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ton handelt so kann bte* natürllch nur daran fioyn hab der Stern, ober wir können auch sagen das Stemshstem, von uns sehr weit entfernt ist Da- ist nun in der Tat der 5alL Denn diese Entfernung wird zu etwa 10 000 Lichtjahren angegeben, so daß daS Licht, das In etwa Vr Se­kunde eine Strecke gleich dem Erdumfang zurück- legt, oon diesen Sternen brs zu uns 10 000 Jahre braucht Die Astronomen geben die Entfernung eines Sternes häufig durch den Winkel an, unter dem, von dem Stern aus betrachtet, die Ent­fernung der Erde von der Sonne erscheinen würde. Don den allernächsten Fixsternen aus erreicht diese Gröhe den Wert von etwa 8/* einer Winlelsekunde. von diesem den Wert von ; Sekunde. Das ist nun auch wiederum nicht so leicht vorstellbar. Eine Sekunde ist nämlich der Winkel, unter dem 1 Millimeter aus einer Entfernung von 200 Meter erscheint. Alm den Winkel zu erhalten, unter dem von unserem Stern aus die Erdbahn erscheinen würde, mühte man besagten Millimeter aus einem Abstand von 600 Kilometer betrachten, der genau der Entfernung von Berlin nach Königsberg gleich ist.

Kunst und Wissenschaft.

Bruno Witte f.

Ruf fernem Schlohgut Senftenau am Bodensee ist Dr. Bruno Wille, der bekannte Schriftsteller und Philosoph, im Alter von 68 Jahren gestorben, nachdem er vor noch nicht langer Zeit seinen alten Wohnsitz Friedrichs- Hagen bei Berlin ausgegeben hatte einstmals eines der Hauptquartiere des jungen Naturalis­mus der sich um die Hauptstadt des jungen Deutschen Reichs angesiedelt hatte. 3n der Ge­gend zwischen Erkner und Friedrichshagen sahen Arno Holz und Johannes Schlaf, Heinrich und IuliuS Hart, Wilhelm Doelsche. Paul Scheerbart, Peter Hille und Gerhart Hauptmann. Bruno Wille, einer der ern­stesten Propagandisten der neuen Richtung, griff von Anfang an Über das Literarische in die Ge­biete des Sozialen und Religiösen, war Sprecher der freireligiöfen Gemeinde und in der Volks­bühne der Führer einer extremen Bewegung, die sich bald von dem alten Stamm abzweigte.

Seinem ethischen Bekenntnis nach pantheisti­scher Freidenker, Romantiker und Sozialist, ist er literarisch eng mit seiner zweiten Heimat Friedrichshagen verbunden. Don seinen Dich­tungen haben einstmals seineEinsiedeltunst aus der Kieferheide" und feineOffenbarungen des Wachholderbaums" Aussehen erregt, sein Roman Die Abendburg" erhielt 1909 den von Reclam ausgesetzten Preis von 30 000 Mk. Er ist auch mit einigen lyrischen Bänden hervorgetreten, hat aber seine Hauptarbeit wohl immer in den Kamps um ein freiheitliches Denken und eine gefertigte Lebensanschauung gesehen. Er ist als Begründer derFreien Dolksbühne", derReuen freien Volksbühne" und der ..Freien Hochschule" nicht auS der Entwicklung des jungen Naturalismus fortzudenken. Seine Verbundenheit mit der deut­schen Romantik bezeugen feine Ausgaben und Werke über diese Geistesrichtung: in seinen im besten Sinne germanischen Gedichten findet man einen feierlichen orphifchen Klang und aus seinen Hhmnenartigen Naturgesängen strömt die Natur- liebe des Franziskus von Assisi. Die Reihe seiner philosophischen und weltanschaulichen Schrif­ten, Polemiken für brennende, geistige Probleme des TageS, hat mit der Zeit naturgemäß an Bedeutung eingebüht.

Hessischer Landgemeindeiag.

