bezieht sich auf den 2. Dezember 1918, alS dis letzten deutschen Truppen die rheinhessische Stadt verliehen, während die Franzosen schon vor den Toren standen. Die Darstellung bewegt sich in einer sehr anziehenden Form, man merkt auf feder Seite, wie der Chronist in vaterländischem Geiste und mit innerer Anteilnahme die Schicksale seines Volkes verfolgt. 823
— Ernst Pasque: Das Griesheimer Haus (Hessische Hausbücherei Nr. 7). Darmstadt 1928. Verlag der C. F. Winterschen Vuch- druckerei. — Ernst Pasqu«, ein geborener Kölner, hat sich in jüngeren Jahren als Theaterkritiker und Erforscher der Theater- und Musikgeschichte betätigt. Nachdem er von 1871 bis 1875 Direktor des Darmstädter Theaters gewesen war, lebte er in Alsbach an der Vergstrahe. Sn dieser Zeit schrieb er viele Erzählungen, die zumeist einen geschichtlichen Hintergrund haben. Die von Professor Esselborn herausgegcbenr Erzählung „Das Griesheimer Haus" knüpft an ein Jagdhaus an, das bis zum Jahre 1770 im Walde in der Nähe von Griesheim bei Darmstadt stand. Wald-, Sagd- und Spukgeschichten sind in dieser Erzählung glücklich miteinander vereinigt. Das Buch bietet eine gute Llnterhaltungslektüre und ist besonders für Volksbibliotheken geeignet. 822
Verschiedenes.
— Zum 75. Geburtstage des hessischen Staatspräsidenten ist aus der Feder des Landtagsabgeordneten Karl Storck eine Broschüre erschienen, die sich betitelt: Staatspräsident Carl Ulrich, Aus seinem Leben und Wirken. Die Schrift will ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Voltes und zur Geschichte der deutschen Sozialdemokratie sein. (Verlags- Haus Darmstadt, Darmstadt, Wenkstrahe 31.) 52
Der von der L. C. Wittichschen Hofbuchdruckerei in Darmstadt herausgegebene Kalender auf das Jahr 1928 empfiehlt sich sowohl durch die Originalität des Entwurfs wie durch vir gediegene Eleganz und Sauberkeit der Ausstattung: ein schmaler, apart und gefällig wirkender Leinenband, dec einen reizvoll handkolorierten Stich von Georg Moller (Darmstädter Martt- play von der Schloßhalle aus) als Titelbild bringt, während die Monatstalender jeweils von einem hessischen Städtebild begleitet werden; Reproduktionen nach Bleistiftzeichnungen von F. M. Hessemer erweisen sich für diese Sllustrationsrolie als überaus geeignet und verleihen dem Kalender ein preziöses Ansehen und bibliophilen Wert. Für Entwurf und Text des Kalenders zeichnet Dr.
Bräunig-Oktavio verantwortlich. 13
— Ludwig-Richter-Abreihkalen- der 1 928 (14. Sahrgang) mit farbigem Um- schlagbild und mit ca. 160 Bildern nach Zeichnungen des Meisters. Verlag von Georg Wigand in Leipzig. Preis 2,50 Mk. — Der schöne und liebenswürdige Kunstkalender bringt auch in diesem Jahre wieder viel des Neuen, das dem Beschauer eindringlich vor Augen führt, wie glücklich unser Volk sein darf, einen Meister wie Ludwig Richter hervorgebracht zu haben. Die typographische Ausstattung des Kunstkalenders ist vortrefflich. Jedes Bild offenbart restlos die Reize seines künstlerischen Inhalts, und es sei anerkennend hervorgehoben, dah eine sehr geschickte Hand der Mehrzahl der Illustrationen launige und sinnige Verse beigegeben hat. 830
— Deutscher Bierkalender 1 928. Herausgegeben von 9. Schuster. Verlag Knorr & Hirth, GmbH., München, Preis 2,50 Mk. — Der in Form eines Wandabreißkalenders vornehm ausgestattete, mit einem famosen Titelbild von Ludwig Hohlwein geschmückte Bildkalender bringt in Text und Bild eine Fülle kulturhistorisch interessanten Materials über das Bier, seine Geschichte, seine Bereitung, seine Verbreitung, über das Trinken und Schenken, über Gasthäuser und Maßkrüge; dazu ein Gedenktageverzeichnis, Sprüche, Bilder und Schnadahüpfl. Das Motto lautet: „Hopfen und Malz, Gott erhalt's!", und der Kalender dürfte auch außerhalb der Bierresidenz München Eingang und Anklang finden. 8
Wirtschaft.
