Ausgabe 
1.8.1928
 
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Lu« hem Lhrtal, AI. Juli. 3n unterer ftcgert Hot bte Kornernte begonnen. Oie i<Jprwfr einen «Mimrtraq zu (idem v«e Semeedrudr. polet unb Gerste der hotzei- gdeemen leder bot unter bet großen Hitze unb Xrodewbdf der lebten 3eit 'errr gelitten. Be- ttmber« <d)to:cr.q ist aud) da« Durchtommen der juftr**Obst bäume.

Mrei» Marburg.

Harburg. 31. 3u!i. Unter L»:e Inabwe der lutfier-Mten Gernenden Marburg« tbif he« «övHeftschen Stute« fanb am 30. 3ult iwrn SV Xobeitage de« bebcutenten hessischen Kirchen- unb Schulmannes »ie Literaturgeschichtler« wnb UniwdtldHbroIcnor« Auanst Friedrich Mriftfan Vilmar auf bem Frieoßok tu Harburj eine Gebächtnisseier statt Xm »tabe mtt bem zu IM em logt im alten Glanz »lebet her f,. stell- en Ve ßen Marmorkreuz sprachen für ble ober- helstsche lutherische Pfatrlon'erenz Pfr. e*mib- mann- -albern über den Glauben Vilmar« unb 'eine wachsende kirchliche unb theologische Ba- Deutung. 1ut b't hochkirchliche Veremtgung Iteuttch.

mM e. V Pfr H n g e lieber b ®elnhau'en aber die Lheolvgte Vilmar«; für die selbständige iuchet ch« Kirche tn -elfen Superintendent TH e 111 n - Ularburg über da« .Zeugnis Hilmar« unb ble d-IfUcha kirchliche Hanitenz. Die Kränze trugen die hef schen bzw fr« alten leid*- färben unb die Aufschrift Hebt 13.7. ber ber dochk.rchUchen Veremiaung die violettene Schleife ber Vereinigung mit dem Xufbrud Dem Vater bte bochk rchl.ch-luchetlfchen Gedanken«. Gemein­samer Gesang de« 1. Verse« van ..Dachet auf. ruft un« bte Summe" machte den Vefchluß. Vvn bet cheolog.schen Fakultät Marburg waren er­schienen ble Herren Professoren D. Dr. Heiler unb D. Vrin Häuser.

Strafkammer Gießen.

Gießen. 27. Juli.

®tn 3lgdTrfnfabrUant hatte sich wiederholt ge­weigert, ber Haupt fürs orgestel le die im Interesse ber Unwrbrtnflirng von Schwerkriegsbeschädigten tn geeigneten Arbeit«ft«ilen erforderlichen Aus­künfte Über feinen Betrieb zu ertei.cn, ba er keine Schwer lMchäbiglen ein stellen könne. Da« Amtsgericht Schotten hatte ihn wegen Vergehen« gegen ba« Schwerbeschäbigtenaesey mit einer Geldbuße von 20 Mark belegt. Da dieser Betrag der Staat»aiuva.tschast zu gering erschien, verfolgte fte gegen da« Urteil Ve k uf un g. Jetzt wurde bte Buße auf ben Betrag von 100 Mark erhöht unb außerdem bem Angeklagten bte särnte itchen Kosten de« Verfahren« eniferieal.

