Ausgabe 
30.12.1932 Frühausgabe
 
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.

47

56,5 46 30

19

42,5

40

140,5

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105

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6,134 5195 12,74

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47,5

57,5

45,5

29,25

19

43 I

38,5 I

143 I

Ueberschlägt man die Summe der notwend organisatorischen Arbeit, die im Interesse Sportes auch in Gießen geleistet werden mu zieht man das Ausmaß sportlicher aktioer Sei gung in Betracht, dann kann man wohl mit H sagen, daß auch in unserer Stadt durch die D feit der Vereine viel Arbeit an der Jugend leistet wurde, für die man den Verantworte Danf wissen muß. Wenn auch die wirtschaft!, Verhältnisse am Sport nicht unbemerkt vorü gehen können, so - sieht man doch allgemein berechtigten Hoffnungen für die wertvolle We arbeit dem neuen Jahre entgegen.

loren. 1900 ist 14mal in der 20 Bestenliste des West­deutschen Spielverbandes, 4mal in der 30-Bestenliste der Deutschen Sportbehörde vertreten. Unter dem TitelEin Jahr in der Kampfbahn" wurde d-ie Leichtathletik der Spielvereinigung vor einiger Zeit eingehend gewürd gl. Reben der Spielvereinigung trat auch in diesem Jahre wieder der Männer- t u r n v e r e i n m t feiner Leichtathletikabteilung nachdrücklichst in Erscheinung. 271 Siege, darunter 68 erste Siege konnten gebucht werden.

Die Ttännerturner wurden den Blauwoißen ge­fährliche Rivalen MTV. trat im Jahre 1932 mit seinem II. freisoffenen leichtathletischen Wettkampf an die Oeffentbichkeit und führte die Veranstaltung zu großem idealen und sportlichen Erfolg. Auf dem Feldberg errangen die MTVerinnen wieder den Brunhiloisschild, Fräulein B i ck e l h a u p t wurde Erste im Vierkampf, bei dem Kreisf.'st in Trier wunde sie ebenfalls mit Bestleistungen an erster Stelle genannt. Der Verein für Bewegungs­spiele hat sich leichtathletisch nicht betätigt. Der Olympische Sportklub Gießen, eine Neu­gründung des Jahres, hatte guten Start. Die Ver­treter des Vereins waren verschiedentlich achtbar er­folgreich. Die Universität verfügt über eine stattliche Anzahl ausgezeichneter Leichtathleten. Bei

4,22 58,42 72,34 14,04 16,4^ 169,43

21,57 72.1^

2,41

76,41 81,1» 34,31

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14,04 0,862

4,217

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21,59

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81,12 .34,43

81.88 0,891

0,271 5,586

12,78

Banknoten

6,134 51,95

12,465

3,057 169,18

72,08 72,43

76,32 13,98 0.858 4-209 58.34 21,55

16,42 80,96 34,37 81,72 0,879 0,269

5.574 12,76

100,9 46,13

57 45,65 29,9 106,5

19,4

42 40,75

40 140,13

x sportliche Leben ist aus der Vielfältigkeit der Erscheinungen des Lebens in einem größeren Gemeinwesen, in einer Stadt, nicht mehr fort« zudenken. Man kann und darf das sportliche Le« den nicht ignorieren, und zwar schon deshalb nicht, weil der Sport der Äugend dient. Die Äugend bedeutet die Zukunft. Es erübrigen sich infolge­dessen auch weitere Worte über die Bedeutung des Sportes. (Womit durchaus nicht gesagt sein s^ die Äugend im Sport erschöpfen soll!)

Äm sportlichen Leben unserer Stadt hat sich im vergangenen Äahre viel ereignet. Es lohnt sich, zurückzublicken. Wer den sportlichen Ereig­nissen zu folgen Gelegenheit hatte, dem bietet sich in den letzten Stunden des Äahres, in bewußtem Rückblick, die vielfältige Erscheinungswelt des Sports wie ein Bilderbuch, wie ein Kaleidoskop. Cs soll nicht vergessen sein, darauf hinzuweisen, daß Sport auch Wirtschaftsfaktor ist.

Fußball nimmt den breitesten Raum ein.

