Wirtschaft.
Die Indexziffer der Gros)Handels preise. Die vom Statistischen Deichsamt für den 23. Rovernber berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 93,8 gegenüber der Vorwoche (94,1s um 0,3 v. H. gesunken. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffs 87,6 (minus 0,7 v. H.), Kolonialwaren 81,0 (minus 0,5 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,8 (minus 0,l v. H.) und industrielle Fertigwaren 114,0 (minus 0,2 v. H.), davon Produktionsmittel 116,2 (minus 0,2 v. H.) und Konsumgüter 112,4 (minus 0,2 v. H.).
* Zweite Versammlung von Frankfurter Schatzanweisungen. Der Frankfurter Magistrat veröffentlicht mit der Einladung zur zweiten Versammlung von Schatzanweisungsinhabern die für diese Versammlung vorgesehene Tagesordnung-- Vach dem Bericht des Gläubigervertreters soll über die Gewährung einer Stundung auf höchstens drei Iahre beschlossen und der Gläubigervertreter im Interesse ungestörter Fortführung der Verhandlungen evtl, zu einer vorläufigen Stmrdung bis 31. März 1933 ermächtigt weiter sieht die Tagesordnung evtl. Ermächtigung des Gläubigervertreters und De- schlußfassung wegen Geltendmachung der Rechte gemäß § 14 Ms. 2 des Gesetzes von 1899 vor. Der Kreis der Hinterlegungsstellen ist wesentlich er- weitert worden.
* Der Abschluß des RWE. Die Rheinisch-Westfälische Elektrizitäts-AG., Essen, erzielte in dem am 30. Iuni 1932 abgelaufenen Geschäftsjahr De tri ebsgewinne und Zinsen von insgesamt 66,04 (68,66) Mill. Mk., darunter betragen Zinseinnahmen 3,20 Mill. Mk., und Einnahmen aus Effekten und Veteiligungen sowie sonstige Erträge 14,01 Mill. Mk. Demgegenüber erforderten Vcrwaltungskosten. verschieden« Ausgaben und Zinsen 27,94 (32,05) Mill. Mk., darunter Zinsen 24,63 Mill. Mk. Vach 27,82 (25,41) Mill. Mk. Ab- schreibungen verbleibt ein gegenüber dem Vorjahre
wenig veränderter Reingewinn von 10,78 (11,26) Millionen Mk., woraus nach dem Beschluß dec Aufsichtsratssitzung wieder 5 Prozent Dividende verteilt werden sollen. Rach Ausschüttung von 0,24 (0,29) Mill. Mk. an Tantieme verbleiben 34 217 (494 610) Mark zum Vortrag auf neue Rechnung.
Frankfurter Eiermarkt.
F r a n k f u r t a. M., 26. Vov. Im Hinblick auf den nahenden Ultimo hat sich die an sich schon schwache Kaufkraft des Konsums weiter vermindert, so daß die Umsätze im Frankfurter Eier- grohhandel in der abgelaufenen Woche äußerst gering waren und sich in der Hauptsache auf die billigeren Kühlhauseier beschränkten. Die Zufuhren von frischen Eiern waren, an der geringen Vachfrage gemessen, ausreichend. Schwere Qualitätseier waren fast unverkäuflich. Die Preise haben durchweg leichte Rückgänge erfahren mit Ausnahme von Kühlware, die sich meist um 0,25 bis 0,5 Pfennig erhöhen konnten. Es notierten in Pfennig per Stück loco Frankfurt a.M.: Bulgaren 9,5 bis 9,75, Jugoslawen 9,5 bis 9,75, Rumänen 9,25 bis 9,5, Polen 9,25 bis 9,5, Holländer 9 bis 12,5, Flandern 11,5 bis 11,75, deutsche Frischeier 10 bis 14,5, in- und ausländische Mittel- und Schmuheier 7 bis 7,5. Kühlhauseier: Rumänen 9 bis 8,5, Russen 7 bis 7,5, Iugoslawen 7,75 bis 8,25, Vulgaren 8,5 bis 8,75,' Holländer 9 bis 9,5, Flandern 8,75 bis 9.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 26. Nov. Die feste Tendenz für Butter hat während der ganzen Woche ange- halten, wobei sich Mängel an geringeren Qualitäten für Backzwecke zeigte. Das Geschäft war etwas lebhafter als in der Vorwoche. Die Verkaufspreise des Großhandels lauten (in 1 Zentner-Tonnen): holländische Butter 128 bis 135, deutsche Butter 128 bis 135 NM.
