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fhxngen uni» Anforderungen de« Staube« ent­sprechen Besonne.« Sorge machte auch in dieser Aussprache wieder bi« frtage der stellen­losen Aerussanaehörigen, beträgt doch der AnteU der vorhandenen stellenlosen An- geteilten «in Drittel d r Zahl aller Haupt- unlei^üQ nji emrärqc der e bslosenfü siege Ton die! em Drit.rl gehören die meisten der sog. älteren Aate^ori an Der V d A. verlangt de«halb vom Reichstag Beschlüsse, die den vor- liegenden Anträgen und dem Gesetzentwurf de« G d. A. tut Unterbringung älterer e r- werb-loser Angestellten gerecht werben.

Die Landtagswahten in Braunschweig.

Braunschweig, 27. Rov (WB.) Die heutigen Landlagawahlen sind in der clabt Draunichwcm und, soweit sich uherfehen läßt, auch im Lande ruhig verlausen Das fetter war gut. Es trat nach aur^n nur eine schwache Propaganda in Erscheinung Die Wahlbeteiligung in der Stabt 'ßrcunidiroetg scheint nicht so stark gewesen zu sein, wie bei der letzten Wahl im Oahre 1924, wo sie über AI Prozent be­trug. Aus dem übrigen ^relftaat wird jedoch ver­schiedentlich von starker Beteiligung berichtet. Das vorläufige amtliche Endergebnis der Wahlen stellt sich wie folgt:

Sozialdemokraten 12« 195

Deutschnotionale 26 229

Deutsche Dolkspartei 39 705

Wirtsch. Einheitsliste 22 196

Demokraten 12 295

Kommunisten 12 942

Nationalsozialisten 10 320

Braunschweigisch-

Niedersächs Partei 3 866

Zentrum 4 600

ftaue- und Grund

besltzer 12270

Dvlksrechtpartei 4 65A

(103 463) Sitze 24 (19) (51 2A0) Ache 5 (10) (47 526) Sitze H (9) (23 040) Sitze 4 (4) 114 775) Sitze 2 (2) (12 527) Sitze 2 (2)

(9 474) Sitze 1 (1)

(8 791) Sitze (-) (4 359) Sitze (-)

() Sitze 2 () (-) Sitze - (-S

Oas amtliche Wahlergebnis in Hessen.

Darmstadt. 27 Bov. 3m LitzungSsaale der Zentralstelle für die Londesstatistik trat der LandeSwahlauSschuh unter dem Vorsitz von Mi­nisterialrat Borne mann zusammen, um da« Wahlergebnis festzustellen. Da« endgültige Sr- gebni« unterscheidet sich von dem ix>rläufi<jen so aeringsügig, das) keinerlei Berschieoung Der Ditze eintritt. Dte Ziffern lautrn: Stimm­berechtigte 893 144, Stimmscheine 3816, ungültige Stimmen 5906. gültige Summen 482 696. Sozial­demokraten 15? 293. Zentrum 85 450. Demokraten 37 789, Heft. Landbund 61109, Deutschnationale 23 998, Kommunisten 41 280, Deutsche Volkspa rtci 51 654, 23vll«reck-tpai-tci 21 123 Die Zahl der Sitze wurde wie folgt fest gestellt: Sozialdemo- fraten 24, Zentrum 13. Demokraten 5. Hess, tianbbunb 9, Deutschirationale 3, Äoimnuniftcn 6. Deutsche Vollaparlei 7, Volksrechtpartci 3 Die von der Dollsrechtpartei beim Landerwahlleiter hinterlegten 5000 Mk. werden ihr zurüc-erstattet. Der LandeSwahlansschuf) hat nur die Ausgabe, da« Wahlergebnis je stzu stellen, die ®nt- scheidung über Die Gültigkeit der Dahlen steht dem Landtag zu.

