Ur.203 Kvühausgabe
182. Jahrgang
Dienstag, 30. August 1952
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Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesfen
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Dr. Friedr Wilh. Gange. Verantwortlich für Politik Dr Fr. Wilh Gange; für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Blumschein und für den Anzeigenteil Max Filler, sämtlich in «Bienen.
Oer Aufmarsch zur Reichstagssitzung.
Don unserer Berliner Redaktion.
Einen Sommer, angesüllt von solchen schwerwiegenden Politischen Entscheidungen, hat Deutschland seit dem Jahre 1914 nicht mehr erlebt. Don Woche zu Woche haben sich die Ereignisse zugespiht, um in dieser Woche so oder so eine Lösung zu erfahren. Die Rede des Reichskanzlers in Münster hat die Lage zwar geklart und die gegnerischen Fronten abgesteckt, der Kampf selbst aber beginnt erst und ist noch keineswegs entschieden. Don der D e r k ü n d i - gung eines Programmes bis zu seiner Annahme ist ein weiter Weg. und die eigentlichen Schwierigkeiten fangen erst dort an, wo es ?ilt, nun auch das Programm zu verwirk- i ch e n. Der Reichskanzler hat in seiner Rede eine Atmosphäre des Vertrauens gefordert, und diese Vertrauensgrundlage ist die unerläßliche Doraussehung für eine planvolle und auf lange Sicht berechnete Re- gierungstatigkeit. Roch aber gibt es in Deutschland die Parteien als politische Tatsachen und Mächte, und der Verlauf der Woche wird unter Beweis stellen, welche reale Kraft diesen Mächten innewohnt, oder ob inzwischen eine, neue Macht erstanden ist, die sich als stärker erweist, als die der großen politischen Verbände und Organisationen.
Die Gegnerschaft der Parteien gegen das Präsidialkabinett, zumindest gegen den Reichskanzler von P a p e n , ist durch die Verkündung des „Zwols-Monats-Plans" nicht überwunden worden. Papen hat von der „Zügellosigkeit" des Hitlerschen Aufrufs gegen das Bouthener Urteil gesprochen. Das Ergebnis ist eine erneute Kampfansage der Nationalsozialisten gegen die Papen-Regierung und ihren Plan. Die Berliner „Nationalpost", das Er- satzblatt für den verbotenen „Angriff", spricht vom „Schritt in die finsterste Reaktion" und dem „ungeheuerlichsten Lohnraub", den das Regierungsprogramm voll,Kehe. Sollten also von Regierungsseite aus Hoffnungen bestanden haben, die Nationalsozialisten auf Grund des Arbeitsbeschaffungsplanes zu einer Tolerierungspolitik zu bewegen, so müssen diese Hoffnungen jetzt endgültig begraben werden. Weder der „Zwölf Monats-Plan", noch die Person des Reichskanzlers können in Zukunft von nationalsozialistischer Seite her auch nur auf das mindeste Entgegenkommen rechnen.
Die Haltung der Kommunisten und Sozialdemokraten ist nicht minder klar. Noch am Samstag veröffentlichte der Parteivorsitzende Wels im „Vorwärts" einen Aufruf „Sozialistische Aktion", in dem er die Einheitsfront der Sozialisten aller Parteien zur Errichtung der sozialistischen Planwirtschaft forderte. Das betont privatwirtschaft- liche Bekenntnis der Reichsregierung wird es der Sozialdemokratie erleichtern, für ihre S ozial i° sierungsa n träge im Reichstag eine starke Mehrheit zu finden, zumal auch die nationalsozialistische Gruppe um Gregor Straßer und Re- ventlow zumindest theoretisch für die Soziali- ficruna der Banken und Großbetriebe eintntt.
Das Zentrum hat seit Wochen zu erkennen gegeben, daß es durchaus bereit ist, sehr w e 1t - Reichende Politische und wirtschaftliche Reformen durchzufuhren, wenn sich hierfür eine verfassungsmäßige Mehrheit im Parlament findet. Papers Feststellung, er könne an ein Bündnis zwischen Rationalsozialisten und Zentrum nicht glauben weil in einer solchen Koalition die eine girier de andere vernichten wolle, wird -wischen dem Reichskanzler und dem Zentrum die letzte Mog- lichkeit einer Verständigung abgebrochen haben. Der Reichskanzler steht also ganz allein und selbst den Deutschnation al en fcoemt « etwas angst und bange geworden zu sein vor dieses Isolierung. IedenfaW fordert der trauensmann Husbergs, Dr. K r l e g k »n der Scherlpresse die Regierung aus, emen letzten Versuch zu machen, die beiden Parteien der seit herigen nationalen Opposition lur die Regie rungsunterstühung heranzuziehen. -Zuin erstenmal wird von einer Seite, die immerhin der Reg e- rung recht nahestehen dürfte, der Gedanke aus- gesprochen, daß ein E i n b e z i e h e n d e r R a
nationalen haben im Verlauf der letzten Woche mehrfach zu erkennen gegeben, daß sie bereit sind^ eine Regierungsbildung au sZ e n t r u in undRatio nalsozialistenimReich hin- zunehmen wenn über einer solchen Regierung Ne Kanzlerschaft eines parteipolitisch nicht gebundenen Mannes ausge- richtet würde, und wenn sie selbst etwa in Gteftalt des preußischen Ministerpräsidenten eine stärkere Machtverankerung in Preußen erfahren könn en Es ist von deutschnationaler Seite m dieser Rich- tuna der Leipziger Oberbürgermeister Dr.G oer- bclcr in Vorschlag gebracht worden. Eine^io- nalsozialistische Stellungnahme zu diesen Vorschla- <rcn lieat jedoch noch nicht vor.
