .3:0. £ Da» eiruige angesetzte RugbyDerbanbs- tk. i f e n fiel ebenfalls au». Auch die Fußball |» elf muhten wegen schlechten Detters abgesagt

ter Oiorf Lammers und Wichmanns genehmigt.

lud) die Deutsche Turnerschosl hat nunmehr < Genehmigung für einen Start bet Turner ......... .......

Es zogen drei Burschen vohl über den ZRhem ....

Roman von (Erica (Brupt«2örd)<r.

Z Fortsetzung. Nachdruck verboten.

:kser sie blieb voll entzückender Ungezwungenheit: «kl ist allerdings ein guter Vorschlag, aber «kommt ja sehr daraus an. -err Schalzer. in welche Bi He ich hineinheiralen werbe. Db In demjche *r einheimisch elsässischet"

r3öer in sranzösische!" ergänzte cr. Aber es '<f loch ein leises, etwas banges Lerchen In feiner

Ht zuckte die Achseln. ^Ich alaube nicht! Deden eh bunte mein Zukünftige, dann nicht meinem ^-hi Alceste ähneln1'

^!stre Antwort beruhigte ihn ein wenig. Sic wies die Möglichkeit einer ausgesprochen franzöfi

1V1 Verbindung nicht von sich^

betrachtete fic sekundenlang, während sie mit 'Mi Blumen von Fritz Wenger spielte, die neben iWt.r Weinglase lagen. Die eine heihe Erkenntnis, <* eine lieberK'uaung, ein Entschtust, kam es plötz- ii* 4ver ihn.

jktnt Kuckuck! So ein reizendes junges Mädchen, B roch unbeschriebenes Blatt, ein auch in natio «<r Ueberzeugung noch nicht völlig arisgeprägtes !Wes Mädchen war eben gleich einer Festung! 3hr Festung, deren Derk einem seldit »o hoch ^'b, daß man sie eroberte und bann scsthielt'

r Rausch der Eroberungssreube. der lauchzende msrus zum Sorwärtebringen durchpulste hn wie vor einigen Tagen, als er zmn ersten st die Rechte der Baronesse Heist an feine gezogen hatte.

r richtete sich auf imb erhob sich. Mit seinen chen und einschmeichelnden Klängen schwang sich Aelodie des \alse bleu unten vom Podium der .'muiik nach oben. Diciwart schlug die Stoffwänbc Loge nach der Rückseite etwas auseinander.

die etwas tiefer gelegenen Sitze der Empore ltsveq iah man einer. Streifen des unten liegen- «es Tanziaalee.

Lid) Melusine war aufgestanden und trat hinter ien gleichfalls herabzusehen. Als er beiseite tre^

Buntes Allerlei.

Ein amerikanischer ffauplmann von Köpenick

3m ein acher unbebeutenb aussehenver Da- ragenbesitzer aus Lasayette ht Onbiana. namens 3Harles Sbambaugb, hat bte amerikanische Ma­rine in einer Weife zum Larren oehalien. vie an die Tat des Hauptmann« von Köpenick er­innert. Er hat niemals in feinem Leben ehren Taucher gesehen und ist nur ein einziges Mal auf einem Boot gewesen aber er verblüffte den Admiral Frank Brumbv durch bie Kennt­nisse, Vie er alsSachverständiger" bei den Ver­suchen zur Hebung des gefunfenen ll-Bovtes S 4 entwickelte Ms die ganze Oefsentlichlett sich mit dem Schicksal des Unicrfecboo es be'cbäftigtc. er hielt Admiral Drumby. der die Aettungsarbeiten leitete, ein ^Charles vhambaugh' unterzeichnetes Telegramm, bas bte Anfrage enthielt, ob der

