S.-Zf.-ifporf
Auszeichnung für Hugo Henkel-Gießen
Dem Fußball-Sachbearbeiter Hugo Henkel (Gießen) wurde vom Vorstand des Westdeutschen Spielverbandes am Ende der vergangenen Woche als Anerkennung für seine langjährigen Verdienste um die Sache des Sports und des Westdeutschen Spielverbandes die Ehrennadel des Verbandes, die höchste Auszeichnung, die er zu vergeben hat, verliehen.
Triel verlangt Würde!
Der Vorstand des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen hat nachfolgenden bemerkenswerten Beschluß gefaßt, der den angeschlossenen Verbänden zur Stellungnahme zugeleitet worden ist:
„Wer sich na chder Erringung olympischer Ehren oder ähnlicher Auszeichnungen, 3. B. des Meistertitels, durch sein Verhalten dieser Ehre nicht würdig erweist, soll nicht mehr von seinem Verbände zu ähnlichen Kämpfen zugelassen werden. Diese Strafe soll der Oeffentlichkeit mitgcteilt werden."
Endspielüberraschungen in Süddeutschland.
Die süddeutschen Endspiele brachten bereits einige Lleberräschungen. 3n der Abteilung 1 fertigte der 1. FC. Nürnberg Phönix Ludwigshafen 3:1 (1:0) ab, während Vayern München trotz starker äleberlegenheit gegen 1. FC. Kaiserslautern nur zu einem 2:0 (2:0) kam. — In der Abteilung II verlor der KFV. auf eigenem Boden gegen Wormatia Worms 2:3 (0:3), Eintracht Frankfurt ließ sich in Vöckingen 0:2 (0:2) schlagen und mit dem gleichen Ergebnis fertigte der FSV. Frankfurt die Stuttgarter Kickers ab.
Studenten-Zußballspiel
Italien-Deutschland 3:3 (1:3).
Das Fußball-Länderspiel zwischen den italienischen und den. deutschen Studenten, das am Weih
nachtsmontag in Catania ftattfand, endete unentschieden 3:3 nach einer 1:3Halbzeitführung der Deutschen. Etwa 2-500 Zuschauer waren bei sehr regnerischem Wetter anwesend, unter ihnen auch der deutsche Konsul, der Regierungspräsident und der Bürgermeister von Catania. Die deutsche Mannschaft hinterließ einen vorzüglichen Eindruck.
DIE. Prag besiegtStadtelfKassel 2 • 1
Ter Deutsche FC. Prag trat am ersten Weihnachtstag in Kassel vor einer großen Zuschauer
menge gegen eine dortige Stadtmannschaft an. Die Kasselaner Mannschaft war recht gut, sie führte bei der Pause sogar 1:0 und gab sich nur knapp mit 2:1 geschlagen. In der Ballbehandlung, dem Spielaufbau und dem Zusammenspiel war von den Deutschböhmen viel zu lernen.
Sronffurf schlägt Offenbach 4:2.
Das Städtespiel zugunsten der Winterhilfe hatte auf dem „Biederer Berg" in Offenbach kaum 1000 Zuschauer an sich gezogen, jedenfalls deshalb, weil die Mannschaften nicht sehr stark gestellt waren. Frankfurt stützte sich auf Spieler der Vereine Rot-Weih, Germania 94 und Olympia, während Offenbachs Mannschaft aus Spielern der Kickers, VfB. und Bürgel gebildet war. Das Spiel selbst war recht gefällig, fair und von guten Leistungen durchsetzt. Die Frankfurter Mannschaft fand sich überraschend gut zusammen, hervorragend war die Sturmführung durch den alten Kämpen Steudtle. Offenbach ging durch Dumont in Führung, jedoch erzielte Frankfurt dann bis zur Pause durch Steudtle (zwei) und Scheuermann drei Treffer. Vach der Pause erhöhte Oberle auf 4:1, während Offenbach noch durch Abt erfolgreich war.
Deutschlands Elf gegen Italien
für das Länderspiel in Bologna am 1. Januar.
