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städter sehr und konnten bis zum Schluß gleich­ziehen.

Damen-Posisporiverein Frankfurt a. 2H. gegen Mannheim 2:1 (1:1).

Zum Rückspiel und gleichzeitig um die Ent­scheidung der südd. Meisterschaften für Damen der DSB. weilte der Frankfurter Postsportverein gestern bei dem CB. f. R. Mannheim. 2m Gegensatz zum Vorspiel, das durch den Schnee stark die Leistungen beeinträchtigt hatte, war das Ent­scheidungsspiel fast immer vollkommen ausge­glichen. Es wurden sehr schöne Angriffe au' beiden Seiten gezeigt, und bis zur Halbzeit stand das Spiel noch unentschieden 1:1. Rach Halbzeit drückten die Frankfurter Damen sehr stark, und nach prachtvoller Gegenwehr mußten sich die Mannheimer Sportlerinnen mit 2:1 ge­schlagen geben. Postsportverein Frankfurt ist so­mit Süddeutscher Meister.

Oer Iußballänderkampf Belgien gegen Holland der nm Sonntag in Antwerpen ausgetragen wurde, endete 1:0 für die Belgier. Während des Spieles stürzte die Mitteltribüne ein; etwa 40 Personen wurden verletzt.

Neuer Oauersiug-Weltrekord.

Der Weltrekord im Dauerflug, der mit 52 Stunden 22 Minuten 32 Sekunden von den deutschen Fliegern Edzard und R i st i c z auf einem Iunkersflugzeug in einem Pendelflug zwi­schen Dessau und Leipzig vom 3. bis 5. August aufgestellt worden war, ist nach einem Tele­gramm aus 2 a ck s v n v i l l e von den amerika­nischen Fliegern Haldeman und Stimson gebrochen worden. Die beiden Flieger landeten am Freitag mittag um 1 Tlhr 14 Minuten 10 Sekunden und eine Meile vom Startpunlt in 2 acksonville entfernt. Als die Piloten den deutschen Weltrekord erreicht hatten, befanden sie sich nahezu in 4000 Fuß Höhe und sieben Meilen vom Startplatz entfernt. Sie stießen je­doch hier auf widrige Luftströmungen unter dem wolkenbedeckten Himmel und gingen nach Er­reichung ihres Ziels nieder. Die amtlichen Mes­sungen ergaben, daß Haldeman und Stimson auf ihrem EinkxÄer 53 Stunden 36 Minuten und 41 Sekunden in der Luft gewesen waren. Der Weltrekord von Edzard und R i - sticz mit 52:22:32 Stunden ist damit um 74 Minuten 9 Sekunden übertroffen worden. Bei ihrer Landung hatten die Flieger noch Benzin- vcrrat in Reserve. Haldeman ist der bekannte Pilot, der im Vorjahre mit der Amerikanerin Ruth G l d e r s einen Ozeanflug wagte. Der Apparat muhte damals vor der portugiesischen Küste niedergehen, beide Insassen konnten aber unter glücklichen Umständen gerettet werden. Der zweite Pilot. S t i m s o n, ist Flugzeugfabrikant.

Heuer Schnelligkeits-Flugwelirekord.

De Bernardi erreicht 512,776 Stundenkilometer.

Auf dem drei Kilometer langen Dreieckskurs der vorjährigen Schneiderpokalstrecke am Lido unter­nahm am Freitag der Italiener de Bernardi den Angriff auf den von ihm gehaltenen Schnelligkeits- Flugweltrekord. Der Versuch ging in Gegenwart der Amtlichen Sportzeugen sowie in Anwesenheit eng­lischer und amerikanischer Luftsachverständiger vor sich. De Bernardi erreichte auf seinem Maechi M 52« Wasserflugzeug, das mit einem Fiat->8-3-Motor ausgerüstet ist, eine Durchschnitts-Stundengeschwin' digkeit von 512,776 Kilometer und übertraf damit seinen eigenen am 14. November v. I. aufgestellten Weltrekord für Wasser- und Landflugzeuge mit 4t9,290 Kilometer um 33,486 Kilometer.

f Oxford Cambridge.

