Ausgabe 
5.1.1928
 
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Die Aulonoinistenverfolgung im Maß

Oie Wetterlage.

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trüge* über ihn verhängte ®tfänqnl*ftrafe von 14 Jahren weiter ab^ubünen. 9x war bereit* zwei Jahre im Gc'ängnis. war aber kürzlich mit BcwüKrungs'rist aus freien Fuß gesetzt worben. Qlid) l ' _

muh er in* Gefängnis zurückkehren

Auskünfte an Private und

Oer Wolf im Schafspelz.

Don unterem 8 .Korrespondenten.

(Rachdruck. auch Quellenangabe, verboten?) Straßburg. 3. Oan. 1928.

TTlittnocfi. den t-Jan 25 E 7'a6enl>

bmemroidt. Rerchsprai-dent und

Die Revision des DaiveSplans.

-rankretchs vcdinqungen

Paris. 4. Jan. (WIB) 3n Kommentierung eines Artikels brr ..Deutschen BergmerkszeUung". in dem von der Tlolroenblgfeil einer Neurege­lung der Reparatlonsfrage die Rede ist. schreibttyceiflor. offenbar beeinflußt: Zur die französische Regierung bleibt die juristische Ba­sis der Reparationen der Londoner Zah­lungsplan in Höhe von 132 Milliarden Gold- marf. Z weiset »ohne weiß man in Frankreich sehr gut. baß bet Daroe»plan nur provisorisch ist. 3n der lat müßte der Baroes plan mehr als ein 3ahrhundert In Kraft bleiben, damit Deutsch­land seine ganze Schuld begleichen kann: aber die sranzSsische Regierung, die durch den Daroesplan mehr erhält, als sie an England und die vereinigten Staaten schuldet. hat kein 3n ter esse an fei­ner Revision. Sie roird also nurderFestsetzong der Lesamtschuld durch die Rcparationskom- mlffion zustimmen, wenn sie Frankreich gleiche Larantlen und gleichwertige Vor­teile bietet. Niemand kann Im Augenblick von der sranzSsischen Regierung veriangen. daß sie bk 3nltlatloe zu einer Revision ergreife oder baß sie bie 3nltlatioc aoberer Mächte unterstütze. Sie wird nur den Konzessionen, die man In London, in Washington und natürlich auch in Berlin wünscht, zustimmen, wenn Frankreich die Gewähr hat:

1. daß die späteren Zahlungen Deutschlands rest­los die sranzSsischen Zahlungen gegen­über England und die vereinigten Staaten decken:

2. baß bas französische Schatzamt die genügende Summe überweisen wird, um den Zinsendienst | i r die Inneren Anleihen, die Frankreich für seine Reparation ausgenommen Hal. zu bestrei­ten. Zeder Dian, der dieser doppelten Notwen- blgfelt nicht Rechnung trägt, wäre für Frankreich eine Enttäuschung, und bas Parlament und die öffentliche Meinung müßten Ihm energisch die Zu­stimmung versagen.

Fort mit der Besatzung!

Tie nennt Zwischenfälle im besetzten Rheinland, eigener Brahtberichi des (Siebener Anzeigers" Berlin, 5. San. Die sranzSsischen Offiziere, bie in Üanbou unb Kaiserslautern gerade in diesen Tagen wieder unliebsam von sich reden machten, indem sie als rücksichtslose Eroberer den deutschen ilinroobnem gegen üb ertrn len. haben ihrem tiunbe

und kann nicht vor März 1930 mit Bewährungs­frist srcigelallen werden.

Schweres Automobilunglück In Amerika.

Aus Cobalt (Ontario) wird gemeldet, daß ein Automobil In den Timtskamingvee stürzte und daß hierbei die sechs Insassen, dar­unter ein Farmer mit seiner firau und seinen drei Kindern ertranken.

Die Sprache verloren.