Dio beiden hiesigen Bereine sind sehr rührig. Auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe herrscht saft Sonntag für Sonntag regster Spielbetrieb. Auf dem Waldsportplatz, der schönsten Gießener Sportstätte, wurde ebenfalls mancher heftige Kampf ausgetragen. Höhepunkte waren die Lo­ka l t r e f f e n , deren in diesem Äahre nicht we­niger denn drei stattfanden. Zwei der Spiele en­deten für VfB. (2:1, 5:1), eines älnentschieden (1:1). Ramhafte Mannschaften waren in Gießen zu Gast. Die Gießener kämpften in einer Stadt­mannschaft gegen Borussia Fulda: Olympia Lorsch, DfD. Friedberg, Union Riederrad, BfB. Aschaffenburg, Frankfurt-Eckernheim, Germania 94, ^Pfalz" Ludwigshafen,Kickers" Offenbach, DfR. Fürth usw. gastierten hier und muhten er­fahren, daß man in Gießen nicht ohne weiteres die Segel stveicht. Manches ehrenvolle Ergebnis wurde erzielt. Die Mannschaften haben einen gu­ten Ramen. VfB. Gießen mußte mit dem Ende der Spielsaison 1931 32 aus der Tezirksliga ab- steigen. Das wurde allgemein bedauert. 1900 und DsB. spielen jetzt mit ihren 1. Mannschaften ge­meinsam in der 1. Tezirksklasse gegen gleiche Geg­ner. Die Spielvereinigung hält nach der Vor­runde den ersten Platz, VfB. den zweiten Platz in der Tabelle. Die Gegner sind verhältnismäßig starke Mannschaften des Hinterlandes. Für die Gießener gab es in den Derbandsspielen nicht immer Lorbeeren zu ernten. Reben den beiden großen Sportvereinen pflegen noch das Mili­tär und die Studenten Fußballsport, treten aber naturgemäß nicht so häufig in Erscheinung. 1900 marschiert mit 10 Fußballmannschaften an der Spitze. Die Äugend ist sehr eifrig bei der Sache.

Die Leichtathletik hat in Gießen eine besondere Pflegestätte.

Konjunliurwende auf dem Auiomarki.

'Absatzsteigerung bei Opel.

Der monatliche Absatz von Automobilen auf dem deutschen Markt in den Monaten Oktober und Rovember ist z u m e r st e n M a l e in diesem Äahre höher, als in den entsprechenden Mo­naten des Vorjahres. Während der Absatz vom Januar bis zum September stets niedriger war als im Vorjahr, im April sogar um 57 Prozent, ist er im Oktober um 4,7 Prozent und im Ro­vember um 28,2 Prozent gegenüber den glei­chen Monaten im Äahre 1931 gestiegen. Diese Zunahme ist von grundsätzlicher Bedeutung, denn sie zeigt einen Wendepunkt in der Konjunkturkurve dieses Äahres.

Bei Opel in Rüsselsheim ist der Absatz der 12-^t".-Pc:s ne tea e i in) de' Tli -La' w gm, w.e die Gesellschaft mitteilt, in den Monaten Ok­tober und Rovember gleichfalls beträchtlich höher, als im Vorjahre. Äm Änland konnten im Ok­tober 1932 75 Prozent, im Rovember 51 Prozent mehr 1,2-Ltr.-Personenwagen und 81 bzw. 75 Prozent mehr Blitz-Lastwagen abgesetzt werden, als in den gleichen Monaten des Vorjahres. Eine noch größere Zunahme gegenüber 1931 hat der Export der Opelwagen nach dem euro­päischen Ausland und nach Liebersee erfahren. Der Export von 1,2-Ltr.-Personenwa^en wurde im Oktober nahezu verdreifacht, der Lastwagen- Export mehr als verdoppelt. Der Opel-Absatz im Oktober und Rovember weist aber nicht nur gegenüber dem Vorjahre, sondern auch im Ver­gleich zu den Vormonaten dieses Äahres eine be­achtenswerte Zunahme auf. Der Oktober liegt über dem September mit 21 Prozent für 1,2- Ltr.-Personen- und 11 Prozent für Lastwagen, der Rovember über dem Oktober mit 5 bzw. 20 Prozent. Diese Zunahmen sind um so höher zu bewerten, als erfahrungsgemäß selbst in Zeiten guter Konjunktur im Herbst ein Rück­gang erfolgt, der bekannteSaison-Abstieg", der für Oktober durchschnittlich minus 16 Prozent, für Rovember minus 24 Prozent gegenüber dem Vormonat beträgt. Auch für den Export war in diesem Äahre der Oktober günstiger, als der September. Der E-port von l,2-Ltr.°Personen- tnagen stieg um 15 Prozent, der Lastwagen-Export um 83 Prozent.