Gpmbridge gewinnt überlegen den Ruderwettkampf.

Auf der traditionellen Rennstrecke auf der Themse erfuhr der klassische Ruderzweikampf der Universi- tätcmannschaften von O.xsord und Cam­bridge im Achter am Samstag seine 79. Wieder­holung. Das Interesse der Londoner für den popu­lären sportlichen Wettkampf war, wie in den frühe­ren Jahren, außerordentlich groß. Trotz der frühen Morgenstunde, zu der der Start erfolgte, umsäum­ten Hunderttausende die Ufer der 6850 Meter lan­gen Rennstrecke. Die Unioersitätsmannschaft von Cambridge startete als Favorit, und die Hellblauen erfüllten durch einen glatten Sieg die Hoffnungen ihrer zahlreichen Anhänger. Bom Start bis zmn Ziel lag Cambridge in Führung, und schon auf halber Strecke mar ihnen der Erfolg sicher. Alle Anstrengungen des Oxfordachters blieben wirkungs­los. Auch ein letzter verzweifelter Spurtversuch konnte die Niederlage nicht verhindern. Cam­bridge siegte leicht mit zehn Län­gen Vorsprung in 20 Minuten 25 S e - 'und en. Während die Siegermannschaft das Rennen frisch und in bester Verfassung beendete,

machten die Oxforder einen vollständig erschöpften Eindruck. Trotz des Sieges der Universität Cam­bridge lautet das Verhältnis für die bisher aus- getragenen Rennen immer noch 40:39 zu Gunsten Oxfords.

Wirtschaft.

Oie Lage des Handwerks im März.

Die winterliche Geschäfts stille ist auch im Monat März noch nicht in allen Handwerks­berufen überwunden. Zwar ist in einer Anzahl von Handwerken eine geringe Besserung des Auftragseinganges zu verzeichnen, jedoch erfolgte die Belebung des Geschäfts nicht in dem sonst um diese Jahreszeit üblichen Mähe. Für das Baugewerbe wird im allgemeinen von einer leichten Zunahme der Aufträge berichtet. Die Bautätigkeit erstreckte sich aber zum großen Teil auf die Fertigstellung von Bauten aus der letzten Bauperiode. Reue Bauvorhaben konnten zunächst infolge der am Ende des Etatsjahres vermin­derten Aufträge seitens der Behörden nur in geringerem Umfange begonnen werden. Die Lage des Handwerks in den überwiegend ländlichen Gemeinden, wo sich die Rotlage der Land­wirtschaft in besorgniserregender Weise auf das Handwerk auswirlt, war sehr ungünstig, es wird vor allem über schlechten Zahlungsein­gang geklagt, und die Dorgwirtschaft hat wieder zugenommen. Mit Beginn des Frühjahrs hat mit wenigen Ausnahmen die Lohnbewe­gung auch das ganze Handwerk ergriffen. Es ist bei dieser Lohnbewegung zu bedenken, daß das Handwerk in ganz anderem Maße an Lohn­veränderungen interessiert ist, als viele andere Berufsstände, da in den meisten Handwerks­zweigen der Lohn einen außerordentlich großen Teil der Gestehungskosten ausmacht. Der Höhe­punkt der wirtschaftlichen Konjunk­tur gilt in den Kreisen des Handwerks als überschritten. Die allgemeine Lage des Arbeitsmarktes hat keine wesentliche Besserung erfahren, lediglich im Baugewerbe und im Schneiderhandwerk sind Arbeitereinstellungen er­folgt. Die Preise für Rohstoffe und Materialien waren überwiegend unverändert. Rur für Texti­lien zeigten die Preise steigende Tendenz.

*

* Die Rcichsindexziffer für die Le­benshaltungskosten im März. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung undsonstiger Bedarf") ist nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamtes für den Durchschnitt des Monats März mit 150,6 gegenüber dem Vormonat unverändert geblieben.

* Die amtliche Großhandelsindex- zisf e r. Die auf den Stichtag des 28. März be­rechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes war gegenüber der Vorwoche mit 138,9 unverändert.