G.Jt.-Jport
Spielvereinigung trat mit nur 10 Mann an
und ßen
Gtadtmannschast Gießen — Borussia-Fulda 0:3 (0:2) Eine Enttäuschung! Vorerst enttäuschten die Borussen. Sie traten zunächst einmal mit 4 Mann Ersatz an, denn Fischer, Maisel Leugers und Christian fehlten. Sie enttäuschten ober auch mit ihrem Spiel. Man sah nichts von dem, was man erwartet
verlor gegen die 1. Mannschaft des OSC. Gie- mit 1:2 Toren (Halbzeit 0:1).
Kußball in Hessen-Hannover.
Liebesiragödie in Gedern.
^Gedern, 26. Vov. Eine furchtbare Tat spielte sich heute nachmittag in unserer Stadt ab. Die in der Schloßstraße wohnende Landwirtswitwe Katharine L a d n e r beherbergte seit 6 Iahren den aus Freienseen stammenden Arbeiter Fritz Wagenbach. Dieser unterhielt mit der 19jähr. Tochter Lina Ladner seit einiger Zeit ein Liebesverhältnis. Aus bis jetzt noch nicht gellärten Gründen brachte Wagenbach heute nachmittag mit einem Revolver seiner Geliebten im Wohnzim- wer einen Bauchschuß bei und richtete dann dre Waffe gegen sich selbst. Mit durchschossenen Schläfen wurde er aufgesunden. Die beiden Schwerverletzten wurden ins hiesige Krankenhaus verbracht, wo Wagenbach bald nach seiner Einlieferung v e r st a r b, während das Befinden der Lina Ladner besorgniserregend ist.
wurde dann der Westen mit seiner besseren Spiel- weise wieder überlegen. Kuzorva brachte in der 23- Minute seine Mannschaft wieder in Front und 10 Minuten später reihte Albrecht noch ein schönes viertes Tor an.
Eintracht schlägt Zußballsportverein.
Hanau und Friedberg steigen ab.
Di« Gruppe Main hatte an diesem Sonntag einige sehr wichtige Spiele auf dem Programm Das große „Lokalderby" Eintracht — Fuhball- sportverein brachte einen eigentlich etwas uner- warteten 3:1-Sieg des süddeutschen Meisters. Dadurch ist die Eintracht bis auf einen Punkt an den FSD. herangelommen und es ist sehr leicht möglich, daß auch dieser eine Punkt noch aufgeholt wird, denn di« Eintracht wird sehr wahrscheinlich aus dem unentschiedenen Sviele gegen Union Viederrad auch den zweiten Zähler noch zugesprochen erhalten. Eine Sensation gab es ui Offenbach, wo di« Kickers von Union Rieder- raö knapp mit 2:3 geschlagen wurden. Für die Kickers ist dieser Versager sehr bitter, da nunmehr die Aussichten auf einen der beiden ersten Platze restlos zunichte gemacht wurden. Friedberg, dessen Abstieg ja schon lange feststeht, holte sich mit einem 1:1 gegen Germania Bieber noch einen
Auch das Schicksal Hanaus wurde an diesem Sonntag besiegelt, die Sportfreund« Frank- E" nahmen mit einem 2:0-Siege dem alten Bezirksligakämpen die letzte Chance. VfL. Reu- Isenburg schlug Rotweiß Frankfurt mit 4:0.
Walter Neusel siegt nach Punkten.