Aus vad Kreuznach wird gemeldet: Einem Suhrmann au» Morbach traf bei seinem Gefährt ein Holzstamm so unglücklich an Hai» und Äopf. haß er bewußtlos zu Boden sank. Als der verunglückte das Bewußtsein wiedererlangte, hatte er die spräche verloren

Lin Flugzeug in bet syrischen Wüste vermißt

Lin aus Kairo lommvnbe* Flugzeug mitSOcf a* gieren und Post mußte, wie aus Bagdad ge- ctbet wirb, rn der Düste 230 Meilen Vest-

eder gech TN Wncm au#qe*anteen Flugzeug g-lang c* n-.chl d-m Apparat avfeuh-bm 3kunmehr haben sich brr.

haben in Widerspruch hing.wiesen bet in der Fort- bauer der Besetzung liegt. In Gens sitzen tun al» gieichdenrchtigte Großmacht im *Xate mit den an-

O woifn 9» nn o im «nm s US*« Al'llMH«Hi X- «<KMr* Ovi jl «UHt* K« ><-<!!

bat die französische Negierung den versuch macht. Die XaHnrtx der Besetzung moralisch z, rechstettigen. um bie Theorie zu verfechten ob

Dor AtDci Jahren, im Augenblick de* Locarno- Abschlusses, war Wolf 'Delegierter der unter- eifäfsischen Radikalen aus dem Lyoner Partei« fongreß. Seine Schrift über »Das elsässische Problem" ist erst kürzl ch nock in den ..Sozia­listischen Monatsheften" ge.ool worden. Die (Tn- trtgen de* französtsch-nationalistischen Flügels.

merz

wegen beiru^i krischen verkauf» von G »treibe um, Tobe unb zur Konfiskation des vermögens. ?>roei Kaufleute wurden ebenfalls Aum Tode verurteilt. Sieben weitere AngeNaMe erhiel­ten verschiedene Freiheitsstrafen. Sechs Anpeklaote wurden freiaefprochen. Das Gericht beschloß, für voisakofs und lelefnln die Nichtanwendung

schwachen Füßen eine solche Theorie steht E» ist ichtießtich piychoivgsich verständlich, daß diese Militär» keine Diplomaten sind unb s i ch als Sieger fühlen obwohl Frankreich aus eigener Kraft ja gar nicht den Krieg gewon-

gegenüber glauben austreten zu können

Iber eben deshalb ist bie Fortdauer der Besetzung ein Unding. Zeder «ugenobck kann einen 3u*,d)«nfaU größeren Unrange» brin­gen. der die L'unu- in bas ganze künstliche Gebilde

können.

Oer Mexikoskandal in Washington.

Hearst widerruft seine Anklagen gegen die amerikanischen Lenatoren. ®a|bln0len,4. Ian. (®B.) Der frühere ame­rikanische Botschafter in Mexiko. Sheffield, der diesen Poften bi» vor kurzer Zeit bekleidete.wurde im Zusammenhang mit der Untersuchung über die sog Meriko-Dokumente, in denen schwere Anklagen gegen vier amerikanische Senatoren enthalten waren, vor den Senotsausschuß geloben. Der amerikanische Zeitung,könig Rondolph f) e a r st . gegen den in den legten Wochen zahlreiche Dorwürfe wegen der Der- üssentllchung diese» wahrscheinlich nicht aut h e n tifdien Material» erhoben wurden, und der nach Ansicht einiger Senatoren nunmehr gejroungen werden sollte, feinerfeit» feine gesamte briefliche und telegraphische Korrespondenz in dieser Angelegenheit dem Senoteousschuß oorzulegen. veröffentlicht heute In allen seinen Zeitungen eine lange Erklärung. In der er sein Bedauern ou»spricht. daß die vier Senatoren durch die Veröffentlichungen oer dachtigt wurden, chearst faak zu. die Entscheidung des 6enat»Qu»|d)u||e» al» endgültig und richtig anzu­nehmen und gibt die Möglichkeit ju, baß öle Do- tu mente unecht sind