Im Frühjahr v 3. iraf ein Jagdaufseher im Vewiarrr Waid einen Arbeiter an. der ganz vorsichtig au« einer Sldung herat.«kam unb bet unter fvinem Ao<t einen auvcinandergcnommcncn. über seinen Schultern »gen den Floden hcrffcdi trug. Während er zunächst jede Auskunft ver­weigerte. gab er später an. et habe wilde Lau­ben und Habichte schlichen wollen. Da« Amts­gericht Gießen sprach ihn au« subjektiven Grün­den wegen DgOern« frei. Die Staatoanwald- Ichask ri rfolgte hiergegen Berufung In der jetzi­gen Verhandlung wurde nun auf Grund der .igenen Angaben de« Angeklagten festgestellt, daß er mtt der Möglichkeit gerechnet hatte, diese Vögel ständen unter dem Jagdschutz. Da auch schon m bem Aufsuchen, Verfolgen ober VachsteÜen bte Ausübung der Jagd erblickt iDuwr, so wurde der ftaatSanwaltschaftlichen Be­rufung stattaegeben unb der Angeklagte unter Au'Hebung de« erstinstanzlichen Urteil« wegen TOKbern« au einer ®elbftrafe von 100 Mark, ev.l 20 Lagen Gefängnis verur­teilt. Außerdem wurde auf die Einziehung de« Gewehr« erkannt

Ern tn Mainz wohnhafter junger Mann hatte in Heldenbergen eine Gchcimbrennerci eingerich­tet. Weil er diele Branntweinbrennerei in De- rrteß genommen batte, ohne sie vorher der zu­ständigen ^InanAbcbörbe anzumelden, wurde er durch da« Amtsgericht Friedberg wegen abficht- ttche, Hinterziehung der Reich«mono- polainnahm» zu drei Wochen Desäng- ni« und zu einer Geldstrafe von 7813 Mark, die dem vierfachen Betrag dcS nachweis­bar hinterzogenen Betrage» gleichkomnn. ver­urteilt. 3m Untinbrinqit(bfelf«faUe ist die Geldstrafe ml! einem Jahr i^ciängni« zu verbüßen Außerdem wurde auf Sinzteyimg de« heraesteilten Tranntexin«. ber zur Branntwem- herstellung bestimmten Rohstoffe, fowic sämtlicher Geräte und Bo:r chtungen erkannt, und die Pudli- sattem de« Urteil« ungeordnet Weiter wurde er mi 20 0 Mark Geldstrafe, evtl. 20 Tage Gefängnis verurteilt, weil er Brenn- und Wem- qerbte erworben hatte, ohne dielen Erwerb dem Finanzamt anzurnelkten. Die gegen da« Urteil non ihm verfingic Berufung hatte keinen Grsolg. Da« erstfnttanz.'che Urteil wurde in vollem 11m- ang bestätigt

Kirche unb Schule.

Von der -Glauburgs.

Älebtr-drlenbad), 31. Juki 3n die,en lagen ging die SI a u b u r g*, ber Besitz der Erben des Freiherrn Räber von Diersburg, in den Besitz einermilden Stiftung über, die, ron ber eoonaatifchen Landeskirche unb dem Diakonifsenh.rus tflitebdben1f.fi tn Darmstadt gemeinsam errichtet, tum Zwecke hat, verwahrlosten grauen unh Mädchen die Hand zu reichen Dte Schwestern de? (PHfabethcn- stifte« find schon elngeiogen; die ersten Zögling« werden wohl im Lause des Monat» August folgen. Die Anstalt ist für das Gebiet de, Freistaates Hessen bestimmt unb kann etwa 30 bi« 40 Mädchen Auf­nahme gewahren

Berliner Börse.

an die

G

man da«

cornhitunöffi brr Redaktion

12 bi, 1 Uhr mittag,. 5 h«, 7 Uhr nai»mi(lags. t>am^ag nachmittag gefchtaßen.

2**"1-^ug. WTB Funkfpruch ) Bei 1 udert ichNtcher Grundstimmung ist im heutigen

M ^.D k kehr eine Tendenz noch nicht auS- qelvrvckxm De Spekulation verhält iich auf Grww be# unvegefmäsi.gen Äeuvorker Börsen» r*<?nauf« abwartend, so daß Kurie nvch nicht ge« annt werden Am Devisenmarkt nennt n« 124.06, Mailand 02,82. Spanien 29.51, *0 "L^0 rmd ben Dollar 4.1385.

IX. Olympische Spiele in Amsterdam.

Dritter Tag. Oberleutnant Has gewinnt bas Pistolenschießen, dngelbarbt Dritter.