In der Frankfurter Festhalle fanden sich am Samstagabend zu den Berufsboxkämpfen 4000 Zuschauer ein. Am meisten gespannt war man auf das Erscheinen von Walter Neusel, der längere Zeit im Ausland geweilt hat und sich dort so verbessert hat, daß ihn eine offizielle amerikanische Weltrang- liste vor Camera, Paolino und anderen bekannten großen Schwergewichtlern an die fechte Stelle setzt Neusel entpuppte sich im Ning als eine solche Kampfs maschine, daß er schnell die stürmisch geäußerten Sympathien des Publikums hatte. Gegen den ausgekochten Ringfuchs Gipsy Daniels (176 Pfundf, der sich geradezu bravourös zu Wehr setzte, war Neusel zehn Runden lang ununterbrochen im An- griff. Daniels war stets gefährlich. Neusel selbst kam bei der geschickten Deckung des „Zigeuners" nicht oft dazu, ganz klar und trocken zu treffen, aber seine temperamentvollen Angriffe zermürbten den Gegner doch so sehr, daß dessen Deckung zum Schluß immer schlechter wurde. Neusel war zum Schluß noch völlig frisch. Sein Sieg wurde mit endlosem Beifall ausgenommen. Auch im Rahmenprogramm gab es guten Sport.
Butzbach unentschieden 5:5, Halbzeit 4:2. Die Blau- weißen waren in ausgezeichneter Form. Die 2. Elf der Spielvereinigung trat mit nur 10 Mann an
Sie sehr stark gestellte westdeutsche Fußballvertretung kam am Sonntag in Berlin in einem Pri- oattreffen zu einem verdienten 4:2- (2:1°) Sieg. Nach Regen in der Nacht zum Sonntag und noch am Vormittag selbst brach in den Mittagsstunden die Sonne durch, so daß sich 20 000 Zu flauer auf dem Preußen-Platz einfanden. Diese Massen sahen einen rassigen Kampf, der durch die hohe Spiel- kultur der Westdeutschen seine besondere Note fand. Die Westdeutschen zeigten mit ihrer sehr ausgeglichenen Mannschaft ein zeitweilig hervorragendes Zusammenspiel, dem die Läuferreihe des Gegners nicht gewachsen war. Nur die guten Leistungen des Berliner Schlußtrios verhinderten eine höhere Niederlage. Das Spiel des Berliner Sturms wirkte gegenüber der feinen Arbeit der Westdeutschen geradezu primitiv und zerrissen.
Berlin ging zunächst forsch an die Arbeit. Als aber beim Gegner die Kombinationsmaschine tief, wurden die Berliner bald zurückgedrängt. Kuzorra schoß schon in der 13. Minute das Führungstor r und 20 Minuten später erhöhte Albrecht auf 2:0. 3n der 37. Minute verwandelte Ruch einen Elfmeter zum ersten Gegentreffer und abermals durch einen Elfmeter fiel auch in der 13. Minute nach der Pause durch Ruch der Ausgleich. Vorübergehend kam Berlin jetzt gut ins Spiel, aber die westdeutsche Hintermannschaft, in der vor allem Hundt (Essen) gefiel, ließ keine Chance aufkommen. Allmählich.
** Neubauten an der Marburger Straße. Zn der oberen Marburger Straße, nächst der Friedhofsallee, sind im Laufe des verflossenen Sommers zwei Neubauten entstanden, die jetzt bis zum Abschluß des Rohbaues gediehen sind. Ein Einfamilienhaus-Gebäude befindet sich an der nördlichen S^ite der Marburger Straße, während auf der gegenüberliegenden östlichen Seite ein Etagenhaus, bestehend aus zwei Stockwerken mit Mansarde, errichtet ist. Durch das letztere Gebäude, das als Fortsetzung eines Eckhauses angelegt ist, wird ein neuer Straßenzug eröffnet, dezw. fortgesetzt, der hinter der bereits erstellten Baugruppe der Gagfah vorbeigeht und etwa in paralleler Richtung zum Wiesecker Weg verläuft. Hierdurch wird ein bereits mit der Bebauung eröffnetes Bauquartier völlig erschlossen, das für die Errichtung von Wohnhäusern als eines der schönsten Saunierte! unserer Stadt anzusprechen ist.
