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iSnÄt für richtig. das aktive sive Wahl al ter um etwa fünf Jahre heraufzusetzen und den felbftand:- aen Familienernahrern, gleichviel ob Mann oder Frau, und den Kriegstei In eh-
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I sammensloß zwischen Nationalsozialisten und Stahl- I Helmern vor einigen Tagen vorgeschlagene „nationale Burgfrieden- ist am Donnerstag
mordeten Apfelsinenhändlers. So lost M »Ue, , ®‘*n°Uf;. Nun^°°'s mL E. h
Herr Regisseur, können Sie den Stofs gebrauchen^ 2L](I;
" „Nee", sagte der dicke, ernste Mann, „den M 8.45
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guten
Einmal trifft Paderewsky mit einigen
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^,o-l Äd-r-Ld. deinem RN» ritz der Dichter ' 3uai 4-*uuviuu»|i u fmit »rflnrtp er:
Welt berühmt!" —
Opus ,.Äch
der Tasche-, laut erklärte er:
„hätte ich dieses Exposä eines wahrhaft packen- den und zeitgemäßen Filmstoffs der Post anoer
Ein erfreuliches Beispiel für den Wahlkampf.
Hamburg, 28. Oktober. (ERB.) Der von den Hamburger Nachrichten" nach dem blutigen Zu
gar nicht der richtige Regisseur, sondern Bureaudiener Schulze!"
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Hans 2i
ich nicht gebrauchen." * „Und warum nicht?"
zwischen den Führern der in Frage kommenden Gruppen abgeschlossen worden. Die aus der Besprechung vertretenen Führer des Nationalen Deutschen O f f i z i e r v e r b a n d e s, desto h l h e l m s, der N S D A P. und der DNVP. verpflichteten sich, bei völliger Würdigung der sachlichen Gegensätze sich mit ganzer Autorität dafür einzusetzen, daß auf Straßen und öffentlichen Plätzen zwischen diesen Gruppen Friede gehalten werde, daß grobe Störungen in den gegenseitigen Versammlungen unter allen Umständen vermieden werden und in der Presse und .n Flugblättern persönliche Angriffe, Herabsetzungen und Ehrenkränkungen unterbleiben
3n den Vereinigten S t a a t e n htt nach den Schätzungen des Gewerkschaltsver- bandes im September über eine ha lde Million Arbeiter Beschästigung q--' fanden, so daß die Gesamtziffer der Arbeiter,« von 11.46 Millionen auf 10.9 Millionen nutüW Ging. Green befürchtet aber, daß die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Januar wieder 13 Millionen erreichen werde.
Der in der Tschechoslowakei mit der Kabinettsbildung betraute Präsident deZ Abgeordneten. Hauses M a l y pe t r hat auf Weisung des Vor« standes der tschechischen Agrarpartei mit Auck. sicht auf die Erfolglosigkeit seiner Derhandlun« gen über die Sicherung eines ausgeglichenen Staatshaushalts und die Herabsetzung der jBc« amtengehälter seinen Auftrag jurunj gegeben. Vermutlich wird letzt eine Beamtens reg.erung gebildet werden. ____i
Paderewsky-Anekdoten.
Geschich en um e neu berühmten Pianisten.
Der berühmte Pianist P a d e r e w s k y ist jetzt dabei, seine Memoiren zu schreiben. Das scheint immer noch ein gutes Geschäft zu sein.
Paderows.y besitzt einen Vertrag, nach dem ihm ein amerikanischer Verleger eine Million Mark für das Buch zu zahlen gewillt ist, die Hatzte bei Ab- lieferung des Manuskriptes, den Rest bei Drucklegung des Werks. Die amerikanische Presse veröffentlicht bereits Auszüge aus diesen Lebenserinnerungen. Unter anderm die folgenden Anekdoten: wenn pe nicht wahr sein.sollten, sind sie gut ersunden.
*
Paderewsky erhält eine Einladung zu einem Musik- abend.
Ihm ist das überaus peinlich.