Der Vorstand des Hessischen Land­gemeindetags beschäftigte sich in feiner letz­ten Sitzung in Lauterbach u. a. auch mit der zufolge Weitung des Reichsfinanzministers durch das Landessinanzamt 'Darmstadt aufgeworfenen Frage der Alebertragung der Di en st - gefchäfte der AIn 1 ererheber auf die Gemeindekaffen. Er vertrat den grundsätz­lichen Standpunkt, dah die seit Jahrzehnten in Hessen bestehenden Alntererheberstellen im Inter­esse der Bevölkerung des flachen Landes unter allen Almständen bleiben müssen. Aus dem glei­chen Grunde aber müsse auch vermieden werden, dah die OBeigerung einer Gemeinde zur Aleber- nahme der Geschäfte der Alntererheber eine Auf­hebung der staatlichen Kasse wegen nicht aus­reichender Beschäftigung des betreffenden Alnter- erhebers oder aus sonstigen Gründen im Gefolge hat. In biefem Falle vertrat der Vorstand die Aussafsung, dah die Gemeinden, wenn auch mit schweren Bedenken, unter den von dem Land- gemeinbetag noch näher festzulegenbenBebin- gungen einer Alebertragung ber Alntererheber» gefchäfte auf bie Gemeinbekafsen zustimmen sollten.

Auch bkTteuaufftetluiig von Orts­tafeln. nne fk den Gemeinden letzthin auf Weitung des Ministers des Innern durch Rund- schreiben der Kreisämter angesonnen worden ist, war Gegenstand eingehender Beratung. Es wurde nicht verkannt, daß die Ausstellung neuer, auf weitere Sicht lesbarer Ortstafeln durchaus ein Gebot der modernen Derkehrsver» hältnisse bilde und sowohl im allgemeinen öffent- lichen, als auch im Interesse ber verkehrswerben- den größeren Gemeinden liege. Demgegenüber konnte aber auch kein Zweifel darüber bestei-en, daß die Anschaffungskosten ber Tafeln für die kleineren Gemeinden mit lediglich einigen Hundert Einwohnern eine erhebliche Belastung bedeuten und die- um so mehr, als diese Gemeinden an der Ausstellung der Tafeln überhaupt fein Inter­esse haben, da dort die bereits seit Jahren vor- handenen Ortstafeln für den Ortsverkehr und den normalen Durchgangsverkehr völlig genügen.

Der Vorstand beschloß deshalb, die Aufstellung neuer Ortstafeln auf Kosten der Gemeinden in Würdigung der neuzeitlichen verkehrstechnischen Erfordernisse nicht grundsätzlich abzulehnen, son­dern dahin zu wirken, daß den kleinen leistungs­schwachen Gemeinden die Anschaffungskosten von der Provinz ersetzt werden.

Hinsichtlich des auf dem Lande immer mehr überßsnb nehmenden, das ortsansässige Gewerbe schädigenden Wanderlagerwesens soll tm Interesse der Stärkung der einheimischen Steuer­kraft und der Verhütung weiterer Steuerausfälle ber Gemeinden daraus hingewirkt werden, daß die Wanderlagersteuer eine wesentliche Erhöhung erfährt und die Gemeinden zu einem großen Prozentsätze an dem Aufkommen an dieser Steuer beteiligt werden.

Wegen der außergewöhnlich hoch erscheinenden Gebühren ber Ober-Rechnungskammer für die Visitation von Gemeindeka ss en und Prüfung der Gemeinderechnungen will ber Land- a einem deka g Schritte unternehmen, um diese Ge- bühren auf ein für die Gemeinden erträglicheres Maß herabgesetzt zu wissen.

Wirtschaft.

* 5 Millionen Schuldverschreibun­gen der Kommunalen Landesbank Darmstadt. Das Hessische Gefamtministerium hat der Kommunalen Landesbank in Darmstadt die Genehmigung zur Ausgabe von achtprvzen- tigen Inhaberschuldverschreibung^n erteilt. Die Schuldverschreibungen dienen zur Beschaffung von Mitteln für kommunale Bedürfnisse. Die Anleihe wird ab 1. April 1929 mit jährlich 1 Prozent Be- rücksichttgung der ersparten Zinsen mit gleich- bleibenden Jahresleistungen getilgt. Die Bank kann die Anleihe ab 1. Juli 1933 mit viertel- jährlicher Kündigung ganz oder teilweise auf den nächstfolgenden Zinstermrn kündigen. Die Ein- löfimg erfolgt im Falle der Auslosung oder Kün­digung zum Nennwert. Die Befriedigung der Inhaber der Schuldverschreibungen wird vom Staate nicht gewährleiste'.