Zur Eisenpreisfrage.
Gestern vormittag fanden im Reichswirtschaftsministerium in Berlin unter dem Vorsitz des Reichswirtschaftsministers Dr. C u r t i u s unter Beteiligung der Länderregierungen die angekündigten Verhandlungen mit der eisenschaffenden und eisenverarbeitenden Industrie über die strittigen Fragen in der Preisgestaltung für die süddeutschen Bezieher statt. Zu Beginn der Sitzung wurde von dem Vertreter der eisenver-
Oie Jagd im Februar.
Der Februar ist ein stiller Monat für den Weidmann. Die wichtigsten Wildarten haben Schonzeit.
Die Jagd auf weibliches Rotwild ist sowohl in Hessen, wie in Preußen geschlossen. Ebenso steht es mit dem Damwild. Dagegen sind Hirsche und Schaufler noch frei, wenn auch der Abschuß in der Hauptsache erledigt sein sollte. Gegen Ende des Monats, des .Hornung" unserer Altvordern, beginnt der starke Hirsch mit dem Abwersen des Geweihes. Bringt der Februar, wie das ja öfters vorkommt, einen Witterungsrückschlag, so darf die Fütterung nicht vernachlässigt werden.
Schwarzwild wird weiter bejagt, besonders wo es stark zu Schaden geht.
Rehwild hat überall Schonzeit und hat bis jetzt unter dem Winter nicht zu leiden gehabt. Auch ihm muß die Fürsorge des Hegers gelten, wenn es die Witterung noch einmal erfordern sollte.
Der Januar war heuer außergewöhnlich mild, und die Hasen Hochzeit hat begonnen. Hoffentlich wird nun das Wetter nicht so, daß die Jung- Häschen des wichtigen ersten Satzes daran ein» gehen. Es sind aus den letzten Tagen wieder verschiedene, an Seuchen eingegangene Hasen ein» geliefert worden. Es ist dringend nötig, daß die Revierinhaber darauf mehr achten und auch das Schutzpersonal entsprechend anweiien. Jedes noch untersuchunasfähige Stück Fallwild sollte grundsätzlich zur Untersuchung an das Institut des Herrn Geh. Rat Pros. Dr. O l t eingeliesert werden, von wo aus dann auch eine Beratung über evtl. Abwehrmahnahmen erfolgt. Jede Unterlassungssünde in der Hinsicht kann sich bitter rächen. Es ist festgestellt worden, daß verschiedene Seuchenerreger erst eindringen, nachdem im Darm des Hasen schmarotzende kleine Würmer, die sich in die Darmwand einbohren, durch diese kleinen Wunden die Eingangstüren geschaffen haben. Es wird daher dringend geraten, zur Bekämpfung dieser Würmer Rübenscheiben im Revier auszulegen und diese mit dem in allen Apotheken und Drogerien erhältlichen Wurmpvlver Kamala zu bestreuen. Die Propaganda der Händler mit lebendem Wild für „Blutaufkrischung" ist zur Zeit sehr lebhaft. Es sei nur darauf verwiesen, daß die wissenschaftlichen Stellen, die sich der Bekämpfung der Wildseuchen widmen, davor dringend warnen,
da die Verbreitung der Seuchen dadurch sehr gefördert wird.
