ihn hier, in einem solchen Nest, kenne —. freute sich über die Mähen. „Ja, der bin ich!"
„Ach", fuhr das Mägdlein fort, „dann hätte ich eine große Ditte: Wenn Sie nach Hollywood zurückkommen. so bitten Sie doch Ramon Na- varrv, er soll mir sein Autogramm schicken I"
Douglas Fairbanke hatte mit ebendemselben Bustcc K-raton gewettet, daß er ihn, der doch davon lebt, noch nie gelacht zu haben, zum Lachen bringe. Preis: ein Kistchen echter Havanna-Zigarren.
Run, Fairbanks gab sich die größte Mühe: er erzählte Duster Keaton den ausgezeichneten Witz von dem Rilpferd und von der Rähmaschine — Bustie zuckte nicht mit der Wimper: er machte komische Purzelbäume und spazierte auf den Händen — Duster Keaton machte ein Gesicht, als wäre er bei einem Begräbnis; er jonglierte mit drei Stückchen Käsekuchen und putzte sich gleichzeitig die Zähne — Duster Keaton schien immer noch dem Weinen näher als dem Lachen.
Jetzt gab Fairbanks die Wette verloren und taufte Keaton die Kiste Havanna-Zigarren. Keton rauchte sich eine an. und sie schmeckte ihm dermaßen, daß er zum erstenmal in seinem Leben übers ganze Gesicht grinste.
Da nahm ihm Fairbanks die Zigarren wieder weg.
Fritz Lang war gerade daran, die Kosten des Metropolis- Filmes zu berechnen und steckte, begreiflicherweise, bis über den Kopf in zehnstelligen Ziffern, als ein dürres Männchen das Zimmer betrat.
„Sie wünschen?"
„Eine Rolle."
„Hahaha. Das wäre gelacht. Ich brauche nur Leute, die bekannte Damen tragen!"
„So? Dann werden Sie mich engagieren!" „Wie heißen Sie denn?" „Meyer!"
Wirtschaft.
Oisconto-Gesellschast Berlin.
Der Aufsichtsrat der Disconto-Gesell- schäft wird der auf den 30. März einzuberufenden Generalversammlung aus einem Reingewinn von 15 374 430 Mark (15 347 165) die Verteilung einer Dividende von 10 Proz. in Dorschlag bringen. Rach Zuweisungen der Gewinnbeteiligungen des Aufsichtsrats und Lleberweisung an die besondere Reserve in Höhe von 1 Mill. Mk. (1 Mill. Mk.) verbleiben 217 674 (190 408) Mk. zum Vortrag auf neue Rechnung. In der Dilanz erscheinen unter Aktiven, Kasse usw. (alles in Millionen Mark) 63,866 (49,616), Wechsel 321,800 (223,421). Rostroguthaben bei Banken 155,799 (105,997), Reports und Lombards 69,149 (88,910), Vorschüsse auf Waren 131,589 (59,732), Eigene Wertpapiere 9,644 (6,765), Konsortialbeteiligungen 24,290 (18,275), Beteiligung bei der Rordd. Bank in Hamburg 12, (12), Beteiligung bei dem Schaffh. Bankverein A.-G. Köln 25 (25), Dauernde Beteiligung bei anderen Banken 33.749 (32,909), Schuldner in laufender Rechnung 527,816 (462,576), Bankgebäude 30,471 (30,666), Sonstige Liegenschaften 5,742 (5,382). Die Passiven zeigen Gläubiger mit 1,139 397 (864 263). Akzepte und Schecks 68,288 (54,979), Beamtenfonds 2,765 (2,570). Die gesetzliche Reserve ist mit 48 Mill. Mk. unverändert geblieben, die besondere Reserve hat sich auf 3 Millionen erhöht, so daß die Reserven zusammen 51 Millionen Mark betragen.
