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schlagen. Dr. Pelher belegte in 1:55,1 den zweiten Platz.

Neuer Rekord im Rückenflug.

Der Kunstflieger G l a r d o n der Raab-Katzenstein- Werke in Kassel hat am Samstag auf dem Flugplatz Waldau mit seinerSchwalbe" im Rücke ns lug die Rekordleistung Fieselers, die er mit seinem Rückenflug KölnBonn in 15,24 Minuten hielt, übertroffen. Glardon begann seinen Rückenflug in 150 Meter Höhe und beendete ihn bei 700 Meter, er gewann also eine Höhe von 5 5 0 Meter. Rach einer Flugzeit von 1 9,6 Minuten brachte er das Flugzeug wieder in die normale Lage und landete glatt.

Wirtschaft.

Oie GeLdmarttiage am QuarialSuliimo

2lm Geldmarkt trat, nachdem infolge eines zu­fälligen Zusammentreffens verschiedener Zah­lungstermine in der Woche nach dem Medio eine vorübergehende Anspannung eingetreten war, wieder eine Verflüssigung ein, besonders in Ta­gesgeld. Erst am Mittwoch und Donnerstag ver­gangener Woche traten die ersten Anzeichen der beginnenden älltimospannung auf. Die größere Vachfrage nach täglichem Geld konnte aber am freien Markte in vollem Umfange befriedigt werd em Unter ersten Aufgaben wurden dabei große Beträge zu 5726^2 Prozent p. a. ge­handelt. Sonstige Geldnehmer bezahlten 7Z1/« Prozent. Auch am Privatdiskontmarkt traten stär­kere Abgaben erst wieder am Mittwoch auf. Privatdiskonten wurden vorwiegend von der Reichsbank, aber auch von auswärtigen Stellen ausgenommen. Der Satz wurde am Mittwoch von 65/s auf 6s/4 Prozent p. a. für beide Fristen erhöht, und autf> bis heute trotz noch erheblich stärkeren Angebots unverändert auf dieser Höhe gelassen In Anbetracht der vorherrschenden Knappheit wurden Reichs- und Staatsschatzwech­sel von den zuständigen Stellen nicht angeboten. Warenwechsel mit Bankgiro waren kaum im Verkehr. Der Satz für Geld Über Ultimo, das mehr gesucht als angeböten wird, stellte sich auf 997» Prozent p. a. Monatsgeld kostet bei ver­stärkter Nachfrage 89'/.. Proz. Wie sich die Verhältnisse nach dem Ultimo entwickeln wer­den, wird wesentlich davon abhängen, in wel­chem Umfange die Reichsbank auf dem Lom­bardkonto beansprucht wird. Außerdem darf nicht vergessen werden, daß in der ersten Hälfte des Oktober wieder große Steuerzahlungen fällig sind. Der Verlaus des Ultimo wird in starkem Maße auch von der Versorgung mit Auslands- geld abhängig fein, dessen Satz im Zusammen­hang mit dem Ultimo in den letzten Tagen auch etwas angezogen hat.

Was die Auslandsgeldmärkte angeht, so ist darauf hinzuweifen, daß sich die Wirtschaftslage der Vereinigten Staaten in den letzten Wochen so gebessert hat, daß offenbar vorläufig Feine Erleichterung der Geldlage in Reuyork in näch­ster Zeit bevor steht. Ihre Einflüsse auf die in­internationalen Geldmärkte dürfen also nicht als schnell vorübergehend betrachtet werden, sondern geben durchaus berechtigten Anlaß zu einer prinzipielleren Wertung der neugeschaffe­nen Situation. Ziemlich stark ist gegenwärtig der Einfluß französischen Kapitals auf dem deut­schen Geldmarkt; nach Schätzungen aus Finanz­kreisen besinden sich etwa für V/2 Milliarden deutsche Wechsel im Portefeuille" französischer Banken. Man kann also sagen, daß Frankreich in steigendem Maße sich wieder in das Glau- bigerland verwandelt, das wie vor dem Kriege seinen Kapitalüberfluß ausleiht.

