Ausgabe 
7.9.1928
 
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Spielstarke seit dem Vorjahre bedeutend gehoben hat.

Die Alten Herren tragen ihr schon lange ab­geschlossenes Rückspiel gegen die A.-H.-Mann- schaft Wetter aus. Das Vorspiel gewann V. f. V. mit 10:1. Dre Gäste werden sich sehr wehren müssen, wenn sie nicht auch diesmal hoch ver­lieren wollen, da die Alten Herren zur Zeit in bester Dersassurrg sind.

Das vierte auf dein Waldspvrtplah stattsin- dende Tressen ist daS Lokalsprel V. s. V. 1. Zu­gendmannschaft gegen Spiewrrcrnigung 1900 1. Jugend. Für die Platzmannschaft ist dies das dritte Pflichtspiel der Saison. Während sie tne beiden ersten gegen Niedergirmes und Butzbach mit 5:0 bzw. 3:2 gewinnen konnte, sind am Sonntag ihne Eiegesaussichten nicht allzugrost, da sie ersatzgeschwächt anzutreten gezwungen ist, und die Spielvereinigungsjugend als ihr stärkster Gegner bezeichnet werden muh. Wenn dem Tref­fen ein strenger und gerechter Leiter vorsteht, darf man auf seinen Verlauf gespannt fein.

Dasselbe ist von der zweiten Zugendmannschaft zu sagen, die Gegner ter gleichen der Spielver­einigung ist. DaS Spiel findet auf dem Sport­platz an der Liebigshöhe statt und sollte aller Voraussicht nach ein Llncnl^chieden, vielleicht einen knappen Sieg der Platzelf eraeben.

Einen ziemlich sicheren Steg darf man der ersten Schülermannschaft Voraussagen. Sie trägt ihr erstes Pflichtspiel gegen Großen-Busecks erste Schüler auf deren Platz auS.

Fußball in Heuchelheim.

Der Sportverein 1920 tritt kommenden Sonntag mit seiner ersten Mannschaft in Butzbach gegen die .Erste" des dortigen V. f. R. an. Butzbach ist für die hiLsiaen, besonders auf eigenem Platze, ein sehr schwer zu schlagender Gegner. Immerhin sollte bei koinplettcm Antreten der Mannschaft ein Sieg der Heuchelheimer möglich sein.

Arbeiter-Turn« und Gportbund.

2n der Kreisklasse spielt Gießen I. gegen Fried­berg I. nachmittags 3.30 Uhr auf dem Trieb. Gie­ßen wird sich voraussichtlich die ersten Punkte holen.

Der zweite Sonntag der Nachrunde führt in der 1. Klasse die Nachbaroereine Heuchelheim I. Gie­ßen Ib. zusammen. Zeigen die Städter den Eifer des vergangenen Sonntags, durften sie. wenn die Platzbesitzcr sich nicht ernstlicher anstrengen, mit einem Siege nach Hause geben.

Lollar l. fährt nach Alsfeld, um gegen die dortige 1. Mannschaft anzutreten. Zwei gleichwertige Geg­ner treffen hier aufeinander, unter denen es schon immer scharfe Spiele gegeben hat. Auch diesmal wird es ein hartes Treffen werden, dessen Ausgang offenzulassen ist.

Wetzlar I. hat Marburg 1. zu Gast. Auch hier treffen zwei gleichwertige Gegner aufeinander, von denen der Glücklichere Sieger bleiben wird.

In der zweiten Klasse hat Kinzenbach I. Beil­stein I. zu Gast. Auch dieses Spiel wird ein scharfes Treffen werden, dessen Ausgang offenzulassen ist.

Hungen I. fährt nach Alsfeld, um sich gegen die dortige 2. Mannschaft zwei wertvolle Punkte zu holen.

Daubringen I. hat Oppenrod I. auf eigenem Platz zum Gegner. Spielerisch zwei gleichwertige Mann- schäften werden hier um die Punkte ringen, wovon der Glücklichere Sieger bleiben wird.

Burkhardsfelden I. fährt nach Hachborn uud wird in der dortigen 1. Mannschaft einen ebenbürtigen Gegner finden. Der Ausgang dieses Spieles ist offenzulassen.

In der Iugendklasie hat Naunheim Kinzenbach zu Gast und wird sich den Sieg nicht nehmen lasten.

Gießens ungeschlagene Jugend fährt nach Grün- t|»rg, um sich dort zwei weitere Punkte zu holen.