(fine Kundgebung

der Deutschen Studentenschaft

Berlin, 27. Nov. (WTB.) Auf einer Kund- aebung brr Deutschen Studentenschaft gegen den Er- loh des preußischen Kultusministers in der Frage der Selb st Verwaltung und Organisation der preußischen Studentenschaften sprach als Hauptredner Rcichstngsabgeordneter Prof. Dr. Spahn- Köln über da» ThemaBon akademischer Freiheit". Für den au» beruflichen Gründen am Erscheinen oer- hinderten Gesandten a. D. Dr. Riedel begrüßte zum Schluß Schriftsteller Robert Hohlbaum- Wien die akademische Jugend als einen der Haupt- träger des A n f ch i u h g e d a n k e n s, der in den Herzen der Deutschen Oesterreichs fest verwurzelt sei. Die Versammlung nahm durch Akklamation eint Entschließung an. in der das Gelöbnis aDgelegf wirb, trotz aller Widerstände treu zu dem Ideal der akademischen Freiheit und dem Gedanken einer großdeutschen Freiheit und dem Ge­danken einer grotz deutschen Gemeinschaft zu halten und für diese Ziele mit aller Tatkraft einzuftehen.

Eine Äet'chsfiraßenbauordnung.

(Eigener Drahtdencht de» ..Gießener Anzeiger»".)

V e r 1 i n , 28. Roo. Wie wir erfahren, hoben vor einigen logen im Reichsoerkehrsminifteriuin Ver Handlungen mit den Vänberrcpieritnqen über die ö c ft | e y u n g eine» Retze » von Hauptoer- kehrssl ratzen und einer Stratzenbauord- n u n g stakt gefunden. Da» Reich, dem Verfassung» gemätz die Gefetzaebung über den Bau von Land- stratzen für den allgemeinen Verkehr zusteht. wist au» verkehrspolitischen Gründen versuchen, auf dem Wege der Vereinbarung mit den Vänberregierungen ohne gesetzgeberiiche Maßnahmen die Einheitlich- feit Im Straßenbau sicherzuftellen. Die Län­der erkannten diese» Vorgehen des Reiches einstim­mig an und haben sich zur Mitarbeit bereit erklärt. Wie wir hören, wird das Reichsoerkehrsministerium nach den Unterlagen eine Reichskarke der j>aiiptuerfebr»ftraben nach arotzen Gesichtspunkten ausstellen, die neben den Ersordemiffen de» Durch­gangsverkehr» auch der finanziellen Lei­stungsfähigkeit der Wegeunterhaltung'pflich­tigen Rechnung trägt. Da» Reichvverkehrsmimsierium wird ebenfalls den Entwurf einer Straßenbau- ordnnng ausardeiten die einheitliche Grundsätze über die an das Straßennetz zu stellenden Anforde­rungen enthalten 'oll. Die weiteren Verbondlungen sollen nach Möglichkeit beschleunigt werden und e» fleht zu Hoffen. Satz 'ie in kurzer Zeit ju einem be- friedigendem Abschluß geführt werden Man kann nur Hoffen, datz durch die zu erwartende Lösung die an manchen Orten bestehende trostlose Straßen- Misere, die immer wieder in der Oeffemllchfeit zur Klage Anlatz gibt, einigermatzen behoben wird.

Oas (kude öcr ^eichsgetreidcstette.

Berlin. 28 2kov «Priv -Tel.) Durch die Presle ging kürzlich die Behauptung, die au« dem Kriege belaimte Aeichsgetrcidestelle. die u. a lange Zen v n OberprdtiX'rt 2 atocki geleitet wurde, lebe noch Sie def.ndc sich zwar tn Liqui­dation. aber c.n Ge'ckiäs.- ührer mit 2000 Dark Monatsgehalt und einem ganvm L'ak> -'^n Mit­arbeitern fei noch immer an der ?.r" die Auslösung bttr.t w üf)i *n nerlau.c; nu v datz tatsächlich nexb eine Oraanilation, die drei Räume für sich beansprucht besteht. Sie wird geleitet

Oie nationale Aufgabe der Landwirtschaft.