OieLage der deutschen Zrgarrenmdustrie

Auf der Baden-Badener Tagung des Reichs-- ve'rbandes der deutschen Zigarren­industrie wurde folgende Erklärung zur Ge­schäftslage angenommen:Der Wirtschaftspoli­tische Ausschuß des Reichsverbandes deutscher Zigarrenhersteller beschäftigte sich eingehend mit der Lage der Industrie. Er muß erklären, daß die Geschäftslage, gemessen am Auftrags­und Zahlungseingang, außerordentlich schlecht ist. Der übliche Rückgang des Geschäfts im Sommer hat in diesem Jahr nicht allein sehr früh eingesetzt, sondern hält jetzt im Frühherbst wider Erwarten noch unvermindert an. Die bis­herigen Arbeiislosenziffern sind in keiner Weise ein Spiegelbild der wirklichen Verhältnisse. Es muß vielmehr festgestellt werden, daß die Indu­strie während der zurückliegenden Zeit schon zum großen Teil auf Lager gearbei­tet hat. Die Aussichten für die Zukunft können leider nicht als gut bezeichnet werden. Selbst wenn man mit einer Hebung des Geschäfts im

Winter und zu Weihnachten rechnet, so sind doch die Vorräte in Industrie und Handel zu groß, als daß hierdurch eine grundlegende Besse­rung zu erwarten wäre. Insbesondere muß für die ersten Monate des kommenden Jahres mit einer geradezu bedenklichen Zuspitzung der Lage gerechnet werden. Der Wirtschaftspolitische Ausschuß empfiehlt da­her der Zigarrenindustrie dringend, sich diesen Ueberlegungen gemäß einzustellen und nicht allein eine entsprechende Pr 0 duk - tionspolitik zu treiben, sondern auch bei der P r e i s st e l l u n g zu berücksichtigen, daß bei abnehmendem Geschäft die Unkosten nicht in demselben Verhältnis füllen, und schließlich auf eine ausreiche ndeLiquidität der Unter­nehmungen bedacht zu sein."

Um sich einen gewissen Schuh zu schaffen bei in Zahlungsschwierigkeiten geratenden Kunden gegen Rachteile, die dadurch entstehen können, daß kurz vorher gelieferte Ware von anderer Seite gepfändet wird, beschloß der Vorstand die Einfügung einer Eigentumsvorbehalts- Klausel in die Verkaufsbedingun­gen. Verhandlungen fanden weiter statt u. a. über die vorn Reichsfinanzminister beabsichtigte Aenderung der Vorschriften über die Betricbs- führung, ferner über den Ausbau der Kreditoren- schutzstelle.

*

* D i e amtliche Grohhandelsricht- z a h l. Die auf den Stichtag des 26. September berechnete Großhand. Isrichizahl des Statistischen Rcichsamtes hat gegenüber der Vorwoche um 0,1 v. H. auf 139,80 (139,6) angezogen.

* D ie Reichsindexziffer für die Le­benshaltungskosten irn September. Die Reichsindsxziffer für die Lebenshaltungs­kosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuch­tung, Bekleidung undSonstiger Bedarf") be­läuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats September auf 152.3. gegenüber 153,5 im Vor­monat. Sie ist sonach nm 0,8 v. H. zurückgegan- gen. Dieser Rückgang ist im wesentlichen auf das saisonmäßig bedingte Rachgeben der Preise für Kartoffeln und Gemüse zurückzuführen, das sich in diesem Jahre infolge der Witterungsver- hältnisie erst im September in größerem Umfange auswirkte. Auch ist .die Senkung der Brot- und Mehlpreise ins Gewicht gefallen. Die Index­ziffern für die einzelnen Gruppen betragen (1913/14 100): für Ernährung 153,1, für Woh­nung 125.9, für Heizung und Beleuchtung 146,8, für Bekleidung 170,8, für denSonstigen Bedarf" einschließlich Verkehr 188,1.