** V«ue Pflegegeldsähe bei den hessisch enLandes-Heil-undPflege- a n st a l t e n. Durch Verordnung des Innenministers vom 7. Rovember sind die Pflegegelder in den hessischen Landes-Heil- und Pflegeanstalten ab 1. Dezember 1932 neu festgesetzt worden. Sie betragen in der ersten Klasse für Hessen mindestens 10 Mark, für Rich Hessen 16.50 Mark: in der zweiten Klassen für Hessen 6,60 Mk., für Richthessen 10 Mark, in der dritten Klasse für selbstzahlende Hessen 3,50 Mark, für selbstzahlende Richthessen 4,50 Mark: für hessische Fürsorgeverbände, Krankenkassen und Landesve s chrrungsan- stalt Hessen 3,50 Mark, für nichthrssische Fürsorgeverbände, Krankenkassen und sonstige Landesversicherungsanstalten 4.50 Mark. In besonderen Fällen kann in allen Klassen ein höheres Pflegegeld berechnet werden. Für Intraden-Pfleglinge wird das Pflegegeld ab 1. Dezember 1932 auf 1,15 Mark täglich festgesetzt. Gleichzeitig sind auch die Pflegegeldsähe in der Anstalt für Geistesschwache »Alicenstift" bei Darmstadt neu festgesetzt worden.
hatte. Nichts von jener Kombinationstechnik, von jener Exaktheit, die man an der Mannschaft gewohnt ist. Außerdem mußte festgestellt werden, daß die Gästeelf härter (um nicht zu sagen: unfairer) spielte, als man es zu sehen von ihr gewohnt war. Es mangelte am Aufbau, es wurde von feiten der Gäste nicht so sorgfältig gespielt, wie man es von früheren Spielen her in Erinnerung hatte — man war nahezu auf der ganzen Linie enttäuscht.
Daß soll nun wiederum nicht bedeuten, daß man von der Stadtmannschaft der Gießener hatte begeistert sein können. Leider nein! Die Elf schlug sich nicht so gut, wie es erhofft war. Wenn auch das Ergebnis für die Stadtmannschaft noch schmeichelhaft erscheint (die Borussen sind gewohnt, hoher zu siegen), so ist doch zu sagen, daß das (Ergebnis weit günstiger lauten konnte, wenn die zwingendsten Torchancen, die sich den Gießenern boten, auch nur zum Teil ausgenützt worden wären. Ferner hätte Balser den ersten Ball hallen müssen. Die Leistungen im Spiel selbst konnten nicht sehr befriedigen. Zu berücksichtigen ift allerdings, daß die Platzverhältnisse das genaue Zuspiel sehr erschwerten.
Der Spielverlauf sah erwartungsgemäß die Borussen meist im Feldvorteil. Sie waren immer häufiger am Ball, gingen mit dem Ball auch etwas sicherer um als die Stadtmannschaft, zu einer klaren aufgebauten Kombination kam es aber selten. Zn dieser Hinsicht mußte man während des ganzen Spieles viel vermissen. Nach anfänglicher lieber- legenheit, die sich schon rein äußerlich dadurch zeigte, daß sich das Spiel in der Gießener Hälfte abwickelte, kamen die Hiesigen allmählich auf, nachdem sie anscheinend eine gewisse Scheu vor dem Gegner überwunden hatten. Tatsächlich gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Zn der 4. Minute gab Ritter einen Bombenschuß ab. Leider über das Tor. 3n der 6. Minute verwandelten die Borussen durch Strafttoß aus 25 Meter Entfernung zum ersten Tor. Balser hatte den Ball schon in Händen, ließ ihn aber fallen. Dann boten sich den Gießern wieder einige Chancen. Wilhelm hat Pech mit einem Kopfball, Arnold fchlug den Ball gegen den Balken. Unmittelbar darauf brachte Goebel einen Schuß an, den aber der Torwart meisterte. Kammer! sah man etwa 10 Minuten vor Halbzeit einen schön geschossenen halbhohen Ball glänzen, der für Balser nicht haltbar war. Halbzeit 2:0.