der ihm sich über S 4 aussprechen könne. Da der Admiral annahm, vast es sich habet nur um den grobe.i Ingenieur des gleichen Aamerrs handeln könne, so antwortete cr bejahend. Mister Shambaugh er'chien zu bet Stunbc. zu her er sich angekuntigt hatte, in der Bostoner Admirali­tät. 3in Rraftwaaen stand für ihn bereit; cr wurde die 75 Meilen bis Provinceiown be­fördert. an Dorb eines Zerstörers geleitet und an den Schauplatz der Aettunasarbeiten geb rächt, wo er eine eingehende Betrachtung vornahm und sich längere ^cit mit den mast gebenden Persönlich­keiten unterhielt. Der ..Dachiersiändigc" machte fabelhafteAnregungen für die Lebensrettung in Unterfeebooten; so schlug er z. B. vor. man tolle tonnenförmige Aussige in den Türmen atchringen, damit die Mannfchasten im Augen­blick der Desahr herauSgezogen werden könnten. Heber die Arbeiten der Marine sprach er sich lehr anerkennend auS. Als der Admiral sich mit ihm ausgesprochen hatte, überliest er feinen be­rühmten Dast den Derichterstattern. die bald hetauSbekamen, hast es sich keineswegs um den Ingenieur ©ambaugb hanbeltc. Sr zeigte ntd) die geringsten Äcnntniffe auf die em Dediet, und cW mack ihn ftajte. Warum er hergekommen fei. meinte er: ..Aus reinerHeugteröe.7,

Der Alaun ohne Gedächtnis.

Die Polizei in Turin be'chältigt sich wie schon früher berich:et, feit einem Jahre damit, die Geheimnisse eines Manr.es auszuklären, der fein Gedächtnis verloren hat und von dem nun nie­mand weist, wer er ist. Das Merkwürdigste an diesem Falle ift aber die erstaunliche Tat­sache. hast der Unbekannte zweifach identifiziert ist. Gr kann sowohl dereit dem Kriege ver­schwundene Professor Danella als auch ein Topo­graph namens Srunera fein, denn oeitc Familien erkennen in dem Aamenlo en ihren Verwandten wieder. Das Gericht von Turin hat nun, nach­dem die lehr fchvierigen und langwierigen Nach­forschungen ergebnislos geblieben sind, folgendes Urteil gefällt: Der Jemand ist weder (Sanclla noch Brunera. sondern er wird zu einer ..Perlon ohne Zivilverhältnis" ernannt. Man hat ihn also wieder in Freiheit gelassen und ihm einen Personalausweis mitgegeben, auf dem beglaubigt wird, daß er ein Bürger ..ohne ^ivilverhält- nis" ist.

Woher kommt derGalerieton- f

Gemälde aus den letzten Jahrhunderten Haden oft eine braune und trübe Färbung, die man als .Galerieton" bezeichnet, während bie Dilber der primitiven Malerei, solche auS dem 15. und 16. Jahrhundert, auch manche älteren Holländer.

Lammers und Wichmann bei dem Hallen- sporkfesi des T. T A D. im März erte l'. Lam­mers wird in bc" lurzcn Strecke er.: S? o u 6 eu unb Körnig tr/|en. Wichmann im 1000-m- Hauvtlaufcn vor allem auf Deche r Teutonia- Berlin.

Schwimmer-Olympia Kursus in Magdeburg.

Am Sonntagmifag war in Magdeburg der i deutschen Ländernrannfchast. die am 23. Januar in Paris foiclcn soll. Geligenhen gegeben, ihr Aonnen unter Leweis zu stellen. Mannichalt trat gegen eine Magdeburger Stäbternarnlchast an. Der Dautvafserballwart Mar leitete daL- äußerst flotte Spiel, das die Aativnalmannsck>aft