als thtei Buge« SchrM |« viche- um des Srtdxn*. unb zwar mit bem eutopät- schen Äonrtntni durch Frankreich, mit bem briti­schen Imperium durch England unb mit den Ge­bieten bei Pacific durch Japan Ttan gtauK baß selbst, wenn Frankrr ch zögern sollte, diesen Dor'ch'ag anzunehmen, bie a oberen TH a 4 t e doch da» aroßzüg ge Anerl r:en der Dercimglen Staaten sympathisch aufnehmen und ernsthaft erwägen würden.

3m Ctantlbcpartemenl wurde erneut oetom. baß die Legierung der Verein.gten floaten «tanfrr<b die Erweiterung des foge.uirmte* Lovtvertrage* von 1W8 vorae^chlagen und als Antwort auf den von Brranö vorgelegtem Ent- wurl eine* Tert rage s zur Aechtung de» Kriege* eine« auf alle Länder anwendba r e n g Überreicht habe, der ledoch es immer noch geltenden, erst

der damals lahm gelegt schien, kmmren sie aber bei den ®an<er Zentralstellen der Partei des m jedem Stangen stets wachen Mißtrauens YIen alles .Bochist'ckche" bedienen, um Georg TBol» baÄ Signum des .Autonomiften" unb .^cpa- ratiftcr. aufzudrücken. Denn eüt lojw Mann heute oetbütert imb «U täuscht zuruck- »lebt, fo können nur Toren öarühet Sreube empfinden. Oder ein anderes Deispi^l für bic Llnnachaiebigkeit de* französischen RationaUs- mu*. die Verhöhnung m^> Verfemung der

Elsässischen Dolkspartei" tZeMrtmt). deren Führer es um des 5.*i<>cn< unb den katholischen Einheit willen bis zum hmlligen Tage versuchen, jedes Mißtrauen rn ihre Loyali­tät zu zerstreuen. Mas hilft es? Sre find doch schlech e Franzosen". .Deutschenfreunde-. .Pan- germanisren'. .Hetfershelfer des Heimatdienstes .

Da* Verhängnisvollste aber ist e*. daß sich heute der Kampf gegen die ellaß-lothring.'chen K-imdttreuen in* Dewand der Gerechtigkeit, der Justiz Neidet. Die Vorläufer dtefer Kampf- weise zeigten sich schon vor Jahren, als man bie Gerichte mobil machte, um den autonomtßt- fchen Blätternauf der Laiche zu liegen-. Die neuen Verfolgungen gehen unter der Flagge: ..Gefährdung de* Staatskredits" (so bei Prof. «Rosst, dem Ehefredakteur de* ..(JAMrer Ku­rier*-). ..Spionage in fremdem Sold" (so bei den Mitarbeitern Bulachs) oderAngriff auf die innere Sicherheit de* Staates" (bet den 14 Verhaftungen vom Stlvestertag). Da* Ver­trauen in die französische Rechtsprechung ist aber durch zahlreiche Er ahrungen derart erschüttert, daß kaum jemand daran glauben will, daß e* hier wirklich um Schutz von Recht unb Ge­setz geht. Unb bie Iubellieder der ausgehalte­nen französischen Propagandablätter tönen viel zu schrill, als daß man ihnen glaubt. Daß e* ihnen um Recht und Ruhe geht. «Wie man e* auch als blutigen Hohn empiindet, daß Po.n- cars in einem Schreiben an Den Präsidenten der ..Elsässischen Dvlkspartei" sich für die ver- fassungswidrige AuSnahmebrhandlung der deutschsprachigen Presse auf feine Sorge um bie deutfch-'ranMfare Versöhnung berultl)