Ter bnttc Lag bet Olympischen Spiele m Amsterdam wurde mit ben Verläufen zum llO-Heter-^ürbenlaufen erbft- net. In ben neun Vorläusen war Deutschland nur im sechsten durch Steinhardt vertreten, der auch den zweiten Plan belegen konnte unb somit gerade noch in ben Zwischenlauf kam in dem et jedoch nicht plazieren konnte und sich mit bem vierten Platz begnügen mußte. Wohl ba« wichtigste Ereignis kte« heutigen Tage« war die Entscheidung Im 300-Meler-Lauf ber von neun scharfen Konkurrenten bestritten würbe. Fünf Vertreter bet Heuen Welt stunden nut vier Europäern gegenüber. Da« überraschende war. baß keiner ber Amer ikaner s i ch durchzusetzen vermochte. Ein ganA her- oorrdflcnb*« Hennen lief ber deutsche Vertreter Hermann Engelhardt ber den Driften Platz belegte.

Die nächste Entscheidung siel im 100-TRefet- U auf ber Frauen, ber von Miß Hobin - f 6 n Amerika gewonnen wurde. 3n den 2QD-Metar-Borläufen hatten die drei deutschen Vertreter Äbrnfa. Schüller unb SchlS « ke Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die drei Deutfchen konnten ihre Vor- läute gewinnen und sich somit ihre Teilnahme an den Zwischenläufen sichern.

Bel den Dorkäm pssn im ®elt|prung, die ben ganzen Vormittag ausfüllten, gelang dem Amerikaner Edward Damm ein Olympia­rekord mit 7,73 Meter, der allerdings in ber Entscheidung nicht mehr überboten werden konnte und ihm ben ersten Platz einbrachte Die beiden Deutschen Köchermann unb Meyer, bic mit in ble Entscheidung kamen, fielen dort ganz Iich au, unb konnten sich nicht plazieren.

In der ersten Konkurrenz de« modernen Fünfkämpfe», bem 25-Meter-Plstolenfchießen, erzielte Oberleutnant Hox - Deutschland mit 196 Punkten ba» beste Ergebnis. Auch ble beiden anderen deutschen Teilnehmer, Leutnant Kahl und Oberleutnant Hölter, schnitten gut ab und be­legten ben 10. dzw. Ist Platz

Die öotläufe zum 5 0 0 0 M e t e r - L a u f waren iur Deutschland weniger glücklich. In ben drei voriäufen kamen ble beiden deutschen Vertreter Kohn- Berlin und B 0 I tze - Hamburg nicht zur Geltung unb kannten sich nicht plazieren.

Am Abend fiel nach die Entscheidung Im MannfchastS-Florettfechten, ble, rote zu erwarten, von ber italienischen Mannschaft mit brei Siegen und 8 Pstnkten vor Frankreich unb Argen- linien gewonnen werben konnte Im Dis­kuswerfen stellte Frl Konopocka Polen mit 39,62 Meter in ber Entscheibung eine neue Welt­bestleistung auf. Deutschlanb war burch Frl. Meu­ter unb Frl. S) e u b I e i n vertreten, bic mit 35,86 bzw. 35,56 ben 4. bzw. 5. Platz belegen konnten. (5ponncnhcr Kampf über 800 Meier.

Unter ungeheurer Spannung de» Pu­blikum» kam der «00 - Meter - Lauf zur zur Entscheidung. Der Engländer Lowe hatte bte Innenbahn. Engelhardt sDeutschlands die vierte Bahn gelost, -lach 200 Meter war Engel­hardt an vierter Stelle und konnte trotz großer Anstrengung feine Position zunächst nicht verbes­sern Bei 400 Meter mar ble Reihenfolge: Lloyd Hahn. Lowe. Edward,. Martin, Engelhardt. Ein neuer versuch Engelhardt«, vorzukommen. schlug glelchsall, fehl. Run ging, In die Zielkurve, bte Reihenfolge hatte sich Immer noch nicht geändert. Plötzlich. 100 Meter vor dem Ziel, machte sich der Engländer Corot frei und über­spurtet Hohn. Lin erbitterter stampf setzte um ble Plätze ein. Der Schroebe vy11hra zog ba- oon, bvm sich Engelhardt anschioß. Rur Bruflbrritc hinter bem Schweben zurück würbe Lngelharbt Dritter. Coroe bat mit 2,50 Meter Vorsprung geroonnen. Zeil: 1:51,8. Abermals waren bic Amerikaner vernichtend geschlagen.