ihre Farben in ursprünglicher Frische erhalten haben. Um den Urlachen desöaltnctonr- nach­zugehen hat die Lrttifche Akademie einen Aus- M>uh eingesetzt, dessen Feststellungen nach einem Bericht von TL P Laurie in ver .Umschau' mit- geteilt werben .Da Ne modernen Maler " heistt es hier, .dasselbe Material und vielfach auch die gleichen Farben ober befferen ärtaft her alten benutzen, kann der Grun> der Ton- änderung nicht im Material selbst, sondern must in dessen untachgemäster Behandlung negrn. Aichtig gewählte Farbrö ändern sich unter den ständig gleichvleidenden Bedingungen. L men Bii- der in einer Gen^ldegalerie ausgeleyt sind, nicht: also must das Vcl verantwortlich gemacht werden." Die Oelhäutchen, die an d:r Luft Sauerstoff ausnehmen, werben mit der 3cit gelb­lich Durch dieses Gilben werden die roten und gelben Farben weniger beeinflußt als die vorn andern Ende des 6petltum*. Laurie beruhtet, dast j. B das Kobaltblau eines Oelgemäldes sich ln einem Arbeitszimmer fchon nach 40 Jahren in Schwarz verwandelte: als das Gemälde einige Wochen dem Sonnenlicht auügcfeN war. erschien die blaue Farbe wieder Werden Farbstoffe mit einem Oel verrieben, so hängt die Menge des an der Oberfläche her Farben reflektierten Lichter zum Teil von der Beziehung der Brechung des Farbswsfes zu der des Oelcs ab. Je geringer dieser Unterschied ist. desto geringer ist der reflektierte Anteil. Laurie verrieb eine Anzahl der üblichen Farben in Medien von hohem Licht- brcchungSverrnkgen: Blciweist erschien bann als graues, durchscheinendes Pulver: er tonnte mit Dem gleichen Farbstoff eine Reihe verschiedener Töne bilden, wenn er ihn mit farblosen Oelen von verschiedener Brechung an rieb. Auv bleien Untersuchungen läßt sich schlicstrn, dast bei den Malern zu van GpckS und späteren Feiten das Gilben des Mediums dadurck) vermieden wurde, dast man ein Ansteigen des Brochungslvessizirten verhinderte. .Die Maler jener Feit." schreibt er. -haben die Kräfte de» Oelhäulchens. da» Gilben und die Aendenmg des 'Lrechungsin-ercS. ge­meistert: es ist leine Frage, daß die so oft beobachtete Xcnanbcrung an modernen Gemäl­den damit zu crTidtcn ist, dast jene beiden Fak­toren nicht beachtet Werden."

Der Sieg der Schweine über die Rtefenfchlange.

Einen nurtroürbigen Kampf zwifchen milden Schweinen und einer Riesenschlange beschreibt Dr Tbarles f)ofc in seinem Buchfünfzig Jahre Romantik und Forschung", die er in dem Sarawak Gebiet von IRorb Sarnco als englischer Beamter oerl'-ocht hat. Die wilden Schweine unternehmen in diesem Gebiet grobe Wanderungen, und wahrend einer solchen Wanderung hörte er im Urwald ganz nahe bei seinem Hause einen merkwürdigen Corrn, ein Grunzen, Oniesicheii und Schreien der Schweine, das ihm sehr auffiel Er lief fofort nach der Stelle und entdeckte dort, dast eine große Riesenschlange ein junges Schwein gepackt hatte, und es zu zer­drücken suchte. Die Schlange war von einer Anzahl ausgewachsener Schweine umgeben, bie mit ihren Hauern auf ihr herumhackten und mit den Fußen auf ihr herumtrampelten. Der Angriff war fo heftig, daß die Schlange ihre Beute fahren ließ. Die Schweine trotteten sich, als sie des Menschen an­sichtig wurden, mit dem geretteten Schweinchen wei­ter, das nicht viel gelitten zu haben schien. Als Dr. Hose die Ricfenschlanae untersuchte, sand er sie so arg zerrissen und verletzt, dost sie unfähig war, von dem Schauplätze des Kampfes sortzuknechen.

schließlich mit 8:4 (4:2) Toren sicher gewinnen tonnte.

An hem Olampiatteksu» für Rückenschwimmen ! nahmen die beiden Magdeburger Amann und Schaumburg, sowie der deutsche Meister Küppers aus Biersen und T r c u s ch e l - Leipzig te'.L Küppers 'chwamrn bie 100 Meter n 1.12.6. Schaumburg- Magdeburg erzielte 200 Meier die Zeit von 2.53

Tulnerschwimm-Meiflerschasten 1929 vo. Der Schwimmausschuß der Deutschen Turner schast wird sich in einer seiner nächsten Sitzungen be reite mit der Vergebung her Met st erschaffen 19 29 zu befassen haben. Bi» jetzt liegen Bewer­bungen von Aitona, D a r m ft a d t und Hannover dafür vor.

ten wallte, um ihr Platz zu machen und ihr einen breiteren Ueberblick zu gewahren, griff sie chnell n die Falten der Borhänge.Richt weiter öffnen!" bat sie:ich möchte nicht von meinem Detter ent­deckt werden'" Und dann, nachdem sie sekundenlang in das (Bewogt hinabgesehen:Es wird mit einem un-glaublichen Fleiß getanzt."

Er fürd)tete, ein Bedauern Heraushoren zu müssen, ^Wollen Sie sich auch lieber am Tanz beteiligen, Baronesse? Es ift vielleicht ein unverzeihlicher Egoismus oon mir. Sie den andern Tänzern zu entziehen wenn Sie noch länger hier oben bleiben?