Die Diktatur, die heute hier herrscht zum Leidwesen des e3ournal d Tllface" müssen wir bei dieser Kennzeichnung bleiben. wirkt auch deshalb so mittelallerlich. weil die Fran­zosen in allem Ernst annehmen, auf diese Weife, einen .guten" Ausfall der bevorstehenden Wahlen zur franzv'ifchen Kammer za erzwin­gen. Wir wollen nicht bestreiten, daß Diefe Aa'- peitfchuna der chauvinistifchen Instinkte In Innerfrankreich dem Poincore-KurS nüt­zen wird, aber hier zulande, wo zwar Zivil- tourage nicht ein selbstverständliche* Gut des Bürger* ist. aber der Sinn für saubere Verwalt nngSmethoden stark entwickelt ist. Dürfte die Wirkung ganz anders sein. AuS den bombastischen Sieaesaerichten der Pa­riser Blätter hört man ebenso wie auS den krampfhaft glüajeügcn Artikeln der .France de l'Sst'. De*Journal d'Alsace" und De* .Ioumal de l'Sst" die bange Frage: Wenn die Sache aber diesmal schief geht...?

Schiedsvertrag überreicht ocr nicht an Stelle de* immer noch geltenden, erft ein Iahr nach der Äünbigunfl ablaufenden Bryanoertrage* von 1914 treten falle.

eine moderne zur Sch.ichtuirn von St rett tg ketten geeignce Form vorfehe Rach Ansicht des Staatsoeparternent* würden die übrigen floaten unbedenNich einem solchen Vertrage zufttmmen

ziehung der Truppen hat. Sie wollen nicht hören, weif natürlich für ihr Heer bie Fort­dauer der Besetzung ein billiger Triumph ist.

Leider hat sich die deutsche Diplomatie damit ab­gefunden, daß irgendwelaze diplomatischen Schritte keinen Erfolg haben, solange die französischen Dahlen nicht vorbei sind. Wir entnehmen aber mit Befriedigung aus der starken Geste de» Reichspräsidenten, daß das Fahr 1928 nicht vor« übergehen wird, ohne daß wir unser Recht zu er­zwingen suchen. Unb von dem Ergebnis dieses Versuches wird es abhängen, wie künftighin die Temperatur zwischen Pari» und Berlin ist. Wenn Frankreich an seinem Standpunkt feftßält, dann besteht für uns keine Möglichkeit, eine Politik fortzusetzen, die auf eine Befried ung Europas abzielt.

Wie den Blättern mitgeteilt wird, ist sranzösi- scherseitv über die Vorfälle in Kaiserslautern eine Untersuchung zugesagt worden. Wegen der Vorkommnisse in Zweibrücken, wo französische Of­fizier« öffentliche Anlagen beschädigten, haben bie Franzosen sich entschuldigt unb eine B c« strafung der Schuldigen zugesagt.

Aus aller Well.

Todesstrafe für Unterschlagungen In Moskau.

Der Oberste Gerichtshof verurteilte den kauf­männischen Direktor der Getreideabteilung der Staatsbank Poljakosf und leinen Gehilsen leie« nin wegen Erteilung geheimer kom -

ber Amnestie nachzusuchen Für die beiden Kaufleute wurde bie Todesstrafe In zehnjährige (Belängnlsbaft um gewandelt.

Die Begnadigung de» Mörder» Böttcher abgelehnt.

In Mebereinflim.nung ml: fämt ichen Gnaden- tnstan.zen hat nunmehr auch der Iuftiz- Minister sich gegen das Gnadengesuch für den wegen der Raub- und Lustmorde an der Gräfin Lambsdorf und der Njährigen Senta Eckert zweimal »um Tode frmirtdlten Karl Böttcher gutachtlich entschieden. Die Akten find setzt an das preußische CtaatömtniRcmnn abqegangen. das In einer Kablnett*litzung die nitsiuUige Entscheidung über die Vollstreckung der Todesstrafe fällen wird. Die V-rteidiger haben, um einen Aufschub der Hinrichtung herbetzusührrn, in einer Eingabe ben Rechts- ausschuß des Landtag* angerufen. F» sie eine nochmalige Untersuchung Vüt ch r* au* feinen Geisteszustand t^antragen wollen.