Die schon in der Vorwoche vom WTB. gemeldete vorläufige Aufstellung der deutschen Mannschaft für den Fußball-Länderkampf gegen Italien am 1. Januar in Bologna ist nicht mehr geändert worden. Die Deutschen spielen in der folgenden Aufstellung: Jakob (Jahn Regensburg): charinger (Bayern München), Wendl (München 60); Grämlich (Eintracht Frankfurt), Leinberger (Spvg. Fürth), Knöpfte (FSV. Frankfurt), Bergmaier, Krumm, Rohr (alle Bayern München), Mahlik (Beuthen), Kobierski (Düsseldorf). '
Um die bayerische Eishockey-Meisterschaft
S(L. Riehersee — Lv. Tölz 1:0 (1:0, 0:0, 0:0).
Das erste Spiel um die Bayrische Eishockeymeisterschaft absolvierte der SC. Rießersee am ersten Festtag in Töl; gegen den EV. Der Kampf, der unter schlechten Eisverhältnissen zu leiden hatte, nahm mit 1:0 einen unerwartet knappen Ausgang. Dos für den ersten Feiertag angefetzte Weihnachts- Skispringen des SC. Garmisch mußte wegen schlechter Schneeverhältnisse abgesagt werden.
1900
Kickers" Offenbach 2:5 (1:4)
//
ile&cr dem Spiel der ersten Mannschaft der Svrclvereinigung 1900 und der Mainbezirksliga- Monnschoft „Krckers" Offenbach lag eine eigentümliche Stimmung. Tiefer Nebel hing über dem Trieb und über dem Sportplatz. Man konnte zunächst n:cht von einem Tor zum anderen sehen. Dw Spieler bewegten sich gleich schemenhaften Schatten im Grau, die Zuschauer (etwa 400) standen nicht auf den gewohnten Plätzen, sondern in schmaler Reihe dicht an den weißen Linien, die das Spielfeld begrenzten. Kaum war es möglich, das Spiel genau zu verfolgen. Die Zuschauer hatten es schwer, der Schiedsrichter mußte immer dicht dabei lein, die Spieler hatten es unter den waltenden Umständen auch nicht leicht.
Die Mannschaften.
Aber trotzdem: es entwickelte sich ein hochinteressanter, stets spannender, manchmal auch etwas harter Kampf, der die Gäste verdient als Sieger sah. Die Mannschaft von Kickers Offenbach war besser als der Gastgeber (besser auch als der Gegner des Vorsonntags, „Union" Niederrod), stets schneller am Ball, sicher in der Kombination, angr:f,slustiger, jeder einzelne erschien technisch besser durchgebiliet. als d'e Spieler des Gastgebers und das Mannschaftsgefüge war einheitlicher als das der Blauweißen. Das Innentrio des Sturmes arbeitete sehr gut zusammen. Die Läuferreihe war im Aufbau sehr geschickt, die Verteidigung aber schwächer, als man sie vermutete. Die Gäste traten mit zwei Mann Ersah an, der sich aber unbemerkt gut einfügte.
Die Dlauweihen zeigten mehr als am Vorkonntag. Trotzdem die Mannschaft mit zwei jugendlichen Kräften (Schomber, Schmelz) antrat, leistete sie den Gästen energischen Widerstand' Sie hielt das Spiel stets offen, wenn auch eine leichte Feldüberlegenheit der Offenbacher fast während des ganzen Spiels nicht zu unter binnen war Ter Sturm bemühte sich energisch um Torchan
cen, konnte sich aber nur selten durchsetzen, weil die Läuferreihe der Offenbacher in kritischen Situationen der Verteidigung sehr gut assistierte. D'e Läuferreihe war auch sehr eifrig. Heilmann gefiel als Mittelläufer sehr gut. In der Verteidigung war diesmal Zeiler mit seinen wuchtigen Abschlägen sehr wertvoll. Schlarb, der viel beschäftigt war, war nicht schlecht, hätte sich aber in zwei Fällen energischer emsetzen müssen.
Das Spiel.