.X). et ift hier oben viel, viel schöner!"

Sie trat im nächsten Moment zurück und lief} die Ringer, bie beiden Verhänge wieder zusamrnen- ichließend, über d,e Draperie gleiten. Unwillkürlich ah lie ihm in die Augen. Et lag ein Glanz in ihnen, vielleicht war's her Abglanz ihrer eigenen Sorte eben: .£), hier oben ist cs viel viel schöner!"

Da griff er nach ihrer Hand.Ich danke Ihnen.

! Baronesse, daß sie mir das tagen!"

Umsonst suchte er weiter nach Worten, umsonst wollte sie ihm mit irgendeiner Aeugerung antwor­ten. Das Herz schlug ihr schwer und brausend bis Mim Halse hinauf, sonderbar, noch nie in ihrem 1 ungen Ledcn war sie durch eine ähnliche Stimmung gegangen. Alles war unklar in ihr.

Nur eines empfand he mit Deutlichkeit, das jauch zevde Ge'ühl eines Glsickcs. Und ein inneres Leuch­ten und Z:enntn und Stchsehncn.

Die Klänge de- valse bleu, diese sehnsüchtig-ver­liebte Weite, bte sich rings durch ben großen Raum ichwong, umschmeichelte auch die beiden jungen Her­ren und hüllte sie ein fn em Ningendes Meer von Sehnsucht, von Verheißung und Erfüllung. Ja. es mar em Licbessrühking!

Wie es geschah Dietmar! wußte cs nicht. Er neigte sich plötzlich über sie. als cr unmittelbar hin­ter ihr gestanden. Ohne Ueberra'chung, ohne Se< stür.zony und auch ohne Widerstreben hatte s-.c sich in seinen Arm geschmiegt, da er sie an sich ge- zogen. Ihre Sippen hauen sich gefunden.

Es war so natürlich es mar fast etwas 3elbH= oerftändsiches gewe'.n. Ohne einen Hauch oon Auf­dringlichkeit seinerseits. Ohne einen Hauch oon allzu bereitem Entgegenkommen ihrer Seite: So zwang­

los, so natürlich, so ganz dem eigenen unbew ih­ren Empfinden enffpredjenb, das voll Entzücken seine Resonanz im Entzücken des andern sand!

Wortlos lehnten sie aneinander, beide innerlich mit ihrem Erlebnis ringend. Beide nach Klarheit, nach einem Pfade suchend, der nun die Brücke in jenes Land werben mußte, das sich ihnen eben so urplötzlich aufgetan.

- Seine Hand strich weich über ihre zart geformte Schulter unter dem buntgeblümten Fichutuche Und es gibt doch eine Liebe auf den ersten Blick", sagte er aus feinen Gedanken heraus.Sie find zum critenmol wirklich völlig in mein Leden getreten, als mein UnglütfefaU uns neulich zufaminenführte, Ba roneffe!"

Ste hörte ihm mit geschlossenen Äugen zu, noch immer an feine Brust gelehnt, ba er sie in seiner hachgemachsenen Schlankheit um ein Stück über ragte. Rur nicht die Äugen wieder öffnen müssen!

dachte sie, nicht m den Alltag wieder eintauchen müh ! fen, und dar Gewirr so vieler gleichgültiger Men- : 'chen um mich sehen. Denn war sie setzt eben I md>t dahingeglitten, eingehüllt wie in eine Atmo iphöre von eroenentrückter Schönheit?

Ja, neulich nn Schlosie ihrer Großmutter mar er wirklich zum erstenmal oöllig in ihr Leben getreten. Bei den Begegnungen früher waren sie m<e Sche men aneinander porübergegangen. Ader als er ihr ; dewußllos, erstarrt, mit oeschtolsenen Augen auf den

Stetniliefen pi Füßen aelepen, da hatte etwa« in ihr aufgeschrien daß biete junge, blühende Männer- Traft nicht auslöichen dürfe, nicht unter einem fo fürchterlichen Schick'al ersterben.

