Tumen, Sport und Spiel
zu erzielen. Einen
Gießen zu seinem zweiten
Nachdruck verboten.
1Z Sortierung.
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(Fortsetzung folgt.)
Verhängnisse.
Vornan von Lieübet Dill.
Copyright by Martin Fenchtwanger, -alle (Saale).
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zeit gana oder -um $etl wieder vmckchwimfen. Auch tn den CBercimgten 6taalen tft das Der- mögen der ÄriegSgetoin nier m Den letzten Jahren wieder zuiamm.ngclchmolzen nicht weniger al» 3000 2ünenfaner. die wahrend bt» Krieges in he Reihe der TTiUtonatt eingerudt waren, haben seither ihr Bermbgen bi» aus den letzten Tent verloren. Natürlich rft e« anderen gelungen, sich zu befrnurten unb rchrr öteüung logar auÄ^ubauen. 3n Deutschland send efenfall» viele Kriegsvermögen wieder -erfreut worden. - ganz im Gegensatz zu ben großen dorischen Vermögen, die schon vor dem Krieg destcnteen und meist in Sachgütern angelt waren beten Wert sich nicht vermindert hat. So hat der Fürst Pleh zum mindesten Beine VermögenSembuße erlitten, obwohl ein großer Teil der ihm ge- bongen Kohlenfelder in dem zu Polen gehörigen Ä rette Pleß liegt. Auch die Fürsten Henckel- Donnersmarck und H 0 he n 10 he - O eh - ringen haben die größten Teile ihrer Reichtümer in Polens sie haben es jedoch verstanden, ihr Vermögen trotz allen politischen Umwälzungen zu erhalten.
.Halten Sie den Mund. Meine Frau beleidigen loste ich von keinem Menschen, auch nicht von Ihnen. Und wenn Sic sich einbilden, sich weiter hier so ausführen zu können, wie in der letzten Zett, bann können Sie gehen. Jawohl, ich meine da» ernsthaft. Entweder führen Sie sich auf arte zur Zett Madame Gantards, oder ich verzichte auf Ihre Dienste, fjaben Sie mich verstunden?'
Odette ergriff seinen Arm Aber menn Charles einmal zornig war, muhte er sich ausloben. Der Wütende ergriff Artemis beim Arm unb schad sie zur Tür hinaus, und Artemis versteh da» Zimmer indem sie zurückrief: ,Lch gehe. 3a, ich ßkhe. Aus der Stelle. Madame mag meine Arbeit machen, aber ihr werdet das bereuen/
Und die Tür flog ins Schloß-
Die beiden standen sich gegenüber.
Charles' Zorn war verraucht.
„Mein Gatt, Charles, was hast du getan*
„Was ich schon lange tun wist', sagte et. ,,»r paßt diese Person schon lange nicht mehr. 6* S* bärbet sich hier, als wenn sie die Madame wäre und nicht du. Ich habe schon lange zuaesehen. « hat in mir gekocht'. Ich verstehe nicht, daß man sich bk3 von ihr gefallen liefe. Wir werden lemonb ander, finden, unb damit gut."
„Um Gottes willen, Charles, höre mich doch an/
„Nein, ich habe sie satt. Dieses vorwurfsvolle lange Gesicht, diese Haltung, dieses Linmischen und Hineindrängen in unsere Angelegenheiten. Ist sie verrückt?" .
„Tharles. ich bitte dich
Die kam sie denn darauf, hier so aufoutreten?" '.Da, möchte ich dir |a erzählen."
Odette schloh die Tür und schob den Riegel vor Dann sagte sie. während sie au» ihrer Taille den Bries nahm:
Vorgestern kam der alte Iacqec hierher und brachte diesen Brief an. Er tat sehr wichtig, er glaubte, er Hütte etwas ganz Besondere, zur Auf» deckung der Spur beiaetragen. Artemis hörte davon. und nun fragte sie mich sortwährend. ob ich dir den Brief gezeigt hätte."
Charles hatte den Brief entfaltet und über- flog ihn.
Sic es sich herausnehmen, noch einmal zu sagen .