Der Hausherr schreibt: „Meister, für Sie beson. ders wird meine Frau ihre eigenen Stompo|itionen ' spielen. Meine Tochter wird nur für Sie eigene Lieder singen. Und mein Sohn wird Sie selbst aus der Geige begleiten. ^Danach, um zehn Uhr, wollen wir dann soupieren." . .
Paderewsky bedankt sich höflich für die Einladung und schließt mit den Worten: „Also abgemacht — Sie können auf mein Kommen rechnen. Punkt zehn Uhr werde ich dort sein..."
M Ü n ch e n, 23. Okt. (TL.) 3n feiner Ansprache vor der Presse am Mittwoch hat der preußische Ministerpräsident Dr. Braun erklärt, daß er kein grundsätzlicher Gegner einer Zusammenlegung gewisser Ministerien im Reich und Preußen gewesen sei. Die Münchener Telegramm;eitung teilt nun mit, wie sich Draun die Beseitigung des Dualis- nms zwischen Reich und Preutzen gedacht hat. Er habe ohne vorherige Bekanntgabe seiner Aosich.en an einem bestimmten Sage den damaligen Reichsfinanzmini st er Dietrich zum p r e u ß i s ch e n F i n a n z m i n l st e r e r n e n n e n wollen. Diese Ernennung habe die letzte Amtshandlung Brauns sein sollen. Er habe dann sofort in den Landtag gehen, als Ministerpräsident zurücltreten und von den in «Zrage kommenden Parteien den Reichs k an z ter Dr. Brüning zum preußischen Ministerpräsidenten wählen l a s s e n wollen. Dieses Verfahren habe Braun — dem Blatt zufolge — dem Reichskanzler Brüning schon vorgeschlagen vor der Landtagswahl in Preußen. Er habe aber auch nach der Wahl den Plan noch als durchführbar angesehen. Lediglich das Zögern D r ü n i n g s, der sich zu raschem und energischen Handeln nicht entschließen konnte und der Regierungswechsel im Reich hätten die Durchführung dieses Braunschen Planes vereitelt. — Das Blatt unterstreicht, daß es diese Mitteilungen von einer Stelle erhalten habe, deren genaue Kenntnis politischer Vorgänge verbürgt sei.
Paderewsky wirkt als Pianist bei einem Sympho- niekonzert mit. Uraufführung eines Anfängers.
Bei der Generalprobe macht Paderew^y dem Komponisten einige Vorschläge, wie dieses und lenes vielleicht zu ändern sei. _
Der Komponist ist ein sehr eitler Herr.
Er erwidert aufgebracht: „Wer hat das komponiert — Sie ... oder ich?"
Paderewsky antwortet darauf seelenruhig: nicht — Gott s e i D a n k!" —
werbslose Mädchen im Freiwilligen Arbeitsdienst tätig. Man erstrebt, auch sie in geschlossenen W e r k l a g e r n unter- zubringen und dort mit produktiven Arbeiten au bi-chästigen, die für Frauen geeignet sind, ».$. mit Ausbesserungsarbeiten rm Rahmen der Winterhilfe, mit Kultivierung von Kleingartens a n d u,w. Die Mittel für die Beteiligung der weiblichen Er- werbslc en am Freiwilligen Arbeitsdienst sotten von den Gisamtmitteln für diese Zwecke abgezweigt werden.
Aieyelssna?unlonpreu°en-Mch
Wie Draun sich die Reform gedacht hatte.
bcsoldung Vorschub leiste. Gegen die Bestrebungen, Beamte durch im freien Arbeitsverhaltnis beschäftigte Personen zu ersetzen, wurde nachdrücklichst Einspruch eingelegt. Es sollten in allen Zweigen der öffentlichen Verwaltung auch dort, wo das bisher noch nicht der Fall gewesen sei, grundsätzlich im öffentlich - reclstlichen Bearntenverhaltnis stehende Personen Verwendung finden. Da die Notverordnungspolitik in steigendem Maße Eingriffe m ine Beamtenrechte gebracht habe, fei zu fordern, daß dieser Rechtsentwicklung, die die Grundlage des Beamtentumes erschüttere, Einhalt geboten werde. Unbedingt festzuhalten sei an dem Grund atz der Teilnahme der Beamten am staatlichen Leben als Staatsbürger. Bestrebungen, die Beamten durch Beseitigung des Wahlrechtes unter ein Sonderrecht zu stellen, wurde Tier Beamtenbund stärksten Widerstand entgegensetzen.