Berlin ohne Rinder.

Ais Protest gegen die deabs.cht gtt Erhöhung ber Der Lerung»<.ebührm fue R:nder. die von j b *n Drehe gen:en für notwendig gehalten werden, j 'rnd au dem S:abt 'chen Schlacht- und V.ehhc*' die R r nbe r s ch l 2 ch ter ; n ben Streik ae trete- Die c ^ro--Schlachter bxe den tag* '. .hen 2uftr ab abz»:o hmen p* Leger, haben s.ch

abfltmmung soviel Qlnfl.'ng g; Rein. Frankreichs Verhängn .

Augen und Obren verschlossen Hal gegenüber dem natürlichen Verlangen ferner .lieben elsaß-lochringischen Brüder". Sinern neu­zeitlich emp indenden Menschen erscheint es fast unbegreiflich, daß man mit berart tollbcm Aaß über OKunner hersällt. die nichts anderes for­dern. als das. was nach dem .Minderhetten- recht" völli'chen Minoritäten zu steht. Die fran­zösischen Patrioten haben nichts anderes erreicht, als die ehrlich unb loyal Denkenden immer mehr zurückzustoßen. Der eben bekannt gewordene Rücktrttt eine* Manne* wie Georg W o I_f vorn parteipolrtilchen Leben ist ein Be spiel für die tragische Verkennung der Wirklichkeit auf französischer Seite. Man darf wohl daran er­innern. daß Geora Wels versucht hatte, zu­nächst einmal bie H e r r i o t Pa r t e i von ih.er zentralisttschen Engherzigkeit abzubringen, ihr zu zeigen, daß es durchaus zum Besten Gesamt­frankreichs-wäre. wenn dem elsasz-loth ingifchen Volke kulturell und verwal'ungsmäßig eine seinen lleberlieferrungen entsprechende Mög lichkeit freier Entfaltung gewk.hrt 'r.

tikirmlifft de» nordearopattchen Ttejdnickgediere» hat ganz Deutschtand überflutet unb weiteren Temperaturanstieg gebracht. Rur auf den Bergen

Militärflugzeuge auf bie Sache nach dem ver­mißten Flugzeug gemacht.

®roßfrurr am Niederrhein.

Au» Dinslaken (Reg.-Bez. Düfklbori) wird gemeldet: Am Donnerstag vormittag brach au» noch nicht reftaditIller Ursache in ben ctaUungen einer hiefigen Ve'itzung 5euer au», ba» an den großen J)<u- und Strohr orröten reiche Nahrung fand. Das ganze Gebäude brannte bet dem herttchen- den sturm dis auf die Untf a | |u n gs- mauern nieder. Auch b.-t anlchließenden Ladenlokale, ein Bhotogropden.-eschmt sowie ein Gemüse» und ein Radivgeschäft. wurden w>m Feuer ergriffen und stark in Mitteidenschatt gezogen. Da» Dachgeschoß di^er Gebäude brannte aus und die Wände ftürjien zum Teil ein. Die Feuerwehr mußte sich infolge de» etürme» in der Hauptsache auf die Sicherung der benachbarten näu- et beschränken, ma» ihr auch gelang. Der Schaden ist beträchtlich: Wenschenleden sirch glückttcherweife nicht zu schaden gekommen.

Absturz eine» französischen Militärflugzeuge».

Rach einer Havasweldung aus Dieben- hvf e n ist ein Militärflugzeug bet D edeaho^en aus 100 Meter Höhe abgestÜrzt. Der Pilot, ein Sergeant, fanb dabei den Tob. fein Be­gleiter. ein Unteroffizier, erlag nach feiner Einlieferung in da* Wikttärhospital feinen Verletzungen.

Hotelbrand Im Riefengebirge.