In |ener dämmernden Dinterftunde, in der ste sin dahinrofenden fluto auf der Fahrt zum Arzte mit ganzer Seele um fein sieben aebangt nnb mit dem Schicksal gerungen; ihn zu erhallen, sic nicht zu \ spät kommen zu lassen. in jener Stunde hatte ' sich chr Schicktes unter ihrem eigenen Dillen btm j jeinigyi schon jugercigt

Auch cr f^inn an seinen Gedanken weiter, bie zu jerem Erlebnis jurüdptngeiL Mit leichter Bewegung | löste er sich etwas und sah ihr lächelnd in die Äugen: ; -Mir ist C5 erfi hinterher klar geworden, Melufinc, , erst als ich wieder ui Haufe war und in Ruhe den ganjen Vorgang überkochte. daß ich mich ret : rungelo^ in Sie verliebt Hobe, als Sie jo. lachen Sie nur! wie Sie mit fo entzückend weid- I

Vosgroßkampstag in ©furtflört.

Der Stuttgarter Botgrostkampttag am Land­tag nahm einen in lebet Hinsicht glänzenden Beriaul Sämtlich« Kämpfe endeten mit einem überzeugenden L o-Lieg 3m Kampf der Mittel­gewichtsmeister der Schweiz und Deutschlaick» fiegle He,nz D v m g ö r g e n - Köln über Schmidt- Zürich bereits in der zweiten Bunde durch k. o. Im Lchtvergewichtskamps mußte fick» A u g t ze 11 o-Tunis aut einen barten Bechten Budi Wagners in der ersten Bunde aus­zählen lassen, und In der Wcltergewichtsklaste Swang Ernst Grimm» Berlin den Franzolen imilie Lamy in der vierten Bunde zur Auf- Sabc. ötnen überlegenen k o -Lieg erzieit« Erol, »ü h r t n g - Stuttgart übet ben südslawischen Meister PoIuaa in der dritten Bunde. 3n> Einleitungskomps Wurde Fritz H lau» - Stutt­gart ebenfalls in der dritten Hunde durcki Schuhmann-Stuttgart k. v. geschlagen

Die Suniorbobmciflerfc^ofl von Deutschland im Zweierbob errang mit einer Fahrzeit non 2:7,2 und 2 12^ allo mit in »gesamt J.20 Mm. der Bobörorbbfrg oom 5 o b f I ii b Schreiberhan oor 11 Teil i ehmern.

Kleine Strafkammer Wehlar.

Gegen ba» Urteil erster Instanz, da» wegen fahrlässiger Körperverletzung auf V Mark Geldstrafe und wegen Uebertretunp de. Krastlohrzeugoerordnung auf in Tlf Geldstrafe lautete, hotte ein Kraslwagensiihter aus Slraßebersbach Berusimg emaeleg! Der Angeklagte durchfuhr im Juli o. I. tirnnngfhäufen mit seinem mit Bohlen beladenen Krattivogen Du Bohlen ragten etwa 3 Meter über bo* Hintere Ende de» Wagens hinaus, tin cm/r Stroßenkrummun'i bemerkte der Angeklagte einen vor ihm recht» tob renber Radfohrer. 9m Begriss, diesen zu überholen drehte er etwas nach llnt» ab. Jnsolge de» femlsien Zustande» her Straße glitt her Wagen hinten ab und nitschte nach recht.-, wobei der Radsohrer durch die überragenden Bohlen einen Stoß erhielt und nom Rod slog, glücklicherweise ohne Verletzungen ichwererer Art daoonzutrogen Der Angeklagte will keine Schuld an diesem Unfall haben. Dav Gertchi gelangte aber, gestützt auf bas Gutachten bev Sach Dfrftänbiflen, boch zur Ansicht boß brn Angeklagten bie Schuld treffe nnb verurteilte Ihn. indem es eine einheitliche Handlung annahm, zu öO Mk. (Belb- strafe evtl. 10 lagen Gefängnis, sowie Aufer­legung der Kosten des 93erfahrene.

Ein Ehepaar aus Hermann st e,n war in erster wegen SRtft6fäl|<6una |U le

300 Mk Geldstrafe, hilfsweise je 30 Tagen ör fangnie verurteilt, auch war aus Uruib.prblifafion erkannt worben. Hiergegen legten beibe Berufung ein. Der Ehemann behauptete, er habe keine Sdjidb. ba er sich gar nicht um bas Milchgeschäft kümmere, sondern nur das Wegfahren besorge. Die Ehefrau will auch keine Fälschung der Milch vorgenommen hoben, dagegen aab fte zu, bas Wasser, bas sie zinn Spülen her Melkeimer benutzt habe, in bie Milch gegossen zu haben, bles fei in ganz kleinen Men­gen geschehen. Ste habe sich nichts Unrechtes dabei gedacht. Das Gericht sah fahrlässige Handlung al- vorliegend an und erkannte auf ® e l b ft r a f t n oon j e 50 M k., Hilfs weife je 10 Tage (Befangnl- unter Auferlegung der Kosten.