Die klassische Paderewsky Anekdote, die nut dem Namen Clemenceau zusammenhängt, findet in den Memoiren ihre Bestätigung.
Paderemsiy kommt als Vertreter Polens aus einen Kongreß in Versailles.
Clemenceau sieht sich den Mann genau an. Den Kopf kenne ich doch, denkt der „Tiger .
Er fragt: „Sagen Sie, mein Herr, sind Sie nicht der berühmte Mavierkünstler?"
Padcrcws.y erwidert stolz: „Das war einmal! Jetzt bin ich Bevollmächtigter der polnischen Re- 0 Worauf Clemenceau den Kopf sch ittelt und sagt: „Was für ein Abstieg, mein Lieber - was jur ein feie«... 2. M. V.
„Blut am Faden der Parze."
Don Eeoi g Mühren-Echulte.
Es war noch ziemlich früh am Tage, als der Dichter die Treppe zu den Bureaus der Chrysopras- Filmgesellschaft emporstieg. . . .
Vor der stählernen Entreetur atmete er dreimal
Oie Ausdehnung des weiblichen Arbeitsdienstes. Berlin, 28. Oft. (VDZ.) Unter Leitung d^ Reickskommitzor für den Freiwilligen Arbetts- dienst, Dr. S Y r u P , fanden Verhandlungen mit sachverständgen Vertreterinnen aus verschiedenen Wohlfahrtsorganifationen über die Ausdehnung des Freiwilligen Arbeitsdienstes für werbl.che Erwerbslose statt. An den Verhandlungen waren Vertreterinnen sämtlicher maßgebender Organisationen und »war von den konfessionellen Gruppen bis zur Rrbetter- hilfe beteiligt. Cs nahm auch eine Anzahl Av- geordneter an den Besprechungen teil. Verhand- lungsgrundlose war eine bereits ausgearbeitete Vorlage, die den Ausbau und die üundarnen- tierung der Beteiligung der weiblichen Erw.r^- losen am Freiwilligen Arbeits^enst regelt. Es sind bereits b i s h e r rund 1 0 000 er-
D^r D'ichter'hob die glühende Pupille vorn Manuskript und sah den dicken, ernsten Mann an. Der dicke ernste Mann hatte eben schüchternseinen Wurstbissen zu zerkauen begonnen, aber unter oer Gewalt des Olympierauges hielt er sofort wieder mn,Die Dinge entwickeln sich nun
Wucht einer Lawine", schrie der Dichter. ,^Das Mädchen erwacht aus ferner vorgetaufchten Ohnmacht in der Luruslimoustne ihres Retters Er fuhrt sie auf sein Schloß, wo sie von der Dienerschaft er fahrt, daß er der Bücklingskomg von Norwegen je . Seufzend willigt das arme Mädchen em, ihn zu heiraten. Da, am Vorabend dec Vermahlung, macht
das beste Mittel sein, um künftig allzu häufige Reichstagsauflöfungen zu vermeiden.
Schließlich sollen Aenderungen der Wahlrechtsbestimmungen in b?r Ber- fai'ung und des Wahlgesetzes vorg: ch.agen werden. Döli-g abwegig ist der Grdan.e die Re- cierung plane eine Aufhebung des allgememen, c suchen, direkten und geheimen Wah.rrch s zmn Rc oder gar die Au Hebung des ©imm- rechts der Frauen und Ersetzung ö.e.er Wah^> bestimmungen durch Einführung eines Zensus. Wir
tief
„Der Wille vermag alles", redete er sich Mut ein. Der Wille wird mich unangefochten durch diese Stahltür führen. Der Wille wird mich die Phalanx der Burcauschcrgen durchbrechen und bis in oav Zimmer des Regisseurs vSrdringen wssen Der Wille wird mich befähigen, die Worte zu finden, die den Regisseur faszinieren, ihn zwingen, in atem- loser Spannung mitanzuhören, welche verschlungenen Wege ich in meiner Tonfilmfabel gehe ...