-3ur allgemeinen Ueberraschung führte 1900 bereits nach vier Minuten mit 1:0. Lippert verwandelte nach begeisterndem Alleingang aus dem Lauf zum ersten Tor. Die Gäste liehen sich aber nicht verblüffen. Unmittelbar nach Wiederanstoß folgten zwei Attacken auf das Gießener Tor die mit Diel Geschick, aber auch mit Glück abgeschlagen wurden. Wenige Minuten später setzten sich die Gaste vor dem 1900er Tor in vorbildlicher Kom- binotitm durch und beschlossen mit einem scharfen Schluß (Schlarb zeigte sich hier nicht auf dem Posten) 1:1! Die Offenbacher behielten weiter Uebergewicht im Feldspiel. In der zehnten Minute ließ der Tormann einen Ball passieren, der, aus ziemlicher Entfernung geschossen, über ihn hinweg den Weg in das Netz fand. Nun rafften sich die 1900er etwas mehr auf. Sie trugen einige Angriffe vor das Gästetor. Lippert schoß einmal energisch, der Tormann war ober auf dem Posten und fing sehr sicher. In der 25. Minute fiel das dritte Tor für Offenbach. Eine schöne Flanke wurde vom Halblinken aufgenommen und sofort gum Tor ausgenützt. Der Ball war unhaltbar. Weniger rühmlich für die Blauweißen fiel das Dierte Tor. Einer der Gästestürmer, der sich im Alleingang durchgesetzt hatte, täuschte Verteidigung und Tormann und trug den Ball bis in das Tor. In der Folge verpaßten die Platz- vesiher zwei glänzende Chancen.
Die zweite Halbzeit brachte unverändert hartnäckigen, aber ausgeglicheneren Kampf. Die Blauweißen faßten alle Kräfte zusammen, boten größten Widerstand und ließen den Gästen nicht mehr viel freie Hand. Durch einen von Schmelz gut verwandelten Elfmeterball verkürzten sie zunächst auf 4:2. Das machte die Offenbacher etwas unruhig. Es wurde härter gespielt. Erst in der 31. Minute fiel durch den Mittelläufer der Gäste das fünfte Tor, das gleichzeitig das letzte dieses Kampfes fein sollte. Schlarb hatte mit einem Ball an den Pfosten noch einmal viel Glück, so daß es bei dem Ergebnis blieb. — Der Schiedsrichter Kunze entschied zur allgemeinen Zufriedenheit. Er war in feinen Entscheidungen sehr klar und konsequent.
Das ehrenvolle Ergebnis.
Das Torverhältnis entspricht nur bedingt dem Spielverlauf. Die Verteidigung war an zwei Treffern der Gäste nicht unschuldig. Schlarb war einmal leichtfertig. Daß der Sieg der Offenbacher aber unverdient sei, soll damit nicht behauptet fein.
Auch dieses Resultat bedeutet für die Gießener einen großen Erfolg, einen Achtungserfolg, der die Ligaoereine des Mainbezirks aufmerksam werden lassen wird. Für das Gießener Sportpublikum ist es erfreulich, daß es die Spielvereinigung unternimmt, achtbare Gegner zu verpflichten. Weitere Verpflichtungen ähnlicher Art konnten dem Fußballfport in Gießen nur dienlich sein.
*
Stein-Kickers Offenbach 4 Monate gesperrt.
Der Spieler Stein (Kickers Offenbach) (der am ersten Weihnachtsfeiertag auch in Gießen in seiner Mannschaft mitwirkte), war vor einigen Wochen durch Cinzelrichterurtcil des Mannheimer Bezirksvorsitzenden Herzog mit einem Verweis bestraft worden, weil er einen tätlichen Angriff ans Schiedsrichter Dölker versucht hatte. Die Schiedsrichtervereinigung Frankfurt gab sich damit nicht zufrieden und erwirkte eine Verhandlung beim Verbandsgericht, die jetzt damit endete, daß der Offenbacher auf vier Monate disqualifiziert wurde.
Kurze E>porinoiizen.
Das „D e r b y d e s Westen s", das Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 brachte im Düsseldorfer Rheinstatton den Einheomiischen vor 20 000 Zuschauern mit 1:0 (0:0) einen knappen, aber verdienten Sieg ein.
*
München 1860 wunde beim Internattonalen Turnier in Rom Zweiter. Die Süddeutschen schlugen am ersten Tag Lazio Rom 1:0, verloren aber am nächsten Tage vor 10 000 Zuschauern das entscheidende Spiel gegen AS. Rom mit 1:3 (1:1). Im Kampf um den dritten Platz besiegte der schweizerische Meister Lausanne Sports Lazio Rom mit 4:2 Treffern.