Amtsgericht Wetzlar.

Ein früher In Wetzlar bei einer Holzfirma tätiger Fuhrmann hotte sich dadurch des Be­trug, schuldig gemacht, daß er bei einer Reih,- oon Gastwirten in Wetzlar und Umgegend Zechen inacht«- unter dem Vorgebea, seine Firma bzrn deren Holzmeifter komme für die Zeche auf. Eli Gastwirt- ließen sich auf diele Ar! um kleiner. Beträge schädigen, bis sie schließlich hinter ben Schwindel kamen. Nunmehr unter Anklage gestelli erklärte der Rosselenker, damals aus Verzweislung gehandelt zu hoben, ba er von der Firma entlassen worden war. Er ift aber bereit, den Schaden miederguiziimochen. Das Gericht erkannte au« 30 Mark Geldstrafe. Hilfsweise 6 Tage G>- »ängnis. Dem Angeklagten wurden monatlich.- Ratenzahlungen von je 5 Mk. bewilligt.

Ein Reisender aus Eberftadt der unbefugt im Preußischen Hatislerhanb'I betrieb, wurde bet wegen zu 20 Mart (Selb(träfe, hssssweite 4 Tagen Hast verurteilt.

kicher Fürforq« mir mit Hngmonb die warme Bouillon etnflöhten! Damals als Sie au» dem Bettranb so unmittelbar vor mir saßen" er hielt an, weil er nach Worten suchte. A,n liebsten hätte cr gesagt:Damals schon habe ich Sie so ent Zückend gefunden!" Ader das erschien ,hm banal und oll jein augenblickliches Glücksgefühl schlug wirtter über ihm zusammen über jede seiner Erinnerungen, als sie seine Hand preßte, ihm in die Augen sah und dann wieder troumofrioren meinte:

,.Doß Sie damals toleber zum 2eben erwacht sind (Bott, wie jchon ist das, Dtetwarl. Ist es nicht herrlich, da» Leben? Hören Sie, rote cs ring» inn uns jauchzt und brauft

Er bedeckte von neuem ihre Hand mit Küssen bin ein Sonntagskind im wahrsten Sinne des Wortes! Prächtige, liebe Eltern. Ein schönes Vater Hous. In der Schule ging alles glatt Das Jahr als Einiähriaer war famos. Und jetzt das Srubinm, cin- sach föftUd) bei solchen Kava Zitaten. Utber allem meine herrliche Heimat im Elsaß hier.- Unb nun bas Allcrköftlichste: Sie, Melusine!"

Ste hörte Ihm mit leuchtenden Augen zu. Im stillen ging sie in (Bebanlfn immer um eine ähnliche Etappe in ihrem Leben mit vora»ärts, wie er mit seiner Autzählung. Auch ihr hatte der Weg sich glatt unb sonnenbeschtenen zu Fußen gelegt. Auch sie roor immer auf einer goldig umflossenen Höhe dahln- gefchritten.

Zwei Kinder der Sonne, zwei Kinder des Glückes hatten sich in dieser Stunde gefunden!

Ob auch die Stunde des Unglücks sie gemeinsam und unzertrennbar fand. die Stunde öe? Ur «lücks, bte keinem Mersschcnschickia! eripart blieb?

Wie lange 'te so miteinander gesiüstert, g^achekt miteinander glückseUa yekchroatzt. lie wußten er dbft N'cht Am Tische hatten hc sich niedergelassen und geplaudert, während ihre Hände auf dem Tisch tuch ruhten, nnb er immer wieder ihre zarten, ich? nen Anne streichelte. In ber Haupssache sprach roaht Dietwart. Sie wurde nicht müde, ihm zuzuhören. Alles, was er sagte, hatte Hand und Fuy. Ls war klar, männlich, enttchlossen, unb doch voller Verben? lichkeit

Sie mußte selbst nicht, wos sie fo in feiner Art be.pDcnp: leine höre Männlichkeit, ober feine Art von ritterlicher Eleganz?

(Forttetzunp folgt.)