Hier riß der Dichter die stählerne Entreetur auf, stürmte an dem Schalterfenster dahinter vorbei, lief einen dunklen Gang entlang stockte noch für den Bruchteil einer Sekunde vor dem Zimmer des Re- qisseurs, drang brüsk ein, verneigte sich tief vor dem dicken, ernsten Mann, der an dem «ewo ttgen Schreibtisch sah, und begann mit st'egenbem Atem.
.Entschuldigen Sie diesen rücksichtslosen Auftritt, mein Herr, oder entschuldigen S,e ihri nicht — fr« bandelt es sich um Größeres als die Veachtung eines bureaukratischen Zeremoniells Da-, Gerne, mein Herr, ist kein'Wurm, der in geUlupentempo Icineni erbärmlichen Ziel zustrebt. Das Genie ist ein Adler, im kühnen Flug setzt er sich über die Hindernisse des Instanzenzugs hinweg, erkennt mit scharfem Blick die Beute und stoßt.darauf los - ...
Der Mann am Schreibtisch schwieg betroffen
- - 11 cm Manuskript aus
bienen und zwar allen seinen Teilen. Wir würden unsere Psttht gröblich verlAen wenn wir die Dersassungsreform unter dem Gesichtswinlet ein- Zeitiger Vertretung von Standesmterefscn oder Berufs- und Wirtschaftszweigen führen wollten.
Mit sehr vielen anderen deutschen Staatsbürgern sehen wir aber die tatsächlich vorhandenen Mängel der Bersasjung so deutlich, daß uns die Pflicht gebietet, an ihrer Befestigung zu arbeiten. Dir sehen den ersten Mangel in einem überfpihen Parlamentarismus. Entscheidungen von ungeheurer Tragweite können heute abhängen von einer Zufallsmehrheit, ohne daß es ein wirksames Gegenmittel gegen diefe Entscheidung gibt, hier muß eine Sicherung eingebaut werden, welche zuverlässig arbeitet. Sie kann i m Ausbau der Rechte des Reichsrats ober im Einbau einer beruf ßftän- bigen Kammer in die Konstrullion der Bolksvertrelung ober in einer Mischung von beiben bestehen. 3eber versuch, auf längere Sicht unb folgerichtig in Deutschlanb etwas zu schaffen, ist bisher an bem st ä n b i g e n D e ch- el der Regierungen gescheitert, bie mitten in bet Arbeit infolge von Mißtrauensvoten ober parlamentarischen Krisen ablreten mußten. Dieser Zustanb ist in gewöhnlichen Zeiten bereits für die ruhige Entwicklung Deutfchlanbs hemmend; er ist in Rotzesten untragbar. Deswegen müssen durch Ab- änberung des Artikels 54 ber Reichsverfassung Hemmungen eingebaut unb bet Gebanke einer gesicherten, vom Parteigelriebe un ab gängigen Regierungsgewalt burchgeselzt werben. Eine Reform in diefet Richtung wirb
traut bann wären Tage, Wochen, vielleicht Monate'durch das Glas der Sanduhr geronnen, ehe man in Ihrem Bureau überhaupt nur den Umschlag der Sendung geprüft hätte. Das mußte ich zu vermeiden trachten. Ich mußte den Weg der Selbsthilfe, gegen Autokratie Schematismus und Betternschäftspolitik der maßgeblichen Filmkre e beschreiten, ihn unerbittlich zu Ende gehen, sollte er auch über Berge von Leichen führen. So kam es, daß ich bis zu Ihnen vordrang Hier stehe ich, mein Herr, unb dies ist mein Manuskript; ^ch weide Ihnen den Inhalt kurz schildern, und «>e werden mir zuhören . "
Der Dichter warf sein Haar zuruck und klappte sein Heft auf. Stumm saß der dicke, ernste Mann da. In feinem halbgeöffnetem Munde konnte man einen Bissen von einem Wurstbrot bemerken, das vor ihm auf dem Schreibtisch lag.