3m Spielverlauf änderte sich während der zweiten Halbzeit nichts wesentlich.
Die Stadtmannschaft hielt das Spiel jederzeit offen. Aber doch lautete das Ergebnis bald 3:0, nachdem Moser in einem raschen Angriff allein vorging und die Aktion auch mit dem Schuß in das leere Tor beschloß, nachdem Balser, der aus dem Kasten lief, den Angreifer verfehlt hatte. Der weitere Verlauf brachte ein ziemlich ausgeglichenes Mittelfeldspiel, in dem sich die Gießener erst zum Schluß etwas Lieber gewicht verschafften, verschiedene unbedingt günstige Torgelegenheiten aber ungenutzt liehen. So blieb es bei dem dem Spielverlauf nicht ganz entsprechenden 3:0 für die Gäste.
In der kritischen Betrachtung der beiden Mannschaften läßt sich sagen: bei den Vorussen enttäuschte Moser, von dem man viel mehr erwartete, die Ersahverteidigung war nicht sehr stark, in der Läuferreihe gefiel Maintz, im Sturm Kammer!, der linke Außenstürmer Vonard fand auch Anerkennung. Sonst wurde überragendes nicht gezeigt.
Bei den Gießenern war die Verteidigung der beste Mannschaftsteil. Zeiler gefiel sehr. Leutheuser setzt« sich selbst gegen Kammer! immer wieder durch. In der Läuferreihe war Kreß eifrig, er hatte aber auf dem weichen Boden einen schweren Stand. Schmitt gefiel gut. Feuster war nicht außerordentlich. Im Sturm sah man von Wilhelm nicht sehr viel, Arnold versagte besonders in der zweiten Halbzeit. Heilmann war, wie immer, gut. Ritter gefiel in einigen schnellen Angriffen auf Linksaußen. Er gab auch gute Flan- fen. Zeiler schied einige Zeit vor Schluß aus. Lippert trat für ihn ein.
Schiedsrichter Kunze amtierte im allgemeinen zur Zufriedenheit. Das Pulbikum verhielt sich sehr ruhig und war mit den gezeigten Leistungen nicht zu begeistern.
Vornotizen.
, ~ dem Stadttheaterbüro wird uns geschrie- 9r, ‘ Als 9. Vorstellung morgen im Dienstag- Abonnement zu gewöhnlichen Preisen unter Wolf- gang Ä u hn e s Spielleitung: „lieber unsere Kraft" von Biornson. 20 bis 22 Uhr. - Den Mittwoch- Abonnenten bietet der Spielplan als 8. Abonnementsvorstellung in dieser Spielzeit die erste Auf- fuhrung^des entzückenden Lustspiels: „Weh' dem, der lugt von Franz Grillparzer, in neuer Inszenierung unter der Spielleitung Karl H e y s e r s. Gewöhnliche Preise. Spieldauer von 20 bis 22 Uhr. ~ Freitag-Abonnenten haben am 2. Dezember als 9. Vorstellung ihres Abonnements die Schlager- operette: „Peppina" von Oesterreicher und Stolz. Spielleitung: Wrede-Moehl-Bäulke. Operettenpreise. — Für Sonntag, 4. Dezember, ist als j)remdenvorstellung der Schwank: „Der Raub der Sabinerinnen" von Schönthan unter der Regie Karl V o l ck s angesetzt. Die Aufführung ist zum letzten Mal. Außer Abonnement und zu ermäßigten Preisen. Von 18.30 Uhr bis 21 Uhr. — Für den Monat Dezember sieht der Arbeitsplan eine ganze Reihe besonderer Aufführungen vor. Als wichtigste Neuerscheinungen des Spielplans sei bereits jetzt auf die Erstaufführungen zweier Werke hingewiesen. Am Freitag, 9. Dezember, zum ersten Mal bas schwere und tiefe Frontsoldatengeheimnis: „Die endlose Straße" von Graff und Hintze. Das Stück des unbekannten deutschen Soldaten. Zn der zweiten Mo. natshälfte Erstaufführung des Singspiels „3m weißen Rößl". Eine Revue mit einer Menge entzückender Einlagen, handfester Schlager, Volkslieder und choreographischer 3nterpellationen.