SJLSpont

Ein Jahr Sport in Gießen

3,t 169,

72, 72, 76, 14, 0,8 4,2 5b, 21, 16, 81, 34. 81, 0,8 0-2 5,5 12,

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Helsingrors.

Wien......

Prag......

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Sofia.....

Holland ...

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Kopenhagen. Stockholm London..... Buenos Aires Neunork.... »rüffel .... Italien.....

Paris.....

Schweiz ...

Spanten... Tanztg....

Japan.....

Rio de Jan. Jugoslawien Lissabon...

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Sam nachmittag geschloffen.

* Süddeutsche Zucker AG., Mannheim. Im Geschäftsjahr 1931/32 (31.8.32) der Süddeut­schen Zucker AG., Mannhc>im konnten sich die teils schon durchgeführten Produktionsoinschränkungen praktisch noch nicht auswirken. Der Tiefstand der Weltmarktpreise mache einen Export so gut wie

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Auch hier ist es die Spielvereinigung, dank zielbewußter Leitung viel wertvolle A_____

leistet. 214 Siege (71 erste, 87 zweite und 56 dritte Siege) brachte die Saison den Blauweißen. Viele eigene Veranstaltungen wurden ausgerichtet, manche auswärtige Veranstaltung wurde mit gutem Er­folg besucht. Die Nationalen Wettkämpfe waren ein großer Erfolg. Hohen Reiz barg der Mannschafts­zweikampf gegen das Bataillon. Die Soldaten ver-

veranftaltung in Alsfeld nahm guten Verlauf, der Schwimmwettkampf gegen Koblenz konnte sicher gewonnen werden. _ _

' Die Schützen der Gießener Schutzen- q e s e 11 f ch a f t konnten sich mit der Erringung von Gau- und Bezirksmeisterschasten in den Vorde^ gründ stellen und die Aufmerksamkeit auf sich .ziehen. Neben den Altschützen erzielten auch die Jungschützen im Kleinkaliberschießen die Gau- und die Bezirksmeisterschaft. nn ,ü99

Der Gießener Tennisklub von 1.122 führte aus den Plätzen an den Schießstanden etn großes Bezirkstennisturnier durch, an dem nam­hafte Spieler und Spielerinnen aus Frankfurt, Kassel, Wiesbaden, Homburg usw. teilnahmen. T)\e Gießener Vertretung hatte gegen die ausge^eich- neten Spitzenspieler unserer weiteren Nachbarschaft einen schweren Stand. Man sah rassige Kampfe, die das Interesse stets wach hielten.

Die Reiter waren auch in diesem Jahre wieder sehr aktiv. Man nahm an verschiedenen großen oberhessischen Reitveranstaltungen teil, Jagden wur­den geritten und führten die Teilnehmer tu die weitere Umgebung der Stadt. An einer großen Reiterveranstaltung in Homberg an der Ohm war­tete die Gießener Reichswehr nut ihrem ausge­zeichneten Pferdematerial mit schneidigen Vorfüh­rungen auf.

Eine außerordentlich rege Tätigkeit entfaltete die Südwestdeutsche Sportfliegervereinigung, die, stationiert im Gießener Flughafen, täglich viele Flüge unternahm. In Hunderten von Uebungsflu- gen, bei Kunstflügen und Passagierflügen konnte man die schnittigen Flugzeuge in der Luft sehen. Die Vereinigung veranstaltete in vielen Orten des Reiches, wie auch im Ausland (Holland) Fluglage mit gutem Erfolg. Zum ersten Male sah man in diesem Jahre ein Segelflugzeug im Schleppflug hinter dem Motorflugzeug über unserer Stadt. Der Verein für Luftfahrt hat sich weiterhin die Pflege der Luftfahrt angelegen sein lassen und insbeson­dere der Segelfliegergruppe viel Förderung zuteil werden lassen. Die Segelflieger hatten wieder ein

Schultheis Payenhofer........

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Bemberg..........