„Blut am Faden der Parze!" donnerte der
dicke, ernste Mann zuckte zusammen und um ein Haar hätte er den Wurstdissen ungekaut hin- unt^rgeschluckt.^it^ $ilnis", erklärte der Dichter. Sie werden mir zugeben müssen, daß es ein guter Titel ist. Er steht weit über allem, was die Industrie bisher an Titeln herausgebracht hat. .Blut am Faden der Parze', das ist dunkel und gewaltig das ist schicksalhaft, das stößt einem wie mit dem Messer ins Auge. Jetzt passen Sie °uf. — es geht los! Paris. Tolles Treiben tn einem Apachenkeller. Aber in Wirklichkeit ist es gar kein richtiger Apachen- keller: die Budike ist nur für die Fremden ,o her- gerichtet. Sie verstehn. In dieser Kneipe ersticht einer der Unterweltler das Barmadchen Mercedes Aber er ersticht sie nicht in Wirklichkeit, sondern er tut nur so Einer der Gäste ruft die Polizei an. Drei Uniformierte bringen in bas Lokal und oer- haften den Mörder. In Wirklichkeit sind es gar keine richtigen Polizisten, sondern bloß verkleidete.
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er gib weiterhin tarf, dick ut tt'cher Dehoi , Geistlichkeit^ cefunben hübe, zahlreicher ®c' Mnlie für alle iB citlföhiqer ü ?:m Wunsche iiarke Anre Sir Sparge
mern eine Zufahstimmezu giwahren,welche d e Bedeutung der Familienernahrer für um er Volk unterstreicht und den Äriegstcilnchmern den Dank des Vaterlandes zum Qlusörud fcr.ngt. Weitere Mängel, wiedasAuf t r e t en kleinster Splitterpartei« n und d-e Auswuch.e des Listenw ah'.rechts sollen bei dieser Gelegen- beit beseitigt werden.
W r bosscn, dem Re.chsrat und dem neuen Rr'chstag nach seinem Zusammentritt und damit der Oeffend'/chkeit ein fertiges Programm unter» bre'ten zu können. W.r rechnen zuver, chtlich da- mi-L daß Länder und Vottsvevtretung dieRot- wendigkeit dieser Re formen^ nicht ni^ theoretisch anerkennen, sonoern daß ,.e ehrlich bereit sein werden, an dieser großen Aufgabe mitzuarbeiten. Die 2lrt des Dergehers der Re'.chsregiorung auf d e em Gebiet oangt üon der innrrpolitischen Entwicklung der nächsten Wochen und Monate ab. Darüber aber kann tem Zweifel herrschen, daß die Reichsregierung ^e von ihr klar erkannte und tief empfundene Pflicht zur Reform niemals aufgeben wird. Es gehit um Deutschland!
folllen.
Hitler zu der Stahlhelm-Veröffentlichung gegen Vrinz August Wilhelm.
MÜnche n, 28. Oft (£&.) Adolf Hi Her veröffentlicht folgende Erklärung: „Sie Leitung des „Stahlhelm" hat es für nölig erachtet, u n seren Parteigenossen, ^tinj 2lu fl u ft W l l- Helm von Preußen, dafür, daß dieser sich in die Millionenbewegung derjenigen einreihte, die durch ihre Arbeit die einzige Voraussetzung für eine Volkserhebung schüfen, anzugreif en und zu beschimpfen. Mit diesem erbärmlichen
nahm am Freitag —
tage - die Abstimmungen über die zahT-ich vorliegenden Anträge vor. So wurde einer En^ schließung fast einstimmig zuaestimmt, m der noch einmal der Grundsatz der parteipolitischen Reutralität des Deutschen Deam- tenbundes mit Rachdruck betont und seine gewissenhafte Befolgung verlangt wird. Diese En.» fchließung hat ihre Grundlage in Vorgängen an- läßlich des Gcwerkschastsausrufes vorn 23.3uh, in deren Verfolg eine Maßregelung und die Amtsenthebung einer Reihe von Personen verlangt wurde. Der von einem Vertreter des Bundes Technischer Zollbeamten eingebrachte Antrag, der Vundesieitung das Vertrauen zu entziehen, würbe mit arof:er Mehrheit abgelehnt. Ferner verfiel der Antrag, der die Entlassung des Dundes- dlrekwrs Lenz und des Hauptstzriftleiters Ketzlein fordert, der Adiehnung. Ein weiterer Antrag, der die Amtsenthebung der für die AnterzeiHnung des Gewercschaftsaufruses vom 20. 3uli verantwortlichen Personen förtert, wurde gleichfalls mit großer Mehrheit abgelehnt.