> . tft dann?" fragte Artemis Uner- tanb sie ha. ihrer Macht bewußt und
Giehen hatte die Reife nach Frankfurt-Bocken heim unternommen, um sein erstes diesjähriges Se- rienfpicl der Kreisklaste dort auszutragen. Nach Anstoß Gießens folgte offenes Feldfpiel, in dem Bockenheim etwas überlegen war. Bald konnte Bockenheim durch schönen Kopfball in Führung gehen. Die Gäste versuchen mit aller Macht den Ausgleich herzustellen, doch immer rettet die Der- teidigung in letzter Minute. Bockenheim erziette bald fein zweites Tor. Nach Seitenwechsel werden die Anstrengungen her Gaste mit einem schönen Tore belohnt. Bockenheim Hot merklich nachgelassen, doch gelingt es ihm, ein drittes und viertes Tor schön getretenen Eckball kann oeiten Tor verwandeln.
4X101 -Leier' -'0 ff. Kvdn voll-.
Der weiß noch nichts, sagte (tef) Artemis.
Sie brannte darauf, zu hören, was der alte Jacques für ein Geheimnis mit Madame gehabt hatte, und sie war wütend, weil man sie nicht ins Vertrauen zog. Madame Gontard hatte immer alles mit ihr besprochen.
Sie wird schon kommen, um mich kommt sie nicht herum, murmelte sie unb stieß ben eisernen Schürhaken in die Kohlen, daß die Funken sprühten.
Am anderen Morgen, als Herr Charles fröhlich pfeifenb im Hofe herumging und das neue Pferd einspannte, hielt sie cs nicht mehr aus.
„Was hat denn flerr Charles zu dem Brief gesagt?" fragte sie, als sie ben Kaffeetisch abdeckte.
Odette stand vor dem Geldschrank und suchte noch einem Aktenstück. Ohne sich umzudrchen, sagte Odette kurz: „Interessiert sie bas so, Artemis?"
„3a, bas interessiert mich", sagte Artemis unb setzte bic Tassen auf bas Tablett.
Odette antwortete nicht. Dann sagte sie leichthin, während sie die blauen Aktenstücke auseinander schichtete: „Sie sollten fith doch endlich das neu- fierige Fragen abgewvhnen, Artemis. E, gehört Idi nicht. Bei Madame Gontard haben Sie nie genial, sich in alles hineinzumischen/
„Bei Madame Gontard gab es auch keine Ge- heimniste", sagte Artemis.
„Was heißt das. was wollen Sie damit sagen? Odette sah der Alten in bas magere Gesicht. Arte inis hatte einen entschlossenen 3ug um den Mund
„Ich habe ben Herrn Charles aufgezogen", sagte Artemis, „unb ich habe ihn lieb wie einen Sohn, und ich poste auf. Verstehen Eie .. /
„Nein, bas verstehe ich wirklich nicht. Aus was wollen Sie benn oufpastsn?"
„Aus dos. was hinter seinem Rücken vorgeht . sagte Artemis kalt unb sah die junge 5rau mit ihren grellen, funtelnben Augen an.
Die ein 'Raubtier, dachte Odette. Unb sie be-
„Dann müssen wir uns trennen, so leid mir bas tut."
„Was? ... Was sagen Sie do? rief Artemis, und ihr leberrarbenes Gesicht färbte sich dunkel- rot. „Sie wollen mich wohl jortjagen? Mich, die einzige im Hause, bic auf Ordnung hält, die Ihre Kinder erzogen hat. um die Sie sich nie gekümmert haben, die Ihnen di« Wirtschaft geführt hat. von der Sie nie etwas verstanden hoben, die Den Mund gehalten hat. als es Ihnen an den Äragen ..." . . ..
„Was ist denn hier los?" fragte ein tK|c. ruhige Stimme plötzlich Charles stand auf der -schwelle, einen Sattel über dem Ann. Er schaute oerrounbert von einer zur anberen. Die beiden Frauen schwiegen, unb während bic alte Artemis wie zu Stein erstarrte, trat Dbetic vor und sagte mit bebender Stimme: ,Lch wurde hier in meinem eigenen Hause behandelt von dieser da .. /
„Artemis", rief Charles, „was fällt Ihnen em? Was haben Sie mit meiner Frau?"
Aus ben schillernden Augen schoß em Blitz, der über die Köpfe der beiden hinzüngette. Artemis vrefete die Lippen fest aufeinander und schwieg.