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verschiedenen VeranstMungen konnte man sich von außerordentlichen Leistungen überzeugen. Die Sol­daten haben ebenfalls ausgezeichnete Leute in ihren Reihen, gegen die speziell trainierten Sportler konn­ten sich die universell trainierten Soldaten aber nicht immer durchsetzen.

Gießen ist als Turnerstadt weit über die Gren­zen der engeren Heimat hinaus bekannt.

Turnen hat in unserer Stadt breiten Boden ge­funden. Die Vereine bilden ans starken Jugendab­teilungen immer wieder ihren Kampfnachwuchs heran. Der MTV. ist auf dem Gebiete das volks­tümlichen Turnens (Leichtathletik) führend, Turn­verein 1846 hat manchen ausgezeichneten Geräte­turner aufzuweijen. Reuter und Schick gehören ganz selbstverständlich zur Hessenriege. Reuter wurde beim Kreisturnfest des Mittelrheinkreises in Trier als Kreisfestsieger (Sieger im Zwölfkampf) ausgerusen. Leider hatte sich ein Rechenfehler ein- geschlichen. Reuter mußte später als Zweiter ge­nannt werden. Auf dem Gebiete der rhythmi­schen Gymnastik, wie auch im Turnen an den Ge­räten, konnte den Turnerinnen des TV. 1846 manche Anerkennung zuteil werden. Faustball hatte ebenfalls eine besondere Pflegestätte im Turnverein 1846. Der Verein veranstaltete eine Faustballrunde, an der führende Frankfurter Vereine Teilnehmer waren. Nicht weniger den 46 Spiele wurden aus- getragen. (Eine organisatorische Leistung!)

Äm Handballspiel behaupten die Mtver eine führende Stellung. Die erste Mannschaft konnte im Kampf in der Kveisineisterklasse den zweiten Platz sichern und erwarb sich damit die Berech­tigung zur Teilnahme an den Spielen um die Kreismeisterschaft. Die Spiele sind noch im Gange. Die erste Äugendmannschaft des gleichen Vereins errang die Gaumeisterschaft. Die Spielvereinigung 1900 unterhält zwei Handballmannschaften, die im Kampf gegen DSB- und DT-Mannschaften mit wechselndem Erfolg kämpfte und anfänglich einen schlechten Start hatte. Die OSEer wollen im Handball allmählich Boden gewinnen. Die Elf des VfB., anfangs sehr eifrig, wurde wieder aufgelöst.

Das Äahr 1932 brachte den 100. Gauturn- t a g in Verbindung mit dem 70jährigen Bestehen des Gaues Hessen der DT. nach Gießen. Das Gauturnfest fand ebenfalls in Gießen statt und sah viele Turner aus der weiteren Umgebung in den Mauern unserer Stadt.

Richt weniger denn 5 Organisationen pflegen in Gießen den

Rudersport.

Die Gießener Rudergesellschaft, die sich im Äahre 1931 nach der Anzahl der Siege an die dritte Stelle aller deutschen Rudervereine setzen konnte, hatte auch 1932 beachtliche Erfolge aufzuweisen. Der Achter war wieder in vorbildlicher Verfas­sung und fuhr in Frankfurt, Offenbach, Limburg, Hanau, Ems und Mainz gute Rennen. Der S'.ädteachter von Gießen ging wieder an die GRG. Bei der Deutschen Meisterschafts-Regatta waren die Gießener ebenfalls veriveten, die Mannschaften hatten aber Pech und brachten es nicht zu den erhofften Erfolgen. Der Verein Rudersport ließ sich die Ausbildung jugendlichen Rachwuchses angelegen sein und trat in Wett­kämpfen weniger in Erscheinung. Der Ruder­klub Hassia gewann an Boden und entwickelte sich mit seinen Mannschaften zum ernsten ®enrcr. Die Ruder-Abteilung des Änstituts für Leibes­übungen an der Universität konnte drei Boote kaufen und ihrer Bestimmung übergeben.