Körnig unh Gchüller siegen in den 200 Meier Dof' und Vorzwischenläufen

Die Vor- und Dorzwischenläufe der 2 00 Meter brachten keinerlei Ueberraschungen. Zu­nächst qualifizierten sich der Berliner vchlößke zusommtii mit bem amerikanischen Favoriten EHarle« B 0 rah Lchtößke fiel dann aber etwa« Überraschend gegen Legg und den Engländer Gill im Dorzwischenlaui aus. Die aufregendste Angelegenheit der 2OO-Metcr-Vofzwischenläuse war ber allererste, in bem Körnig ben 100- Meter-Sieger William« kKanabai unb den Amerikaner Borah in 21,6 Sek nicberrang. Auch Schüller iDeutschland» gewann feinen Vor- unb Dorzwifchenlauf.

Oie (knischeidung im Deiisprung.

Sie Entfchelbung im We itfp ringen Halle folgende« Srgcbnis. 1. Ham «USA.) 7.73 Meter, 2 Eal 0 r (Halttt 7,58 Meter, 3. Bäte« (U6X) 7.40 Meter. 4. Meyer 'Deutschland» 7.39 Meter 5 Köcher mann «Deutschland- 7.35 Meter

Veginn der ^ingkämpfe im freien Gttl.

Am Montagabend begannen in Amsterdam auch die Olnrnpia-Lettkämose im Hin­gen, freier Stil, an denen aber Deutschland nicht b t.t e i I i gl ist Die meisten Aussichten haben die Amerikaner, die in Finnland unb Schweben die stärksten Konkurrenten haben. Ausgezeichnet gefallen auch die Schweizer, die bisher die meisten Siege zu verzeichnen haben Am Tfonfng wurden nur Vor- kämpfe zum Austrog gebracht, mährend 61e Entschei­dungen aller st lasten dem Mittwoch Vorbehalten sind.

Engel Köln gewinnt den Deutschen Tuenfeffprei«

Bor ungefähr 10000 Zuschauern wurde am Montag abend auf der Kölner Stadion- bahn tn Müngersdorf bei gutem Wetter da« Habrennen um 8tn Deutschen Xern- f eSprei« ausgefa-ren Die Sntfcheibung«- lLnpfe hatten folgenbe« dttebni«: Um den ersten und ittxrfen Pl^ 1. Stouf: 1. Engel«. I Köln shle letzten 200 Meter 12,4 Set): 2. Fau­

ch eu z Frankreich Z Lauf 1 Faucheu, <13.4 Set.,. 1 Eng.1. 3. Laut 1 Engel. Dcuttchland <12.4 Set ); 2. Faucheu 1 Im dritten Lauf rutichte Faucheur- ^rnukrcich von der Bahn ab. Engel verzichtete aber auf biefen btlliam Sieg und ließ den Lauf erneut au«tragen. in dem er wieder nach hartem Kampfe Sieger blieb. Um ben dritten und vierten Platz 1 Kaufmann. Schweiz (12.4 Set); 2. Mi» chard. Frankreich.

Leichtathletik der Sp.'Vg. 1900.

rlelgrrltbe« Abschneiden ber 1900er in IDeilburg.