,Lch habe Sie gefragt, Artemis ... bitte, geben Sie Antwort/
„Herr Charles, es ist bester, wenn ich keine Antwort gebe", jagte die Alte.
„Was soll bas heißen?"
„Ich bin im House nur ein Dienstbote unb habe nichts zu sogen. Die dicke Marie, die schläft am hellen Tage, die sitzt hinter ihrer Theke unb hökett, was bas Zeug hält. Die sieht nichts. Was kann ich dafür, daß ich Helle Augen habe unb sehe, was bic anberen nicht sehen? Man wirst mir vor, ich fei neugierig? O nein, ich kümmere mich nur um bas Haus. Ich habe meine Arbeit gern getan für Ma bame Gontard unb für Herrn Charles, und ich tue sie auch weiter noch, weil ich weiß, wenn ich gehe, bann kommt etwa?, bas Sie bereuen wer ben, unb das will ich nicht!"
„Ich verstehe gar nicht, was die ba für ein 3«ug schwatzt", sagte Charles, der von einer zur andern jd)aiitc. _
„Ja, Herr Charles es wäre bester für eie. wenn Sie meine Augen hätten/ _
Charles warf ben Sattel auf _bas Sofa. Er stemmte die beiden Fäuste in die Seiten unb rief:
Charles kam abends von der Jagd. Müde, aber erfrischt. Cr zog die schweren, lehmbespritzten unb schneebedeckten Stiefel aus und erzählte von der Treibjagd. Cr hatte ein Wildschwein erlegt unb trug einen grünen Dusch am Hut. Cr war glücklich unb guter Laune.
„Laß eine Flasche Burgunder heraufholen zum Essen", meinte cr. Odette schickte die Flamin in ben Keller. Cs gab Sauerkraut unb Bratwurst, sein Llelstingsestcn. Er war einmal in Deutschland gewesen und schwärmte seitdem für dieses schwere Glicht, bas Odette kaum berührte.
Deshalb fiel es ihm auch nicht auf, baß Dbetic faft nichts aß. Ihm schmeckte es um so besser. Er liefe bie Flasche Burgunder herüberbringen in sein B- reau. Und wahrenv cr sich mit bei Zcituna auf bem Sofa ausstreckte, den Wein neben sich hatte, und Odette mit ihrer Tapisserie unter der Hängelampe saß, sagte cr:
„Weißt du, Odette, so ein Iogdtag macht mich immer wieder wie neu. Ich fühle mich zehn Jahre verssingt, so durchgcarbeitet. Die schweren Aecker. bas Jagen und Treiben--unb bann der Wold,
bas Frühstück im Freien unb diese Lust. — Aber du lrinkst sa gar nicht, Odette?"
„Doch, doch. Sie lächelte und hob ihr Glas.
Ich rann es ihm heute nicht sagen, dachte sie. Dann schiöst er wieder nicht ein. Morgen ist auch noch Zelt.
Am nächsten Morgen beim Frühstück brachte ein Bote des Architekten die Baupläne, unb Charles Dcnicfte sich in die Zeichnungen. Dann nahm er feine Mütze und ging auf das Bureau des Archttek- len. Cr kam spät 311 Tisch, aß rasch und mußte nach Tisch gleich wieder zur Stadt. Um ein Uhr war
Vic 2.3ugcnb spielte Itari geschwächt gegen Leihgestern- 1. Jugend unb verlor trotz großer Kleberlegenhett 1:2, durch ihren schuhschwachen Sturm.
D. f. B.
Liga—W.S.B. 2 1.
Liga-Reserve- Ober-Schmitten I 2 2.
A.H.-V.f.R. Lich II 4:!
1. Ogb.—l. 3gb. Vutzbach 3.2.
2. 3gb.- 3gb. Steinberg 1:2.
3. 3gb.—1. 3gb. Leihgestern 0:8.