Treis Jugend macht die Reise nach Groß-Seelheim iflib dürfte von dort als Sieger Heimkommen.

Der Freie Ium- und Sportverein Dieseck begeht am Sonntag sein diesjähriges Abturnen, ver­bunden mit Werbeveranstaltung Am Vormittag fin- bet ein Geräte- und leichtathletischer Wettkampf aller Aktiven, Zöglinge, Schüler und Schülerinnen statt. Der Nachmittag, die eigentliche Werbeveranstaltung, bringt Ausschnitte aus dem Vcreinsübungsvetrieb. Die hierzu gewonnene Kreisriege des 9. Kreises wird Gipfelübungen an den drei Haupgeräten Pferd, Barren und Neck, zeigen. Abends wird die Bezirks­riege durch ihre Mitwirkung die Veranstaltung ver- schonen helfen.

Westdeutsche Wasserballnreisterschast.

Am Mittwochabend standen sich im letzten nach ausstehenden Spiel um die w e st d e u t s ch e Wäs­se l b a l l in e i st e r s ch a f t im Kölner Stadion Sparta und Poseidon Köln gegenüber. Wie die meisten Spiele dieser Mannschaften endete auch die Mittwvchbegegnung unentschieden 1:1

(1:1). Die Infolge 6er Schärfe bes Kampfes vor 5er Halbheit herausgestellten Spieler durften bei der Fortsetzung des Kampfes nicht mehr Eingreifen. Zum Schluß muhten sogar fünf Spieler untätig .Zusehen.

Oer Tenniöländerlampf Ungarn Deutschland

endete am Mrttwochnachmittag Im Gesamtergeb­nis mit dem Siege de r Deutschen, die 5:3 erfolgreich blieben. Frl. Rost schlug Frau Petery-Barady überlegen 6:2. 6:3, dagegen blieb der Ungar von Kehrling über Froitzheim 6:4, 6:0, 6:2 siegreich.

Wirtschaft.

Oie Ernte-Jinan,ietung.

Rach den amtlichen Srnteschätzungen darf mit Mindestens einer guten Mittelernte ge­rechnet werden. Der Mehrertrag der deutschen Ernte beträgt nach den neuesten Schätzungen von Anfang August gegenüber dem Vorjahr bei Rog­gen 14,3 Prozent, bei Weizen 6.3 Prozent. Dieses günstige Ergebnis dürfte zum Teil auch auf den vermehrten Düngerverbrauch zurückzuführen sein. Der Mehrwert dec Ernte fann mit etwa 400 bis 5 00 Mill. M k. eingeschäht werden. Drefe günstige Entwicklung der Produktionsfeite hat natürlich zur Folge, daß die Frage der Erntefinanzierung in diesem Jahre dring­licher ist als in den beiten Vorjahren, obgleich die kurzfristige Zinsenlast und die Wechselver- pftichtungen der Landwirtschaft durch die bereits vorliegeirden Erfolge der Llwschuldungsaklion bei weitem nicht mehr so hoch sind, wie im Vorjahre. Jedenfalls ist die Frage der Erntefinanzierung noch nicht endgültig gelöst. Man denkt anschei­nend an eine modifizierte Lombardie­rungsaktion durch Einschaltung der genossen­schaftlichen Warenzentralen und der Handels­organisation der sogenannten Scheuer-Gruppe, die damit zum erstenmal aktiv im Znteresse der Landwirtschaft tätig sein würde. Eine Lombar- dierungsaktion für Getreide hat in einem Zeit­punkt, in dem die in der ganzen Welt günstigen Crnteaussichten bzw. bereits eingebrachten guten Ernten bereits eine starke Senkung der Getreide­preise zur Folge gehabt haben, ihre groben Ge­fahren wegen des bestehenden Risikos aus der ^Inübersicht^ichke.t hinsichtlich ter Preisgestaltung. Cs ist wohl nicht von der Hand zu-weisen, daß in diesem Jahre auch weiter mit einem starken Ver­kaufs druck auf den einheimischen Getreidemärkten zu rechnen ist. Allerdings dürfte aber dieser Derkaufsdruck zu einem Teil durch den nicht mehr für die Landwirtschaft bestehenten Zwang großen Ausmaßes zur Zurückzahlung von Ätefci'en auf gefangen werden. Die Preisentwicklung hat in den letzten Wochen zudem dazu geführt, daß infolge des Räherrückens der Roggenpreise an die Preise für Futtergerste die Landwirtschaft zu einer er­höhten Dersütterung von Roggen übergeht, so daß auch von dieser Seite her gewissermaßen eine zusätzliche Entlastung eintreten kann'. Daß man sich über diese Entwicklung an den zu­ständigen Stellen klar ist, beweisen die Aufkäufe der Getreidehandelsgesellschaft, die sich bekanntlich im Besitze des Reichs beftntet, uni diese Gesellschaft ist auch vorerst weiterhin bereit, zwecks Stützung der Getreidepreise Ge­treide zur Einlagerung aufzukaufen. Hand in Hand mit dieser QHtion soll nun die Lombar­dierungsaktion gehen, intern nämlich von den Genossenschaften bzw. ter Scheuer-Gruppe das Getreide dem Landwirt bevorschußt wird, wobei es ihm ^w. ter Einzelgenossenschaft frei» stehen soll, den Termin für den Verkauf des ein­gelagerten Getreides selbst zu bestimmen. Es fragt sich natürlich, wie groß die finanziellen Mittel für diese modiftzierte Lombardierungs­aktion sind, denn von ihrer Höhe hängt schließ­lich dec Erfolg ab, wenigstens für den Landwirt, wenngleich die Getreidehandels-A.-G., wie be­reits oben gesagt, infolge ter Unbestimmtheit der Preisgestaltung ein beträchtliches Risiko ein* geht. Rach unseren Informationen sind von den in Frage kommenden Stellen feste Beschlüsse noch nicht gefaßt worden. Anscheinend wird man zunächst abwarten wollen, ob die Getreide- preise ttoh ter Anlaufsbereitschaft sich weiter senken werten. Von ihrer Entwicklung hängt es also ab. ob die geplante modifizierte Lombar­dierungsaktion durchgesührt werden wird.