Der Bundestag nahm dann die Wahl des Dundesvorsihenden vor. Das Ergebnis der aeheimen Abstimmung ergab die Wiederwahl des bisherigen Bundesvorsitzeniben Flügel. Bon den 332 abgegebenen Stimmzetteln wärest 272 für die Wiederwahl Flügels. Der Bundestag faßte bann eine große Zahl von Entschließungen zu beamtenpolitischen Fragen. U. a. würbe dann eine grundsätzliche Abkehr von dem Wege erwartet, finanzielle Schwierigkeiten durch Gehaltskürzungen zu behoben. Notwendig sei eine grundsätzliche Einheitlichkeit in der Besoldung und eine gesicherte, von einheitlichen Gesichtspunkten ausgehende Rechtsgrundlage für alte Beamten in Reich, Ländern unb Gemeinden und dementsprechend die Beseit gung aller entgegenstehenden Gesetze und Verordnungen. Weiter wurde die Reichsregierung aufgcfordert, die Dietramszeller Ermächtigung s - B «rordnung schleunigst
D«r Reichsminister des 3nnem hat durch eine Verordnung die Landesregierungen ermächtigt, am 1. und 2. November 1932 (Allerheiligen unb Allerseelen) und am 20.November 1932 (Totensonntag) solche Versam Ta lungen unter sreiem Himmel unb Au f- züge zu genehmigen, bie zum Gebenken an bie Toten bes Weltkrieges veraiv staltet werben.
3n ber Magbeburgcr Prvbsteikirche St. Sebastian würbe ber päpstliche Haaslummerer Prä- lät Petrus Segge vom Erzbischos von Padev' Born unter Assistenz des Vischoss von Hildesheim und des Weihbischofs von . Münster zum Bischof von Meißen geweiht. •
*
3n Eichstätt fand unter lebhafter Antei!» nähme ber Bevölkerung d.e Konsekration und 3» thronisation des neuernannten D i s ch o s s Dr. Conrad Graf von Preysing statt. Auu-r den Ehrengästen bemerkte man u. a. Mini st ri- Präsident Held und Kultusminister Goldenberger.
Versuch ist ber Prinz, dessen uneigennützig» M beit am Aufbau einer beutschen DolksgemeinB schäft wir alle kennen, uns beutschen Männern erst recht anSHerzgewachsen. Die beste Antwort auf biefen Bubenstreich wird die Zukunft geben.-
Keine Kontrollmaßnahmen für Radfahrer.
Berlin, 28. Ott (WTB. Amtlich.) Durch die Presse ging die Nachricht, daß sich em Konsortium zur Förderung der Radfahrerinteressen bei der Reichsregierung fürdieSinführung eines Nummernschildes, einer Zwangsversicherung gegen Haftpflicht, eines Arsprung- zeugnisses und einer Berwaltungsgebuhr eingesetzt habe. Der ReichSverkehrsmini- st e r teilt hierzu mit. daß er Derartige Bestrebungen n i ch t unterstützen werde, da deren Verwirklichung eine viel zu große Belastung weiter auf das Fahrrad angewiesener Volkskreise mit sich bringen würde. Erst im Jahre 1922 sei zur Erleichterung des Fahrradverkehrs die Radfahrkarte abgcfchafft worden.
Kleine poliiische Nachrichten.
3n der Presse ist der Ansicht Ausdruck gegeben worben, daß es sich bei ber Mitteilung, daß Reichskanzler von Palpen bas volle Vertrauen beS Reichspräsidenten besäße, um eine Erklärung der Reichsregierung handele. Hierzu wird ausdrücklich sestgestellt, daß es sich hierbei um eine Erklärung beS Reichspräsibenten gehandelt hat.