* Der Eisenerzb erabau im Lahn- Dillgebiet und Oberhessen. Die Lage aus dem Erzmarkt im Lahn- und Dillgebiet hat sich im Laufe des Augusts verschlechtert, weil die Nach­richten üüber die Beilegung des Streiks im schwedi­schen Erzgebiet das Geschäft nachteilig beeinflussen. Schwebende Verkaufsverhandlungen über Liefe­rung von Lahn- und Dillerzen an die Ruhröfen kamen infolgedessen nicht zum Abschluß. Es muß mit der Stillegung weiterer Gruben und der Ab­legung von Bergleuten gerechnet werden, sofern die versprochenen staatlichen Hilfsmaßnahmen noch weiter auf sich warten lassen.

Eiserne Eisenbahnpostwa gen über Sachlieferungskonto nach Frank­reich. Wie die Pariser Blätter mitteilen, soll demnächst ein von dem verunglückten Handels- minifter Bokanowski im Anschluß an die Zugkatastroph: von Le ManS außgearbeiteter Gesehentwurs über den Bau von 200 ganz aus Metall bc'tc'-enber Eisenbahnpostwagen von 20 Meter Länge eingebracht werden. 100 Wagen sollen von französischen Firmen gebaut werden und der Rest soll auf Sachlieferungskonto be­stellt werden. Die Ablieferung der Wagen habe bis Ende 1929 zu erfolgen. Das Budget des Post- Ministeriums sah ursprüng'ich den Bau von nur 20 Ganzmetallwagen vor.

* Gebr. Passavant G. m. b. H., Frank- f u r t a. 9)1. Die Seidenwarengroßfirma Gcbr. Pasiavant in Frankfurt a. M. sucht sich, nach der Deutschen Kon'eklion", im Wege des Moratoriums mit ihren Gläubigern zu einigen. Die Aktiven wer- den liquidiert und der Erlös, zu dem die Familie Pasfavant nötigenfalls Zuschüsse leisten will, wird an die Gläubiger, denen kein Verlust entstehen dürfte, verteilt. Man hofft, noch diesen Monat eine

erste Rate von 20 r. fv »ahlen zu können. Tas Enaros-Unlernehmen von Passaoant wird von der Gebr. E. O. S. Bing G. m. b. S). in Berlin, die mit Pasfavant fusioniert ist, fortgeführt.

e Deutsche Linoleum-Werke A.-G. Berlin. Die G.-V. genehmigte die bekannte Kapitalserhöhung um 10 auf 40 Mill. Mark, mit Bezugs recht von 3:1 zu 115 Proz. an die alten Aktionäre und halber Dividendenberech- tigung für bas laufende Geschäftsjahr. Die Ver­waltung stellte unter dem üblichen Vorbehalt auch auf daS erhöht: A.-K. wieder 15 Proz. Dividende in Aussicht. Die Kapitalserhöhung dient zur Abdeckung der bestehenden Verbind­lichkeiten und zur Verstärkung der Betriebs­mittel. 3m laufenden Jahre hat auch der AI ml ah weitere Erhöhungen er ähren. Dec Geschäftsgang bei den ausländischen Konzern-Gesellschaften sei durchaus zufriedenstellend.

Frankfurter Börse.