Sine Erklärung des Ireichsernährungsministers.

Ä i eL 26. Bov iTVLB i Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Schiele sprach vor dem landstnn'chaftlichen Aus'chutz im Rahmen de« vieler Parteitage« Der Deutsch- nationalen Dolkspartei und führte dann au«: Die Tfote und Ausgaben der Landwirtschaft ge­hören zu den drängendsten Sorgen unserer Bcttio- naltoirtfdfrait. Und doch in der Landwirtschaft 305 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung Deutschland beschäftigt gegen 41,4 Prozent in der Industrie. Alle landwirtschaftlichen Röte entspringen der mangelnden Rentabili- t a L Bon mehr al« 2700 untersuchten deutschen Betrieben aller Art waren in den 3cdyrcni 1924 25 und 1925 En« 1926 46 Prozent Verlust­betriebe. in Oftelbien sogar 52 Prozent, in Ostpreutzen über 75 Prozent und wenn man nur Dte Betriebe mit geringem Boden betrachtet, über 80 Prozent.

Da» ungefähr die Hälfte aller landwirtschaft­lichen Betriebe in den vergangenen Zähren als Verlustbetriebe gewirtschaftet haben, beruht gleichzeitig auf der Steigerung Der sleoerftch-n Belastung und der sozialen Abgaben, auf dem Kapitalmangel und den überhöhen Zinssätzen und auf her schwachen Marklpofftion her deut­schen Canbroirtid)aft infolge de» Drucke» der Tlohrungsmittel einfuhr.

Die Verschuldung der Landwirtschaft erreicht mit der erschreckenden Summe von 12,5 'Milliarden Mark mehr als Vierfünftel der Dortriegsverschuldiing. Ein besonders ernstes Gesicht erhält sie durch die Kurz- f r i ft i g f e i t der personellen Schülden und die un­geheure 3 i n i c n (a ft, die mit 850 Millionen Mk. jährlich annähernd 4« Mk. ,e Hektar landwirtscheft kicher Nutzfläche ausmacht. Dadurch ergibt sich als

dringendste Aufgabe, die schwebende Schuld zu ton iohbieren. und zwar zu tragbaren Zinsiätzen. Die zweite grotze Aufgabe tft eine besonders handel» poluiiche. Solange fast überall in der Well die Er höhungder Zollmauern forftchreitet. können wir als schwer belasteter Schuldnerstaat nicht andere Dege eimdXagen. liniere jymM»polittT kann nur durch uniert eigenen Interessen be stimmt werben. In diesem Jahre Hot die Passivität der Handelsbilanz bei zur Zeit wach« en der lenbenj bereite den Betrag von 3,2 Milliarden er- reicht. Die Passivität unterer Zahlungsbilanz wird auf jährlich 4 dis 5 Milliarden geschätzt und ist ebenfalls im Dachten.

wirkliche Abhilfe gegen die unserer Wirtschaft, unserer Währung und unserer Freiheit hieraus entstehenden Gefahren kann nur die entschlossene Steigerung der heimischen landwirtschaftlichen

Probuflion bringen.

Die dritte grobe Aufgabe besteht in her ener­gischen Selbsthilfe Der Landwirtschaft. Sie mutz burd< Vertiefung Der Ackerkrume und ge­steigerte Dirtschast-energie au« dem deutschen Boden letzte herausholen. Die bevorstehende Zin«verbiHigung für etwa 200 Millionen Mark MeliorationSkapitalien gestattet die beschleunigte Durchführung umfangreicher lanbcShHlurelter Vorhaben Die srchrre Fundierung un'erer BcUro- nalwinschakt dient zugleich der Sicherung deS EigentumSgedanken«. De« stärksten Fundamente« aller Staats- und Rechtsordnung. 3m Eigentum liegen Die Wurzeln aller Bodenständigkeit, allen Familiensinn«, aller Staatstreue. Der Erhaltung Dieser höchsten sitt­lichen Werte gilt alle- Ringen Der deutschen Landwirtschaft

Der litauisch-polnische Konflikt.