Zu der Bilanz ist zu bemerken: Die Vorschüsse auf Waren und Warenverschiffungen weisen mt 131,6 (59,7) Mill, eine starke Erhöhung auf, die namentlich auf Vergrößerung der Ümsätze, sowie auf Preissteigerungen in dem für die Bremer Filiale der Bank so überaus wichtigen Baumwollverkehr zurückzuführen ist. Die Steigerung des Effekten - und Konsortialbestandes ist lediglich darauf zurückzuführen, daß eine Anzahl größerer Transaktionen am Iahresschluß noch in der Abwicklung begriffen ist. Die Einstandspreise der Effektenbestände sind so niedrig, daß sie eine nennenswerte stille Reserve gegen die heutigen Tageskurse enthalten. Der Rominalbetrag der dauernden Beteiligungen beläuft sich auf 36,1 Mill. Mk., der Buchwert auf 33,8 (32,9) Mill. Mk. Die Zunahme des laufenden Geschäftsverkehrs und die Pflege des Kontokorrentgeschäftes zeigt sich in der Steigerung der Schuldner, die mit 527,8 Mill. Mk. (462,6) ein erhebliches Plus aufweisen. Sie spiegelt gleichzeitig das starke Krcdit- bedürfnis wider, daß sich in Kreisen des Handels und der Industrie geltend macht, und aus
einheimischen Mitteln bei weitem nicht befriedigt werden kann. Die gedeckten Debitoren haben eine wesentliche Zunahme erfahren. In den Ziffern der Kreditoren und Debitoren befinden sich auch Valutakreditoren und Debitoren, deren Forderungen bzw. Schulden zum Tageskurs in Markvaluta umgerechnet sind. Die Liquidität stellt sich, wenn man Kreditoren und Akzepten die vier ersten Posten der Aktivseite gegenüberstellt, als greifbare Aktiven auf 44,83 Prozent (41,23), unter Berücksichtigung der sechs ersten Posten auf 61,53 Prozent (57,47).
■ Fritz Thyssen vorläufiger Borsitzender der Rohstahlgemeinschaft. Rach einer Meldung der „Kölnischen Volkszeitung" aus Paris soll an Stelle des tödlich verunglückten Präsidenten M a y r i s ch einstweilen Fritz Thyssen mit der Führuna der Geschäfte der Rohstahlgemeinschaft bis zum Zusammentritt des Präsidiums und bis zur Neuwahl beauftragt werden.
* Vereinigte Stahlwerke A. - G. Durch den Reubau und die bereits teilweise Inbetriebnahme der neuen Kokereien der Zechen „Minister Stein" und „Hansa" werden die veralteten Kokereieinrichtungen anderer Zechen der Vereinigten Stahlwerke, wie die Zechen „Adolf von Hansemann" und „Germania 2“ in der nächsten Zeit wahrscheinlich überflüssig und werden, falls nicht besonders günstige Konjunkturverhält- nisse eintreten, außer Betrieb gesetzt. Auch ine derselben Gesellschaft gehörende Zech? „Erin" ist mit dem Reubau einer Kokereianlage beschäftigt. Ein genaues Datum für die Außerbetriebsetzung der alten Anlagen läßt sich allerdings nicht feststellen. da hierfür die wirtschaftlichen Verhältnisse mitspielen. — Auf Grund der Interessengemeinschafts- und Pachtverträge mit den Vereinigten Stahlwerken A.-G. werden die Stahlwerke Brüninghausen A.-G. in Werdohl und Friedrich Thoma A.-G. in Werdohl je 4 Prozent, die Eisenindustrie A.-G. zu Menden und Schwerte, das Eisenwerk Kraft A.-G. in Duisburg und die Westfälische Eisen- und Drahtwerke A.-G. Werne bei Langendreer je 5,5 Prozent Dividende ausschütten. Die Dividende ist wie bei den Vereinigten Stahlwerken fällig.