* Der Saaten st and In Preußen An­fang September. Tie6ta:iftifd>e Korre- spondenz" berichtet über den Saatenstand in Preußen Anfang September 1928 u. a.: Die Erntearbeiten haben sich in diesem Zähre um gute zwei bi8 drei Wochen verzögert, so daß ein

großer Teil bet sonst Bereif# in 3ult beendeten Arbeiten erst tm August richtig in Angriff ge­nommen werten konnte, dann allerdings in ganz kurzer Zeit erledigt werden muhte. Für die­jenigen Fruchtarten, deren Saalenftanb in dieser Zeit noch ermittelt wird, ergibt sich kein einhett- ttches Bild. Während Hafer unb Hülsenfrüchte mit Ausnahme der Lupinen sowie die Hackfrüchte als mittel, zum Teil etwas besser, beurteilt wer­den, stehen Klee. Luzerne und Wiesen erheblich unter mittel. Die Ertragsaussichten sind hier also recht gering. Kartoffeln und Rüben sind tm all­gemeinen durch dre frühere Trockenheit zurück­geblieben. haben sich aber durch den Regen des letzten Monats in den meisten Gegenden recht gut erholt Teilweise wird über sehr geringen Absatz geklagt. 3m Westen scheint der Stand der Spät- kartoffeln mit geringen Ausnahmen durchweg besser zu sein als im Osten.