8. Mik der Uebertragung her Gauwettkämof.' an ben Weilburger Fußbulloereln Ist'tte der Aihlelik- ausschutz die Veranstaltung In bewährte Hände ge­legt Bei einer Teilnehmerzahl von etwa 100 ging sie reibungslos unb progrommäßia aus bem lbhl hüben Sportplatz an der alten Kaserne oonftotten. Dir Lettbewerde selbst waren durchweg äußerst spannend unb jeHlgfen gute Ergebnisse Die Spiel- Bereinigung 1900 erwies sich wiederum, obwohl sie nicht die stärkste Vertretung jur Stelle hatte, bank ihres gut ausgebllbeten Materials als weitaus bester Verein. 9 erste, 3 zweite unb 3 brittc Blähe waren die Ausbeute Bemerkenswert ist, daß die 1900er alle Staffeln, ausgenommen die 3X1000. Meter-Staffel, an sich bringen konnten.

Nachstehend die Ergebnisse brr Nettbewerbe, in benen ble Spiel Vereinigungsleute zu Siegen tarnen:

Junioren 100 Meter: 1. 3er n bl < Wetzl Sports.) 11,6 L., 2. Weibert (1900) 11 e., 3. Lutz (v. f. 2 Wetzlar) 12ri S. Der für W-ber meier eingesprungene (Äelbert hatte von vornherein wenig Aussichten, gegen Zerndt zu gewinnen.

400 Meter: 1. e I b e r t (1900) 55 S, 2 Phi - 11pv fflj. C. Wetzlar) 81,8 6, 3. Radetzti (B f. B Gießen) 61,7 e. Der 1900er kam unan- qrsochien zu einem schönen Sieg

Dsskuswerfen: 1. Seipp (1900er) 91,54 Meter, 2 M oh i (V. f. B. (stießen) 31,09 Meter, 3. st 0 ch (D. f. L Wetzlar) 30,-IZ Meter. Seipp» Sieg über ben stark favorisierten D. f. B er war bic größte Ueberraschung des Tages.

Speerwerfen: 1. K 0 ch (L. f. L. Wetzlar) 42,17 Meter, 2 Mohl <V f B Ziehen) 42,15 Meter. 3. Bachmann (1900) 41,15 Meter. Bachmann sollte beim Speerwurf bleiben.

4X100 Meter-Staffel: 1 Kietzen 1900 (Gel­be r t, Bachmann. Seipp, f) 0 p f c n m ü I I er), 2. Weilburger Fußballoerrin.

Schweben ft affei 1. (stießen 1900 2:10,3 S. (Seifert, Bepperling, (Seibert, Seipp), 2. Weilburger Flisiballoereln 2:16,8, 3. Wetzlar,r 6p. D. 2:19,6. Die zum Abichluß ber Veranstal­tung gelaufene Schwebenftaffel Nesi das Rönnen ber 1900er in hellstem Licht erstrahlen. Auch ist ble Zeit In Anbetracht ber kleinen unb nur mittel­mäßigen Bahnen beachtenswert.

Anfänger. 100 Meter: 1. Hopfen mstIler (1900) 11,9 6., 2. Koch (D. s. L.) 12,3 S. Ta­pe 110 (23. f. L.) aufgegeben. Der Spielnereini- aungsmann konnte feine berzeitig gute ftorm unter Beweis stellen.

400 Meter: 1. Bepper lin g (1900), 56,1 6., 2. Christmann (Weilburg) 68,4, 3. Heber- ling (Wetzlarer 6p. V) 66,7. Bepperling ist wie­her im Können. 6etn Schritt fanb allgemeine Be- wunberung.

4X100 Meter-Staffel: 1. Gießen 1900 (Maus, R ichtberg, Lohnes, Seipp) 48,6 6^ 2. Weilburger Fußballoerein 49 6., 3. V f L Wetzlar. Die 1900er hatten bei besseren Wechseln eine günstigere Zeit heraucholen können.

Iungmannen. 200 Meter: 1. Erbe (Weil­burg) 24,4 6., 2. Hopfen müller (1900) 24,5 6.. 3. Maus (1900) 27,6 6 Hopfenmüllers Zeit ist in Anbetracht ber Tatsache, baß er sich seither auf bie 100 Meter beschränkt hat, gut zu nennen.