Ernste tage.

Deutschlands Politik im Lstcn

Eigener Drahtbettcht desGiehener Anzeigers'.

Berlin, 2d. 27ov. Man Darf Die Ent­wicklung Der Ereignisse in Dem polnisch-litauischen Konflikt keineswegs rrnterschänen. 3a. die Si­tuation ist, wie unS von zuständiger litauischer Seite ausdrücklich erhärt wird, viel ernster zu nehmen, als es bisher in der Presse vielfach geschieht, dreht es sich doch jetzt keineswegs mehr um die Frage, ob WoldemaraS gestürzt wird oder nicht, es handelt sich vielmehr Darum, ob Polen i ic Situation auSzunuyen geben r und mit Hilfe der Emigranten, die von Dem früheren litauischen SeimabgeorDnelen Pletschkaitis aesührt werden, gegen 2t- tauen Maßnahmen ergreift, die, we­nigstens Hal es so den Anschein, sehr stark nach AnnektionSgelüsten riechen. Bachrichten, die von Der litauischen Grenze nach hier gelangt sind, sich jedoch nicht kontrollieren lassen, von Der diesigen litauischen Vertretung immerhin aber für glaubhaft gehalten werben, besagen auf jeden Fall, datz man da« Schlimmste erwarten kann. Das .Kabinett WoldemaraS Dürfte sich wohl kaum mehr halten. 05 es Dann zu einer neuen Regierung auf parlamentarischer Grundlage kom­men wird, ist zur Zeit natürlich ebenso ungewiß, wie die Tatsache, daß Polen Litauen anneftieren will.

Für Deutschland ist der polnisch-litauische Konflikt auf jeden Fall zu bedauern. Die Ent­wicklung der Ereignisse im Osten wird Damit auf einen Weg gewiesen. Der für Den gesamten Osten allergrößte Desahr bcDeutet. E« muh des­halb alles versucht wer Den, Die weitere Ent­wicklung dieser gefährlichen Lage wenigstens so lange aufzu'chieb-en. bis der Völkerbund Ge­legenheit nehmen kann, dazu Stellung zu nehmen und von llch aus interveniert. Dieser Standpunkt wird merkwürdigerweise auch von Rußland vertreten, das damit zum erstenmal mit der Böltcrbundstaktik konform geht. Es läßt sich jedoch noch nicht vorausiehen. oo Der Völker­bund noch rechtzeitig eine Entscheidung tref­fen kann.

Litauen» Forderungen.

London, 27. Roo. (WB.) Auf eine telegra- phifche 'Bitte de» Reuterschen Bureaus m Berlin an den litauischen Ministerpräsidenten WolDemara», sich über einige Punkte in DenBeÜbungen zwischen Litauen und Polen zu äußern, gibt WoldemaraS der Ueberzeugung Ausdruck, daß bei der Anstif­tung gewisser Unruhen in Litauen durch litauische Emigranten Ein­flüsse Der polnischen Regierung mit- gewirkt hätten. Aus die Frage, ob die gegenwär­tige litauische Regierung bereit wäre, zu Polen wie»

Der normale Beziehungen Durch Verzicht aus Wilna auf 311 nehmen, erklärte W oldem ams mit eit, datz keine der litauischen 'Parteien bereit wäre, einen solchen Verzicht auszu- sprechen, am allerwenigsten seine eigene Partei. Er sei bereit, normale Beziehungen mit Polen wieder aufzunehnien, wenn eine befried igendeVer- ftänhigung mit Polen hinsichtlich Wilna» er­reicht mürbe unb wenn Polen die Bereitwilligkeit zeigte. Die Unabhängigkeit Litauen» zu achten. Auf Die weitere Frage, ob die litauische Re­gierung Der Meinung sei, daß die Streitigkeiten zwischen öitauen iint» Polen durch Den 'B äl­ter bunb geregelt werden könnten, verweist Wol- Demo ras auf den früheren und Den jetzt wieder an den Völkerbund gerichteten Appell, au» Dem sich eine ausreichende Antwort auf Die Frage ergebe.