Taten für Montag, 28. November.
1830: der Komponist Anton Rubinstein in Wech. wotynetz geboren; — 1881: der Dichter Stephan Zweig in Wien geboren; — 1898: der schweizerische Achter Konrad Ferdinand Meyer in Kilchberg ge-
vie erste Serie beendet — Jutta klar in Front.
2lm gestrigen Sonntag wurden im Bezirk Hessen-Hannover die Spiele der ersten Serie zu Ende geführt. Der ST. 03 konnte durch besseres Spie! seinen alten Rivalen, Kurhessen-Kassel, verdient mit 2:1 besiegen. Durch diese Riederlage der Kurhessen steht Borussia Fulda nunmehr als einzig« ungeschlagene Mannschaft ohne Verlust- Punkt an der Spitze der Tabelle: die Führung wird den Borussen wohl kaum noch zu entreißen sein. An zweiter Stelle folgt Kurhessen Kassel, den dritten Platz hält der ST. 03 Kassel. Borussia Fulda hat 18:0 Punkt«, Kurhessen Kassel 14:4 SC.03 Kassel 10:8 Punkte.
Westdeutschland — Berlin.
Handball der Gießener Mannschaften.
Die 1. Mannschaft der Spielvereinigung 1900 1 IP,Cltc Segen die 1. Elf des Polizeisportvereins
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16,49
169,69
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4,7
21,65
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Dorfe
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Divid.nde an. - Reichsbankdiskont 4 o. H
«% Oesterretchtsche Goldrente .
4,20% Oesterreich»che Silberrente 4% Ungarische Goidrenle ....
*% Ungarische Staatsrente v. 1910 4%% deSgi. von 1913 ....
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4% Türkische Zollanicibe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleib- Serie l..........
<% oeM Serie II '
6% Rumän. vcrctnh. Rente 6.1903 4H%8tamtaJ>eteta5.0lentetJ.i9i3 4% Äummit(d)e vereinh. Rente . $*% i. Anatolier ......
Amerikanische Noten . . Belgische Noten .... Dänische Noten .... Englische Noten .... Französische Roten . . . holländische Noten . . . Italienische Noten . . . Norwegische Noten. . . Deutsch-Oesterreich, I 100 Rumänische Roten . . . Schwedische Roten . . . Schweizer Noten. . . . Spanische Noten. ... Ungarische Noten . . .
$ranr|ur1 a. JJl.
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Schluß- kurs
Schluß!. Abcnb- bSrfc
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Echlußk. Miiiag« bö-sc
Volum
25-11.
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74,75
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89,5
89
89,13
89
Doung-Anleihe von 1930 . Seutfdie AnI..AblöI..Schuld mit
76
75,75
75,25
AuSIol.-Rechien......
56,5
57,5
56,3
57,3
DeSgl. ohne AuSIvI.-Rechte . . 6% ehern 8% £>efl. Bollsslaal 1929
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6,4
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(rütttabib. 102%)......
68,4
68,5
68
68
Cbcrhefien Provtn.;-Slnleihe ml:
AnSlo!.,Rechten......
Deutlche Komm. Sammelabl.
55,75
55,75
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—
Anleihe Eene 1.......
52,75
52,5
52,25
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•Soloofe 16 unkündbar 618 1936
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—
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77,5
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78
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Frankiun a. JJl.
Acrl'.n
Frankfurt a.M.
Serlln
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Echlußk. Abendkurse
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Ecklußk. Mittag- börse
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Millag.