2. Schüler— 1. Schüler Leihgestern 1:4.
Das im Mittelpunkt der „1. Wetzlarer Kampfspiele" stehende FußballgefellfchaftSfpiel Weh- lorer Sportverein-Liga gegen V.f.B.-Liga konnte Gießen mit 2:1 für sich entscheiden. Befriedigen konnte das Treffen verhältnismäßig nur wenig, da beiderseits viel zu hart gespielt wurde. Schon in der 2. Minute gelang es V.f.D. nach planvoll borgetragenen Angriff uxm Führungstor einzu- fenden. Roch einige Zert zeigte V.s.B. den besseren Fußball, ließ sich aber langsam das hohe Spiel des Gegner- aufdrängen. Obgleich Wetzlar dadurch etwas auftam, arbeitete V.f.B. trotzdem die größere Zahl von Torchancen heraus, die aber sämtlich ausgelassen wurden. Dagegen gelang es dem Sportverein infolge eines Miß- verständnisies der Gießener Verteidigung, den Ausgleich zu erzielen. Rach dem Wechsel kämpfte die V.s.B.-Gls mit Eifer um den Sieg und zeigte sich dem Gegner längere Zeit uberleaen. Wetzlar konnte sich nur mit Hilfe einer zahlenmäßig verstärkten Berteidiguüg der wuchtigen Angriffe Gießens erwehren, vermochte aber nicht zu verhindern, daß V.f.D erneut in Führung gjng. Während Gießen ein dritte« Tor nicht gewertet bekam, wäre der Platzmannschaft in der letzten Minute beinahe oer Ausgleich gelungen. Einen ihr wegen angeblichen Handspiels eines Gießener Verteidigers zu Unrecht zuge- sprochenen Elfmeter hielt Völker im D.f.B- Tor in glänzender Manier. Die stark ersatz- geschwächte D.f.B.-Glf darf den Sieg als einen vollen Erfolg buchen.
Die Liga-Reserve hatte die erste Elf deS Sportvereins Ober-Schmitten bei Ridda hierher verpflichtet. Das Treffen, in dem sich Ober-Schmitten als ein unerwartet starker Gegner zeigte, endete 2:2.
Die .Dritte" beteiligte sich nicht, wie vorausgesagt. an dem Pokolturnier des Wetzlarer Sportvereins.
Die A H.-Mannschaft hatte mit dem V. f. R. Lick einen Spielabfchlutz getätigt. Das gegen bic Aktiven Lich» erzwungene 4:4-Resultal bedeutet einen hoch cinzuschätzcnfen Achtungserfolg der überaus eifrigen „Alten Herren'.
Die erste Jugend trug gegen die gleiche deS D f.R. Vutzbach auf dortigem Platz ihr zweites Pflichtspiel au«. Gießen, das infolge Herausstel- lung eines Spieler- zahlenmäßig geschwächt war. konnte dank feiner technischen Ueberlezenheit den körperlich stärkeren Gegner mit 3:2 schlagen.
ihr erstes Pflichttp-el aus. /hr Gegner war Steinbergs erste Jugend, die durch größeren Eifer einen glücklichen 2:0-6ieg baoontrug.
Die dritte 3ugenbelf tnrn in ^'ch^stern gegen besten erste Iagendmannfchaft em De^ellschrftt- ftnel aus Die schwach zufamm.ngeste.lte^L. f.-v.- Wannfcha't konnte trotz größtem ® er bu 0:8- Niederlage, die vorauSzuseyen war, nicht Der» ^'Auch die zweite Schülermwrnschaft mutzte sich ber ersten Schule reif Leihgesterns, in btt sich eine Anzahl Iugendfpieltt befand, mit 0: 4 beugen.
Fußball in Heuchelheim.
Sportverein Heuchelheim 1920 I. — 5-C. Gladenbach L 7.-0.