* Entlassungen auf GrubeUnser F r i h". Bereits im Juni d. I. erfolgte auf der GrubeUnser Fritz" in Wanne-Eickel die Kün­digung von mehr als 1000 Bergarbeitern. Ende September ist nunmehr sämtlichen Angestellten des Unternehmens es handelt sich um fünf Schächte die Kündigung zugestellt worden, und zwar zum 1. Januar bzw. 31. März 1929. Die Kündigung der übrigen noch beschäftigten Bergarbeiter es kommen rund 1200 in Frage wird bis zum 1. Rovember d. I. durchgeführt werden. Diese Maßnahmen erfolgen, weil der gesamte Betrieb stillgelegt werden soll.

Frankfurter Börse.

Frankfurt 0. M., l.Okt. TAidenz: fester. Beginn der neuen Woche blieb die Stimmung freundlich. Wie es hierfür erhofft worden war, lagen von außen her einige Kaufaufträge vor, so daß die Kulisse wieder Teilnahme bekundete. Das Hauptinteresse konzentrierte sich wieder auf einige Spezialwerte, und es entwickelte sich darin lebhaftes Geschäft. Der Quartalsultimo gilt als überwunden, und man war anscheinend darüber befriedigt, daß am Geldmärkte infolge der festen Inanspruchnahme von Auslandgeldern die Anspannung nicht das befürchtete Ausmaß erreichte. Außerdem verwies man auf die feste Tendenz der Neuyorker Börse vom Samstag. Bei der ersten Notierung waren gegen die Schlußkurse vom Samstag meist Kursbesserungen von 1 bis 2 v. H. zu verzeichnen. Lebhaft verlangt waren Kaliaktien, von denen Aschersleben weitere 2 v. H. und Westeregeln 1 0. H. anziehen konnten. Interesse bestand vor allem für Elektrowerte, die ziemlich gleichmäßig 1 bis 2 0. H. gewannen. Nur Licht und Kraft büßten 1 v. H. ein. J.-G.-Farben waren, wie schon zum Schluß der Samstagbörse, stärker beachtet und 1,5 v. H. fester. Bon den Zell­stoffwerten konnten Aschaffenbura 3 0. H. anziehen, während Waldhof bei dem stark erhöhten Kurs­niveau nur gut behauptet blieben. Am Montanmarkt waren Buderus mit plus 1,25 v. H., Rheinbraun mit plus 2 v. H. und Rheinstahl mit plus 1 v. H. etwas gefragt. Gelsenkirchen, Mannesmann und Phönix konnten sich behaupten. Scheideanstalt waren weiter vernachlässigt und 0,5 v. H. gedrückt. Bon Bank- werten lagen Commerzbank 1,75 v. H. und Danat- bank 2 v. H. erhöht. Am Markte der Autoaktien war

die Haltung schwach. Kleyer gaben 1,25 o.H., Daimler 1 v. H. nach, NSll. 1,5 0. H. niedriger. Lebhafter verlangt waren Karstadt mit plus 3 v. H. Deutsche Anleihen lagen still. Bon ausländischen Renten Zoll­türken befestigt. Im Verlaufe wunde das Geschäft allgemein ruhiger, nach dem die Orders ausgeführt waren, bröckelten die Kurse überwiegend leicht ab. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 v. H. wieder etwas knapper. Am Devisenmarkt konnten sich der Markkurs weiter erhöhen. Spanien blieb unverändert schwach. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1949, gegen Pfund 20,342, London gegen Kabel 4,85, Paris 124,04, Mailand 92,10, Madrid 29,52, Holland 12,0913.

Berlnrer Börse.