*
Erich Moller, der Deutsche Stehermeister, gewann im Pariser Sportpalast den Großen Wcih- nachtsprsis über 80 Kilometer gegen die besten französischen Winterbahnfahrer Grassin, Laquehay und Marechal.
*
Deutscher Meister im Halvschwergern i ch t s b o x e n wurde Adolf Witt (Kiel), da sein Gegner, der Mittelgewichtsmeister Seelig (Berlin) beim Titelkampf in Hamburg wegen eines Tiefschlags in der zweiten Runde disqualifiziert werden mußte.
*
Winke rfPort gab es an den Festtagen fast gar nicht. Selbst in der Schweiz mußten die vorgesehenen Skirennen wegen Schneemangel abgesagt werden.
*
3 m Berliner Sportpalast schlugen die kanadischen Eishockeyspieler ben Berliner Schlittschuh kl ub bei einem neuerlichen Gastspiel mit 4:0.
*
3n den Gruppen Saar und Süd b a i) e r n fielen an den Festtagen die Absttegsenl- scheidungen. An der Saar müssen Völklingen 06 und SV. 05 Saarbrücken, in Südbayern Iahn Regens bürg und Landshut in die zweite Klasse ab steige ir
Wirtschaft.
Preiszusammenbruch am Buttermarki.
Berlin, 24.Dez. (WTB.) Wegen des dringlichen in- und ausländischen Butterangebotes mußte die Butternotierung heute um 10 Mark pro 50 Kilo heruntergeseht werden. Eine Preissenkung wäre auf Grund der mißlichen Absatzverhältnisse schon früher notwendig gewesen, man hatte aber in der Hoffnung auf eine Gcschäftsbelebung vor den Feiertagen davon abgesehen. Nachdem sich jetzt das Feiertagsgeschäft außerordentlich enttäuschend gestaltet har und vor allem ein sehr sta^ c Preisdruck durch das Angebot von Auslandbutter ausgeübt wird, war die Preissenkung nicht mehr zu vermeiden. Neben dem Versagen der inländischen Kaufkraft soll die durch die Auslandkonkurrenz bedingte Unrentabilität der Käseproduktion — die Preise von verschiedenen zur Einfuhr kommenden Käsesorten entsprechen einem Milchverwertungspreis von 4 Pfennig pro Liter — für das inländische Ueberangebot von Butter verantwortlich fein.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 24. Dez. Das Weihnachtsgeschäft hat allgemein stark enttäuscht, denn die Umsätze waren kaum größer als sonst. Die schwache Kaufkraft der breiten Konsumentenyiasse hat sich in diesem Fahre besonders fühlbar gemacht. Dazu kam in der letzten Wocbe starkes Angebot sowohl vom In- als auch vom Ausland, so daß die Lager nicht annähernd geräumt werden konnten. Der Prcisoerfall für Auslandbutter blieb hier nicht ohne Wirkung Die Preise für deutsche Butter gingen um 10 bis 13 Mark auf 120 bis 125 und für holländische Butter um zirka 6 Mark auf 125 bis 128 Mark für die 1-Zentner-Tonne int Großbezug zurück. Infolge des Ansteigens der Produktton sind die Aussichten auf bessere Preise sehr gering.
*
* Hilfsmaßnahmen für denKupfer- bergbau. Die von der Reichsregierung und der preußischen Staatsregierung mit der Mansfeld- A.-G. für Bergbau und Hüttenbetrieb in Eisleben wegen der Stützung des Mansfeldschen Kupferbergbaues geschlossenen Verträge laufen mit Ende dieses Iahres ab. Da die Aufrechterhaltung der genannten Kupferbetriebe im öffentlichen Interesse dringend geboten ist, die Gesellschaft aber angesichts des Tiefstandes der Metallpreise hierzu nicht in der Lage ist, sind bereits vor längerer Zeit von den beteiligten Stellen Verhandlungen über die Fortführung der
Hilfsmaßnahmen der öffentlichen Hand ausgenommen worden, die voraussichtlich demnächst zum Abschluß gebracht werden können. Zur Bereitstellung der bei der Fortsetzung der Stützung in den nächsten fünf Vierteljahren voraussichtlich vom Reich aufzubringenden Mittel ist die Reichsregierung durch eine Verordnung, die im Reichs- anzeiger erscheinen wird, ermächtigt worden.