Diskuswerfen: 1. H 0 p f e n m ü l l e r (1900) 25,14 Meter, 2. Berghäuser (Niebergirmes) 24,93 Meter, 3. ÄI e e m a n n (1900) $0,20 Meter

Erstlinge. 100 Meter: 1. Stang (v. f. B. Gießen) 12,6 6., 2. Lohnes (1900) 12,7 S., 8. Zimmermann, (Wetzlarer 5p. 23. 13,1 S. Lohne», ber im Vorlauf 12,4 6. gelaufen war, hätte bas Nennen für sich entfchieben, wenn er nicht vor bem Ziele gestürzt wäre.

Deilfprung 1. Lohne» (1900) 6,40 Meter, 2. Salz (V f. B Gießen) 5,38 Meter, 3 5 lei nee (8. f B Gießen) 5,28 Meter. In Anbebracht bes etwa» kurzen 'Anlaufs waren bessere Leistungen nicht zu erwarten.

V.f.B. Leichtachlettk.

Sehr gute Erfolge ber V.f.V.-Ablcilung in Weilburg: vier erste, fünf zroeilc unb eter brltte Preise

Die Vertreter de« D.s.B. schlugen sich bei ben in Weilburg stattgehabten Oautoeti* kämpfen belfer al» man allgemein erwartet batte, und erkämpften <-ch trotz starker Konkur­renz Sier Siege, 5 zweite und 4 dritte Plätze, em Stesamterfolg der die glänzende Entwicklung der jungen Abteilung erneut deutlich S.gt und ihr «otote ihrem sportlichen Leiter.

bortleHrer Fischer ba« beste Zeugni« an«- stellt Bei der Ausgeglichenheit der Gegner gab e« fast immer ipannande Kämpfe, au« denen bet Steget meist mit nur knappem Vorsprung her­vorging. Die von den V.f.Dern bestrittenen Kon- kurrettzen endeten wie folgt:

Kugel-Erstlinge: 1. Steine«. D.f B. Gießen. SV3: 2. Schm. di. D.f.B. Wetzla-

Hochlprung-Anfänger: 2. Philipp. V.( B.. 1.55 (berührt); 3. Steine«. Vf B. Gießen, 1.50.

Siebhoch-Iun-oren: 1. C t eine«. V f.B.. 3.00 Meter; Steine« übersprang die 3 Meter glatt und sicher, mußte es jedoch dabei bewenden iasten, da bet Sprungständer nicht höher zu stellen war. Auch m Diskuswerfen für Anlänger vermochte her Vielseitig veranlagte Steine« mit 27,38 ben 3. Platz zu belegen

Diskus-Junioren 1 Seipp. 1900. 31.54 Me­ter: 2. Mohl. Bf.B, 31,09; 3. Koch. Vf.L. Mohl. der h er im Training 'chon 36 Meter ge­worfen hat. war wider Erwarten ein großer Ber- 'ager.

100-ffleter-<$dtImge: 1 Stang, Vf.B. Gehen. 12» 2 Lohnes. 1»00. BrustLreite

zurück Stang übertraf mit feiner Leistung jede Erwartung

15C0»®e ter-2n länger: 2D c mb ad). Derdvrf (Gamneistrr) 4^2*.2 Müller.Vf.V.,-and-

breite zurück: ein 'chönes Hermen zwetee «eTl- Irmmen gleichwertiger Gegner.

400-Meter-Iunioren: 1.eiltet.

G^ßen. 2. Philipp. Vf L. Wetzlar. 3 Ra­detzky. Vf B G'eßen Habetzkd hielt sich trotz tebtenbw Training* lehr gut

Weittprung-Erltnnge 1. Lohne« .1900. 5,40: 2. 6dl*. VfB G eßen. 5.38; Steine«. D f B . 5.28. Kreß kam mit seinem 5.SOMeter- Sprung durch fine Fehlemstcheibung um ben t*rr- bienten Erfolg.