Berlin, 1. Oft. Vormittags noch recht fest, konnte man vorbörslich auf die angecündig - t e n Unruhen in Wien eine gewisse U n = sicherheit feststellen, die aber schon zu Beginn der heutigen ersten Börse im neuen Monat als überwunden zu betrachten war, denn die Eröff­nungstendenz war bei-lebhafterem Geschäft wie­der fester. Es Waren verhältnismäßig viel Orders bei den Banken eingetroffen, was aller­dings zum Teil mit der heute notwendigen Li­miteerneuerung für variable und Kafsawerte zu- samineichängen dürfte. Trotzdem war eine weitere Intercssenzunahmc seitens des Publikums fest­zustellen. Die letzte feste Reuhorker Börse und der Wirtschaftsbericht der Dresdner Bank, der eine gute Prognose für die Börse enthielt, dürften hierzu beigetragen haben. Auch die Aussichten am Geldmarkt sind entschieden günstiger geworden, zuinar der Ultimo als solcher ziemlich leicht verlaufen ist. Das Geschäft erstreckte sich auch heute wieder auf einen größeren Kreis von Spezialpapieren. Während Kursbesserungmi von 1 bis 2 Prozent der Durchschnitt waren, erzielten Papiere wie A. G. für Verkehrswesen, Holzmann, Stöhr, Dessauer Gas, Polyphon, Tietz, Ilse Berg­bau, Rheinbraun, Oberkoks, Bergmann, Schuckert und Schlesische V.-Gas Gewinne bis zu 5 Prozent. Deutsche Telephon und Kabel waren heute erst­malig 2 Prozent über letzte Rotiz mit 130 va­riabel gehandelt. Deutsche Anleihen freundlich. Ausländer geschäftslos. Pfandbriefmarkt noch un­entwickelt. Der Geldmarkt war etwas leichter. Tagesgeld 7,75 bis 9,25 Prozent. Monatsgeld 8,25 bis 9,25 Prozent, Warenwechsel etwa 7 Pro­gent. Rach Erledigung der Orbci Eingänge wurde es im Verlaufe wied/r etwas ruhiger, besonders die anfangs stärker gestiegenen W:rte bröckelten bei Gewinnmitnahmen der Spekulation 1 Prozent ab. Lebhafter blieben Danatbank, Deutsche Waffen und Salzdetfurth. Am Markte der Autoaktien und am Farbenmarkt lagen die Werte behauptet. Daimleraktien gaben jedoch im Verlaufe weiter 2 Prozent nach. Tic ungünstigen Kommentare der Presse, die sich in den letzten Tagen ziemlich häusig mit der Autoindustrie beschäftigte, veran­laßten anscheinend die Spekulation zu einem er­neuten Baissevorstoß.

Getreidebörse

Frankfurt a. M 1. Oft. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte heute in durchaus wei­ter befestigter Haltung. Die Umsahbewegung ist jetzt durchaus beständiger geworden und es wer­den allgemein größere Umsätze getätigt, sowie auch für die meisten Sorten rege Nachfrage herrscht. Auch Futtermittel sind sehr gefragt. Es wurden notiert: Weizen 22,75 bis 22,90; Roggen 22,25 bis 22,40; Braugerste 25,50; inl. Hafer 22,50 bis 22,75; Mais (gelb) für Futterzwecke 20,75 bis 21; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 32,25 bis 33,75; Roggenmehl 30,50 bis 31; Weizenkleie 13,75 bis 14; Roggenkleie 13,75 bis 14; Erbsen je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 56, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 55 bis 105; Heu 12; Weizen- und Roggenstroh, draht- gepreßt, 4,50; Weizen- und Roggenstroh, ge­bündelt. 3 bis 3,25; Treber, getrocknet. 18.75 bis 19 Mark. Tendenz: befestigt, Futtermittel ge­fragt.

Frankfurter Schlachtvrehmarkt.