Hühner und Fasanenhennen haben Schonzeit, während Fasanenhähne noch abgeschossen werden können.
Auch die Enten jagd endigte in Hessen am 31. Januar. Bleibt das Wetter mild, so beginnt bereits Ende des Monats die Reihzeit. Es empfiehlt sich daher ar*t) dort, wo die Ente noch Schutzzeit hat. lieber daran zu denken, der Ente durch dauerndes Bejagen ein Revier nicht als Brutrevier zu verleiden.
Gewöhnlich kommt gegen Monatsende die Nachricht, dah da oder dort der erste .Vogel mit dem langen Gesicht"' geschossen wurde. Die Waldschnepfe beginnt zu streichen, und es beginnt damit eine zwar materiell bei uns nicht ergiebige, aber wegen des Reizes der mit ihr verbundenen Beobachtung der erwachenden Natur sehr beliebte Jagd.
Der Dachs richtet seinen Bau zur Wochen- ftube ein. Er hat in Preußen bereits Schonzeit, während sie in Hessen am 15. Februar beginnt.
Der Fuchs ranzt. Sprengen aus dem Bau mit scharfen Erdhunden ist jetzt die verbreitetste Sagbart. Dazu kommen Ansitz oder Pürsch, oder kleine Drückjagden in bekannten Fuchsdickungen.
Die Februarbetrachtung sei nicht abgeschlossen, ohne einen Hinweis auf eine sehr wirksame Hegemaßnahme zu geben. Die Reichseisenbahn- verwaltiing hat bekanntlich auf ihrem Gelände in vielen Gegenden Hecken als Brutstätten für Vogel angelegt. Ein Gang an einer solchen Hecke jetzt im Winter zeigt überall Nester in mitunter ungeahnt großer Zahl, ein Beweis der Notwendigkeit und des Erfolges der Maßnahme. Nun hat weiter die Reichseisenbahngesellschaft in einem Schreiben an die Arbeitsgemeinschaft des Allg. Dtsch. Iagdschuhvereins und der Iagdkammer mitgeteilt, dah sie grundsätzlich die Genehmigung gibt, daß Iagdpächter, selbstverständlich nur mit Zustimmung des betreffenden Betriebsamtes, Bahndämme und Bahneinschnitte usw. mit Hecken oder anderen Deckung oder Aesung gebenden Pflanzen bestellen. Die Ueberlassung geschieht unentgeltlich. Wir klagen immer über die Folgen der heckenvernichtenden Feldbereinigung für unser Niederwild. Hier ist der Weg gezeigt, wie mancher Beständer billig zu Remisen kommen kann, eine Anlage, die sich hochbezahlt macht.
Hubertus.
arbeitenden Industrie die Erklärung abgegeben, dah am 6. Februar eine Einigung über die Gestaltung der süddeutschen Marktverhältnisse zwischen der eisenschaffenden und eifennerarbei» tenben Industrie erzielt worden sei. Die Verständigung geht dahin, dah für die Dauer des Bestehens der gegenwärtigen 'Vertragsverbände für Stabeisen und Formeisen die Grundpreis- spanne zwischen Frachtbasis Oberhausen und Neunkirchen in Höhe von 6 Mark Pro Tonne weiterhin unverändert bleibe.
Berliner Handels-Gesellschaft.
In der Sitzung des Verwaltungsrats der Berliner Handels-Gesellschaft wurde der Abschluß für das Geschäftsjahr 1927 vorgelegt. Der Rohgewinn für 1927 beträgt 11 612 087,13 Mk. Hiervon sind abzusehen: Verwaltungskosten (einschließlich der Tantiemen) mit 5 611 803,31 Mark, Pensions-Leistungen mit 598 132 86 Mk. und Steuern mit 1801 269,16 Mk., zusammen 8 011 205,33 Mk. Somit verbleibt, zuzüglich des Vortrages aus 1926 von 1 150 483.53 Mark, ein Reingewinn von 4 751 365,33 Mk. Auf Antrag der Geschäftsinhaber hat der Verwaltungsrat beschloßen, vorbehaltlich der Grneh- migung durch die Generalversammlung, de Dividende auf das Kommandit-Kapitat von 22 Millionen Mark auf 12 Prozent festzusehen und die nach Abzug des Gewinnanteils des Verwaltungsrats verbleibenden 1 910 127,83 Mk. auf neue Rechnung vorzutragen.