Aus Spindelmühle im Kiefengebirge wird gemeldet: In dem bekannten Spott- und lourißen orte St Beter, in der Kähe von Spindelmuhle, ist am Donnrrelag bas HotelÄlpenoUIo* b I s a u f dieGrundmauern nledergebrannt. Da» chotel hatte 20 Fremdenttmmer und war zur Feit de» Brandes von etwa 20 Gästen befetzt. Bisher konnte nicht feftgeftellt werden, ob jemand einen Unfall er­litten hat.

Mit dem Auto in die Gastroirtfchaft.

In ber Reujahrsnacht fuhr In Hamburg ein Autoomnibus. helfen Führer einer Kraftdroschke ausweichen wollte, in das Schaufenster einer Gastwirtschaft in ber Wllhelminen- flraße hinein unb wurde erst durch den zwischen i'en Schau enstern befindlichen Mittelpfeiler, dessen Kem ein schwerer eiserner Träger bildet, aufgehalten. Von den zahlreichen Gästen tn i er Wirtschaft erlitten sechs mehr ober weniger schwere Verletzungen, ^wei Frauen mußten mit Bein-. Kopf- und Inneren Verletzungen dem Hospital zuge ü$rt werden.

Ein russischer Naphthazug verunglückt.

Bei B n t u m (Kaukasien) ist ein aus Tiflis kom­mender Eisenbahnzug mit Naphthaprodukten in folge eines Bergsturzes verunglückt. Die Lokomo­tive stürzte um und 27 Tankwagen mit Naphtha unb Benzin verbrannten. (Eine Person kam habet um» Leben, außerdem trugen mehrere Mitglieder des Zugpersonals Brandwunden davon.

Fünf Todesopfer eine» Autounglück».

In den QHoraenüunvcn des Sonntag* ereignete stch einige Kilometer vor der Stadt Mantua (Oben:alten) ein schweres Automobilunglück. Ein 2lutomobil mit fünf Männern, die die Reusahrs- nacht auf dem Lande verbracht hatten unb nach ber Stadt zurückkehrten. stürzte in eine Grube. Vier Inf affen wurden auf der Stelle getötet; auch der Shaufseur wurde tödlich ver­letzt.

Engros-Schlächter in den Streik. 1670 Rinder fanden Mittwoch morgen keine Käufer.

Fräulein Strafrichter.

Rachdem im letzten Jahre mehrfach Frauen nach Ablegung der zweiten Prüfung zu Ge- richt*asfefforinnen ernannt worden wa­ren und rich'.erliche Befugnis an Berliner Zi­vilgerichten ausgeübt hatten, ist jetzt eine Gerichlsaf.e.forin zum ersten Male in Berlin auch mit dein Amte eines Strafrichters betraut worden. Die Gerichisafse Ioan, Fräulein Büß. ist vom 2. Januar 1928 ao als Mitglied der 1. Großen 6tra lammet be3 Landgetich.es l im Kriminalgeticht Moabit tätig.

Cntmünbigungeantraa gegen den Erzherzog von Anhalt.

Nach Slättcrmclbungcn aus Dessau Haden dir Schwester des früheren Herzogs Joachim Ernst, die Freifrau Marie Auguste von Lorn, verwitwete Prinzessin Joachim von Dreußen und sein Bruder Prinz Eugen von Anhalt, gegen Joachim Ernst den Antrag auf Entmündigung yestellt. Die Grunde zu diesem Schritt werden geheim gehalten. Auch die herzogliche Bermö^ensoerwaltung in Dessau ist nicht informiert. Ein ^iifammenßang mit dem bekannten Prozeß de» Berliner Kunsthändler» Gurlitt wegen der Provision von einer halben Million Mark für den verkauf von Kunstschätzen wird in Abrede gestellt. Offenbar handelt es sich um Streitigkeiten über die Apanage, die Joachim Ernst aue dem herzoglichen vermögen an seine Ge schwister zahlen soll.