Frankfurts. W., 5. Sept. Tendenz: still und schwächer. Nachdem an der gestrigen Abcnd- börse, wenigstens auf verschiedenen Märkten, feste und lebhafte Stimmung geherrscht hatte, war die Haltung zu Beginn der heutigen Börse sehr lustlos und zurück haltend. Ts machte sich eine gewisse Ains icherhei t bemerkbar. Neue Orders waren nicht eingetroffen, auch baS Auslondinteresse ließ heute anscheinend nach, und die Spekulation zeigte in Anbetracht der Aln- gewißheit über die weitere Geldmarktentwicklung eher Abgabeneigung. Die immer noch feste Ten­denz der Neuhorker Börse blieb ohne Einfluß. Obwohl das Angebot nicht groß war. traten bei der herrschenden Aufnahmeunlust und Enge des Marktes überwiegend Kursrückgänge bis 2 Prozent ein, gegenüber der gestrigen Abend- bStfe. Am Elektromarkt waren auf Reali­sationen AEG und Felten je 0,5 Prozent, (Mfürei 0,75 Prozent, Licht und Kraft 2.5 Pro­zent und Siemens 1.5 Prozent abgeschwächt. Am Chemiemarkt waren I.-G.-Farben bei nur überaus geringem Angebot etwa 1 Prozent niedriger. Scheibeanstalt gaben 1,75 Prozent nach. Montan werte waren bei wieder nur sehr ruhigem Geschäft schwach, so Mannes­mann minus 1,75 Prozent. Für einige Bank­werte erhielt sich 3ntereffc. Berliner Handels- gesellfchall und. Diskonto-Gesellschaft zogen wei­ter geringfügig an. Dresdner Dank und Reichs­bank waren dagegen bis etwa 1 Proz. schwächer. Am Markte der Autoaktien waren Adlerwerke weiter angeboten und 2 Proz. niedriger. Leb­hafter gefragt waren Deutsche Linoleum mit plus 2 Proz. auf die Ausführungen in der gestrigen Generalversammlung. Deut ch« Anleihen lagen" still und behauptet. Am AuS!andrenten- markt entwickelte sich in Anatolier sehr leb­haftes Geschäft, bei Kursbesserungen von 0,50 bis 0,75 Prozent. Für Mazedonier wurde die Notiz bis auf weiteres eingestellt. 3m Verlaufe blieb die Stimmung unsicher und lustlos, und bei stillstem Geschäft bröckelten die Kurse überwie­gend bis etwa 1 Prozent ab. Lagesgeld war zu 7 Prozent etwas leichter. Am Devisenmarkt nannte man Reichsmark gegen Dollar 4.1966, gegen Pfund 20.369, London Kabel 4.8525, Paris 124.25, Mailand 92.65, Madrid 29.25, Holland 12.1013.

Berliner Börse.

Berlin, 5. Sept. (Eigener Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Für heute lagen Anregun­gen allgemeiner Natur so gut wie gar nicht vor. Im Vormittagsverkehr konnte man eher etwas höhere Taren hören, und in den DureauS war die Stimmung recht zuversichtlich. AIS zu Beginn der Börse sich aber herausstellte, daß so gut wie keine größeren neuen Orders eingetroffen waren, sah sich die Spekulation au Reali­sationen veranlaßt. Es kam auf fast allen Märkten, wenn auch in geringem Almfange, Ware heraus, die nur zu gedrückten Kursen Aus­nahme fand. Eine einheitliche Kürsgestaltung war aber nicht zu erkennen. Es waren meist ein- prozentige Kursveränderungen nach bciben Seiten gegenüber der gestrigen Aoendbörse zu verzeich­nen. Obwohl der Geldmarit etwas leichter war, hielt man einen Tagesgelbs ah von 6,5 bis 8,5 Prozent immer noch für reichlich hoch, und be­urteilt besonders die Lage des Termingeldmarktes als Aweifelhaft. Von wenigen Papieren abgesehen, war die Umfaß tätig leit sehr gering. Größere Veränderungen hatten Glanzstoff mit minus 8 Proz., Akkumulatoren mit minus 7, Ilse Bergbau und Adlerwerke mit je minus 3 Proz. Julius Berger, bei denen anscheinend die gestrige Aufsichtsratsmitteilung, daß keine KapitalerhöhungSpläne beständen, verstimmte, minus 3.5 Proz. Deutsche Linoleum auf die gestrige Generalversammlung plus 2 Prozent. Deutsche Anteilen sreunb'ich, später abbrodelnb. Ausländer ruhig. Die Notiz für Maze­

donier ist bis :f weiteres eingest eilt. da i>tc Haltung der griechllcyrn Regierung betreffs einer 21uftocrtung erst geklärt werden soll. Am Geldmarkt zahlte man für TageSglld 6,5 Proz. bis 8.5 Proz Monats gell» 8,25 oiS 9,5 Proz., Warenwechsel etwa 7 Proz. Der Verlauf neigte weiter überwiegend zur Schwäche, wobei außenpoli tische Betra tun gen mit- gesprachen haben dürften. Rückgänge von mehr als 1 Proz. waren aber nur selten festzustellen. So gingen Siemens etwa 2 Proz. und Polyphon etwa 5 Proz. unter Anlang um. Eine Ausnahme machten auch heute die unnotierten Kaliwerte, bei lebhaftem Geschält waren Kaliindustrie mit 252 und KrügerShall mit 215 Proz. gesucht

Aranksurter frktrcibeböric.