3n einem Gesellschaftsspiel trafen sich <m Sonntag obengenannte Mannschaften auf bem Sportplatz „©eiertberg“. Die Gäste, welche tn>ri- ges Jahr noch in ber Liga spielten, enttäuschten sehr. Gefallen formte nur ber Tormann, welcher sehr gut war. unb ber rechte Verteidiger. Läuferreihe und Sturm waren ganz und gar nicht auf ber Höbe. Die Heuchelheimer waren dem Gegner in jeder Beziehung überlegen. De- onders der Sturm kombinierte und schoß, daß es eine Lust war. Am gefährlichsten war ber Snnenfturm. Die Läuferreihe samt dferleibtgung war jeder Lage gewachsen. Troy des heißen Wetters legten beide Mannschaften zu Beginn ein siotteS Tempo vor. Heuchelheim drückt mächtig doch Gladenbach verteidigt mit Geschick. Aber bald ist das erste Tor fällig, bem auch halb daS »weite durch Fehler des Tormanns folgt Heuchelheim ist weiter überlegen und legt dis zur Halbzeit noch brei weitere Tore vor. Rach btt Hafozeit wird das Spiel etwa« verteilter da Heuchelheim in Anbetracht des sicheren Siege» etwas nachläßt. Doch bald übev- nahm es wieder das Kommando. Bis zum Schluß kann cs noch zweimal erfolgreich sein, während Gladenbach nicht einmal zum Ehrentor fommt. Schiedsrichter Kreiling V. f. D. Gießen, war bem fairen Spiel ein gerechter Leiter.
Die Jugend spielte trotz ileberlegenbeit gegen die Jugend von Rieder-Weifel 0: 0 unentschieden.
Die Schüler hatten in den Schülern von, Großen-Buseck keinen ebenbürtigen Gegner. Obwohl sie nur mit 2:0 gewannen, waren sie doch derartig überlegen, bah der Gegner nie au» seiner Spielhälfte herauSkcrm.
Arbeiier-Turn- und Sporrbund.
Bockenheim I. — Gießen I. 4:2.
Handball der O. T.
Die zweite Mannschaft des Männerturnoerein« unternahm eine Fahrt nach Burg-Rtedergemün- den und fhielte dort gegen die erste Mannschaft des Turnvereins. Das Resultat von 7:1 entspricht wohl dem Spielverlauf. Ohne das Verdienst der Gemündener schmälern zu wollen, muh ge agt Werfen, daß die Männerturner ihrem Gegner weit überlegen waren. Das Spiel selbst, tvelches als Freundschaftsspiel abgetragen wurde, wurde von beiden Mannschaften in der ritterlichsten Art durchgeführt und fand bei den Zuschauern volle Sympathie. Ebenso war die Leitung des Schiedsrichters einwandfrei.
Die Kleinsten der Kleinen spielten in Großen- Linden und konnten mit einem 1:3-6teg den Schulern von dort das Rachsehen geben.
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
6. Die Ligamannschaft der Spielvereinigung 1900 konnte das Rückspiel gegen .Jugend 06' in Betzdorf mit 4:3 siegreich gestallen
Gießen stellte die technisch und taktisch weit feilere Mannschaft, obwohl Betzdorf pur ersten Klasse und 1900 nur zur zlveiten Klasse gehört. Schon gleich nach Beginn erzielte Betzdorf mefe orrc Ecken von denen eine nach längerem Geplänkel zum ersten Tor für ben Gastgeber führte und als kurz darauf Betzdors ein zwettesmal erfolgreich war, glaubte man schon an eine hnhe Rieberlage der Gießener. Das Blatt wendete sich aber. 1900 gewann durch besseres Zusammenspiel an Boden. Zwei Prachtschüssc de« Gießener Mittelläusert landeten unhaltbar in den Maschen. Halbzeit 2.2.
Rach der Pause kam Betzdorf zu einem dritten Erfolg. Das ausnahmsweise gute Zusammenspiel der Gießener brachte die Betzdorfer mit der Zeit aber ganz aus dem Konzept. Dep Gießener Mittelstürmer schoß ben Ausgleich und kur» darauf der Halblinke für 1900 den SiegeS- b^r ben au»gcbliebenen Schiedsrichter amtierte ein Herr vom Platzveretn tn wenig zufriedenstellender Weise r....
I Den am Spiel teilnehmenden 1900cm gebührt ein Gefmntlob hatte doch eine verhältnismäßig f toetl stärkere Mannschaft da» Vorspiel hier in Gießen 4:2 verloren.
' Die Ligareserve der Vereinigten spielte vn Cappel bei Marburg. Rach schönem ausgeglichenem Spiel trennte man sich mit einem Unentschieden 2:2 (1:1).
Da» vorgesehene Spiel ber dritten Mannschaft gegen Daubringens erste Mannschaft kam nicht zum Austrag.
Die Iugendmannschaften wurden jebeSmal nur zweiter Sieger.