* Erhöhung der Effektenbeleihungen bei der Preußischen Staatsbank. Mit Wirkung ab 2. April erhöht die Preußische Staats­bank (Seehandlung) im Lombard- und Kontokorrent­verkehr die Beleihungsgrenze für: 1. Gold- und Reichsmarkanleihen sowie diejeigen Goldpfand­briese, Goldrentenbriefe, Goldschuldverschreibungen, Mobilisierungs-, Liguidationspfandbriefe, die nicht mit 75 v.H. bestehen werden,7-v.H.-Berliner Hochbahn- Zertifikate von bisher 66,66 vH. auf 70 v.H.: 2. Sach- wertanleihen und Anteilscheine zu Liguidations- Pfandbriefen von bisher 60 auf 70 v. H.; 3. Aktien, die zu fortlaufenden Kursen und im Terminverkehr gehandelt werden, von bisher 60 v. H. auf 66,66 v. H. Bekanntlich hatte die Seehandlung die Beleihungs­grenze für Aktien angesichts der gestiegenen Kurse bereits Ende April 1927, also vor dem Eingreifen der Reichsbonk bzw. vor dem schwarzen Freitag (13. Mai 1927) von 66,66 auf 60 v. H. ermäßigt. Die nunmehr erfolgte Erhöhung bedeutet also die Wieder­herstellung des früheren Zustandes.

* Verbesserung der G eldmark t- organisation in Frankfurt a. M.Dom 2. April ab können sämtliche Banken und Bank­firmen. welche bei der Frankfurter Bank ein Girokonto unterhalten, bis 10,-^5 Uhr vormittags Beträge von 50 000 Mark unö mehr auf ver­zinsliches Girokonto einzahlen. Die Frankfurter Bank behält sich vor, von Fall zu Fall die Be­träge nach oben zu limitieren oder aber unter älmständcn die Annahme von solchen verzinslichen Geldern vorübergehend abzulehnen. Die Beträge werden bis aus weiteres mit 2 Proz. verzinst und können auf Wunsch bereits am nächsten Tage dem unverzinslichen Girokonto wieder gut­geschrieben werden. Die beiden verbündeten In­stitute Frankfurter Bank und Preußische Staats­bank, Berlin, wollen durch diese Reueinrich­tung eine Verbesserung des Geldausgleichs zwi­

schen Berlin und Frankfurt erreichen und Gelder, die in Frankfurt vorübergehend frei sind, und deren Einzelüberweisung nach Berlin sich nicht rentiert, einer, wenn auch bescheidenen Verzinsung zuführen.

*M i a g" Mühlenbau und Industrie A.-G., Frankfurt a. M. Die Generalversamm­lung derMiag" Mühlenbau und Industrie A.°G. beschloß die Verteilung von 10 v. H. Dividende auf die Stammaktien und von 7 v. H. auf die Vorzugs­aktien.

* Kaiser-Friedrich-Quelle A.-G. in Offenbach a. M. Die Generalverjaminlung ge­nehmigte debattelos den bekannten Abschluß von 7 v. H. Dividende auf die Vorzugs- und 10 o. H. (im Vorjahre 8 v. H.) auf die Stammaktien aus 100 469 Mark Reingewinn. Zum Vortrag gelangen 15 918 Mark. Die Generalversammlung der der Kaiser-Friedrich-Ouelle A.-G. nahestehenden Aachener ThermalwasserKaiserbrunnen" A.-G., Aachen, be­schloß, aus 2025 Mark Reingewinn 5 v. H. Dividende auf die 12 000 Mark Vorzugsaktien zu verteilen und die restlichen 1299 Mark vorzutragen. Die 270 000 Mark Stammaktien bleiben dioidendenlos.

Norddeutsche Grund-Eredit- Bank. Weimar. Die zur Gemeinschafts­gruppe Deutscher Hypothekenbanken gehörige Bank legt anläßlich des Anlagetermins Teil­beträge von je 3 Millionen Goldmark ihrer an der Berliner Börse bereits eingeführten Zprozen- tigen Gold-Pfandbriefe Emission XX (amtlicher Kurs auc Zeit 80 Proz.) zum Vorzugskurse von 97,75 Proz. und Lprozentigen Gold-Kommunal- Schuldverschreibungen Emission XVIll (amtlicher Kurs zur Zeit 95,50 Proz.) zum Vorzugskurfe von 95 Proz. zur Zeichnung auf. Zeichnungen bis 20. April. Wir verweisen auf die heutige Anzeige.