Frankfurt a.M., l.Okt. Auftrieb 1650 Rin­der, darunter 421 Ochsen, 118 Bullen, 669 Kühe, 410 Färsen, 534 Kälber, 103 Schafe, 609USd)roeine. Es notierten: Rinder. Ochsen: vollfleischige, aus gemästete höchsten Schlachtwerts, jüngere 56 bis 59 Mark; ältere 52 bis 55; sonstige vottfleischige, jüngere 48 bis 51; ältere 43 bis 47. Bullen, jüngere, voll­fleischige, höchsten Schlachtwerts 50 bis 53; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 46 bis 49. Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bis 48; sonstige vollfleischige oder ausgemästete 40 bis 44; fleischige 34 bis 39; gering genährte 25 bis 33. Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollflipschige, aus­gemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59; voll­fleischige 51 bis 55; fleischige 44 bis 50. Ko lb e r. beste Mast- und Saugkälber 74 bis 78; mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 73; geringe Kälber 59 bis 69. Schaf e. Mastlämmer und jüngere Mast-

hämmel (Weidemast) 52 bis 55. Schwein e. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 77 bis 79; oollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund 76 bis 79; von etwa 200 bis 240 Pfund 76 bis 79; von etwa 160 bis 200 Pfund 75 bis 78; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 70 bis 75; Sauen 64 bis 68 Mark. Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueber- stond, Schwei: e ruhig, leichte Ware vernachlässigt, Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, ausverkaust.

Rundsunkprogramm

deS Frankfurter Senders.

(Aus der ..Radio-UmsHau".)

Dienstag, 2. Oktober.

6,30: Morgengyrnnafti!. 13 bis 14: Bon Stutt­gart: Mittagskonzert. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst. 16,35 bis 18,05: Bon Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. >8,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 19: Von Kassel: Stunde' der Landwirt­schaftskammer Kassel: ..Praktische Winke für die Herbstbestellung". Vortrag von Landwirtschastsrat Dr. Greve. 19 bis 19,30:Die Entstehung des Aeppelweins in der Mundartdichtung". Vortrag von Conrad Hub. 19,30 bis 20: Schachstunde. 20: Vom Frankfurter Opernhaus: Margarethe. Oper von Gounod. Anschließend: Schallplatten- Konzert: Bunter Abend.

Mittwoch, 3. Oktober.

6,30: Morgengymna lic. 13 bis 14: Rgch Stutt­gart: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst. 16,35 bis 18,05: Alte Tanzmusik, Konzert des Rundfunkorchesters. 18,10 bis 18,30: Dücherstunde. 18,30 bis 19:Die Or­ganisation des Roten Kreuzes". Vortrag von Geh. Iustizrat Dr. Schulz. Vorsitzender des Vereins vom Roten Kreuz. 19 bis 19,30: Esper ant o-Unter- richt. 19,30 bis 19,45: Französische Literatur- Proben. 19,45 bis 20,15: Französischer Sprach­unterricht. 20,15: Von Stuttgart: Schwarzwald­mädel, Operette in drei Akten von Leon Iessel.

Donnerstag, 4. Oktober.

6,30: Morgengymnastik. 13 bis 14: Von Stutt­gart: Mittagskonzert. 15,05 bis 15,35: Stunde der Jugend. 15,55 bis 16,05: Hausfrauendienst. 16,35 bis 18,05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters 18,10 bis 18,30: Lesestunde. 18,30 bis 18,45: Von Kassel: Fünfzehn Minuten Ratschläge für den Gartenfreund:Tee und Ge­würze aus dem eigenen Garten". Vortrag von Garteningenieur Karl Hinze. 18,45 bis 19,15: Von Kassel: Vortrag von Prof. Dr. Paul Gras- ner. 19,15 bis 19 45:Pflanzenkrankheiten und deren Bekämpfung', Vortrag von Diplomagronom O. Ohnesorge. 20,15 bis 21,15: Von Kassel: Kompositionsabend Paul Graener. 21,15: Bunter Abend.

Äüchertisch.