^Reichskanzler v. Papen steht allem. Daran ist kein Zweifel. Es fragt sich nun toeücr, ob er wenigstens seine Regierung geschlossen hm- ter sich hat, und selbst wenn ja, ob es nicht innerhalb der Regierung eine Personl ich!feit aibt die weniger allein steht, als der Kanz fer ’ Die Entscheidung über diese Fragen, die an das Kernprobtem dieser Woche rühren wird ze- doch nicht in der Oeffentlichkeit, auch nicht m den Fraktionsberatungen der Parteien^ sondern allem in Reudeck fallen. Der Reichskanzler selbst glaubt nicht mehr an den parlamentarischen
Weg. Er weiß sich einig mit dem Reichspräsidenten, der geschichtlich die Verantwortung für die kommenden Entschlüsse zu tragen hat. Sollte es in letzter Stunde gelingen, dem Reichspräsidenten eine Regierung z u präsentieren, die über eine Reichstagsmehrheit verfügt und bereit ist, einen vom Vertrauen des Reichspräsidenten berufenen Kanzler hinzunehmen, so werden zweifellos weder Hindenburg noch Papen einer solchen Lösung sich widersehen. Die Aussichten dasür sind allerdings gering. Tlnd wenn nicht in letzter Stunde ein politisches Wunder ge- schieht, so dürfte der Reichskanzler mit der Vollmacht zur Auslösung des Reichstags aus Reudeck zurückkommen.
Zusammenkunft Papen-Gchleicher-Hitler.
Berlin, 29. Aug. (211.) In den frühen Rachmittagsstunden des Montags fand eine Zusammenkunft zwischen dem Reichskanzler von Papen, dem Reichswehrminister von Schleicher und Adolf Hitler auf gesellschaftlichem Boden statt. Man unterhielt sich über die innenpolitische Lage, ohne daß sich die Stellung der Reichsregierung irgendwie geändert hätte.
Rach Reudeck.
Berlin', 29. Aug. (WTB.) Reichskanzler von Papen, Reichswehrminister von Schleicher, Reichsminister des Innern Freiherr von G a n l
und Staatssekretär Dr. Meißner haben heute abend mit dem fahrplanmäßigen Zuge Berlin verlassen und sich nach N e u d e ck zum Vortrag beim Herrn Reichspräsidenten begeben.
Reichstag und Neudeck.
Berlin, 29. August. (CNB.) Im Reichstag, wo es heute durch die Sitzungen der verschiedenen Fraktionen recht lebhaft zuging, will man morgen das Präsidium wählen. Der Gedanke scheint von den Nationalsozialisten auszugehen. Auch das Zentrum ist damit einverstanden. Nur bestehen noch gewisse Schwierigkeiten bei den Sozialdemokraten, die die Absicht haben, Paul Lobe im ersten Wahlgang als Präsidenten aufzustellen und, wenn sie damit, wie zu erwarten ist, nicht durchkommen, ihn als ersten Vizepräsidenten zu nominieren. Die Schwierigkeit liegt darin, daß die Nationalsozialisten keinen Sozialdemokraten wählen wollen und die Sozialdemokraten dann vielleicht Einspruch gegen die Tagesordnung erheben. Der Sinn des etwas überraschenden Planes, die Wahl zu beenden, liegt darin, daß man
dem Reichspräsidenten die Arbeitsfähigkeit des Reichstages demonstrieren will.
Man spricht davon, daß das Ergebnis der Wahl sofort nach Neudeck mitgeteilt und daß gleichzeitig um den üblichen Empfang nachgesucht werden soll. Deshalb werden auch heute abend noch Besprechungen sein, um einen glatten Verlauf der morgigen Wahlen sicherzustellen.
HitlerüberSiepolitikverNSOAP.
Ansprache vor der nationalsozialistischen IsteichstagSsraktion.