*
ReichSpräsibent v. Hindenburg empfing den Vorsitzenden des thüringischen Staats- ministeriums, Staatsminister S auckel. zur Ent- grgennahme eines Berichtes über bie Notlage im Thüringer Walbgebiett
Freunden zusammen.
Man unterhält sich angeregt.
„Dor zwanzig Jahren , erzählt Rohererofh), ^machte ich plötzlich die Feststellung daß ich nicht die geringste Anlage für Musik besaß. Ich war sehr betrübt darübet" , r , . «
JInb was hast du gemacht?" fragt em Freund
.Aad sollte ich machen", r*» h,f
Achseln. „Zu spät! Ich war doch schon in der ganzen
" Don ter Q .iu g.fchr.eb:
QH.t Geld, i o.mcn heute egeimabige ur d e haus i':e ßntnabm )rld ist Inaf ilebcrsluh gib f nen gcdeatc Le formen b icänöeit habc 1 ellach nicht i i '4 ju laden.
S't V.tüt: e
Ziuvtidulig v mg bei Sutd} b'e 3u1 d e hauLlrau kochen unb -ti einmal am 5 um ihren T s^üche oder i zusammen!
6.35: Aon l,!^’ JXorgenfe
10.15: Die ^■i^'ungin* w
'Jätend. 10.30: wn f’ans Pfjhs
Millagskoi ? ^gslonjni II.
1 ‘V Gedichte u
19,30. s faÄQrl Sfrti p» Offenburc 2R
„Uno warum niegir „ . TO. 7nc «
„Ja, sehn Sie, ich bin nämlich in Wirtlich^ 705: r nicht der richtige Regisseur, sondern bloß Bon
©er harinöckige Zuwauer.
-Äs hg.
Ä;5rül)lo"3<
mächtig in die Arme. Nämlich sie ist in WirUch, i teit gar nicht das armselige Barmadchen, fond^
*2?e?Ä Ja - E
der Bücklingskönig seiner Braut ein höhnisches> V.-4 ständnis. Er ist in Wirklichkeit gar nicht der richt,M Bücklingskönig, sondern der Pyrenaenrauber: Cor« touche, der den Bücklingskomg im v-Zug Barce-I Iona—Paris überfallen und ermordet hat, um Dani dessen Rolle zu spielen ..." ,
Vorn Schreibtisch her kam cm leises, mißtönend Geräusch: dem dicken, ernsten Mann war der Bistei aus dem Munde gefallen.
„Unb die Parze ipinnt ihren blutigen 3abfl weiter", rief mit hohler Summe ber Dichter.
setzt taumelt Mercebes be, ber grausigen Osfe» barung zurück. In b.esem Augenblick öffnet iq eine Tapetentür, unb em lunger, ympathilch'k Mann wucht auf. E, ist
denn ber Mann, ben Cartouche erschossen hat, w in Wirklichkeit gar nicht ber richtige Bucklmgskonij fonbern besten väterlicher {jreunb, ein reicht Apfclsinenhänbler aus Barcelona, ber mit ve Gepäck des Bücklingskonigs Dorau9gercift Kaum hat ber Bücklingskomg dcse Sachlage au geklärt, do ergreift Mercedes eine Braten(jabe(, 0. .. ... j . ..„x TRurf innsfm
MTagMgdesDeEchenVeamlenbMdes
Der Direktor einer Londoner Buhne ei baß ihm jüngst bei ber Aufführung eines Stückes ein Herr in mittleren 3abwnauHicl fast jeben Abend kam. um sich da« ®Mma «nj Lr HelH bas Zimmer seiner Frau Stdtt^^bCT dem Verschwinden des LiebhaberSbetrttt, der durchs Fenster «iha duvongemachthab ® Taoes fragte der Direktor den zahm Zus-a. was ihn denn an bem Stück so interessiere. warte darauf", sagte ber Mami, -daß Abends der Gatte doch etwa« facher emtn mutz, um endlich den Bursche zu bekomme^B dann wird c£ erst einen tüchtigen Spaß geb» —