SO> Meter-Junioren LH Fischer. VsV G.eßrn. 2.14' 2. Paul Smn; Fischer ge­

wann leicht und überlegen.

Speer-Junioren 1 Koch. V.s v Wetzlar. 42.17; 2. M 0 hl. V f B Gießen. 42 15; 1 B a «fe­rn ann. 1900 Wohl warf zum erüwmdl Speer un** mußte sich mit nur 2 Zentimeter vor dem Gaumeister Koch beugen

3.1000-Meler-Staslei: I. Sp V Wetzlar 9 12; 2. V f B Gießen. S 12. HruUbrette zurück. 3 Der- dort; 4. Weilburg Ein auherordentUch spannen­des Renneii. da« bte Gaume ist«rmannkchai i mir knapp gegen di« V.s V -Aniänger gewinnen konnte

Alle« in allem darf der V s B ftoiz letn au| seine junge Le chtathletikadteilung.

Gießener Tennisttub 1922 e D frankfurter Tennisklud 1914 (Palmengarten) 4:19.

Am vergangenen Sonntag mußte sich ber die- ßener lennletlub ber Fronksurter Mannschaft mit Libigcm Kesulkat bcuaen Frankfurt hatte, ber Spiel- stärke des Gießener Klub:- Nch bewußt, feine ubllckv- Stäbtemettkamps-Mannfchaft oerstärft unb kam mit einer lehr guten, äußerst ausgeglichenen Besetzung. Die einzelnen Kämpfe waren ftdoch lange nicht so glatt, als es dos Kefullal vermuten läßt, vielmehr waren lehr viele uollftänbig offen unb würben erst nach harten Drelfatzkampfen entschieden Bei den Herren Einzelspielen konnte Kirchner al» ein­ziger für Gießen einen Piu»puntt gewinnen; an erster Stelle spielend, ließ er sich durch nichts be­irren unb gewann fleaen Frankfurts Spitzenspieler Halberstadt durch ruhiges, stark variierte« Spiel 6:2, 6:4. Heevorzuheben sind des weiteren stvel Stege ber Gießener Komdinatlonen Vr. F i | ch e r / Dr. 6 d) o p p e r und K Fischer/ Ccllariue. Die Damen hielten sich tapfer unb erzielten bessere Resultate, als man eigentlich er- wartet haste Tg.

Afbeiter-Turn' und C-portbunö.

Gießen I Schwanheim I 7:1.

Gießen hatte Schwanheim» 1. Mannschaft zum Nücksp el zu Gast. Die Gaste traten nur mit neun Mann an unb konnten boburch nicht zur Entfal­tung gelangen. Zwar versuchte bic Verteidigung burd) geschickte-.- Abseitsslellen vorläufig jeglichen Er­folg zu unterdinben. konnte ober auf die Dauer gegen den Zahlenmäßig stärkeren Gegner auch nicht auohaften Bald kommt Gießen burch feinen Links­außen zum ersten Erfolg, bem bl» Halbzeit noch zwei weitere Tore folgen Nach Seitenwechsel konnte Gießen» Halbrechter die Torzahl auf vier er­höhen Schwanheim fällt jetzt merklich ob. Al» Gle­sien zu seinem 5. Erfolge kommt, flammt auch brr Kampfesroille ber Gäste wieder aus. Jetzt «lang es auch bem Mittelstürmer bas Ehrentor für seine Farben zu buchen. Nach zeitweise abflauendem Spiel konnte Gießen bi» zum Schluß da, Resul­tat auf 7:1 für sich stcklen

Gießen 1bRobfeeim L 5:1.

vor dem Spiel der Kreisklaffenmannschaft trugen Gießen Ib unb Nodheim I. ein Gefelllchaftifpiel au», bei dem Gießen Nodheim mit 5:1 schlagen konnte.

Raunheim 1 Lollar I 4:1.