Die Vermittlungsversuche.

London, 28. Bov. (Wolfs.) Der diploma­tische Berichterstatter des .Observer" schreibt, aus Dem gestern abend verfügbaren Tatsachen­material scheine sich zu ergeben, daß Dte un­mittelbare Gefahr im Osten übertrieben, wenn nicht vorsätzlich für taktische Zwecke organi­siert worden sei. von Parteien, die Direkt ober indirekt interessiert seien. Grotzbr.tannien, Frank­reich und 3tatien konzentrierten sich jetzt Darauf eine überstürzte Aktion an Der polnisch litauischen Grenze zu verHinDern. Daher Di Befriedigung. Die allgemein Durch Litwinows in Warschau erfolgte bremsende Geste er­zeugt wurde, sowie durch die parallelen 25er- luche BriandS. Die polnischen Berven zu be­ruhigen. Es bestehe Grund zur Annahme, Datz BrianD DaS Ver'preche.i von Warschau erhalten habe, daß feine Aktion in.Dem Gebiete von Wilna unD Grodno biS zur Tagung Des Böller- bundsrateS unternommen toerDcn wird. Briands pa^ififlische Rolle in Europa fei niemals m höherem Grade gewürdigt worbm. GS sei Die Hosftwng auf jeden Fall her britischen, französi­schen. Dcutficn und italienischen Diplomatie. Litauen und Polen zu versöhnen.

pilfuöffi fährt nach Genf.

London, 28. Bov. (WTB. Funllpruch) .Ti­mes" berichtet auS Warschau, der polnische Pre« miermfnifter Marschall Pilfudski Hit Vor­kehrungen getroffen, um in Genf während Der ganzen 3eU anwesend zu fein. Die Der Völler- bundsrat feinen Versuchen, die k'tauftch? Frage zu regeln, zuwendet Wie her .Grpreh Bocntz" mitteift ist es bereit- ziemlich sicher daß Mar­schall Pilsi DsU sich P rsönlich zur Batst gung nach Genf begeben wirh Der Mar chall. Der feit 3oh- ren nur Uniform getragen hat. werde in Z i - vil reisen und habe sich bei einem Warschauer Schneider bereits drei Anzüge und einen Frack bestellt. Sen Marschats werden seine Adjutanten Oberst Dienfawh uno Beck begleiten

von einem Liquidator und zwei ehemaligen Pro­kuristen, die vor allem eine umsassenoe Denk­schrift ausarbeile 3m übrigen sollen sie noch mit her Durchsührung einiger größerer Pro­zesse beschäftigt fein, non deren raschen Erledi­gung auch die cnDgu ti;.e 2lufl6fung der kleinen Restorganifation abhängig ist.

Die Beisetzung Braiianus.

Bufar-tst. 28. Bov tXil.i Ministerpräsi­dent 3onel Brak. anu ist am Sonntag unter großem Gepränge betgekot worden. Die Trauer- feier in Bukarest sand am Sonnragvormittag im 3®eneum statt Drc kirchliche Einsegnung nah­men der moldaui'che Mcrrovolit. Der Erzbischof von Siebenbürgen und Die Mitglieder De» Hei­ligen SnnoM vor. E- folgten dann Ansprache- von Otzertretem Der BchörDen des Landes. Der Provinzen und anderer Körperschaften, in Denen die staarsmänn.'chen Qualitäten de« Verstor­benen gewürdigt und u. a auch Darauf hin- getoie'en wurde daß Brafianu Den gün­stigen Zeitpunkt für Den Eintritt Rumäniens in den Weltkrieg ge­wählt habe. Bach der Fr er trugen Abgeord­nete den Sarg zur La fette. Der Iraueruig fetzte sich bann in Richtung zum Borddahnho' in Be­wegung Dem Sarg folgten >-.c Fcmtlienm-t- gliebct. Der Prinzregent Ricolai, Die Reg e- rur.q da« Dtafomar M>e -korb- Die 2R tghehet des Parlaments Die Gen.ralitä: 'ow v ^rTrga- tiov<en Der liberalen Partei au< Dem garten LcmDe Bcm Oppofttion«mitgl.edem De« Parla­