D e r I i n , 29. Aug. (TU.) Tie Reichsleitung der RSDAP. teilt mit:
„Die heutige erste Sitzung der nationalsozialistischen Reichstagsfraktion wurde vom Fraktionsführer, Staatsminister a. D. Frick, mit einer Begrüßungsansprache eröffnet, in der er der Freude der vollständig erschienenen Fraktion über die Anwesenheit des obersten Führers besonderen Ausdruck gab Dr. Frick wies aus den in dieser Fraktionssitzung so sichtbar i.. die Erscheinung tretenden, in der parlamen« torischen Geschichte bisher einzig dastehenden Aufschwung der nationalsozialistischen Bewegung hin, die man in anmaßender Heberheblichkeit zwar immer noch glaube, von der ihr gebührenden Macht fernhalten zu können, für die aber
die Zeil des handelns nunmehr gekommen
sei. Die Reichstagsfraktion als parlamentarischer Arm der Bewegung werde die Einheit, Geschlossenheit und Disziplin der R«SDAP., die der Garant ihrer Stärke und ihres Rufes fei, nach außen hin so zum Ausdruck bringen, wie es das Interesse der RSDAP. erfordere. Dann nahm
Adolf Hitler
das Wort zu eingehenden, richtunggebenden Aus- sührungen über öic Stellung der RSDAP. zu r politischen Lage. In einem kurzen Rückblick streifte er den gigantischen arbeite- und opferreichen Kampf der Bewegung und ihre bisherige Erfolge, regierend bereits in zahlreichen deutschen Ländern und im Reiche eigentlich nur noch bekämpft wegen des Maßes an Macht, das die Bewegung beanspruche gegenüber dem, was die Gegner ihr noch vorenthalten zu können glaubten. Zwar werde einer Bewegung, die nach allen
Gesetzen des Rechtes — auch des Rechtes der Anderen — den Anspruch hätte zu herrschen, dieses Recht heute noch verweigert. Aber gerade deshalb sei
der Sieg der Bewegung, der absolut gesichert fei, nur noch eine Frage der Zeit.
Riemals habe er mit mehr Ruhe und Zuversicht der Entwicklung enlgegengesehen, als heute. Der Anspruch der Bewegung auf, die Macht werde auch von Regierungsseite heute nicht mehr bestritten. Aber man wolle ihr die Erfüllung ihrer Ansprüche in Formen bieten, die sie zum selbständigen Handeln unfähig mache.
Wenn er die Haltung einzelner Persönlichkeiten der Regierung im Hinblick auf ihren Wirkungskreis auch zu würdigen wissen, so hätten sie doch alle außer einem nur ihren Ramen einzusetzen. Die RSDAP. habe aber nicht einen Ramen einzusehen, sondern 14 Millionen deutscher Menschen, die voll grenzenlosem Vertrauen hinter ihr ständen. Diese Bewegung, des deutschen Boves größte Organisation, einzigartig im deutschen Volke gewachsen, sei heute die Ration und habe die Pflicht, sich als Deutsche zu fühlen. Wenn man diese nationale «Selbsteinschätzung als Zügellosigkeit bezeichne, dann nähmen wir diese „Ueberheblichkeit" vor der Geschichte auf uns.
Solange bei der Regierung eine Auffassung herrsche, wie die bezüglich Veulhens zum Ausdruck gekommene, könne die nationalsozialistische Bewegung diese nicht mit ihrem Ramen decke.
hier kenne er keine Objektivität.
Er habe kein Verständnis dafür, daß für einen polnischen Insurgenten, der einst gegen unsere
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qn hpr Mitte oben: Die Front des Reichstagsgebäudes. — Oben links: Reichskanzler von Papen. DarunterOtto Wels, der Führer der Sozialdemokratischen Partei. - Mitte: Adols Hitler. - Unien Geheimrat Hugenberg, der Führer der Deutschnationalen. Rechts. Reichskanzler a.D. u 1 Dr. Brüning.
deutschen Brüder in Schlesien gestanden hat, fünf Rationalsozialisten unter das Fallbeil sollen. „Hier bin ich nicht objektiv, sondern subjektiv. Wer für Deutschland kämpft und lebt, streitet und. wenn es sein muh, stirbt, hat alles Recht, und wer sich gegen Deutschland wendet, hat gar kein Rech t.“
In einer Frage, die den Staat selbst betreffe — und der Sieg des Kommunismus sei eine Angelegenheit, die den Staat angehe —, könne sich dieser nicht einfach neutral darüber stellen.