Der Paddelbootsport gewinnt immer mehr Anhänger. Die Gießener Paddlergilde sah ihre Mitglieder über das Wochenende viel auf Wanderfahrten. Bei den Vereinsmeisterschaften des Vereins wurden in den Rennen in den ver­schiedenen Booten Kämpfe gezeigt, die st.hr viele Zuschauer interessierten. Die Paddlergilde war auf verschiedenen Rennen vertreten und errang einige achtbare Siege. Leider verlor der Verein einen seiner Wettkämpfer. Der

Schwimmsport.

hatte es in diesem Äahre langer heißer Som- mertage vielen angetan. 3n den Schwimmanstal­ten (Müllers Badeanstalt, Männerbadeverein, Freibadeanstalt) war immer viel Leben. Die Mannschaften des Gießener Schwimmvereins pflegten im Kampf mit der Wasserballmannschaft des Turnvereins 1846 eifriges Training und die Spiele sanden immer viele lebhaft interessierte Zuschauer. Auf einer größeren Veranstaltung in Frankfurt waren den Gießener Schwimmern in der L-Klasse achtbare Siege beschieden. Eine Werbe-

toriSiter.............. o

Mmnkrostwerie Höchst'ä » " " a

Süddeutscher Zucker .......... g|

unmöglich. Die Riibenmenge der sieben verarbe den Fabriken der Gesellschaft sank gegenüber jenigen des Vorjahres auf 51,3 Prozent. Der triebsüberfchuß von 3 895 067 Mark (3 428 761) höht sich noch um den Gewinnvortrag von 1 89? Mark (1810 550), so daß ein verfügbarer roinn von 4493 Mark (4 294 095) ausgewiesen i Der auf den 4. Januar 1933 einberufenen t wird vorgeschlagen, hieraus wieder 8 Prozent vidende auf die Stammaktien und 7 Prozent die Vorzugsaktien zu verteilen und die verbls den 2 097 162 Mark (1 898 095) vorzutragsn.

RWE. sichert sich 21 Mill. M. Rheinbraunkvhlenaktien. Äm Ein ständnis mit der Rheinischen Braunkohlen- hat sich das RWG. aus dem Besitz der C lottenhütte eine Aktienbeteiligung im Aus von nom. 21 Mill. Mk. Braunkohlenaktien sichert. Wie WTD.-Handelsdienst dazu w erfährt, handelt es sich dabei um Erwägui einer engeren Zusammenarbeit zwischen be Gesellschaften auf dem Gebiete der Elektn forgung und des Bergbaus. Ein endgültiger lauf des Aktienpakets ist noch nicht erfolgt.

frankfurter Abendbörse freundl«

Frankfurt a. M., 29. Dez. Die Äurfd den Aktienmärkten waren gegen £en J liner Schluß meist nur wenig verändert, und Geschäft sehr ruhig, mit Ausnahme J Ä.-G.--Farben, die zwar unverändert 97,25 w zent notiert wurden, in denen aber recht lebä Ilmsähe stattfanden. Die Berliner Arbitrage^ an diesem Markt in stärkerem Maße als « fer auf getreten sein. Aus einen Bericht! einer Besserung im deutschen Kunstseiden-Auf handel zeigte sich für Alu Änteresse, unb, Kurs zog um etwa 1 Prozent an, Bemberg st aber 0,50 Prozent niedriger. Die Grundstim« blieb im Verlaufe s reundlich, und1 schwächeren Reuyorker Eröffnungskurs koi» keinen Einfluß auf die Tendenz ausüben. »

Das Geschäft am festverzinsliH Markt war dagegen lebhaft, vor allem Reichswerten, von denen die Altbesitzanleih.'

neues Flugzeug gebaut. Eine starliche Anzahl I Flugschüler konnten die A=, B= obtr O-Prüsung < legen.

Die beiden hiesigen Radfahrenereine, Radk Germania und Radsahrer-Derein .885 Gießen h ten den

Radsport

auf traditioneller Höhe. Bei den Saalsportfef wurden sowohl im Radball als auf) im Streck, im Kunst- und im Reigenfahrer ausgezüchr Leistungen gezeigt. Bei dem Gro'zen RadbcAt nier, das die Germanen vor kurzer Zeit in Liebigshöhe abhielten, gingen die Veranstalter Sieger hervor. Weltmeister wurden geschlagen.