ment« sah man u. a. Maniu unD General AvereScu im Trauerzu« Vorn Bordbabntzof aus wurde her Sarg im Ärtrazug nach Florlca überführt, wo er von Ministern unD Abgeord­neten auf einen Bauern wagen gestellt wurde Der von vier Ochsen gezogen war. Auf Der Bc- 'itjung DeS Verstorbenen fanD Dann die Beisetzung statt.

Aus aller Welt.

General tzeye in Homburg.

Zu Ehren Des von feiner Amerikareife zu ruck- gekehrten Ebef« Der deut'chen Heeresleitung fand eine BegrützungSfecer Im engen Kreife statt, an Der auch Der Hamburger regierende Bürger­meister. Der amerikanische Äonful tn Hamburg und führende Perfönlichkeiten Der Hamburger Wirtfchaft teUnahmen Der General sprach m dankbarer Erinnerung von Der gastlichen Auf- nabme. bk ihm Amerika zuteU werden Itefi und den vielen Auftnerftarnkeiten. mit denen man ihm Drüben Die Reife zu verschönen suchte.

Dammbruch in Algier Vollenbrock» in lonl».

Wie Hava« berichtet, ist Der S.auDainm des Fergod-FlufseS gebrochen. Der angerichtete Scha­de« allein in der Gegend von Perrsgour wird auf mindestens 10 Millionen Franken gefchänt Tic Straße nach Oran ist drei Kilometer weit uberschtoem'77' und t~t Verkehr unterbrochen Durch den Bruch trt Ctaubamme« ist nicht nur die Emte in Frag- gestellt sondern V.r TKbg- licht eit Der landwi r:'cd of tuchen Bestellung v.el- leicht auf 3ahre hinaus tmlerbvnben Aus Bkosta-

ganem wird gemeldet, daß Der Fiuß. Der bk Stabt unterirdisch durchquert, lein unter­irdische« Bett gesprengt und den un­teren Teil der Stabt überschwemmt hat Tobet ftnb 28 Personen um« Leben g e f o m m c n. Dem .3oumal" wird au« Tunis über Wolkenbrüche berichtet, durch die dos untere Stadtviertel überschwemmt wurde. Der Verkehr in der Stabt war 4 Stunden lang unter­brochen

Der letzte Offizier De» jeppehnnltr».

Heinrich Freiherr von Gayltng non All denn Grundherr tn Ebnet bei Baden. Der am Sonntag 27. Rovemder. Icirwn 80 Geburt «tag feiert ist der einzige noch lebende Offizier, der 1870 kannten Zcppennritt nach hem Schie­ler ho .4 bi« 26. 3uli) rnttgeoiacht hat

Da» älteste bau» Berlin» vor dein Einstoe,

Jb.ithöem erst kürzlich Da» flau# Grotze Frank Nieter Straße 85 vom Etnfturz dcbroht mar. wurde Samstag mittag Die Feuerwehr mit Dem Huf .Hrs hmher naiiWinfturV na<b Der Fischerhrücke gerufen. Do» Hau» Fifcherbrücke 15. rin meörige» \nxi|tartige» Gebäude, da» als Da» ä 111 ft e ft a u » Berlin» gilt, bot einen erschreckenden Inblcf.

iten sich an feiner

der tchönste Teil Der Stuck Verzierung und Maure beflei Dung lag al» großer T rum merhau - f e n au r be r 6 t ra b f. Die Mieter, bw auf An­ordnung der Bau polt zet bas ftaus räumen tollten, weigern iich do» zu nm und werden nunmehr wohrschetrNich zwangsweife ausqnartlert werden

Feuer auf Schloß Aantzan.