* Frankfurter H o f A.-G. Die Frankfurter Hof A.-G. in Frankfurt a. M. erzielte im Geschäftsjahre 1927 nach 187 068 Mk. (im Vorjahr 195 728 Mk.) Abschreibungen einen Reingewinn von 332 741 Mk. (im Vorjahr 293 320 Mark), woraus wieder 6 Prozent Dividende auf 32 000 Mark Vorzugsaktien und 7 Prozent (im Vorjahr 6 Prozent) auf 3,6 Mill. Mk. Stammaktien vorgeschlagen werden sollen. Der bisherige Verlauf des neuen Geschäftsjahres könne als befriedigend bezeichnet werden.
* Portland-Zementwerk Saxonia A. - G. In der Aufsichtsratssitzung der Portland- Zementwerk Saxonia A.-G. vorm. Heinr. Laas Söhne in Glöthe b. Förderstedt wurde beschlossen, der auf den 20. April einzuberufenden Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 10 Proz. (im Vorjahr 8 Proz.) vorzuschlagen.
* Elektrizitäts-Lieferungs-A. »G. Der Reingewinn der Gesellschaft beträgt 3231 726 Mark gegen 2 301251 Mark im Vorjahre. Cs gelangt wiederum eine Dividende von 10 Proz. auf das erhöhte Aktienkapital von 30 Millionen Mark (i. V. 20) zur Verteilung.
• NSD. Vereinigte Fahrzeugwerke A.-G., Neckarsulm. Laut „Franks. Ztg." ist eine Opposition für die Generalversammlung in Bildung begriffen, die unter Führung von Frankfurter Juristen steht und ein gemeinsames Vorgehen der Aktionäre angesichts der neuen Entwicklung bei der Gesellschaft anstrebt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 7. März. Tendenz: schwächer. An der heutigen Börse erfuhr die Tendenz eine Abschwächung. Die Stimmung wurde sehr unsicher und nervös, da die drohende Ausbreitung der Lohnbewegung durch neue Tarifkündigungen stark beachtet wurde. Die Spekulation nahm daher Blankoabgaben vor, die bei der Enge des Marktes und der herrschenden Aufnahmeunlust einen ziemlich starken Druck auf das Kursniveau ausübten. Das Privatpublikum blieb dem Geschäft weiter fast vollkommen fern. Der QI' Schluß der Disconto- Gesellfchaft bot kaum eine Anregung. Auch die heute erstmals zu beobächtende leichte Entspannung am Geldmärkte konnte keinen Einfluß aus die Stimmung ausüben. I.--G.» Farben-Donds waren mit 131 angeboten. I.-G. -Farben eröffneten 2,5 Proz. schwächer. Bei den ersten Kursen gab es auf den meisten Märkten 1° bis 2prozentige Einbußen. Die am Vortage favorisierten Werte lagen stärker im Angebot. So verloren Rheinbraun 3 und Rheinstahl 2 Proz., Harpener minus 2,5 Proz. rückläufig.
Von den übrigen Montanwerken konnten sich Gelsenkirchen auf die bekannte Auslandanleihe und Hoffnungen auf eine 8prozentige Dividende behaupten. Scheideanstalt gaben 2,5 Prozent nach, auch Holzverkohlung minus 1,25 Prozent. Schi s f a h r t s a k t ie n blieben behauptet im Zusammenhang mit dem erwarteten Abschluß von Hapag. Banken still und meist knapp behauptet. Am C l e k t r o m a r k t verloren Siemens 1,5 Prozent, AGG. und Licht & Kraft je minus 1 Prozent, dagegen Gesfürel gefragt und plus 2,5 Prozent. Von heimischen Anleihen bestand für Reubesitz etwas Interesse. Von ausländischen Renten erhielt sich die Rachfrage nach Türken. Auch Russen gefragt und fester. Am Pfandbriefmarkt lagen Anteile befestigt. Im Verlaufe neigte die Tendenz weiter zur Schwäche, und die Kurse gaben erneut 1 bis 2 Prozent nach. Das Geschäft war außerordentlich still. Der Satz für Lagesgeld wurde geringfügig aus 7,75 Prozent ermäßigt. Am Devisenmarkt lagen Devisen etwas erholt. Reichsmark gegen Kabel 4,1842, gegen London 20,423. Paris gegen London 124,03, Mailand 92,30, Madrid 29,25. Holland 12,125.