Die im Vorjahre mit 7.65 Millionen Mark ausgewiesenen verzinslichen Schahanweisungen sind abgestotzen, so daß sie jetzt nicht mehr in der Bilanz erschienen sind. Report und Lombard weisen im Zusammenhang mit dem Rückgang des Börsengeschäftes eine Verringerung auf. Bei den Schuldnern find über 50 Prozent in Valuta voll gedeckt. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Jahre erhebliche Valutabeträge in Reichsmark umgewandelt. Das Wertpapier- und Konsvrtial- konto enthält eigene Wertpapiere im Betrage von 12,6 Millionen Mark und Konsortialbeteiligungen im Werte von 7,6 Millionen Mark. Die eigenen Wertpapiere zerfallen in 9 Millionen Mark festverzinsliche und 3,6 Millionen Mark Aktien,
60 Prozent von den letzteren sind Auslandwerie. D'e Gesamtumsätze stellten sch auf 22,7 Milliarden Mark gegen 19,8 Milliarden im Vorjahre. Die Liquidität zeigt gegenüber dem Vorjahre einen Rückgang von 61.8 Prozent auf 57,8. Im neuen Geschäftsjahr ist nach Mitteilung der Verwaltung das Effektengeschäft trostlos und das Zinsgeschäft sehr erschwert. Die Verwaltung hofft ohne Inanspruchnahme der Reserven mit einem zufriedenstellenden Ergebnis aus den Einnahmen rechnen zu können.
•
* Der amtliche Großhandelsindex im Monatsdurchschnitt Januar. Die für den Monatsdurchschnitt Januar berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber dem Vormonat um 0,6 v. H. von 139,6 auf 136,7 zurückgegangen. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die saisonmätzig herabgesetzten Preise für Vieh und Vieherzeugnisse zurückzuführen. Bei den Hauptgruppen ist die Indexziffer der Agrarstoffe um 2,5 v. H. auf 132,2 (135,6) zurückgegangen. Die Indexziffer für Kolonialwaren lag mit 130,0 (129,9) nahezu unverändert. Unter den Industriestoffen ist die Indexziffer für Rohstoffe und Halbfabrikate um 0.4 v. H. auf 134.4 (123,9) und diejenige der Fertigwaren um 0,3 v. H. auf 156,1 (155,6) gestiegen.
* Allgemeine Rentenanstalt, Lebens- und Rentenversicherung s-A.-G. Stuttgart. Das Institut totli fein Aktienkapital um 2 Millionen auf 3 008 000 Mk. erhöhen. Die neuen Aktien, die mit 25 Prozent einzuzahlen sind, werden den Aktionären im Verhältnis 2:1 zum Kurse von 112,5 Prozent zum Bezüge angeboten.
* Zahlungseinstellung der Holex A.-G. Die Holex-Schokoladen-A.-G. in Bad Homburg ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten und hat die Eröffnung eines Vergleichsverfahrens beantragt. Soweit bisher bekannt, stehen den Passiven erhebliche Aktiven an Werkeinrichtungen, Rohmaterialien sowie Außenständen gegenüber, so daß zu hoffen ist, daß es gelingt, das Werk wieder flott zu bekommen.