* Der Großhandelsindex. Die vorn Stati stischen Reichsamt für den 21. Dezember errechnete Großhandelsindexziffer ist mit 92,4 gegenüber der Vorwoche (92,5) leicht zurückgegangen. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarftoffe 8-LÄ (minus 0,4 o. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,4 (plus 0,1 v. H.), industrielle Fertigwaren 113,5 (minus 0,1 v. H.), in der Gruppe der indu ftriellen Fertigwaren sank der Index der Produktionsmittel um 0,2 v. H. auf 115,6 (14. Dezember 1932: 115,8), der der Konsumgüter um 0,1 v. H. auf 111,9 (112,0).
* Geschäftsbelebung g e r Rob. Bosch AG., Stuttgart. Die Rodert Bosch AG. berichtet in ihrer Schrift, dem „Bosch-Zünder", über eine fühlbare Geschäftsbelebung und führt dazu u. a. aus: Die letzten Monate des Jahres feien erfahrungsgemäß für den Industriezweig der Gesellschaft die Jahreszeit ruhigsten Geschäftsganges. In diesem Jahre habe aber der Oktober bereits eine leichte Besserung gebracht, im November sei der Auftragseingang noch etwas lebhafter geworden, und im Dezember habe sich die Auftragsbelebung fortgesetzt. Wenn auch die Belebung noch nicht befriedigend sei, so könne man doch schon einige Hoffnung auf einen Umschwung zum Besseren fassen.
Frankfurter Eiermarkt.
F r a n k f u r t a. M., 24. Dez. Das starke Angebot von Frischeiern, insbesondere aus Holland und Flandern, führte in der abgelaufenen Woche zu einer schwachen Tendenz. Die Preise lagen durchschnittlich um 0,5 bis 0,75 Pf. niedriger, Holländer, Flandern und deutsche Frischeier notierten von 1 bis 2 Pf. schwächer. Der Absatz war außerordentlich gering. Das drängende Auslandangebot war in erster Linie die Folge der schwachen Aufnahmeneigung seitens Englands und der Schweiz. Es notierten in Pfennig per Stück loco Frankfurt: Bulgaren 8,5 bis 9, Jugv ,'lawen 8,5 bis 9, Rumänen 8,25 bis 8,5, Polen 8 bis 8,5, Holländer 7,5 bis 10,75, Flandern 9,5 bis 9,75, deutsche Frischeier 9 bis 12, in- und ausländische Mittel- und Schmutzeier 7 bis 7,5. In Kühlhauseiern hat sich das Angebot derart verringert, daß kaum noch Ware vorhanden ist. Der Preis hierfür blieb mit 7 bis 8,5 Pf. per Stück unverändert.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
31,25
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Geld
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt
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74
Gritzner
Mainkraftwerke Höchst a.M.
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Mannesmann Röhren " " ManSfelder Bergbau Cberldilef. KokSwerie vhöntr Bergbau.........
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Elektr. Lieferungsgesellschaft ... Licht und Kraft .............
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Siemens & Halske
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Schultheis Patzenhoser......
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Dessauer GaS Daimler Motoren .........
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Leonhard Tietz ...
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Staalsrente v. uio 4 /2% deSgl. von 1913..........
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V-V47o Anatolier..........
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Berlin, 24.'Dezember__[
Amerikanische Roten.............."
Belgische Noten..................
Dänische Noten
Englische Noten ..
Französische Noten
Hollmrdijche Noten ...
Italienische Noten
Norwegische Noten
Deutsch Oesterrete-, ä 100 Schilling
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Schwedische Noten
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Datum
23.12
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23.12.
24-12.
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59,25
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D-egl. ohne Auslos.-Rechte......
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Berlin
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Berlin
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16,46
Philipp Holzmann ....
......0
56
56,5
55.65
57
Schweiz ...
Spanien....
81,02
34,37
81,18
34,43
80,99
34,3/
81,15
34.4.1
Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt.. Wayß & Freytag.....
...... 4
......O
......0
45,25
5,25
46
57
5
I I I
5
T anzig....
Japan .....
Rio de Jan.
81,72 0,899 0,269
81,88 0,901 0,271
81,72 0,899 0,269
81.88
0,901
0,271
Jugoslawien Lissabon...
5,574
12,76
5,586
12,78
5,574
12,76
5,586
12,78