Berlins Börse.
Berlin, 7. März. Im Gegensatz zu gestern brachten die ersten offiziellen Kurse eine Enttäuschung nach unten. Vorbörslich hatten Spezialbewegungen eine recht freundliche Stimmung hervorgerufen, und auch für die übrigen Märkte eine Befestigung erwarten lassen. Der amtliche Beginn enttäuschte jedoch hirrin stark. Die Kursgestaltung war uneinheitlich und im allgemeinen nur behauptet. Spezialpapiere, deren Kreis sich allerdings vergrößert hat, lagen ebenfalls nicht ganz so fest wie am Vormittag, aber immer noch bis 4 Prozent über gestern. Bemberg zogen 8 Prozent, Glanzstoff 15 Prozent an. Für Freigabe- werte bestand einiges Interesse. Außerdem blieben Textilaktien und Warenhauswerte gefragt. Stolberger Zink weiter schwächer minus 3 Prozent, Schade mit 4,50 Mark. Am heimischen Anleihemarkt lagen Reubesitz fester. Ausländer uneinheitlich. Anatolier etwas höher, Bosnier nachgebend. Pfandbriefe behauptet. Liquidationsanteile gefragt. I.-G.-Farben-Bonds 131,5 bis 132. Am Geldmarkt wird für Tagesgelo immer noch ein Satz von 7,5 bis 9 Prozent genannt, der nur vereinzelt unterschritten wurde. Monatsgeld 7,25 bis 8,5 Prozent. Gleich nach den ersten Kursen traten Abschwächungen ein, dir mit Geldsorgen begründet wurden, andererseits kamen auch die schon zu Beginn vorliegenden ungünstigen Momente stärker zur Auswirkung (Stilllegungen, Tarifkündigungen, Arbeiterentlassun- gen, Lohnforderungen usw.). Auch der Abschluß der Disconto-Gesellschaft verstimmte. Die Kurse gingen auch für Spezialwerte ziemlich einheitlich um 1 bis 3 Prozent zurück. Rur Tietz fest (plus 1 Prozent).
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 7. März. Die Marktlage ist im allgemeinen unverändert. Trotz der etwas niedrigeren Auslandpreise blieb die Tendenz im allgemeinen gut behauptet. Lebhaftes Interesse besteht weiter für Roggenmehl, das erneut um 25 Pf. im Preise anziehen konnte. Im übrigen blieben die Notierungen unverändert. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs 26; Roggen 25,75; Sommergerste für Brauzwecke 29 bis 31,50; Hafer, inl. 25 bis 26; Mais (gelb) für Futterzwecke 23 bis 23,50; Mais (gelb) für andere Zwecke 25,50 bis 25,75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 37,50 bis 38; Roggenmehl 35,50 bis 37,75; Weizenkleie 14,10 bis 14,25; Roggenkleie 15 bis 15,25. Tendenz: stetig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 6. März. Andienungen fehlten heute völlig, und da das Inlandangebot von Brotgetreide weiter nur sehr gering und in den Forderungen beträchtlich erhöht ist, konnte sich hier recht feste Tendenz entfalten, wobei allerdings die Llmsatztätigkeit ziemlich eng begrenzt blieb. Die festeren Meldungen von den ausländischen Terminmärkten und die Erhöhung der Cifforde- rungen biteben auf die Stimmung auch nicht ohne Einfluß, zumal die Besserung des Mehlgeschäftes anhielt. Die Preise für Weizen und Roggen für prompte Ware und auch auf Lieferung waren um 1,50 bis 2 Mark fester gehalten; eine Ausnahme bildete am Lieferungsmarkte lediglich der laufende Monat, der bei Weizen nur um 0,75 Mark befestigt, bei Roggen sogar um 1 Mark abgeschwächt war. Die Veröffentlichung der Berliner Lagerbestände spielte bei der Bewertung der Märzsicht eine gewisse Rolle. Die lebhaftere Nachfrage für Roggen- und
Weizenmehl hat sich erhalten, die Preise sind von den Mühlen gegen gestern mittag um 0,25 bis 0,50 Mark erhöht worden. Hafer sehr knapp angeboten; Nachfrage zurückhaltend, Forderungen unverändert hoch. Gerste sehr still bei behaupteten Preisen.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Klagen von der Marburger Straße.