Die Abwickelung bei der Oebrü- derPa ssa van t G. m. b.H.. Frankfurt a. M. Der Abwickelungsplan des in Schwierigkeiten ge­ratenen Unternehmens liegt nunmehr vor. Die Verluste betragen für Frankfurt a. M. 649 R33 Mk.. für Bafel 749 108 Mark. Für die Abwicklung sind 250 000 Mark angesetzt. Dem Gesamtverluste von 1647 942 stehen gegenüber das Gesellschaftskapital von 700 000 Mark, die Aufwendung der Familie Passaoant mit 700 000 Mark, sonstige Zuschüsse mit 108 000 Mark. Reserven mit 139 942 Mark. Die Ausschüttungen aus der Liquidationsmasse sollen noch in diesem Monat beginnen. Die gedeckten Gläubiger sind im wesentlichen mit dem Amerika guthaben gesichert, das mit 60 v. H. seines Wettes angesetzt ist. so daß hier noch eine Reserve verbleibt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., Z. Sept. Tendenz: un­sicher. Die Börse stand auch heute unter dem Druck des andauernden starken Ortermangclg. und die Stimmung war lustlos u n b un­sicher. Der uneinheitliche Schluß ter gestrigen Reuhorker Börse konnte keine Anregung bieten. Außerdem war man verstimmt über ten Witt- schccktsbericht der Discontgesellschaft. ter sich mit ter Ausbringung der Daweszahlungen be­fall te. Die Umsahtätigkeit war auf ein Minimum beschränkt. Die Spekulation zeigte eher Abgabeneigung, anterfeitd waren einige Spezialwerte wieder gefragt. Die Kureentwicklung war daher uneinheitlich. Ileberwirgcnd ergaben sich jedcch kleine Abbröckelungen bis etwa 2 Pro- ft ent. Interesse bestand weiter für Banken, na­mentlich Derli.ter Handelsgesellschaft, die 6 Pro­zent erhöht waren. Eontmerzbank und Danatbank zogen je 1 Prozent an. RrichSbank dagegen 1 Pro­zent niedriger. Am Elektromarkt eröffneten Ges» fürel 1 Proz. und Dheig 2 Proz. schwächer.wähcend Siemens sich l,5Proz. crholen tonnten. Chemiewerke waren weiter eher angeboten. Z.-G.-Farben ga­ben 0,25 b:S 0,75 Prozent nach, SchriteanstLlt 2 Prozent niedriger. Am Montanmarkt traten bei minimalen Am fachen meist kleine Rückgänge bis zu 1 Prozent ein. Schiffahrrswecte waren allgemein etwas erhöht. Dagegen verloren Ha- bag 0,75 Prozent und Rord-Llotzd 1,13 Prozent. Starker angeboten waren Deutsche L.noleum, die 5 Prozent einbühten. Deutsche Anleihen waren vernachlässigt. Am Auslandrentenmarkt Ana­tolier weiterhin lebhaft und fest. Auch für Tür­ken erhielt sich Interesse. 3m Freivrrkehr waren Russen lebhaft verlangt und höher. 3m Ver­laufe blieb die Haltung uneinheitlich. Schiffahrts­werte zogen leicht an, während 3.-D.-Farben weiter vernachlässigt und geringfügig schwächer waren. Das Geschäft war sehr still. 3m Frei­verkehr bestand für Kaliindustrie mit 215 Pro­zent lebhafteres 3ntcreffe. Der Geldmarkt war wenig verändert, jedoch eher etwas leichter. Tagesgeld 6.5 Prozent. Am De isenmarkt nannte man Mac? gegen Dollar 4.1968, Pfund 20.363, London Kabel 4.8518, Paris 124.25, Mailand 92,70, Madrid 29.25, Holland 12.0990.

Berliner Börse.

Berlin, 7. Sept. Entgegen dm Erwartun­gen des Dormittag?vrrlchrs h^rtr man vorbörs­lich schwächere Kurse. Man vm'MieS dabri auf ten unrcge'mäf igen Reuyor.er Börsenschluß und die ilnrufw die immer noch durch die un- ttarc Außenpolitik und die geringm Erfolge in Genf in die Börse getragen wird. Auch der am Sonntag beginnende Bcmsicrtag wurde in die Diskussion gezogen, und man weiß nicht, was die dort zu ertoartenten Reden der führenden Wirtschaftler bringen werten. Mediogeld sche'nt mehr da zu sein, als gestern noch angenommen wurde, überhaupt konnte am Geldmarkt eine weitere Entspannung festgestellt werten. Als noch kurz vor Feststellung ter ersten Rotte» rungen lebhafte Umsätze am Siemens-Markt ein» setzten, brachten die ersten Rotterungen im all- gemcirci kleine Veränderungen, neigten aber

immer noch eher zur Schwäche. Außer Siemens hatlen noch Berliner Hantels- aefellschaft und die leit Tagen bevorzugten Kaliindustrie-Aktien große ÜT/äne. ÄunftfeiDet- wette setzten schwächer ein. Deuttcye Linoleum verloren fast 7 Prozent, Berger 5 Prozent und Polyphon 4,5 Prozent. Bemerkenswert schwach lag auch ter Farbenmarkt. Hier soll es sich um Verkäufe zur Ge'.dteichaftung siir die am 15. d. M. faltigen Raten ter Farben. Bonds handeln. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer geteilt: Anatolier bester, Bosnier schwäch:-. Rufen- werie ziemlich sest, bei höheren Kurien. Pfand- briefmarft vollkommen ge'chäftSlos. Ctelfrrarh eher lei-ch:er. Tagesgeld 5 bis 7 Prozent Mo­na tsgeld 8.25 biS 9 Prozent. Warenvxchkel 6L0 Prozent und darüber. Auch im Verlaus: blieb die Stimmung nervös. Banken- und Schiss- sahrtswette etwas fester, mit Ausnahme von Reichsbankanteilen, die im Verlaufe 3 Prozen! verloren Dagegen zogen Berliner Handels- gesellschast bei größeren Umsätzen 2 bis 3 Prozm: an. Kaliindustrie konnten im Verlaufe auf 21' Prozent steigen, während die offiziell not.er:cn Kaliwerte 2 Prozent abbröckelien. Einige Um- sähe fanden in Derlin-KarlSruher Industrie- Werken statt. Zu erwähnen wäre noch ter wei­tere Rückgang ter Polydhonaktien um 3 bis 4 Prozent.