Au» bisher unbekannter Ursache brach auf Schloß Rantzau in Holstein. Das von der Gräfin Bau Dlffin l>, wohnt wirb, Feuer au». Drei Enkelin- n c n Der Gräfin wurden durch Rauchschwaden in ihren Zimmern erheblich gefährdet und konnten mit Mühe gerettet werden. Eine im Schloß woh­nende 74jährige grau konnte trotz aufopfem- Der Hilfe eine» Kraftfahrers, der bei Dem Ret- tungswerk ohnmächtig zufommenbrach, n t ch t m e h r lebend geborgen werden. Der Feuerwehr ge lang es, das Feuer bald zu löfchen und die um- liegenden Dirtschafts- und Stougebäude vor Ber- nichtung zu bewahren.

Lin Geldfcheank von Einbrechern oerfchieppk.

Einen oenregenm Einbruch f.thrkrn am Frei­tag einige Einbrecher in Unter-Delfingen (Wttbg.) au«.- Sie erbrachen ein 25aubur?au unD trans­portierten den Kafienschrank trotz seine« Gttoch- te« von 6.5 ßentner etwa 20 M ter weit In« 3llerarie«. Dort wurde der Schrank aufat- schweitzt. wobei den Tälern 15 000 Mark ßofrt- gclher in die Hände fielen.

45 000 Flaschen Hum beschlagnahmt

Die Trierer Zollbehörden hoben auf dem ftauptbahnhnf 45 iK o Flaschen Ru,n befchi ipnotzm' die von otroBbutg her über Das Saargrbtrf nach Deutschland eingeschmuggelt werden sollten. Der Rum wird in Trier versteigert werden

Sträflingereoolfe In einem amerikanischen Gefängnis

Heber 1000 Sträflinge im Staat«gelangnis von Jvlfvm bei San Franzi «do begannen zu meutern und machten einen verzweifelten 23er- such. auszubrechen. Bei dem Handgemenge wurden Drei Wärter verwundet. Darunter einer tödlich. Polizeiverstärkungen wurden in S ie nach dem Gefängnis gesandt, um Den Aufstand zu unterdrücken.

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3m Bereich einer flachen Druckstörung be« 3«!anbltef« traten beute morgen auch in tmierem Gebiet vereinzelte l 'chte Aieherschläge auf. Unter Dem weiteren Sinfiutz hohen Drucke« haben wir morgen mit keiner auige'prrxbmen anii^tzklonalen Wetterlage zu rechnen Denn di? norDrlngenDen ozeant'chen Lu^tmaften laffen weiter wvlfiae« Wetter fertbefteben. wobei auch vereinzelte Tut- berfchläge auftreten. Die Temperaturen verhalten sich schwankend, gehen nacht« tn Gefrierpunkt­nähe imb Darunter und steigen tagsüber stellen­weise cfwas mehr an.

Dettervoraus age Wolkig, neöllg. mit stellen- wefter Aufheiterung. Temperaturen noch'.« um den Gefrierpunkt, vereinzelt auch ha runter enb meist trocken.

WltterunqsauStichten für Tstttttvvcht Wenig Aendenmg de« berr*chenben WitterungScharnk- ter«.

Lufttemperaturen am 27. Rooember mittags 4/ Grob Celsius, abends minus 13 Grab Celsius: am 28. Rov mnr.-cts 1.1 Grob Celsius Erdiempsra turen am 27 stovemder- 1F ®r iD Celsius: am 2* Rooemhcr Grab ffelffus. Äanmum 4,9 Grab Celsius. Minimum minus 2 Grob lrelsius Sen- nenscheinDouer 4 S Stunden