Datum
25.11.
26.11.
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25-11.
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vamvurg-Ameruu Pa,c. . . i Hamburg-Südam. Dampffchifj. 0 Hania Dampsichlsj . . . <
Rorddcutfcher Lloyd.....(
A.G. für öeifehrsrocicn Mt. . 0 Berliner Handelsgefelllckask . 4 Commerz, und Prioal-Bank . o Darmskädter und Nationalbank 0 Deulfche Bank und
DiSconio-Gefellschast... o Dresdner Bank...... o
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Goldschmidt.........o
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Philipp Holzmann......o
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Zellstoff Waldhof..... o
Zellstoff Alchassenburg ... o
Dessauer Gas ...... 7
Daimler Motoren......0
Deutsche Linoleum ..... 0
Orenstein & Koppel......
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56
-
98,25
55.9 61
43
93,75
19
35,13
43,5
29,4
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
25-Rooember
26.November
Amtliche Notierung
rt'elh | IJrie1
Amtliche Geld
Notierung
1 Srie
Heisings or» . Wien. . . . Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . £«lo .... Kopenhagen. Stockholm London. . . Suenofl Aires Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Pari« . . . Schweiz . . Spanien . . Tanztg. . . Japan . . . Rio de Ian.. Iugostawten. Lissabon . .
5,964 51,95
12,465
3,057 169,28
69,68 70,73
73,13 13,56 0,883
4,21)9 58,29 21,53
16,465
80,92 34,38 81,85 0,869 0,294 5,634
12,76
5,976
52,05 12,485
3,063 169,62
69,82 70,87
73,27 13,60 0,887
4,217 58,41
21,57
16,505 81,08 34,44 82,01 0,871 0,296 5,646
12,78
5,934 51,95
12,465
3.057 169,38
69,53 70,58
73,18 13,55 0,878
4,209
53,29 21,52 16,47
80,92 34,38
81,85 0,879 0,294 5,634
12,76
5.946 52,05
12,485
3,063 169,72
69,67
70,72
73,32 13.59 0,882 4,217
58,41
21,56 16.51
81,09 34,44
82,01 0,88’
0,296 5.646 12,78
Banknoten.
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idjnfe Tone angeschlai nun es denn in politischen ! ba6 auch ein Kabinett, an 1
SÄ im* * iwneral von oa)liajy‘ M Reichspräsidenten mi -chmen beabsichtigt- n Samstag noch mit dem Lc tzenBoltsporte. -sp : dann am Sonntagabend m jjammen war. Darüber laßt 6 in Erfahrung bringen, dc fttchlinaen der Schleier tie ‘'S gilt auch für gewiss m Schleicher zu den El i! spinnen versuchte, itr y Sreitscheid in Verbind: Pechung ist aber am Son immen, und ob sie am JJtc ngerlid) wohl noch von ein tznds mit seinen engeren P itrlid) ist diese Frage aber fn «zialdemokraten denken (inöein Rechtskabine (irlidje Regierung z Hnväris' hat seine Polem 2 erfter Linie gegen die A i!ll- v. Papen abgestimmt, i jnei Bezirksparteitag der S
d. Papen stehen würde, keim der SPD. findet.
Dar sachliche Dosis de Reichswehrministers dürfte ausschen: Genera! t>. Lchlei Ausnahme zu ergrünten, umgebilöetes ffabir Vinten tourte darüber f)inai /erierung butü) öieS :en ««Mn. Ter Turg,ri< läge ch nur möglich tomtn '^allsten oder die Sozialde St A-Uionalsoziall Mmehr in Frage, weil orumch angekündigt hat, dos schärfste bekam
ober schon ergeben, Ü^Vjraten für« öS ln&" ®6en^° ioer der Mitarb mLL'LL
wie erwarte äohmg aus der Dosis des -vlitisch^r^Ä ift| so Bit bi t nur ein heg Qt$ letzter Au ZUstlich^ T^wa in d rrrNsr
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