Seit Eintritt der trockenen Witterung herrscht auf der oberen Marburger Straße wieder ein ft a r t e r Staubbelag, der von meist mit ungesetzlicher Geschwindigkeit passierenden Kraftfahrzeugen aufgewirbelt wird und sich bei dem besonders Sonntags fast ununterbrochenen Verkehr kaum niedersenkt. Wozu hat die Stadt die Motor- sprengwagen angeschafft? Ein täglich zweimaliges Besprengen, udti und nachmittags, würde schon Abhilfe schassen. Die Frankfurter Straße, die kaum wesentlich mehr benutzt wird, wurde gepflastert. Warum erledigte man die Bagatelle hier oben nicht, als die Stadt noch Geld hatte und die Provinz die Pflasterung bis vor die Stadt führte? Ebenso muß wegen der außerordentlich mangelhaften Straßenbeleuchtung geklagt werden. Der Straßenteil ab Wiesecker Weg bis PZingertstraße besitzt nur, sage und schreibe, zwei Laternen. Alles andere ist in tiefes Dunkel gehüllt. Es ist ein Wunder, daß die Belästigungen der Passanten nicht noch ernsterer Natur werden und nicht noch mehr derselben mit den Bäumen auf dem rechten Bürgersteig, sowie dem höchst überflüssigen Graben in unliebsame Berührung kommen. Warum ließ die Stadt nicht die gut verteilten Gaslaternen stehen, wenn sie dafür keinen vollen Ersatz liefern will? Es muß hier, sowie in der Regulierung der Fahrgeschwindigkeit der Kraftfahrzeuge unbedingt schnellstens Abhilfe, wenn auch teilweise, geschaffen werden, wenn die Ungeduld der unter diesen Mißständen leidenden Anlieger nicht auf die Spitze getrieben werden soll.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
3. TB. in Gießen. Wir ersuchen Sie, uns zunächst die Satzung des in Frage kommenden Vereins zur Einsichtnahme „zu treuen Händen" mitzuteilen, um aus ihnen die Stellung des Vorstandes, wie sie in dieser Satzung geregelt ist, kennenzulernen. Die Vereinssatzung werden Sie alsbald wieder zurück- erhalten.
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt N r. 17 vom 6. März enthält: Anordnung über die veterinärpolizeiliche Beaufsichtigung von Handelsstal- lungen. — Dienstnachrichten.
Vermischtes.
In einem Tag von Honkong nach Hamburg.
Einer der großen Luxusdampfer der Hamburg- Amerika-Linie ist jetzt mit einer neuen F u n k° a n l a g e ausgerüstet worden, die dazu dienen soll, eine Brieffunkverbindung mit dem Heimatland oder mit Amerika herzustellen. Der Apparat ist eine Kurzwellenanlage, die während der ganzen Reise, auch in ostasiatischen Gewäsfern. die direkte Verbindung mit Deutschland über Norddeich und mit Amerika über Tucker ton Herstellen kann. Gegen eine relativ geringe Gebühr werden vom Bordfunk kleinere Briefe angenommen, die dann an eine der beiden Stationen drahtlos weitergegeben werden, von wo sie sofort als Brief ihre Reise nach dem gewünschten Inlandort antreten. Wie berichtet wird, hat diese neue Anlage, mit der auch die „Resolute" ausgerüstet worden ist, die jetzt vor allem mit amerikanischen Gästen eine große Reise um die Welt macht, sich schon sehr gut bewährt.
Kirchliche Nachrichten.