* Brauerei Steinhauser-Windecker A.-G., Friedberg. Die Generalversammlung dieser Gesellschaft, deren Aktienmajorität bekanntlich an den Braubankkonzern übergegangen ist, genehmigte den Abschluß für das G:schäfts- jahr 1926,27 mit 5 Prozent Dividende.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 8. Febr. Tendenz: lustlos. Vorbörslich neigte die Tendenz unter dem Druck der andauernden, fast vollkommenen Geschäftslosigkeit allgemein etwas zur Schwäche. Bei Festsetzung der ersten Kurse konnte sich die Tendenz dann etwas bessern, da die Spekulation zu einigen kleinen Deckungen schritt. Eine Anregung gab die Tatsache, daß am Geldmärkte die Erleichterung heute einige Fortschritt« machen konnte. Außerdem verwies man auf den bis jetzt guten Erfolg der Reichsbahn-Emission. Trotzdem konnte sich das Geschäft nicht beleben, do die Börse weiter unter dem Ordersmangel von Publikumsseite litt. Die Stimmung blieb lustlos, wobei man auf die Verschärfung des Metall- arbeitet ft reife in Mitteldeutschland verwies. Gegenüber der gestrigen Abendbörse blieben die Kurse meist knapp behauptet, die Veränderungen gingen selten über 1 o.H. hinaus. Montanwerte verloren überwiegend bis 1 v. H., Phönix blieben gut behauptet, Buderus konnten 1,5 v. H. anziehen Deutsche Bank, Holzmann und Deutsche Erdöl je minus 1 v. H. E l e k t r o w e r t e gut behauptet. I.- G.- Farben wenig verändert. Von Auto- wert e n zogen Daimler etwas an, dagegen Kleyer etwas schwächer. Schiffahrtsaktien, Schcidc- anftalt und Holzverkohlung blieben gut behauptet. DeutfcheAnleihen bei kleinen Umsätzen eher angeboten. Don Ausländern bestand für Türken etwas Interesse. Im Verkaufe konnte sich das Geschäft auf Deckungen der Spekulation geringfügig beleben. Die Kurse erfuhren keine nennenswerten Veränderungen. I.-G.-Farben plus 1 v. H. Am G e Idin a r k t stellte sich Tagesgeld unverändert auf 6 v. H Im Devisen verkehr konnte sich die Reichsmark weiter gut befestigen und stellte sich gegen Kabel auf 4.1902, gegen London auf 20,428. London gegen Kabel 4,8723. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,07, Madrid 28,69.
Berliner Börse.
Berlin, 8. Febr. Da neue nennenswerte Anregungen heute nicht Vorlagen, hatte sich schon vorbörslich eine kaum mehr zu überbietende Lustlosigkeit ausgebreitet. Auch zum offiziellen Beginn änderte sich hierin nicht-, so daß bei dem stillen Geschäft naturgemäß eher ein Abbröckeln der Kurse eintreten mußte. Die Rückgänge hielten sich in engen Grenzen von 1 bis 2 Prozent. Stärker gedrückt waren Rheinbraun, Harpener, Gesfürel, Salzdetfurth und Zellstoff-Waldhof, die bis 3,5 Prozent nachgaben. Glanzstoff minus 6 Prozent, Bemberg minus 10 Prozent. Trotzdem war die Grund- stimmung ziemlich widerstandsfähig, da immer wieder Gerüchte von einer bevorstehenden Diskontsenkung der Reichsbank auftauchen. Der Geldmarkt zeigte eine Erleichterung. Tagesgeld 6,5 bis 8 Prozent, Monatsgeld 7,25 bis 8,5 Prozent, Warenwechsel 6,90 Prozent. Heimische Anleihen zur Schwäche neigend. Ausländer geschäftslos. Bosnier fester. Pfandbriefe still und eher angebolen. I.- G.-Farben-Bonds 140—141. Nach den ersten Kursen war die Tendenz zunächst leicht befestigt. Später wurde es wieder sehr ruhig. Es verstimmte, daß der Metallarbeiter st reif eine Verschärfung erfahren hat. Die Kurse gingen etwas zurück, nur teilweise waren noch '/-prozentige Gewinne festzustellen. Glanzstvsf plus 3 Prozent.