Lollar war zum Serienspicl nach Naunheim ge­fahren. Noch Anstoß entwickelte sich sofort ein flotte» Spiel, bei dem beide Tore öfters in Gefahr kamen. In der 15. Minute konnte Naunheim zum ersten Erfolg kommen. Vis Halbzeit gelang es ihnen, ba» Nesullal auf 3:0 zu stellen. 9tad) Seitenwechsel ist Lollar besser aus ber Hut. Das Spiel nimmt jetzt an Scharfe zu Einmal noch gelang es Naunheim zum Erfolg zu kommen, bem Lollar nur fein Ehrentor entgegensetzen konnte. Der Unparteiische hatte Mühe unb Not, ba» al» ausgesprochenes Verbanbs- fpirl durchgeführte Spiel glücklich zu Ende zu bringen.

Bei ben am vergangenen Sonntag in Offen­bach auf der neuen Platzanlage ber bärtigen Freien Turnerschaft ausgftragcnen Str e lerne i - fter fünften bcs 9 Kreise» nahmen auch einige Teilnehmer unsrer» Bezirke» teil C» er­reichten dort im Dreikampf für Sportlerinnen: Emilie Linden ft ruth (Hcuchelheim) ben brüten Rang Äierkampf für Iugenb (16 bis 18 Jahre): Ruboli Cngelharbt (unnrrob) bin 2. Rang. 2O0 Meker Lauf für Sportler, Klasse C- Robert Schaum (Krofdorf) 2. Rang. Kugelstoßen, Klasse A, bestarmig Wilhelm Schwarz (Anne­rod) 1. Rang, 11,43 Meter. Klasse B. Otto Mandler (Heuchelheim) 2. Rang. 9,36 Meter. Klasse C: Roben Schaum (Krosbors) 2 Rang. 8,96 Meter. Kugelstoßen, beidarmig Wilhelm Schwarz (Annerod) 1 Rang, 19,55 Meter Distuswersrn, Sportler, st lasse A: W,lh. Schwarz (Annerod) 2. Rang, 29^0 Meter. Schteuberball- roerfrn, st laste A: Wllh. Schwarz (Annerob) 1 Rang, 54,19 Meter Klasse C: Ernst Rüsoelrr (Gießen) 2. Rang, 33,67 Meter. Weitsprung, Sportler, Klasse C: Robert Schaum (Slrofbori) 3. Rang, 5,30 Meter. Speerwerfen, Klasse A: Otto Manbler (Heuchelheim) 2. Rang, 35,10 Meter 800-Meter-Lauf, Klasse C: Fr. Krämer (Heuchelheim) 1. Rang, 2.194 Mm. 1500-Meter- Lauf: Franz Krämer (Heuchelheim) 2. Rang, 5,12 Min Speenverien. Iugenb. Rudolf E n - a cf bar 6 t (Annerod) 1. Rang, 3KV6 Meter. Diskuswerfen, Jugend Rudolf Engelhardt (Annerod) 1 Rang, 30,66 Meter. Wettfprung für Sportlerinnen: 2 Rang Emilie Linden ft ruth (Heuchelheim). 3,93 Meter. Kugelstoßen: 2. Rang Emma Nefseldretzer (Heuchelheim), 6,48 Me­ter. 4X100 Meter-Skaftel, Klaffe C: «rofborf 1. RanL 51.4 Sek. - SX1000-Meter-Stalfel, "'-ässe B: Gießen 1 Rang, 9:26,2 Mm. .5000- Meter Lauf, Klasie A: Otto Balser (Gießen) 1. Rang 5000-Meter-Lauf. SUaffe B. Otto Rüfpeler (Gießen) 1. Rang. 18:50L Min.

Neuer deutscher Gegelflugrekord.

Sic bteLost. Zig." aus Neuyork melbet, ver­besserte ber deutsche Segelflieaer Hesselbach seinen eigenen, erst kürzlich ausgestellten amerifa- Nischen Dauerretorb auf vier Stunben stink Minuten. Er erreichte babei eine MaximalhShe von 113 Meter unb legte eine Gefamtstrecke von 192 SRlomrter zvrstck.