Hui-Hui. Asiens Islam kämpfe. Von Dr. phil. h. c. Wilhelm Fi Ichner. Mit 18 Federzeichnungen, einem Porträt des Verfassers und einer Orientierungskarte. In mo­dernem Halbfranzband 7,50 Mk. (Verlag Peter I. Oestergaard, Berlin-Schöneberg.) (491) Der berühmte und erfolgreiche Tibetforscher Dr. phil. h. c. Wilhelm Filchner ist vor kurzem von seiner jüngsten, zweiundeinhalbjährigen Forschungsreise nach Innerasien mit reichem wissenschaftlichen Material in die Heimat zurückgekehrt. Heute abend wird er bei uns in Gießen über seine Erlebnisse berichten. Roch ehe er sich die nach größter psychischer und physischer Anstrengung so notwendige Erholung gönnte, hat er die Her­stellung dieses hochinteressanten und aufschluß­reichen Werkes, das im Manuskript kurz vor der Ausreise zu seiner letzten Expedition vorlag, geleitet, so daß die Ausgabe unmittelbar nach seiner Heimkehr erfolgen konnte. Wilhelm Filch­ner, der scharfe Beobachter und zuverlässige Kenner Zentralasiens, führt den Leser in leicht faßlicher, populärer Form in die Welt der Kämpfe, Intrigen und wilden orientalischen Leidenschaften ein, die das Problem des Islam für uns fo schwer begreiflich machen. Filchners Darstellung über diese Fragen ist deshalb von ganz besonderem Werke, weil der Forscher auf seinen zahlreichen Reisen nicht nur Land und Leute, ans eigner Wahrnehmung kennenlernte, sondern sogar, und das ist hier von entscheiden­der Bedeutung, mit vielen führenden Persönlich­keiten, die während des letzten Vierteljahrhun­derts und noch heute in Asien eine Rolle spielen, freundschaftlich verbunden ist! Dieses auf­schlußreiche -Werk behandelt eine der wichtigsten weltpolitischen Fragen lichtvoll und erschöpfend und beseitigt zugleich manche irrigen Vorstel­lungen über die wahre Ratur des Islams und seinen fanatischen Älaubenskampf.

Telegraphische Auszghl u n g.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.

Frankfurt a,M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. TI.

Berkin

Schlug- fturs

'Mr- Kurs

Schlich- Kurs

Ansang Kurs

Schlich- Kurs

1-Uhr- Kurs

Schtrch- Kurs

Anfang Kur»

Schlich-!

1-Uhr-

Schlutz- Kurs

Ansang Kura

Datum

29 S.

1. 10.

29.9.

| 1. 10

Datum: |

29. 9.

1 10.

29. 9.

1.10.

Datum:

29. 9.

1. 10

| 29. 9.

| 1. 10.

6% Dt. «etchüanleihe v. 1927 .

Dt. Anl.-Ablös.-Schuld mtl 8lu& los.-Acchlen .....

Desgl. ohne AuSIos.-Rechte . . .

7% Franks. Hyp.-Bl Goldps. un­kündbar bis 1932 .....

iV*% Rheinische Hyp.-Bank Liqu - Goldps. ...

V.E.G. aba. BorkriegS-LbUgation., rückzahlbar 1932 ...

4% Schweiz. BundeSb.-Anl.. . .

4% Oeslerretchijche Goldrte.. . .

4,20% Oekierr. Silberne.....

<% Oesterreich. einheiU. Rte . .

4% Ungarische ©olbite......

4% Ungarische Slaaisr. v. 1910 4%% deSgl. von 1913 . ...

4% Ungarische Kronenrie.. .

4% Türk. Zollanleihe v. 1911 . .

4% Türkiiche Bagdadbahn-Anl., Serie 1 ...