' Allgemeine E l e k t r i z i t ä t s - Ge­sellschaft. An der Berliner Börse sind 30 Mill. Stammaktien der AEG. zum Handel und zur Rotiz zugelassen worden. In dem Prospekt wird u. a. ausgeführt, daß bisher aus dem Agio 6 Mill. Mk. dem Reservefonds zugeflossen sind. Am 1. Oktober 1927 beschäftigte die AEG. 16 410 Beamte und 43 304 Arbeiter. Der vor­liegende Auftragsbestand ist wesentlich höher als im Vorjahre. t

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 2. April. Tendenz fester. Zu Beginn der neuen Woche erhielt sich die schon einige Tage herrschende Festigkeit der Stimmung. Wieder waren es Spezial­bewegungen, die dem Markte die Haupt- anregung boten. Für verschiedene Werte machte sich regeres Interesse von Auslandseite bemerk­bar, während das private Publikum sich nach wie vor nur in geringem Maße am Geschäft beteiligte. Die Stimmung war allgemein wieder zuversichtlicher, im Zusammenhang mit der glatten Tieberwindung des Quartalultimos. Ferner verwies man auf das Wieder- ingangf ommen der Auslandanleihen. Dabei wurde der Monatsbericht der Dresdner Bank viel besprochen und günstig ausgenommen. Da zu den ersten Kursen verschiedentlich etwas Material herauskam, da die bevorstehenden Osterfeiertage zur Zurückhaltung mahnten, war die Kursgestaltung zunächst nicht ganz ein­heitlich. Lieberwiegend ergaben sich jedoch Kurs­besserungen von ein bis zwei Prozent. Besonderes Interesse machte sich wieder für die Rheinischen Kohlenwerte geltend. Rhei­nische Braunkohlen lagen zu den ersten Rotie­rungen 7,75 Prozent höher. Bergbau gewannen 3 Prozent, Hirpener 3,5 Prozent. Die anderen Mvntanwerte waren etwas vernachlässigt und teilweise leicht abgeschwächt. So lagen Phönix minus 1,25 Prozent. Am Montanmarkt soll namentlich das Ausland wieder als Käufer ausgetreten sein. Gesfürel zogen 1,13 Prozent, Schuckert 2,5 Prozent, Rheag 3,25 Prozent, Lahmeyer 2,5 Prozent an, während Licht und Kraft und Siemens nur behauptet blieben. Am Chemiemarkt eröffneten I.-G.-Fa rben 1,5 Prozent höher, I.-G.-Bonds 143,75 bis 144,25 Prozent. Stark gefragt waren die Zell­st o f f w e r t e, von denen Aschaffenburg 4 Pro­zent und Waldhof 4,5 Prozent gewannen. Von den Werten der Metallbankgruppe zogen Metall­bank, 1,5 Prozent an, während Metallgesellschaft im Angebot und 2,5 Prozent schwächer lagen. Etwas niedriger eröffneten ferner Kaliwerte. Holzmann gaben leicht nach. Watzß & Frehtag setzten ihre Kurssteigerung um 1 Prozent fort. Reubesitzanleihe war rege verlangt und 1 Proz fester. Von ausländischen Renten bestand für Mexikaner weiter einiges Interesse. Ferner waren Türken etwas gefragt. Rach den ersten Rotierungen blieb die Stimmung f e st. Die Kurfe konnten meist weiter anziehen. Später war das Geschäft allgemein ziemlich still, und die Kurse bröckelten verschiedentlich leicht ab. Gefragt