tvvinffiirter Getreidebörse

Frankfurt« M.. 7. Sept. Bei stetigen AnS- iandnottecungen war die Marktlage heute unver­ändert. Die Rachfrage blieb zwar gering, anbei - seits war aber das Angebot auch nicht groß, so daß die Rotierungen bei stillstem Geschäft un- verändert belasten tourten. Es wurden notier I Weizen 23,50 brs 23,75; Roggen 22.50 bi# 22,75. Sommergerste für Brauzwecke 25,50 bie 26; inl. Hafer 21,75 bis 22; Mais «gell») für Suttentoed? 20.50; Weizenmehl, süddeuttches Spezial 0. 33.25 bis 33,75; Roggen mehl 31,25 biS 31,<5. Weizen - fleie 13.25; Roggenkleie 14 Mark. Tendenz ge­schäftslos.

Kunst und Wissenschaft.

Geheimer Hofrat Professor vr. Karl Wirtz f.

Aach längerem Leiten ist ter ordentliche Pro­fessor der Elektrotechnik an ter technische" Hoch­schule in Darmstadt. Geheimer Hofrat Dr Karl Wirtz gestorben. Professor Wirtz toirftr 40 Jahre lang als vorbildlicher Lehrer und For­scher an der Darmstädter Hochschule

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde. GvtteSdteni' in der Synagoge (Süd-Anlage) Samstag, ter 8. September 1928. Vorabend: 6.45 Uhr Mor­gens: 8.30 Llhr. Llbends: 7.05 und 7.45 Alte

Gottesdienst der israelitischen AeligivnSgesel>. schasl. Sabbatfeier den 8. September 1928. Frei­tag abends 6.30. Samstag vormittag 8 00. nach­mittags 4.30. Sabbatau-gang 7.45. Wochen» gottesdienst: Sonntag und Freitag: morgens 5.00; an ten übrigen Tagen 5.30; abend- 6.30.

Letzte Nachrichten.

Vier Touristen abgestürzi.

Berchtesgaden. 7. Sept. (WTB. Funk- spruch.) Bei einer Tour zum Hochkalter sind gestern vier Berchtesgadener Tou­risten. die Lehrer Leonhard, ©raffel, Hoch­reiter und Hasenknops. verunglückt. Bei Alebcrqucrung teS BlaueiS-Vletscher- verlor an einer steilen Stelle Hafenknopf ten Halt und riß die drei anderen mit in die Tiefe. Alle vier stürzten etwa 100 Meter tief ab und erlitten f chwckr e Verletzungen. Eine Ret- tungZexpedition aus Berchtesgaden brachte die Verunglückten nach ter DlaueiShütte. Bei dem Abtransport von dort, bei sich sehr schwielig ge­staltete. ist Hafenknvps feinen Ver letzun gen erlegen. Der Zustand Leonhards und ter Hochreiters ist bedenklich.

Oie älteste Aerztin Europas.

Freiburg i. Br.. 7. Sept lDTB. Funk- spruch.) 3n Freiburg-Lippenweiler, wo sie sich nach ihrer Ausweisung auS Pew Elsaß nietergelassen hat. kann heute Frl. Dr Mathilte Theyssen, die erste und älteste Aerztin Europas, ihren 9 0. Geburts­tag in Griffiger und körperlicher Frische begehen. Während teS deutsch-französischen Krieges 1870 71 hatte sie sich tem Roten Kreuz zur Qkr- fügung gestellt. Sie tourte bei tem Aufsuchen von Verwunteten auf den Schlachtfeldern zwei­mal verwundet. Die Stadtverwaltung hat der Seniorin ter Aerzteschaft ein Ehrengeschenk über­reichen lassen.

Kurszettel der Berliner und Kranksurler Börse.

_____________________®tc_fiintcr^ten Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.

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