4% besgl. Serie H ...... . 4% Rumänen convert. Rte. . . . Wi% Rumänen Woldanl. von 1913

flllg. Deutsche Etlen/alm . . 4% Hamburg-Amerika Palet ... 8 Hamb.-Südam. Tampssch. . . 8

Hansa Dampsschiss ... 10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allg. Deutsche Credilanst. . . 10

Barmer Bankverein ... 10

Berliner Handelsgesellsch. . . 12

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmst. u. Nationolbank 12

Deuische Bank .... 10

DtSlonto-Gesellschast Ant.. . 10

Dresdner Bank ... 10

Mitteldeutsche Creditbanl ... 9 vletallbank...... 8

«fWbanf .......12

87.3

52.75 16.825

90

75,1

85

95

3,25

26,9

26.13

2.5

11.75 10,75

7.25 22.66

153.75 138.6

143.5

19?

292

170,5

166 172.25 ?03.5

140 75

809.5

, us( i | 1 i | i 3 i | 1 S ig i^ii i H i jj®

-.7 ,2 co to S5*? co

M 2= co CO <2

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62,6

16,8

32

3,3

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2,5

10,8

11,8

10,8

22,5

162,4

198

155

140

14 -.25

305

194

294 171.76 166.13

173

209

142 6a

409,75

I l i (ii i-j ii iiil § i

'M-* e 0ÜtDÖ> 2 5

A.E.G............8

Bergmann . ........ 9

Elektr. Lieserunge«.....10

Licht und Kraft ..... 10 gelten L- Guilleaume. «... 6 Ges. s. Eleklr. llutcnu. ... 10 Hamb. Elektr. Werke .... 10 Rhein. Elektr..... 9

Schlei. Elektr........10

Schuckert...... 8

Siemens & Halske ..... 12

Transradio..... 8

Lohmener & (Jo...... . 10

Buderus..........5

Deutsche Erdöl ....... 6

Gelsenkirchener ... $. K 3- 4

Harpener. . ........ 6

Hoejch Eisen. ........ 8

Ilse Bergbau ........ 8

Klöcknerwerke ..... 7

Köln-Neuessen........ 9

Mannesmann........8

Mansselder.........7

Oberschles. Etsenb. Bedart... 5

Oberschles. KokSwerle ... 0

Phönix Bergbau 6¥s

Rheinische Braunkohlen .10 Rheinstal» s. % Jahr 4y2

Riebeck Montan......7,2

Bereinigte Slahlw. ..... 6 Otavi Minen . ... . tsh

Kalt Aschersleben.....10

Kall Westeregeln ...... 10

Kaliwerk Salzdetfurth ... 15

s- ® Farden.ZndUkM ... 12

Dynamit Nobel ....... 6

Schetdeanstalt........ 9

Goldschmidt ....... 6

Rütgerswerke ........ 6

MetollgeseMchaft. . 11

190

207

183.5

227

164,9

210.5

391

176,25

88,25

143

131

258

136,9

113

97,5

150,5

97,5

295

488

266.5

218,25

105

107,25

193

193,2g

210

185,5

228.5

159.75

279

H65

214

396

179

90.25

.45,5

132.75

125,9

137,25

122,25

97

292,5

153

55,4

298. l

298.25

-

269,5

218

106.4

108.5

192,13 207,75

185,5 2.28.5

158.65 278,25 163,75

161.75

213 212.65

395.5 159,4

178

89.65 143.75

133 132

156,75 139.25

124,5 135.75

137,4

12- 114,5 113.5 97,75

289.25 152 153

98 55,4

297,5 297,75

489,.