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 8. Febr. Bei allgemein flauer Marktlage ist Weizen stark angeboten, doch sind Käufer kaum vorhanden. Futterweizen zeigte etwas regeres Geschäft. In Roggen fehlen Angebot und Nachfrage. Mehl weiter geschäftslos. Weizenkleie fest; das Geschäft ist ruhiger. Futter- und Nachmehle lustlos. Mais fester, die amtliche Notierung wurde um 0,50 Mark erhöht. Es notierten: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 v.H. Auswuchs, 24,50 Marc ; Weizen 2, gut, gesund, trocken, bis zu 3 v. H. Auswuchs, 23,25 bis 23,50; Weizen 3, geringere Be schaffenheit, bis zu 23 v. H. Feuchtigkeit, 22,75 bis 23,25; Roggen 24,50; Sommergerste für Brauzwecke 27,50 bis 29,50; Hafer, inländischer, 23,50 bis 24; Mais (gelb) für Futterzwecke 22 bis 22,50; Mais (gelb) für andere Zwecke 22,75 bis 23,25; Weizenmehl, süddeutsches (Spezial 0), 36,25 bis 36,75; Roggenmehl 33 bis 35; Weizenkleie 14,15 bis 14,25; Roggenkleie 1£ bis 15,25 Mark.
Sprechstunden der Redaktion.
12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag gefchlosien.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.
•Berlin
Datum:
104,25 | 164,25
180,5
284
120.5
99,5
166
103
Vanknoten.
259,5 259,75
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
133.5
186
220
123.5
263
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103
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249
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252,5
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103,25
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Berlin 7. Febr. ~~
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Holländische Noten .....
italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Ocsterr., 4100 Kronen
Rumänische Noten......
Schwedische Noten
Schweizer Noten
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Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten . . .
Frankfurt a.M
Berlin
Schluß-
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Kurz
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Datum:
7. 2.
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7. Febr.
8. F«br.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
«eld
Briet
iHeld
Brief _
Amst^Noit
168,71
169,05
168,70
!69,0i
Bueu^LlireS
1,789
1,793
1.789
1,793
Brff^Antw
58,295
58,415
58,30
68,42
lshriMania
111,36
111,58
111,38
111,60
Snpenbaflcn
112.0S
112,30
112,10
113,32
Stockholm .
112,35
H2.57
112,39
112,61
HrlfiugforS.
10,548
10,568
10,547
10,567
(Halten. . .
22,16
22,20
22,17
22,21
London. . .
20,398
20,438
20,403
20,443
Neunori . .
1,1870
4,1950
4,1865
4,1955
Paris ...
16.445
16,485
16,45
16,49
Schweiz . .
80, o5
0,71
80,56
80,72
Spanien.
11 03
71.17
71,33
71.47
Tapan . .
1,965
1,969
1,964
1.968
'llio de Jan.
0.503
0.505
0.5025
0.3045
Wien in D--
Oest. abgest
J8,975
59,095
"8,96
69,08
Prag ....
12,41
12,43
12,408
12,428
Belicad - -
7,361
7,375
7,371
7,385
Dudavrst - - «nlaarieu
3,027
«3,35
3,033
73,21
3,027
3,033
l'ifTabon
19,68
19.72
20.68
20,72
Danzig. . .
81,58
81,74
81,57
81,73
Qonfttintta.
2,125
2,129
2,120
3,124
Athen. . .
5,544
5,556
5,544
5,556
Cauada
4,180
4.188
4,180
4,188
Uruuav ■
4,276
4,284
4,276
4,284
«4tro
20.922
20.962
20.927
20 967
Berlin, 7. Febr.
1 Weib |
Briet
Ämerilaniiche Noten.....
4,172
4,19s
Belgische Noten......
58,15
58,39
Dänische Noten......
111,88
112,32
Englische Noten ....... |
20.37 |
20.45