Die 1. 3ugenb verlor gegen die 1. Jugend von Hanau 93 0:1. Der Sieg der Gäste war verdient.
Bei der Schillerbegegnung war 1900 der ilebcr- Icgene, verlor aber durch ein Eigentor 1:2. Diese Spiele verliefen m bester Harmonie.
Der erste Sonntag der Nachrunde in den Le zirksklasfen führte in der ersten Klaffe am Sonntag in Lollar Wiefeck I. geaen Lollar I. zusom- men. Allgemein war man auf den Ausgang dieses Spieles gespannt. Nach Anstofe entwickelte sich ein offenes Feldfpiel. Mehr und mehr bildete sich jedoch bald die kechnisck-e Ueberleacnhcit der Gäste heraus, welche zu einigen Cckcn führte. In der 17 Minute wurde eine gut getretene Ecke von einem Verteidiger der Platzbesitzer in Bedrängnis mit den Händen ins eigene Tor gelenkt. Lollar bringt jetzt eine härtere Note ins Spiel, welches zu einer Menge Strafstöße führt. Wiefeck hat noch manche Chance, die ausgclaffen oder vermuffclt wird. Nach Seitenwechsel ist Lollar in Front, doch will es nicht gelingen, das Schlußtrio der Gälte zu überwinden. Auch Wiefeck kann trotz aller An- ftrengungen und Gelegenheiten nicht mehr erreichen. Gegen Schluß muß cs sich sogar gefallen lassen, von den immer härter spielenden Lollarern in seine Spiclhälftc gebannt zu werden. Wieseck blieb mit 1:0 Sieger. __________________
vor allen Dmgtt ber ?
nt», kaufte groß« Ko e w v™*?;
nisch geworbenen Teil Oferschlesiens unb grün- bete schließlich bas Bankhaus Saftightmt. ba« feine gesamten Wirtschaft-Unternehmungen zu. farnmenfafete Aber mit bem Gelb, das ft ter- biente ging er ganz anders al» Hugo vtrnne« um bellen bescheibene Leben-ballung such mc geändert hatte. Gaftiglioni heiratete eine ber schönsten Wiener Schauspielerinnen, kaufte sich Paläste, legte lich etne Gemäldegalerie an, bte viele Milliouen Mart teert war, unb gab ba» Geld, das ihm leicht zugesiossen toar. ebenso leicht wieder aus. Dann folgten verlustreiche Geschäfte, eine Palastrevolution in ber Wiener Finan^wcll, bte ihn auA der Depositenbank hinausbeförverie, und schließlich Strafanzeigen. VergebcnS suchte man nach verschwundenen Aktienpaketen, eine Angelegenheit, bte ebensowenig geeignet toar, seinen Kredit zu heben, tote bie verlustreichen Frankenspekulationen. bte auch bei diesem Finanz- magnaten nicht fehlten.
3n allen Ländern sind Krtegsaewinne, die vom Glück begünstigte, meist junge Männer machten, durch bte wirtschaftlichen Krisen ber RachkriegS-
Raonheim L — Sietzen fi>. 2rt).
Gießen Ib war in Naunheim z» Gast Gießen lieferte den Naunheimern abermals ein ebenbürtiges Spiel. Erst in der zweiten Halbzeit^ kam Naunheim mehr in Front unb konnte bis Sch uß mit viel Glück zwei Tore erzielen und so mit 2:0 ben Platz als Sieger verlassen.
Heuchelheim L — Wetzlar L 1:2.
Wetzlar war in Heuchelheim zu Gast. Die Gaste zeigten, daß sie wieder tm Kommen sind. In gleichwertigem Spiel fah man Weylar beim Schlutzpsiff mit 2:1 als Sieger.
Nobheim 1. hatte Leun L zu Gast. Hier kam ein ausgesprochenes Kompffpiel zum Austrag. Selbe Mannschaften, technisch und fpielerifch gleichwertig, lieferten sich em überscharfes Spiel. Kurz nach der Pause ging Leun in Führung, bem Kob- Heim kurz vor öchluß. durch Elfmeter, den Ausgleich entgegensetzte.