waren Rordd. Lloyd plus 1,25 Proz., und Karstadt, die um 2,5 Proz. anzogen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 Prozent weiter knapp. Arn Devisenmarkt lag der Dollar leicht erholt. Mark gegen Dollar 4,1818, gegen Pfund 20,406. London gegen Kabel 4,8815, Paris 124,02, Mailand 92,40. Madrid 28.95, Holland 12,12.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 2. April. Zu Beginn der neuen Woche ist das Geschäft sehr ruhig. E» wird allgemein Zurückhaltung geübt. Etwas schwächer liegt Hafer, der 25 Pf. im Preise nach- gab. Auch Weizen- und Roggenmehl ist 25 Pf. billiger. Auch Futtermittel liegen still. Weizen­kleie ist etwas abgeschwächt. Es wurden notiert: Weizen 1, gut, gesund, trocken, bis zu 1 Prozent Auswuchs, 26,50 bis 26,75; Roggen 27,50; Hafer, inländischer. 26,50 bis 26,75; Mais (gelb) für Futterzwccke 24,25 bis 24,50; Mais (gelb- für andere Zwecke 25 bis 25,25; Weizenmehl, südd., Spezial 0, 37,50 bis 38,50; Roggenmehl, 37,50 bis 38,50; Weizenkleie 14,75; Roggenkleie 15,75 bis 16,25; Erbsen, je nach Qualität, fnrLpesie- zwccke 34 bis 60; Linsen, je nach Qualität, für Speisezwecke 45 bis 110; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken, 8; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht 4,50; Weizen» und Roggenstroh, ge­bündelt 3,25; Treber, getrocknet, 18 bis 18,25. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachwiehmartt.

Frankfurt a. 3)1., 2. April. Auftrieb: 1472 Rinder, darunter 292 Ochsen, 76 Dullen, 720 Kühe, 376 Färsen; 1151 Kälber; 67 Schafe; 6660 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen, vollfleischige, aus- gemästete höchsten Schlachtwerts: jüngere 58 bis 62 Mark, ältere 54 bis 57; sonstige vollfleischige: jüngere 50 bis 53, ältere 43 bis 49. Bullen: jüngere, vollflei' fchige höchsten Schlachtwerts 50 bis 55; sonstige voll­fleischige oder ausgemästete 45 bis 49; fleischige 40 bis 44. Kühe: jüngere, vollfleischige höchsten Schlacht­werts 44 bis 49; sonstige vollfleischige oder aus- gemäftete 40 bis 43; fleischige 33 bis 39; gering ge­nährte 25 bis 32. Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts 58 bis 63; vollfleischige 53 bis 57; fleischige 48 bis 52. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 77 bis 82; mittlere Mast und Saugkälber 68 bis 76; geringe Kälber 58 bis 67. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 50 bis 54; mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 49. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 54 bis 56; vollflei schige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 55 bis 57; von etwa 200 bis 240 Pfund 55 bis 57; von etwa 160 bis 200 Pfund 55 bis 58; fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 50 bis 54; Sauen 45 bis 50 Mark. Marktoe'-laus: Rinder ruhig, ge­ringer Ueberftanb. Bullen schwer verkäuflich. Kälber ausverkauft. Schafe langsam, Ueberftanb. Schweine mäßig rege und geräumt.

Kunst und Wissenschaft.

Hans von Gumppenberg t.

Der Dichter Hans Freiherr von Gumppen­berg ist, einer Münchener Meldung zu­folge, dort im Alter von 62 Jahren einem lang­wierigen Herzleiden erlegen. Der Verstorbene zählte nicht zu den großen Talenten der na­turalistisch-impressionistischen Zeit, aber er war einer der kleineren, leichteren und zarteren Ta­lente, welche jede Zeit begleiten. Er steht geistig dem Kreise Bierbaums und Hartlebens nahe, deren anmutige Rokoko-Tändeleien, Pierroto- Lieder und Chansons dann den ersten deutschen Kabaretts, deren ernsthafte Art bald genug ab­starb, willkommenen Stoff zu Spielen und Aus­führungen gegeben hat. Auch Gumppenberg dankt seinen Aufstieg der literarischen Bühne derElf Scharfrichter" in München, dem einstmals be­kannten Sprungbrett für viele Talente. Damals, vor ungefähr dreißig Jahren also, schrieb Guinv- penberg für diese Bühne viele Stücke und ©biete, sogenannteUeberdramen", an welchen er seine Laune und seine virtuose Sprachbegabung glän­zend entfalten konnte. Von diesem Talent der Rachempfindung der Form zeute dann seine köst­liche ParodienfammlungDas teutsche Dichter­roß. in allen Gangarten", in welcher er alle lyrischen Zeitgenossen lustig parodiert aufinar- schieren ließ.