Die nationalsozialistische Bewegung habe den ungeheueren Vorzug, ein einziger operations- fäher Faktor zu sein. Als Führer könne und werde er jeden Weg beschreiten, der die 'Bewegung und damit die Ration dem Ziele näherführe. Die Gegner follten wissen, daß ihnen in der nationalsozialistischen Reichstagsfraktion nicht 230 Mann gegenüberträten, sondern diese Fraktion trete ihnen wie ein Mann gegenüber. Sie werde dem ganzen deutschen Volke, das heute auf sie blicke, ein Beispiel grenzenloser Disziplin geben. Unsere Auffassung unterscheide sich von der unserer Gegner dadurch, daß wir sagten:
Man kann wohl ohne Reichstag regieren, aber man kann nicht ohne das Volk regieren. Fähig zu regieren fei nur der, der aus dem Volke herauswächst und dieses Volk kennt. Das heute regierende System müsse scheitern an dem gänzlichen Fehlen einer lebendigen Verbindung mit dem Volke.
Die Millionen hätten den Abgeordneten der nationalsozialistischen Bewegung das Vertrauen ausgesprochen in der Hoffnung, daß sie dem deutschen Volke nun ein anderes Gesicht gebe, als die anderen Parteien es getan hätten. In dieser Erwartung würden sie nicht getäuscht werden. Das Volk wolle Mut, Kraft, Entschlossenheit und Fähigkeit sehen, wer sie beweise, dem werde es folgen. Ganz gleich, auf welcher Ebene die nationalsozialistische Bewegung fechten werde, kapitulieren werde sie nicht, sondern kämpfen bis zum Siege. Sie sei in jeder Stunde bereit, wieder vor die Ration zu treten. Das möge der Gegner wissen.
Rach den weiteren Ausführungen Adolf Hitlers, die von der Fraktion mit einem Begeisterungssturm ausgenommen wurde, legte der Fraktionsführer Dr. Frick für die gesamte Fraktion und nach ihm jedes einzelne Fraktionsmitglied das Gelöbnis in die Hand des Führers, in unverbrüchlicher Treue und allezeit wie ein Mann hinter ihm zu stehen. Damit war die denkwürdige Sitzung geschlossen.
Zentrum fordert Regierung mit Parlamentsmehrheit.
Berlin, 29. August. (DDZ.) Die Zentrumsfraktion des Reichstages hielt am Mon- tag ihre erste Sitzung ab. Die Verhandlungen wurden durch einen Bericht des stellvertretenden Parteivorsitzenden Joos über feine Unterredung mit dem Reichskanzler von Papen kurz nach den Wahlen eingeleitet. Heber die seither zwischen einzelnen Vertretern des Zentrums und der Nationalsozialisten geführten Verhandlungen wurden Mitteilungen nicht gemacht, weil die Verhandlungen noch nicht zum Abschluß gebracht sind. Mit der Bayerischen Dolks- Partei ist, wie auch im alten Reichstag, eine Arbeitsgemeinschaft geschlossen, die sich auf alle parlamentarischen Fragen erstrecken wird. In der Aussprache kam als Einheitswille des Zentrums zum Ausdruck, daß die Partei alles versuchen wird, um die Innehaltung verfassungsmäßiger Wege zu gewährleisten.
Einstimmig wurde eine Entschließung angenommen, in der die Richtlinien gebilligt werden, Vie am 11. August von den Reichstagsabgeordneten Joos und Bolz dem Reichskanzler vorgetragen worden sind. Im Verfolg dieser Haltung sanden auch die am Sonntag vorn Reichskanzler in Münster über die derzeitigen Bemühungen des Zentrums gemachten Ausführungen grundsätzliche Ablehnung. Wörtlich heißt es am Schluß der Entschließung: „3n der klaren Erkenntnis, daß jede Regierung, ohne Mehrheit und Vertrauen in der Volksvertretung zu besitzen, notwendigerweise auf eine abs chüssig e Bahn kommen muß, arbeitet die Zentrumspartei unbekümmert um Drohungen und Einschüchterungen ihrerseits mit an der
Schaffung einer Regierung, die sich auf eine flate Mehrheit des Parlamentes stützen kann und gewillt ist, mit ihm zusammenzuarbeiten, geleitet von dem Gedanken, daß es verfassungsmäßig unmöglich und für das Reich verderblich ist, eine Reichstagsauflvsung nur deswegen zu befürworten und Dorjubereiten, weil der gegenwärtigen Regierung die Mehrheit versagt bleibt."
Bayerische Volkspartei gegen Reichstagsauflösung. München, 29. Aug. (TU. Funkspruch.) Die „Bayerische Dolkspartei-Korre- spondenz" schreibt in einer Stellungnahme zur Reichskanzler-Rede: „Das Bekenntnis zum Rechtsstaat, wie es Herr v. Papen abgelegt habe, verpflichte ihn, die Lösung der verworrenen in ne r p o litis ch e n Probleme unter allen Umständen auf dem Wege des Rechts und der Verfassung zu suchen. Der Reichspräsidertt könne nur dann der feste Punkt im Staatsleben bleiben, wenn er selbst | unter alten Llmständen Hüter des Rechts unb