Die Möglichkeiten des Wintersports wurden von Eisverein und Skiklub weitgehend« genützt. An der Moltkestraße wurde auf der gro Eisbahn viel Sport getrieben. Man sah flinke I Hockeyspiele, Kunstlauf, Eisschießen usw. Der^I verein feierte in diesem Jahre das Jubiläum se 50jährigen Bestehens und konnte gleichzeitig Klubhaus einweihen, bas der ganzen Anlage den Eichgärten zur Zierde gereicht. Der Ski nahm mit einem Teil feiner Mitglieder wieder einer Fahrt in die Alpen teil. Sonst aber st man den Hoherodskvps auf, der allerdings bis kurzem von frühlingshaftem Wetter beher wurde.

neut 0,25 Prozent anzog. Für Stadt-Anle zeigte fich auf Basis der erhöhten Mittags!^ neue Rachfrage, während GoldPfandbriese ruf lagen. Stahlverein-Bonds konnten sich um Prozent befestigen. Altbesitz 61 53, Reubesitz bis 6,89. Stahlverein-Donds 69,50. Mannesni 62,89, Aku 47, Ä.-G.-Farben 97.25 bis 97,50

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Datum

28-12- | 29-12-

28-12-

29-12-

Datum

28-12-

29-12-

28-12-

29.12.

6% Deunch- Netchsanieibe o. 1921 6% cbem.7% Dk. Reichsan!, v. 1929 Doung^Anleihe von 1930 ..

Deutsche -Anl.-Ablöt.-Schuld mii

Ausloj.-Rechten ......... ..

Teegi. ohne Auslol.-Rechte......

6% ebem.8% Hess. Voirsftaat 1929 lrückzahlb 102%) ............

Obcrhesfen Provinz-Anleihe ml:

Auslof.-Rechlen ............

Deutsche Komm. Sammelab l.An leihe Serie! vitl Ausloi.-Rechten 6% ehem. 8% Rrantf. Hyp.-Banl

Golbpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehe in. 7% ftrantf. Hup-Ban!

Koldvfe. unkündbar bis 1936 5'A% ehem. 4'/,% Franks. Hyp.

Bank-Liau.-Pfandbriese .....

6'/,% ehem. 4>/r% Rheintjche

Hhp.-Bank-Liau.-Goldpfe.....

6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand brlcsanstaU, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand brielanltalt. Pfandbriefe R. 10

4% Oesterretchtfche Goldrente...

4,20% Oesterreichifche Silberrente 4% Ungarische vloldrente_______

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4V2% deegl. von 1913 ........

5% abgell. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagbadbahn-Anleihe Serie I ............

4% besgl. Serie II .............

6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4'/-°/öRumän.vereinh.Rentev.l91Z 4% Rumänische veretnh. Rente .

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heinstahl ..................0

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116

44,5

85 52,75 87,75 54,75 132,5

101

49,25 62,75

24,65 76.25

37,5 200.75

74

17,75

26,13 18,5 45.5 - 89 53,5

75 61,75 145,4

29,75

80

95,75

54

76.4

95

85

122 116,4

43,75 84,65

51

87,13 53.25 132,5

101,4

47,5

62,13

24

76,13 36,5

203

73,4

Hrankmr, a.M.

Berlin

Schluß« kurs

Schluß!. Abend- börf

Sch- kurs

Schluyk. Ml lag« bör e

Datum

28.12.

29-12-

28.12.

29-12-

Bereinigte Staüiwerke. Otavi Minen ........

......u

36,5

16

114

119

170

36

16.25

115

119,5

170

36,75

16,25

114,5

119

171,5

36

16,13

116

120,5

172

Kaliwerke Aschersleben.

Kaliwerke Westeregeln .

......6

......6

Kaliwerke Scchdetsurth

......k

I (S. Farbeu-Jnbustrie Scheideanstalt........

Goldschmidt ......

...... 7

......10

96,4

152,5

27

44

33,25

97,25

153

31

43,5

33,5

96,13

30,5

44

33,5

97,25

31,75

43,65

33,25

Rütgerswerke........

Melallgesellschaft......

......0

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..

......0 ......4

0,5

47

57

5,5

60,5

46,5

60,25

60,9

Wahß & ffrehtag .....

5,4

5,4

5,4

28-Dezember

29. Dezember

Amtliche Dotierung r^et" I Nrie

Amtliche Roueru«

Geld | r>>'

4,20

58,18

72,06

13,94

1b. 38

168,81

21,49

Norwegische Noten ......

71,91

Deutsch Oesterreich, » 1«, Schilling

Rumänische Noten...............

2,46

76,15

Schweizer Noten.................

80,73

Spanische Noten.................

34,23