Drei Opfer de» Plöner Set».

Am Dienstag sind vier Personen, die bie Eisdecke des großen Plöner Sees In Holstein betreten hatten, eingebrochen. Der Schulleiter. Direktor Windenbeck, und zwei Knaben sind dabei ertrunken.

Look muß wieder in» Gefängni».

Look, der f. 3- behauptet hatte den Aorbpol erreicht zu haben, hat einer Entscheidung des Obersten Gcttchtsho'e* zufolge die wegen Ve-

Ntdenchtagen. öte meist in Form von Regen nie­dergingen. Das umfangreiche Tief zieht oftroart» weiter. infolge dessen gelangen wir mehr unter den Ümftuß seiner Ruckseltenwirkung. Die vor- dringende maritime Polarlust gestaltet zunächst den Witterungscharakter unbeständig, außerdem wer« Den bte Temperaturen wieder langsam etwas zu- rückgehen. Riederfchtäge treten ebenfalls noch oer«! einzelt auf.

Wettervoraussage für Freitag: Veränderliches wechselnd wolkiges Wetter. Temperaturen zu­nächst wenig heränbert. doch später zurückgehend, noch vereinzelt Riederkchläge. lebhafte westlich*: bl* nordwestliche Winde.

Wttterungsaussichten für Samstag: Ruhige* Wetter, wolkig mit Au'hetterung. kälter, metl trocken.

Lusttemperaturen am 4. Januar: mittag» 2,9 Grad Celstu». abend» 1,!5 Grad Telsiu»: am 5 Januar: morgen» 3,8 Grad Celsius Mar.mum 3,2 Grad Cel» siu». Minimum 0.8 Grad Celsius. Erdtempera- türm in 10 Zentimeter Tiefe am 4. Januar: abend 1,2 Grab Celsius: am 5. Januar morgen»0,1 Grob Celsius Niederschläge 4,5 Millimeter

Em ftmuöflfAe* Blatt unterer Stadt Hai e* in feinerÄruj ibt*nuramcr so h.ng-ftrM. als tat ber gegenwärtig entbrannt: Kampf de* Staats­apparats gegen die ellaß-lothringischen Auto- nomiften auf eine .allzu lang« großmütiger Zoleranx gefolgt. .Dreta Herrtchasten getrauten sich alle* au verlangen, und bie Behörden bedlten sich, ihnen alles zu gewähren, was sie sorbetten." Im Ausland unb in der innertranzöstfchen Oeftentlichtett. de mtt unverantwortlichem Zynismus von ben Korre- fponbenlen bet französischem Presse über bte (ziele der H-imukbewrgung getäuscht toirb. sich dos sehr plausibel an, aber c* ist eben ettttach nicht wahr! Wie würbe e* sich sonst erklären, baß bic treuen Gefolgsmänn r Porn- car^s. die Tlbgevrbneten Frey unb Alt ors- s e r. vor etwa breiDiertd Iahrcn slrhentltch beim Minifterprälibenten wenigstens auf dem ®<biet der Schul- unb Sprachenpol tik einen Kurswechsel als unausweichlich fordern muß­ten? Und nicht erhielten! Wie hätte die Heimatbewegung immer extrem r werden können, fo baß bic jetzt verhafteten Männer, die Rolle. Schall, Fashauer usw. heute bn weitem nicht die entfchiedenste F^rm des Kampfe* orrtveten? Wie hätte es sonst sein können, daß g?rrd? in gut katholifchen. reichen Sau.mb:rf rn bie kommunistifche (!) Propoainda für Valls- ' efunden ß-Jt?

nis ist es, daß es

rgiWe ermäßigt würden. Da bie ngen sich zerschlagen haben, trafen die

ob dte Besterung der dentsch-srnn Milchen Be- < t v q 1 c l b 1t u n

abhängig sei. da kommen ihre

Ossiziere unb westen ihr nach

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