Auch in Daubringen gab es ein Unentschieden. Hachborn lieferte bem Blatzdelitzer ein gleichwertige, Spul Bald nach Anstofe ging Hachborn in Rufe rung, dem die Platzbesitzer M, Halbzeit den Ausgleich entgegensetzten. Nach Haldzett war Daubrin- gen tonangebend, konnte ftboch nichts mehr erreichen.
Hungen L — Grofeen Linden l. 3:4.
Großen.Linden war in Hungen. Nach Anstoß der Platzbesitzer folgte offenes Feldspiel. Bald atnp Hungen in ^üfeung, bem kurz darauf der Ausgleich durch die Gäste folgte. Bis Halbzeit er-ielten beide Parteien noch fe zwei Tore. Nach Halbzeit eben falls ausgcgllchencs SpieL Bei Schluß stand das Nefullat 4:3 für Grotzen-Lindeo.
wieseck IL — Jliebergkme» I 1A
Niedergirmes, bas fein erstes Serienfpiel in B« ferf austrug, zeigte sich hier von feiner besten Seite In ber ersten Halbzeit war ausgcglicheite» Solei Ncfultat 1:1. Nach Seitenwechsel würben bte Säfte mehr unb mehr überlegen. Zwettnol noch gelang es ihnen, ben Sdjlufemann ber Plotzbesitzer zu überwinden und fo mit obigem Resultat bte ersten Punkte mit nach Hause zu nehmen
Naunheims Jugend konnte in Klein Linden gegen die dortige Jugend mit viel Glück ben Platz als Sieger verlassen. Resultat 4:5.
Leuns Iugenb holte sich in Treis gegen bte bärtige Iugenb eine 3:Y-Nieberlage.
Wiesecks Iuacnb hatte den Neuling (Brinberg zu Gast Auch hier mußten bie Gäste eine empfindliche 5.1-Nleberlage hinnehmen.
Wiefeck Schüler — Grofeen-Anden Schüler. M für Wiefeck.
Su66a(krge6niffe im Sejirf Raffel:
Sportklub 03 Kastel — Tura Kassel 5:1.
Kurhesten Rafiel — Darmstadt 9ö 6:1. Hessen 09 — Oesterrvde 7:1.
Fußball im Bezirk Main-Hessen.
(Orgeb ntffe vom Sam-tag.)
Gruppe Main:
Grnttachr Frankfurt — F. Vgg. 03 Fecheichetn 3 1. Vikfori-2 Aschaffenburg — Rot-Weiß Fvankf 0: 5. Offenbacher Kicker» — Unten Riederrad 1:0. (Sermama Bieber - 5. 6.93 ftanau 3:0.
Sptel-Vgg. 1860/94 Hanau — F. S. B Franks. 1:6.
Gruppe Hesteu:
I Sport-G«n. Höchst — Wvnnatta Worms 2 8. V. s. L. Reu-Äsenburg — Hasfta Brnaen 4: L Sptel^Dgg. Arfelligen — S. D. Wesbafen 1:5. Alemannia Worms — F. S. D. 06 Matez 1:2.
tänberfampf
Deutschland — Frankreich 84:64.
3m Länderkampf standen sich Deutschland — Frankreich im Deutschen Stadion zu Grünewald zum dritten Male gegenüber. Die beiden Sprintstorcken fielen ertvartungsgemäß an Deutschland lieber 100 Meier Hegte »ort» tn 10.8 leicht vor Ionalh 3n der 200-Meker-Strecke schob sich zwischen bem in 21L Sek. Hegenfen Körnig und Houben noch Lerbonney tm Ziel vor dem deutschen Altmeister. Die 400 Meier wann Büchner, auf der dritten Dahn laufend, stets unbedrängt in der neuen deutschen Rekordzeit von 47.8 mit 10 Meter Bor- formte vor Sterz und den Franzofen OKouTtne» unb Dupont. In ben Mittelstrecken starteten die Favoriten Dr.Peltzer und S^ra Martin nicht, lieber 800 Meter stand Vngelhardl glanzend durch unb gewann ba» Rennen mit
____ sich abenbs bei ber Suppe gegenüber saßen, schaute Artemis ron einem tum anderen, aber Herr Charles iah nih.q unb forgto • 'rviv Frau Odette legte ihm von dem 'Bruten cn "nd war besorgt, daß er von bem Burgunder nahm.