Frankfurt a M.. 5. Sept 2ün heu'igen Markt war die Stimmung lustlos und schwächer. Die Händler bekundeten Zurückhaltung. Da aber anderseits daS Angebot nicht lehr groß war. konnten sich die Preise meist behaupten 25 Pf schwächer lag Weizen, ebenso Werzenktoe und Roggenkleie etwas schwächer Es wurden notiert Weizen 23,50 bis 23.75; Roggen 22.75; Sommer- gerfte für Brauzwecke 25.40 bis 26; ml. Hafer 21.75 bis 22; McnS (gelb) für Futterzwecke 27 75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial- ^1 33.50 5iS 33.75; Roggenmehl 31.50 bis 32; Biteizenkleie 13 25: Roggenkleie 14 Mark Tendenz: flau.

Buntes Allerlei.

Messerstecherei unter Kindern.

3n Altliehegör icke (Kreis Königsberg in der Neumark- kam es zwischen ftoet 1 2 jah - rigen Schülern zu Streitigkeiten, in dcrcn Verlauf der eine seinen älteren Kame­raden durch einen Messerstich in die Brust lebensgefährlich t*rrleßte. Der Täter flüchtete, wurde aber nach kurzer Zeit im Walde festgen immen.

Großfeuer.

Roßlau, 5. Sept. (WTB. Funkspruch.) ßeutc Rocht entstand in der Holzhandlung und Sägewerk Richard Kohl G. m. b. S)., die 300 Arbeiter beschas. tigt, ein Großfeuer, zu dessen Bekämpfung die Feuerwehren aus Roßlau, Zerbst und Kothen, die flcfnmtc staatliche Ordnungspolizei und die technischc Rothilfe aus Dessau aufgeboten werden mußten Rach vierstündiger angestrengter Tätigkeit gelang er des Brandes Herr zu werden. Da» groß« Lager mit vielen fertigen Fässern, die Reserve Maschinenhalle und ein Teil der Böttcherei ist z e r stört. Man vermutet Brandstiftung. Der Schaden ist sehr groß, aber durch Versichert»», gedeckt.

Raubmord an einer Iran.

Berlin, 5. Sept. (WTB. Funkfpruch.) 3n Groosdors im Bezirk Schnei demuhl wurde die 53jährige Frau eines Arbeiter» rwn ihrem Sohn mit zertrümmertem Schädel und einem Knebel im Halle tot ausgef unden. Der Frau sind ihre Ersparnisse in Höhe von 300 Mk. geraubt worden.

Großes Alnßeil durch scheuende Pferde.

Auf der Heimfahrt von Lauen bürg in Pommern nach dem Dorfe Ossel wurden d.« Pferde des Landwirtes Schroder scheu und gingen durch. Schröder sprang vom Wagen und wurde schwer verletzt. Der aus dem Wagen geschleuderte Sohn SchröderS erlitt gleich­falls sehr schwere Verletzungen. 3m Dorfe Ossek überrannten die Pferde mit dem nachschleisenden Wagen Zwei Radlerin- n«n, von denen eine getötet wurde.

Die Nachforschungen Im polargebiel.

Der Flieger Ts chuchn ows ki orflärlc. einer Moskauer Meldung zufolge, dem Sorder- berichterstatter der Telegraphenagentur her Sow­jetunion, daß bei den Nachforschungen im Polargebiet die Schiffe jetzt nicht - mehr ausrichten könnten; die Hauptarbeit falle vielmehr den Flugzeugen zu. Gestern abend ver­ließ derKrassin" KingSbav, um die Flug- basiS auf den Sieben Inseln vorzubereiten, wo­hin sich Tschuchnowski mit seinem Flugzeug von KingSbav auS begeben wird.

Letzte Nachrichten.

Oer Reichspräsident in Berlin.

Berlin, 5. Sept. (WTB. Funkspruch.) Der Re.ichS Präsident ist, von München kom­mend, heute vormittag wieder in Berlin eingetroffen.

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