Sprechstunden der Dkbattion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen

Für unverlangt eingesandte ZR a n u | f t i p t e ohne beigefügte? Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Anzeigenauftrage sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.

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Holländische Noten .

Italienische Noten . .

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Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten -

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Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

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Amerikanische Noten '7 Lelgsschc Noten . . . Dänische Noten .... eogtifÄt Noten . ...

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31.3.

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31.3.

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Auslos -Rechten . .. .

Dcsal. ohne SuSlos.-Rechten <*/> Franks. Hvp.-Bk. Gowvl- unkündbar vis 1932 . .

4'/,"/» Rheinische Lvv -Bank 2fju -Goldvt .

fl- E- G abg DorkrtegS-Ob ligationen. ruckjadlbar 1932

IVo Schwei;. BundcLb.^Anl. 4/ Oefteretchische Goldrte.

i.2O°/o Oestcrr. ich. Silberrte i'7o Oesterreich, cinbeitl. Rte <°/o Ungarische Goldrte.

4% Ungarische Staalkr. v. 1010 <V,% dcSgl. von 1913

<°/o Ungarische Äroncnrte . . 4°/0 Türk. Zollanlcihe v 1911 4% Tnrk Lagdadbahn-Anl

Serie I.»

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4% Rumänen convcrl. Rte- 4'/»°/, Rumänen Äoldanl. .

von 1913 . .

Ella Deutsche Eisenbahn .4V» Hamburg-Amerika Paket. .0 Hamb -Südam Damvlfch. 8 Hansa Dampfschiff .6

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177

187.5

273

251

121.75

110.5

102,75

158

182

175.5

219.75

122.5

288

157.6

157.75

193.5

179 6

283,75

141,5

97

134

142

135

176

147

267.75

120.75

146

150.5

122,5

102,75

101.9

100,5

286

155.5

98.5

44 75

175.6

186,12

271,5

252,6

122

112

108,5

31. März

2. Sprit

»mrlichc Nolirruna

Ämtlichc 'Notierung

Geld

Brie'

Geld

Brief

ämft-» Rott

ito, 23

168,57

168,19

168,53

Bucn.-Aire-

1,78-1

1,790

1,786

58.305

1,790

Brff^Aotw

58,31

58,43

58.425

Shrtftiania.

111,51

111.73

111,53

111,7.1

Svpendauen

111,98

112,20

111,98

112,20

Stockdolm .

112,11

112.33

112.15

112.37

HelssngsorS. amticn. . .

10,515

22,075

10,535

22,1)5

10,512

22.07

10,535

22.11

London. . .

20.39

20,43

20,385

20,425

Neonock . .

4,1775

4,1855

16, ;8

4.1.70

4.1850

gariS .

16,44

80.475

70 33

16,44

80,465

70,17

16.48

80,625

70.31

80,635

70.47

Spanien . .

Japan . . .

1,938 U.502

2,092

1,998

2,002

Rio de Jan-

0,504

0,602

0,564

Dien in D-- Ctfl. abgeft

58.77

58 89

^8.78

68,90

Prag ...

12,382

12,402

12,379

12,399

Belgrad -

7,348

7,267

7,348

7.863

vudapcki.

72,94

73,08

72,96

73,10

Bolaarien

3,019

8,025

3,019

3.025

Ltffabvu

18,13

18,17

18,13

18,17

»on^antht

81,52

2,118

5,534

81,68

2,122

5,546

81,54

2,120

5,594

81.60

2,1.4

5,606

Ätlxn. . .

flanaba

4,181

4,189

4,180

4,188

Ur» nap .

4,326

4,334

4,326

4.334

. *

29-916

20,956

20,909

20 »49