268.25 127

105,75 107,35

19.1.25 210,5 186.5

228

159,4

279 164,6 165.5

246 25 214.75

396

159 25

90

145.5

132

157

141

264,5

126 135,75 137.7'

122

114,75

115.5

97.75

292 153,25

97.75

55 297.5 298.5

490

269,5 127,75

108

Philipp Holzmarm......7

Heidelberger Cement .... 10 Kemern Karlstadt ...... 8 Wayb & Freitag......10

Schultheis Patzenhofer ... 15 Lstwerke.........12

Ber. Glanzstoss ...... 18 Bemberg........ . 14

Zellstoff Waldhos.....12

Zellslojs Aschasfenbura ... 12 Charlottenburger Wasser ... 7 Dessauer Gas....... . 8

Daimler Motoren ...... 0 Demag . . . ...... 0 Adlerwerke Kleber ...... 5

Ludw. Loewe ...... 10 Rat. Automobil ....... 0 Lrenstein & Koppel » .... 6 Leonhard Tietz . ...... 6 Bamag-Megutn . ...... 0 Armin. Maschine« ...... 6 Gritzncr ....... 11 Heyliaenstaedt ....... 0 Iunglmns ........ 4

Lechwerke. . ... .8 Mainkraftwerke ....... 8 Miag ...... 10

Nekarsulmer ........ 8 Peters Union ....... .8 Gebr. Roeder..... . 10

Boigl & Haesfner ...... 8 Südd. Zucker........8

float

Berlin, 2 >. September

Amerikanische 'Jioten . . . . , Belgische Noten ....... Dänische Noten ........

Englische Noten........

142

136

170

142,75

296 6

215

129

263

76.25 120.5

267.5

19

77

126

89,75

141.5

32

112

213.25 148.5

noten.

1 G

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672

485.5

;97 213,75 131 .5 197,5 97,25 53,75

261,5

77 120.25

266

19 75,o

126

89,5

141.5

32 111

213 146,5

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1 l 1 1 l ft 1 1 1 1 1 1 1 S 1 Sb. i 1 1 £

Berlin. 29 Sevtnnber

Geld

Brief

französische Noten.....

16,35

16,41

Holländische Noten ......

167,81

168,1:1

Italienische Noten ......

21.98

22.06

Norwegische Noten.....

111,48

111,92

Deuksch-Oesterr-, äiooÄronen

58,88

59,12

Rumänische Noten......

2,54

2,56

Schwedische Noten ......

111,83

112,27

Schweizer Noten .......

80,48

80,80

Spanische Noten ........

68.61

68, *9

Tschechoslowakische Noten . .

12.365

12.425

Ungarische Noten

72.80

73.10

Devisenmarkt Derlm

Frankfurt a. 'M

29. September

l. Oktob r

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

örter

iÄeld

1 Briei

Slmst.-Rott.

168,12

168,46

168,0»

168,43

Bucn.-Aires

1,762

l, <66 58,355

1,76:

1,766

Brii.-Antw,

58,235

J8/23

98,35

Chftstiania.

111,69

112,9t

111,70

111,92

Kopenhagen

111,76

111,98

111,71

111,01

Stockholm .

112,08

112,30

112,11

112,33

Helsingfors.

10,54

10,56

10,55

10,57

Italien. . .

21,1105

21,945

21,91

21,95

London. . .

20,325

20,365

20,33

20,37

Neupork . .

1,19'0

4,19:11)

4,19

4,20

Parts....

16,365

16,425

16,385

16,42u

Schweiz.

80,665

80,825

>0,67

80,83

Spanien. .

68,93

69,07

68,76

68 99

yapan . . . Rio de Fan.

1,920

1,924

1,918

1,922

> 5005

0.5025

9.501

0,503

Wien in D-- Oeft abgeft.

'8,98

59.10

59,01

09,13

Prag . .

12,1'3

12.44.1

12,42

12,44

Belgrad - -

*,363

7,377

7,363

7,367

Budapeft. . Bulgarien

<2,99

3,027

73,13

3.033

72,99

3,027

73,13

3,033

Lissabon

18,88

18,92

18,88

18,92

Danzig. . .

Konstantin.

80,965

80,978

81,2?

81,43

2,172

2,176

2,17

2,13

Athen . .

5,425

5,435

5,43

5,44

Lanada

1,191

4,199

4,1915..

4,1995

Nrn inav . .

4.266

4,274

4,266'

4,274

Latrv . . .

20 846

20.886

20.847

20.887