Lvangelische Gemeinden.
Mittwoch, den 7. März.
Stadtkirche. 6 Uhr: Passionsandacht, Pfarrassistent Hertel.
Freitag, den 9. März.
Kapelle des Alten Friedhofs. 6 Uhr: Pafsions- andacht, Pfarrer Lenz.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. — Reichsbankdislont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
Frankfurt a. M
Berlin
Fraubsurt a. M
Berlin
Z.auksurt a. M
Berlin
Berlin. 6 März
| Geld
Brief
Franzöiische Roten.....
Holländische Noten ... italienische Noten......
Norwegische Noten ......
Deutsch. Qestcrr., A100 Kronen
Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten . .
Devisenmarkt Berlin
Telegrophifche
16.475
167,81
22.07
111,03
58,68
2,561
111,88
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70,26
12,36
72 92
—Frankfnr
Ausz 0 h
ÜTo33 168,49 22,15
111,47 58.92 2,584
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Schluß- Kurs
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Datum
6. 3.
7.3.
6.3.
7. 3.
Datum:
6 3.
7. 3.
6.3.
7 3
Datum:
6. 3.
7.3.
| 6.3. । 7.3
F/e Dt Reichsanleihe D. 1927 Tt Anl Ab lös Schuld mit
Auslos -Rechten
Dcsol. ob-..c AuSlos -Rechten 7*lo ftraiJj Lpp -Bk. Go dpi unkündbar bi? 1932
iWVo Rheinisch» üvv -Bank Liqu -Goldpf
AEG abg BorkriegS-Ob hgationen. rückzahlbar 1932 4'6 Schwei;. Bundesb.-Anl.
<°/e Oesteretchische Goldrte 4.20°/, Dcfterr. ich. Silberne 4u/o Oesterreich einbeit!. Rte 4°/o Ungarische Goldrte <°/o Ungarische Etaatkr. v. 1910 i’/i0/.■> deögl. von 1913 4°/o Ungarische Kronenrte . . 4°/, Türk ^ollanleihe v 1911 4°/o Türk Bagdadbabn-Anl.
Serie 1
4°/u dcvgl. Serti 31
4% Rumänen convert. Rte 4‘///o Rumänen Goldanl.
von 1913
CUfl Deutsche Eisenbahn 4'/, Hamburg-Amerika Paket. . 6 Hamb -Südam Dampisch. 8 Hansa Dampfschiff • k
Norddeutscher Llovd 6
Allg. Deutsche 6rebitanft,. 10 Barm r Bankverein lv
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Reichsbank........ 11
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6. März
7. März
Amtliche Notierung
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Amtliche Notierung
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Essener Steinkohle.....8
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Harsch Eisen..... .5
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Klöcknerwerke ...... .5
Köln-Neuessen ......k>/,
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Franks Maschine» .... 0
Griyner ..... 1
Hevligeustaedt ...... 0
JunaoanS ...... 6
Lechwerke . ...... 8
Matnkraftwerke ...... 8
Miag ...... 10
Nekarsulmer ........ 8
$eter6 Union - ...... 8
Kebr Roeder ...... 10
Voigt A Haeffner ..... 6
Südd Zucker ...... o
Ban
1,789 58,275 111,34 111,99 112,17 10,525
22,10 20,39.) 4,1800
16,41 80,455
69,79 1,962 0,5025
->8,84 12,387
7,358 73,11
3,017 19,28 Kl 51
1,793 58,395 111,56 112,21 112,89 10,545
22,14 20,435 4,1880
16,48 80,615
69 93 1,966 0,5045
68,96 12,407
7,372 73,25 3,023 19,32 81.70
Berlin, 6. März | cöelö
tönet
2,115 2,119
5,534 5,546
4,176 4,184
4,276 4,284
20,92 20.96
Amerikanische Roten.....
Belgische Noten......
Dänische Noten......
Englische Noten .......
47162
58,08
111,68
20,35
4,182
68,37
112,12
20,43


